Ausgabe 
(12.10.1936) Nr. 284
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parteiamtliche Tageszeitung

Tlachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont Dremen flmtsblatt des Senats der Zreien kjansestadt Dremen

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Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 2S4 / ö. Jahrgang

Montag, l2. dklober 1SZ6

tinzelpreis lS Npf.

MoskauMlinge beschimpfen dos deutsche Volk

Unser?c»gesspVvgoI

Der franMsche Kommuuistenhäuptliug Thorez hielt in Stratzbnrg eine wüste Hetzrede gegen Deutschland.

In Leipzig wurde ein Ausschutz für Polizei- recht der Akademie sür Deutsches Recht gegründet.

Heute spricht der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP., Partei- genosse Bernhard Köhler, in denCentral- hallen".

Roch Abschlutz des 26. Niedersachsentages beginnt heute in Bremen der 1. Deutsche Bolkskundetag.

Polizeigeneral Caspar! weihte das Ehrenmal sür die Gefallenen vom 1. Februar ISIS. Das Handwerk tritt mit einer Berufs-Aus- klärungs-Aktion an die Öffentlichkeit.

Der Niedersachsenmeister Werder-Bremen schlug 68 Wilhelmsburg in der Bremer Kampfbahn 7:2.

Einen überraschenden 2:1-Sieg landete« die Bremer Sportfreunde über den VfB. Komet. Das Handballtresfen zwischen Heer und Zivil in Weihensels endete mit einem Sieg der Heereself.

2m Hockey werden künftighin Meisterschafts­spiele durchgeführt.

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Segen des kintopf!

Erotzer Erfolg des erste» Eintopfsountogs WHW. 1838/37

Berlin, 11. Oktober.

Der erste Eintopfsonntag des WHW. 1836/37 brachte in Groh-Berlin einen Betrag von 161386,18 RM., d. h. eine im Vergleich mit Oktober 1335 um etwa 16 Prozent höhere Summe.

polnische flnerkennung für das Mw.

Warschau, 11. Oktober.

Das deutsche Winterhilfswerk schildert die Ea- zetta Polska in einem Leitartikel sehr ausführ­lich und mit größter Anerkennung. Auf dem Ge­biet der Wohlfahrt wie auf anderen Gebieten habe sich die Führeridee als die erfolgreichste Form der Organisation gezeigt.

Wenn die Winterhilfe in Deutschland so ge­waltige Ergebnisse bringt, so sei das darauf zu­rückzuführen, datz alle WohltäHgkeitsverbiinde und -Gesellschaften durch eine einheitliche Organi­sation ersetzt wurden und datz nur eine Partei regiert, von der die einzelnen Gliederungen und Verbände abhängig find. Endlich trage ganz be­sonders zum Erfolg des Winterhilsswerkes der Geist der nationale» Solidarität bei, den die NSDAP. erweckt hat.

Ungarische kftrung Sörlngs

Budapest» 11. Oktober.

Seine Durchlaucht der Reichsverweser Admiral von Horthy hat dem Ministerpräsidenten Generaloberst Eöring in der am Sonnabend stattgefundenen Unterredung das Erotzkreuz des ungarischen Verdienstordens, des höchsten Ordens Ungarns, verliehen.

Ministerpräsident Generaloberst Eöring hat am Sonntagvormittag nach dem Abschluß der Trauer­feier für den verstorbenen Ministerpräsidenten Eömbös mit seiner Begleitung Budapest im Flug­zeug wieder verlassen. Auf dem Flugplatz hatten sich zur Verabschiedung versammelt der ungarische Honved-Minister General Somkuthy, als Ver­treter des Ministerpräsidenten der Staatssekretär im Ministerpräsidium von Barczy und als Ver­treter des Außenministers der Kabinettchef >.m Außenministerium Graf Csaky sowie der deutsche Gesandte und die Mitglieder der deutschen Ge­sandtschaft. Generaloberst Eöring schritt nach seinem Eintreffen auf dem Flugplatz die Front der Ehrenkompanie der ungarischen Garnisgn ab. Die Regimentsmusik spielte das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied und die ungarische National­hymne. Ministerpräsident Generaloberst Eöring verabschiedete sich sodann herzlich von den ungarischen und den deutschen Herren.

