Ausgabe 
(25.5.1936) Nr. 145
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parteiamtliche Tageszeitung

liachnchtenblatt der Deutschen flrbeitsfront Vremen

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der Nationa^oMisten Vremens

flmtsblaN des Senats der Zreien kjansestadt Vremen

Nr. l45 / 6. Jahrgang

Vas amtliche verkündungsblatt des Neichsstatthalter s m lIldenburg u nd Vremen

Montag, 25. Mai tS56

Anz-ig°n-Grundpr-is°: Die W-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 M die 70-mm-Zeile im Textteil 75 Pf. Ermäkiqte Grundpreise (für kleine Familien-An,zeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis- liste 6 (Nachlahstancl C1. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahrneschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitog 12)4-13-4 Uhr.

kinzelprels 15 Npf.

Vettere Vertagung der Sanktionsstagel

Italienischer Vptimismus / wird der Negus auf der Senfer Notstagung erscheinen!

Onss? logssspisgsl

In Bad Kreuznach weihte der Reichsinnen­minister die Wilhelm-Frick-Siedlung.

Bei den belgischen Wahlen hat die Rex-Ve- wegung ungeahnte Erfolge zn verzeichnen.

Im Repräsentativspiel gegen Nordholland siegte Norddeutschlands Elf mit 10:1 (2:1).

Das Endspiel um den Reichsbund-Pokal ge­wann Sachsen gegen den Gau Siidwest S:V.

Der VfB. Komet wurde im Wiederholungs­spiel um den von-Tschammer-Pokal von Hol- stein-Kiel 1:1 bezwungen.

Den Weser-Stasfellauf gewannen die Bremer Sportfreunde zum 18. Male in ununter­brochener Folge.

Glänzende Ergebnisse gab es bei der in Bremen durchgeführten Gau-Kanulangstrecken- Regatta.

In der Bremer Kampfbahn wurde eine Vor­prüfung des NSKK. für den Tag der SA.- Eruppe Nordsee durchgeführt.

Nächtliche seierstunde kür Schlageter

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Aus Anlaß der 13. Wiederkehr des Tages, an dem der letzte Soldat des großen Krieges und erste Blutzeuge des Dritten Reiches auf der Golz- heimer Heide von französischen Kugeln durchbohrt sein Leben aushauchte, fand am Sonnabend eine nächtliche Feierstunde am Grabe Albert Leo SchlagetersinSchönauim Wiesental statt. Aus der näheren und weiteren Umgebung waren taufende Volksgenossen, zur Teilnahme erschienen. Ein Fackelspali'er der SA. und eine große Zahl von Uniformierten aller Parteigliederungen gaben der nächtlichen Feier, zu der Gruppenführer Lud in und der stellvertretende Gauleiter Rhön erschienen waren, einen würdigen Rah­men. Gruppenführer Ludin hielt die Gedenkrede, in der er eine ergreifende Schilderung des helden­haften Lebens Albert Leo Schlageters gab.

Minister Vr. homan in Verlin

Berlin, 28. Mai.

Mit dem fahrplanmäßigen D-Zug trafen gestern um 17.18 Uhr der Königl. ungarische Kul- tusminister Dr. Homan, Staatssekretär von Szily, Baron Villanyi und die übrigen Mitglieder seiner Begleitung auf dem Anhalten Bahnhof ein. Zur Begrüßung des hohen ungari­schen Besuches hatten sich Reichserziehungsmiin- ster Rüst in Begleitung des Staatssekretärs Zschintsch und ' mehrere Mitglieder seines Ministeriums, der Vertreter des erkrankten un- garischen Gesandten und der ungarische Mrntar- attachs sowie zahlreiche Mitglieder der ungarischen Kolonie eingefunden.

Reichsminister Rüst begnügte den Konigl un­garischen Minister Dr. Homan und die Mitglieder seiner Begleitung aufs herzlichste und gab seiner Freude Ausdruck, die in Budapest geschlagenen Bekanntschaften in den kommenden Tagen er­neuern und die hohen Vertreter der ung°r,>chen Regierung als seine Gäste auf dem Boden der Reichshauptstadt herzlich willkommen Helgen zu können.

Verlegung der Viensträume der tandesslelle Meser-kms

Oldenburg, 23. Mai.

Die Diensträume der Landesstelle Weser-Ems de- ReZsm nisteriums für DolksaV °rung und Propaganda und der Haupt,teile A ° Propa­ganda. Presse. Rundfunk und Kultur m der Eaupropagandaleitung der NsDAP. > >

bur/sind nach dem Hause Meinardus str 4 verleet worden. DieFernsP re han> M " ! e sind:'Landesstelle Nr. 3371. PMielei ung Kr

2482. Gaupropagandaleitung - Sammelnummer

Nr. 4788.

