parteiamtliche Lageszeitung
Nachnchlenblatt der Deutschen flrbeitssront Vremen
der Nationalsozialisten Vremens
Amtsblatt des Senals der Lreien kjansestadt Vremen
2.30 einfchl. 30 Pf. Zustellungsgeb.; durch die Post ' P°stbestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zu entrichten. Postscheck. Hamburg 172 l2. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung od. Ersatz. Nw.-Gauverlag Weser-Eins G. m. b. H., Bremen, Geeren 8/8 / Fernsprecher: 81121 und 3l115.
Das amtliche Verkündungsblatt'des Veichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Anzeigcn-Grundpreise: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Pf., die 70 -mm.Zeile im Textteil 75 Pf. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedinamigen Preis- liste 6 (Nachlaßstasfel L). Für Anzeigen durch Fernsprecher keme Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schriftleitung Dienstag und Freitag 12)4-13)4 Uhr.
Nr. 185 / 6. Jahrgang
sreitag, 5. Juli 1956
kinzelpreis 15 Npf.
Neutschland ehrt den krlmuer des Neides
kindeucksvoller Verlauf der König-fieinrich-seier in Quedlinburg / Sedenkrede des Neichsfüftrers SS. Himmler
Meüersachsens großer tag
Quedlinburg, 3. Juli. Aus ganz Niedersachsen sind am Morgen des 2. Juli die Zehntausende herbeigeeilt, um das Gedenken des deutschen Volkskönigs, des Gründers des Ersten Deutschen Reiches, des Städtebauers und Bauernkönigs, Heinrichs I., würdig zu feiern. Das niedersächsische Volk, das so viele echt deutsche
»UM»«»»»«»«»»
Unssr lagesspisgel
Der Führer wohnte dem Abschied der Leibstandarte von den ' vier verunglückten Kameraden bei.
Reichssührer SS Himmler sprach in Quedlinburg bei der Gedenkfeier für König Heinrich I.
I» Kassel begann der Reichskriegertag 1338.
Australien wird in Genf den Antrag aus Aufhebung der Sanktionen stellen.
Bei Landarbeiterunruhen in Polen fanden 15 Personen den Tod.
In 51)4 Stunden legte LZ. „Hindenburg" die Strecke Deutschland—Newyork zurück.
Auf die neue Reichsanleihe ginge» die Zeichnungen flott ei«.
Der bremische Seeschisfsverkehr hat sich im Juni erhöht.
In der Börse wurde ein Exportmusterlager eröffnet.
Senator Haltermann äußerte sich über Arbeit und Aufgaben der Bauverwaltung.
Erinnerungsstätten an eine große germanische Vergangenheit in seinem Raum auszuweisen hat, ist sich der Bedeutung dieses großen Tages, an dem einer seiner größten Söhne von den führenden Männern von Partei und Staat geehrt wird, vollauf bewußt.
Schon in den frühen Morgenstunden ist die Stadt trotz des regnerischen Wetters in Bewegung. Die Absperrungsmannschaften und Formationen der nationalsozialistischen Gliederungen aus ganz Niedersachsen marschieren mit klingendem Spiel durch die Straßen. Hier und da wird an den Ausschmückungen der Häuser noch die letzte Hand angelegt und zu Beginn der Feierlichkeiten zeigt sich die Blumenstadt Quedlinburg wahrhaftig in ihrem schönsten Festgewand.
