Ausgabe 
(30.6.1936) Nr. 180
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parteiamtliche Tageszeitung

Bachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Bremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen

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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 180 / 6. Zassrgang

Menstag, Z8. lunl 19Z6

klnzelprels 1S Npf.

Vekenntnis zum Seist echter Wissenschaft

Vedeutsame kede des Neichsmmifters Nust vor den Teilnehmern an den Jubiliiumsfeierlichkeiten in Heidelberg

seftakt ln der Stadchalle

Heidelberg, 38. Juni.

Die Feier« zum 580 jährigen Bestehen der Universität Heidelberg nahmen gestern vormittag ihre« Fortgang. Der erste von der Universität getragene Festakt vereinigte die in- nnd aus­ländischen Teilnehmer in der feierlich ausge­statteten Stadthalle. In langem Zuge schritten die viele« Rektoren und Dozenten der deutschen Universitäten zusammen mit den Vertretern der

Unser lagesspiegel

Im Rahmen eines Festaktes in Heidelberg sprach Reichsminister Rüst über „National­sozialismus und Wissenschaft".

Lord Rothermere setzt sich für Zusammen­arbeit mit Deutschland ein.

In den Vereinigten Staaten wurden zwei kommunistische Präfidentschasts - Kandidaten aufgestellt.

In Süd-Abessinien find unter den Galla- stämmen Unruhen ausgebrochen.

Von der Reichsregiernng wurde ei« Gesetz über die Flurbereinigung beschlossen.

In den Aufsichtsrat der Elsflether Werst wurden zwei Bremer Mitglieder nengewählt. Nach 178 Stunden Verschiittnng wurde der Haner Schmidt geborgen.

In Geestemünde-Wulsdorf wurden 11 stroh- bedeckte Häuser ei» Raub der Flamme».

Die Motorbrigade Nordsee errang auf der Ostseeküstenfahrt sechs goldene Auszeichnungen. Für den Ban der Niedersachseuhalle wurde gestern die erste Spende eingezahlt.

Bor 58 Jahren erössnete Dampfer „Oder" den Ostasiendienst des NDL.

sWWIM

ausländische» Universitäten und Hochschulen vom neuen Universitätsgebände durch ein dichtes Spalier der Heidelberger Bevölkerung zur Stadt­halle. Dort grüßten zahlreiche Ehrengäste, an ihrer Spitze die Reichsminister Rüst, Dr. Frank, Seldte, Staatssekretär Dr. Meißner, Reichsleiterin Frau Scholtz-Klink, Auslandspressechef der NSDAP.. Hanfstaengl, und der badrsche Ministerpräsident Köhler mit den badischen Staatsministern Pros. Dr. Schmitthenner, Pslaumer und Dr. Wacker den feierlichen Einzug der Abordnungen in- und aus­ländischer Universitäten, Hochschulen und Akademie«.

Nach der Ouvertüre aus der Suite Nr. 8 von Johann Sebastian Bach begrüßte der Rektor der Heidelberger Universität Pros. Dr. Groh die festliche Versammlung und gab bekannt, daß die Reichsregiernng zum heutigen Jubiläum der Universität 300 000 RM. als Anteil zum Neubau einer Frauenklinik übergeben hat. Der Redner gab dann einen geschichtlichen Rückblick auf Niedergang und Höhepunkt der vergangenen Jahrhunderte. Mit einem Heil auf den Führer schloß der Rektor seine Ansprache. Dann hielt

keichsminisier Bust

eine bedeutsame, mit großem Beifall aufge­nommene Rede über „Nationalsozialis­mus und Wissenschaft", in der er u. a. folgendes sagte: „Dom Führer und von der

