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parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront Dremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Freien kjansestadt vremen
EMeint 7mal wöchentlich- Monatsbezug: RM. S.M einschl. Z8 Pf. Zustellungsgsb.: durch die Post RM. 2,30 einschl. Uberweisungsgeb., ausschl. Postbestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zu entrichten. Postscheck: Hamburg 17272. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung od. Ersatz. RS.-Gauverlag Wcser-Ems G. m. b. H., Bremen, Geeren 6/8 / Fernsprecher: Z41 21 und 51115.
Das amtliche Verkündungsblatt des Deichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Anzeiaen-Grundpreiso: Die M-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Ps., die 70 -mm-Zeil« im TeMil 75 Ps. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sssnstlg« Bedlngrmgen Preisliste 6 (Nachlaßstasfel C). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: V-rlag werktäglich 12-1S Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag 12^-13Z4 Uhr.
Nr. 245 / 6. Jahrgang
donnerslag, Z. September 1956
kinzelpreis 15 Npf.
Neutschland wider die Machte der finstemis
Unser lagesspiegsl
Die Pariser Regierung plant Erhöhung der aktiven Dienstzeit auf 2*/, Jahre.
Der englische Journalist Ward Price würdigt die Verdienste des Führers im Kamps gegen den Bolschewismus.
Angesichts des Ansturmes der spanischen Nationalisten hat in Jrun eine Massenflucht eingesetzt.
Italien warnt Frankreich vor weiterer Verletzung der zugesicherten Neutralität im Spamenkonflikt.
In Erlangen begann die 4. Reichstagung der Anslandsorganisation der NSDAP.
Der NS.-Studentenbund erhält Uniform und Fahne.
Die Reichsführung SS. wendet sich mit einem Aufruf an alle Vetriebssührer.
Die Ausführung des Walfangmutterschiffes „Terje Biken" wurde von den ausländische» Auftraggebern hoch anerkannt.
Das Programm für die Weinwerbewoche in Bremen wurde aufgestellt.
Unser II. Bataillon (Vremen) bestand sein erstes Manöver-Gefecht.
,No«onalsopalistischer Musterbetrieb'
Die vom Führer erlassene Verordnung k. Berlin, 2. September.
Der Führer hat, wie die „Bremer Zeitung" bereits in ihrer gestrigen Ausgabe berichten konnte, eine Verordnung erlassen, nach der allen Betrieben, m denen die Idee der Gemeinschaft „auf das vollkommenste verwirklicht" ist, der Ehrentitel „Nationalsozialistischer Musterbetrieb" verliehen werden kann. Damit wird zum ersten Male eine Auszeichnung für die Gesamtheit aller in einem Betrieb Tätigen geschaffen, an deren Erringung jeder einzelne durch seine Haltung und sein Handeln Anteil hat.
Viel ist auf dem Gebiet der Gemeinschafts- gestaltung an den Arbeitsstätten bereits geleistet worden. Es ist nun Vorsorge getroffen, daß diese Verdienste künftig auch nach außen hin sichtbar in Erscheinung treten: der „Nationalsozialistische Musterbetrieb" wird zu einem fest umrissenen Begriff gestaltet. Dabei ist es von vornherein klar, daß dieser Begriff mehr umschließt, als es etwa durch reine Aeutzerlichkeiten, durch schöne Ausschmückung der Arbeitsräume, durch hygienische Anlagen oder auch durch gerechte Entlohnung zum Ausdruck kommt. Vorbildlich im Sinne des Nationalsozialismus ist ein Betrieb erst dann, wenn zu diesen heute schon selbstverständlichen Dingen jene innere, durch die Tat bekundete Haltung tritt, die jeden einzelnen fest an die Gemeinschaft bindet und die ganze Gefolgschaft zu einer einzigen großen Familie werden läßt.
Slückwunsch dessührers anvlomberg
Berlin, 2. September.
