Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsftont Vremen
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flmtsblatt des Senats der Lreien kjansestadt oremen
Nr. 2?2 / 6. Jahrgang
Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
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Mittwoch, I0. September ISIS
kiirzelpreis lS Npf.
bisher W lM lodesopfer in Spanien!
erschütternder Hugenieugen-Verichr eines deutschen lournalisten über die Mordtaten der spanischen Marxisten
der Sowjetbauer hungert
Anklage gegen Moskau
Berlin, 29. Septemiber.
Der gegenwärtig in Berlin weilende Sonderberichterstatter des BB. in Spanien, Roland E. Strunk, sprach Dienstag abend im Deutschlandsender über den „Terror und die Greueltaktik
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Unser lagesspiegel
Im deutschen Rundfunk gab der NS.-Son- derberichterstatter Roland Strunk einen erschütternden Augenzeugenbericht über die Grausamkeiten der spanischen Marxisten.
Die Nationalisten in Spanien versenkten einen Zerstörer der Roten.
Die französische Kammer nahm die Wäh- rungsoorlage Vlnms an.
Der Führer übermittelte dem Internationalen Autorenkongreß telegraphisch seine Glückwünsche.
Die Tagung des Reichsamtes für Verufs- erziehung und Vetriebsführuna beschäftigte sich mit der Reform der Berufsausbildung.
Kreisleiter Blanke führte den Kreisamtsleiter des Amtes für Technik der NSDAP. ein.
Die Deutfche Arbeitsfront veröffentlicht eine Zusammenstellung der Bekanntmachungen über Mitgliedschaft der DAF.
Die Brigade Nordsee des NSKK. führte ihre Schietzmeisterschaft durch.
Der Reichssportftihrer gibt einen Amnestieerlaß des DRL. bekannt.
1P .......
der marxistischen Horden in Spanien". Wir bringen im folgenden einen Auszug des erschütternden Berichts dieses Augenzeugen:
„Ich bin sechs Wochen lang mit den Kolonnen der nationalistischen Streitkräfte des Generals Franco durch die Gebirge Euadarrama über die weiten Ebenen Estremaduras, durch die Felsentäler der Malagasront marschiert. Ich war in den von den Weißen eroberten altspanischen Städten, den Zeugen einer großen spanischen Vergangenheit. Ich habe das Leben in der Feuerlinie, auf den Vormarschstraßen, in den kleinen spanischen Dörfern, der Etappe, in Sevilla, Saragossa und Burgos gesehen.
Ich erkläre hiermit, daß ich mich bei meiner Berichterstattung heute ausschließlich und allein auf die mit eigenen Augen gemachten Beobachtungen beschränke und daß ich für jedes meiner Worte die volle Verantwortung übernehme.
Es gibt keinen Bürgerkrieg in Spanien. Diese Bezeichnung ist irreführend und vermindert die hohe sittliche Aufgabe, welche sich die gegen das marxistische Ereuelregime, gegen die Sowjetisie- rung Westeuropas kämpfenden nationalen Kräfte Spaniens gestellt haben. In unserer von Irrungen und Verkennung der wahren Lage zerrissenen Welt gibt es immer noch eine von Moskau beeinflußte Journaille, welche die Truppen und nationalen Milizen Francos als Rebellen, die Mordbanden Madrids als legale Truppen zur Verteidigung der Volksrepublik Spanien bezeichnet. —
Die Propaganda in Madrid, getreu nach mosko- witischem Muster ausgezogen, tut alles, um die nationale Bewegung in Spanien als eine macht- hungrige reaktionäre Eeneralsrevolte zu bezeichnen, sie hat sich aber unklugerweise durch ihre Greuel- taktik und ihre mit den schwindenden Siegeshoffnungen täglich grauenhafter werdende Mordpolitik selbst ein vernichtendes Urteil gesprochen. Es ist einwandfrei erwiesen, daß gleich nach Beginn der Kämpfe in Spanien die bolschewistischen Wüh- 1er des Kreml, die tüchtigsten Köpfe der Komintern über Frankreich nach Barcelona und Madrid kamen, um hier die Leitung dieses für Moskau so wichtigen Kampfes in ihre Hände zu nehmen. In enger Verbindung mit der „Front Populaire" und den mit Marseille und Paris bestehenden Komintern-Büros begannen sie ihre Tätigkeit. Die roten Milizen Madrids besitzen weder Disziplin noch besonderen Kampfwert. Ihre Widerstandskraft beruht ausschließlich auf einer schier unerschöpflichen Unterstützung ihrer Kampffront mit modernstem technischen Material, mit Flugzeugen. Bombemnaschiwen, Artillerie, unendlichen Mengen von Munition und sonstigem Kriegsgerät. Niemand zweifelt in den Reihen der Nationalisten am endgültigen Sieg. Dorf um Dorf, Stadt um Stadt wird erobert.