deutschen Reichsregiernng sowie von der Natio­nalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei über­bringe ich der ältesten deutschen Reichsuniversität zum 550jährigen Bestehen unsere herzlichsten Wünsche für eine Zukunft dieser deutschen Hoch­schule, würdig ihrer großen Vergangenheit. Ich verbinde mit diesem Wunsch, der zugleich ein Bekenntnis des neuen Deutschlands zum Geiste echter Wissenschaft bedeuten soll, den Ausdruck der Freude, daß die Teilnahme der Hochschulen aus der ganzen Welt Zeugnis davon ablegt, daß heute wie vor 55V Jahren Forscher und Hochschullehrer ungetrennt durch die Schran­ken der Staaten und Völker sich durch gleiches Ringen und durch die Erhabenheit ihrer Auf­gabe miteinander verbunden fühlen.

Dem Außenstehenden weithin verborgen, , voll­zieht sich seit dem Jahre der Wende an den hohen Schulen Deutschlands ein

flusbau der einjelnen Wissenschaften

aus den befruchtenden Antrieben der neuen Welt­anschauung und der völkischen Wirklichkeit, die mit einem Schlage den Zustand des Ausein- anderfalls der Wissenschaft in eine Unzahl ver­einzelter beziehungsloser Fächer beseitigte und ihr wieder eine lebendige, innerlich verpflichtende Mitte gab.

Diese Bemühungen der Wissenschaft jedoch, sie vom Strom der neuen Bewegung befruchten zu lassen und ihre Fragen aus der neuen Sicht zu stellen und zu lösen, erregten die Aufmerksamkeit des Betrachters zunächst weniger, als vielmehr gewisse politische Maßnahmen des Staates, die im Vollzüge der nationalsozialistischen Revolution

auch an den Hochschulen notwendig wurden. Nicht nur ans dem Munde des politische» Gegners, son­deren auch aus dem des ehrlichen Freundes deut­scher Kultur vernehmen wir die Besorgnis, daß der Nationalsozialismus die Wissenschaft zur Magd -er politischen Gewalt erniedrigt, daß er sie ihrer Freiheit und Unabhängigkeit beraube, die sie sich in den geistigen Kämpfen der Vergangen­heit schwer genug errungen habe. Deutschland, das so viele kühne Bahnbrecher der Wissenschaft hervorgebracht habe, laufe Gefahr, seinen Namen als

kort des freien Sejstes

zu verlieren. Der nationalsozialistische Staat braucht sich wegen keiner seiner Maßnahmen zu verteidigen. Was er tat, tat er aus dem Urrecht der Nation auf die'Gestaltung seines Lebens nach eigenem Ersetz. Und wir selbst wissen, daß die Zukunft zeigen wird, wie unbegründet die Be­fürchtungen um das Schicksal der freien Forschung in Deutschland sind.

Unb doch scheint jetzt die Stunde gekommen, ein­mal offen vor den Freunden des deutschen Geistes über den Sinn dieser Vorgänge zu sprechen. Da­mit es klar werde, daß auch diese Vorgänge aus der tragenden Idee der nationalsozialistischen Be­wegung verstanden werden müssen, daß damit aber noch Mcht die Antwort auf die Frage gegeben ist: Wie steht der Nationalsozialismus zür Wissen­schaft? Die nationalsozialistische Bewegung hat sich vor der Geschichte die Aufgabe gestellt, dem in sich zerklüfteten und an seiner Zukunft ver­zweifelnden deutschen Volk den Glauben an seine Substanz wiederzugeben und eine

neue kinfteit der Nation

aus den lebendigen Kräften des Volkes zu ge­stalten. Zu groß war diese Aufgabe, als daß der Nationalsozialismus nach Erringung der Macht durch eine falsche Duldsamkeit gegenüber dem Feind des deutschen Selbstvertrauens sein Werk hätte gefährden dürfen.

