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parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen
der Nationalsozialisten Bremens
flmtsblatt des Senats der Zielen Hansestadt vremen
Das amtliche verkündungsblatt des Beichsstatchalters in Oldenburg und Bremen
Anzeigen-Grundpreise: Die W-mm-Zeile ,m Anzeigenteil 12 Ps-, die 70 -inm-Zsile im Textteil 75 U. Ermäßigte Grundpreise (für kleine FamUn-ii.Anzeigen u. a.i soime l?"üige liste6(NackEta!iel c). Für Anzeigen dun» Fernsprecher keine Gemahl Annahn eschluß lk Uhr. Sprechzeit- Verlag werktäglich 12-13 Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag 12)4-1344 Uhr.
Nr. 164 / 6. Jahrgang
Sonntag, 14. Juni 1SZ6
kinzelpreis 15 Npf.
deutsches Schulschiff mit unsterblichem Namen
Der sichrer beim Stapellauf der Vreimastbark „Horst Messet / Sie Mutter des toten Helden voWelst die raufe
Leuchtendes Vorbild
Hamburg, 14. Juni
Das zweite Segelschulschisf der Kriegsmarine „Horst Messe!" ist am Sonnabend im Hamburger Hafen im Beisein des Führers und Reichskanzlers glücklich vom Stapel gelaufen.
Es ist ein Meisterstück deutschen Segelschiffbaues, das auch in der Zeit der Dampf- und Motorschiffe nicht vernachlässigt
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London bereitet eine Schwenkung in der Sanktionsfrage vor.
Die 4V-Stunden-Woche in Frankreich erweist sich in Paris als gefährliches Experiment.
Das neue belgische Kabinett wurde gebildet.
Das neue Segelschulschiff unserer Kriegsmarine wurde in Gegenwart des Führers getanft.
Buudesleiter des PDA., Dr. Steinacher, eröffnete die Große Bremer Volkstumsausstellung.
Aus dem Davis-Pokal-Treffen Deutschland Jrland ging Deutschland als Sieger hervor.
Bremens Haushaltsvoranschlag 1838 ist ausgeglichen.
Im bremischen Seeverkehr hat sich die Aus- ladung der Schiffe gebessert.
Die Norddeutsche Hütte setzt weiter erhebliche Mittel für die Erneuerung der Anlagen ei«.
Von der Argo-Reederei wurde der zweite neue England-Dampfer, ein Maiersorm-Schisf, übernommen.
Ueber 200 Bremer Schwerkriegsverletzte waren Gäste des DDAC.
worden ist. Der gestrige Tag war ein Festtag für Hamburg, für die Kriegsmarine, für die deutsche Seefahrt und das ganze deutsche Volk, um so mehr, als der Führer Adolf Hitler an diesem Ehrentag seines Sturmführers selbst gekommen war, um an der Stapellauffeier teilzunehmen.
Von den Helgen der Werften, von den im Hafen liegenden Schiffen, die über die Toppen geflaggt haben, und von allen Häusern Hamburgs wehen die Fahnen der Freiheit in den leuchtenden Sommertag. Dicht neben der Helling, auf der das neu erbaute Schulschiff liegt, hat die „Eorch Fock", das zuerst erbaute Segelschulschiff, die bereits am Donnerstag im Hamburger Hafen eingetroffen ist, festgemacht.
Der slilirer trifft ein
Um 10.30 Uhr stößt das Boot mit dem Führer von Aviso „Grille" ab und trifft bald darauf an der Kaianlage der Werft ein. Auf dem Werftgelände wird der Führer, in dessen Begleitung sich Reichskriegsminister Eeneralfeldmarschall v. Blomberg, die Reichsminister Hetz und Dr. Goebbels sowie der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Dr. Raeder befinden, von Reichsstatthalter Kaufmann, dem Regierenden Bürgermeister Krogmann, sowie den leitenden Männern der -Vauwerft aufs herzlichste willkommen geheißen. Der Führer schreitet unter den Klängen des Präsentiermar- sches und der Lieder der Nation die Front einer Ehrenkompanie des Segelschulschiffes „Gorch Fock" und eines Ehrensturmes der Berliner SA. ab, die vor dem festlich geschmückten Bug des neuen Schiffes aufmarschiert sind, und grüßt die "lte Sturmsahne des Sturmes V. und die Stan- rrte, die Horst Wessels Namen tragen. Dann libt sich Adolf Hitler unter brausenden Heilten der sich drängenden Menschenmenge auf e Ablauftribüne. .
