Ausgabe 
(10.9.1936) Nr. 252
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

"W.1W

!-W!M> AS7L > ^»»»

EZZtz

«lttw ^

vnLc«

D 44Ztz?

- r«7L

rdurl.«E

e usrs?

IlVZLW

4H.7W

'«KtW

N«iXr,

l SllXN

I Lox«

«SW-/

Trrss.

<srM>

I! ME, 2SE jj

W«!MlL lvvQ (ttwr

N«-I,!.

^ -i

Miüim»»». DütsrzE ^ ÄLuL^ A llkMsv ^

ZVLZ

UiMStttzuiM.

88 .yz. !^

«dM M!ickk^^/^

! 'WkSS NLM I rvTNL cvTN XLW7 EIL. MIIM a,^ DM47 AM DEL LE 'tsW -bris EMV XüSM IEW IlSM MSW ÄLM LWI S-z« 'L!27 ,«X1 LAW 2SLS >b»»li I«SI« ILLK 1LLL ALLLö ZSLE '«S7 1«üa>,

MMr corrs SE L«°

MiSS Bl.lW X1.5M EIW Mlv7 -W.1» ES« Ewb EM ElW »IE IVE ^ES LEj SX7W L»4M SilM «1.^« MS7 MW IWISL 'VI2«I Nivre niM

> a>M ^ i^SiS «7 °II»L so», 7 !

«M ^

'S!« >L

««! Iw

S!»^ I«M ^7

SM 7-

«»> ^ 'L»ib ^

MM k °>M «

S«il iitz

RiW W «Um iir osw L

«« «7 «»

MM! K S« 7"

«i«° !«,'. BUS « M)L U >«»«, 'UM k

11 .WS NN4W ^ L«ö LEI SE

s»M iMIIIIIIll'7i:dL ÄM. ttv MMlKll- »Msttz^-- Mqi 1IL !,>-,«, «.- i. Hlw^ll «MM»-«. NE',I ü« L!l-iM -- AIS MlW ,WM, W»I ri' Ikjülkri' nw M-- WW , ,v«k- rmsiiiisii AUk Mm» o- itisr Biiumsr» ?c WMKÄML »MIMIM-

Liess

Ckii..

. MiiiiDiiim' -L Miinniiilix: !»<miiimi»» >llL. W

U. DlMIlllkSMÄWWx ,

»INUIIU IMMwSiM

liiil« WiWtiuw Mm« i«1jULtLkW,'. MWL7BS1.

jüMiiüwiwöir

IMI tijsr

. AM, 3u, L :aU7 LUD ^ ZESwwMW^

^iriiltuvüdutt:'

2MIM»

w »rrr«

»S NLIL

// nsr-s

Eiw W 1M0W lv iMlLV W IlLilV ll- LwitO

IVöüMV

nsrLo

« ««AS

i«oie!«., iSdA

N,uw »

IM!« ^7 !U»F WlW MM '

s»t« ^

5

,stsM!» *

'E? .lös« """

Sr

MS- ^

>U»A

v,?s

ivii!«

^S-

'üD^

'ü K

»A

iÄIi^ 7

,,,

WWWWWMWU

Z5-

parteiamtliche Tageszeitung

TlachrichtenblaN der veutschen flrbeitsstont Bremen

der Nationa

flmtsblatt des Senats

Vremens

nen Hansestadt Vremen

Erscheint 7mal wöchentlich. Monotsbezng: RM. 2,Z0 cinschl. 30 Pf. Zustcllungsgeb.: durch die Post RM. 2,30 einschl. llberweisungSgeb., ausschl. Postbestellgeld. Bezugspreis ist im vornus zu entrichten. Postscheck: Hamburg 17272. Betriebsstörungen begründen keinen Änspruch auf Erstattung od. Ersatz. NS.-Gauvcrlag Wescr-Ems G. m. b. H., Bremen. Gecrcn 6/8 / Fernsprecher: 841 21 und 81118.

Nr. 252 / 6. lalirgang

Das amtliche Derkündungsblatt des Neichsstatchalters m Oldenburg und Vremen

Anzeigen-Grundpreise: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Ps., die 70 -rnm-Zcile im Textteil 7o Ps. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige dedinginigen Preis­liste 8 (Nachlatzstassel L). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschlutz 18 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristliitung Dienstag und Freitag 12X-13N Uhr.

donnerstag, W. September 1SZ6

kinzelpreis 15 Npf.

