Ausgabe 
(28.8.1936) Nr. 239
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parteiamtliche Tageszeitung

Hachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Zielen Hansestadt Vremen

-iSEW Ps. Zustcllungsaeb, durch die Pust

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Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters m Oldenburg und Vremen

Anzeigen-Erundpreise-. Die W-mm-Zeile im Anzeigenteil 12Pf die 70 -mm>ZeiI« im Textteil 75 Ps- Ermäßigt« Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) so,nie sonstige Bedingungen^ Prsrs. liste 6 (Nachlaßstaffcl L). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag I2H-I3/-4 Uhr.

Nr. 2 ZS / 6 . Jahrgang

sreitag, 28 . Nugust 19 Z 6

kinzelpreis 15 Npf.

frankrelchs eustfalirtminlster Sowjet-flgentr

Unser Vagesspisgsl

Der Pariser Luftsahrtminister fördert die Ablieferung französischer Bomber an die Madrider Regierung.

Ein sowjetrussischer Fliegermajor hat das Kommando eines spanische» Geschwaders übernommen.

Mitglieder der GPU. durchsuchten die eng­lische Sowjetbotschaft.

Für den deutsch-österreichischen Reiseverkehr ist vorläufig ein Höchstbetrag von 338 RM. festgesetzt worden.

Der Führer hat Stuttgart zurStadt der Ausländsdeutschen" ernannt.

Die Vorbereitungen des Reichsparteitags Nürnberg 1938 sind in vollem Gange.

Der Reichsstatthalter Ritter von Epp traf gestern in der Hansestadt ein.

In Bremen begann eine bedeutsame Tier­zucht-Tagung.

Im Bremer Schmalfilmwettbewerb sind wert­volle Preise ausgesetzt worden.

Hohe Zuchthaus- und Geldstrafen wurden im Tabatprozeg verhängt.

Aus dem 12. Internationalen Reitturnier in Aachen kam der Hindenburg-Pokal an Deutschlands Reiter.

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^ r König voris dankt dem sükrer

Berlin, 27. August.

Der König der Bulgaren hat auf der Rückreise von Berlin nach Sofia folgendes Abschieds­telegramm an den Führer und Reichskanzler gerichtet: ' ,

Beim Verlassen deutschen Gebietes ist es mir ein Herzensbedürfnis Euerer Exzellenz sonne der Reichsregierung nochmals meinen tiefempfun­denen Dank für die mir und der Königin m Ihrem Lande zuteil gewordene, so überaus liebenswürdige Gastfreundschaft auszusprechen und zugleich der freundlichen Aufnahme zu gedenken, die Eure Exzellenz auch meinen Lands­leuten anläßlich der so glanzvoll verlaufenen Olympiade gewährten. Boris."

Vom siitirer begnadigt

Berlin, 27. August.

Der Führer und Reichskamler hat die vom Schwurgericht in Landsberg (Wirthe) gegen den 85jährigen Karl Zimmer mann wegen Ermordung des Friedrich Müller in Tornow- Abbau verhängte Todesstrafe im Gnadenwege m eine zehnjährige Zuchthausstrafe umgewandelt. Der Mord, an dem Zimmermann beteiligt war, liegt bereits 16 Jahre zurück und fand in einer Zeit statt, als Zimmermann erst 19 Sahre alt war. Zimmermann stand bei der Tat unter dem Einfluß seines älteren Bruders, der der Unter­suchungshaft Selbstmord begangen hat Er hat inzwischen eine Familie gegründet und bis zur Entdeckung seiner Täterschaft zurückgezogen und arbeitsam gelebt.

Sitingerechte flbkürzungen!

München, 27. August.

Der Reichsschatzmeister gibt bekannt: Auf An­regung des deutschen Sprachpflegeamtes bestimme ich hiermit daß für. Abkürzungen sämtlicher Organisationen der Partei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände künftighin die nach­folgend niedergelegte Form angewendet un d.

Abkürzungen, die nur aus einzelnen Buchstaben bestehen erhalten, soweit sie innerhalb eines Satzes in Erscheinung treten nur emen Punkt am Ende der Abkürzung (z. B. NSDAW, NSKN NSKOV) Stehen diese Abkürzungen für pcy all^ - B bei Inschriften, so kann auch diese Punkt'setzung unterbleiben, Abkürzungen, dw aus einzelnen Buchstaben sowie Wortteilen seh ^ erhalten einen Pun t »ach den Buchstaben un° einen Bindestrich zwischen Buchstaben und 4vcm teil (z. V. NSD.-Studentenbund, NS"Hago> icw. Presse). Die Einhaltung dieser Form bei Av kllrzungen gewährleistet ein sinngerechtes raumschönes Schriftbild. Schwarz.

ung der Nelchsarbeitskammer

Berlin, 27. August.

