Ausgabe 
(23.11.1936) Nr. 326
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parteiamtliche Tageszeitung

Nachrichtenblatt der veutschen flrbeitssront Bremen

Amtsblatt des Senats der freien fjansestadt Bremen

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Vas amtliche verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Vremen

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Nc. 526 / 6. Jahrgang

Montag, 25. November 1956

kinzelpreis 15 Npf.

Moskau fallt lodesurteil gegen Neichsdeutschen

Ungeheuerliche vlutiusch in

Schärfster Protest des deutschen votschasters

Moskau, 22. November. Im Nowosibirsker Schauprozeß wurden am Sonntag sämtliche neun Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch der deutsche Bergingenieur Stickling. Der Spruch des Gerichts ist als endgültig anzu­sehen und unterliegt keiner Berufung mehr.

pnssr lagssspiegsl

Das Nowosibirsker Gericht hat mit einem un­geheuerlichen Willkiirspruch den deutschen Ingenieur Stickling zum Tode verurteilt.

Die Deutschlandreise der Londoner Phil­harmoniker hat in Köln ihren erfolgreichen Abschluß gefunden.

Französische Kriegsopfer statteten Bremen einen Besuch ab.

Im Wilhelm-Decker-Haus wurde die Aus­stellung „Gutes Licht — Gute Arbeit" eröffnet. Eine norddeutsche Fugball-Auswahlels unter­lag in Leenwarden gegen Nordholland 2:4. 2m Reichsbundpokal-Vorrundenspiel schlug Niedersachsen den Gau Schlesien 2:1.

2n der Vezirksklasse Bremen-Nord wurden Sparta-Vremerhaven und der FV. Woltmers- hausen überraschend geschlagen. Vlau-Weiß-Vremen unterlag gegen den Hand­ball-Tabellenführer MTV. Braunschweig knapp 8:7.

Die Uhlenhorster Klipper besiegten den Club zur Bahr 2:1.

Die Angeklagten haben lediglich die Mög­lichkeit, ein Gnadengesuch einzureichen.

Der deutsche Botschafter in Moskau Gras von der Schulenburg hat sofort bei der Sowjetregierung einen Protestschritt unter­nommen, wobei er die Unglaubwürdigkeit der gegen Stickling erhobenen Anklagen be­tonte, und als erste Maßnahme forderte, daß die Durchführung des Gnadengesuches recht­zeitig sichergestellt wird.

Die deutsche Demarche trägt, wie unsere Ber­liner Schriftleitung hierzu drahtet, sehr ernsten Charakter und ist in der nachdrücklichsten Form erfolgt, da die bisherigen sowjetrussischen Terror­matznahmen gegen Reichsdeutsche schon bewiesen haben, datz eine neue sowjetrussische Aktion im Gange ist, deren Ziel nur eine tiefe Beun­ruhigung der ganzen internationalen Lage sei» kann.

Erst am vergangenen Sonntag mutzte durch den deutschen Botschafter in Moskau schärfste Ver­wahrung dagegen eingelegt werden, datz in Charkow von Sowjetbehörden der Versuch unter­nommen wurde, den deutschen Diplomingenieur Wicklern mit Hilfe der plumpen und übelsten EPU.-Tricks einer „hochverräterischen" Handlung zu „überführen".

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Das Bluturteil gegen den deutschen In­genieur Stickling bedeutet einen Faustschlag gegen die Gerechtigkeit, stellt eine offene Verhöhnung ' der europäischen Zivilisation dar. Mit dem Botschafter Graf von der Schulenburg protestiert das ganze deutsche Volk in einmütiger Empörung gegen den Schandspruch von Nowosibirsk, mit dem das auf Mord und Terror errichtete bolsche­wistische System der bereits unübersehbaren Reihe seiner Ungeheuerlichkeiten einen

