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Parteiamtliche Tageszeitung
IlachrichtenblaN der Deutschen Arbeitsfront Dremen
der Nationalsozialisten Dremens
flmtsblatt des Senats der Zreien kjanseftadt Vremen
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Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Nr. ;rr/ e. Jahrgang
Vonnerstag, 19. November 19Z6
Anzeigen-Grundpreise: Die22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Ps-, die 7v-mm-Zeile im Texttsil 7ö Pf. Ermäßigte Grundpreise (sür kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 6 (Nacht-Massel OZ. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschlutz 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag I2Z4-I3Z4 Uhr.
kinzelpreis 15 Npf.
veutschland erkennt die Negierung franco an
siufnlchme der ViplomatWen vtsietzungen
kin neues Spanien
Berlin, 18. November. Nachdem die Regierung des Generals Franco von dem größten Teil des spanischen Staatsgebietes Besitz ergriffen und nachdem
Unser lagesspiegei
Deutschland und Italien haben die spanische Nationalregierung Franco anerkannt.
Der österreichische Staatssekretär Schmidt gab wichtige Erklärungen zu seinem Berliner Besuch ab.
Die NS.-Schriftleiter wurden in Rom herzlich begrüßt.
Dr. Goebbels trat in einem Interview sür deutsch-belgische Verhandlungen ein.
Der französische Innenminister Salengro hat Selbstmord verübt.
In London besiegte Walter Neusei überlegen den englischen Meister Den Ford.
K :1 schlug im WHW.-Spiel unsere Nationalmannschaft die Ganelf Mittelrheins. Gruppenführer Vöhmcker sprach über die Bedeutung des Reitsports als Volkssport.
Mit über 399 Teilnehmern wurde der Herbst- Gepäckmarsch 1939 in Bremen durchgeführt. Bier K.o.-Siege gab es bei den Bremer Box- meisterschaften.
Eine überraschende 1:8-Niederlage muhte Blau-Weih durch die Polizei Hannover einstecken.
d. ...........
die Entwicklung in den letzten Wochen immer deutlicher gezeigt hat. datz in den übrigen Teilen Spaniens von der Ausübung einer verantwortlichen Regierungsgewalt nicht
mehr die Rede sein kann, hat sich die Reichsregierung entschlossen, die Regierung des Generals Franco anzuerkennen und zur Ausnahme der diplomatischen Beziehungen einen Geschäftsträger bei ihr zu bestellen. Der neue deutsche Geschäftsträger wird sich alsbald an den Sitz der Regierung des Generals Franco begeben. Der bisherige deutsche Geschäftsträger in Alicante ist abberufen worden. Der Geschäftsträger der früheren spanischen Regierung hat Berlin auf eigenen Entschluß bereits Anfang November verlassen.
Die Anerkennung der spanischen Nationalregierung des Generals Franco durch Deutschland stellt eine logische Schlußfolgerung aus der inzwischen in Spanien eingetretenen Lage dar. Man weiß, daß die völlige Anarchie in den noch von dem bolschewistischen Mob besetzten Gebieten Spaniens sämtliche Großmächte — von Sowjetrußland abgesehen — schon vor Wochen gezwungen hat, ihre Missionen in den unmittelbaren Schußbereich ihrer vor der spanischen Küste ankernden Kriegsschiffe zu legen. Damit ist von allen diesen Mächten, deren Sympathien heute noch in dem einen oder anderen Falle auf feiten der spanischen „Linksregierung" stehen mögen, anerkannt worden, daß die Macht dieser „Regierung" selbst dazu nicht mehr ausreicht, auch nur annähernd die Sicherheit der ausländischen Gesandtschaften und Botschaften zu -garantieren. Aber auch die diplomatischen Vertretungen dieser nicht mehr vorhandenen Regierung haben der Tatsache längst Rechnung getragen. So hat der Botschafter der spa
nischen „Linksregierung" in Berlin schon Anfang November Deutschland verlassen, ohne einen Vertreter zu benennen. Den Schlüssel zur Botschaft erhielt der Portier des Botschaftsgebäudes, der ihn dem Vertreter der spanischen Nationalregierung aushändigte. Der Schritt Deutschlands schafft daher auch in völkerrechtlicher Hinsicht eine notwendige Klärung der Lage. Er stellt eine Anerkennung vollzogener Tatsachen dar, die um so dringender erforderlich war, als bei der Provozierung ständiger Zwischenfälle in den noch von den bolschewistischen Verbrechern besetzten Gebieten keine Rede mehr von einer auf Recht und Gesetz fußenden Regierungsgewalt sein konnte und die Vor- täuschung einer Regierungsautorität bestenfalls den Versuch darstellen würde, schwerste internationale Verwicklungen herbeizuführen. Die Anerkennung der Regierung Franco stellt aber darüber hinaus selbstverständlich auch die Anerkennung eines neuen Spanien dar, dem ein ehrenvoller Platz unter den zivilisierten Kulturnationen Europas gebührt! Unter diesem Gesichtspunkt bedeutet der deutsche Schritt auch die Würdigung der geschichtlichen Verdienste, die sich dieses Spanien bei der Ueberwindung der bolschewistischen Weltpest zum Wohls ganz Europas erworben hat.