Der Führer und Reichskanzler hat an Eeneral- feldmarschall v. Blomberg folgenden Glückwunsch gerichtet: „Mein lieber Eeneralfeldmarschall! Zu Ihrem heutigen Geburtstage sende ich Ihnen meine herzlichsten Grüße. Ich verbinde sie mit dem Wunsche, baß Sie auch im kommenden Jahr Ihre ganze Kraft in voller Gesundheit dem Wiederaufbau der deutschen Wehrmacht widmen können, (gez.) Adolf Hitler."
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Der Stabschef der SA.. Viktor Lutze. hat folgendes Telegramm an Generalseldinarschall von Blomberg gesandt: „Zu Ihrem heutigen Geburtstage spreche ich Ihnen, zugleich im Namen der Sturmabteilungen, die besten Wünsche für Ihr persönliches Wohlergehen aus. Möge eine gütige Vorsehung es fügen, daß Sie noch viele Jahre Ihre erfolgreiche Arbeit für das nationalsozialistische Deutschland und den Führer fortsetzen können. (gez.) Lutze."
Auch Ministerpräsident Generaloberst Eöring. der zurzeit beim Führer in Berchtesgaden weilt, richtete ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschschreiben an den Eeneralfeldmarschall.
NSV.-StlldenrenbunV erstatt Uniform
München, 2. September.
Mit Genehmigung des Stellvertreters des Führers ist dem NSD.-Studentenbund laut NSK. als Gliederung der NSDAP. eine einheitliche Uniform für die Stamm-Mannschaften und die Amtsträger des Studentenbundes verliehen worden.
Die Uniform besteht aus einer schwarzen Dienstjacke, die bis zur Gürtellinie reicht und zum Offentragen gearbeitet ist. Darunter wird das Braunhemd mit schwarzem Binder getragen. Der Uniformjacke sind Schulterklappen aufgelegt. Dazu werden schwarze Stiefelhosen und schwarze Marschstiefel getragen. Die Kopfbedeckung besteht aus einer schwarzen Mütze in Schifschenform. Getragen wird schwarzes Koppel mit Schulterriemen.
Die Fahn e,' die aus hochrotem Flaggentuch mit zwei weißen Längsstreifen und aus einer im weißen Feld senkrecht stehenden Hakenkreuzraute besteht, kann von den Eaustudentenbundsführungen und den Studentenbundsgruppen geführt werden. Die Fahnen des RSD.-Studentenbundes (ausgenommen die Hausfahnen) führen in der oberen inneren Ecke, dicht an der Fahnenstange auf beiden Seiten einen Fahnenspiegel, der für die Eaustudentenbundsführungen auf schwarzem Grund in weißer Schrift den Namen des Taues trägt.
ward prlce: „Her führet Wächter kuropas"
wo bleibt knglandr
London, 2. September.
In der „Daily Mail" nimmt der bekannte englische Journalist Ward Price — er wurde seinerzeit auch vom Führer empfangen — zur Abwehr der bolschewistischen Gefahr Stellung. Er führt in seinem Aufsatz zunächst aus, daß der Kamps zwischen der faschistischen oder nationalsozialistischen und der bolschewistischen Weltanschauung über alle Grenzen Hinausreiche und jedes Volk ersaßt habe.
Obwohl der Bolschewismus in Frankreich und Spanien Fortschritte erzielt habe, sei ihm durch die Wiederaufrüstung Deutschlands ein neues und mächtiges Hindernis in Mitteleuropa entgegengestellt worden. Wie Luzifer vor dem Fall wolle
Stalin die Mächte der Finsternis mobil machen, aber der deutsche Erzengel Michael bereite sich schnell daraus vor, das Feld zu behaupten. Auf Grund von Erwägungen über die deutsche Landesverteidigung und infolge der antikommunisti- schen Grundsätze des Nationalsozialismus sei der deutsche Führer zum Wächter Westeuropas gegen den Bolschewismus bestimmt.
