Ausgabe 
(21.9.1936) Nr. 263
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der Nationa

flmtsblatt des Senats der Zreien kjansestadt vremen

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parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

Nr. 26Z / 6. Jahrgang

Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatttzalter s in Oldenburg un d Vremen

Montag, ri. September 1SZ6

kinzelpreis tS Npf.

M sowjetrusflsche flug;euge in varcelona

kiesige Waffenlieferungen aus Moskau

dir Noten zittern

(Lixsvsr vrusttksriestt stsrlli-emer Zeitung")

Barcelona, 20. September. Die sowjetrussischen Waffenlieferungen nach Spanien haben einen Umfang angenom­men, der alles bisherige weit in den Schatten stellt. Nach absolut zuverlässigen Feststellun-

WUWUWUUMlWWMWWMWMWUIMWMIWIMW!

Unser lagesspiegel

Der Führer hat sich in das Gebiet der großen Herbstübungen der Wehrmacht begeben, die am heutigen Montag beginnen.

In Varcelona sind 288 Flugzeuge aus Sowjet- rußland eingetroffen.

In Belgien konnten umfangreiche kommuni­stische Putschpläne aufgedeckt werden.

Der Appell aller ehemaligen 75er fand in Vremen seinen Abschluß.

Eine eindrucksvolle Feierstunde galt am Tage des Deutschen Bolkstums" dem Ge­denken der Ausländsdeutschen.

Bei den Tschammer - Pokalspielen landeten Schalke und Venrath hohe Siege. Werder-Bremen besiegte ESttingen 08 knapp 1 :«.

Wahnfried gewann in Hoppegarten das deutsche St. Leger.

Die deutsche Vereinsmeisterschast der Leicht­athletik errang der Sportverein von 1880 München.

.......

gen sind in den letzten Tagen in Barcelona nicht weniger als 20V sowjetrussische Kriegs­flugzeuge eingetroffen. Es handelt sich aus­nahmslos um moderne Maschinen, besonders um schnelle Jagd-, große Bomben- und Transportflugzeuge. Die Maschinen sind in

aller Eile zusammengesetzt worden und so­fort an die Front abgegangen. 2S Jagdflug­zeuge sind, wie auch aus anderer Quelle in­zwischen bestätigt wurde, direkt nach Madrid geflogen, wo sie auf dem Madrider Flugplatz Getose stationiert sind. Gleichzeitig sind hier vier russische Gorki-Bomber eingetroffen. Ebenso zuverlässig verlautet weiter, daß allein in den letzten Tagen in Madrid über Varcelona 70 000 russische Gewehre eintrafen.

Diese Waffenlieferungen beweisen zweifellos neben allem anderen, daß Moskau den Ernst der Stunde in Spanien erkannt hat, und daß man alles einsetzt, um die Lage doch noch zugunsten des Bolschewismus zu wenden. Allerdings sind die Aussichten dazu, wie man auch in Madrid er­kennt, nicht mehr sehr groß.

Als ein Beweis für die Unsicherheit kann die Tatsache angesehen werden, daß nunmehr ernstliche Vorbereitungen sür eine llebersiedelnng der Ma­driderRegierung" nach Valencia getroffen wer­den. Sonntag gingen snns Lastautos, die Akten des Ministerpräsidiums und der Kanzlei des Staatspräsidenten enthielten, unter starker Be-, decknng nach Balencia ab. Ebenso wurden 138b politische Gefangene aus dem Madrider Gefäng­nis Sän Antonio nach Balencia befördert, wo sie als Geiseln weiter interniert bleiben.

In Madrid selbst herrscht völlige Anar- ch i e. Von der Front nach Madrid zurückgekehrte Milizen machen den Eindruck einer absoluten Demoralisiern» g. Sie haben die schon herrschende Unsicherheit noch weiter verstärkt. Die Folge ist ein noch unmenschlicheres Wüten des marxistischen Terrors.