So hat er den unbelehrbaren Feind des deut­schen Wiederaufstiegs, den marxistischen Leugner des nationalen Prinzips von alle» verantwort­lichen Stellen des öffentlichen Lebens entfernt und ihm so die Möglichkeit genommen, seine politischen Ideen zu verwirklichen; wenn er dabei vor den Toren der Universität nicht halt­machen konnte, so nur darum, weil auch hier Vertreter jenes Regimes saßen, das wir soeben gestürzt hatten. Wir haben sie entfernt als Parteigänger einer politischen Lehre, die den Umsturz aller Ordnungen auf ihre Fahne ge­schrieben hatten. Wir mußten hier um so ent­schlossener zugreifen» als die herrschende Ideo­logie einer wertfreien und voraussetzungslosen Wissenschaft ein willkommenes Ziel für die Fortführung ihrer Pläne zu sei« schien.

Man wird vielleicht zugeben, daß diese Maß­nahmen auf der rein politischen Ebene liegen und also keinen Schluß auf die Haltung des National­sozialismus zur Wissenschaft zulassen, aber die Lehre des Nationalsozialismus selbst, wird man sagen, stellt ja die Grundlage aller Wissenschaft, ihre Voraussetzungslosigkeit und Wertfreiheit, ihre Objektivität und Autonomie in Frage. Diese Behauptungen rühren in der Tat an dem Kern des Problems. Sie weisen auf einen wirklichen Sachverhalt hin, wenn dieser selbst auch noch nicht begriffen wird. Den Nationalsozialismus trifft der Vorwurf der Wissenschaftfeindlichkeit dann mit Recht, wenn Voraussetzungslosigkeit und Wertfreiheit tatsächlich Wescnsmerkmale der Wissenschaft sind. Wir bestreiten das.

Der Nationalsozialismus hat erkannt, daß Wissenschaft ohne Voraussetzungen und ohne wertmäßige Grundlagen überhaupt nicht

ist nichts dem Menschen Zufälliges, etwas, wovon er sich befreien soll, sondern es ist unser Schicksal, zu dem wir uns demütig und stolz zugleich be­kennen. Alle unsere Leistungen tragen den Stempel dieser Bindungen. Das Erkennen selbst wird wohl erst durch sie und durch die Leiden­schaft der Anteilnahme an den Gegenständen der Erkenntnis möglich.

Wir glauben, daß wir dieser Erkenntnis auf den Grund gegangen sind und damit eine Idee gewonnen haben, die erst wieder eine

kinfteit der Wissenschaft

ermöglicht. Die einfachen Lebensformen, die unsere Jugend sich heute selbst gestaltet, sind nicht er­wachsen aus Nachahmungen eines vorhandenen er­faßten griechischen Vorbildes, sondern umgekehrt: Der geheimnisvolle Strom artverwandten Blutes durch Jahrhunderte verschüttet bricht plötzlich wieder auf und mit einem Mal erkennen wir die verwandten Züge im Antlitz des griechischen Menschen, die mit den Begriffen der edlen Ein­falt und stillen Größe, mit denen sich das Grie­chenbild eines ganzen Jahrhunderts begnügte, keineswegs erschöpft sind.

Wir empfinden plötzlich eine tiefe Vertrautheit mit dem Volk von Hellas und ebenso wie das alte Hellas, so ist uns heute auch die eigene Ver­gangenheit nähergeriickt. Das Erlebnis der eigenen Gegenwart verleiht uns den Blick, mit dem wir den Boden unseres Landes nach den Kulturen unserer Vorfahren durchforschen. Der Nationalsozialismus bekennt sich zu einer recht verstandenen Objektivität. Was er bekämpft, ist die zum Grundsatz erhobene Weltanschauungs- losigkeit, die Verwechslung von Objektivität mit jener Haltung des Alles-Verstehens, welche die Kraft der Entscheidung lahmt und auch den un­würdigsten Zustand der Welt rechtfertigt.

