Ausgabe 
(30.11.1936) Nr. 333
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Tageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront vremen

der liationalsoziaUsten Vremens

flmtsblatt des Senats der Zreien kjanseftadt vremen

Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 555 / 6. Jahrgang

Montag, 50. November 1S56

kinzelpreis 15 Npf.

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Bremen, 30. November.

Die EaukulturwocheWeser-Ems 1936 nahm gestern vormittag ihren Anfang. Während des ganzen Tages fanden fachliche Arbeitstagun­gen statt, auf die wir zum Teil noch morgen aus­führlich zurückkommen werden. Am Abend war im großen Saal der „Glocke" die feierliche Groß­kundgebung zur Eröffnung der Gaukultur­woche in Anwesenheit des Gauleiters und Reichs­statthalters Carl Rover, der übrigen führenden Persönlichkeiten des Gaues und des Kreises, der Parteigliederungen und -Verbände, der Vertreter des Staates, der Wehrmacht und der Einzel­kammern mit zahlreichen Volksgenossen aus dem gesamten Gaubereich

Unssr Vagssspisgsl

Die Gaukulturwoche Weser-Ems 1936 wurde in Bremen und in den anderen Städten des Gaues mit feierlichen Großkundgebungen eröffnet.

Mit einer gewaltigen Kundgebung fand der Reichsbauerntag in Goslar seinen Abschlug. Neue Anordnungen erließ der Reichssportsiih- rer auf einer Führertagung des DRL. in Berlin.

Den Hallentennis-Länderkampf gegen Deutsch­land gewann Dänemark 3:2.

Das Handball-Städtefpiel Bremen — Hanno­ver endete mit einem 9:8-Sieg der Bremer.

In einem Freundschaftsspiel gegen Holstein- Kiel siegte Werder 6:3.

Ein voller Erfolg wurde das Auftreten der Olympioniken Manger und Jsmayr in Bremen.

Die Arbeitszuzugssperre für Bremen ist durch eine Anordnung der Reichsanstalt für Arbeitslofenvermittlung und Arbeitslosen­versicherung aufgehoben worden.

Der ungarische Reichsverweser von Horthq traf zum Staatsbesuch in Wien ein.

Die sowjetrussische Luftrüstung wird in un­geheurem Tempo fortgesetzt.

Ein festliches Bild bot der lichtdurchflutete mächtige Saal, von dessen Podium riesengroß das Symbol dieser Tage herabsah, dessen rot ver­kleidete Emporen mit goldenen Kränzen geschmückt waren; ein festliches Bild, würdig des Geistes dieses Abends, der kommenden Tage, die Geist und Seele gleicherweise erheben sollen zu höherem Empfinden,' gesammelterem Tun angesichts einer neugegebenen Verantwortlichkeit.

Musik die Sprache der Seele, leitete die Feier­stunde ein. Des großen Tonschöpfers Max Reger ^ gewaltiger „Sinfonischer Prolog" op. 168 klang . auf vom Bremer Staatsorchester unter der Stab­führung von Landesleiter Kapellmeister Wolfgang H. Koch gespielt; dann sang der B r e m e r D om - chor, vom Bremer Staatsorchester be­gleitet und von Musikdirektor Richard Liesche geleitet, die weihevollen „Fest- und Eedenkjpruche von Johannes Brahms.

tandeskulturwalter pg. krnst Schuhe

eröffnete die Kundgebung mit einem herzlichen Willkommensgruß an die Gäste und. gab dann einen Üeberblick über die bisher geleitete Kultur­arbeit im Gau Weser-Ems und über die Bedeu­tung der Eaukulturwoche. -

. Ein Fahr so sagte Landeskulturwalter Schulze, liegt zwischen der ersten Kulturtagung m Olden­burg und der heutigen Eröffnung der Eaukultur­woche, und ich kann mit Befriedigung feststellen, daß die Gliederungen der Kammer für die Kunst- lerschaft unseres Gaues im Rahmen der von ihren Reichsstellen gegebenen Richtlinien und Anweisungen zum Nutzen der von H^en betreu en Volksgenossen praktische wertvolle Arbeit geleistet haben. „

Es ist das erste Mal, daß im Gau Weser-Ems alle kulturschöpferischen und -fördernden Kräfte von Partei und Staat unter der Schirmherrschaft unseres Gauleiters und Reichsstatthalters Carl Rover in geschlossener Front zu einem Appell antreten, um in einer Fülle von Veranstaltung-» und Darbietungen Zeugnis von der geistigen Ein­heit und dem kulturellen Willen abzulegen.