So gehen die nächtlichen Erschießungen in noch stärkerem Umfange weiter. Sonntag morgen la­

gen im Madrider Schanhaus wieder 167 Leichen, die auf den Straßen in den frühen Morgenstunde» aufgefunden worden sind. Die Eesamtzisser der Ermordeten in Madrid allein wird auf etwa 24 888 geschätzt.

Nur Nahrungsmittel!

Moskau, 2V. September.

Von Odessa aus ist ein Dampfer nach Spanien in See gegangen, dessen Ladung, wie die sowjet- russische Telegraphenagentur mitteilt, aus rund 2000 Tonnen Nahrungsmittel bestehen soll. Es handele sich um einen ersten Lebensmitteltrans­port, der aus Mitteln angekauft worden sei, die die Frauen der Sowjetunion für die spanischen Marxisten gesammelt hätten.

vier Millionen francs

für die spanischen Marxisten

Paris, 20. September.

Der Solidaritätsausschuß der französischen Volksfront, der seit Wochen eine Eeldsammlung für die spanischen Marxisten durchführt, veröf­fentlicht das bisherige Ergebnis. Danach hat die Sammlung des marxistischen Eewerkschaftsver- bandes 2 516 780 Francs und die des Solidari- tätsausschusses 1427 254 Francs ergeben.

Mafien für die Madrider Negierung "

Paris, 20. September.

Bei einer Kundgebung der kommunistischen Jugend in Paris zugunsten der spanischen Volks­front-Jugend sprach der Kommunistenführer Vaillant-Couturier. Er forderte wie­derum Waffen für die Madrider Re­gierung und erklärte u. a., daß Frankreich die internationalen Bedingungen eines Sieges des Faschismus in Spanien prüfen müsse". Für Frankreich bestehe die gebieterische Notwendigkeit, diesen Sieg zu verhindern.

(Siehe auch Seite 2)

7 s PuWpISne In velgien

Van Zeeland greift energisch durch Zahlreiche Verhaftungen

(vradtbsrioüt -unseres Brüsseler Mtardelters)

Brüssel, 28. September.

Die starke Aktivität, die verschiedene kommu­nistische und marxistische Organisationen in der letzten Zeit vor allem in den belgischen Industrie- revieren entwickelten und für die der Anschlag aus den Rexistenfuhrer Eegrelle kennzeichnend ist, veranlaßte den belgischen Justizminister, umfang­reiche Haussuchungen in den kommunistischen Parteibüros sowie in den Wohnungen marxisti­scher Funktionäre und Parteiangehöriger in Brüssel. Liittich, Charleroi, Mons und im Rat­haus von Jupille, einer Vorstadt von Liittich. vornehmen zu lagen. Auch bei der Sozialistischen Kooperative in Liittich fand eine gründliche Haussuchung statt. Insgesamt sind über 28V Haus­suchungen und ebensoviele Verhaftungen in etwa 18 Gemeinden durchgeführt. Fast überall wurden große Mengen schwer belastenden Materials be­schlagnahmt.

In den Büros der Trotzkistischen Sozialrevo­lutionären Partei wurden genaue Pläne für die Organisation bewaffneter Arbei­termilizen und für die Besetzung von Kasernen aufgefunden. Der Urheber der Putschpläns ist der Führer der Sozialrevolutio­nären Partei, Walter Dange, in Charleroi.

Obwohl die mit der Untersuchungsaktion beauf­tragten Instanzen das Resultat der Haus­suchungen streng geheimhalten, wird von gut unterrichteten Kreisen mitgeteilt, daß es ge­lungen sei, einen ernsten hochverräterischen An­schlag aufzudecken. Weiter wird mitgeteilt, daß die Eeneralrazzia zunächst in Liittich einsetzte. Sämtliche verfügbaren Polizeikräfte wurden für die Aktion aufgeboten. Beamte der Staats­anwaltschaft und Kriminalbeamte aus Brüssel und Diant nahmen an den Haussuchungen teil.