Neschsfülirer SS. in der wigbert-krWta
Inzwischen waren im Dom und in der Heinrich- Krypta alle Vorbereitungen für die große Gedenkfeier der Schutzstaffeln getroffen. Auf dem Schloßberg bildeten SS.-Männer der Verfügungstruppe und der Führerschule Braunschweig Spalier. Der Dom zeigt sich nunmehr, nachdem das Gestühl aus ihm entfernt worden ist, in seiner echt deutschen Monumentalität. Die Wände sind über den Säulen mit blauem Königssamt verkleidet, der mit 20 Wappen der niedersächsischen Städte geschmückt ist. Vom Domschiff fällt der Blick durch das offene Tor in die eigentliche Erab-Krypta, die mit Kerzen erleuchtet ist. Zwei SS.-Männer halten hier die Ehrenwache an den Gräbern König Heinrichs I. und' seiner Gemahlin Mathilde. Als einzigen Schmuck tragen die Wände dichte Lorbeerkränze. Ueber der Krypta haben auf der Empore die Fahnen der Bewegung Aufstellung genommen. Wenige Minuten vor 12 Uhr trifft der Reichsführer SS. mit den Ehrengästen, von der Wigbert-Krypta kommend, ein und schreitet die Front der angetretenen SS- Formationen ab.
Punkt 12 Uhr nahm im Dom zu Quedlinburg die König-Heinrich-Feier ihren Anfang, in der die Männer der Partei und der Schutzstasscl gemeinsam mit dem ganzen niedersächsischen Volk den ersten deutschen Volkskönig eine einzigartige Ehrung bereiteten. Im Auftrage des Führers und im Namen des deutschen Volkes würdigte Reichsführer Himmler die germanische Führer- persönlichkeit eines der Größten aller Deutschen als ein leuchtendes Beispiel von Führer- und Ee- folgschaftstreue und staatsmännischer Kunst und gab ihm, den höchsten Ehrentitel: „Erbauer des Reiches!"
Vor dem Dom ehrte Reichsführer SS. Himmler nach dem Abschreiten der Ehrenkompanie einige kriegsverletzte Veteranen mit erhohener Rechten und drückte ihnen die Hand. Darauf betrat er den weihevollen Dombau, und die 1200 Männer aller nationalsozialistischen Gliederungen, die im Kirchenschiff angetreten waren, grüßten ihn mit dem Deutschen Gruß.
In der Begleitung des Reichsfiihrers SS. und Chefs der deutschen Polizei Heinrich Himmler befanden sich die Rcichsminister SS.-Obergruppen- fiihrer Darre, Dr. Frick, Dr. Frank und Rüst, die Reichslciter Dr. Ley, Rosenberg, Valdnr von Schirach, Buch, Bormann, Bouhler, Grimm und Hierl, die Chefs der Ordnung?- und Sicherheitspolizei, SS.-Obergruppenführer Daluege und SS.-Grnppensiihrer Heydrich, alle Oberabschnittsund Abschnittssiihrer der SS-, von der Wehr
macht die Generalmajore Otto und Schubert, ferner Staatssekretär SS.-Eruppensllhrer Körner in Vertretung des preußischen Ministerpräsidenten Generaloberst Eöring, NSKK.-Eruppenführer Offermann in Vertretung des Korpsführers HUHnlein, Ministerpräsident SS.-Eruppenführer Klagges, Oberpräsident SA.-Obergrnppenführrr Ulrich, SA.-Eruppensiihrer Kob, Stabssührer Lauterbacher, Hauptamtsleiter Hilgenfeldt, der Präsident der Reichsschrifttumskammer SS.-Ober- sührer Hanns Johst, Ministerialrat SS.-Stan- dartensührer Berndt im Austrage des Reichspropagandaministeriums sowie die Reichsfrauen- sührerin Frau Scholtz-Klink.
Nach dem schon vor Beginn der Feier vollendeten Fahneneinmarsch kam in der äußeren Ausgestaltung des Dombaues der symbolische Gedanke des feierlichen Aktes trefflich zum Ausdruck: die Standarten der SS. und der SA., die Fahnen der Bewegung und die Banner des Deutschen Jungvolkes und der Hitlerjugend, die in dieser Stunde ihre Weihe empfingen. Der Hauch eines ganzen Jahrtausends lag in dieser Stund« über diesem Hause, das einstmals als Kaiserpfalz des großen Sachsenkönigs und heute als heilige Wallfahrtsstätte einer großen Vergangenheit die Verkündung des Deutschtums durch ein Jahrtausend bildet.
