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parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont Vremen
der Nationalsozialisten Nremens
flmtsblatt des Senats der Lreien kjanseftadt vremen
Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Vremen
Nr. 171 / S. Zalzrgang
Anzeigen-Grundpreise: Die W-mm-Zeile im Anzeigenteil,12 Ps-, t4- im Tsrtteil 75 M-
ttst76^NaAaßstaNelT!MrA°n"eigen^durch Fernsp«cher keine^
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kinrelpreis 15 Npf.
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See fützrer
ehrt von rrotha und Vehncke
k. Berlin, 21. Juni
Der Führer und Reichskanzler hat aus Anlaß des 20. Gedenktages der Skagerrakschlacht dem Vizeadmiral a. D. Staatsrat von Trotha sein Bild mit folgendem persönlichen Handschreiben gewidmet: „Sehr geehrter Herr Admiral! Am 20. Jahrestage der Skagerrakschlacht ist es mir eine Freude, Ihnen mein Bild zu überreichen als Zeichen des Dankes dafür, daß Sie, der erste Berater des Admirals Scheer, nach dem Kriege mit größter Hingabe in der Stellung des Chefs der Admiralität insbesondere durch die Gründung des Offizierskorps der Reichsmarine wesentlich dazu beigetragen haben, die feste Grundlage zu schaffen, aus der die Kriegsmarine nunmehr erfolgreich aufbauen kann. Mein Dank gilt Ihnen auch dafür, daß Sie als Führer des Reichsbundes Deutscher Seegeltung unermüdlich daran arbeiten, die Bedeutung deutscher Seegeltung dem deutschen Volke näherzubringen, (gez.) Adolf Hitler."
Aus dem gleichen Anlaß hat der Führer auch dem Admiral a. D. Behncke sein Bild mit einem Schreiben übermitteln lassen, in dem er zum Ausdruck bringt, daß Admiral Vehncke, einer der Führer in der Schlacht, nach dem Kriege in aufopfernder Arbeit in der Stellung des Chefs der Marineleitung besonders durch die Festigung der Disziplin wesentlichen Anteil an der Schaffung der EruMage für den heutigen Aufbau der Kriegsmarine hat.
Hoheitszeichen für deutsche Nichter
Berlin, 21. Juni
Der Führer und Reichskanzler hat auf Vorschlag des Reichsministers der Justiz Dr. Gürtner durch Erlaß vom 19. Juni 1936 den Richtern, Staatsanwälten und sonstigen zum Tragen einer Amtstracht verpflichteten Beamten der Reichs- juistizverwaltung das Hoheitszeichen verliehen, das auf der rechten Brustseite der Robe anzubringen ist. In dem Erlaß wird ferner bestimmt, daß die Amtstracht des Volksgerichtshofes der des Reichsgerichts entspricht. Die Richter des Volksgerichtshofes tragen daher eine rote Robe; der Präsident trägt eine Amtskette in Gold, die das Hoheitszeichen trägt. Zugleich hat der Führer und Reichskanzler den Reichsminister der Justiz Dr. Gürtner ermächtigt, die Amtstracht der Beamten der Justizverwaltung und der Rechts- anwälte für das ganze Reich zu vereinheitlichen.
Sonnemoendfeier auf der Zugspitze
Berlin, 21. Juni.
Die Hitler-Jugend veranstaltet am Sonntag im ganzen Reich die großen Sommersonnenwend- feiern der deutschen Jugend, die verbunden sind mit dem deutschen Jugendfest und den Vannsportfesten. Zur Hauptfeier treffen sich am heutigen Sonntag abend auf der Zugspitze Mitglieder der Reichsfllhrung SS. unh des Stabes der Reichsjugendführung, Formationen der SS der HJ. und des VDM. Der Reichs- jugendfü'hrer Baldur von Schirach halt die Rede am Feuerstoß. Darbietungen der HJ.-Spiel- scharen unter Leitung des Kulturamtes der Reichsjugendführung und ein Hohenfeuerwerk umrahmen die Feier. Die nicht an der veier auf der Zuqspitze beteiligten höheren ^uhrer der HJ. und SS werden an den verschiedenen örtlichen Sonnenwendfeiern ihrer Formationen teilnehmen. Zahlreiche deutsche Sender übertragen diese große Sonnenwendfeier der deutschen Jugend mit der Rede des Reichsjugendsuhrers am heutigen 21. Juni in der Zeit von 22.30 bis 23 Uhr.
macht ernst mit kdens Ankündigung
vnssr lagssspiogvl
England verstärkt seine Flotte im Mittelmeer ganz erheblich.
