Ausgabe 
(21.11.1936) Nr. 323
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

parteiamtliche Dageszertung

Ilachnchtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

der Dationalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der Zielen kjansestadt Vremen

«S Sauvttl^Wek-r begründen keinenAnspruch aus Erstattung odeEsatz^

Sis.-Gauvcrlag Weser-Eins G. m. b. H., Bremen. Teeren 6/8 / Fernsprecher: 54121 und 51115.

Das amtliche verkündungsblatt des

Deich sstatthalters in Oldenburg und Dremen

Anzeigen-Grundpreise: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil ISPs., die 70-mm-Zttle^T°rtteil7oM. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.s i°wie sonstige ^dingmigen Preis liste 6 (Nachlaßstassel c). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit. Verlag werktäglich 12-1» Uhr; Schristleitung Dt-nstag und Freitag 12)4-13/- Uhr.

Nr. 525/ 6. Jahrgang

Sonnabend, 21. November 1956

kinzelpreis 15 Npf.

Ner fülirer auf der vrdmsburg Vogelfang

Adolf Killer bei seinen öauamtslettern / kötzepunkt und Abschluß der ergebnisreichen ragung

Iriumphfahrt durch das Nhelnland

Burg Vogelfang, 20. Nov.

Der Führer traf am Areitagoormittag gegen 10 Uhr auf der Ordensburg Vogelfang in der Eifel ein, um zum Höhepunkt und Ab­schluß der Tagung der 600 Gauamtsleiter aus allen Teilen des Reiches zu sprechen. In

Unser logesspiegel

Der Führer weilte bei seinen Gauamtsleitern auf Vogelsang.

Die in Rom weilenden NS.-Schristleiter U' ' wurden vom Duce durch das Forum Mussolini geführt.

Die Berliner Besprechungen Dr. Schmidts führten zur Vertiesung der deutsch-öster­reichischen Beziehungen.

Frankreich steht im Zeichen einer neuen ernsten Streikwelle.

Die roten Banden Madrids haben unter der Beamtenschaft ein Blutbad angerichtet.

Das deutsche U-Boot 18 ist in der Lübecker Bucht gesunken. Acht Mann der Besatzung «erden vermißt.

Das Programm der Gaukulturwoche Weser- Ems sieht für Bremen eine Fülle von bedeut­samen Einzelveranstaltungen vor.

Zwei Bremer Ingenieure schufen eine be­achtenswerte Neuerung aus dem Gebiete des Flugmotorenbaues.

seiner Begleitung befanden sich Reichsstatt­halter General Ritter von Epp, Brigade- führer Schaub. Adjutant Oberführer Wiede- mann und der stellvertretende Pressechef der Reichsregierung, Standartenführer Berndt.

Die Bevölkerung des Gaues Köln-Aachen be­reitete dem Führer auf seiner Fahrt durch das Rheinland einen begeisterten Empfang. Alle Städte und Dörfer waren mit Girlanden und den Freiheitsfahnen der Bewegung überreich ge­schmückt. Auf allen Bahnhöfen bis Eemünd waren die Volksgenossen und die Schulkinder zur Stelle, um ihren Führer zu grüßen. Auf dem Bahnhof Köln-Süd, wo der Zug kurzen Aufenthalt hatte, waren Abordnungen aller Formationen der NS- DAP. angetreten. Immer wieder trat der Führer in Köln und auf der ganzen Fahrt an das Fen­ster seines Wagens, um für dre herzlrchen Kund­gebungen der Liebe und Verehrung zu danken. Die Arbeiter standen längs der Strecke vor ihren Betrieben, die Bahnarbeiter neben den Schienen, die Bauern und Büdner vor ihren Gehöften, die Schulkinder mit Hakenkreuzfähnchen in den Han­den an den Bahnübergängen; sie alle jubelten und winkten ihrem Führer zu.