Zwei Zeitschriften verboten

Der Querschnitt" undDas Innere Reich" bis aus weiteres verboten

Berlin, 11. Oktober.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda hat die im Verlage Albert Langen Georg Müller in München erscheinende Zeitschrift Das Innere Reich" und die von E. F. von Kordon herausgegebene ZeitschriftDer Querschnitt" bis auf weiteres verboten.

Das Innere Reich" brachte in sein r August- Nummer einen AufsatzFriedrich der 1, rotze" von Rudolf Thiel, der eine gemeine, niederträchtige Besudelung und Verhunzung des Charakters Friedrichs des Großen darstellt.Der Querschnitt" brachte in seiner September-Nummer unter der UeberschriftFremdwörterbuch" eine Zusammen­stellung von bösartigen intellektualistischen, zum Teil geradezu staatsfeindlichen Verirrungen.

Gegen die in Frage kommenden Schriftleiter und Verfasser ist ein Verfahren vor dem Beruss- gericht eingeleitet worden. .

Kommunistische Wühlarbeit im kisaß

Apfel der Verleumdung I

Stratzbnrg, 11. Oktober, s

In Straßburg fand am Sonntag eine der 10 von der Volkssrontregierung zugelassenen Kommunistenversammlungen statt, in der als Hauptredner der alte Kommunisten­häuptling Senator Cachin und der General­sekretär der kommunistischen Partei Frankreichs, Wbg. Thorez, auftraten. Zumal die nationalen Parteien des Elsaß ihre Anhänger zu einer Ge- genkundgebung auf dem Börsenplatz gerufen hatten, war von der Polizei und der Mobilen Garde ein verstärkter Ordnungsdienst eingerichtet worden.

Die Kommunisten hatten ihre Anhänger in die Ausstellungshalle beordert, die durch Spruchbän­der in deutscher Sprache mit kommunistischen Phrasen ausstaffiert worden war. Hinter der Tribüne, auf der ein sogen. Präsidium Platz ge­nommen hatte, das sich aus Kommunisten, So­zialisten und Radikalsozialisten zusammensetzte, war eine unbeschreiblich niederträchtige Karika­tur des Führers Adolf Hitler angebracht worden.

Nachdem Cachin mitgeteilt hatte, datz die Kom­munion nach Elsatz-Lothringen gekommen seien, um die Volksfront zu verteidigen, wurde die In­ternationale angestimmt. Dann ergriff Thorez das Wort. Er wurde von der Versammlung mit der Frage empfangen, warum denn die kommuni­

stische Partei eigentlich für die Abwertung ge­stimmt habe. Thorez versuchte mit der schon reich­lich abgeleierten Entschuldigung zu parieren, datz die Kommunisten Frankreichs in der Kammer eigentlich nicht für die Abwertung hätten stimmen wollen, sondern lediglich für die Volksfrontregie­rung, die andernfalls gestürzt worden wäre. Dann versuchte sich Thorez Lei den elsatz-lothringischen Bauern und Arbeitern lieb Kind zu machen, indem er versprach, fortan für eine Erhöhung der Löhne im Elsatz und für eine Besserstellung der kleinen Geschäftsleute und Bauern einzutreten. Die Prä- seLten der elsatz-lothringischen Departements, so erklärte der Redner, hätten der Volksfrontregie- rung mitgeteilt, datz sich bei der kommunistischen Propagandareise der Abgeordneten schwere Un­ruhen im Elsatz ereignen würden. Man habe da­durch einen Druck ausüben wollen, um zu einem Verbot der kommunistischen Versammlungen zu gelangen und um zu verhindern, datz er Thore; in Stratzbnrg spreche. Es sei ein Fehler ge­wesen, datz die Regierung Blum diesenErpres­sungen von Hitlers Agenten in Frankreich" nach­gegeben und einen grotzen Teil der geplanten Ver­sammlungen verboten habe. Trotzdem stehe er heute hier in Stratzbnrg, fiinf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