Indem wir uns von einem falschen Begriff der Objektivität frei machen, begreifen wir zugleich

möglich ist. Alle großen wissenschaftlichen Systeme der Vergangenheit waren getragen vom Glauben an den Sinn der Welt und die Bestimmung des Menschen zu ihr. Gegen die Lehre vom abstrakten, theoretischen Subjekt, gegen die Zerreißung des wirklichen Lebens bot der Nationalsozialismus seine Einsicht, daß der Mensch auch als erkennendes Glied einer natürlichen und geschichtlichen Ordnung bleibt und niemand eine Wirklichkeit zu erkennen ver­mag, zu der er nicht in einer höheren Bindung steht.

Der Mensch ist ein aktives Wesen, das in seiner Ganzheit, also auch in seinen einzelnen Tätig­keiten, ursprünglich verbunden ist mit seiner Welt und durch sie bestimmt. Die Bindung des Menschen an die

die wahre Objektivität als Wesensmerkmal aller Erkenntnis, denn wenn wir verkünden, daß Wissenschaft als System nur möglich ist auf dem Boden einer lebendigen Weltan­schauung, so bezeichnen wir damit nur ihre unbedingte Wertvoraussetzung, nur ihr eigentüm­liches Wesen. Wenn wir feststellen, daß die

Wissenschaft mit dem toben verbunden

ist und der Forscher auch in der Erkenntnis sich als Glied seines Volkes erweist, so ersetzen wir.doch nicht die Wissenschaft durch das Bekenntnis der Weltanschauung

Weltanschauung ist uns der fruchtbare Mut- terbodcn, aus dem alle Schöpfungen des mensch­lichen Geistes erwachsen. Alles Große und Erhabene ist aus ihr entstanden. Ohne sie wäre der deutsche Staat von 1933 nicht groß geworden. Sie hat eine Menschenmenge zum Volk gebildet. Sie beflügelt die Gedanken des Staatsmannes und macht allein die große Kunst und Dichtung möglich.

So durchblutet sie auch das Leben einer neuen Wissenschaft, aber sie ersetzt darum nicht die Wissenschaft, sowenig sie die anderen Formen des menschlichen Geistes beseitigt. Wir verdrängen nicht das Gesetz der Wissenschaft durch das Gesetz der Politik. Gewiß stellen wir auch Forderungen an den Träger der Wissenschaft selbst. Er soll sich auch als Forscher der Verantwortung gegenüber seinem Volk bewußt bleiben. Der Nationalsozia­lismus ist nicht gekommen, um der Wissenschaft Vorschriften zu machen und sie ihrer Unabhängig­keit zu berauben, sondern er hat ihr eine neue Grundlage gegeben, aus der sie die

Kraft einer kelbstgewißtielt

schöpfen kann. Der nationalsozialistische Staat scheut nicht davor zurück, die Wissenschaft zur Lö­sung seiner Probleme mit heranzuziehen.

(Fortsetzung auf Seite L)

„wissen ist Macht"

So hieß das Schlagwort. — zu dem der ehrwürdige Wahlspruch des bacon ok Verularn längst entwürdigt worden war —, das aber die marxistischen Funktionäre und Doktri­näre den arbeitenden Volksgenossen durch Jahrzehnte hindurch einhämmerte^, um da­mit eine der folgenschwersten Wahnvor­stellungen des neunzehnten Jahrhunderts zu erzeugen. Jene Wahnvorstellung nämlich, daß es genüge, ein sozusagen abwägbares Quan­tum Wissen sich anzueignen, um als Gegen­leistung das gleiche Gewicht an Macht in den gierig ausgestreckten Händen dafür zu empfangen. Jene materialistische Auffassung vom Sein aller Dinge, die Geist und Seele nur noch als Funktion gewisser Gehirn­windungen gelten ließ, war letztlich die Ur­sache der unseligen Ueberschätzung der „Macht des Wissens". Eine Ueberschätzung, welche die gefährliche Spaltung in „Gebildete" und „Ungebildete" zur Folge hatte, welche die Hochschulen mit jenen Strebern über­schwemmte, denen der Schein weit wichtiger als das Sein war. Die Jagd nach diesem „Schein" aber züchtete dann jenes geistige Proletariat, das der Volksmund treffend mit „viel Wissen — wenig Gewissen" kenn­zeichnete ünd das den wirklich nach Erkennt­nis Ringenden und Strebenden durch seine Ueberzahl erstickte und die Lebensbasis schmälerte. Weil eines verschwiegen wurde: daß alles Wissen nur Anhäufung toten Lexikonstoffes bleibt und bleiben muß, so­lange es nicht in Hände kommt, die es auch überlegen anzuwenden wissen. Denn das beste Handwerkszeug macht noch lange nicht den besten Meister, wohl aber haben große Meister Unerreichbares geschaffen mit einem Nichts an Handwerkszeug. Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun — sagt Goethe, der es wissen mußte.