Im Vraunkohlengebiet sah man die Berg­arbeiter in ihrer Knappentracht mit den Eruben- lämpchen in der Hand. Die Vereine des Reichs- kriegerbundes waren mit ihren Fahnen zur Stelle. Vielfach sah man auch die. Barren in ihren Feiertagstrachten, die sie an diesem Ehren­tag des Erenzlandes angelegt hatten.

So war der Weg des Führers durch das Rhein- land begleitet von einem unaufhörlichen, herzlich begeisterten Jubel der Männer. Frauen und Kin­der des ganzen Volkes der deutschen Westmark.

Auf dem 10 Kilometer langen Weg vom Bahn­hof Gemünd bis zur national,oziallstl,chen Or­densburg Vogelfang standen die Kampfforma­tionen der Bewegung — die SA.-Männer der Brigade 71. Köln, die NSKK.-Manner aus Koln und Bonn und die SA.-Männer der Brigade 76, Aachen — Spalier. Hinter ihnen waren in dichten Reihen HI und BDM., der Reichskyffhäuserbund und die freiwilligen Feuerwehren des Eifellandes angetreten. Ueberall aber war von nah und,fern das Eiselvolk herbeigeeilt, den Führer zu ,ehen und zu begrüßen.

ßuf dem vatzntzof öemiind

wurde der Führer von Reichsoraanisationsleiter Dr. Ley, dem Stabschef der SA., Lutze, den Gauleitern Grohö und T er bov e n und dem Hauptdienststellenleiter Schmeer anfangen. Er schritt zunächst die Reihen der Relchskriegs- opser und das Spalier der SS.-Standarte Ger­mania", dann die aller NS.-Formationen ab. Das Städtchen Gemünd hatte ein prächtiges Fest­kleid angelegt. Kein Haus ohne Grün und Fahnen ohne Wimpelketten und Ginsterblumenbu,che. eine Ausschmückung, die um so überzeugender von der Liebe und Begeisterung der Bewohner spricht, wenn man berücksichtigt, daß es sich hier um das -rme Eifelland handelt. Tosender Zu oer begleitete den Führer aus dem ganzen Wege. u-s war eine wirkliche Triumphfahrt.

Bon weitem schon grüßte der Bergfried er Ordensburg herüber, von dessen Zrnnen oas

.

-

Ilnssr Blick LSizt äls aus cksm 6 an IVsssr-üins ant cksr Orcksnsbnrg Vogslsang vsilsncksn Ltanomtslsitor nnck ckon (lunlsltsr-LtoUvErtrstsr Bg. ck o s 1. . Von. links naoü rsokts: Ois Llsnaintslsitsr l> 2 v. kanlnspsktsnrs dl s x s r - disusnburg, 8Z. dl s x s r - lVllbslinskavsn/

Ilnstringsn, 8§. L. L l i n g - Olcksnbnrg, 8§. 8 s r t r s, w - Olcksnbnrg, 8g. ck o s 1 - Oläsnbnrg, 8g. 8V s k in s x s r - Osnabrück, 8g. BuseKsr- Oläsnbnrg, 8g. Lrögor - OIcksnbnrg, 8g. Ilascksnbnrgsr- Brsivsv, 8g. Obsinnit?- Olcksnbnrg, 8g. IValksnborst- Olcksnbnrg, 8g. O^aksrbott- 8ack 2visebsnabn, 8g. Oroscbsr- I-ssr, 8g. 8> snksr - Olcksnbnrg, 8g. DbioIs - Bremsn. — Oanlsltsr 8g. Oarl Rövsr nnck Oanpropaganckalsitsr 8g. Lcbnlss babsn sieb am Oonnsrstag sbsntalls naob cksr Orcksnsburg Vogslsang bsgsbsn. ^.ntnabm.Si Bügen.

Hakenkreuzbanner wehte. Vor dem Wachhaus der Burg begrüßte der Führer die dort angetre­tenen Gauleiter. Gauleiterstellvertreter und Hauptamtsleiter der Reichsleitung und schritt dann, begleitet von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, die Front der 600 Eauamtsleiter ab, die in der Borhalle der Burg angetreten waren. Auf dem Vorplatz der Burg war die Vurgmannschaft angetreten, deren Front der Führer unter den Klängen des Präsentiermarsches abschritt.

