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parteiamtliche Tageszeitung
DachrichtenblaN der Deutschen Arbeitsfront Dremen
der Nationalsozialisten oremens
flmtsblatt des Senats der Lreien kjansestadt vremen
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Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 15? / 6. Itchrgang
Sonntag, ?. Juni 1SZ6
Anzeigen-Grundpreisc: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Ps., die 76-mm-Zeile im Textteil 75 Ps. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.s sowie sonsligeBedingungenPreis- liste 6 (Nachlaßstaffel C). Für Anzeigen duich Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr: Schris tleitung Dienstag und Freitag I2-L-13)4 Uhr.
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das ewige veutschlond lebt In seinen
Mehr als fünfzigtausend deutsche Männer und Frauen, die Vater und Mütter Hundert- tausender deutscher ULnder finden sich heute in Töln am Rhein zu einem Ehrentag der deutschen Familie zusammen. Dieser Tag geht alle an. Denn er ist ein Tag deutschen srelbft- erhaltungsrvillensl An einer Heit, in der die Gefahr des Geburtenschwundes und damit das schleichende Gift der Volkszerstörung immer noch drohend auf uns lastet, ist das Bekenntnis -er deutschen Vollfamilie zur erbgesunden deutschen Oachkommenschast eine Mahnung, die jeden berührt. Deutschland lebt in seinem Oachwuchs. Das bekrästigen die Fünfzigtausend in Röln. s>ie rufen dem deutschen Volke zu: „Rinder find unser Dank an den Führer.
Rinder find das Vermächtnis unserer Heit. Rinder sind unsere Rraft von morgen.
k. -lü. Bremen, 7. Zum.
Am heutigen Sonntag steht die rheinische Hauptstadt im Zeichen einer Tagung, die für das ganze deutsche Volk von außerordentlich großer Bedeutung ist: Im Nahmen des „Ehrentages der deutschen Familie" will der zu einer Großkundgebung in Köln zusammengetretene „Neichsbund der Kinderreichen", der 250000 erbgesunde deutsche kinderreiche Familien in einer Front vereinigt, der Erziehung aller art- reinen Volksgenossen zu nationa-lsozia- listischem bevölkerungspolitischen Denken und Handeln einen neuen kräftigen Auftrieb geben. Wer in Unkenntnis des Unterschiedes zwischen dem zersetzenden Geburtenliberalismus der System-Zeit und dem verantwortungsbewußten freien Willen des neuen deutschen Menschen zur Sicherung des Nachwuchses etwa der Meinung sein sollte, der Neichsbund der Kinderreichen sei eine rein materialistisch ausgerichtete Fürsorge- Organisation zur finanziellen Betreuung hilfsbedürftiger Familienvater, der irrt ganz gewaltig. Ihm sei vorweg gesagt, daß der RDK. nicht der NSV., obschon er mit ihr zusammenarbeitet, sondern dem Massenpoliti
schen Amt der NSDAP. angegliedert ist, eine Auslese der deutschblütigen, vollwertigen, mindestens je 4 Kinder umfassenden Familien erstrebt, dem verhängnisvollen Geburtenschwund entgegentritt sowie den Nechtsschutz der erbgesunden Vollfamilie ausübt.
Wir haben hier erst kürzlich auf die sehr ernste Tatsache hingewiesen, daß sich das deutsche Volk mitten in einem Kampf auf Leben
und Tod, mitten im Geburtenkrieg, befindet. Befassen wir uns mit dem Feind in diesem neuen Weltkrieg, dem Volkstod durch Geburtenschwund, etwas näher! Von 1900 an bis zum Weltkriege zählte man in Deutschland in jedem Jahr rund 2 Millionen Lebendgeburten; im Jahre 1933 dagegen nur 960 000, also weniger als die Hälfte (!). Die schwerwiegenden Folgen dieser unnatürlichen Abkehr vom Kinde
sind sofort erkennbar, wenn man sich vergegenwärtigt, daß allein zur Volkse rhaltung l^ä Millionen Geburten nötig sind; der Ge- burtenanstieg der Jahre 1934/35 hat jedoch, zumal die Geburtenwelle bereits wieder verebbt, noch keineswegs die Volkscrhaltung, geschweige denn das Wachsen des deutschen Volkes garantiert. Entfielen vor dem Kriege im Reich auf jedes Elternhaus im Durchschnitt 4 bis 5
Kindern!
Kinder, so sind es heute nur noch 2; also kaum die Hälfte der zur Sicherung unseres Volksbestandes erforderlichen Kinder wird zur Welt gebracht. Wie könnte es auch anders sein, wenn während der letzten Jahre von 100 Ehen 40 auf jeglichen Nachwuchs „verzichteten", 13 sich mit dem Einzelkind und 20 mit 2 Kindern begnügten, während sich nur 15 für mehr als 3 Kinder entschieden! Fürwahr, hinter diesen Zahlen lauert, unerbittlich das Sein der gesamten Nation bedrohend, der gefährlichste Feind, gegen den das deutsche Volk jemals zu Felde ziehen mußte.
Doch Deutschland wäre seiner großen Vergangenheit nicht würdig, wenn es zur Abwehr jener wachsenden Gefahr nicht seine besten Kräfte mobilisieren würde. Die Bannerträger in diesem Kriege, der nicht anders wie das Völkerringen vor 20 Jahren unbeirrbare Opferbereitschaft fordert, — das sind die Vater und Mütter der deutschen Vollfamilie. Wir wollen es heute einmal klar herausstellen: Diese Bannerträger seHen..ihr Leben da ein. wo das Vaterland am stärksten bedroht ist, wo die höchsten Ansprüche an Selbstlosigkeit und