Hier haben sich inzwischen eingefunden: die utter Horst Wessels und seine Schwester igeborg, ferner der Stabschef der SA., Lutze, S.-Obergruppenfllhrer Sepp Dietrich, Reichsessechef SS.-Gruppenführer Dr. D i e t r i ch, der immandierende General des X. Armeekorps, Ge- ral der Kavallerie Knochenhauer, der immandierende Admiral der Marinestation der zrdsee, Vizeadmiral Schultze, der Chef des ldungswesens der Marine, Vizeadmiral Saal- ächter, der Chef des allgemeinen Marineres Berlin, Vizeadmiral Bastian, der Chef s Konstruktionsamtes Berlin, Ministerialdirek- c Schulz, SA.-Obergruppenführer v. Iagow ierlin) und weitere führende Männer der Par- und des Staates in Groß-Hamburg. Backbord- d steuerbordseits des neuen Schiffes haben nenabteilungen der Kriegsmarine des Heeres, r Luftwaffe und aller nationalsozialistischen For- rtionen Aufstellung genommen, an deren Reihen , die Werkscharen der Werft und Abordnungen c Arbeiterschaft von Blohm L Voß anschließen.
Nudolf Heß spricht
Der Stellvertreter des Fllhrers^Reichsminffter idolf Heß, nimmt das Wort zur -raufrede Die- i Schiff soll den Namen des Dichters und Kamp- :s der Front der deutschen Revolution „Horst essel" tragen - so wie sein Schwesterschiff den
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Namen des Dichters und Kämpfers der Front des Krieges zur See „Eorch Fock" trägt.
Die beiden Segelschulschifse unserer Kriegsmarine tragen damit Namen von Kämpfern und Dichtern der gleichen Idee — von Männern, die ihr Leben gaben für diese Idee. Die Idee heißt „Deutschland"; das Deutschland, das Millionen im Kamps für Deutschland im großen Kriege erschauten; das Deutschland, das ihnen als Deutschland der Zukunft vor dem geistigen Auge stand; das Deutschland, geboren aus dem Erleben gemeinsamen Ringens, gemeinsamen Leidens, gemeinsamen Sterbens der deutschen Menschen; das Deutschland, für das es sich lohnte, das Leben zu lasten.
Ihre Hoffnung war, daß aus der Hingabe des Einzellebens erstehe ein Leben der deutschen Gemeinschaft, würdig ihres Opfers. Ihr Glaube war ein Deutschland, getragen vom Geist der Front, war ein nationalsozialistisches Deutschland, ohne das sie das Wort „Nationalsozialismus" kannten. Die Idee dieses Deutschlands trugen die Frontkämpfer mit sich in die Heimat. Die Idee dieses Deutschlands erhob der Frontkämpfer Adolf Hitler zur Idee der Heimat — zurJdeedes deutschenVolkes
— in Erfüllung des Vermächtnisses der Front. Aus der Idee dieses Deutschlands gestaltete Adolf Hitler die st o l z e Wi r k l i chkeit des Drit? tenReiches.
fllles fiir Deutschland
Im Ringen Adolf Hitlers um die Erfüllung dieser Idee zur Idee Deutschlands, im Ringen um das Werden des Dritten Reiches ließ Horst Wessel sein Leben aufgehen im Dienste am Führer und an seiner Idee. Horst Wessel lebte den Nationalsozialismus vor. Auf daß er den Glauben an den Nationalsozialismus unter den Arbeitern der Faust verbreiten konnte, wurde der Student Horst Wessel zum Handwerker.
Horst Wessel vereinte in sich den Arbeiter des Geistes mit dem Arbeiter der Faust, vereinte in sich den Nationalisten der Idee mit dem Sozialisten der Tat.