Mittelpunkt der »'"ten Tagung der Reichs-

ichdruck, datz die c-tt Nationalsozialismus 'glich waren. weUd-Nat,ona>w

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Zwei öomver fliegen nach Spanien

flppe» üerfluslondsdeutschen

Zur vierten keichstagung in krlangen

NeutraiitSt

Paris, 27. August.

Le Jour" undAction Francaise" berichten über den Abslug eines von der französischen Volks­front gestifteten Bombenslugeuges nach Spanien. Le Jour" erklärt, daß am 28. August ein zwei- motoriges Vloch-Vombenflugzeug des verbesserten ModellsVerdun 218" mit der Nummer 8 aus einer Flugzeughalle des Flugplatzes Villacoublay her- ausgerollt worden sei und einen halbstündigen Probeflug gemacht habe. In der Nacht sei von dem Flugzeug die französische Landeskokarde ent­fernt worden. Am 28. August sei der Apparat mit 2888 Litern Benzin an Bord mit einer Bombenvorrichtung, MG.-Turm und Funkein- richtung mit Kurs nach Süden gestartet. Die Flughallenaufsicht, die gewußt habe, daß das Flug­zeug der französischen Luftwaffe angehörte, habe einschreiten wollen, aber es sei ihr bedeutet wor­den, daß aus besonderen Befehl des Lustfahrt­ministers Cot der Start genehmigt sei. (!)

Die Direktion der Bloch-Werke bemühe sich, den Bestimmungsort des Flugzeuges zu verheimlichen, aber die Arbeiter von Bloch machten sich eine Ehre daraus, zu erklären, daß er Apparat nach Spanien unterwegs und für die Madrider Regierung bestimmt sei, ebenso wie ein zwei­ter ebensolcher Apparat Nummer 6, der binnen kurzem starten werde.

Mit Genehmigung des Lnftfahrtministers Cot seien diese beiden neuesten Bombenflug­zeuge aus den Beständen der französischen Luftwaffe entnommen worden. Die Arbeiter erklärten, die beiden Flugzeuge seien von der französischen Gewerkschaft der Madrider Re­gierung gestiftet worden.

DieAction Francaise", die den Vorfall ähnlich schildert, verlangt den Staatsgerichtshof für den Luftsahrtminister Cot; denn hier handele es sich nicht mehr um Waffenschmugqel, sondern darum, daß ein Minister die im Ministerrat gefaßten öffentlichen Beschlüsse völlig mißachte.

Es handele sich um eine ossene und absichtliche Verletzung der von der französischen Regierung selbst vorgeschlagenen Neutralität. Man könne sich sogar fragen, ob diese Vorsiille nicht den Zweck ver­folgten, die laufenden Neutralitätsverhandlungen

auffliegen zu lassen. Das Blatt fragt:In welcher Lage besindet sich Delbos? Was werde« Deutschland, Italien und England tun? Welche Rolle spielt dieserselbstbewußte kleine Schlingel", dem man das Luftsahrtmimsterium übertragen hat? Ist Pierre Cot der Agent der Sowjets, der den Auftrag hat, uns entgegen unserem Willen in den Krieg hineinzuziehen?"

Wir haben uns in der letzten Zeit daran gewöhnen müssen, daß sogar französische Regierung skreise die Neutralitätspolitik des Quai d'Orsay bewußt zu durchkreuzen versuchen. Wenn sich jetzt aber Frankreichs Luftsahrtminister dazu hergibt, den spanischen Marxisten Bombenflugzeuge der Luftwaffe seines eigenen Landes auszuliefern, so ist das zweifellos der Gipfelpunkt, der Pariser Einmischungsaktionen. Die Frage der Action Francaise", ob Pierre Cot der AgeUt der Sowjets sei, mag das französische Volk selbst beantworten. Uns bietet das Zusam- menspiel zwischen dem französischen Luft­fahrtminister und den bolschewistischen Machthabern keine Rätsel mehr.

(Siehe auch Seite 2)

Stalins eonvomr NMürittachS verhaftet

Mitglieder der 6PU. durchsuchten die englische Sowjetbotschast

London, 27. August

I» Moskau wurde der sowjetrussische Militär­attache in London, General Putna, verhaftet. Er wird der Mittäterschaft an der Verschwörung der Trotzkisten gegen hohe Sowjetführer beschuldigt. Die Verhaftung erregt in England besonders wegen der Umstände, unter denen die Abreise des Generals erfolgte, beträchtliches Aufsehen. Zwei Tage bevor General Putna unter dem Vorwand, in Moskau an einer militärpolitischen Konferenz

teilzunchmen, vor etwa drei Wochen zuriickberusen wurde, erschienen derEvening News" zufolge in der Londoner Sowjetbotschast zwei Mitglieder der GPU., die sämtliche Privatpapiere des Vot- schafterpersonals, auch Putnas, durchsuchten.Eve­ning News" teilt mit, daß Putna wahrscheinlich auch des militärischen Landesverrates angeklagt werde.