Lrausamketten, die nicht mehrzu s, tigern find
Was ich aber auf meinen Wegen mit den vorgehenden Truppen Francos, mit den Vctaillonen der Falange, der nationalen Miliz, in diesem Land gefunden habe, ist als Anklagcmaterial gegen die roten Machthaber in Madrid, gegen Moskau, so erschütternd, daß man der Welt immer wieder täglich und stündlich aufzeigen müßte, welches Schicksal diejenigen Staaten und Völker erwartet, die in völliger Verkennung der wahren Lage d>e Augen vor der Tatsache verschließen, daß es
sich in Spanien nicht um einen Bürgerkrieg, sondern um die blutige und endgültige Auseinandersetzung zwischen Bolschewismus und Nationalismus, zwischen der Weltrevolution aus der einen und all jenen Kräften, die auf Ehre, Tradition, Recht und Glauben fußen, aus der anderen Seite handelt.
Das Land, durch das ich zog, ist ein unendliches Leichen- und Trümmerfeld. Es ist verpestet vom Verwesungsgeruch der zahllos gemordeten Geiseln, der unschuldigen Opfer dieses Hatzkrieges. Jede Kirche, welche auf meinem Wege lag, ist nicht nur zerstört, sondern in der unbeschreiblichsten Weis« entheiligt und beschmutzt. Die Spur der zurückgehenden roten Milizen ist Brand. Plünderung, Mord und Schändung. Unschätzbare Kunstwerte sind sninlos vernichtet. Alles, was mit Tradition und Glauben in Zusammenhang steht, ist sinnlos verwüstet.
Man beei.lt sich, beim Vorbeimarsch die vor der Front liegenden Städte und Dörfer durch unerwartete Handstreiche zu nehmen, denn es ist bekannt, daß die zurückgehenden roten Horden die Geiseln je nach der Größe des Ortes zu Dutzenden oder zu Hunderten erschießen oder viehisch ermorden. Dann finden wir, in die gestürmten Ortschaften und Städte einrückend, die Berge der mit Maschinengewehren niedergemähten Bürger, finden die Keller der roten Gefängnisse gefüllt mit Leichen oft auch noch mit Sterbenden, die man mit Handgranaten, in einen Raum zusammengepreßt, vernichtete.
Paris, 29. September.
Die Pariser Kammer hat in ihrer Sitzung in der Nacht zum Dienstag die Währungsvorlage als Ganzes mit 35V gegen 221 Stimmen angenommen. Die Regierung hatte die Vertrauenssrage nicht gestellt. Die Kammer hat sich darauf auf Mittwoch 21 Uhr vertagt.
Vor der Abstimmung erklärte Ministerpräsident Blum u. a., die Regierung habe versucht, die französische Wirtschaft anzukurbeln und sich mit einem Aufruf an das gehortete Kapital gewandt, ohne jedoch Erfolg zu haben. Immerhin hätten sich Ende August Anzeichen für eine Belebung der Wirtschaft geltend gemacht. Diese Entwicklung sei aber unterbrochen worden, da gewisse auswärtige Ereignisse das Land mit Sorgen erfüllt haben. Blum nannte in diesem Zusammenhang die Ereignisse in Spanien, die Einführung der zweijährigen Dienstzeit in D e u ts ch l a nd, die Notwendigkeit eines verstärkten Rüstungsprogramms und die Verbreitung einer Angstpsychose in Frankreich. Alles dies habe die normale Entwicklung gestört. Der Druck auf den Franken Habs sich er-
Jch fand in einer Ortschaft halbwegs zwischen Sevilla und Merida auf dem Stadtplatz 58 erschossene Bürger, darunter auch Frauen. In einer Nebenstraße die Leiche des Stadtpsarrers, der mit dem Kops nach unten über ein Feuer gehängt, langsam in Rauch und Flammen erstickt war. Wir fanden im Keller des von den Roten zum Vlutgericht gemachten Justizgebäudes 27 von Handgranaten zerfetzte Körper.