fluch Italien...
Rom, 18. November.
Einer amtlichen Mitteilung zufolge hat die faschistische Regierung beschlossen, die Regierung des Generals Franco anzuerkennen und einen Geschäftsträger zur Ausnahme der diplomatischen Beziehungen zu entsenden. Der Geschäftsträger wird sich sofort nach Spanien begeben. Die gegenwärtige diplomatische Vertretung Italiens ist abberufen worden. (Siehe auch Seite 2)
Staatssekretär Schmidt heute in verlin
0er Leiter der österreichischen flußenpolitik über den Zweck seiner vesprechungen mit der Neichsregierung
Wien, 18. November.
Der österreichische Staatssekretär des Aeutzeren, Dr. Guido Schmidt, ist Mittwoch abend zusammen mit dem deutschen Botschafter von Papen mit dem fahrplanmäßigen Zug um 19.V5 Uhr vom Wiener Westbahnhof nach Berlin abgereist.
In Begleitung des Staatssekretärs befinden sich der Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung des Außenministeriums, Gesandter'Wildner, der Leiter der Abteilung für Mitteleuropa Gesandter Hoffninger, ferner die Legationssekretäre Wildmann und Dhlumecky-Löwenthal. Der Direktor der amtlichen Nachrichtenstelle Hofrat Weber macht im gleichen Zuge ebenfalls die Fahrt nach Berlin mit.
Vor seiner Abreise nach Deutschland gewährte der Staatssekretär des Aeußeren Dr. Guido Schmidt dem Wiener Vertreter des Deutschen Nachrichtenbüros eine Unterredung, in der er m a. erklärte: Ich möchte die Gelegenheit dieser
Unterredung bemühen, um der deutschen Reichsregierung meinen Tank für die an mich gerichtete Einladung auszusprechen, in der ich ein erfreuliches Symptom für das angebahnte vertrauensvolle Verhältnis zwischen unseren beiden Staaten erblicke. Gleichzeitig kann ich auch die Versicherung geben, daß ich mich, indem ich der freundlichen Einladung folge, als Bote betrachte, um auch unserer Befriedigung über Ausbau und Vertiefung der bestehenden guten Beziehungen Ausdruck zu verleihen.
Diese Fühlungnahme mit dem benachbarten, durch Bande des Blutes und des Geistes verbundenen Deutschen Reich namens des zweiten deutschen Staates aufnehmen zu können, erfüllt mich mit um so größerer Freude, als ich glaube ermessen zu können, mit welcher Anteilnahme diesseits und jenseits unserer gemeinsamen Staatsgrenze diese erste Begegnung nach Jahren schmerzlichen Bruderzwistes verfolgt wird. Ich bringe mit meinem Besuch die Grütze und Wünsche der österreichischen Regierung sür die Regierung des Deutsche» Reiches sowie die Genugtuung Oesterreichs über die Wiederherstellung der naturgegebenen Beziehungen seit dem historischen Tage des 11. Juli zum Ausdruck.