2m weiteren Verlauf seiner mit groben Un- flätigkeiten gespickten Hatzrede verdrehte Thorez die Worte Adolf Hitlers bei der Eröffnungs­rede zum diesjährigen Winterhilfswerk des deutschen Volkes. Thorez log, der Führer habe

erklärt, daß es sür den deutschen Arbeiter recht gesund sei, wenn er hungern müsse. An diese Ausführungen schlössen sich mahlose Beschimp­fungen des deutschen Volkes, dem der Redner Kriegsgeliiste andichtete.

Zu den Vorgängen in Spanien meinte Thorez, man müsse die Madrider Linksregierung unterstützen und Gegenmaßnahmen gegen die Hilfe, die Hitler und Mussolini der Militär­gruppe angedeihen ließen, treffen. Sowjetruß­land habe den ersten Schritt getan, indem es er­klärt habe, aus der Nichteinmischungspolitik aus­zuscheiden, wenn dervon den Kommunisten allseitig verehrte Chef Stalin" die Anordnung gebe.

Dann forderte der Redner zu Einigkeit und zur Einigung der elsässischen Arbeiter mit denen von ganz Frankreich unter dem Motto auf:Wir wollen kämpfen Seite an Seite mit allen Demo­kratien."

In einer dann zur Verlesung gebrachten Er­klärung wird Protest erhoben gegen dieAgen­ten des Faschismus, Jndustriebärone und Trusts".

Nach Abschluß der Kundgebung wurde aber­mals die Internationale geschmettert und nach einigem Zögern auch die Marseillaise. Zu Zwi- schenfällen ernsterer Art ist es bisher nicht ge­kommen.

(Siehe auch Seite 2)

Stalins finstere Machenschaften am Pranger!

Srandis flnklage gegen die sowjetrusftlche NeulralttStssabotage

Rom, 11. Oktober.

In größter Aufmachung und unter fetten Ueberschriften veröffentlicht die römische Sonn- tagspresse die Erklärungen des italienischen Bot­schafters Erandi vor dem Londoner Nichtein­mischungskomitee. Im Mittelpunkt steht die in 16 Punkten zusammengefaßte Anklageliste über große sowjetrussifche Lieferungen von Flugzeugen, Kampfwagen, Waffen, Munition, Material zur Sprengstoffherstellung, Petroleum, Benzin und die Entsendung von sowjetrussischen Fliegeroffizieren und Technikern für die Madrider Regierung. Da­bei handelt es sich ausschließlich um Fälle nach der Erklärung des sowjetrussischen Embargo.

Als symptomatisch und besonders erschwerend habe Erandi den Dank charakterisiert, den der neue Madrider Vertreter in Moskau öffentlich der Sowjetregierung gerade dieser Tage für die Unterstützungen aller Art an die spanischen Kom­munisten ausgesprochen habe.

Die italienische Regierung sei mit größter Auf­richtigkeit der Neutralitätsverpflichtung beige­

treten. Sie müsse aber mit aller Energie gegen die in der Geschichte beispiellos dastehenden pro­vokatorischen Methoden der Sowjet-Union pro­testieren.

Der unqualifizierbare Akt Sowjetrußlands", so habe Erandi wörtlich geschlossen,ist nicht nur gegen mein Land und gegen meine Regierung, sondern gegen das Komitee selbst gerichtet. Mit der Uebergabe ihrer Note an die internationale Presse und mit der Veröffentlichung der Anklage gegen Portugal hat die Sowjetregierung gegen die grundlegenden Regeln der , diplomatischen Korrektheit verstoßen und den Geist und den Buchstaben der Nichteinmischungsverpflichtung verletzt, die in der Absicht abgeschlossen wurde, alle Verwicklungen zu vermeiden, die die Auf­rechterhaltung der guten Beziehungen zwischen den VRkern in Frage stellen könnten. Die Sow­jetregierung will unser Komitee sabotieren und feine Arbeit unmöglich machen. Sie hat in den jüngsten Ereignissen in Spanien nicht das gefun­den, was sie erhofft und erwartet hat. Das

