Ausgabe 
(5.10.1936) Nr. 277
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parteiamtliche Lageszeitung der Nationalsozialisten Vremens

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfront vremen Amtsblatt des Senats der Zreien liansestadt vremen

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Nr. 2?? / 6. Jahrgang

Montag, 5. Oktober

kinzelpreis 15 Kpf.

deutscher Lebenswille unerschütterlich

Das grandiose Treuebekenntnis der deutschen Sauern zum sichrer beim krntedankfest auf dem vückeberg

Feierstunde der ganzen Nation

Auf dem Bückeberg, 4. Okt. Deutsche Bauern, Arbeiter und Soldaten, deutsche Männer und Frauen aus Stadt und Land legen alljährlich, wenn die Felder ab-

Unser lagesspiegel

Die Veranstaltungen anläßlich des Ernte­danktages nahmen einen erhebenden Verlauf. Auf einer Führertagung der Danziger NS- DAP. gab Gauleiter Förster programmatische Erklärungen ab.

In Paris und London kam es zu schweren Zusammenstößen politischer Gegner.

2n einem Freundschaftsspiel in Gelsenkirchen schlug Schalke 04 den 1. FC. Nürnberg 2:8. Der Niedersachsenmeister Werder konnte Rasensport-Harburg sicher 6:1 (3:1) nieder­halten.

Die deutsch-ungarische Besuchsfahrt unter Leitung von Korpsführer Hühnlein wurde ein voller Erfolg.

In einer Sturmfahrt auf der Unterweser zeigten Bremens Segler vorzügliches Können. Das August-Wenderhold-Strahcnrennen der Bremer Radsportler gewann der Bremer Cronjäger.

Die Bremer feierten gestern bei ihren Kame­raden auf dem Lande Erntedank.

WWWMMUMWMWIIWMUMIUWWWMUWWUMWW geerntet und die Scheunen gefüllt sind, am Bückeberg ein Bekenntnis zur deutschen Volksgemeinschaft ab, ein Treuebekenntnis zum Führer, der dem deutschen Volk die Nahrungsfreiheit gegeben und dem deutschen Bauern die Stellung wieder verschafft hat, die ihm als Ernährer des Volkes gebührt. Auch der Erntedanktag 1936, an dem wieder, wie es seit der nationalsozialistischen Macht­ergreifung zu einer Selbstverständlichkeit ge­worden ist, Nährstand und Wehrstand in einer Front stehen, zeigt, daß es sich bei die­sem Staatsakt um weit mehr handelt als um eine von oben befohlene Kundgebung, datz das Erntedankfest vielmehr ein Feierstunde der Nation im höchsten Sinne des Wortes und ein Fest für das ganze deutsche Volk geworden ist.

Der deutsche Lebenswille ist unerschütter­lich. Das ist heute noch mehr als in den schwe­ren Jahren zu sehen, denn am Sonnabend ist bis in die Nacht hinein ein ziemlich ausgiebiger Re­gen niedergegangen, und das Marschieren auf dem aufgeweichten Boden ist wahrscheinlich nichi leicht. Trotzdem aber zeigt sich Freude und Glückaufden Gesichtern all der Hundert­tausende, die aus den verschiedenen Gauen des Reiches gekommen sind, um auf dem Bückeberg den Tag des Erntedankes gemeinsam mit dem Führer zu begehen. Seit 3 Uhr früh am Sonn­tag hat der Regen aufgehört, und der Himmel verspricht ein freundlicheres Wetter.

Der flufmarsch der Hunderttausende

In fast ununterbrochener Reihenfolge waren am Sonnabendabend und in der Nacht zum Sonntag die Sonderzüge auf den Bahnhöfen rund um den Bückeberg eingetroffen. Allen Festteil­nehmern, die von weit her gekommen waren, wurde noch die Möglichkeit gegeben, sich auszu­ruhen und sich zu verpflegen. Aber schon vor Morgengrauen sammelten sich die Angehörigen der verschiedenen Parteiformationen, um die ihnen gestellten Aufgaben, sei es bei dem Auf­marsch oder sonst an einer Stelle, zu erfüllen. In den Städten und Dörfern ertönte bald der Marschtritt. Musikklänge weckten die letzten Schläfer. Die Züge formierten sich. Mit Gesang und Musik ging es zum Festplatz, ging es über Landstraßen, durch Dörfer und Siedlungen, die alle ausnahmslos im schönsten Festkleid prangten. Erntekränze, die Früchte des Feldes und das Grün des Waldes schmückten den ganzen Weg. In Gottesdiensten unter freiem Himmel und in den Kirchen wurde zunächst der Dank für die Ernte abgestattet. Dann ging es weiter zu dem Mittelpunkt der großen Feier, zu dem an diesem Tage jeder Deutsche seinen Blick und seine Ge­danken richtet: Zum Bückeberg, der dem