Reichsminister Ru st hat die denkwürdige Gelegenheit der 550-Iohrfeier der alias. matsy ksiäsibsrssnois dazu benutzt, um in seiner gedankentiefen Rede abzuwehren und zu­rechtzurücken. Unberechtigte Angriffe, bös­willige Entstellungen oder zweifelvolle Ver- kennungen. Der nationalsozialistische Staat denkt nicht daran, die Wissenschaft zu politi­sieren, wünscht aber auch keine politisierende Wissenschaft. Eine Wissenschaft, die sich selbst zur Schleppenträgerin der herrschenden Weltanschauung macht, hat sich ihrer inneren wahren Freiheit längst begeben. Der Nationalsozialismus braucht auch solche Hebammendienste nicht, weil er selbst ein in sich geschlossenes und sinnvolles Weltbild darstellt. Er braucht nicht erst wissenschaft­lich „bewiesen" zu werden, weil er längst da ist und lebt. Wenn die Wissenschaft es nicht in völliger.Verkennung ihrer Aufgabe selbst tut, der Nationalsozialismus denkt nicht daran, ein zweites Mittelalter herauf­zubeschwören, in dessen theologischen Hinder­nissen die damalige Wissenschaft fast erstickt wäre. Was er allein will und wünscht, ist, sie dem vollen drängenden Leben auszuschließen und wiederzugeben!

Wir haben dies und ähnliches in diesen Spalten oft genug dargelegt. So schrieben wir am 12. Mai dieses Jahres: „Wie diese Menschen keinen Standort mehr hatten, so hatte auch die Kunst den Boden ihres Volkes unter den Füßen verloren. Diese Er­scheinung wurde nicht nur auf rein künst­lerischen Gebieten deutlich, sondern trat auch in den artverwandten der wissenschaftlichen Forschung, des geistigen Lebens schlechthin in Erscheinung. So lebensfern, so weg­gewandt. so fern aller drängendsten Gegen­wart, suchte auch die Kunst der Wissenschaft vergeblich ihre Erfüllung, hatte sich For­schung und Lehre endgültig in sich abge­kapselt. Daher die immer wieder aufklaffen­den Mißverständnisse und das erschütternde Nrchtverstehen zwischen studentischer Jugend und den ihr bestellten Forschern und Leh­rern. Kunst und Wissenschaft waren sich selbst genug geworden und begriffen es nicht mehr, daß die herausdrängende Jugend solches Da­sein, zum Ganzen beziehungslos, nicht mehr mitmachen wollte und konnte."

Aus solcher letzten Endes sterilen Abseitig­kett will und wird der nationalsozialistische Staat die Wissenschaft erlösen. Indem er auch ihr ihren Standort in einem neuen sinn­vollen Ganzen zuweist, befreit er sie aus tödlicher Spezialisierung und akademischer Enge zu neuem strömenden Leben und voll-

IleiäsIborK im DsstKlauri. Im Voräsrgruuä äis alts Drucks.

(Lellsrl-Diläsrckisvst.')

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Gemeinschaft des Blutes und der öeschichte