(Orabibsriokl uvssrss 6snksr Vsrtrstsrs)

Genf, 23. Mai.

Die Gerüchte über eine Verlegung der Genfer Ratstagung auf den Herbst werden vorerst nicht bestätigt. Das Büro des Völkerbundes gab gestern eine Meldung heraus, nach der der Sanktions­ausschuß (der sogenannte Koordinationsausschuß) am 18. Juni zusammentreten wird, um zu dem Antrag Chiles auf Aufhebung der Sanktionen Stellung zn nehmen. Man nimmt in Genf an. daß eine Klärung der Gesamtlage durch die bevorstehende diplomatische Fühlungnahme der Großmächte bis dahin er­folgt sein wird.

In italienischen Kreisen trägt man einen be­tonten Optimismus zur Schau, der allerdings nicht allgemein geteilt wird. Es besteht immer noch die Möglichkeit, daß bis zum 18. Juni ein Aockus viveväi noch nicht gefunden wird, womit automatisch eine weitere Vertagung der Sank-

tionsfrage in den Vordergrund gerückt würde. Der springende Punkt ist nach der in Genf vor­herrschenden Meinung immer noch die Haltung Mussolinis, die nachgiebiger und in weitem Um­fange entgegenkommender sein müßte.

Die wahrscheinlich am 20. Juni in Ouchy zu­sammentretende Dardanellen-Konferenz steht vorläufig noch im Schatten der anderen bevorstehenden Ereignisse. Man glaubt, daß sie keine besonderen Schwierigkeiten bieten wird. Ein Widerstand gegen die türkischen Forderungen könnte nur von italienischer Seite kommen und auch. nur dann. wenn die Türkei selbst in der Sanktionsfront verbleibt und eine für Italien positive Aufrollung der Sanktionsfrage bis zum 20. Juni nicht ermöglicht wird. Auf italienischer Seite will man insofern am entgegengesetzten Ende beginnen, als man die Zustimmung zur Wiederbefestigung der Dardanellen von der Hal­tung der Türkei in der Sanktionsfrage abhängig machen möchte. Dieses Tauschgeschäft würde nur

in dem Falle zustande kommen, wenn die Sank­tionsfrage tatsächlich noch vor der Dardanellen- Konferenz ernhaft zur Debatte gestellt wird und die Türkei zuerst an der Reihe wäre, sich zu ent­scheiden. Es besteht natürlich immer noch die Mög­lichkeit. daß es umgekehrt kommt, ganz abgesehen davon, daß die Dardanellen-Konferenz noch wesentlich andere Problems — wie beispielsweise die Frage des Abschlusses eines Mittelmeerpaktes — behandeln wird als die gesicherten und be­rechtigten Ansprüche der Türkei. Hier wird es auch zunächst um die Frage gehen, ob mit oder gegen Italien verhandelt werden soll.

Große Beachtung schenkt man in Genfer Kreisen der Information, daß mit einem Erscheine» des Negus aus der Juui-Tagung bestimmt zu rechnen sei, und daß der Exkaiser vor dem Rate sprechen werde. Einige sensationelle Begleiterscheinungen würden in diesem Falle wohl unvermeidbar wer­den.

Ungeahnte Erfolge der Ner-Partei

Starke Stimmnerluste der katkolMen und der liberalen Partei bei den belgischen Wahlen

Brüssel, 25. Mai.

In Belgien fanden gestern die Wahlen für Kammer und Senat statt. Der Wahltag verlief im allgemeinen ruhig. Bis Sonntag abend lagen nur Teilergebnisse vor.

Schon jetzt aber steht fest, daß die neue Partei Rex, die zum erstenmal an den Wahlen teilnimmt, und deren Führer Lösn Degrelle ist, Erfolge zu verzeichnen hat, die auch die kühnsten Erwartungen Lbertrofsen Haien. Besonders stark sind ihre Ge­winne in den wallonischen Provinzen Luxemburg und Namur. wo sie an manchen Orten 30 bis 49 v. H. aller abgegebenen Stimmen aus ihre Liste vereinigen konnte.

Starke Stimmenverluste hat die katho­lische Partei zu verzeichnen. An manchen Orten haben sich diese Wahlen geradezu zu einer Katastrophe für die katholische Partei gestaltet, die bisher die unbestrittene Führung im Staat hatte. Auch dieliberalePartei hat Verluste zu verzeichnen. Die Sozialisten haben eben­falls ihre Stellungen nicht so halten können, wie sie es erwarteten. Jedenfalls haben sie ihre Position nicht verbessern können. Die Verluste, die sie erlitten haben, sind hauptsächlich den Kommu­nisten zugute gekommen, die in den Industrie­zentren überall zugenommen haben.