Im Kattowitzer Hochverratsprozeß wurden schwere Kerkerstrafen verhängt.
Für die deutsche Polizei wurde eine einheitliche Uniform eingeführt.
Aus der Ordensburg Crössinsee fand die Reichstagung der Kreiswalter der DAF. ihr Ende.
Die dritte Reichstagnng der Nordischen Gesellschaft in Lübeck nahm ihren Fortgang.
Der Reichsjugendsllhrer wird heute abend bei der Sonnenwendseier aus der Zugspitze sprechen.
Bis zur neuen Ernte stehen reichliche Getreide- vorräte zur Verfügung.
Die Staatshaushalte der Länder werden in Zukunft vom Rechnungshof des Reiches geprüft.
Heute finden in Vremen die großen Sonnenwendfeiern der HJ. statt.
Wie Senator Bernhard in einer Unterredung mit der „B. Z." feststellte, wird sich die Leistungsfähigkeit der Bremer Häfen durch bevorstehende Neu- und Erweiterungsbauten beträchtlich steigern.
Oberregierungsrat Dr. Seidler und Landes- schulrat Kurz äußerten sich über den neuen bremischen Haushaltsvoranschlag.
Die Berlegung des Postamts Bremen-Horn ist zurückgestellt worden.
licht Sroßkampfschlffe ins Mtelmeer
Neue slottenstützpunkle
London» 21. Juni.
Die „Morning Post" beschäftigt sich mit der Mitteilung Edens, daß die britische Regierung in Zukunft eine stärkere Verteidigung im Mittelmeer unterhalten werde, als vor Beginn des abessinischen Krieges. Das Blatt, das britischen Flottenkreisen nahesteht, teilt mit, daß die Regierung zurzeit die Frage prüfe, ob neue Flottenstützpunkte im Mittelmeer gebaut werden sollen. Ferner sei eine allgemeine lleber- prüfung der britischen Verteidigungsmaßnahmen im östlichen Mittelmeer vorgesehen.
Die Regierung wollte die Welt wissen lassen, daß England keine Einmischung in seine Belange dulden werde. Der Beschluß, eine stärkere Verteidigung zu unterhalten, beziehe sich auf sämtliche drei Waffengattungen. Die Regierung werde sich daher nicht beeilen, die Flotten-, Heeres- oder
Luftwaffeneinheiten aus dem Mittelmeer abzuberufen.
Der Flottenkorrespondent des Blattes teilt auch mit, daß in Zukunft acht von den 15 britischen Eroßkampsschisfen im Mittelmeer stationiert sein werden. Ferner werde die Mittelmeerslotte durch kleinere Fahrzeuge, besonders durch U-Boote verstärkt werden.
Der Flottenmitarbeiter des „Daily Telegraph" berichtet, daß die Großkampsschisfe „Hood", „Repulse" und „Renown" in Zukunft ständig dem Mittelmeergeschwader zugeteilt werden. Wahrscheinlich werden auch die ersten vier Kreuzer der im Bau befindlichen „Southampton-Klasse" (9000 Tonnen mit zwölf 15-Zentimeter-Geschiitzen) ins Mittelmeer gesandt werden. Ursprünglich war beabsichtigt, diese in die Heimatflotte einzureihen. Der Flottenstükvunkt Malta werde besonders für
die Luftabwehr weitgehend ausgebaut werden. Die Errichtung eines neuen Flottenstützpunktes in Cypern werde folgen.
Me Verrewlgting der ptzMpplnen
Manila, 21. Juni.
