Ausgabe 
(27.11.1936) Nr. 330
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patteiamtliche ^geszertung

Nachrichtendlatt der vrutschen flrbeitsstont vremen

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-er Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats -er Zreien kjansesta-t Vremen

Nr«^Z0 / 6. Za-rgang

Das amtliche Verkimdungsblatt -es Neichsstatttialters in Oldenburg und Dremen

Anzeigcn-Grundpreise: Die 22-inin-Zeile im Anzeigenteil 12 Pf„ die 76 -inin-Zeile im Textteil 75 Pf. Ermäßigte Erundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis, liste 6 (Nachlaßstassel C). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschlutz 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag 12^-13X Uhr.

srelwg, 27. November ISZö

kinzelpreis 15 Npf.

frankreich schmiedet degenplane

tiebeswerben um Sie vereinigten Staaten

Paris und -er Vertrag Verlm—rakia

(LiZsnsi vrLlitböricdt cksr „Brsivsr 2 situnA") Paris, 26. November.

Das Bekanntwerden des deutsch-japanischen Abkommens hat in Frankreich, nachdem Sie erste Vestnrzungswelle verebbt ist, sofort den Gedanken zu einem Gegenplan erstehen lassen. Es ist Le-

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Unser lagesspiegel

Das deutsch-japanische Abkommen hat in der ganzen Welt starken Eindruck gemacht.

Von Ludwigshafen aus richtete Dr. Goebbels an Europa die Aufforderung, dem Bolschewis­mus die Stirn zu bieten.

Reichsleiter Rosenberg sührte mit einer japanischen Nachrichtenagentur ein bedeut­sames Gespräch.

Die Eoslarer Haupttagung des Reichsbauern­rates brachte wichtige Vortrage über Lebens­fragen des deutschen Volkes.

Unser Bedarf an Salzheringen kann nahezu aus eigenen Fängen gedeckt werden.

Gau Weser-Ems bildet eine neue Landes­bauernschaft.

Die NSE. „Kraft durch Freude" legte Rechenschaft über ihre äusserst erfolgreiche Arbeit siir Bremen ab.

Der Reichssportführer legte in einem Inter­view die Auswirkungen des KdF.-Sports dar.

zeichnend, daß Frankreich es nicht sür nötig hielt, zunächst in aller Ruhe die sachlichen Voraus­setzungen dieses Bündnisses einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, sondern fortfuhr, im Verfolg seines bisherigen Verhaltens alles von Deutschland Kommende im Grunde genommen als etwas gegen Frankreich Gerichtetes anzusehen.

Der französische Außenminister verstieg sich vor dem Ministerrat sogar zu der Behauptung, daß dieses neue Abkommen dem „Kreuzzug-Geist" Rechnung trage, den Frankreich ablehne. Im übrigen scheint jedoch Frankreich die Tatsache des Abschlusses des neuen Vertrages als willkommene Gelegenheit anzusehen, um auf dem bisher be­schnittenen Wege des Ausbaues einer unübersicht­lichen BUndnisreihe fortzuschreiten und dem Bün­del der bisher eingegangenen „Sicherungsver­träge" ein neues Bündnis Hinzuzugesellen. In welcher Richtung sich die neuen Pläne Frank­reichs bewegen, ging allzu deutlich aus den außenpolitischen Erklärungen hervor, die Delbos vor dem Ministerrat abgab. Der Außenminister legte bewußt den ganzen Nachdruck seiner Aus­führungen auf das Verhältnis, das Frankreich und England zu der „dritten großen Demokratie", den Vereinigten Staaten, gewinnen müßten. Wie aus zuverlässiger Quelle bekannt wird, ist dieser neue Plan schon insofern in Angriff genommen worden, als Delbos vorgeschlagen hat, mit den Vereinigten Staaten Verhandlungen über die Wiederaufnahme der Zahlung der immer noch nicht erstatteten Kriegsschulden einzuleiten. Eine erste diplo­matische Fühlungnahme hinsichtlich der Kiiegs- schuldenregelung fand bekanntlich bereits vor einigen Wochen von Washington aus statt. Sie scheiterte jedoch daran, daß die französische Regie­rung erklärte, finanziell nicht in der Lage zu sein, den Forderungen der Vereinigten Staaten