In Flandern sind die Erfolge der Rex- Vewegung nicht so stark wie in den wallonischen Provinzen. Hier hat der nationalflämische Block die Stimmen gewonnen, die die Katholiken in Flandern verloren haben. Der Stimmenzuwachs des nationalflämischen Blocks ist gleichfalls größer, als vor der Wahl angenommen wurde.

Im Gebiet von Eupen, Malmedy und St. Vith, wo die Heimattreue Front zur Abgabe weißer ungültiger Stimmzettel als Protest gegen die Politik der altvelgischen Parteien und der Brüs­seler Zentralgewalt aufgefordert hatte, ist die Parole der Heimattreuen Front von der Mehr­heit der Bevölkerung nach den bisher vorliegenden Meldungen befolgt worden. Es sind rund 9990

ungültige und weihe Stimmzettel abgegeben worden.

Etwa die gleichen Stimmenzahlen haben die gesamten altbelgischen Parteien erhalten. Äußer­lich halten sich also beide Fronten die Waage. Es ist aber zn berücksichtigen, daß von den altbel­gischen Stimmen 2000 bis 2300 Stimmen auf nichteingesessene Altbelgier entfallen, die im Ge­biet von Eupen, Malmedy und St. Vith ihren

Wohnsitz haben. Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich also gegen die altbelgischen Parteien gewandt und sich zur Heimattreuen Front bekannt. Die Sozialisten haben im ganzen Gebiet von Eupen, Malmedy und St. Vith starke Verluste zu verzeichnen. Die katholische Union hat hier ihre Stellung ziemlich halten können. Die Rexbewegung hat in Malmedy tausend Stimmen erhalten.

Leon vlum sucht noch immer

Paris, 25. Mai

Die Suche nach einem Außenminister für die kommende Regierung Leon Vlums geht weiter, nachdem Herriot endgültig abgelehnt hat und nachdem Leon Vlum neben der Ministerpräsident- schaft kein Ministerium zu übernehmen wünscht. Aus der Umgebung Blums verlautet, daß der künftige Ministerpräsident den Posten des Außen­ministers einem Radikalsozialisten anvertrauen möchte. Als ernsthafte Anwärter werden von der gesamten französischen Presse der gegenwärtige Arbeitsminister Chautemps, der Justiz­minister Delbos und der gegenwärtige Handels­minister Bonnet genannt. In der Ablehnung Herriots sieht „Echo de Paris" eine starke Ent­wertung der Regierungsmitarbeit der Radikal­sozialisten. Der Bürgermeister von Lyon wünsche in der Reserve zu bleiben. Er träume vielleicht davon, der Retter von Morgen zu werden, denn er scheine mit einem Scheitern des „Abenteuers" Leon Blums zu rechnen.

Das „Echo de Paris" meldet weiter, daß Leon Vlum nach der Regierungsbildung und der Vertrauenserteilung durch die Kammer an der Ratssitzung am 16. Juni in Genf teilnehmen werde .Vlum werde dort eine Rede halten, um darin die Ansichten der neuen Regierung über die Frage der Sanktionen darzulegen sowie über die Rheinlandsrage.

tlopd veorge kritisiert

London, 25. Mai.

In der „Sunday Expreß" vergleicht Lloyd George die Erfolge der, wie er sagt, diktatorisch regierten Länder mit der verworrenen Jnnen- und Außenpolitik sogenannter Demokratien. In diesem Zusammenhang übt er eine vernichtende Kritik an den Regierungen Frankreichs und Eng­lands. die er der Unentschlossenheit und Plan­losigkeit beschuldigt.

Nichts erwartet Lloyd George von der kom­menden Regierung Leon Blums, dessen Partei sich in der Opposition in leeren Versprechungen erschöpft habe. Sobald die französischen Sozia­listen an der Macht seien, würden sie die Staats­geschäfte in den Händen der Bürokratie lassen. Die gleiche Erfahrung habe auch England mit seiner sozialistischen Regierung gemacht.

Am Schluß des Artikels behandelt Lloyd George die bevorstehende Genfer Ratstagung und fragt, ob der Völkerbund sich der „Herausforde­rung Mussolinis" beugen werde. Sollten sich Eng­land und Frankreich den Forderungen der klei­nen Nationen anschließen und sich auf ent­schlossene Maßnahmen einigen, dann würden die Ereignisse eine völlig andere Wendung nehmen. Einem solchen Bund von Ländern würde Italien nicht widerstehen können.

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Sroßverdimer Sowjetunion

Das Volk hungert und das Stachanoss-System kassiert

pr. Verlin, 25. Mai.

Die sowjetische Propaganda bemüht sich, dem Auslande die Meinung beizubringen, als sei die jetzt erfolgte Umstellung der Verteilungswirt­schaft auf das Handelsprinzip (Abschaffung der Karten, geschlossene Verteiler usw.) dazu angetan, den Lebensstandard der Werktätigen zu heben und damit den russischen „Sozialismus" um eine wesentliche Etappe vorwärtszubringen. Es ist vielleicht nicht uninteressant, sich in großen Zügen zu vergegenwärtigen, wie die Dinge tatsächlich liegen.