Mit venzln übergössen und verbrannt
In demselben Orte wurde ein Kleingutsbesitzer mit seine« beiden sieben- und neunjährigen Neffen von den Roten aus seiner verzweifelten Flucht gefangen. Die beiden Kinder wurden vor den Auge« des Mannes getötet, selbst, nachdem man ihn gezwungen hatte, diesem Schauspiel zuzusehen, mit Benzin übergössen und verbrannt. In Antequerra sah ich 102 Leichen erschossener Männer und Frauen, in Oropesa am Ortseingang 21, darunter ein siebenjähriges Mädchen, welches noch eine Kette in der erstarrten Hand hielt.
In demselben Ort wurde ich in das dortige Nonnenkloster geführt. Durch das riesige granitene Portal eintretend, stießen wir zuerst auf die Leiche eines Priesters, dem man den Hals aufgeschnitten hatte. In der Klosterkirche lagen die geöffneten Särge der Nonnen, darunter neben
neut verstärkt und der Eoldabfluß einen alarmierenden Charakter angenommen. Ebenso wie der Finanzminister in feinen Ausführungen am Montagnachmittag bestritt Ministerpräsident Blum in diesem Zusammenhang, daß die Abwertung etwa erfolgt wäre, weil das Schatzamt keine Mittel mehr zur Verfügung gehabt habe-
Die Bedeutung des Abkommens mit England und Amerika bestehe in der Verständigung der drei Länder über ihre Friedensaktion. Die glückliche Durchführung dieses Abkommens habe jedoch den inneren Friüien in Frankreich zur Voraussetzung. Die Ordnung in Frankreich dürfe nicht gestört werden. Die Regierung sei daher entschlossen, die öffentliche Ordnung zu schützen gegen jedes Unterfangen, das die Souveränität des Volkes oder die republikanischen Einrichtungen beeinträchtigen würde.
Die Fabrikbesetzungen ohne Entscheidung der verantwortlichen Arbeiterorgane dürften nicht zur Gewohnheit werden.
Ein Zwischenruf eines rechtsgerichteten Abgeordneten bezeichnete den Ministerpräsidenten als
Mumien die Leiche einer sichtlich erst vor wenigen Tagen gestorbenen Nonne.
Diese Leichen und Mumien waren in einer unbeschreiblichen Weise geschändet, doch sollte uns das Bild weitaus größerer Greuel erst in den Schlafsälen der Nonnen eröffnet werden. Dort fanden wir teilweise noch in den Betten die Leichen der ermordeten Nonnen. Ihre Verstümmelungen find unbeschreiblich. Sie fallen in das Gebiet des Sexual-Pathologischen. Ich erkläre an dieser Stelle, daß die Ansicht vieler, die Greuelberichte seien aus Sensationslust übertrieben, irrig ist. Im Gegenteil, es ist uns nicht möglich, in Wort oder Bild der Oefsentlichkeit die Beweise der marxistischen Greuel zu geben, da dies einfach in fünfzig Prozent der Fälle aus Gründen der Moral und des guten Geschmacks ausgeschlossen ist. Das Material hierüber ist jedoch zwar nicht der Oefsentlichkeit, aber den Regierungsstellen zugänglich gemacht worden.
Es gibt nichts, was der entmenschten Phantasie der marxistischen Horden an Bestialität und Scheußlichkeiten als Unmöglichkeit erschiene. Die von den Komintern-Experten in Madrid gegebenen Weisungen der Ereueltaktik entspringen dem Wunsche Moskaus, durch diese Handlungsweise die bürgerliche Welt, die nach dem Plan der Komintern späterhin bolschewisiert werden soll, zu warnen. (Fortsetzung auf Seite 2.)
Diener des Gewerkschaftsführers Jouhaux, was ihm einen Ordnungsruf des Kammerpräsidenten einbrachte. Der Ministerpräsident führte dann weiter aus, theoretisch dürfte die Frankenabwertung nur auf Preise der Einfuhrwaren zurückwirken. Die Regierung sei mit der von den Abgeordneten der Volksfront vorgeschlagenen neuen Fassung der Währungsvorlage einverstanden, die ihr eine Waffe zur Bekämpfung der Preissteigerung in die Hand gebe.