Obwohl die Verstärkung der sowjetrussischen Rüstungen von den übrigen westeuropäischen Mächten kaum zur Kenntnis genommen worden sei, so seien sie nach deutscher Ansicht doch bedrohlich. Die Tschechoslowakei habe den ersten Schritt zur Schaffung einer neuen Gruppierung in Mittel- europa ergriffen, indem sie ein Militärbündnis mit der Sowjetunion abgeschlossen und es dadurch den Sowjetrussen ermöglicht habe, sich dem Herzen
Deutschlands zu nähern. Sowjetrussische Militärflugplätze seien auf tschechischem Gebiet errichtet worden.
Sowjetrussische Militärflieger könnten dadurch Berlin und München in zwei Stunden erreichen.
Rumänien wiederum baue eine strategische Eisenbahnlinie, um Sowjetrnßland mit der Tschechoslowakei zu verbinden. Ward Price verweist weiter auf die bitteren Erfahrungen, die Ungarn mit dem Bolschewismus unter Bela Khun gemacht habe und spricht die Ueberzeugung aus, daß auch Oesterreich, Italien und Polen auf Deutschlands Seite stehen würden. Die Stellungnahme Frankreichs sei von der Entwicklung des zurzeit in Gang befindlichen sozialen Kampfes und von der tatsächlichen Wirksamkeit des Franko- sowjetrussischen Pakte: im Kriegsfalle abhängig. England, so schließt der Verfasser, müsse „im Falle eines Konflikts" zwischen dem Bolschewismus und dem Nationalsozialismus neutral bleiben.
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fluftakt;ur Vierten Neichstagung öer flusiandsorganisation der NSVflp. in erlangen
Erlangen, 2. September.
Heute sind in unserm neuen Deutschland auch die Ausländsdeutschen zu einem gewaltigen und harten Block zusammengeschweißt, der Auslandsorganisation der NSDAP. Zum vierten Male treffen sich in diesen Tagen die Politischen Leiter der Auslandsgruppen, die ihr Gauleiter Bohle wiederum nach der fränkischen Universitätsstadt Erlangen gerufen hat. Wie ehrlich die Freude über die Auszeichnung ist, die Erlangen dadurch zuteil geworden ist. kommt schon in dem Bild zum Ausdruck, das sich dem Besucher dieser Stadt bietet. In den schnurgeraden breiten Straßen der Stadt, die in diesem Jahre den 250. Jahrestag ihrer Gründung feiern konnte, flattern die Fahnen der Bewegung, leuchtet freundlich das Grün der Girlanden und grüßen von den Fenstern bunte Blumen Auf den Straßen und Plätzen herrscht Hochbetrieb wie sonst wohl nie.
Mit einem Sonderzug trafen am Mittwoch noch 800 Ausländsdeutsche. Männer und Frauen, aus Hamburg und Berlin kommend, auf dem Erlanger Hauptbahnhof ein, wo sie Gauleiter Bohle selbst erwartete. Im geschlossenen Zug marschierten die 800 zur Eoethestraße und nahmen hier Front, um den Gruß ihres Gauleiters entgegenzunehmen.
„Ich freue mich", so führte Gauleiter Bohle in seiner Ansprache aus, „Sie alle in Erlangen zur Vierten Reichstagung der Ausländsdeutschen begrüßen zu können. Wir sind in bisher nicht
erreichter Zahl hier zusammengekommen, um in ernster Arbeit und froher Kameradschaft einige Tage zusammen zu verbringen. In unserm Gau, dem jüngsten Gau der Bewegung, ist es nur einmal im Jahre möglich, daß der Gauleiter zu seinen Männern von draußen spricht. Um so mehr freue ich mich jedes Jahr auf diesen Augenblick. In diesem Sinne heiße ich Sie herzlichst willkommen.