Her sichrer besichtigt die Vurg

Dann besichtigte der Führer die Vurg selbst. Die Führung hatten gemeinsam mit Reichs­organisationsleiter Dr. Ley der Burghauptmann Manderbach und der Architekt Clemens Klotz übernommen, der die Pläne zu der Ordensburg Vogelfang entworfen hat. Der Rundgang führte durch alle bereits fertiggestellten baulichen An­lagen der eigentlichen Vurg, die die Vogelsang genannte Eifelhöhe krönt, deren Lug-ins-Land der SO Meter hohe Bergfried ist. Die am

Hang der Höhe gelagerten llnterkunstshäuser, die schlichte» und zweckmäßigen Einrichtungen, tra­gen in der Bauform den der Landschaft gewisser­maßen eingewachienen herben Charakter, der an die alte deutsche Bauweise erinnert und in seiner monumentalen Linienführung und seiner er­habenen Würde symbolisch für die Zielsetzung dieser Ordensburgen ist. Ueber die endgültige Gestaltung der Ordensburg Vogelsang unter­richtete sich der Führer au einem Modell, das an­schaulich die Berwachfenheit mit diesem in seiner Eigenart so reizvollen Stückchen deutschen Erenz­landes zeigt.

Während der Besichtigung der Ordensburg durch den Führer hatten die Eauamtsleiter im großen Vortragssaal der Ordensburg Platz genommen, um hier den Führer zu erwarten. Der Vortragssaal ist mit der gleichen Schlicht­heit gestaltet, die das Kennzeichen der Ordens­burg ist. Die dachförmige Balkendecke, die Auf­teilung der Wandflächen, die breiten Fenster und lichten Farben der Verkleidung geben ihm einen

feierlich-würdigen Eindruck. Hinter dem Podium mit der Rednerkanzel liegt, durch einen wein- roten Vorhang abgegrenzt,

die kulttzalle der Ordensburg,

zu der ein Vorraum führt, dessen Wände zwischen schräg gestellten Fahnen der Bewegung die Namen „Horst Messet" und „Schlageter" tragen. Die eigentliche Kulthalle liegt in dem SO Meter hohen Turm der Ordensburg. Wie ein gewaltiger Dom streben die Wände empor. Der Vorhalle gegenüber steht eine überlebensgroße Plastik des deutschen Menschen, der sinnbildlich das „Hier" für den letzten Appell der am 9. November 1923 als erste Blutopfer der Bewegung vor der Feld­herrnhalle in München Ermordeten spricht. Ver­deckt angebrachte Lichtstrahler und wiederum schräg gestellte mächtige Freiheitsfahnen tauchen den Raum in eine wundervolle feierliche Stimmung.

Als der Führer die Halle betritt, empfängt ihn tosender Jubel der Eauamtsleiter, der kern Ende nehmen will und sich vervielfacht, als der Burghauptmann das Sieg-Heil auf den Führer ausbringt. (Fortsetzung aus Seite 2.)

Ausbau des deutsch-österreichischen Handels

übereinstimmenSe Auffassungen bei den verliner vesprecffungen Vr. Schmidts

Berlin, 20. Nov.

Amtlich wird , mitgeteilt: Der österreichische

Staatssekretär für die auswärtigen Angelegen­heiten Dr. Guido Schmidt hat während fernes Aufenthaltes als Gast der deutschen Reichsregie­rung in Berlin mit dem Reichsaußenminister Frerherrn von Neurath mehrfache politische Aus­forsche gepflogen, beidenenalleaktuellenProbleme erörtert wurden. Es war dies nach dem Abschluß des Abkommens vom 11. Juli d. I. die erste Ge­legenheit zu einer -allgemeinen politischen Unter­redung, wobei insbesondere diejenigen Fragen politischer, wirtschaftlicher und kultureller Natur eingehend behandelt wurden, die die beiden Staaten gemeinsam angehen.