Die Gaukulturwoche soll nicht allein unserer Bevölkerung, sondern dem ganzen Reich eindeu­tig zum Bewußtsein bringen, welch reiche uno mannigfache Kulturgüter und Kunststatten sich im Raume Weser-Sms befinden, und welcher Ansporn sich aus diesem Besitz für das neue >,» anbahnende kulturelle Schaffen der Gegenwart unseres Gaues ergeben hat. Das kulturelle Schaffen des deutschen Volkes w-rd durch die ge­waltige weltanschauliche und pasche Revolu- tion unserer Zeit richtunggebend beeinflußt, und io steht ^ .

neben dem politischen Kämpfer auch der kulturschöpserische Mensch wie der Dichter, Komponist, Architekt, Maler un Bildhauer unserer Zeit, um durch >mne Sch pl - gen die nationalsozialistische Weltanschauung Herzen unseres Volkes zu festigen.

Nach den gegebenen Anregungen unter - arbeit der Kreisdienststellen der Partei und u Förderung durch die Regierungen haben

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Landesleitungen der Einzelkammern im Gau Weser-Ems, die Formationen der SA., SS., HJ„ die Wehrmacht, der Reichsarbeitsdienst, die NSG. „Kraft durch Freude" sowie die NS.-Kultur- gemeinde die Durchführung der Veranstaltungen übernommen. Allen beteiligten Stellen, die ge­staltend und fördernd mitgewirkt haben, sage ich von hier aus meinen herzlichsten Dank. Ganz be­sonders unserem Gauleiter, der die Schirmherr­schaft über die Kulturwoche übernommen hat.

Die Gaukulturwoche ist so aufgebaut, daß sie sich an die breitesten Schichten der Bevölkerung wendet und somit jedem Volksgenossen die Mög­lichkeit zur Teilnahme an den künstlerischen Dar­bietungen gegeben wird.

Durch die politische und landsmännische Viel- gestaltigkeit und völkische Struktur des Gaues wird es ermöglicht, in den einzelnen Kulturzentren der verschiedenen Landschaften wie Bremen, Em- den, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven bodenständige und der Eigenart der Bevölkerung entsprechende bedeutungsvolle Veranstaltungen durchzuführen.

Wenn die NS.-Vewegung und die Landesstelle Weser-Ems zu diesen Veranstaltungen ausrufen, dann wissen wir, daß damit allein noch nicht das Ziel erreicht wird, sondern die kulturelle Erneuerung wird ein Werk von Jahrzehnten sein Doch es sind heute schon überall Ansätze einer echten, innerlich gesunden Kunst vorhanden.

So wie der Künstlerschaft, geeint in der ge­waltigen Organisation der RKK. neue Wege und neue Ziele gesetzt werden, so wird das schaf­fende deutsche Volk, Arbeiter der Stirn und der Faust durch die NSG. „Kraft durch Freude" und die NS.-Kulturgemeinde an die Stätten der Kunst herangeführt. . _ .

Im hohen Glauben an erne groge Zukunft er­schließen sich in der HJ. und im Arbeitsdienst im­mer neue schöpferische Kräfte. Wenn dann der Künstler in seinen Werken Form und Ausdruck unseres Geistes und des Eemeinschastslebens ge­staltet, wird die Kunst nie ein Problem materiel­ler Dinge sein, sondern sie wird wieder ties im Volke wurzeln und das Volk wird wieder in Ehr­furcht und Dankbarkeit zu ihren großen Meistern ausblicken. Wenn die Eaukulturwoche Weser-Ems uns diesen Ziele» näherbringt, hat sie ihre Auf­gabe erfüllt.

Dann nahm

NeichskuUurwa>ler Neichsamtsletter pg. ?ran; Moraller

in Vertretung des Reichskulturwalters Hanns Kinckel der wegen anderer Dienstgeschafte nicht nach 'Bremen kommen konnte das Wort zu einer etwa zweistündigen Rede über das Wefen und die Aufgabe der Kulturpolitik des national­sozialistischen Deutschlands. Er führte u aus-

Wenn eine Revolution, die aus der o-iefe des Volkstums emporsteigt, ihrer Zeit ein neues Ge­sicht gibt, begnügt sie pch nicht mit äußeren Rc- > ormen, sondern schafft eine vollkommen neu­artige Schau des Lebens. Sre kann sich nicht i

auf politische Maßnahmen allein beschränken, sie muß und wird aus allen Gebieten des Lebens Neues schaffen. Eine solche Revolution ist die nationalsozialistische, deren Ausgangspunkt die Weltanschauung des Führers ist. Der National­sozialismus kann als ursprünglicher Durchbruch x

t-anckestzultui vulter lernst Lvlnilae, äse Organisator «ler Oau-Iiulturivoclie IVesor-lillns

der deutschen Bolkskraft auch nicht die Kultur der Vergangenheit übernehmen, sondern muß alle ihre Formen überprüfen.