zu entsprechen. Auf Grund der neuen Verhält­nisse soll nunmehr der Versuch wiederholt wer­den, und die französische Regierung scheint zu erheblichen Opfern bereit zu sein, um die Vereinigten Staaten in ihren Ansprüchen zu­friedenstellen zu können. Auf der für den 4. De­zember angesetzten politischen Aussprache in der Kammer wird Delbos diesen neuen Versuch der französischen Außenpolitik .wahrscheinlich öffent­lich darlegen.

Bei dem Werben um die Vereinigten Staaten soll zweifellos der zwischen den und Japan bestehende Gegensatz mit ausgespielt werden. Aus diesem Grunde richtet sich die Verstimmung des Quai d'Lrsay heute mehr gegen Japan als gegen Deutschland, wozu nicht zuletzt auch die Tatsache beigetragen hat, daß Tokio den franzö­sischen Botschafter bei der Bekanntgabe des Ab­kommens überging. (Die ausländischen Pressestim­men zum deutsch-japanischen Abkommen s. S. 2.)

Sabotageakt gegen ValaSier

Paris, 26. November.

Kriegsminister Daladier und Generalissimus Gamelin hatten sich mit mehreren Begleitern nach Mühlhausen zur Besichtigung der Vefesti- gungsanlagen an der Ostgrenz'e begeben. Kurz be­vor ihr Zug den Bahnhof Foulain passierte, be­merkte der Lokomotivführer, daß einige Strecken­signale nicht funktionierten. Der Bahnhofsvor­steher wurde sofort in Kenntnis gesetzt und stellte fest. daß ein Sabotageakt verübt worden war. Durch die Geistesgegenwart des Lokomotivführers konnte Unheil verhindert werden.

veutWanvs Warnruf: „kuropa erwache!"

2r. Soebbels sprach in Ludwigskafen über die weltlMorische Mission des Nationalsozialismus

Ludwigshasen, 26. November Am Mittwochabend fand in Ludwigshafen in der Hindenburg-Halle eine nationalsozialistische Massenkundgebung statt, auf der der Reichspropa- qandaleitsr der NSDAP., Reichsminister Dr. Goebbels, das Wort ergriff, nachdem er vorn Hotel „Mannheimer Hos" aus als Sprecher der Regierung über alle deutschen Sender das In­krafttreten des deutsch-japanischen Abkommens verkündet hatte.

„Es gibt wohl in der ganzen Welt keine Re­gierung", so führte Dr. Goebbels in der Groß­kundgebung vor 38 00« Volksgenossen aus, „die wie die unsere in einer so innigen Beziehung zum Volke steht. Mögen andere Völker über größere Reichtümer verfügen als wir — ein glücklicheres Volk als das deutsche gibt es wohl kaum auf der Erde dank der Stärke unseres nationalen Glau­bens, unseres nationalen Stolzes und der Inten­sität, mit der wir unsere nationalen Ziele emp­finden und verfolgen. Wir wissen, was wir wollen. Wir wollen aber auch, was wir wissen! Das gilt vor allem auch für unsere Sorge um den arbeitenden Menschen, für unser sozialisti­

sches Wirken, das sich getrost neben jedem anderen Staat sehen lassen kann, ganz besonders neben dem sogenannten „Arbeiterparadies" der Sowjetunion. Deutschland ist heute in Europa das Land ohne Krise!"