Ner neue Vlerjaliresplan des fülirers

Proklamation Wolf kjitlers vor dem patteikongreß

Parteitag der kkre"

(LiZsnsr Orntitdsriclit äsr 82 .")

(t. s. v. Nürnberg, 10. September.

Voll stärkster Eindrücke, als tiesinneres Erleben setzte sich, groß, wie er am Vortage begann, der zweite Tag des Reichsparteitages 198« fort.

Der Auftakt zum ersten Kongretztag war der HI. vorbehalten. 1609 Hüter-Jungen sind

Unser lagvsspiegvl

Der Führer verkündete im Parteikongreg seinen »enen Vierjahresplan.

Am gestrigen Vormittag nahm der Führer den Vorbeimarsch der HJ.-Bannfahnen ab. Rudolf Hetz eröffnete in Nürnberg die Aus­stellungDas politische Deutschland."

Im Rahmen der Kulturtagung im Nürn­berger Opernhaus hielt der Führer eine große Rede.

Der oom Führer gestiftete ^Preis der NS- DAP. für Kunst und Wissenschaft" wurde dem Dichter Heinrich AnaSer und Pros. Lenard zuerkannt.

Die politische« Leiter Vremens traten gestern die Fahrt nach Nürnberg an. Reichsorganisationsleiter Dr. Sey äußerte sich über die nationalsozialistischen Musterbetriebe. In London trat der Nichteinmischungsausschuß im Spanien-Konflikt zusammen.

Bei einem Abendspiel in der Bremer Kampf­bahn trennten sich Werder und die Bremer Sportfreunde unentschieden 1:1.

Aus der Dauerprüfungsfahrt zum Plattensee erzielten Deutschlands Fahrer eine» weiteren großen Erfolg.

Im Radländerkamps gegen Polen führt Deutschland auch weiterhin.

aus den 25 Gebieten mit S70 Bannfahnen im Adols-Hitler-Marsch" durch ganz Deutsch­land gezogen. An diesem Morgen nun war der Marsch von insgesamt 12 99» Kilometer beendet, und mit leuchtenden Augen durften die Hitler-Jungen mit ihren Fahnen vor dem Deutschen Hos" an dem Führer vorbei­marschieren.

Schon zu früher Morgenstunde hatten sich vor dem .Deutschen Hof" die ersten Schaulustigen an­gesammelt, die diesen feierlichen Augenblick mit­erleben wollten. Vor dem Eingang des Gäste­hauses waren mit dem Stellvertreter des Reichs­jugendführers, Stabsführer Hartmann Lauter- Lacher, die Amtsleiter der Reichsjugendführung, die Eebietsführer und Gebietsjungvolkführer an­getreten. Punkt N10 Uhr hörte man vom Plärrer her den ersten Trommelschlag.

Im gleichen Augenblick erschienen auch der Führer mit dem Reichsjugendsührer Baldur von Schirach aus dem Balkon des Gästehauses desDeutschen Hoses".

Vorbeimarsch der 61. am sichrer

Minutenlang jubelte die Menge dem Führer zu; dann kamen der Mustkzug und der Spiel­mannszug des Gebietes Franken heran, die in schneidigem Schritt vor demDeutschen Hof" einschwenkten. Nun marschierten obergebietsweise die Hitlerjungen mit ihren Fahnen am Führer vorbei. Man merkte ihnen die Strapazen des viele hundert Kilometer weiten Marsches nicht an. um so mehr aber die Freude darüber, daß sie nun am Schluß ihres Marsches am Führer vor­beimarschieren dürfen, nachdem sie auf ihrem Zug durch alle deutschen Gaue in den letzten Wochen so viel Schönes und Großes erlebt und gesehen haben. Die schöne symbolische Handlung des Marsches der Jugend aller deutschen Gaue mit ihren Fahnen zum Führer, die von nun an immer ein Bestandteil der Reichsparteitage werden soll, hatte damit ihr Ende gefunden. Vor dem Hotel begrüßte auch Reichserziehungsminister Ruft die Jugend des Deutschen Reiches.