Wir müssen, jeder einzelne von uns, dafür sorgen, daß diese Tagung ein voller Erfolg wird. Unser erster Gruß gilt unserm Führer."
In das Sieg-Heil auf Adolf Hitler stimmten die 880 Ausländsdeutschen begeistert ein. Anschließend wurden im Studentenhaus „Germania" vom Presseamtsleiter Veinhauor die zur Tagung erschienenen auslandsdeutschen und deutschen Pressevertreter begrüßt. Pg. Beinhaner sprach bei dieser Gelegenheit über Ziel und Zweck der Erlanger Tagung und über die Ziele und Aufgaben der Auslandsorganisation. Die Tagung solle Führer und Gefolgschaft der Auslandsorganisation der NSDAP. Gelegenheit geben, sich einander persönlich näherzukommen. Im Mittelpunkt der Tagung stehe die Aussprache des Gauleiters mit den politischen Hoheitsträgern auf der ganzen Erde. Weiter bringe sie zahlreiche Beratungen zwischen den Amtsleitern, den Leitern der Auslandsorganisation und den Hoheitsträgern der Bewegung im Auslande. Das Ziel der Äus-
landsorganisation habe Gauleiter Bohle wie folgt umrissen:
„Unser Ziel ist erst dann erreicht, wenn jeder einzelne Deutsche draußen derartig von der nationalsozialistischen Weltanschauung gesangen- gehalten ist, daß er niemals sein Deutschtum vergessen kann."
In diesem Geiste kämpfen und arbeiten die politischen Leiter der Auslandsorganisation als pflichtgetreue politische Soldaten ihres Führers Adolf Hitler. — Den ersten Tag der Reichstagung beendete eine festliche Aufführung des Hugenotten-Festspiels im Schloßgarten.
Am Donnerstag wird Gauleiter Bohle die eigentliche Tagung der Auslandsdeutschen in Erlangen in dem großen, 4000 Personen umfassenden Zelt am Puchta-Platz eröffnen. Der Oberbürgermeister wird hier die Tagungsteilnehmer begrüßen. Anschließend findet eine Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof und am Gefallenendenkmal statt. Gegen Mittag wird die im Collegienhaus aufgebaute B u ch a u s st e l l u n g, die den Auslandsdeutschen einen Einblick in das Schrifttum und das Geistesleben des neuen Deutschlands geben soll, zur Besichtigung freigegeben. Am Nachmittag spricht eine Reihe Ausländsdeutsche!: und Seefahrer aus allen Teilen der Erde von ihrem Kampf und ihrer Arbeit.
Der 4. September beginnt mit einem Vortrag des Reichsleiters Buch. des Vorsitzenden des Obersten Parteigerichtes der NSDAP.
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kandbemerkungen zum rhema Solschewismus
k. blü. Bremen, 3. Sept.