deutschen Volke jetzt seit vier Jahren zu einem Sinnbild, zu einem Quell seiner kraftvollen Er­neuerung geworden ist.

Von der Spitze des Berges aus bietet sich wie­der der phantastische Blick auf Berg und Tal, Flur und Wald und auf die Hunderttausende von Menschen, die den ganzen Abhang des Berges anfüllen. Ihnen allen ist das auf dem Reichs­parteitag der Ehre von dem Führer gesprochene

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Der Fübrer sei,reitet eure küiientiibüno lrtnauk

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Wort im Herzen:Was der deutsche Bauer gerade in diesem letzten Jahre geleistet hat, ist etwas Ewiges und Einmaliges."

Me Wehrmacht rückt an

Auch in den Quartieren der zum Vückeberg be­fohlenen Truppenteile war es schon früh lebendig geworden. Hell klangen die Weckrufe. Mit Musik und Gesang setzten sich die Abteilungen der Wehr­macht nach dem Bückeberg in Bewegung, freudig begrüßt von den auf den Straßen marschierenden Kolonnen der Volksgenossen.

Schon um acht Uhr früh hatten die ersten Ko­lonnen den Berg erreicht. Die Menschenmassen ordneten sich in den ihnen zugewiesenen Abschnit­ten. Ein Jnfanteriemusikkorps und die Musikkorps zweier Panzerregimenter spielten zur Unterhal­

tung der Menge. Tanz- und Spielgruppen sowie Sängerchöre trugen dazu bei, die Wartezeit zu verkürzen. Immer dichter wurden die Menschen­massen, die das Festgelände anfüllten. SA., SS., NSKK., HJ. und Reichsarbeitsdienst rückten an, und die Ehrenformationen nahmen am Fuße des Berges vor der Fllhrertribüne Aufstellung. Das Ehrenbataillon marschierte auf mit den ihm vom Führer kürzlich verliehenen Fahnen.

Immer fröhlicher und freudiger wurde die Stimmung der Massen. Ihr Blick richtete sich nach dem Tal unten, wo mehr als 2888 Motorfahrzeuge und über 188 Kampfwagen, Feldhaubitzen und schwere Maschinengewehre auffuhren. All die Tausende erfüllte der Stolz über die Wiedergeburt der deutschen Wehrmacht. Vor der großen Ehren­

tribüne hatten etwa 888 Kriegs- und Arbeitsver- letzte Sitzplätze gesunden.

Der Aufmarsch war etwa gegen 11 llhr beendet. Wohin der Blick von der Bergspitze aus schweifte, sah man Kopf an Kopf eng aneinandergedrängt die begeisterten Volksgenossen in friedlicher, er­wartungsvoller Spannung. Die Trachten­gruppen waren auch in diesem Jahr wieder m großer Zahl erschienen. Zu Tausenden bildeten sie ein ununterbrochenes Spalier an dem Mittelweg, den der Führer emporsteigen mußte. Sie trugen wie immer die Früchte ihres Landes mit sich. Unten auf dem Bahnhof Tündern lief derDiplo- matenzug ein. Die Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger d-: fremden Staaten stiegen den Berg empor und nahmen auf der großen Ehren­tribüne ihre Plätze ein. .

luvel um den Meer aus dem festplatz

Alle Blicke richteten sich jetzt ins Tal zu der kleinen Bahnstation Tündern. Endlich kurz vor 12 Uhr wurde der Sonderzug sichtbar, der den Führer auf den Festplatz bringt.

