parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfront Dremen
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der NationkchuZmIisten Bremens
flmtsblatt des Senats der Zielen liansestadt vremen
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Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
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Nr. 15S / 6. Jahrgang
Menstag, S. Juni 1SZS
Einzelpreis lS Npf.
Nur noch 14S1lM Meitslose in veutschlan-
A Unser logesspsegel
Die französischen Gewerkschaften haben ihre Streikforderungen restlos durchgesetzt.
Bei den belgischen Prooinzialwahlen verzeichnet die „Heimattreue Front" einen neuen Erfolg.
Nach Mitteilungen des amerikanischen Munitionsausschusses ist Amerika aus wirtschaftlichen Gründen in den Krieg gegangen.
Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist aus 1491 009 gesunken.
In Berlin eröffnete Reichsminister Dr. Frist den sechsten Internationalen Gemeinde- kongreß.
Aus der Deschimag-Werst lies gestern das größte Walfang-Mutterschiff oom Stapel.
Die Kinderreichen des Kreises Bremen kehrte« aus Köln zurück.
Die Technische Nothilfe Bremen zeichnete alte verdiente Helfer aus.
Bor der NS.-Frauenschaft des Kreises Bremen sprach die Auslandsreferentin Pgn. Richers-Hamburg.
Die Hansa-Linie konnte 1935 bessere Betriebsergebnisse erzielen und weitere Schulden abdecken.
8 W!ü!
sür ein ewkges Veutfchland
Glückwünsche des Führers an den Reichsbund der Kinderreichen
Köln, 9. Juni.
Aus Anlaß der Reichstagung des Bundes der ? Kinderreichen in Köln sandte dessen Bundesleiter 2 folgendes Telegramm an den Führer: „Vom Z Ehrentag der deutschen Vollfamilie in Köln dan- s' ken über 56 909 kinderreiche Väter und Mütter a des RdK. ihrem Führer für die von seinem Ttell- >c vertreter entbotenen Grüße und geloben unver- c brüchliche Treue für ein ewiges Deutschland."
Auf dieses Telegramm antwortete der Führer r wie folgt: „Den in Köln versammelten Vatern r und Müttern des Reichsbundes der Kinderreichen r danke ich für die mir telegraphisch übermittelten 7 Grüße. Ich erwidere sie mit den besten Wünschen i für die weitere Arbeit des Bundes, für die Zu- ' kunft und die Erneuerung des deutschen Volkes.
1 Adolf Hitler."
Versetzung des Sefreiten Kraus
Passau, 9. Juni.
Am Montag wurde um 14 Uhr der Obergefreite
2 Ludwig Kraus, der mit dem Chef des Generales stabes der Luftwaffe, Generalleutnant Wever, in ? Dresden tödlich abgestürzte Bordmonteur, zu Grabe x getragen. Von weither war die Bevölkerung in ü das stattliche Pfarrdorf Ruhstorf gekommen, u um an der Beisetzung teilzunehmen. Die Partei- is formationen des Kreises waren mit Fahnen und 2 Kränzen erschienen. Das Reichslustfahrtministe- r rium hatte eine Abordnung entsandt. Eine Komis panie Flieger aus Neubiberg in Oberbayern gab
0 dem toten Kameraden das militärische Ehren- ^ geleit. Im Auftrag des Reichsluftfahrtministers u und Oberbefehlshaber der Luftwaffe legte der frü- ) here Fliegerkommandeur im Luftkreis V, Eeneral-
1 major Felmy, einen Lorbeerkranz am Grabe t nieder. Er hob dabei hervor, daß man den Wert ! des Verstorbenen schon daran erkennen könne,
I daß sicher nicht der schlechteste Soldat dem Chef : des Eeneralstabes der Luftwaffe als Bordmonteur : Leigegeben werde. Namens des Reichsluftfahrt- : Ministeriums, namens der Kameraden vom Flug- ! platz Staaken und namens des Gauleiters Wä ch r- ! ler wurden weitere Kränze niedergelegt.