Die Aussprache bewegte sich in freundschaft­lichem Geiste und ergab in allen behandelten Fragen eine erfreuliche Uebereinstimmung der Auffassungen. Es wurde vereinbart, §aß der Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Oesterreich alsbald in An­griff genommen werden soll, um den Umfang des gegenseitigen Handelsverkehrs beträchtlich zu er­weitern, schließlich daß die diesbezüglichen Ver­handlungen am 7. Dezember d. I. in Wien be­ginnen werden. Ebenso wurde die Frage der Finanzierung des Wintersportverkehrs nach Oesterreich von Mitte Dezember 1936 ab bereits jetzt in zufriedenstelley^er Weise bereinigt.

Ferner wurden alle anderen Möglichkeiten der Fortentwicklung der zwischenstaatlichen Bezie­hungen gründlich durchgesprochen und hierbei fest­gestellt, daß sich bei Wahrung der Grundsätze des Abkommens vom 11. Juli ds. Js. auf weitem Gebiet die Möglichkeit ersprießlicher Zusammen­arbeit ergibt. Beide Regierungen sind darüber einig, daß der mit dem Abkommen beschrittene Weg in Anbetracht und im Dienste des gemein­samen Bolkstums den Interessen der ' beiden deutschen Staaten förderlich ist und einen wich­tigen Beitrag zur Erhaltung des Friedens zu leisten vermag.

Ministerpräsident Generaloberst Eöring emp­fing gleichfalls am Freitag den österreichischen Staatssekretär Dr. Schmidt zu einer längeren Be­sprechung und gab anschließend zu Ehren des Gastes ein Frühstück, an dem neben den Mit­gliedern der österreichischen Delegation der Ge­sandte Dr.-Jng. Tauschitz mit den Herren der Berliner österreichischen Gesandtschaft teilnahmen.

Von deutscher Seite waren unter den Anwesen­den Reichsaußenminister Freiherr von Neurath, Botschafter von Popen, die Staatssekretäre Gene­ral cer Flieger Milch Körner und von Keu- dell, Ministerialdirektor Dieckhoff, Gesandter von Bülow-Schwante, SS.-Gruppenführer Heydrich, von der deutschen Luftwaffe Generalleutnant Kesselring, Generalmajor Stumpfs, Oberst Udet.

2m Anschluß an das Frühstück besichtigte Staats­sekretär Dr. Schmidt mit den Herren seiner Be­gleitung unter Führung des Staatssekretärs General der Flieger Milch zuerst die Anlagen und Einrichtungen der Luftkriegsakademie und der Lufttechnischen Akademie in Eatow, dann den Flughafen und den Fliegerhorst des Jagdgeschwa­ders Richthofen in Döberitz. Nach der Rückkehr führte Generaloberst Eöring feinen Gast persön­lich durch das Luftfahrtministerium und das Haus der Flieger.

Obschon angesichts des Abkommens vom 11. Juli die Uebereinstimmung ' der Auf­fassungen zwischen den deutschen und öster­reichischen Staatsmännern, so außerordent­lich wichtig und nützlich sie auch ist, erwartet werden konnte, begrüßen wir im besonde­ren, daß der Ausbau der Handels­beziehungen Berlin—Wien demnächst in Angriff genommen werden soll. Wir zwei­feln nicht, daß der gegenseitige Wille zur Zusammenarbeit nach dem günstigen Verlauf der Berliner Besprechungen auch sonst sehr bald zu weiteren greifbaren Ergebnissen führen wird.

Her letzte Abschnitt

Im Kamps um Spanien

* Bremen, den 21. November.

Mit dem Ultimatum der nationalen Re­gierung Spaniens an die in Katalonien noch nistenden Bolschewisten tritt der Kamps General Francos gegen den Kommunismus in Spanien in den letzten entscheidenden Abschnitt.