Präsident Quezon sandte dem philippinischen Parlament einen von General Dauglas Mac Arthur, dem früheren Generalstabschef des amerikanischen Bundesheeres, ausgearbeiteten Verteidigungsplan zu, der die Auswendung von 80 Millionen Dollar für die nächsten zehn Jahre oder 8 Millionen Dollar jährlich für Verteidigungszwecke vorsieht. Der Plan umfaßt den Bau einer Flotte kleiner schneller Torpedoboote und einer Luftwaffe, die hauptsächlich aus schnellen Bombenflugzeugen bestehen soll. Ferner soll ein stehendes Heer und eine Reserve von etwa 40 000 Mann jährlich geschaffen werden. General MacArthur erklärte, die endgültige Stärke des stehenden Heeres werde etwa 930 Offiziere und 6500 Mann betragen.
Kos knde der Sanktionen
fluch die Valkanstaaten und Sowjerrußland beschließen die fluftzebung der Sühnemaßnahmen gegen Italien
(Orabtbsrtobt unseres 6snksr Vertreters)
Genf, 21. Juni.
Der Beschluß der französischen Regierung, dem englischen Beispiel folgend, die Sanktionen aufzuheben, hat in Völkerbundskreisen starke Beachtung gefunden. Der sofort aufgenommene Meinungsaustausch zwischen Sowjetrußland und Frankreich einerseits und zwischen der Kleinen Entente und dem Valkanbund andererseits hat zu dem Beschluß geführt, daß diese Staaten gleichfalls für die Aufhebung der S a n k t i o n e n auf der Völkerbundsversammlung stimmen werden. Allerdings sollen die Vertreter der genannten Staaten erklärt haben, daß sie nur zu diesem Schritt bereit seien, wenn die Anerkennung der Annexion Abessiniens durch Italien nicht ausgesprochen werde.
In Genf erwartet man. daß Italien gegen die Teilnahme eines Vertreters Abessiniens an den Genfer Beratungen protestieren wird mit der Begründung, daß die Rechte und Pflichten des
abessinischen Vertreters in Genf auf Italien übergegangen seien, nachdem das alte abessinische Kaiserreich zu bestehen aufgehört habe. In schweizerischen Kreisen verlautet ferner, daß der. Negus, nachdem England die Sanktionen aufgegeben hat. beschlossen habe, England wieder zu verlassen und in der Schweiz dauernden Aufenthalt zu nehmen.
See Negus dankt nicht ab
London, 21. Juni.
In einem Interview mit der „Daily Mail" hat der -tequs erneut versichert, es könne nicht die Rede .«von sein, daß er jetzt oder in Zukunft die abellinische Krone aufgebe. Seine Abdankung wäre Feigheit gegenüber seinem Vaterland.
«kine große Selegenlzett"
„Daily Mail" für sofortige Verständigung mit Deutschland
London, 21. Juni
Unter der Ueberschrist „Eine große Gelegenheit" fordert die englische Zeitung „Daily Mail" die
britische Regierung auf, sich nach Aufhebung der Sühnemaßnahmen der Wiederherstellung der europäischen Stabilität zuzuwenden. Die Regierung dürfe die Gelegenheit, die sich jetzt biete, nicht verstreichen lassen, ohne energische Schritte zu einer umfassenden Verständigung mit Deutschland und Italien zu tun. Es solle keine Zeit verlorengehen, die Verbindung mit Berlin wiederherzustellen. Baldwin und Eden hätten in der Unterhausaussprache ihrem Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit Deutschland für den Frieden Ausdruck gegeben. Deutschland und Italien seien die Pfeiler der Ordnung in Mittel- und Südeuropa. Sie seien der Aufhetzung der Bolschewiken entgegengetreten und hätten, sie völlig besiegt. Ihr durchschlagender Erfolg bei der Unterdrückung der Bolschewisierung stehe in glücklichem Gegensatz zu der Lage in Spanien, Frankreich. Belgien und einigen anderen Ländern. Sowohl Deutschland wie Italien würden mit äußerster Tatkraft und Wirtschaftlichkeit regiert.
klnlstltliche Uniform für die deutsche Polizei
Minister flr. srick, Neichsfülzrer SS. Himmler und Seneral Valuege zum Vertrag beim siitzrer
Berlin» 21. Juni.
Der Reichs- und preußische Minister des Innern Dr. Frick, der Chef der deutschen Polizei» Reichsfiihrer SS. Himmler und der General der Polizei Daluege wurden vom Führer und Reichskanzler zum Vertrag empfangen, um ihm die endgültigen Vorschläge für die einheitliche Neu- uniformierung der gesamten deutschen Schutzpolizei, Eemeindepolizei und Gendarmerie zu unterbreiten und ihm gleichzeitig die neuen Uni
formen vorzuführen, an deren Entwürfen der Reichsbeaustragte für künstlerische Formgebung, Pg. Schweitzer lMjölnirj hervorragend beteiligt war.