spanische Volk ist nicht gewillt, die Lehren der Zerstörung und Aufwiegelung der ganzen Welt, wie sie von den russischen Kommunisten ausge­arbeitet worden sind, mitzumachen. Das ist der Grund, warum Sowjetrußland in einer letzten und äußersten Kraftanstrengung zur Umkehr der Lage ins Gegenteil nach einem Vorwand sucht, um sich von den übernommenen Verpflichtungen loszulösen.

ist aber nicht die unsrige.

Ich wünsche noch einmal klarzustellen, datz ! italienische Regierung keine Verantwortung s das zu übernehmen gedenkt, was in Europa u in der Welt sich ereignen mag, wenn die von i getreulich eingehaltenen Vereinbarungen du die einseitige Entscheidung einer der beigetre neu Staaten zerstört werden sollten. Es m damit klargestellt sein, daß diesen Staat, w immer seine Vorwände sein mögen, die volle u ausschließliche Verantwortung für sein Tun z

Wenn der ducke vexiert . . . Der ducke Llosessobn Lagsvorvitsek, einer der wäektixsten LlUnvsr des russisoksn .vsrduvxsrndsr südrussiscüsr Lauer üurri vor seinem Tods.

8ovjetrexiinsnts nnd ein (IVsItbilcl.)

tustlinien Mweltreoolution

In dem nachfolgenden Aufsatz, der durch die kürzlich erfolgte Eröffnung der Luftlinie Moskau- Prag von besonderem Interesse ist, gibt Dr. Walther Pahl, der Verfasser des Buche? .Luftweg« der Erde" ein umfassendes Bild von den Vorbereitungen Sowjetrutzlands, durch Aus­bau seiner Luftlinien seine gesamten Grenzen angrrffsdereit zu machen.

Die Luftverbindung Moskaus mit West- europa wurde bisher ausschließlich von der Deutsch-russischen Luftverkehrs-GesellschaftDeru- luft" hergestellt, die die Strecken Berlin Moskau und Berlin Leningrad schon seit Jah­ren bestiegt. Daß diese Streckenführung der luft- verkehrsgeographischen ,,Logik" entspricht, bedarf keiner Erläuterung. Die neue Linie Mos­kau Prag, die Polen umgeht umd in einem weit ausladenden Bogen über rumänisches Terri­torium, quer über die Karpathen, geführt wird, entspricht im Gegensatz zu den,D>eruluft-Strecken nicht einem wirtschaftlichen, sondern in erster Linie dem politischen Bedürfnis, die Mili­tärpakte mit der Tschechoslowakei und mit Frankreich luftpolitisch zu untermauern. Durch diese Linie wird Prag zum Brückenkopf in Moskaus West-Ost-Verbin- dung. Die Rote Luftflotte sichert sich damit eine Operationsbasis im Herzen Europas. Es ist nicht uninteressant, daß der Eröffnung dieserLitwr- now-Linie" in Prag die Vorführung des Sowjet» filmsAerograd" vorausging, der die Roten Luftstreitkräfte verherrlicht! Die neue Linie mündet in Prag in denFische d'Orient" der Art France, der die Hauptstädte der Länder bet Kleinen Entente mit Pans verbindet.

Strategisch-militärische Gesichtspunkte haben die Union bestimmt, die transsibirische Eisenbahn- Magistrale durch eine Luftmagistrale von MoskaL nach Wladiwostok zu verstärken. Dieser 8200 Kilo- meter lange Luftweg bildet die wichtigste Grund­linie des russischen Luftstraßennetzes. Der harm­lose Ausländer wird sich aber in Moskau vergeb­lich um einen Flugschein nach Wladiwostok be­mühen. Er wird allenfalls bis Jrkutsk kommen.- Osstlich des Baikalsees steht die Linie gar« im Dienste der Roten Armee. Sie gibt der Union die Möglichkeit, ihreAllgegenwart" am Pazifi­schen Ozean zu demonstrieren. Ähre Bomben­geschwader unbehindert und in kürzester Frist nach dem Fernen Osten zu dirigieren. Die in der Nähe von Wladiwostok und an der mandschurischen Grenze stationierten Vomber-Kampfmehrsitzer haben einen Aktionsradius von 2000 Kilometer und können eine Bombenlast bis zu 3000 Kilo­gramm aufnehmen.