Freilich wird Politik nicht durch das Gefühl gemacht. Die Tage in Berlin sind darum nach sorgfältiger Vorbereitung der gründlichen Behandlung aller zwischen den beiden «taaken schwebenden Fragen gewidmet. Es gilt Hr"Berits se zu beseitigen, die sich in den letzten wahren gestaut haben, die Wege wieder frei zn wachen, Reibungsflächen auf das Unvermeidliche
zu beschränken, die Grenzlinie gemeinsamer Kulturarbeit auf dem Gebiete der Wissenschaft, der Hochschule, der Künste, des Theaters, des Films usw. abzustecken, die alten Beziehungen nach Tunlichkeit wiederanzuknüpfen und eine Form zu finden, durch die der Kulturzusammenhang elastisch, aber sicher wirksam gemacht wird. Die kurz nach dem 11. Juli angebahnten Wirt- schafts- und Devisenverhandlungen sollen intensiv weitergeführt werden, um so zu einer möglichst großen Erweiterung des Wirtschaftsverkehrs zu gelangen.
Durch den Mund seines Führers hat Deutschland immer wieder seinen Wunsch nach Erhaltung und Stärkung des Friedens bekundet. Wir glauben dieser Versicherung, glauben an den festen Willen der deutschen Regierung, mit friedlichen Mitteln im Wechselspiel der ideellen und materiellen Interessen zu bestehen. Da jede Vertiefung internationaler Zusammenarbeit einen Schritt weiter auf dem Wege friedlicher Entwicklung bedeutet, glaube ich, datz mein Besuch in Verlin überall dort Beisall finden wird, wo der ehrliche Wille, Frieden und Eintracht zu halten, besteht.
Seit Jahren fand kein österreichischer Staatsmann mehr den Weg nach Berlin. Der österreichische Staatssekretär des Auswärtigen, Dr. Guido Schmidt, ist daher nach dieser Pause der erste Vertreter der Bundesregierung, der in der Reichshauptstadt wie
der begrüßt werden kann. Dr. Schmidt gehört zur „jungen Generation" europäischer Politiker. Er bestand seine Feuerprobe in der großen Politik bei der Ausarbeitung des deutsch-österreichischen Abkommens vom 11. Juli d. I., nach dessen Abschluß er auf den Posten des Staatssekretärs für die auswärtigen Angelegenheiten berufen wurde. Dieses Abkommen, das in Anerkennung der politischen Realitäten und der völkischen Gemeinschaft Deutschlands und Oesterreichs die Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern wieder normalisierte, ist jedenfalls unter der tatkräftigen Mitarbeit Dr. Schmidts entstanden. Mit dieser Feststellung heben wir gleichzeitig die Tatsache hervor, daß es bei den Berliner Besprechungen um nicht weniger als den Ausbau des deutsch- österreichischen Abkommens vom 11. Juli geht.
Der österreichische Staatsmann darf überzeugt sein, in Deutschland eine herzliche Aufnahme zu finden, begleitet von dem Verständnis für die Erfordernisse seines Landes und von der Erkenntnis für die Fülle der Arbeit, die das Abkommen vom 11. Juli noch ließ, die aber gemeistert werden wird auf dem Boden der völkischen Gemeinschaft, die schon die Grundlaae der letzten Abmachungen bildete.
Kit UannersokiS „ventselilanS" auk , 1 er IVaelit in spnniscksn ksvvässsrn. Lvgliscksr Asrstörsr, passisrt äis „Dsutseblaml" von Klieavte. /Viioavto rvar bislior 8112 cksr cksntscbsn Botsobsckt, äis so unter unmittelbarem 8ebut2 unserer KrisASsebikke stanä. j^resse-Illustr. Rottmann
Journalisten Kämpfer in vorderster Linie
Neichspresseches Vr. Meirich über die Verbundenheit der faschistischen und der nationalsozialistischen presse
Rom, 18. November.
Zu Ehren des Reichspressechess Dr. Dietrich und der Abordnung der nationalsozialistischen Reichspresse, die Mittwoch mittag in Rom eintrafen, veranstaltete der italienische Zournalistenverband im Festsaal seines Verbandshauses ein Essen, zn dem auch leitende Beamte des italienischen Auhen- ministeriums und des Presse- und Propaganda- ministeriums geladen waren. Die Veranstaltung stand im Zeichen herzlicher kameradschaftlicher und weltanschaulicher Verbundenheit, wie sie in den beiderseitigen Trinksprüchen überzeugend zum Ausdruck kam.