Nach dem feierlichen Vorbeimarsch der HJ.-Fahnen vor dem Führer begann um 11 Uhr die feierliche Eröffnung des gran­diosen Kongresses der Nationalsozialistischen Deutscksn Arbeiterpartei in der Luitpold- Halle, dem vorläufigen Ersatz der gewaltigen Kongreßhalle, die noch im Bau begriffen ist zwischen Luitpold-Arena und Zeppelinfeld und von 259 Meter Länge, 224 Meter Tiefe und 5V Meter Höhe einen Raum für 89 999 Personen haben wird neben einem kleinen Saal mit Fassungsraum für 2999 Personen

und noch einem Konzertsaal für 5599 Per­sonen, insgesamt eine Fläche von 47 999 Quadratmetern überdeckend.

Die Luitpold-Halle bietet von außen wie von innen ganz dasselbe Bild wie im Vor­jahre mit ihrer Länge von 189 Meter, mit ihrer Breite von 44 Meter und ihrer Höhe von 18 Meter. Nur die im südlichen Teil dieser Halle befindliche Holztribüne, wo zum größ­ten Teil die Pressevertreter ihre Plätze haben, ist durch ein schönes, bequemes und gefälliges massives Gestühl ersetzt und eine Orgel mit einer Motorenleistung von 28 PS. ist ein­

gebaut worden mit 5 Manualen und einem Pedal mit 229 klingenden Stimmen, die durch 18 913 Pfeifen der verschiedensten Größe erzeugt werden die größte Orgel Europas, erbaut von Rudolf Wurlitzer. Nach der

flnkunft des siistrers

der durch den Musikzug der Leibstandarte mit den Klängen des Badenweiler Marsches empfangen und in der bis auf den letzten Platz gefüllten Riesenhalle mit unaufhör­lichen stürmischen Heilrufen begrüßt wurde,

spielte das Reichs-Symphonieorchester unter der Stabführung seines Kapellmeisters Adam die Rienzi-Ouvertüre von Richard Wagner, wonach die 699 Standarten der Be­wegung, voran die Blutfahne, unter den Klängen des Nibelungen-Marsches der Leib­standarte ihren feierlichen Einzug hielten. Es ist immer und immer wieder ein über­wältigender Anblick, den schier end­losen Zug dieser 699 Standarten diesmal auf beiden Seiten der Halle je in zwei Reihen einziehen zu sehen.

liuvols heß eröffnet den Kongreß der NSlW

Der Stellvertreter des Führers grüßt den Führer, betritt das Rednerpult und eröffnet den Kongreß des Parteitages der Ehre mit folgenden Worten:Der

Kongreß des 8. Reichsparteitages der NSDAP. ist eröffnet. Diese abermalige große Heerschau der neuen deutschen Be­wegung trägt den stolzen NamenPartei­tag der Ehre".

Wir gsdenken, wie Tradition und Herz es uns vorschreiben, zuerst der Toten, die für die Ehre Deutschlands ihr Leben gaben. Der Stabschef der SA. verliest die Namen der Gefallenen."

Stabschef Lutze betritt nun das Rednerpodium, neben ihm zu seiner Rechten nimmt die gesenkte Blutfahne Ausstellung. Unter leisem Trommel­wirbel verliest nun Stabschef Lutze nach einem kurzen Gedenken der 10 089 Verletzten, die im Kamps um Deutschlands Wiedergeburt ihr Blut ließen, die Liste der gefallene» Opfer der NT- DAP. Zunächst erklingen die Namen der 16 Märtyrer, die am 8. November 1923 vor der Feldherrnhalle zu München ihr Leben liehen. Es folgt die unendlich lange Reihe all jener Blut- opfer, die von den Februartagen des Jahres 1823 an von den Feinden der Bewegung gemordet wurden.

Stehend hören die 16 000 die Totenliste und gedenken in Ehrfurcht und Ergriffenheit ihrer gefallenen Mitkämpfer.

Mit den Namen der dahingegangenen Opfer, die freudig ihr Leben für den Führer und die Bewegung hingegeben haben, ersteht vor den Augen ihrer alten Kampfgefährten zugleich auch die mit dem Blute dieser Männer geschriebene Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung von den ersten Vlutopfern vor der Münchener Feldherrnhalle am 9. November 1923 angefangen bis zu den Männer», die der rote Mob Spaniens in den letzten Tagen hingemordet hat. In tiefer Bewegung haben alle stehend die Namen der von Jahr zu Jahr erschreckend anwachsenden Totenliste vernommen. Irgendwo in dem Riesenraum sagt es eine Stimme, was alle empfinden:Auch 'ie marschieren im Geiste in unseren ' eihen mit!"