Nowosibirsk

neuen Fall dreister Henkerjustiz hinzufügt. Der „Gerichts"-Spruch ist von allen Kultur- staaten um so mehr als eine unerhörte Her­ausforderung zurückzuweisen, als mit ihm offenbar weitere Uebergrisfe auf die in Sowjetrußland lebenden Reichsdeutschen und Angehörigen anderer Nationen einge­leitet werden sollen. Wir wiederholen mit verstärktem Nachdruck, was wir hier bereits vor zehn Tagen bei Bekanntwerden der leichtfertigen Verhaftungen unserer Volks­genossen auf sowjetrussischem Boden fest­stellten: Die Mitglieder der reichsdeutschen Kolonien in Moskau und anderen Städten des Rätebundes sind kein Freiwild für mordgierige bolschewistische Machthaber, die mit ihren systematischen Provokationen die Aufmerksamkeit der Welt lediglich von den inneren Schwierigkeiten des kommunisti­schen Regimes ablenken wollen.

Der fast unglaubliche Vorstoß, den die bol­schewistischen Kulturschänüer jetzt mit dem alarmierenden Abschluß des Nowosibirsker Schauprozeß unternommen haben, verfolgt mit unverkennbarer Skrupellosigkeit eine außerordentlich ernste Störung der inter­nationalen Beziehungen. Die unerhörten Methoden der Untergrabung jeglicher Ord­nung, wie sie der Kommunismus in Spanien allen Sehenden und Denkenden vor Äugen führte, sollen nun der Abwechselung halber wieder einmal an der Brutstätte des Bol­schewismus selbst zur offenen Anwendung ge­bracht werden. Dieser neue unverantwort­liche Anschlag aus den Frieden in Europa muß, soll er nicht unabsehbare Folgen haben, zu einer entschlossenen Abwehrfront aller aufbauwilligen Nationen führen! Der Pro­test, den das abscheuliche Willkürurteil in der Weltöffentlichkeit hervorruft, kann daher gar nicht nachdrücklich genug sein! mü.

M Mobilisierung der Landwirtschaft

Vierter Neichsbauerntag als Leistungsappell — was die nationalsorialistische siilirung erreichte

Dr. Hermann Reischle, Hauptamtsleiter im Reichsamt für Agrarpolitik der NSDAP., schreibt aus Anlatz des Beginns des vierten Reichsbauerntages in der Nationalsoziali­stischen Partei-Korrespondenz:

Zum vierten Male ist das Führerkorps des mischen Landvolks zum Reichsbauerntag ausge­hen. Zwei Jahre sind vergangen, seit der eichsbauernsührer im Interesse der Sicherung m deutschen Nahrungsgrundlagen und der Roh- ossbeschaffung für Industrie und Gewerbe zur rzeugungsschlacht ausrief. Der Appell zum Ein- tz im dritten Jahre dieser Erzeugungsschlacht bt uns das Recht, einmal zu überschauen, welches e Leistungen der Landwirtschaft und der Ernäh- ingswirtschaft für das deutsche Volk sind, welche chwierigkeiten zu überwinden waren und wie e Richtlinien für die Arbeit der kommenden ionate aussehen müssen.

Den deutschen Bauern und Landwirten gelang z trotz geringer Einschränkung der Anbaufläche :im Getreide die Erträge je Flächeneinheit heblich zu steigern, so daß die Brot- etreideversörgung des deutschen olkes hundertprozentig gesichert t. Aehnlich sieht es aus dem Gebiete des Hack- uchtbaues aus. Die grögten Erfolge der Land- inschaft wurden auf dem Gebiet des Oel- nd Eespinstpflanzenanbaues errun- -n. Die Anbaufläche von Raps und Rüchen ieg in drei Jahren um ungefähr das Zehnfache, >e Anbaufläche des Flachses um das Neunfache nd die Anbaufläche für Hans sogar um mehr als as Siebenundzwanzi'gfache.