Unter einem Sturm des Jubels und des Aus­bruchs herzlicher Freude entsteigt der Führer am Fuße des Bllckeberges seinem Wagen. Er schreitet die Front der Ehrenformationen ab. Die Batte­rien feuern einen Salut von 21 Schuß, aber lau­ter noch als die Schüsse dröhnen die Frcudenruse der Hunderttausende vom Berge hinab in das Tal. Endlos fast und gewaltig ist der Jubel, der den Führer umgibt. Hunderttausende von Händen recken sich zum deutschen Gruß. Von den Klängen der Musikkapellen ist bei diesem ungeheuren Freu- denausbruch kaum noch etwas zu hören. Am Him­mel erscheinen Flugzeuggefchwader, Jagdflugzeuge. Sturzbomber und schnelle Heinkel-Maschincn.

Nun nimmt der Führer die Parade des Ehrenbataillons ab und steigt den Berg empor. An dem Wege stehen zu beiden Seiten die Trachtcngruppen. Jeder Mann und jede Frau möchte dem Führer die Hand drücken. Viele von ihnen haben das große Glück, daß der Führer vor ihnen stehenbleibt, das Wort an sie richtet, die Gaben des Feldes, die sie mitgebracht haben, sich ansieht und Blumen entgegennimmt. Der Füh­rer geht mit seinem Gefolge weiter bergan. An seiner Seite befindet sich der Reichsobmann des Reichsnährstandes, Staatsrat Weinberg.

Es ist das erste Mal, daß der Reichsbanern- führer, Reichsernährungsminister Darre, an diesem hohen Feiertage des deutschen Bauern nicht zugegen ist. Er leidet heute noch an den Verletzungen, die er sich bei einer Sportaus­übung zugezogen hat. In der Begleitung des Führers sieht man seinen Stellvertreter, Reichs­minister Rudolf Heß, die Reichsminister Dr. Goebbels, Dr. Frick, Ruft, Graf Sch we­rtn-K rosig k und Freiherrn von Eltz- Rüben ach, den Stabschef der -A. Lutze, Reichsfiihrer SS. Himmler, die Reichsleiter Dr. Ley, Vouhler Dr. Dietrich, Fieh- l«r, den Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Ge­

neraloberst Freiherr von Fritsch, und Gene­ral der Flieger, Staatssekretär Milch.

Der Führer ist auf der Ehrentribüne ange­langt, die Freudenausbrüche dauern unentwegt fort. Die Menge ist von einer Begeisterung er­saßt, wie man sie kaum je zuvor erlebt hat. Auf der Tribüne begrüßt der Führer die Diplomaten, die unter Führung des Chefs des Protokolls, des Gesandten vonVlllow-Schwante, gekom­men sind. Unter den Ehrengästen befindet sich auch der italienische Propagandaminister Alfieri.

Äre Vorführungen der Wehrmacht

Eine Knallbombe kündigt den Beginn des Staatsaktcs an, der mit den Vorführungen der Wehrmacht seinen Anfang nimmt. Fast alle Trup­pengattungen sind an den Vorführungen betei­ligt. Zunächst überfliegen noch einmal die Flug- zeuggcschwader das Feld und führen ihre kühnsten Flüge vor. Die Größe des Geländes ermöglicht einen starken Eimatz von Truppen und motori­sierten Fahrzeugen Vor der Tribüne fahren die 2. und 3. Batterie des Artillerie-Regiments 73 sowie die 1. und 3. Kompanie der Panzerabwehr­abteilung 37 und des Panzerregiments 1 auf. Die roten Truppen beziehen dann ihre Verteidi­gungsstellungen in dem im Tale gelegenen Meckerer-Dorf".

Eine Flugzeugstaffel und einige Flugzeugketten auf der einen Seite, Sturzbomber auf der an­deren Seite leiten das Gefecht ein. Insgesamt sind 2000 motorisierte Fahrzeuge an den Uebun­gen, die unter dem Kommando des General­majors Vietingshof stehen, beteiligt. Nun gehen bei den blauen Truppen die Kraftrad­schützen vor. Eine rote Batterie eröffnet das Feuer auf die-angreifenden Kraftradschützen, und es kommt zu einem lebhaften Feüerkampf. Die heranbrausenden Panzerwagen der blauen Trup­pen durchführen die vorderen Linien des Gegners. Aus den blauen Flugzeugen sieht man einen MG.-Zug mit Fallschirmen abspringen und die Nordslanke von Rot angreifen. Der Kampf nimmt immer heftigere Formen an. Das Panzerreaiment