An dem Tage, an dem Putna aus Sowjetrußland nach England zurückkehren sollte, hatte sich, wie

Evening News" weiter meldet, seine Frau aus dem Bahnhof in London zum Empfang einge­bunden Da Putna nicht eintraf, telegraphierte sie nach Moskau, erhielt aber erst nach mehreren Tagen eine Antwort, die sie veranlaßte, London zu verlassen.

Die Sowjetagenten in London haben derEve­ning News" zufolge in London Erkundigungen über den Umgang Putnas in Londoner russischen Enngrantenkreisen eingezogen. Besonders ver­suchten sie festzustellen, ob Putna Besucher vom Festlande empfangen hat. General Putna hat aus der Moskauer Militärakademie studiert und war ein Schützling des zur Zeit noch in Amt und Würden befindlichen Kriegsministers Woro- schilow. dem er auch seinen Attachsposten in London verdankt.

Sroße Manöver der Noten flrmee

Moskau, 27. August.

Die großen Herbstmanöver der Roten Armee werden dieses Jahr Anfang September in Weiß- rußland stattfinden. Der Standort des Haupt­quartiers wird Smolensk sein. Jedoch auch in anderen Teilen der Sowjetunion werden gegen­wärtig Uebungen und Manöver sämtlicher Trup­penteile abgehalten, so große Luftmanöver in der Nähe von Leningrad in Verbindung mit Luftschutz und Verdunkelungsübungen. Die Mos­kauer Presse berichtet über Herbstmanöver der Truppen' des kaukasischen Militärbezirks sowie über Luftmanöver und Luftschutzübungen im Um­kreis der Hauptstadt Weißrußländs Minsk.

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Der Oberbefehlshaber Ler Kriegsmarine

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Zivile" Fluglinie Moskau-Prag

Moskau, 27. August

Am Mittwoch traf in Moskau der Direktor der tschechoslowakischen Luftverkehrsgesellschaft Stores in Begleitung eines größeren Mitarbeiterstabes ein. Während seines Aufenthaltes in Moskau sollen die letzten Einzelheiten der Eröffnung der regelmäßigen Fluglinie MoskauPrag festgelegt werden.

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Der Plan, einezivile" Flugverbindung zwischen Moskau und Prag einzurichten, tauchte bekannt­lich sofort nach dem Abschluß des tschechoslo- wakisch-sowjetrussischen Beistands­paktes auf. Bereits im Herbst 1935 wurden die ersten Probeflüge auf der Strecke MoskauKiew KlausenburgPrag durchgeführt. Diese Flug­strecke soll planmäßig in 14 Stunden bewältigt werden. Seit dem August vor. Js. wurde eifrig an dem Ausbau der Flugplätze und der Ein­richtung von Hilfslandungsplätzen sowie der Siche­rung des Nachtfluges durch die Anlage von Leuchtfeuern gearbeitet. Die Eröffnung dieser neuen Fluglinie ist für den 1. September vorge­sehen. Sie ist vom Standpunkt der normalen Flugverkehrstechnik aus betrachtet ein Unding, da die Strecke in einem großen Bogen Hunderte von Kilometern auf dem Scheitel der Karpathen unter ungünstigen meteorologischen Bedingungen ent­lang führt Diese neuezivile" Fluglinie mutz daher unter Berücksichtigung der Stellung Prags als Brückenkopf für die Wcst-Ost-Verbindung Moskaus betrachtet werden.

