Ausgabe 
(16.7.1936) Nr. 196
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parteiamtliche "Tageszeitung

pachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

der Natrons

ozialisten Dremens

flmtsbiatt des Senats der freien fjansestadt Vremen

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Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstattlzalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 1S6 / 6. Jahrgang

Nonnerstag, 16. Juli 1SZ6

kinzelpreis >5 Npf.

Vlechundettdreißlg kümpsen für Deutschland

keichssportfülzrer von Ischammer und Osten über die Leistung des Nationalsozialismus für den olgmpischen öedanken

fllls neuem deutschem Seifte"

(Oi-abtbeiickt uussier Berliner 8ci>rijtleitunx) R. Berlin. 16. Juli

Zu einer eindrucksvollen Kundgebung für die Einsatzbereitschaft Deutschlands zu den Olym­pischen Spielen und für die zielbewußte und erfolgreiche Arbeit des deutschen Sports gestaltete sich die Sitzung des deutschen Olympischen Aus- schusses gestern nachmittag im Hause des deutschen Sports auf dem Reichtzsportfeld. In dem großen getäfelten Sitzungssaal grüßte von der Stirnwand vor der Fahne des Reiches eine Büste des Führers. An einer langen Tafel hatten die Mitglieder des

Unser lagesspiegsl

Die Reichsanleihe ist erheblich überzeichnet worden.

Aus den Olympischen Spielen wird Deutsch­land durch 136 Aktive, darunter 17 Frauen, vertreten sein.

Der Rundfunk gibt während der Olympischen Spiele über 4566 Sportsendungen durch.

Eine Veranstaltung der Anglo-Eerman Fel- lowship in London galt der deutsch-englischen Verständigung.

Ein Eroßseuer in der bulgarischen Stadt Bansko vernichtete 137 Häuser.

Ueber die Neuregelung der Kraftfahrzeug­versicherung. äußerte sich der Leiter der Fach­gruppe Kraftwagen in Berlin.

Ein starker Ausbau der Rettungsslotte ist von der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff­brüchiger vorgesehen.

Aus der Lippe-Westfalen-Fahrt errang die Motorbrigade Nordsee mehrere goldene Aus­zeichnungen.

Standartenführer Christenseu übergab gestern das neue SA.-Heim des Sturmes 6/75 seiner Bestimmung.

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deutschen Olympischen Ausschusses Platz genom­men, ferner Vertreter sämtlicher Parteigliede­rungen und der Ministerien, die im Olympischen Ausschuß vertreten sind.

Der Reichssportsührer von Tschammer und Osten legte in einem ausführlichen Bericht die deutschen Vorbereitungen für die Olympischen Spiele dar und gab die Deutsche Olympia-Mannschaft für die Leichtathletik, das Boxen, Fechten und Hockey bekannt, während für die weiteren 11 Sportarten, deren Meldeschluß später liegt, die namentliche Ausstellung noch folgen wird. 136 Aktive, unter ihnen 17 Frauen, werden die deutschen Farben bei den Olympischen Spielen vertreten.

Hie Nede des Neichssportsülirers

In seinem Bericht bezeichnete der Reichssport­führer die Olympischen Spiele als das große Weltereignis und die größte Aufgabe, die jemals dem deutschen Sport gestellt worden ist. Ich halte es, so sagte von Tschammer und Osten dann weiter, für erforderlich, einige Ueber- legungen in unser Gedächtnis zurückzurufen, die wir angestellt haben, bevor wir uns an die schwere Arbeit der Vorbereitung begeben haben und die wir durch unsere Tätigkeit selbst immer wieder bestätigt gefunden haben. Die öffentliche Meinung in der Welt und in jedem einzelnen Land wertet nur die absolute Lei st u n g bei den Olympischen Spielen. Wer Sieger ist, ist der umjubelte Liebling der Massen, wessen Kräfte nicht ausreichten oder wer nicht Glück genug hatte, aber steht ganz im Schatten. Was für den einzelnen gilt, gilt auch für die Rationen. Wir als verantwortliche Männer des deutschen Sports müssen den klaren Blick behalten für das Aus­maß der tatsächlichen Leistung, völlig abseits des Gewinnens der goldenen Medaillen.

Wir müssen uns darüber klar sein, daß die sport­liche Höchstleistung, die der Nationalsozialismus aus seiner ganzen Ideenwelt heraus bejaht, nicht nur eine Frage des guten Willens, sondern ebenso eine Frage der physischen Konstitution des ge­samten Volkes ist. Ich darf feststellen, daß die Vor­bereitungen, die wir getroffen haben, um eine schlagkräftige Mannschaft bei den Spielen heraus­zustellen, so sorgfältig und so sachverständig geschehen sind, wie es nur immer möglich war, und ich darf sagen, daß alles das, was man billiaerweise erreichen konnte, von uns auch wohl erreicht ist.