Aus den der Regierung nahestehenden Kreisen wird erklärt, daß Ministerpräsident van Zeeland entschlossen sei, mit allen ihm zur Verfügung stehenden verfassungsmäßigen Mitteln gegen jene Elemente vorzugehen, die Ruhe und Ordnung ge­fährden. Die Regierung werde alles aufbieten und sie sei sich hierbei der Unterstützung der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung sicher, um Belgien vor einer roten Terror­aktion zu bewahren.

Kreise der Rexbewegung erklären, daß das Vorgehen der Regierung van Zeeland gegen die kommunistisch-marxistischen Revolutionäre auf einen offenen Brief des bei dem Anschlag aus Degrelle schwer verwundeten rsxistischsn Bezirks­leiters von Liittich Rechtsanwalt Willems an den Generalprokurator des Königs hin erfolgt sei, in welchem Willems den Vorwurf erhob, daß die Staatsanwaltschaft trotz aller Warnungen den kommunistisch-marxistischen Terroristen freies Spiel gelassen habe. Die Abteilung Brüssel der

Scharfe Sprache der japanischen Marine

Mit flktionen an Das fier; lftinas"

Tokio, 20. September, japaniiche Botschafter in China, Karo a- hal sich Sonntag wegen der durch letz- wiichensälle entstandenen japanuch-chinest- lpannung telegraphisch nach Tokio gewandt m neue Anweisungen geboten. Daraufhin r eiligst Sitzungen der zuständigen Abteu- fefs und mehrerer Minister anberaumt, das Ergebnis der Sitzungen liegt nur ein i von den Besprechungen der Marine-leitung

Darin heißt es, die Marine befürwort« eine scharfe Haltung gegen die Nanking-Regierung, die siir die letzten Zwischenfälle voll oerantwort- Och sei. Die Marine verlange die sofortige Säub^ 'ung Pakhois, wo die 18. Armee immer «och

regiere, andernfalls werde die Marine den Schutz der Japaner in China übernehmen.Um die Kuomintang-Regierung", so heißt es in dem Be­richt dann,auf den Ernst der Lage ausmerksam zu machen, hat sich die Marine entschlossen, mit Aktionen an das Herz Chinas zu gehen".

In einem weiteren Bericht wird erklärt, daß Verhandlungen mit China auf der bisherigen Grundlage zwecklos seien, da aus diese Weise nur kostbare Zeit verlorengehe und die japan- feindliche Bewegung in China nur ermutigt werde. Botschafter Kawago« werde Nanking be­stimmte Forderungen vorlegen, von deren bedingungsloser Annahme Japan sein weiteres Verhalten abhängig machen werde.

Nationalen Legion hat einstimmig beschlossen, sich den Rexisten im Kampf gegen den Kommu­nismus anzuschließen.

Liegt Stalin im Sterben!

R. Berlin, 20. September.

Die in der Weltpresse aufgetauchten Gerüchte über eine ernste Erkrankung Stalins haben eine neue Bestätigung gefunden. Danach ist die Er­krankung des sowjetrussischen Diktators, der schon seit Wochen seine Amtsgeschiiste nicht mehr füh­ren kann, so ernster Natur, daß mit seinem Ab­leben gerechnet wird. Stalin ist an einer Ver­engung der Halsschlagader erkrankt, ein Fall, der bekanntlich trotz des heutigen Standes der ärzt­lichen Wissenschaft kaum heilbar ist.

Wie eine Berliner Zeitung meldet, scheint sich das Gerücht zu bestätigen, daß zum Nachfolger Stalins der gegenwärtige sowjetrussische Kriegs­kommissar Woroschilow ausersehen sei. Ein Ableben Stalins würde für die Sowjet-Union und für ihr inneres Eefüge mit erheblichen Be­lastungsproben verbunden sein.