In Vertretung des im Auslande weilenden Vorsitzenden entbot der Direktor der „Tribuna" Abgeordneter Euglielmetti der Abordnung der nationalsozialistischen Presse den Gruß des Faschismus und der faschistischen Journalisten, die, wie die nationalsozialistischen Pressevertreter, die beiden weltanschaulich verwandten Bewegungen und ihre ewigen Werte erfolgreich zum Siege geführt hätten. Der Besuch der nationalsozialistischen Gäste habe aus zwei Gründen besondere Bedeutung. Einmal erfolge er kurz nach der glücklichen Begegnung des italienischen Außenministers mit dem Führer des neuen Deutschlands, bei der die durchaus nicht formalistischen und äußerlichen Bande zwischen den beiden Nationen in gemeinsamer weltanschaulicher Verbundenheit vertieft und gestärkt werden konnten und dem gemeinsamen Kamps des Faschismus und des Nationalsozialismus gegen die drohenden Gefahren der bolschewistischen Barbarei eine feste Grundlage gegeben worden sei.
Tiefe Bedeutung komme dem Besuch aber auch deshalb zu, weil er gerade mit dem 18. November, dem Jahrestage des Beginns der ungerechten wirtschaftlichen Belagerung des im Ausstieg begriffenen faschistischen Italiens, zusammenfalle. Der Leitgedanke der italienischen Politik sei immer der Grundsatz der Gerechtigkeit gewesen und es sei daher gerade an diesem Jahrestag der italienischen Presse ganz besonders angenehm, den Vertretern des nationalsozialistischen Deutschlands und ihrem Führer, die kategorisch eine Teilnahme an dem ruchlosen Sanktionskrieg
Selbstmord des französischen Innenministers
kin letztes Schreiben Salengros zu den Vorwürfen der Vpposttion
(Liasnsr vrabthsriokt der „Bremer Leitung") noch vor wenigen Tagen der „Fall Salengro" die
Gemüter erhitzte und eine äußerst bewegte Debatte Parrs, 18. November. hervorrief. Dem Innenminister, dem von der Opposition
Aus Lille kommt die Nachricht, daß der französische Innenminister Salengro seinem Leben durch Selbstmord ein Ende gemacht hat. Als Bürgermeister der Stadt Lille hatte er am Dienstagnachmittag noch Besprechungen über die Ausgestaltung der Liller Handelsmesse, arbeitete dann aus der Bürgermeisterei und begab sich von dort in seine Wohnung. Hier wurde er am Mittwoch- vormittag von seiner Haushälterin in der Küche seiner Wohnung tot ausgesunden. Er hatte sich durch Gas das Leben genommen.
Auf den offiziellen Gebäuden Frankreichs wehen die Flaggen halbmast, auch über der Kammer, wo
vorgeworfen wurde, während des Weltkrieges desertiert zu sein, wurde zwar in dieser stürmischen Sitzung vor dem Parlament Genugtuung zuteil und die Kammer gab offiziell bekannt, daß sie an der ehrbaren Handlungsweise des Innenministers weder Zweifel gehegt habe, noch hegen werde, doch waren die innerpolitischen Auseinandersetzungen über diesen „Fall" damit nicht beendet. Die Vorwürfe der Opposition, die gerade dieie Angelegenheit gegen die Regierung ausspielte, hielten an, zumal manche Fragen und verschiedene Vorwürfe von ihr als nicht beantwortet oder nicht entkräftet betrachtet wurden. Vom Innenminister wurde verlangt, daß er sich nochmals einem Ehrengericht unterwerfe, und zwar einem Ehrengericht, das sich nur aus seinen Gegnern zusammensetzen sollte.
In einem letzten Schreiben erklärt Salengro vergeblich gekämpft zu haben und am Ende seiner Kraft zu sein. Es sei nicht gelungen, seine Ehre anzutasten, und er müsse nun denen die Verantwortung für seinen Tod zu tragen geben, die versucht hätten, seine Ehre zu beschmutzen Der „Fall Salengro" ist mit dem Tode des Innenministers nicht beendet sondern er dürfte erst jetzt in seiner ganzen Tragweite zur Erörterung kommen.