Auf daß er den Glauben an den Nationalsozialismus denen geben könne, deren Leben reich an Entbehrungen ist, entsagte er einem bürgerlichen Leben und wählte das Leben inmitten von Arbeitern der Faust — inmitten von Arbeitslosen. Auf daß er die Bereitschaft, das Leben für die Idee hinzugeben, bewies, hielt er die Fahne h o ch an der Spitze seines proletarischen Sturmes
— auch als er wußte, daß „Rotfront" seinen Tod beschloß. Weil Horst Wessel einer der erfolgreichsten Kämpfer des Nationalsozialismus war, sollte er sterben. Der tote Horst Wessel aber vervielfachte seine Kräfte. Indem Träger der marxistischen Revolution Horst Wessel erschossen, wurde Horst Wessel zur symbolischen Gestalt der deutschen Revolution — wurde er zum unerbittlichen Mahner für die deutschen Revolutionäre. Indem Horst Wessels Lippen verstummten, wurde sein Lied zum Lied der deutschen Revolution — wurde zum Liede des Deutschlands, das diese Revolution gebar. Indem Horst Wessel starb, wurde Horst Wessel uns unsterblich.
Schiff trage den unsterblichen Namen hinaus über die Meere — trage ihn unter der Flagge, unter der Horst Wessel kämpfte und siel. Trage stets mit dir den Geist Horst Wessels! Uebertrage den Geist Horst Wessels den Jungen, die aus dir zu Männern erzogen werden. Uebertrage ihnen den Geist der Front! Uebertrage ihnen den Geist
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der Kameradschaft, frei von allem Klassen- und Standesbegrifs, den Geist des Zusammenstehens, des Einsatzes des einen für den anderen, den Geist der Pflichterfüllung über den Befehl hinaus, den Geist, der Entbehrungen aus sich nimmt, um einer Idee willen, den Geist der persönlichen Schlichtheit und Einfachheit, den Geist, der das Sein über den Schein stellt — den Geist des Dienens am Ganzen — den Geist der Hingabe des Lebens für Deutschland! Uebertrage ihnen den Geist, der die Fahne hochhält bis zum letzten Atemzug, ob auch das Schiff versinkt. Uebertrage ihnen die Liebe, übertrage ihnen die Treue zum Führer! Wir grüßen den Führer, der das neue Deutschland schuf, dem wir es danken, daß deutsche Schiffe wieder ihre Fahne in Ehren zeigen können, die stolze Fahne eines freien Volkes!"
Das Siegheil auf den Führer hallt von den hohen Schiffswänden und den Mauern der Werftanlagen wider, das Deutschlandlied klingt auf. Dann vollzieht die Mutter des toten Helden, Frau Margarethe Wessel, die feierliche Namens- gebüng mit den Worten: „Ich taufe dich Horst Wessel!"
Der Startschuß ertönt, und unter Sieg-Heil- Rufen und den Klängen des Liedes des Dichters der deutschen Revolution gleitet das stolze Schiff erst langsam, dann schneller und schneller glücklich in sein Element.
Die Vreimastbark
Die „Horst Wessel" ist hauptsächlich für Ausbildungsfahrten in den heimischen Gewässern bestimmt. Die Hauptabmessungen sind: größte
Länge des Schiffsrumpfes 81 Meter, größte Länge mit Bugspriet 90 Meter, größte Breite 12. Meter; der Tiefgang beträgt 5 Meter, die Wasserverdrängung 1750 Tonnen. Das Schiff ist eine Dreimastbark mit einer Segelfläche von etwa 2000 Quadratmeter. Die Höhe der Masten über der Wasserlinie beträgt etwa 45 Meter. Ein 750-PS.- MAN-Hilfsmotor befähigt das Schiff, nur mit Motorkraft fahrend, eine Geschwindigkeit von 10 Knoten zu erreichen. Etwa 200 Anwärter für die verschiedenen Laufbahnen der Marine können mittschiffs in zwei großen Räumen auf dem Zwischendeck untergebracht werden. Außerdem ist eine ständige Besatzung von 9 Offizieren, 13 Feldwebeln, 26 Unteroffizieren und etwa 30 Mann an Bord.
llmparteien-üeglerung in velgien
Van Zeeland am Ziel — flußenminisler das Mitglied der so,ialislifchen Partei Spaak
Brüssel, 14. Juni.