Im Interesse der ausreichenden Deriorgung nnt "irtschastseigenem Futter wurden >e Erträge bei Klee und Luzerne wesentlich lhöht, wurde der Zwischenfruchtbau wejentllch eritärkt. Im Zusammenhang damit stand die ahShung "der "Zahlen der Gärfutterbehälter, aer wurde der Fassungsraum von 2,3 Millionen ubikmeter im Jahre 1934 auf etwa 5,0 Milli- uen Kubikmeter im Jahre 1936 erhöht. Dre lweitzreichen Pflanzen, z. B. Erllnmais. Körner­mais, Sützlupine, Luzerne, wurden zum Teil um 0- wm Teil sogar um 106 v. H. mehr angebaut. >>e ungenutzten Flächen, Ackerweide und Braq- and. gingen erheblich zurück. Aehnliche Erfolge ^mden aus dem Gebiet der Tierzucht erreicht. Insgesamt also eine Leistungssteigerung, ow ^weist, mit welchem Einsatz das Landvolk sich leier entscheidenden volkswirtschaftlichen Ausgabe verzogen hat.

Dia» kann mit Fug und Recht behaupten, daß Erundnahrungsstosse in ausreichendem Matze ük das deutsche Volk zur Verfügung gestellt °"den können. Das wurde erreicht trotz des '»geheuer beschränkten Lebsnsraumes, der Deutsch­land zur Verfügung steht.

Um diese Tatsache zu würdigen, mutz man sich einmal einen Vergleich mit Sowjet- rutzland vor Augen halten. In der Sowjet­union stehen für die Ernährung von rund 169 Millionen Menschen 528 Millionen Hektar an landwirtschaftlich genutzter Fläche zur Verfügung. Deutschland mutz dagegen seine 66 Millionen Menschen aus 29 Millionen Hektar Land er­nähren. Trotz dieser Erschwernisse konnte Deutsch­land die Nahrungsmitteleinfuhr seit dem Einsatz der Erzeugungsschlacht von Jahr zu Jahr verringern. Die Sowjetunion aber erlebt eine Hungerkatastrophe nach der anderen und eine noch schlimmer als die andere.

Wie die sowjetische Agrarpolitik haust, das erkennt man an einem Vergleich der Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus Rußland vor dem Kriege und heute. 1913 erzielte Rutzland für die Ausfuhr seiner Aqrarprodükte 1,2 Milliarden Vorkriegsrubel, die Äusfuhr der Sowjetunion an solchen Erzeugnissen ist dagegen fast bedeutungs­los und wird überhaupt nur ermöglicht durch staatliche Zwangsmittel, weil man es aus außen­politischen Gründen für notwendig und zweck­mäßig hält. Datz diese geringe Ausfuhr keinen Ueberschutz darstellt, das beweisen die Hundert­tausends von Bauern und Arbeiter, die im Ge­biete der Sowjetunion dem Hungertode zum Opfer fallen.

Dieser Vergleich zeigt, welche Leistungen die nationalsozialistische Agrarpolitik in den wenigen Jahren seit 1933 vollbracht hat. Man kann wohl

ohne Uebertreibung sagen, datz in den Jahren 1829 bis 1932 das deutsche Bauerntum mitten in voller Auflösung war. Datz die damalige deutsche Land­wirtschaft imstande, ja auch nur willens gewesen wäre, das ganze Volk aus eigener Scholle in Frie- denszeiten oder gar in Notzeiten auch nur dürftig zu ernähren, davon konnte gar keine Rede sein. Nach wenigen Jahren nationalsozialistischer Füh­rung sehen wir aber Las deutsche Bauerntum heute geeint, klar gegliedert und tatkräftig ge­führt. Nahezu eine Million deutscher Erbhöfe bilden, für das Leihkapital unantastbar, die un­erschütterliche Ausgangsstellung im Kamps um die deutsche Nahrungsfreiheit. Das wirtschaftliche Fundament unserer Landwirtschaft ist durch die Marktordnung gesundet und gesichert. Mit allen Mitteln steht das deutsche Landvolk in der plan­voll ausgerichteten Erzeugungsschlacht^