Internationale kandwerkertagung
im Rahmen des Neichshandwerkertages Frankfurt a. M., 9. Juni.
Gleichzeitig mit dem Reichshandwerkertag in Frankfurt a. M. wurde eine internationale Handwerkerkonferenz durchgeführt, an der außer den deutschen Handwerksvertretern Vertreter aus Belgien, Frankreich, Italien, Jugoslawien, Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Island, Oesterreich, Polen und der Schweiz teilnahmen. Deutschland wurde durch Reichshandwerksmeister Schmidt vertreten. Den Vorsitz führte Pros. Buronzo aus Rom. Die Konferenz erklärte die internationale Zentrale zum Studium der Handwerksfragen mit dem Sitz in Rom für endgültig errichtet. Eine neue Handwerkskonferenz, soll in Zürich zusammentreten. Pros. Buronzo wurde beauftragt, diese Tagung bis spätestens Herbst 1936 einzuberufen.
Der englische Lord Lothian ist aus dem Vollzugsausschuß des Rates für Frieden und Wiederaufbau, der von Lboyd George kurz vor den letzten Wahlen gegründet worden war, mit der Begründung ausgeschieden, daß er sich mit der von dem Rat während der letzten Wochen für gut gehaltenen Politik nicht einverstanden erklären könne.
! liesster vorjahresstanv weit übrüroffen
Der neue Sieg
Berlin, 9. Juni.
Wie die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung mitteilt, hat der Monat Mai ähnlich wie im Vorjahre einen weit kräftigeren Rückgang der Arbeitslosigkeit als der April gebracht, und zwar in einem Umfang, wie er seit Jahren nicht beobachtet werden konnte.
Die Zahl der Arbeitslosen nahm im Mai 1938 um rund 272 VM ab und betrug Ende dieses Monats nur noch 1 491 291. Die im Winter 1935—36 eingetretene Belastung des Arbeitseinsatzes ist damit weit mehr als ausgeglichen und zugleich der Tiefstand der Arbeitslosigkeit im Vorjahre, der mit rund 17ÜS9S9 Arbeitslosen aus den 31. August fiel, schon erheblich unterschritten.
Dieses günstige Ergebnis gewinnt noch dadurch an Bedeutung, daß die Zahl der Notstandsarbeiter im gleichen Zeitraum um rund 39 999 planmäßig gesenkt werden konnte.
Im übrigen verweisen wir auf den in den nächsten Tagen erscheinenden Gesamtbericht der Reichsanstalt, der auch die Entwicklung in den wichtigsten Verufsgruppen enthält.
Die Zahlen, die von der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung in den nächsten Tagen hinsichtlich der Entwicklung in den einzelnen Berufsgruppen vervollständigt werden, zeigen mit aller Deutlichkeit, daß die gewaltigen Anstrengungen der nationalsozialistischen Regierung zu Erfolgen geführt haben, wie sie kein anderes Land auch nur annähernd auszuweisen hat. Diese Erkenntnis
beginnt sich — wie der Tätigkeitsbericht des Internationalen Arbeitsamtes in Gens zeigt — auch in den maßgebenden Kreisen des Auslandes immer stärker durchzusetzen. Das Wesentliche bei der erfreulichen Entwicklung, die der Arbeitseinsatz im nationalsozialistischen Deutschland zu verzeichnen hat, kommt aber nicht allein in diesen Zahlen zum Ausdruck, sondern- liegt nicht zuletzt in der Steigerung der privaten Wirtschafts-Initiative, die durch die staatlichen Sicherungsmaßnahmen ausgelöst worden ist. Der weitere Verlauf der Arbeitsschlacht in diesem Sommer wird neue Erfolge bringen, die in immer stärkerem Maße zeigen, daß die künftige Aufwärtsentwicklung von den aus der Wirtschaft selbst herausentwickelten Kräften bestimmt wird.