dringt durch das brennende Dorf weiter vor, und unter dem Schutze des MG.-Feuers der Fall- schirmabspringer greift das Kraftradschützen­bataillon von Norden her die Flanke von Rot an. Neue Reserven greifen in den Kampf ein. Geschütze, MG.s, Flaks und Flugzeuge feuern. Die blauen Truppen brechen schließlich in die feindliche Stellung ein, so daß die rote Artillerie sich zurückziehen muß. Damit hat die Uebung ihren Abschluß gefunden, aber die Flugzeuge ziehen zur Freude der Menschenmassen in der Luft noch Nebelkreise, um den Zuschauern auch noch dieses interessante Manöver zu zeigen.

Anspräche des Neichsministers Vr. Soedbels

Nach dem Abschluß der militärischen Uebungen begab sich der Führer in Begleitung der Reichs­minister und Reichsleiter zu der Rednertribüne am Fuß des Bllckeberges. Wieder setzte ein Begeisterungssturm ein. Die Kundgebun­gen der Menschenmenge hatten zur Folge, daß sich der programmäßige Verlauf des Festes um mehr als eine halbe Stunde hinauszögerte.

Von der Rednertribüne nahm zunächst Reichs­minister Dr. Goebbels das Wort zu folgender Ansprache:Mein Führer! Zum vierten Male. seitdem Sie das Reich führen, ist das deutsche Bauerntum vor ihnen am Vückeberg und im gan­zen Lande aufmarschiert, um vor Ihnen und mit Ihnen das Erntedankfest des ganzen Volkes feier­lich zu begehen. Diese vier Jahre sind für die deutsche Bauernschaft, aber auch für das ganze deutsche Volk eine große Lehre gewesen Die Bauern und wir alle haben in diesen vier Jah­ren gelernt, daß die Freiheit und Sicherheit der Nation nicht nur durch Kanonen und Maichinen- gewehrc. sondern auch durch das tägliche Brot gewährleistet werden muß.

Deshalb haben die deutschen Bauern in diesen vier Jahren eine große politische Aufgabe darin gesehen, die Ernährungsfreiheit des deut­schen Volkes mit allen Mitteln sicherzustellen und Deutschland damit, soweit das überhaupt im Be­reich des Möglichen lag. von allen anderen aus­

ländischen Einflüssen auf diesem Gebiete frei zu machen. Das hat in diesen vier Jahren unge­heuer viel Müh« und Sorge gekostet, aber die deutschen Bauern können im Jahre 1936 vor dem Führer mit Stolz und Freude feststellen, daß es ihnen gelungen ist, das deutsche Volk satt zu machen und daß wir auch für die nähere und weitere Zukunft die Sicherheit haben, daß das deutsche Volk sein tägliches Brot besitzt. Dieses Ergebnis ist aber nicht nur ein Erfolg der Land­wirtschaft, sondern vor allem und in erster Linie ein Erfolg der Politik oder, besser gesagt, ein Erfolg der Führung des Reiches. (Leb­hafter Veifall)

Sie, mein Führer, haben den deutschen Bauern und darüber hinaus dem ganzen Volk die Grund­lage unseres nationalen und wirtschaftlichen Le­bens wieder zurückgegeben. Wir fühlen uns heute wieder sicher an den Maschinen und auf der Scholle, weil über uns -das Schwert ist, das Sie, mein Führer, für die Nation geschmiedet und geschliffen haben; ein Schwert, das nicht zum Kriege, sondern zur Bewahrung des Friedens dient. Darum ist dieser Erntedanktag für das ganze Volk und vor allem für das deutsche Bauerntum ein Festtag. Während die ganze Welt von Krisen sozialer und politischer Natur erfüllt ist, ist Deutschland unter Ihrer Führung, mein Führer, ein Hort der Ordnung und der Disziplin geworden. Die Arbeiter pflegen Ihnen das am 1. Mai zu danken, die Bauern treten vor Ihr Angesicht beim Ernte­dankfest. Und so gibt es auch für uns an die­sem Tage keinen anderen Auftakt bei diesem großen Bauernfest, als daß wir uns vereinen in dem Rufe: Unser Führer, Sieg-Heil!"