Bei der neuen Uniform ist man von der alten blauen Polizeifarbe, die damals auf den Druck der Entente hin eingeführt war, und die im besonderen Maße eine s stete Erinnerung an die Systemzeit darstellte, bewußt abgegangen. Durch die einheitliche Neuuniformierung wird zum Ausdruck gebracht, daß die Polizei im nationalsozia-
k
Der k'üSrvr kSLt sieb vom Ollek cker ävutseiieu I'olisei, kviekskülirvr-SS. Himmler, äis neuen l'olireiuiiikoi-mvll erläutern. (Uoinrleli SoLwann - L.)
listischen Reich als Organ des Führers auch schon an der äußeren Erscheinung als ein Instrument des neuen Staates zu erkennen ist. Mit der Einführung der neuen Uniform wird jenes Sinnbild des marxistischen Staates, das die alten Kämpfer oft noch in der blauen Polizeiuniform gesehen haben, nun endgültig verschwinden.
Die neuen Uniformen bestehen für alle Polizeiarten aus einem hellen grünmelierten Erundtuch, wie es bisher die Landespolizei getragen hat. Um auch die besondere Verbundenheit mir der Partei darzutun, sind Kragen, Aermel- aufschläge und Mützenband in brauner Farbe ausgeführt. Die Vorstöße, Kragenspiegel und Aermelabzeichen sind für die Schutzpolizei grün, für die Eemeindepolizei rot und für die Gendarmerie orange gehalten. Auf dem linken Aermel wird unter der Namensbezeichnung der Polizeiverwaltung das Hoheitszeichen getragen. Die Farbe ist bei der Schutzpolizei und Eemeindepolizei schwarz, während sie bei der Gendarmerie braun gehalten ist. Der Tschako erhält in seinem mittleren Teil einen Ueberzüg in der Farbe des Erundtuches und an die Stelle des früheren Polizeisternes tritt das Reichshoheitsabzeichen im Eichenkranz.
Die Wasserschutzpolizei erhält eine Jakettuniform nach dem Schnitt der Reichskriegsmarine aus marineblauem Tuch mit dem Abzeichen der Polizei. Die Gendarmerie- Bereitschaften (motorisierte Straßenpolizer) tragen die olivgrüne Uniform des früheren Feld- jägerkorps mit dem Abzeichen der Polizei wÄter. Die Verkehrsbeamten der Polizei versehen ihren Dienst in weißer Mütze; hierzu wird im Sommer zum Braunhemd mit schwarzem Binder ein weißer Rock und im Winter ein weißer Mantel getragen. Außerdem sind auch für heiße Sommertag allgemein zum Straßendienst weiße Röcke in Aussicht genommen.
Die Einheitsuniform der Polizei bringt durch die Vereinfachung der Beschaffung erhebliche Ersparnisse für Länder und Gemeinden mit sich, und bedeutet auch nicht zuletzt für die Polizeibeamten selbst in mancher Hinsicht, eine Erleichterung. So wird die Einheit des Dritten Reiches aus« dem Gebiete der Polizei, die ihre nationalsozialistiscke innere Form im Anschluß an die Machtübernahme bereits erhalten hat, nunmehr auch äußerlich in Erscheinung treten.
Sommersonnwend!
* Bremen, 21. Juni.
Sommersonnenwende! Tag des hellsten, des strahlendsten Lichtes. Tag des Sommeranfangs. Nach Winterkälte und Frühlingsstürmen ist die Natur der Ernte nahe und was unverdrossener Fleiß säte, was unerschütterliche Zuversicht erhoffte» geht als reisende Frucht der Vollendung entgegen zum Segen der Gesamtheit und zum Wähle jedes einzelnen.
Wenn aber e i n Volk der Erde Anlaß hat. sich solcher Sommersonnenwende in der Natur besonders zu freuen, so ist es das deutsche, das in gesichertem inneren Frieden ernten kann und ernten darf, was es säte und dem kein Ungewitter, — geboren aus sozialgegen- süßlichen Spannungen und in Streikerschütterungen und Aufruhrschauern sich entladend, — die Früchte seines Schaffens zu verderben vermag.