waftlmanöver gegen Noosevelt

Newyork, 20. September

Das HearstblattNewyork American" ver­öffentlicht in großer Aufmachung einen Bericht, den der amerikanische kommunistische Präsident­schaftskandidat Browder an die Komintern erstattet haben soll und der angeblich in der Juli-Ausgabe der Moskauer ZeitschriftKommu­nistische Internationale" erschienen ist. In diesem Bericht erklärt Browder, daß die kommunistische Partei der Vereinigten Staaten den Präsidenten Noosevelt bei den bevorstehenden Präsidentschafts- wahlen unterstützen werde, ujn hierdurch den Weg zur Bildung einer Farmer- und Arbeiter­partei bei den Präsidentschaftswahlen des Jahres 1940 mit Hilfe der unabhängigen Eewerkschafts- gruppe unter John Lewis zu ebnen. Das Hearst­blatt zieht in einem Kommentar die Folgerung, daß Noosevelt sichindirekt der Unterstützung fremder Organisationen bediene, die der ameri­kanischen Regierungsform feindlich gegenüber­stellen".

Kurz nach Erscheinen des Blattes wurde vom Pressesekretär des Weißen Hauses eine Erklärung ausgegeben, in der es heißt, daß dieser Artikel eingemeines Machwerk" sei, das den Zweck verfolge, die amerikanische Nation irre­zuführen. Der Präsident wolle und wünsche nicht die Stimmen oder die Unterstützung von Einzel­personen oder Gruppen, die Anweisungen von einer ausländischen Stelle erhielten. Derartig zurechtgestutzte tendenziöse Aufsätze würden von zedem anständigen Bürger abgelehnt.

I-obner unk di81I nakrsiul ,Ivr Internationalen FoekstnKskabrt (J^sfthilch)

Das AAeasceM «aseees DaLAes

Anr Aea leisten (^tarcicat^ietec Lieatsc/lea Asiens

Auf der Sondertagung des agrarpolitischen Apparates der NSDAP. in Nürnberg hat der Reichsobmann des Reichsnährstandes, Staatsrat Meinberg, die Erfüllung einer Forderung, die das deutsche Landvolk seit langem immer wisder erhoben hat, angekündigt, indem er mit allem Nachdruck betonte:Wir werden die ge­setzlichen Möglichkeiten finden, den letzten Quadratmeter Boden nutzbar zu machen, und wir werden uns oon jenen zu tren­nen wissen, die nicht wert find, deutschen Boden zu bebauen und zu besitzen."

Mit diesen Worten ist erneut der national­sozialistische Grundsatz ausgesprochen worden, daß der deutsche Boden, der die Lebons gründ- läge unseres Volkes darstellt, in keinem ein­zigen Fall in die Hände derjenigen geraten darf, die sich nicht stets der verantwortungsschweren Pflicht bewußt sind, die sie mit ihrem Besitz an Grund und Boden der Volksgemeinschaft gegen­über zu erfüllen haben. Unser Volk kann es sich bei der Enge seines Lebensraumes nicht leisten, selbst einen noch so kleinen Bruchteil seiner Nah­rungsflächen ungenutzt zu lassen; es kann nicht dulden, daß große Güterkomplexe in Deutschland völlig unbestellt bleiben oder unsachgemäß be­arbeitet werden, weil ihre Besitzer an der ord­nungsgemäßen Nutzung ihres landwirtschaft­lichen Betriebes kein Interesse haben.

Die Fälle solcher Art sind leider nicht selten. So gibt es eine ganze Reihe von Bankiers, Kauf­leuten, Rechtsanwälten, Fabrikanten usw., die einen ländlichen Besitz erwerben, weil sie in ihm ein gefälliges Objekt zu gewinnbringender Speku­lation oder als günstige Gelegenheit zu. stiller Kapitalanlage sehen. Die Ziegelei, die Brennerei oder die Kiesgrube, die sie für gutes Geld ver­pachten, erbringen ihnen reichliche Einnahmen, ohne daß sie sich mit den Sorgen und den Müh­seligkeiten ihres Betriebes plagen müssen. Ihre landwirtschaftliche Nutzfläche aber lassen sie viel­fach verunkrauten, verludern und verkommen, oder nutzen sie so extensiv, als es nur irgend möglich ist, um sich damit jeden Aufwand zu er­sparen. Eine ähnliche Erscheinung stellt jene Kategorie wohlhabender Geschäftemacher dar, die sich lediglich um ihres Vergnügens willen ein Landgut kaufen, um es zur Erholung ihrer über­reizten Nerven als Wochenendschloß oder Jagd­sitz einzurichten, ohne dabei jemals daran zu denken, daß ein solcher Landbesitz auch zu einer gewissenhaften Bewirtschaftung verpflichtet.