Es sei uns heute ganz unvorstellbar, daß die nationalsozialistische Regierung, wie es früher an der Tagesordnung gewesen sei, in eine Gefahr gerate, daß der Reichstag ihr das Vertrauen ent­ziehe oder die Regierung über eine Gesetzes­vorlage stürze. Im neuen Deutschland herrsche zwischen Regierung und Volk ein V e r tr au ens- verhältnis, das von vornherein jede innere Erschütterung ausschließe. Was einst als Ziel auf­gestellt worden sei, die Not- und Brotge­meinschaft des ganzen Volkes, das sei heute die schönste Wirklichkeit. Vor allem aber verfüge Deutschland heute wieder über eine starke Wehrmacht, die ihm die Möglichkeit gebe, sich gegen alle Angriffe und Demütigungen zur Wehr zu setzen. Dieses Heer sei die große Erziehungs­schule des Volkes, während die Partei die Auf­gabe der politischen Schulung zu erfüllen habe.

In diesem Zusammenhang kam Dr. Goebbels auf die außenpolitischen Erfolge des Führers zu sprechen. Er erinnerte an die Rückgewinnung des

Handtaschen gMrden Mekongreß

„flusspratke" !m Kreml — Immer wieder Vrokungen gegen Veutschland

Saargebietes, an die wiedergewonnene Freiheit der deutschen Ströme und an die vor der Welt unmißverständlich erhobene Forderung nach kolo­nialer Gleichberechtigung. Der Minister betonte, daß Deutschland wie mit allen Völkern so auch mit Frankreich in Frieden leben wolle.

Der Minister kam anschließend auf das Ab­kommen mitJapanzu sprechen. Er erklärte unter stürmischem Beifall, daß sich zwei Groß­mächte hier erstmalig zusammengeschlossen haben, um die akute Gefahr des internationalen Bolsche­wismus von ihren Völkern abzuwehren.

„Wir dulden es nicht, daß der Bolschewismus sein frevelhaftes Spiel mit Europa treibt. Mit tiefem Mitgefühl und großem Schmerz sieht heute das deutsche Volk aus die spanische Nation. Wenn wir die Welt davor warnen, in anderen Ländern ähnliche Volschewisierungsversuche zu dulden, so handeln wir damit im wohlverstandenen Inter­esse aller Kulturvölker."

„Der Führer," so stellte Dr. Goebbels unter tosendem Jubel fest, „ist heute nicht nur der Füh­rer der deutschen Nation, sondern der geistige Er­wecke- Europas. Ihm wird einmal in hundert Jahren das Zeugnis ausgestellt werden müssen, daß er in einer Zeit tiefsten Zerfalls die Fahne eines neuen Ideals in die Hand genommen und einem erwachenden Europa vorangetragen hat. Vierzehn Jahre lang haben wir gerufen „Deutsch­land erwache!" Man hat uns damals ausgelacht und verhöhnt, aber Deutschland ist erwacht. Wenn wir heute unseren Warnruf an die zivilisierten Nationen richten, so bedeutet das „Europa er­wache!"

Moskau, 26. November, üßlich des Moskauer Rätekongresses ist der rg zum Kreml unter ungewöhnlich starke We­nig genommen. Während es bei früheren sichelten beispielsweise den Vertretern der mdspresse erlaubt war, im Automobil durch ireml-Tor bis zum Kongreßgebäude zu fah- vird nunmehr jedermann nur noch zu Fuß ein enges Mauerpförtchen in den Kreml lassen. Dann passiert man einige Dutzend bewaffneter EPU.lPosten, die durch GPll.- ten in Zivil unterstützt werden. Jedesmal n Einlaßkarten. Patz und ,on,tige Auswerfe wiesen werden. Auf dem Wege durch den l darf niemand auch nur ernten Augenblick bleiben. Beim Eintritt in das Kongreß- de müssen Mappen und dergleichen, ,a ,o- > am « nhandtaschen abSe geben wer- Pressevertreter werden ledesmal zum Vor- i ihrer Schreibmaschinen und Aktentaschen fordert. Sogar die Benutzung von Opern- m ist streng verboten. EPU.-Agenten ln folgen den Besuchern bis rn den Kon- >al.