In wenigen Jahren nationalsozialistischer Re­gierung ist es gelungen, nicht nur den hossnungs- los erscheinenden Absturz des deutschen Land­volkes abzufangen, sondern auch seine Wiederge- sundung so weit zu verwirklichen, datz es in der Erzcugungsschlacht erfolgreich die soziale Aufgabe der deutschen Volksernährung aus eigener Scholle in Angriff nehmen konnte.

kine Warnung: MG wie 1914 !

englische Stimme gegen die „srieSensoerkriige" und die Sowjetbiindnisse

London, 22. November

Unter der Uebeischrift „Nicht wie 1914" wendet sich der englische Politiker Earvin im „Observer" mit aller Schärfe und Deutlichkeit gegen die Friedensverträge von 1919 und ihre Auswirkungen sowie gegen die Politik, die die Sowjets heute betreiben. Er schreibt zunächst, die russisch« Politik baue auf gute Beziehungen zu England und eine Hinnahme der Sowjetverträge einschließlich der Bündnisse mit Frankreich und der Tschechoslowakei durch London „Wohin wird das führen?" sragt Earvin. Er beschäftigt sich dann mit den verhängnisvollen Folgen der Frie­densverträge und stellt dabei fest: „Wir leiden in der Hauptsache nicht unter den Auswirkungen des Krieges, sondern denen des Friedens".

Garvin schildert weiter, welches Unheil Ver­sailles finanziell und politisch gestiftet hat, wie durch die Friedensverträge Südosteuropa durch Aufteilung der Habsburger Monarchie in Staaten zerrissen wurde, bei deren Erenzfestsetzung man keinerlei Rücksicht auf die Natio­nalitäten nahm. Bor allem Ungarn habe es

auf sich nehmen müssen, datz «in Drittel seiner Be­völkerung wie Kälber einfach fremden Staaten eingegliedert wurde. Die Tschechoslowakei, die sich zu einem großen Teil aus Minderheiten zusam­mensetzt. habe die Kleine Entente geschaffen mit dem Ziel, jede Revision zu verhindern. Als das nicht ausreichend schien, habe sie mit Moskau einen Vertrag geschaffen. Damit habe Prag die Tür für Moskau nach Mittel- europa geöffnet. Bevor jedoch ein Einfall geschehen könne, würde es keine Tschechoslowakei mehr geben: denn sowohl durch innere wie äußere Kräfte würde sie gesprengt werden. Nichts könne dann die Karte von Osteuropa, wie sie heute ist, unverändert erhalten und den politiscknm Wider­sinn, den sie heute nun einmal darstelle.

Englands Pflicht sei es, sich aus all dem heraus­zuhalten: es dürfe keine Sowjetbiindnisse, weder den Pariser Pakt noch den zwischen Prag und Moskau begünstigen. Für England verbiete sich die Hergäbe dazu „im Namen des verfluchten Vertrages von Trianon" sowohl die Magyaren weiter zu unterdrücken, wie auch die Deutschen im Namen des toten Vertrages von Versailles.

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k. Aü. Bremen, 22. November.

Mit nationalsozialistischer Tatkraft, die kein Kapitulieren kennt, ist es gelungen, die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland innerhalb eines Zeitraumes von dreieinhalb Jahren trotz aller­größter Schwierigkeiten von fast sieben Millionen auf eine Million herabzudrücken. Um den Ein­satz dieser letzten Million bis zur Grenze des Möglichen zu organisieren, sind zum Teil andere Methoden als die bisher angewendeten zweck­mäßig geworden. Der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung hat kürzlich eine Sich­tung und Gruppierung der letzten Million der Erwerbslosen ange­kündigt. Diese sachgemäße Sichtung ist jetzt in der Hauptsache durchgeführt. Für die Unterbrin-

sranMsche Kriegsopfer in Vremen

Gestern besuchte die französische Kriegsopfer- Abordnung, die seit Donnerstag voriger Woche in Deutschland weilte, auch Bremen. Im Festsaal des Rathauses wurden die Gäste im Namen des Bremer Senats durch Senator Dr. v. Hoss emp­fangen. Nach einer Kranzniederlegung am Ge- sallenen-Ehrenmal trat die französische Abord­nung die Rückreise nach Frankreich an. (Ausführ­licher Bericht im Innern des Blattes!)

gung der noch einsatzfähigen Arbeitslosen ist damit die entscheidende Borarbeit geleistet worden.