Ein einziger Blick über Deutschlands Grenzen genügt, um zu erkennen den Unterschied zwischen einem Volke, das unter starker einheitlicher Führung seines Weges sicher ist und einem, das in sich uneinig, verwirrt und verleitet von internationalen Einflüssen, sich in Unruhen zermürbt und abgleitet von einer Höhe, die. ihm vordem erlaubte, Europas Diktator zu sein. Für Deutschland ist die Sonne wieder ausgegangen. Mit starker Freude und tiefer Inbrunst begehen wir darum den Tag der Sonnenwende, der uns daran erinnert, in wie tiefer Nacht, in wie schauerlichen Nebeln Deutschland dereinst wandeln mußte. Die Nacht ist versunken, die Nebel sind vergangen und lichte Freixde beseelt ein dankbares Volk, das in Ewigkeit nicht vergessen wird, wie ihm zur Not- und Schicksalswende in letzter Stunde noch ein Führer ward. dem es gegeben war, ein verlorenes Volk zu retten, indem er es neu erzog.
Der Führer hat Deutschlands Schicksal gewendet. Vormals entehrt, geächtet und geschmäht vor aller Welt. steht heute Deutschland geachtet, um nicht — im Hinblick aus Edens letzte Unterhausrede — zu sagen, umworben da, vor der Welt, die aus dem Wege der Erkenntnis ist, daß wenn ein Staat Europas dem Erdteil den Frieden zu sichern vermag, es Deutschland und nur Deutschland sein kann. Von den sieben Millionen Arbeitslosen aber» die als furchtbares inneres Verhängnis für Deutschland bei der Machtergreifung vorhanden waren, sind nicht einmal mehr 1)4 Millionen übriggeblieben.
Diejenigen, die dereinst kleingläubig fragten: wie will Adolf Hitler es schaffen, wo will er das Geld zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hernehmen, sie sehen sich heute vor ein unerklärliches Wunder gestellt, zumal der Führer nicht nur Geld zur Arbeits, beschafsung, sondern noch für ganz andere lebenswichtige Dinge im Reiche zu beschaffen vermochte. Es ist dies aber kein Wunder, wenn man unter einem solchen übernatürlichen Zauber oder dergleichen versteht —> sowenig wie es ein Wunder ist, daß zur Sommersonnenwende die Erde der Fruchtreise entgegengeht, sowenig wie es ein Wunder ist, daß heute die Sonne am stärksten uns bestrahlt.
Der Gang der Naturgesetze ist ein eherner Gang. Aber wen das Schicksal ausersehen hat, sie zu erkennen und danach zu handeln, der kann Werke verrichten so groß und gewaltig, daß ihnen gegenüber übernatürlich scheinender Zauber nur leeres Gaukelspiel bleibt. Und solche Werke hat der Führer verrichtet. Indem er die Volks- und Willensgemeinschaft. all dessen was blutsmäßig deutsch ist — oder um es mit einem Worte zu sagen, was nationalsozialistisch fühlt und denkt — schuf, bewirkte er das Wunder der Machtergreifung, das Wunder des Sieges in der Arbeitsschlacht, das Wunder der Befreiung Deutschlands von den Fesseln von Versailles. Das Wunder aber begann — wir haben es schon gesagt — mit der Inangriffnahme eines ungeheuren Erziehungswerkes.
Nur vorbehaltloser, begeisterter und alles fortreißender Einsatz des gesamten chasfenden nationalsozialisti- schendeutschen Volkes, angefangen be.rm jüngsten Arbeiter bis zum erfahrenen Wirtschaftsfuhrer, konnte die Bewältigung der.Arbeitslosennot vollbringen, konnte Deutschland befähigen, auch nach außen hin wieder stark zu werden. Das Wunder des vorbehaltlosen, begeisterten und fortreißenden Einsatzes dieses Volkes aber vollbrachte der Führer. Indem er sich selbst vor die Front stellte und mit ebenso starkem Wollen wie festen Schrittes vorwärtsging flößte er Vertrauen und Wagemut. die Voraussetzungen jeglichen. « und.