Die Durchführung der angekündigten Blockade der noch unter bolschewistischer Schreckensherrschaft stehenden spanischen Küstengebiete, insbesondere der Häfen Bar­celona und Valencia, wird alle Versuche Moskaus, in einseitiger Parteinahme für die roten Horden in Spanien deren Schicksal in letzter Stunde zu wenden, zuschanden wer­den lassen. Wie ernst es die nationale Re­gierung Spaniens mit der lückenlosen Blockierung der noch zu erobernden Gebiete meint, ersieht man aus der Mitteilung an die Mächte, deren Wortlaut der englische Außenminister Eden im Unterhaus bekannt­gegeben hat. So wie die Dinge liegen, wird keine Macht der Welt die nationale Regie­rung Spaniens -zwingen können, in ihrem ehrlichen Kampfe für ihr Land in Durchfüh­rung der unumgänglichen Blockade der noch in Bolschewistenhanü befindlichen spanischen Häfen d i e Maßnähmen zu treffen, die zur Einnahme dieser Hasen der spanischen Kriegsleitung notwendig erscheinen.

Alles Zähneknirschen Moskaus,, alle Wut der spanischen Bolschewisten vermögen nichts mehr daran zu ändern, daß fortan kein russisches Frachtschiff, beladen mit Kriegs­konterbande für die Bolschewisten, die spa­nische Küste anläuft, um den Krieg dort zu verlängern. „Die nationale Regierung Spa­niens wird nötigenfalls bis zu einer Zer­störung der Häfen gehen", heißt es in der Mitteilung, die Eden im Unterhaus verlas, und es ist eine Sache der schlichten Vernunft für die nicht an dem Kriege beteiligten Mächte, ihre Staatsangehörigen aufzufor­dern, sobald wie möglich die umkämpften Häfen zu verlassen oder wenigstens in die von der spanischen Regierung bestimmte Sicherheitszone sich zu begeben. Wenn es die russischen Schiffe nicht tun, geschieht es auf deren eigene Gefahr und es würde dies nur bestätigen, was ohnehin durch Edens weitere Feststellung im Unterhaus klargeworden ist, daß die Sowjetregierung, sich der schwersten Uebertretungen des Nichteinmischungsab­kommens schuldig fühlend, ohnehin keinen Wert mehr darauf legt, als neutrale Macht zu gelten.

Die Sowjetregierung mag es darauf an­kommen lassen, mit der Nationalregierung Spaniens in kriegerische Verwicklungen zu geraten. Sie ist ohnehin nur daraus bedacht, aus irgendeine Weise Europa in Brand zu setzen. Die Staaten Europas aber werden klug genug sein, sich von dem Kampfe in den spanischen Gewässern fernzuhalten, von dem

U-Vool „U18" gesunken

12 Mann gerettet. 8 Mann vermißt Berlin, 21. November.

Am Freitagvormittag ist das U-Boot „U 18" von der Unterseebootsslottille „Wed- digen" während einer Torpedoschietzübung in der Lübecker Bucht infolge eines Zusam­menstoßes gesunken. Von der 2ll Mann star­ken Besatzung konnten 12 Mann gerettet werden. Für die Geretteten besteht keine Lebensgefahr. Vermißt werden 8 Mann. Mit ihrer Rettung ist leider nicht zu rechnen. Für die Bergung der Vermißten und des Bootes sind alle geeigneten Maßnahmen eingeleitet.

Die Namen der Vermißten sind: Oberleut­nant (Ing.) Bastian. Obermaschinist Czygan, Maschinistenmaat Wenfeck, Stabsmatrose Vorrath, Stabsmatrose Schrumm, Stabs­heizer Ehrig, Stabsgefreiter Abels, Torpedo­bootsmechanikergast Panitzi.

Mit tiefempfundener Trauer steht das ganze deutsche Volk unter dem Eindruck des Unglucksfalles, der die Unterseebootsslottille ^Weddrgen betroffen hat. Die acht deutschen Männer, die im Dienst unserer Kriegsmarine ihr Leben bis zum Letzten einsetzten, werden als Helden der Pflicht von der Nation nie vergessen werden.