l der Eröffnung des Kongresses war auch Abordnung spanischer Marxisten zu- die in der vordersten Reihe sag und sich sei fall für Spanien und die Sowietregrerung ft beteiligte und die Internationale mit er­

hobener Faust mitsang. In der Sitzung am Don­nerstag wurde mil der „Aussprache" über die Rede Stalins begonnen, die nach dem gewohnten Schema verläuft. Die Redner haben sich lediglich auf die üblichen Ergebenheitsbeteue- rungen zu beschränken sowie auf eine den bekann­ten ' Thesen bolschewistischer Propaganda genau entsprechende Schilderung der sogenannten Er­rungenschaften des Bolschewismus, der Stach«-. now-Bewegung, der Kollektivierung usw.

Die Rede des Vorsitzenden des Volkskom- missarenrates der Ukraine, Ljubtschenko,. brachte zahlreiche Ausfälle gegen die autoritär regierten Staaten, ins­besondere Polen und Deutschland. Ljubtschenko ging ferner in sehr bezeichnenden Wendungen auf den „Kampf gegen den inneren Feind" ein, indem er unter Bezugnahme auf die letzten Schauprozesse und ihre Folgen nachdrücklichst betonte, daß die .Demokratisierung" des Sowjetstaates keineswegs eine Abschwächung des Kampfes gegen „Trotz­kisten, Faschisten, Menschewiken und sonstige Schädlinge" bedeute, sondern im Gegenteil eine Verschärfung dieses Kampfes, denn alle diese Elemente müßten physisch vernichtet werden. Nach dieser deutlichen Illustration zu dem Schlagwort „Sowjetdemokratie" schloß Ljubtschenko mit offe­nen Drohungen an die Adresse Deutschlands, dem er in sattsam bekannter Weise aggressive Absich­ten auf das Sow' itgebiet unterschob.

Dr. Goebbels schloß seine Rede mit einem von der Versammlung mit tiefer Ergriffenheit auf­genommenen Bekenntnis zum Führer: „Wenn das deutsche Volk heute ein kostbares Gut sein eigen nennt, so ist es der Führer selbst. Und wenn der Führer heute einen kostbaren und un­zerstörbaren Schatz besitzt, so ist es das Ver­trauen des deutschen Volkes. Heute verkörpert sich in einem Manne das ganze deutsche Schicksal. Es ist vielleicht der glücklichste Umstand des großen revolutionären Umbruchs, den wir vollzogen haben, daß sich im Wandel aller Dinge ein Mensch immer gleichgeblieben ist: der Führer! Er hat eine Welt geändert und ist selbst unverändert ge­blieben. Nachfolgenden Geschlechtern wird es ein­mal als das größte Wunder deutscher Geschichte erscheinen, daß ein unbekannter Gefreiter des Weltkrieges in 15 Jahren eine Nation erobert und Staat, Armee, Partei und Volk vor der Welt repräsentiert.

Deutschland wird der Bahnbrecher einer neuen politischen Weltanschauung sein und sein müssen, weil es die klarste und entzchloffenfte Führung hat. Deshalb treten wir demütig vor die großen Auf­gaben und Pflichten, die die Nation uns auf­erlegt, in der festen Gewißheit, daß das Reich einmal groß und mächtig sein und daß unsere Kinder die glücklichen Söhne und Töchter des sreieften und stolzesten Volkes der Erde sein wer­den."

Uns Haus >!(!>' »vutselivii Luvst in ziiinoliov

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V. 5. Bremen, 27. November.

Aha! Also doch! Die deutsche Kultur zum Appell! Angetreten! Augen rechts! Der preußische Kommißstiefel zertrampelt die Kunst! Potsdam knebelt abermals den Geist von Weimar! — So oder noch geistvoller wird Moritz der Emigrierte aus dem siche­ren Unterstand im Ausland sich vernehmen lassen.