vom Liberalismus zur Anarchie

Wenn wir einmal die Begriffswelt des Li- oeralismus genau betrachten, so zeigt sich, üaß un Mittelpunkt seines Denkens das Gesetz von der Freiheit des Individuums stand, das ihn zu einer Lehre der Auflösung, des Zerstörens machte, die in letzter Konsequenz durch ihre Bin- oungslosigkeit zur Anarchie geführt hätte. Denn bei einem Grundsatz von der Freiheit des einzelnen drängt die Zeit einer solchen Lehre in allen ihren Lebensäußerungen auf das Materi­alistische, auf das Wohlleben und damit auf den Egoismus hin. Nichts dient mehr einem großen Ideal, und der Einzelmensch ist losgelöst von der Gemeinschaft. Alles entwickelt sich aus seiner Eigengesetzlichkeit zum Selbstzweck.

Im Mittelpunkt des kulturellen Lebens der liberalistischen Zeit stand bei einer oberflächlichen Eleichsetzung von „Kultur" und „Kunst" als Eigengesetz der Begriff des Aesthetizismus. Die Eigensormung auf allen kulturelle» Schafsens- gebieten brachte die Loslösung von der Eemein- schast des Volkes und führte in die Einsamkeit. So wurde eine tiefe Kluft zwischen der Kunst und dem Volk ausgeworfen, die heute noch lange nicht geschlossen ist und erst allmählich durch dir Kraft der nationalsozialistischen Weltanschauung überbrückt werden kann. Die Voraussetzung zum

Verständnis einer solchen dem Fühlen des Volkes fremden Kunstausfassung war das „Wissen", die „Bildung" Weniger.

Nirgends machte sich das liberalistische Gesetz von der Freiheit des einzelnen so katastrophal benO^rkbar wie in der Kunst, die in jener Zeit das Vorrecht weniger „Auserwählter" war, weil die diesem Gesetz unterworfenen Kunstschaffenden nicht für das Volk schusen, sondern um jeden Preis originell, anders als alle anderen sein wollten und aus ihrem krankhaften Verstand heraus raffi­niert ausgeklügelte Formen hervorbrachten. Je­ner Grundsatz, daß ein Kunstwerk um so wert­voller ist, je weiter es sich vom allgemeinen Ver­ständnis entfernte, führte schließlich dazu, daß kein Mensch außer dem Künstler selbst es verstand; und sicherlich war es keine Seltenheit, daß der Kunst­schaffende auch keinen Sinn mehr in seiner „Schöpfung" entdecken konnte.

Kein prohsntum in See Kunst!

Reichskulturwalter Moraller nannte einige Beispiele solcher „Kunstwerke", die Anspruch auf künstlerischen Wert erhoben, aber nichts anderes waren als Konglomerate eines verwirrten, deka­denten Geltungsbedürfnisses. Nicht zum wenigsten war diese „Kunst" auch ein Produkt des 'Bil­dungsspießers, der diese Machwerke kaufte, weil sie ihm als Erzeugnisse der „gerade modernen Richtung" für seinen „Bildungshunger" wichtig erschienen, weil er mit ihnen protzen konnte und er sich vor dem Vorwurf schützen wollte, unge­bildet zu sein. Als Maßstab dieser Zeit der künst­lerischen Massenproduktion muß man die jüdische Kunstauffassung betrachten, die in dem Kunstwerk nur ein Produkt sah, mit dem man einen schwunghaften, gewinnbringenden Handel treiben konnte. Infolge dieses merkantilistischen und materialistischen Denkens jüdischer Prägung wurde der Künstler dazu angehalten, immer und immer wieder neue Formen zu suchen.

Wir wollen nicht leugnen, daß im Lager der künstlerisch Schaffenden — abgesehen von den unverschämten Vertretern, die gewissenlos ihre Machwerke bloß als Ware betrachteten — ein großer Teil vorhanden war, der ehrlich nach einem neuen Sinn seines Kunstschaffens suchte, weil diese Künstler fühlten, daß ihre Werke nichts Endgültiges sein konnten. Vorherrschend aber war ein Gefühl der Unsicherheit, aus dem heraus alle möglichen Lösungen „versucht" wurden. So hatten wir nacheinander die Stilarten des Im­pressionismus. des Expressionismus, des Futuris­mus. des Kubismus und des Dadaismus, deren Tod von vornherein in ihnen selbst lag, weil jede dieser Stilarten von einer überspitzten Ver­standesrichtung diktiert worden war und nur so lange wäbrte. bis wieder etwas Neues „modern" war. Der Künstle'' dieser Zeit bnüe vergessen, daß eine wirkliche Wende in der Kunst niemals nur durch die Form sondern immer durch eine Wende der inneren Haltung, der Weltanschauung hervorgerufen werden kann.