Nudolf keß spricht

Dann hat der Stellvertreter des Führers wie­der das Wort.Eilt unser erstes Gedenken un­seren gefallenen Kameraden, die unlösbar mit uns verbunden sind, die für uns lebten und star­ben und für deren Vermächtnis wir leben unv kämpfen, so gilt der erste Gruß der Partei des deutschen Volkes den anwesenden Hinterbliebenen unserer Toten. Ferner grüße ich namens der NSDAP. die Gäste aus dem In- und Auslande, an der Spitze die hohen Vertreter fremder Mächte, die der Partei die Ehre gegeben haben, an ihrem Parteitage teilzunehmen.

Ich grüße die Mitglieder der Reichsregierung und die zahlreichen sonst anwesenden Vertreter des nationalsozialistischen Staates, insbesondere die Vertreter der Wehrmacht des deutschen Volkes. Es waren die großen soldatischen Be­griffe Ehre, Treue, Kameradschaft, Disziplin der Ehrbegriff dem deutschen Volke gegenüber,

Treue zum Führer, Kameradschaft untereinander und Disziplin gegenüber dem gegebenen Befehl welche die NSDAP. zu jenem Kampfinstrument zusammenschweißten, mit dem der Führer den Wiederaufstieg des deutschen Volkes in die Reihen der Nationen von Ehre erkämpfte.

Und unerhörter Stolz beseelt uns Deutsche, daß wir wieder als Nation von Ehre neben den anderen Nationen stehen. Deutschland ist im Besitz der vollen Gleichberechtigung. Deutsch­land ist im Besitz der vollen Souveränität über alle seine Gebiete, seitdem die deutsche Wehrmacht den Schutz der vordem entmili­tarisierten Zone am Rhein übernahm.

Dank der Wehrhaftmachung des deutschen Vol­kes vermag Deutschland seine Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht seines Volkes erfolg­reich zu verteidigen. Die Ereignisse in Spanien haben bewiesen, daß Deutschland auch seinen An­gehörigen in der übrigen Welt den Schutz ange- deihen zu lassen vermag, den eine Nation von Ehre ihren Volksgenossen außerhalb der Grenzen geben muß. Die Männer, welche des Führers Kämpfer waren in dem Ringen um Deutschlands Ehre, Gleichberechtigung, Sicherheit und Frieden, diealten Kämpfer" der Bewegung, sie lobten den Begriff der Ehr e. Nur diealten Kämpfer" selbst wissen, was es hieß, innerhalb des eigenen Volkes gegen die Feinde dieses Volkes zu kämpfen, trotz Polizeiknüppel und Gefängnis, trotz Not, trotz Elend unter Einsatz der Stellung, unter Ein­satz der Zukunft, unter Einsatz des Lebens zu kämpfen in einer Umgebung des Unverstandes und Hasses für den damals im Volke scheinbar wesenloser Begriff der Ehre. (Forts, auf Seite 2)

Nie Li-VKuuiis äos karteikonZro^ses in äei- lmitpolüiiuiU- äurcli den 8tsIIv^itrster äss Unänlt II s 6. In der ersten UsLe ron links

Lsiebswlotstsr Dr. Sosdbsls, Usiebsorganisationslsitsr Dr. I-szi, RsiebssebatiMelsteii Sellvar-^ ksiebskübrsr 88. Himmler, 8tabscbsk Imtre

der b/nbrer, (Bauleiter. 8trsicker nnd Osnsrslöbsrst Üürlnz. oltblld)

Roh und gerechtfertigt

(vrabtbsriobt unseres in HürnberU vsiisndsN Ukmptsobrlktlsitsrs),

» Nürnberg, 10. September.

Zwei Empfindungen sind es, die uns in der Stunde des Kongresses der Ehre er­füllen" sagte der Führer in seiner einzig­artigen Proklamation dieses Jahres» und er meint damit die Empfindung des Stolzes im Rückblick auf das, was das nationalsozia­listische Deutschland in den letzten vier Jah­ren geleistet hat, und die Empfindung des Gerechtfertigtseins im Hinblick aus eine völlig in sich zerrissene und haltlos ge­wordene Umwelt.