Völkerverständigung durch. f Weit
Neiltzsminister Vr. srick eröffnete den sechsten Internationalen vemeindekongreh in Berlin
Berlin, 9. Juni
In der festlich geschmückten Kroll-Oper wurde gestern vormittag durch den Vorsitzenden des Kon- greß-Ehrenausschusses, den Reichs- und preußischen Minister des Innern Dr. Frick und den Präsidenten des internationalen Gemeindeverbandes G. Montagu Harris (Großbritannien) der sechste Internationale Gemeindekongreß feierlich eröffnet. Unter den Ehrengästen und Kongreßteilnehmern sah man Vertreter der Reichsministerien, der NSDAP., der Reichshauptstadt und des deutschen kommunalen Lebens, sowie die Vorsitzenden des Deutschen Eemeindetages. In der ersten Reihe hatten u. a. die Staatssekretäre Reinhardt, Dr. Stuckardt, Pfundtner und Posse sowie Staatskommissar Dr. Lippert Platz genommen. An den Plätzen aller Teilnehmer war eine Siemens-Uebersetzungseinrichtung angebracht, die es ermöglicht, den Verhandlungen in nicht weniger als sieben Sprachen r» folgen.
Kurz vor zehn Uhr traf Reichsinnenminister Dr. Frick, begleitet von dem Präsidenten des Internationalen Gemeindeverbandes E. Montagu Harris, dem Generalsekretär und Direktor des Verbandes E. Vinck (Belgien), sowie dem Vizepräsidenten des Verbandes Dr. Jeserich (Deutschland) und H. Sellier (Frankreich) ein Nach einigen technischen Vorbemerkungen des Generalsekretärs Vinck leitete der Präsident des Internationalen Gemeindeverbandes, E. Montagu Harris, den Kongreß mit einem Nachruf auf den verstorbenen bisherigen Präsidenten Dr. Wibaut ein. Präsident Harris begrüßte darauf die Delegierten der 35 am Kongreß teilnehmenden Staaten, und wandte sich dann den Zielen des Internationalen Gemeindeverbandes zu. Er betonte, daß sich der Gemeindeverband sehr wohl der Tatsache bewußt sei, daß die Idee derSelb st- verwaltung in den verschiedenen Ländern einen verschiedenen Sinn habe. Es sei nicht Ausgabe des Verbandes, Kritik zu üben an dieser oder jener einzelnen Einrichtung, sondern es sei sei-ne Pflicht, als eine auf wissenschaftliche Untersuchung gerichtete Einrichtungen und deren
praktisches Funktionieren in den verschiedenen Ländern festzustellen und die Ergebnisse zu vergleichen. Das Ziel des Verbandes sei das wissenschaftliche Studium der Methoden der Lokalverwaltung. das sich nicht nur auf die Vergangenheit und die Gegenwart, sondern auch auf die Zukunft erstrecke.
Der Präsident fand dann Worte höchster Anerkennung für die in Berlin eröffnete Ausstellung „Die deutsche Gemeinde" und ging auf einige hervorragende Einzelheiten dieser Ausstellung ein. Er gab weiter unter dem lebhaften Beifall der Kongreßteilnehmer der Hoffnung Ausdruck, daß sich aus der Tätigkeit des Verbandes ein gutes internationales Verständnis entwickeln möge, das dazu beitrage, ein glückliches und friedliches Lebe» für alle Völker zu erreichen.