(Fortsetzung Seite 8)

kiire Lanze für die Jugend

Als vor einigen Tagen für die verantwortliche Vetätigung als Kunstschriftleiter die in diesem Spezialfall verständliche und zweckmäßige Bestim­mung eines Mindestalters von 30 Jahren getrof- ssn wurde, da haben manche geglaubt, Morgenluft wittern zu können, die ein mangelndes national­sozialistisches Tätigkeitszeugnis durch den Nach­weis langjährigen Erdendaseins glauben ersetzen zu können. Man verstehe nicht falsch: Es soll hier nicht behauptet werden, daß eine längere Lebens­erfahrung nicht auch eine größere innere Reife begründet und zur Folge hat. Aber es soll verhin­dert werden, daß aus dieser Tatsache Trugschlüsse gezogen werden. Denn nicht nur die Dauer der Lebenserfahrung ist hier das entscheidende Mo­ment, die Intensität des Erlebens, das den Men­schen innerlich gestaltet, erscheint uns gleich be­deutsam zu sein.

Ein Jahr aktiven Einsatzes für die Partei in der Zeit des Kampfes ist — so glauben wir — für die innere Reife eines Menschen von größe­rer Bedeutung als zehn Jahre eines träge dahin­fließenden bürgerlichen Daseins von ehedem. Das ganze Geheimnis der Erziehungsarbeit,- die die Partei heute leistet, ist ihre Methode, durch For­derungen von Opfer und Leistung die innere Gestalt des jungen Menschen rascher und präg­nanter reifen zu lassen.

Und das Geheimnis der Persönlichkeit ist es, eine innere Reife in einem Lebensabschnitt zu erreichen, dem noch der Aktivismus und das kör­perliche und geistige Leistungsvermögen der Ju­gend zur Verfügung steht. Gewiß, wir ehren und achten die Menschen, die auf einen langen Lebensweg der Arbeit und der Sorge zurück­blicken und so von einer höheren Warte aus uns Rat und Hilfe bieten können — das Führer- tum aber, das wir im Menschen suchen, hat nichts mit Geburtsjahren zu tun, sondern nur mit der Vereinigung kämpferischen Erlebens, daraus ent­wickelter geistiger Reife mit dem Feuer jugend­licher Tatkraft.

Die Partei hat niemals Altersgrenzen aufge­stellt. Gemeinsam kämpften auf der Straße, in den Versammlungen, in den Schriftleitungen un­serer Zeitungen die Frontsoldaten und die jun­gen von der Nachkriegsgeneration. Und heute noch stehen in der Führerschaft der Partei auch Fünfundzwanzigjährige. Sie sind jung an Le­bensjahren, alt an Parteijahren!

Gerade die Nachkriegsgeneration, die in der Not und dem Elend des Novemberdeutschlands aufgewachsen ist und früh in Adolf Hitler den Führer fand, hat sich in Deutschland einen starken Platz heute schon erobert. Sie hat dem Tritten Reich manchen „jungen General" gestellt! Und sie ist es, die gegen jeden ihre Stimme erheben würde, der etwa durch eine Ueberbetonung des Lebensalters den Lebenskampf, den diese junge Generation geführt hat und in dem sie reif wurde, vergessen wollte.

Wenn bei der Frage der Kunstkritik eine Le- Lensaltersmindsststufe aufgestellt wurde, dann nicht aus allgemeinen Gründen, sondern aus Gründen der für den Beruf des Kunstschriftleiters erforderlichen künstlerischen Schulung und Er­ziehung. Es bedeutet dies nicht, daß nun jeder Dreißigjährige von Kunst etwas versteht und jeder Neunundzwanzigjährige keine Ahnung da­von hat. Es bedeutet auch kein Anrecht für alte verkalkte Kunstkritiker von ehedem, auf ihren Geburtsschein zu pochen und mit ihren uralten Weisheiten die jungen Schriftleiter zu belehren. Es ist nur, wie das recht und billig ist, vom Kunstschriftleiter ein« längere Berufsausbildung gefordert worden.

Draußen aber im übrigen Leben der Nation bleiben, das versichern wir allen, die anderes er­hoffen, die alten Grundsätze der Partei lebendig: der Grundsatz, daß ebensowenig wie Jugend durch Alter unbedingt verlorengehen muß, Reif« nur durch Lebensjahre erworben zu werden vermag. Ebenso wie wir die Menschen bewundern, die bis in ihr hohes Alter die Kunst besitzen, jung zu bleiben, so wollen wir auch immer die achten, die in jungen Jahren durch Einsatz und Disziplin, durch nationalsozialistisches Kämpfertum zu einer klaren inneren Reife und zu einer festgegründeten politischen Urteilskraft sich durchgerungen haben. Dann werden wir auch weiterhin die Forderung erfüllen, die die Lebensfrage nicht nur der Par­tei, sondern auch der Nation ist: Jung sein, jung bleiben! LsIyM Lüüäsrwaüu