Aber wir wollen die Augen davor nicht ver­schließen, daß wir diese Olymvi'-be'i Spiele im wesentlichen getragen sehen von il ännern und Frauen, die in den Kriegs- und Nai'ckriegsjahren aeboren sind und die unerhörte Entbehrungen und Zeiten des Elends und der leiblichen und seelischen Not durchmachen mußten. Den Jahrgängen, auf die wir im wesentlichen angewiesen sind, fehlt das ist eine allgemeine Feststellung, die durch ein­zelne Beispiele in keinem Punkt erschüttert wird rein konstitutionell die Kraft, die Leistungen zu vollbringen, die nun einmal bei Olympischen Spielen erforderlich sind. Sie müssen ein Viel­faches mehr an Willensanspannung und Einsatz geben, als die glücklichen anderen Völker. Wir sind uns also infolgedessen darüber im klaren, daß der nationalsozialistische Aufbau der Leibes­erziehung auch von der Seite der Leistung her nach den Olympischen Spielen nicht etwa abge­schlossen ist, sondern dann erst recht beginnt, um

eine auch körperlich hochwertige und levstmngstllch- tige deutsche Rasse heranzuziehen. Das ist das eine, was ich vorausschicken möchte.

Ich glaube, dann aber unsere Aufmerksamkeit auch einmal auf die Tatsache lenken zu dürfen, die im Trubel der Ereignisse fast unterzugehen scheint. Es ist die Leistung des National­sozialismus für die Durchsetzung des Olympischen Gedankens. Stellen Sie sich einmal vor, die Olympischen Spiele hätten im Jahre 1932 in Deutschland durchgeführt werden müssen. Denken Sie an die 6-Millionen-Armee der hungernden Erwerbslosen in Deutschland, die ohne Hoffnung in den Tag hineinlebten und aus ihrer ganzen elenden Lebenshaltung heraus Geg­ner eines solchen Weltfestes hätten, ein müssen. Stellen Sie sich vor, die marxistische Propaganda, die es sich nicht nehmen läßt, im Jahre 1936 in Barcelona eine Art Eegen-Olympiade aufzu­ziehen, hätte die Gelegenheit gefunden, diese v-Millionen-Masse der Enterbten gegen die Spiele in Bewegung zu setzen.

lleberlegen Sie weiter, wie es überhaupt mög­lich gewsen wäre, die materiellen Voraussetzungen für die Durchführung der Spiele zu schaffen, die Kampfplätze auszubauen. Stellen Sie sich das

Ich habe einleitend schon darauf hingewiesen, daß die Männer und Frauen, die im wesent­lichen die Olympischen Spiele auf ihren Schul­tern zu tragen haben, konstitutionell verhältnis­mäßig schwach sind und, daß dem Willen zur Lei­stung natürliche Grenzen gesetzt sind. die weder durch Schulung noch durch Einsatz des Willens überwunden werden können. Während nun früher unsere schwächsten Leistungen durchschnitt­lich auf dem Gebiet des Mannschaftssports lagen, ist heute festzustellen, daß wir gerade im Mann­schaftssport den größten Fortschritt erzielt haben. Das ist ein Beweis dafür, daß wir grundsätzlich auf dem richtigen Wege sind, das, wenn ich so sagen darf, weltanschauliche Fundament für die Leibesübungen aus neuem deutschen Geist ist gelegt, und es ist lediglich eine Frage der Jahre und eine Frage eines systemati­schen Aufbaus einer wieder gesund gewordenen Jugend, daß wir auch leistungsmäßig die letzten, wie wir freimütig zugeben, Lücken ausfüllen werden.

Sie deutsche Ulftinpia-Mannschast

Der Reichssportsührer berichtete dann im einzelnen über die Schulungsarbeit in den .olympischen Kursen und ihre Ergebnisse in den verschiedenen Sportzweigen. Nach diesem Ueber- blick über die letzten Schulungsmaßnahmen gab

Pallaver vor, welches in dem von Parteien ehe­mals wild zerrissenen deutschen Vaterland, in den Parlamenten des Reiches, der Bundesstaaten, der Stadt Berlin um jede einzelne Maßnahme sich erhoben hätte, und stellen Sie demgegenüber die eine gigantische Entscheidung unseres Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler, die uns Kampsstätten bescherte, wie sie in der Welt einzigartig dastehen.