Diktator und Wo sich Stalin, der Macht- "riikn-ei- Haber der Sowjets, am sicher- " ^ sten fühlt? Nicht in Moskau, dem Zentrum der Roten, nicht inmitten des russischen Volkes, das er zu führen vorgibt, sondern hinter den Bajonetten der GPU. Nur wenigen ist es bekannt — und sogar den Bolschewisten wird es verheimlicht —, daß der kommunistische Tyrann, sofern er in seiner Furcht vor seinen eigenen Parteigenossen nicht in Panzerwagen Zuflucht sucht, sich in einer Villa 30 Kilometer von Moskau entfernt zeitweise der Außenwelt gegenüber buchstäblich abkapselt. Die an die Villa heranführende Straße ist mehrfach von Zugbrücken unterbrochen, an denen Tag und Nacht schwer bewaffnete Soldaten der GPU. Wachdienst versehen. Aber damit nicht genug: die abgelegene „Residenz" Stalins selbst ist, wie kürzlich ein wagehalsiger englischer Journalist feststellen konnte, von einer hohen Mauer umgeben. Damit das äußere Bild der mittelalterlichen Festung durch nichts gestört wird, ist die Mauer mit Sehschlitzen ausgestattet worden, hinter denen gleichfalls bewaffnete Mitglieder der bolschewistischen Geheimorganisation Posten stehen. Man kann sich angesichts dieser Angstmaßnahmen des bolschewistischen Oberhauptes mühelos vorstellen, wie erst . das Schlafzimmer Stalins „gesichert" sein mag. Gibt es einen besseren Beweis für die Unzufriedenheit der „Genossen" mit dem Leiter der Sowjet- Politik als dessen unfreiwillige, unter militärischem Schutz stehende Abgeschiedenheit? Welch Gegensatz zwischen den Furchtkomplexen des zurückgezogen lebenden Sowjetmachthabers und der tiefen: wechselseitigen Volksverbundenheit Adolf Hitlers und seiner Mitstreiter! Durch die Reihen Hunderttau- sender, ja der Millionen Volksgenossen schreitet der Führer offenen Blickes, gefeiert, geehrt, umjubelt. Der hohe Schutzwall, der ihn umgibt, ist die Blutsgemeinschaft einer unüberwindlichen, durch ihn geeinten Nation, sein Schild die Treue des ganzen deutschen Volkes. Dort. in Sowjetrußland, muß sich der bluttriefende Diktator einer Minderheit vor dem Zorn enttäuschter und irregeführter Massen feige verkriechen — hier, im nationalsozialistischen Deutschland, steht der Führer, allen sichtbar und auf dem unbegrenzten Vertrauen aller fußend, an der Spitze einer unübersehbaren Gefolgschaft...
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Dementi und London ist über Moskaus Widerlegung Kriegsvorbereitungen beunruhigt. Ganz plötzlich, über Nacht, ist man hinter den „Nichteinmischungs"- Schwindel des Kreml gekommen, nachdem Stalin der Roten Armee über den Rundfunk zugerufen hat: „Der Krieg ist unvermeidlich. Dies ist der Augenblick, den ihr erwartet habt!" Auch das Dementi der sowjetrussischen Regierung vermochte die Wellen der Erregung in der englischen Hauptstadt nicht zu glätten, denn im Verlauf der nächtlichen Moskauer Rundfunksendung haben die Gewährsleute der Zeitung „Eve- ning News" die „tiefe Stimme Stalins" klar hören können. Der rote Diktator betont, von Londoner Stellen in die Enge getrieben, jetzt lediglich, er habe weder „eine solche Rede gehalten noch einen Aufruf ausgesprochen". Nun, dieses Dementi ist nicht so sehr durch seinen Inhalt als durch das, was nicht in ihm steht, interessant. Wohlgemerkt: der , Befehlshaber der Komintern versichert nur, er habe die Rede nicht gehalten, hütet sich aber wohlweislich, hinzuzufügen: „Wir denken gar nicht daran, die Brandfackel des Krieges in Europa zu entzünden" — wie er sich auch scheut, die Wahrheit zu sagen: „Wir kennen nur ein Ziel, die Rote Armee zum Angriffsheer der bolschewistischen Weltrevolution auszubauen." Als Reichsminister Dr. Goebbels vor zwei Jahren in einer großen Rundfunkrede Auslandslügen, die gegen die nationalsozialistische Staatsführung gerichtet waren. Punkt für Punkt widerlegte, lautete seine positive Feststellung: „Das deutsche Volk geht in Ruhe und Ordnung seiner täglichen Arbeit nach. Es hat vor allen Völkern, die ein gleiches tun, nur Lichtung und Respekt." Den Geist der Wahrheit, der aus diesen Worten spricht, atmen auch alle späteren Erklärungen der Neichsregierung. Moskau dagegeii drückt sich um das offene Bekenntnis zu seiner wahren politisch-militärischen Zielsetzung herum, bestätigt aber damit wider Willen seine