Nach der mit herzlichem Beifall aufgenommenen Rede des Präsidenten ergriff
Neichsminister Vr. frick
das Wort zur Eröffnungsansprache. Der Minister führte u. a. aus: „Ich habe die hohe Ehre,
namens des Führers und Kanzlers des Deutschen Reiches die Teilnehmer an dem VI. Internationalen Gemeindekongreß in der Reichshauptstaöt herzlich willkommen zu heißen. Ich darf Ihnen versichern, daß wir es als eine besondere Auszeichnung für unser Land betrachtet haben, daß Sie sich entschlossen, nach den Kongressen in Gent. Amsterdam, Paris, Sevilla-Barcelona und London den VI. Internationalen Gemeindekongreß in Deutschland abzuhalten. Sie sind zu uns' gekommen, um untereinander und mit den deutschen Kommunalpolitikern persönliche Fühlung zu nehmen, um Erfahrungen auszutauschen und die großen Probleme, die heute die Gemeinden der ganzen Welt berühren, der Lösung näherzubringen. Ist es nicht eine die ganze Welt bedrückende Sorge, wie es gelingen soll, die moderne Geißel der Menschheit, die Arbeitslosigkeit, zu bekämp en und zu überwinden?
Die ganze Welt findet sich in einem Prozeß neuen Werdens; wir erleben gerade heute zwischen den Völkern ein Suchen nach neuen Wegen einer Gemeinschaftsarbeit, eines friedlichen Ausgleiches: gerade das deutsche Volk hat durch den Mund seines Führers vor wenigen Monaten erneut feierlich Bekenntnis zu diesen Zielen abgelegt, und es lobt in der Hoffnung, daß dieses Bekenntnis nicht ungehört verhallen wird.
Die Fahrt durch deutsche Lande, die Anwesenheit in unseren Städten und Gemeinden möge Ihnen aus Grund persönlichen Eindruckes und unmittelbaren Erfahrungen die Gewißheit vermitteln, daß die Wirklichkeiten des Dritten Reiches doch wesentlich anders aussehen, als sie im Ausland auch jetzt noch hier und da dargestellt werden. Sie sehen e«l Volk. das nach schwerstem Zusammenbruch voller Hoffnung und Vertrauen in seine Zukunft blickt; Sie sehen ein Volk. das nur den einen Wunsch hat. in Frieden mit aller Welt seiner Aufbauarbeit nachzugehen.
Wir haben unseren Gemeinden in der Deut- s ch e n G emeindeordnung vom 30. Januar 1935 ein neues Grundgesetz gegeben, nach dem sich seitdem ihr Wirken und ihre Arbeit richten. Man hat im Ausland namentlich an dieses Gesetz hier und da die Behauptung geknüpft, wir hätten durch die Deutsche Gemeindeordnung die Selbstverwaltung der deutschen Gemeinden beseitigt. Es ist mir ein besonderes Bedürfnis, hier vor Ihnen diesen Behauptungen entgegenzutreten und mich mir innerer Ueberzeugung zu der deutschen gemeindlichen Selbstverwaltung zu bekennen.
(Fortsetzung auf Seite 2) j
Die, ämsstollunK „Bis ckeut-ivli«! lleinoiiillo". Idr. üriok, IisZIoitot von Staalskommissai- llr. I-ippsrt (roabts von ihm) auk oinsm UunckAang ckurolr äis Lorlinsr ^usstsllunA vor äsm NoäsII äss 6roüsn Kings xon Lrsslam. (8ckorl Liläöräisnst,)
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fragliche krrungenschosten
„Der größte Sieg" der Gewerkschaften in Frankreich
»Bremen, 9. Juni.
Der Streik in Frankreich ist wenigstens vorerst einmal beendet. Die Streikenden haben ihre Forderungen restlos durchgesetzt und für den Augenblick einen Erfolg errungen, der einen Freudenrausch der Sieger begreiflich erscheinen läßt, wenngleich es fraglich bleibt, wie lange die Freude währen kann.
Anerkennung des Gewerkschaftsrechts, Anerkennung von Betriebs-Delegierten, Einführung von Kollektiv-Verträgen, Erhöhung der Löhne und bezahlter Jahresurlaub, dazu die Vierzig-Stunden-Woche sind die Errungenschaften des Sieges der Streikenden. Alles aus einmal, was das Herz begehrt, könnte man sagen, wenn man nicht in Deutschland aus eigenen Erfahrungen wüßte, was hinter so gearteten Streikerfolgen nach recht kurzer Zeit zu kommen pflegt.