In Brüssel sind die Verhandlungen des früheren belgischen Ministerpräsidenten van Zee- land über die Neubildung der Regierung am Sonnabend beendet worden. Das neue Kabinett setzt sich folgendermaßen zusammen: Vorsitzender des Ministerrates'(ohne Portefeuille): Paul van Zeeland; Außenminister: Spaak (Sozialist); Innenminister: de Schryver (Katholik); Landesverteidigung: General Denis; Justiz
minister: Booesse (Liberal); Finanzen und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: de Man (Sozialist); Wirtschaftsminister: van Jsacker
(Katholik); Oeffentlichc Arbeiten: Merlot
(Sozialist); Arbeit und soziale Fürsorge: De- lattre (Sozialist); Verkehr: Marcel Henry Jaspar (Liberal); Kolonien: Rubbens
(Katholik); Post und Telegraph: Bouchery (Sozialist):, Gesundheitswesen: Vandervelde (Sozialist),;: llnterrich.tswesen: Hesta (Liberal); Landwirtschaft: wahrscheinlich Pierlot (Katholik). — Die neuen Minister werden heute vereidigt.' Der erste Ministerrat findet ebenfalls heute statt.
Wenn nicht wiederum Schwierigkeiten auftauchen, wird sich das Ministerium van Zeeland dem
Parlament am 24. Juni vorstellen. Die neue Regierung ist eine Drei-Parteien-Regierung, die sich in der aus 202 Sitzen bestehenden Abgeordnetenkammer auf eine Mehrheit von 156 Abgeordneten stützen kann. Die meisten Mitglieder der neuen Regierung haben auch dem vorigen Kabinett van Zeeland angehört.
Die Bildung der Regierung war mit außergewöhnlich großen Schwierigkeiten verbunden. Insbesondere hat der Führer der Sozialistischen Partei, Vandervelde, aus vorwiegend persönlichen Gründen die Bemühungen van Zeelands bis zum letzten Augenblick zu durchkreuzen versucht.
Das Programm der Regierung ist noch nicht bekannt. Es ist anzunehmen, daß die wirtschafts- und sozialpolitischen Forderungen der Gewerkschaften sich bei der letzten Formulierung in stärkerem Maße durchgesetzt haben. Die Besetzung des Ministeriums für Landesverteidigung mit' dem General Denis, der Kommandairt des Lütticher Wehrkreises ist, dürfte dem Wunsch des Königs ent'prochen haben, die Verantwortung für die, Landesverteidigung überparteilichen Händen zu übertragen und sie den Parteieinflüssen, die sich namentlich unter dem früheren Minister D e-
veze geltend machten, zu entziehen. Das Außenminiskerium hatte van Zeeland von Ansang an dem Sozialisten Spaak zugedacht, spaak, der noch vor'eineinhalb Jahren auf dem äußersten linken Flügel der sozialistischen Partei stand, und damals, sehr radikalen Auffassungen huldigte, hat inzwischen eine Wandlung durchgemacht. Er war schon im vorigen Kabinett einer der engsten Mitarbeiter van Zeelands.
Sluttat spanischer Marxisten
Madrid, 14. Juni.
In P,alenci.ana bei Cordoba wurde ein Beamter der Polizeigruppe. Guardia C i v i l, der in der Nähe des marxistischen Parteihauses Dienst tat, von mehreren Marxisten überfallen, in das Innere des Hauses geschleppt und hier durch mehrere Messerstiche ermordet. Als die Kameraden des Polizcibcämten von dem Vorfall Kenntnis erhielten und gegen die Täter.einschreiten wollten entstand ein Feuergefechl, in dessen Verlauf vier Kommunisten getötet und mehrere verletzt wurden. -
Horst weffel und siorck fock
Schisssnamen von Hellem, erhebendem Klang * Bremen, 14. Juni.
Das gestern in Hamburg in Gegenwart des Führers vom Stapel gelaufene neue Segelschulschiff unserer Kriegsmarine wurde auf den Namen „Horst Wessel" getauft.