Vier Jahre, so war abgemacht zwischen dem Führer und dem deutschen Volke, vier Jahre sollte er Zeit haben, als Lenker des Reichsschicksals zu arbeiten und die unge­heuren Aufgaben zu lösen, die vor ihm keine andere Regierung hatte lösen können, Aus­gaben, die vielen, auch wenn sie der natio­nalsozialistischen Bewegung nicht unfreund­lich gegenüberstanden, einfach unlösbar schienen, an deren Lösung durch den Führer nur das kleine, dem Führer auf Tod und Leben immer vertrauende Häufchen seiner allergetreuesten, seiner unentwegten, seiner blind vertrauenden'Anhänger glaubte.

Wie herrlich hat sich ihr Glaube, ihr Ver­trauen, ihre Treue und ihre Zuversicht ge­rechtfertigt! Und doppelt ergriffen mutzten gerade sie sein bei der mit geballter Wucht in der Proklamation des Führers zusammen­gestellten Aufzählung der ungeheuren, menschlich einfach unabsehbar gewesenen und klügelnder Vernunft heute noch unbegreif­lichen innen- und außenpolitischen Erfolge der nationalsozialistischen Staatsführung von vier knappen Jahren. Ja, es ist richtig und niemand kann es leugnen, was der Führer in der Proklamation betonte. Unter dem Gelächter einer ganzen Welt hätte man Adolf Hitler als einen Wahnsinnigen ge- brandmarkt, wenn er so wie er damals von seinen Gegnern und vermeintlichen Freunden gedrängt worden ist ein Pro­gramm entwickelt haben würde, das als Prophezeiung auch nur einen Teil dessen in sich geschlossen hätte, was heute bare Wirk­lichkeit, was heute unerschütterliche Tatsache geworden ist.

Und wenn der Führer nun gestern einen Plan für die nächsten vier Jahre verkündete, wenn er unter der höchsten Be­geisterung einer seinem Genius ergriffen zu- Mbelnden Kongretzteilnehmerschaft den ge­waltigsten Wirtschaftsplan, den es je gab, entwickelte, wenn er den Neubau einer großen deutschen Rohstoffindustrie skizzierte und den unermeßlichen Aufstieg des deutschen Volkes verhieß, so können angesichts dessen, was in den letzten vier Jahren in Deutsch­land unter seiner Anordnung geschah, selbst seine skeptischsten Kritiker im Auslande nicht mehr zweifelnd lächeln, sondern müssen wohl oder übel angesichts dessen, was aus allen Gebieten unseres nationalen Lebens inner­halb der letzten vier Jahre an unermeßlichem Ausstieg eingetreten ist, auch an den weite­ren, setzt vom Führer verkündeten Aufstieg des deutschen Volkes glauben und müssen sich darauf einstellen.

Einstellen müssen sie sich auf die Voraus­sagen vom deutschen Aufstieg des Führers ebenso, wie sie sich einstellen müssen und zwar zu ihrem eigenen Heile auf des Führers Voraussagen bezüglich der die Welt mit Unruhe, Haß und Mißtrauen erfüllen­den kommunistischen Irrlehre, deren Opfer das übrige Europa zu werden die Wahl hat wenn es sich nicht wie es Deutschland in sich tat zusammenschließen will, um ge­meinsam den gemeinsamen Feind zu be­kämpfen. Denn nicht Deutschland muß den Bolschewismus fürchten - das national- sozialistlsche Deutschland steht ehern gefestigt ein Fels im Meer, unerschütterlich mitten in der ringsum tobenden Brandung der Mos­kauer Sturmflut, sondern Europa und immer nur Europa, bei dem es sich um Sein oder Nichtsein handelt.

,,.Ar geschlossene willensmäßige und tat­sächliche Einsatz des deutschen Volkes, ge­führt von Adolf Hitler, verbürgt Deutsch­lands Sicherheit Europas Sicherheit kann nicht anders als durch ebensolche Geschlossen- heit verbürgt werden. Diese innere Geschlos­senheit Europas wird bestimmt nicht erreicht ^ Methoden, die in den meisten euro- paischen Landern heute angewendet werden. Und wenn Deutschland weit davon entfernt ist, die Anwendung seiner Methoden dem Auslande zu empfehlen das Ausland muß selber wissen, was ihm zukommt. so emp­findet Deutschland nichtsdestoweniger die größte Befriedigung darüber, daß eben seine

?7