Kurz getreten, ihr Herren! Zunächst ein­mal ist zwischen dem Geist von Weimar und dem von Potsdam immer nur der Unter­schied gewesen, den ihr künstlich konstruiert habt. Und kein anderer als der große Goethe würde samt seinem Urfreund Knebel milde lächeln, wenn er von dieser neuen Knebe­lung erführe. Und wieso hat denn Soldaten- tum mit Kultur gar nichts zu tun? Hat nicht derselbe größte aller deutschen Dichter es selbst versichert, daß der erste wahre und höhere eigentliche Lebensgehalt durch Friedrich den Großen und die Taten des Siebenjährigen Krieges in die Poesie gekommen sei! Wenn irgend jemand, ist doch Goethe authentisch für den „Geist von Weimar". Nein, auch diesen „Gegensatz" habt ihr, die wir euch mit Recht ausgestoßen haben, durch eine fünfzigjährige Hetze gegen alles Soldatische, gegen alles Gesunde, Ge­rade. Feste und Anständige künstlich und wider besseres Wissen geschaffen. Sollen wir euch alle die großen Soldaten der Vergan­genheit und Gegenwart herzählen, die außerdem auch bedeutende Kulturschöpfer waren, um zu beweisen, daß das soldatische Prinzip dem geistigen nicht zu widersprechen braucht?!

Aber die unvermeidliche Uniformierung des Geistes und der Kultur!? Auch wieder so ein Trick von euch, daß ihr Uniform mit geistiger Ausrichtung verwechseln möchtet. Als ob in jeder Uniform notwendig die gleichen Gedanken und Gehirne zu finden wären. Was ihr meint, ist das geistige

tigen Zeiten, wo die Kunst noch frei war, auch schon in abgegriffenen Mengen gegeben. Denn dagegen ist leider kein Kraut gewach­sen: wenn ein großer Geist etwas erfunden und erschaffen hat, daß sich dann zwanzig, hundert, tausend andere, leider entsprechend ihrer Menge um so kleinere Geister darüber Herstürzen und die großen Gedanken zu billigem Klischee auswalzen. Aber versteht sich erst dann, wenn der Große seinen Erfolg damit auch finanziell bewiesen hat. Nein, die Nachbeter und Nachäffen muh man ge­währen oder ihr Sprüchlein zu Tode beten lassen. Aber immerhin hat man heute den Mut, solche Klischeefabrikanten auch von Staats wegen ihre Standesbezeichnung zu­kommen zu lassen, um damit wenigstens weiteren Nachtretern die Lust schon vorweg zu benehmen. Nein, der Nationalsozialis­mus hat es nicht nötig, die deutschen Dich­ter, Schriftsteller und schaffenden Künstler mit prima blankgeputzter Gesinnung zum Appell antreten zu lassen. Er denkt nicht dar- an. Nur für euch, ihr seelisch Krummgebore- "en, ^ ehrlich-aufrechte, kämpferisch­soldatische, dem Volkhaften entwachsene geistige Haltung immer nur Strammstehen 8Esen. — Weil ihr uns nie begriffen

Aber eins gebt ihr doch zu? Der Geist ist eine gewaltige Macht, mit der sich im Bösen wie im Guten wacker streiten läßt. die auch auf vielen unzähligen Schlachtfeldern schon ihre Siege oder Niederlagen errungen und erlitten hat. Daß wir den Weltkrieg zuletzt verloren haben, weil der Geist des Glaubens an unser gutes Lebensrecht schwach und irre wurde und schließlich zerbrach am Geist der Luge und Verleumdung unserer Gegner, ist IMS heute längst Zur bitteren geistigen Wahrheit geworden. Verloren, nur weil uns mäLÄI^bneralstab zum Schlagen dieser Geiftesschlacht damcils fehlte. Für solche ge-