SsnerslLSwIrLl, vr.b.a

Sowjetrussischer votschafter siir Madrid

Moskau, 27 August

Die Moskauer Regierung hat den Sekretär des Völkerbundes, Rosenberg, zum Votschafter in Madrid ernannt.

ll. iM. In der nächsten Woche, unmittelbar vor dem Reichsparteitag, treten in Erlangen die führenden Männer der Ausländsdeutschen zu ihrer von der Auslandsorganisation ^8er NSDAP. veranstalteten vierten Reichstaguntz zusammen. Es ist ein schon traditionell ge­wordener Appell unserer Volks­genossen jenseits der Grenzen, der das große erhebende Ereignis von Nürn­berg einleiten wird, ein Appell des draußen in der Welt auf Vorposten stehenden Deutsch­tums. Auf Vorposten stehen das heißt hier: ganz auf sich selbst, auf fein eigenes Können angewiesen sein und doch die see­lische und geistige Verbindung mit dem Kraftzentrum der Heimat aufrechterhalten, heißt: auf schwierigstem Gelände Gefahren und Widerständen kühn die Stirn bieten. Wer in den hinter uns versunkenen Systemjahren im Auslande sein Deutsch­tum zu vertreten und nicht selten auch zu verteidigen hatte, weiß, wie unsagbar schwer dieser Kampf gerade deshalb durchzuführen war, weil in der Staatsführung der Heimat kein geschlossener, kraftsammelnder Ausbau- wille am Werke sein konnte. Freilich gab es in den Kampsjahren der NSDAP. im Aus- land sehr viele Reichsdeutsche, die vom Sieg der nationalsozialistischen Idee überzeugt waren, ihrem Glauben an das ewige Deutsch­land, auch unter den schlimmsten Anfein­dungen treu blieben und so die Gegner der Bewegung auf Granit beißen ließen. Die große, alle erfassende Kraft der deutschen Volksgemeinschaft aber konnte erst nach der nationalsozialistischen Machtergreifung bis in unsere fernsten Auslandsgruppen aus­strahlen. Wir erinnern uns in diesem Zu­sammenhang der Worte des Führers, mit denen er vor einem Jahr in Erlangen den Ausländsdeutschen die beispiellose Wandlung auf dem Gebiete ihrer Volkstumsarbeit vor Augen führte: Es ist das Große, das der Nationalsozialis­mus dem deutschen Volk geschenkt hat, daß der Deutsche, der nun in das Ausland kommt, nicht ein verlorenes Glied ist, sondern ein lebendiges Mitglied der Volksgemeinschaft bleibt."

In stiller beharrlicher Kleinarbeit haben die Mitglieder der Auslandsorganisation der NSDAP. unter der straffen Führung ihres Gauleiters Bohle die Voraussetzungen für die innere Teilnahme der Ausländsdeutschen am gewaltigen Geschehen ihrer Heimat geschaf­fen. Wenn sich nun in wenigen Tagen Parteimitglieder aus allen Erdteilen wieder in Erlangen zum Austausch ihrer Er­fahrungen und zu neuer Zielsetzung ein- sinden, so können sie, ohne die Größe der noch vor ihnen liegenden Aufgaben zu ver­kennen, mit nicht geringem Stolz auf sicht­bare Erfolge ihrer bisherigen Tätigkeit zurückblicken. Ueberall in der Welt be­schleunigten die Bannerträger Adolf Hitlers den siegreichen Vormarsch der Wahrheit über das neue Deutschland. Die Organisation einschließlich ihres Amtes Seefahrt steht festgefügt, getragen von der unerschütterlichen Gewißheit aller ihrer Einzelglieder, daß Vor­urteil, Haß, Lüge und Verleumdung, mögen sie auch hier und da noch triumphieren, dank der tatkräftigen Aufklärungsarbeit und der vorbildlichen Haltung der deutschen Kämpfer im Ausland immer mehr in die Enge ge­trieben worden sind und in absehbarer Zeit völlig zu Boden geworfen sein werden.

Einen Unterschied zwischen Deutschtum und Nationalsozialismus gibt es nicht! Des­halb ist und bleibt die wichtigste staats- politische Mission der in fremden Ländern wirkenden Mitglieder der Auslandsorgani­sation: begeisterte Künder zu sein deswahren.unverfälschtenNati- o nal so z ia l i'sm u s. Indem sie die Ge­setze ihres Gastlandes achten, dem fremden Volkstum Verständnis entgegenbringen und gegenüber innerpolitischen Auseinander­setzungen niemals von der Linie korrekter Neutralität abweichen, helfen sie entschei­dend mit, die von jüdischer Seite widör besseres Wissen verbreitete Meinung zu beseitigen, die NSDAP. wolle die national­sozialistische Weltanschauung allen Völkern aufzwingen. Auch darin unterscheidet sich ja die deutsche Bewegung vom kultur- zerstörenden bolschewistischen Machthunger, daß sie ihre geschichtsgestaltenden Ideen lediglich innerhalb ihres eigenen Bereiches verwirklicht, wie sie andererseits keinen fremden Eingriff in ihre Lebenssphäre duldet. Das Bestreben, Klarheit über Ziel und Wege der deutschen Politik zu schaffen, kann jedoch nie als Mißachtung des Neutralitätsgrundsatzes angesprochen wer-