Denken Sie daran, wie das ganze deutsche Volk begeistert ist von dem olympischen Gedanken, wie es seine ganze Kraft dafür einsetzt, diesen friedlichen Wettbewerb aller Völker der Erde zu einem noch nie dagewesenen Erfolg auszubauen. Es fällt uns allen ja nicht schwer, uns in diese olympische Stimmung einzufühlen, die heute schon über der Reichshauptstadt liegt, und wir müssen im Vorgefühl dieser Festesfreude mit tiefster Dank­barkeit den Nationalsozialismus als den größten Organisator und den gewaltigsten Förderer der XI. Olympischen Spiele ansehen. Diese Tatsache sollte unserem Volke durchaus bewußt bleiben. Es ist eine Pflicht der Dankbarkeitgegen­über unserem Führer und seiner Be­wegung, die uns fähig gemacht hat, als ein freies stolzes Volk mit Würde und Freude die anderen Völker der Erde als Gäste zu empfangen.

der Reichssportsührer die Namen der bisher aus­gewählten Männer und Frauen bekannt, die die hohe Ehre haben werden, Deutschland in den Wettkämpfen zu vertreten. Einschließlich der noch zu benennenden Mannschaften werden 130 Aktive, unter ihnen 17 Frauen, die deutschen Farben vertreten. Alle diese Mannschaften müssen nach ihrer Aufstellung festlich und sport­lich eingekleidet werden. Der Großteil der deut­schen Mannschaft wohnt im Olympischen Dorf.

In seinem Schlußwort erklärt der Reichs­sportführer: Die deutsche Olympia-Mannschaft muß in Haltung und Charakter Ausdruck der neuen Lebensform unseres Volkes sein. Sie besteht deswegen einzig und allein aus Kame­raden und Kameradinnen, die zu einem ge­meinsamen Ziel verschworen sind. Mitten unter dieser Mannschaft stehen die Verantwortlichen. Auch sie sind Kämpfer für das gleiche Ziel, und Mannschaft und Führer sind Männer und Frauen gleichen Auftrags und damit gleichen Wertes. Es muß das Bestreben der deutschen Mannschaft und ihrer gesamten Führung sein, eine so vorbildliche Haltung einzunehmen, daß sie beispielhaft wirkt und so von der gesamten Öffentlichkeit verstanden wird. Nur so wird

es der gesamten Weltöffentlichkeit offenbar werden, daß die Deutschen ein Sportvolk ge­worden sind, ein Volk, welches fair, kamerad­schaftlich und gastfreundlich aus innerer Hal­tung und Erziehung ist.

veginn einer neuen sportlichen Zukunft

Die Olympischen Spiele mit ihren Wett­kämpfen, denen wir entgegensehen, sind nicht ein Abschluß einer sportlichen Entwicklung, sondern der Beginn eines neuenstarkenVorstoßes der Leibesübungen als Kulturfaktor im Dritten Reich. Die Vorbereitungen dazu werden im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen ge­troffen. Wenn der Befehl gegeben wird zur Ausführung, müssen alle, die sich dieser Kultur­aufgabe verbunden fühlen, bereit sein zum Einsatz. (Siehe auch Sportteil.)

Nelchsanleihe überzeichnet

Berlin, 16. Juli.

Das Interesse an den Neichsschatzanweisungen ist allgemein rege gewesen. Das Zeichnungsergebnis ist infolgedessen recht erfreulich. Der vom Reichs­anleihekonsortium zur Zeichnung aufgelegte Be­trag ist um einige Millionen überzeichnet worden. Die Zuteilung an die Zeichner erfolgt mit Rück­sicht aus den in Ansehung des Gesamtbetrages unerheblichen Betrags der Ilcberzcichnung im Interesse einer glatten Abwicklung in voller Höhe.

von Popen in Veriin

Wien, 16. Juli.

Der deutsche Gesandte in Wien, von Papen, hat sich Dienstag abend zur Besprechung der mit dem llebereinkommen Deutschland-Oesterreich zu­sammenhängenden Einzelfragen nach Berlin be­geben Anschließend wird er auf Einladung des Führers und Reichskanzlers in dessen Begleitung an den Bayreuther Festspielen teilnehmen.

Soida«en)rauen als N3v.-Mikglieder

R. Berlin, 16. Juli

Der Reichskriegsminister hat soeben einen Erlaß über die Mitgliedschaft von Ehefrauen aktiver Soldaten zur Partei und ihren Unter- gliederungen herausgegeben In falscher Aus­legung der Bestimmungen, nach der die Partei­zugehörigkeit während des aktiven Wehrdienstes ruht, haben verschiedentlich Ehefrauen aktiver Sol­daten ihren Austritt aus der NSV. vollzogen. Der Reichskriegsminister weist daher darauf hin, daß die Zugehörigkeit zur NSDAP. und ihrer Gliederungen nurfllr Soldaten, nicht aber für deren Angehörige ruht. Die Mitgliedschaft von Soldatenfrauen bei der NSV. ist sogar dringend erwünscht.

wohin treibt Spanien!

Ablehnung des Bolschewismus, aber Anwendung der Moskauer Methoden

pr. Berlin, 16. Juli.