Als die Sowjets Ende 1927 mit den Projekten der 5-2ahresplLne begannen, waren sie gezwun­gen, eine weitaus größere Zahl von Arbeitern als bisher in den Städten zu versorgen; es war klar, daß bei der Minderleistung der Landwirt­schaft dies nur auf Kosten anderer Bevölkerungs­gruppen erfolgen konnte. Dies war der Grund, warum man das ganze System der geschlossenen Verteiler, Karten usw. schuf, um so eine Mög­lichkeit zu haben, die Mitarbeiter des 5-Jahres- planes vorweg zu versorgen. Durch das Karten­system konnte man ohne weiteres alle „bevorzug­ten" Arbeiter aussondern und ihnen die ver­billigte Ernährung ermöglichen. Auf diese Weise wurde der größte Teil der Substanz, die der Bauer erzeugte, dem Arbeiter gegeben, während der Bauer selbst durch die Kollektivierung der Landwirtschaft gezwungen wurde, fast umsonst zu arbeiten und auch keine Möglichkeit mehr hatte, durch verminderten Anbau passive Resistenz zu üben.

Ein solches Wirtschaftssystem hatte während der forcierten Periode des industriellen Aufbaus noch den Vorteil, daß der Staat in der Lage war, lange Zeit eine ver st eckte Inflation zur Finanzierung der gewaltigen Bauvorhaben anzu­wenden. Die durch die Kreditausweitung tatsäch­lich sich vollziehende Abwertungder Kauf­kraft des Rubels trat für den Mitarbeiter am Plan dank des Kartensystems nicht in Erschei­nung. Nachdem aber die Werke einmal standen, zeigte es sich, daß für die Leistungsfähigkeit der Betriebe, vor allem im Sinne einer rationellen und wirklich produktiven Arbeit, das bisherige System dem Staate wenig Handhaben bot, aus dem Arbeiter erhöhte Leistungen -und größere Sorgfalt herauszuholen, während die verworre­nen Geld- und Preisverhältnisse eine gesunde Ve- triebsführung augenscheinlich unmöglich machten.

Diese Tatsachen dürften die Sowjetregierung veranlaßt haben, ihr bisheriges System der Ver­teilung aufzugeben und den ganzen Apparat auf eine reine Eeldwirtschaft abzustellen; durch die jetzt eingeführten dekretierten Preise für die wich­tigsten Waren, die relativ hoch gehalten sind, ist der Arbeiter nun vermittels des Akkordsystems nach Stachanoff zu entsprechenden Mehr- leistungen gezwungeii, wenn er genügend Nahrungsmittel erwerben will. Hinsichtlich der Bevorzugung des Arbeiters in der Ernährung ist allerdings ein gewisser Ausgleich geschaffen wor­den insofern, als nicht mehr der Fabrikarbeiter einen Teil der Eratisarbeit des Bauern verzeh­ren kann, sondern nunmehr der Staat den ganzen Gewinn einheimst, wie die folgende Tabelle hin­reichend veranschaulicht:

3 Waren in Eold- Moskauer Ladenpreis

kopeken je Kilo Igiz

Roggenmehl 7,Z

Butter 114.8

Zucker 2g.Z

Neuer Festpreis Staatspreis an

1835/36 den Bauern 1831/35

Roggenmehl 36.0 1.4

Butter 371.3 56,'3

Zucker 101,2 _

- Während also der Kolchosbauer 1,4 Eoldkopeken für das Kilo Roggenmehl erhält, wird es im Handel mit dem 30fachen Preis verkauft. An die­ser Umsatzsteuer auf das Brot verdient der Sow­jetfiskus laut Haushaltsplan 1983 rund 20 Mil­liarden Rubel! Von einer Besserung der Lebens- verhältnisse der großen Masse des Volkes wird daher kaum die Rede sein können, vielmehr hat der sowjetische Staatskapitalismus eine neue und sehr wirksame Methode gefunden, um erhöhte Leistungen aus dem Volke herauszupressen und seine Herrschaft nach wie vor auf dem Gedanken des Klassenkampfes aufrechtzuerhalten.

Die Entwicklung des durchschnittlichen Lohnes des russischen Arbeiters in Eoldrubcln zeigt fol­gende interessante Kurve:

181^ 21,3 Eoldrubel je Monat

1824/25 43.5

1825-26 51.0

>826-27 60,4 „ „ "

U>31 32,8

>855 >1.5

Wie man leicht aus der Tabelle ersehen taun, ist die Steigerung des Lohnes um etwa das Dop-