Pazifik bildet ein Elacis der Roten Militärlust­flotte. Von dem Hauptluftweg zweigt in Lha- barowsk eine Seitenlinie nach Norden ab, die ebenfalls von vorwiegend militärischer Bedeutung ist. Sie führt nach der kriegswirtschaftlich wich­tigen Insel Sachalin und nach Kamtschatka. Das Ziel dieser Linie ist Cap Wellen an der Verina- strage. Mit anderen Worten: die luftpoli- tische Sicherung des nordpazifischen Raumes. Eine andere Zweiglinie verbindet Ulan Ude mit Ulan Vator (Urga), der Haupt­stadt der Aeußeren Mongolei. Diese Linie sorgt für den ständigen Kontakt zwischen den General- staben der fernöstlichen Roten Armee des Generals Blücher und der Armee der sogenanntenMon­golischen Volksrepublik". Der erst vor kurzem ab- geichlossene Militärpakt zwischen Moskau und Ulan Bator zeigt, daß Rußland die Aeutzere Mon­gole, als Ausmarschfeld für seine fernöstlichen Geschwader betrachtet.

Die einzige mehr wirtschaftlichen Zwecken dienende Luftlinie Sibiriens ist die Strecke WitimJakutsk ^go Kilo- meter), die neuerdings gelegentlich bis zum ark­tischen Hafen Tiksi an der Lena-Mündung ver- langert wird. ^hre Flugzeuge befördern auf dem Rückwege vor allem wertvolles Pelzwerk und Gold aus den Goldfeldern von Bodaibo und Jakutien

Einen überaus regenVerkehr" entfaltet die Aeroflot ,m Süden Mittelasiens. Das Grenz- geblet vom Kaspischen Meer bis zu dem Altai- Eeblrge ist mit Flugplätzen übersät. Der Erenz-- Luftweg von Aschchabad, der Hauptstadt Turk- menlstans, nach Alma Ata und Dscharkent an der russch-..chinesischen" Grenze wird aus dem inneren von den für gewöhnliche Fluggäste oder gar Auslander bezeichnenderweise nicht benutz-

Strecken MoskauOrenburgKasalinsk Taschkent und MoskauMagnitogorsk-Karagan- Von Alma Ata-Dschar- f/Ä> ^ erreichbar, die Haupt­

stadt derchinesischen" Provinz Sinkiano die heute ebenso wie die Aeußere Mongolei' von Moskau aus regiert wird. Die Karawane von Nanking nach Urumtschi braucht eben acht Wochen wahrend das Flugzeug die Strecke Moskau wenigen Tagen zurücklegt! Taschkent ist der Ausgangspunkt eines ausgedehnten tur- °>t a n , schen Luftverkehrsnetz e s . das U "n .Suden bis nach Kabul, der Hauptstadt Afghanistans erstreckt. Aber auch Kaschgar in Sin- .^aMent aus angeflogen. Die Rote Militarluftflotte hat auch hier einen Flua- Beide Linien zielen auf die nörd- Indiens, aus den Khyber- Pag an der Nordwest-Grenze und auf den Mitaka-

Zndien führt ^ Kratze von Sinkiang nach

Das Zielfeld der Expansions- der russischen Luft­fahrt ist heute vor allem der höbe i» stoßen Sowietpiloten

arktischen Regionen hinauf. Nicht nur Archangelsk sondern auch die neuen in den Mün- duniM.ebleten der sibirischen Flüsse angelegren Hafen werden heute in regelmäßigen Abständen