Nachdem das erste Segelschulschiff unserer heutigen Kriegsmarine» oas im Vorjahr in Dienst gestellte Segelschulschiff, den Namen „GorchFo ck" trägt, kann man wohl sagen, Saß mit der Namensnennung von Schiffen in der Kriegsmarine eine Tradition begonnen hat, die aus echtem Frontgeist heraus frei von allen Klassen- und Standesbegriffen die Namensauswahl vornimmt ohne Ansehen des Ranges, den der „Taufpate" hatte oder hat, d. h. lediglich im Hinblick auf dessen Persönlichkeitswert gemessen an nationalsozialistischen Grundsätzen, also in Bewertung seines Einsatzwillens, seiner Pflichterfüllung und seiner Hingabe für Deutschland.
Horst Wessel — Gorch Fock! Huret Namen, deren Klang unsterblich ist, weil er hell und stark schwingt im Empfinden aller Vblksgenossen, weil damit unzertrennlich verbunden ist, was von jeher einem heroischen Volke als der größte und erhabendste galt: stolze, mannhafte Opserbereit- schaft für eine Idee bis in den Tod.
Horst Wessel, Gorch Fock! Wie klingen diese Namen beim Volke, bei der Wehrmacht, bei der Kriegsmarine, vor allem bei den Besatzungen der Schiffe selbst, die solche Namen tragen dürfen. Die Ehre des Soldaten liegt im bedingungslosen Einsatz seiner Person für Volk und Vaterland bis zur Opferung des Lebens. Die Ehre des Volksgenossen ebenfalls. Denn Soldat ist und soll sein, wer immer in der großen deutschen Volksgemeinschaft steht, ganz gleich, welche Aufgaben ihm gesetzt sind, ganz gleich welche Uniform er trägt, gang gleich, ob er eine Uniform trägt oder nichr.
Hör st Wessel undGorchFock! Sie haben diese Ehre des Soldaten allen Menschen deutschen Blutes vorgelebt, und es liegt nur im Wollen jedes deutschen Volksgenossen, diesen vorgelebten Beispielen nachzuleben und somit voll und ganz auch jener Ehrung der ganzen Nation teilhaftig zu werden, welche diesen zwei Unsterblichen mit vielen anderen ihresgleichen heute und für alle Zeiten teil wird.
Horst Wessel und Gorch Fock! Wie klingt das als Name von Kriegsschiffen anders als früher etwa „Prinzessin Soundso" oder Namen, die nichts mit dem Heldengeist zu tun hatten, der auf einem Schiffe der deutschen Kriegsmarine waltet und walten muh, wenn diese ihre Aufgabe erfaßt hat und erfüllen will.
„Horst Wessel" und „Gorch Fock" neben „Admiral Scheer", „Graf Spee", das sind die richtigen Kriegsschiffbenennungen, die einen Begriff geben von dem Größten, was von der Mannschaft eines deutschen Schiffes verlangt wird: Höchste Staats- und Pflichtausfassung! Es muß diese Auffassung in jedem Menschen deutschen Blutes liegen, ob Admiral oder Matrose, ob Kapitän oder Maschinist. Die bereitwillige, vertrauensvolle, willensmäßig aufs stärkste angespannte Einsatzfähigkeit der Volksgemeinschaft vom ersten bis zum letzten Volksgenossen ist es, was jederzeit als Voraussetzung des Erfolges eines Volkes betrachtet werden muh, und wenn wir heute, auf Jahresfrist rückschauend, erkennen, wie auf Grund dieser Voraussetzungen innerhalb weniger Monate Heer, Flotte und Luftstreitmacht zusammen mit einer leistungswilligen und leistungsfähigen Wirtschaft die riesenhafte Aufgabe des Neuaufbaus der gesamten deutschen Streitkraft bewältigt haben, so wissen wir wohl, daß allein reibungsloses, kameradschaftliches Zusammenarbeiten von Befehlenden und Gehorchenden das Wunder vollbracht hat. vor dem die Welt heute staunend steht, und sehen damit, wie Einordnung und Gehorsam im Dienst des Ganzen ebenso wichtig, aber auch ebenso ehrenvoll ist wie Organisieren und Befehlen. Daraus ergibt sich dann von selbst, daß die mit den Namen von Horst Wessel und Gorch Fach fortlebenden Beispiele unsterblichen Heldentums ebenso bedeutsam und ebenso ewig sind wie die mit den Namen Graf Spee und Admiral Scheer und allen anderen großen