Seltsam erscheint es übrigens, daß ausgerechnet Banken und Warenhäuser in die Einigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht einbezogen sind, sondern daß erst noch besondere Verhandlungen geführt werden sollen, um auch die Arbeitnehmer dieser Gruppen zu befriedigen. Sie werden, nachdem hinter ihren Forderungen nicht mehr eineinhalb Millionen Streikende stehen, es schwer haben, sich ebenfalls hundertprozentig durchzusetzen und Banken und Warenhausinhaber, sowie deren Aktionäre — fast ausschließlich dem auserwählten Volke angehörend — scheinen ausersehen, bei dem allgemeinen Aderlaß der Arbeitnehmer glimpflich davonzukommen.
Zu dem Streikergebnis selbst ist zu sagen: Auch inDeutschland hat man einmal — es ist uns als ob es schon hundert Jahre her wäre — um Anerkennung des Gewerkschaftsrechts, um Anerkennung von Betriebs- Delegierten, um Kollektiv-Verträge und Lohnerhöhungen am laufenden Band gerungen. Kein Schassender in Deutschland, der nicht wüßte, wohin die Wege dabei führten. Ins Elend und immer tiefer ins Elend ging es nach jeder Streikwelle.
Ob die „Streikerfolge" sich darstellten als Lohnerhöhungen, als Vierzig-Stunden-Woche, als Arbeiter- und Soldatenratwirtschaft oder besser gesagt Mißwirtschaft: statt einer Besserung der Lage der schassenden Menschen in Deutschland zeigte sich von Fall zu Fall eine fortschreitende Verschlimmerung, die zuletzt in den Zustand ausartete, daß 40 Stunden Arbeit in der Woche noch viel zuviel waren, weil die Beschäftigungsmöglichkeiten nachließen, daß die Lohnerhöhung auf schließlich soundso viel Billiarden Mark noch zu gering sich erwies, weil die Kaufkraft des Geldes immer mehr schwand, daß es Urlaub in Menge — allerdings unbezahlten — gab, weil immer mehr Arbeiter ausgestellt wurden und daß schließlich sieben Millionen schassende Menschen ohne Arbeit und Brot dastanden.
Das Leben ist merkwürdig. Weder der einzelne, noch ganze Völker vermögen viel an fremden Beispielen zu lernen. Sonst würde sich der französische Arbeiter zu seinem Siege, den er jetzt Uberschwänglich bejubelt, doch noch besondere Gedanken machen — im Hinblick kämlich auf das Deutschland von gestern und das Deutschland von heute. Wie es im Deutschland von gestern nach jedem Streik schlechter und wie es im Deutschland von heute ganz ohne jeglichen Streik besser geworden ist, bleibt unverkennbar.
Von sieben Millionen Arbeitslosen in Deutschland sind heute nicht einmal mehr eineinhalb Millionen übriggeblieben, und wenn es auch bestimmt um die Lebenshaltung des deutschen Arbeiters noch nicht so bestellt ist, wie man es wünschen muß (weil ja auch noch die verbleibenden eineinhalb Millionen erst in Arbeit und Brot gebracht werden müssen), so ist sie doch weit besser als zur Zeit, da Gewerkschaften und Soldatenräte in den Betrieben regierten.
Die Deutsche Arbeitsfront hat die Betreuung des schaffenden Menschen in Deutschland übernommen, und das große nationalsozialistische Erziehungswerk Adolf Hitlers hat es längst vollbracht, daß jeder schaffende deutsche »Mensch seinen bezahlten Urlaub hat, daß er durch den Vertrauensrat vertreten und im Genuß von Tarifverträgen in den Betrieben hinreichend bezahlt ist. Daß der bezahlte Urlaub sich neuerdings auch auf jene Arbeitergruppen erstreckt, die als sogenannre Saisonarbeiter zmanasläufig im Laufe des Jahres Ausfälle an Arbeitsgelegenheiten erleiden, ist erst in diesen Ta-