Ver verlckt des NeichsnLkrstandes

Ttaatsrat Meinberg, der Vertreter des Reichsbauernführers, erstattete nach der Ansprache Dr. Goebbels den Rechenschaftsbericht des Reichs­nährstandes. ReiKsobmann Meinberg führte aus:

Mein Führer! Hohe Gäste! Deutsch« Bauern! Wenn heute, zum Erntedanktag, Hunderttausende ' deutscher Volksgenossen aus unseren Dörfern zum - Vückeberg gekommen sind, dann zu dem Zweck, Dank zu sagen unserer nationalsozialistischen Regierung, insbesondere aber unserem Führer - und Reichskanzler Adolf Hitler für den Schutz, den er uns Bauern bei unserer Arbeit gab, für das Vertrauen, das er der deutschen Landwirt­schaft geschenkt hat und für die große völkische Aufgabe, die er uns stellte. Ein Jahr voll An- . strengunH und Arbeit mit all ihren kleinen, aber ' s auch großen Sorgen liegt wiederum hinter uns. Aber es war für unser Bauerntum auch ein ' Jahr des Glückes und der Freude, wenn wir es heute rückschauend überblicken. Wäh­rend in Sowjetrußland das Bauerntum enteig­net und die Masse des wurzellosen Proletariats um Millionen heimatlos gemachter Bauern ver­mehrt wurde, während dort ein Clique erbar­mungsloser Machthaber die Hungerpeitsche über das gequälte Volk schwingt, während in anderen . Ländern der Segen der Arbeit weder dem Bauern noch dem Verbraucher zuteil wird sondern durch Börlenmanöver und jüdische Handelsspeku-lationen der Bauer um den Ertrag dieser Arbeit ge­bracht und dem Arbeiter in seiner Gesamtheit das Brot verteuert wird, konnten wir in unserem Vaterland in Ruhe und Ordnung unter dem starken Schutz unseres Führers unserer Arbeit nachgehen. Der Ertrag unserer Heimaterde aber sichert der deutschen Landwirtschaft ihre Lebsns- möglichkeit und gibt dem deutschen Verbraucher zum gerechten Preis das, was er zum Leben not­wendig hat.

Vor einem Jahre verkündete der Reichsbauern- fiihrer Darre von dieser Stelle aus das lleber- einkommen der Arbeitsteilung zwischen der Deut­sche» Arbeitsfront und dem Reichsnährstand. Und heute können wir sage», daß dieses llebereinkom- men sich so gut und günstig auswirkte, wie es unter zwei nationalsozialistisch geführten Organi­sationen selbstverständlich ist.

Und wenn Hunderttausende unserer Volksge­nossen hier unten stehen, dann sind sie nicht auf irgendeinen Befehl hierher gekommen, auch nicht, um eine Sensarion zu erleben, sondern sie sind ge­kommen, unseren Führer aus treuem ehrlichen Herzen Dank zu sagen für das, was er für uns getan hat. Und wenn uns je etwas glück­lich machte, dann waren es die Worte, die der Führer in seiner Proklamation zum Reichspartei- tag 1936 von der deutschen Landwirtschaft sprach.

Sicherlich haben wir nicht im Jahre 1934, als dse deutsche Landwirtschaft zur Erzeugungs- schlacht antrat, erst gefragt, ob sie sich auch ren- tieren wurde. Wir haben auch nicht erst Kom­missionen, gebildet, um darüber abzustimmen oder Hu beraten, ob die Privatinitiative zur Erzeu­gungsschlacht auch mit den Interessen des Bank- Kontos in Einklang zu bringen war, sondern wir mngen von einer ganz einfachen, klaren Ueb-r- legung aus. die !o klar und einfach ist. daß sie vrimit'v ericheme» mochte nämlich von der UeberleHung: Als erstes hat der Nationalsoziali­st:,che -staut der Landwirtschaft ihre Lebensmöglichkeit gegeben und die Scholle genchert, daher haben auch wir dre erste und größte Pflicht, soweit es überhaupt möglich ist, die Ernährung unseres Volkes, den Bestand der deutschen Nation sicherzustellen.

Und der Aujrus, die Erzeugung unserer Nah­rungsmittel zu vergrößern, er genügte, um von Norden bis Süden, von Osten nach Westen die