Es gibt bisher leider keine gesetzlichen Maßnahmen, um diesen Schmarotzern den Ankauf von Grund und Boden unmöglich zu machen und ihn damit vor Mißbrauch jeder Art zu schützen. Durch das Reichserb Hofgesetz

wird lediglich der kleinere Teil des deutschen Bodens vor unrechten Händen geschützt, der größere aber ist nach wie vor mit geringen Aus­nahmen dem freien Güterverkehr zugänglich. Allein, selbst wenn man durch gesetzliche-Maß­nahmen den unbeschränkten Verkauf von Grund­besitz, soweit er nicht schon, durch das Reichserb- hofgesetz ausgeschaltet ist, unterbinden würde, bliebe noch immer eine Lücke offen, wo durch Erbfälle oder im Wege der Zwangsversteigerung landwirtschaftlicher Grundbesitz in berufsfremde Hände geraten könnte. Außerdem aber hätte man mit diesen Maßnahmen allein noch keine Hand­habe, um diejenigen zu fassen, die, wie in den aufgezählten Fällen, bereits Grund und Baden besitzen, ohne sich um seine gewissenhafte Bewirt­schaftung zu kümmern.

Es gilt darüber hinaus aber auch noch an jenen Kreis von Vetriebsinhabern zu denken, die zwar die Kenntnisse ausweisen, die zur sach­gemäßen Führung eines landwirtschaftlichen Be­triebes notwendig sind, die aber wie bei­spielsweise die dörflichen Gastwirte, Fuhrleute und Handwerker häufig nicht über die aus­reichende Zeit verfügen, um ihren Betrieb voll zu bewirtschaften. Daneben sind ferner die Fälle zu berücksichtigen, in denen es alten Leuten, die keine Erben haben oder die sich noch nicht auf den Altenteil zurückziehen wollen, wie allein­stehende Frauen usw., an der notwendigen Kraft sehlt, ihren Betrieb in Ordnung zu halten.

Diese kurze Aufzählung, die noch in keiner Weise den Anspruch auf Vollzähligkeit erheben kann, zeigt bereits mit aller Deutlichkeit, daß es sich hier nicht nur um eine Fläche handelt, die im Vergleich zur gesamten landwirtschaftlich ge­nutzten Fläche kaum ins Gewicht fiele. Allein, selbst wenn es so wäre, dürfte man keinen Augen­blick zögern, geeignete staatliche Maßnah­me n zu tresfen, die den Mißbrauch oder die un­vollkommene Nutzung deutschen Bodens sür die Zukunst ausschließen. Gegen die unverantwort­lichen Schmarotzer, die ihren Grund und Boden verkommen lassen, wird man mit aller Strenge vorgehen und ihnen die Nutzung ihres landwirt­schaftlichen Betriebes überhaupt entziehen müssen, um ihn unter sachgemäßer Leitung wieder dem deutschen Volke nutzbar zu machen. Wo die Aus­sicht besteht, daß die Betriebsinhaber sich unter fachkundiger Anleitung und strengster Aussicht ihrer Pflicht wieder voll bewußt werden, wird man ihnen den Entzug der Vetriebsnutzung er­sparen können.

Bestimmend für das Maß der notwendigen gesetzlichen Zwangsmittel wird dabei stets weni­ger die Rücksicht auf die Schuldigen sein, als viel­mehr die Rücksicht auf dap LeLensrecht un­seres Volkes. In einer so entscheidenden