Der Bruder des Innenministers gab der Presse folgende Erklärung ab: „Mein Bruder war seit langer Zeit sehr mitgenommen, zunächst durch den Tod seiner Frau im Mai 1985, oann aber auch durch verschiedene Todesfälle, die sich kürzlich in unserer Familie ereignet haben. Sein Gesundheitszustand hat sich in der letzten Zeit noch verschlechtert. Der allgemeine Lügenfeldzug, der letzthin gegen ihn unternommen wurde, hat ihn verzweifeln lassen, obgleich nichts davon übriggeblieben ist. Er hat sich das Leben genommen."
des Völkerbundes abgelehnt hätten, mit tiefer Dankbarkeit einen freundlichen und herzlichen Willkomm zu entbieten.
Auf diese Begrüßungsworte antwortete Reichspressechef Dr. Dietrich im gleichen Geiste der freundschaftlichen und weltanschaulichen Verbundenheit und machte dabei u. a. folgende grundsätzliche Ausführungen über die geistige Verwandtschaft und die kämpferische Verbundenheit der faschistischen und der nationalsozialistischen Presse und ihre Bedeutung für ein neues internationales Gemeinschaftsleben:
„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit — die Eeisteskinder der liberalistischen Revolution und ihrer pseudo-demokratischen Mißgeburten — wo sind sie heute im Leben der Völker verwirklicht? Sehen Sie in diese Völker hinein, und ich brauche Ihnen die Antwort nicht zu geben! Diejenigen, die das Wort Freiheit am meisten im Munde führen, besitzen am wenigsten davon! Völker, die glücklich sind, weil sie gut regiert werden, wünschen nicht, von ihrem Glück befreit zu werden. Nach Freiheit verlangen nur diejenigen, die sie nicht besitzen!
Der Duce des faschistischen Italiens hat in seiner großen Mailänder Rede von dem wahren Wesen der Demokratie gesprochen, das in Italien verwirklicht sei und in erfrischender Weise dazu aufgefordert, endlich mit den „Gemeinplätzen und konventionellen Lügen" aufzuräumen. Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes, nicht Herrschaft der Mehrheit des Volkes. Das scheinen die Eibpächter der Demokratie auf den Gemeinplätzen des Parlamentarismus übersehen zu haben.
Mit viel mehr Recht als sie könne» die autoritären Bolksherrschaften des Faschismus und Nationalsozialismus den Anspruch erhebe«, die modernsten Demokratien der Welt zn sein. Sie stellen dem parlamentarischen Mehrheitsprinzip einer falsch verstandenen Demokratie das Verantwortungsprinzip des echte» demokratischen Führerstaates entgegen, der den Willen des Volkes nicht in der toten Zahl, sondern in der unmittelbaren Verbundenheit mit dem Leben der Nation sieht.
Wer die ganze Tiefe der geistigen Revolution in diesen beiden Ländern ersaßt hat, dem ist es ein Leichtes, die Begriffsverwirrungen des Liberalismus zu entlarven, die noch heute so viele Völker Europas blind machen gegenüber dem fruchtbaren neuen Gedankengut, das der Welt hier geschenkt wurde. Aber diese Völker werden, die Wahrheit nicht begreifen, so lange die Nutznießer der entthronten Ideen des Liberalismus ihre öffentliche Meinung beherrschen. Hier den schöpferischen Ideen des Nationalsozialismus und Faschismus eine Bresche zu schlagen, ihrem geistigen Vormarsch eine Gasse zu bahnen durch die Phalanx von Uebelwollen und Mißverstehen das ist die große und stolze Aufgabe, die der Presse des faschistischen Italiens und des nationalsozialistischen Deutschlands zufällt. Und ich schätze mich glücklich, mit Ihnen, zu wissen, wie sehr die Presse beider Länder an dieser großen Aufgabe bereits mit Erfolg gearbeitet hat.
Möge die Presse des Liberalismus reden von ihrer Freiheit, die keine ist. Unsere Freiheit ist das stolze Bewußtsein, sür unsere Nationen und mit unseren Nationen Leistungen vollbracht zu haben, um die uns alle anderen innerlich beneiden! '
Ich darf meine Aussühruugen schließen mit einem Wort, das der Duce des faschistischen Fta-