Man hört oft die Befürchtung, daß die Ereig­nisse in Spanien einen ähnlichen Verlauf wie 1917 in Rußland nehmen könnten, d. h. daß nach einem kurzen demokratisch-marxistisch-republika- nischen Honigmonat ein bolschewistisches Finale folgen würde. Die Zwangsläufigkeit einer solchen Entwicklung ist aber nicht vorhanden, da in Spanien mehrere Faktoren fehlen, die damals dem Bolschewismus den Weg bahnten. Es gibt z. B. in Spanien keine geschlagene, völlig diszi­plinlose Armee von Millionen von Bauern, die an der Front verroht und zersetzt, mit Rache­instinkten genährt, im Besitz ihrer Waffen zu­rückflutete und nur auf den Befehl Lenins war­tete, Güter und Fabriken zu plündern.

Jedoch ist das Prophezeien in Zeiten revolu­tionärer Wirren und Schlagwörter eine undank­bare Aufgabe, namentlich in einem Lande wie Spanien, das sich durch. Tradition und Dolks- charakted stark von den Ländern des übrigen -Europa unterscheidet. Bemerkenswert jedoch ist, daß Moskau selbst, trotz der großen Anstrengun­gen seiner Sendlinge, die Wahrscheinlichkeit der Ausrufung eines spanischen Rätebundes nicht günstig beurteilt.

Im Rechenschaftsbericht des Vollzugsaus­schusses der dritten Internationale wurde vor einiger Zeit hervorgehoben, daß leider die kom­munistische Richtung unter den spanischen Ar­beitersyndikaten eine Minderheitsrich­tung bilde und daß zahlenmäßig am stärksten die anarchistisch-syndikalistischeconksclerscion cie trsbsjo" (abgekürzt 0. H. 1.1 sei. Auf dem Anarchistisch-syndikalistischen Kongreß in Zara - gossa wurde sehr zum Aerger Moskaus der Beschluß gefaßt sich in keinem Falle den Direk­tiven Moskaus unterzuordnen, da ja die Anar­chisten ihrer Einstellung gemäß Gehorsam und Fllhrerprinzip verneinen. Und auch dem spanischen Lenin, Largo-Caballero, ist es nicht ge­lungen, diesen Beschluß rückgängig zu machen. Sie nennen sichllibsrtartos" (Befreier), d. h. sie beanspruchen für sich die Freiheit, solange man sie gewähren läßt, Bomben zu schleudern, wilde Streiks zu organisieren und Geldtransporte zu plündern. Nur in der Bekämpfung des Faschismus sind sich Kommunisten und Syndikalisten einig. Als Faschist aber gilt ihnen jeder, der nicht be­reit ist, hinter dem Hammer- und Sichelbanner zu marschieren, Kirchen zu plündern und sich wie ein Tollhäusler auf der Straße zu gebärden. So wurde z. B. der sozialdemokratische Führer Prietoarg in Eranada als Faschist von der Menge mißhandelt, weil er sie abhalten wollte, ein Kloster zu plündern.

Das bedeutet nun nicht, daß nicht auch eine echte faschistische Bewegung unter Füh­rung des verhafteten Primo de Rivera sich immer mehr in Spanien entwickelt und breite Schichten erfaßt. Sie bildet mit den Ordnungs­parteien eine gemeinsame Front in der Abwehr gegen die rote Flut, denn die Verhältnisse, die durch die Aufhebung des Gesetzes vom 4. Oktober 1934 geschaffen worden sind, erscheinen jedem denkenden Spanier unhaltbar. Durch dieses Ge­setz. das nach dem blutigen Aufstand in Asturien erlassen wurde, waren die Jndustrieunternsh- mungen, Geschäfte, städtische und staatliche Ein­richtungen beauftragt worden, die revolutionären Rädelsführer aus ihren Betrieben zu entlassen, soweit sie nicht in den Gefängnissen ein sicheres Unterkommen gefunden hatten.

Alle diese Entlassenen, aber auch alle Sträf­linge, unter ihnen zahlreiche nur kriminelle Ele­mente, mußten nun nicht nur sofort wieder ein­gestellt werden, sondern sie hatten auch Anspruch auf Entschädigung, die etwa dem sechs­fachen Monatslohn entsprach. Die Unternehmun­gen sind zum großen Teil gar nicht in der Lage/ die Summen zu beschaffen, um ihre früheren feinde zu bezahlen. Sie müssen ihre ruhigen und fähigen Arbeiter entlassen, und an deren Stelle Kommunisten und Anarchisten einstellen. Wie sich das von selbst versteht, haben die Neueingestell- tcn sofort, ohne auf die Krise Rücksicht zu nehmen, die Einführung der 42- und 36-Arbeitsstunden^ Woche verlangt und entfesselten eine Woge von wilden Streiks.

Diese Wicdereinstellungen werden oft ge­waltsam mit größter Rücksichtslosigkeit er-

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