Zunächst haben die statistischen Ermittlungen der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung die Bestäti­gung dafür erbracht, daß der erwähnte Rest des einst so riesengroßen Arbeitslosenheeres nicht durchweg aus „echten" Arbeitslosen besteht. Ein Drittel der verbliebenen Million setzt sich aus nur kurzfristig erwerbslosen Volksgenossen zusammen, deren vor­übergehende Arbeitslosigkeit mehr oder weniger saisonmäßig bedingt ist. Diese Betreuten sind nicht zu den eigentlichen Erwerbslosen zu rechnen (die Arbeitslosenstatistik anderer Länder berücksichtigt sie überhaupt nicht). Ein weiteres Drittel ist nicht mehr voll einsatzfählg, und nur das letzte Drittel kann als „echt" erwerbslos angesehen weiden.

Besonders aufschlußreich sind in diesem Zu­sammenhang die Ermittlungen über 696 090 Un­terstützungsempfänger, also über mehr als die Hälfte der letzten Million Erwerbsloser. Etwa 19 Prozent dieser zurzeit nicht im Erwerbsleben stehenden Volksgenossen haben ein Alter von weniger als 25 Jahren, rund 69 Prozent sind 25 bis 40 Jahre alt, die übrigen über 46 Jahre. Bei den Angestellten äst zwar eine andere Alters­gruppierung festgestellt worden, doch ist hier gleichfalls ein Drittel der Stellungslosen über 49 Jahre alt. Daß die treibenden Kräfte der Arbeitsschlacht nicht nachlassen werden, auch die älteren Arbeitslosen wieder in den Wirtschafts- prozeß einzureihen, ist eine Selbstverständlichkeit,' ebenso sicher ist es, datz diesen Bemühungen der Erfolg nicht versagt sein wird, hat doch bereits die bisherige Aktion zu erfreulichen Ergebnissen geführt.

Der Endsieg in der Arbeitsschlacht ist nach ihrem triumphalen Verlauf schon deshalb nur noch eine Frage der Zeit, als im Rahmen des Vierjahresplanes der Einsatz aller brauch­baren Arbeitskräfte unbedingt erforderlich ist. Die Rückführung von Fach­arbeitern aus berufsfremder Tätigkeit in ihren eigentlichen Beruf wird automatisch eine Reihe weiterer Arbeitsplätze frei machen, wie sich übrigens infolge des vordringlichen Bedarfs an Facharbeitern nicht zuletzt dem tüchtigen Nsch­ul u ch s günstige Wege zum späteren Berufs­schaffen erösfnen. Wenn man ermißt, wie schwer während der Systemjahre angesichts des ununter­brochenen Ansteigens der Arbeitslosenziffer das Bewußtsein auf der Jugend lastete, nach der Schulentlassung zur Untätigkeit verurteilt zu sein, so wird man den siegreichen Schwung der natio^ nalsozialistischen Arbeitspolitik mitdoppeltem Dank anerkennen.

bald wieder in Arbeit und Brot zu Obschon von 1934 bis 1936 die Zahl der Erwe: fähigen um 700 990 anstieg, wird sich doch d den höheren Bedarf an Lehrlingen sowie in S Wirkung der von Wehrmacht und Arbeitsdi gestellten Ansprüche ein erheblicher Mangel ergeben, zumal der Zuwachs Arbeitsfähigen in den kommenden Jahren gc