Wenn der französische Ministerpräsident unter den Ereignissen, „die sein Land mit Sorgen erfüllt haben", die Einführung der zweijährigen Dienstzeit in Deutschland erwähnt, so verschweigt er, daß dieser deutsche Schritt eine notwendige Folge der Riesenrüstungen und der eindeutigen militärischen Angriffsabsichten des Rätebundes war. Die Ursache der „Angstpsychose in Frankreich" liegt also im Bolschewismus. Doch das darf Leon Blum nicht zugeben, da Paris mit diesem seinen ärgsten Feind — verbündet ist.
weshalb er Sem klend preisgegeben ist
U. klii. Während in diesen Tagen der deutsche Bauer, auf freier Scholle ausgerichtet auf den neuen Vierjahresplan des Führers, im Vollbewußtsein der wiedererwäch- ten wirtschaftlichen und nationalen Kraft seines Vaterlandes die Vorbereitungen zur würdigen Ausgestaltung des Erntedankseskes trifft, treibt in Sowjetruhland die Landwirtschaft infolge der bolschewistisch-jüdischen Mißwirtschaft dem völligen Ruin entgegen, werden Bauern und Arbeiter unter der Diktatur Stalins der Verzweiflung zugetrieben. Trotz aller Versuche amtlicher Moskauer Stellen, mittels statistischer Kunststückchen den Bankerott des Kollektivsystems und die Vernichtung des russischen Bauerntums zu verschleiern, steht folgendes einwandfrei > Die Hungerkatastrophe in UdSSR-, die r-cm Jahr zu Jahr mehr Todesopfer, fordert, ist in erster Linie das Ergebnis einer systematischen Verdrängung der selbständigen Landwirte und daneben die Auswirkung der skandalösen Zustände auf den staatlichen Landgütern.
Die Zwangskollektivierung hat bis jetzt drei Wertet aller sowjetrussischen Bauern unter unmittelbare jüdische Verwaltung gebracht. Ohne jede Sachkenntnis und nur auf die Ausbeutung ihrer Opfer bedacht, haben die Beauftragten der kommunistischen Zentrale einstmals blühende Landstriche in verwahrloste Felder, freudig schaffende Bauern in verbitterte Sklaven des Moskauer Blut- regimes verwandelt. Allein 80 000 Wolgadeutsche sind aus ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit herausgerissen und als Zwangs- arbeiter in die Wälder Sibiriens und Nord-
Nundfvnkappett VarrSs
Ein Appell des Reichsernährungsministers R. Walther Darre ans Anlaß der WerLe- aktion „Kampf dem Verderb" wird von Staatssekretär Backe im deutschen Rundfunk am heutigen Mittwoch in der Zeit von 19.15 Uhr bis 20 Uhr verlesen.
rutzlands geschickt worden, weil sie den Wahnsinn der Kollektivierung nicht mitmachen wollten. Nur ein paar Tatsachen, die das verhängnisvolle Zerstörungswerk der Sowjetbürokraten widerspiegeln: Die von den
Bolschewisten propagierte Ansicht, die Landwirtschaft sei am besten ausschließlich mit Traktoren zu betreiben, führte 1928 und in den darauffolgenden Jahren zur Notschlachtung fast der Hälfte aller Pferde in UdSSR. (der gesamte Viehbestand in Sowjetrutzland sank bis 1934 von 231 Millionen Stück aus 128 Millionen!). Wie aber steht es mit den Leistungen und Erfolgen jener als modernste technische Errungenschaft angepriesenen Traktoren? Die Moskauer Zeitung „Prawda", die bestimmt keine Neigung zur phantasievollen Uebertreibung der Mißstände in Stalins Reich verspürt, berichtet aus Kuibyschew an der Wolga, daß dort mehr als 2000 Traktoren „untätig herumstehen", weil es sowohl an Betriebsstoffen wie an maschinellen Ersatzteilen fehlt. In anderen Gebieten seien die Traktoren gleichfalls in der Mehrzahl zum Nichtstun verurteilt. Ein anderes Moskauer Blatt, die „Jswestija", bestätigt die Richtigkeit dieser Meldung und fügt hinzu, daß niemand die Maschinen reparieren könne. Die Verluste, die infolge des Versagens fast aller Mähdrescher entstehen, bezeichnen die genannten Blätter selbst als ungeheuer, erreichen sie doch auf zahlreichen. Sowjetlandgütern 40 und mehr Prozent der Ernte. Im Sta- lmsker Bezirk in Westsibirien wird der Plan der Ernteeinbringung täglich nur zu einem Prozent (!) durchgeführt, und wegen des Fehlens brauchbarer Dreschmaschinen kann nur der vierzigste Teil des abgeernteten Getreides gedroschen werden. Schließlich sind in den Getreideumschlagsplätzen wegen Desorganisation Ernteablieferung und zu später Weiterbeförderung der Getreidemengen wertvolle Erträgnisse des Bodens den Witte- rungsunbiiden und damit dem Verderb preisgegeben.
ein Beispiel für die unsachlichen Methoden überstürzten Experimentierend Vor vier Jahren las man in der Moskauer ,,Propciganda"-Schrift „Sowjetunion im Bau : „Flugzeuge schweben über den Fel-
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