Weihevolle Fanfarenklänge der altdeutschen Luren, gespielt von Männern der SS. auf der Orgelempore, leiteten die Feier ein. Dann begab sich der Reichsführer SS. Himmler mit den Ehrengästen durch die mit Tannengrün geschmückte
offene Eingangspforte in die Krypta, wo er angesichts der Erabstellen Heinrichs I. und seiner Gemahlin Mathilde
Sie Vedenkansprache
hielt. Reichssührer SS. Himmler erinnerte einleitend daran, daß vor genau 1000 Jahren König Heinrich 1., einer der größten Schöpfer des Deutschen Reiches, zugleich aber auch einer der am meisten vergessenen, gestorben ist. Sodann gab er einen umfassenden Uebevblick über das tatenreiche Leben Heinrichs von seinem Regierungsantritt im Jahre 910 bis zu seinem Tode.
Ausführlich behandelte der Redner die Züge der Ungarn, die besonders die bayrischen, fränkischen, thüringischen und sächsischen Lande verwüsteten. Den neunjährigen Waffenstillstand mit den Ungarn habe Heinrich zur Heeresreform benutzt, er habe Burgen an der Ostgrenze angelegt, aus denen dann namhafte deutsche Städte entstanden seien. Dank dieser Vorbereitungen Heinrichs I. sei der Einfall der Ungarn im Jahre 933 für diese zu einer vernichtenden Niederlage bei Riade an der Unstrut geworden. Dann habe Heinrich auch die im Norden unter seinen Vorgängern verlorengegangenen Gebiete dem Reiche wieder eingegliedert. Es hat manch anderer, so fuhr Reichssührer SS. Himmler fort, eine längere Zeit regiert und kann sich nicht rühmen, einen Bruchteil eines derart 1000jährigen Erfolges für sein Land errungen zu haben, wie Heinrich I.
Und nun interessiert uns, die Menschen des
20. Jahrhunderts, die wir nach einer Epoche
furchtbarsten Niederbruches in einer Zeit des abermaligen deutschen Aufbaues allergrößten Stiles unter Adolf Hitler leben dürfen, aus welchen Kräften heraus
die Schöpfung Iieinricho I.
möglich war. Die Frage beantwortet sich, wenn wir Heinrich I. als germanische Persönlichkeit kennenlernen. Er war, wie seine Zeitgenossen berichten, ein Führer, der seine Gefolgsleute weit an Kräften, Größe und Weisheit überragte. Er führte durch die Kraft seines starken und gütigen Herzens, und es wurde ihm gehorcht aus der Liebe der Herzen heraus. Der alte und ewig neue germanische Grundsatz der Treue des Herzogs und des Gefolgsmannes zueinander wurde von ihm in schärfstem Gegensatz zu den karolingischen kirchlich-christlichen Rcgicrungs- methoden wieder eingeführt.
So streng, wie er gegen seine Feinde war, so treu und dankbar war er zu seinen Kameraden und Freunden. Er war eine der großen Führe r p e r s ö n l i ch k e i t e n der deutschen Eeschichte, der bei allem Bewußtsein der eigenen Kraft und der Schürfe des eigenen Schwertes genau wußte, daß es ein großer und haltbarer Sieg sei, einen anderen im Grunde anständigen Germanen in offener männlicher Aussprache für das große Ganze zu gewinnen, als kleinlich sich an Vorurteilen zu stoßen und einen für das gesamte Deutschtum wertvollen Menschen zu vernichten.
(Fortsetzung auf Seite 2)
INüringen, die erste öastion des Nationalsozialismus
Von
Reichsminister des Innern Dr. Wilhelm Frick
Bei den Dezemberwahlen des Jahres 1929 gelang es der NSDAP. zum ersten Male, im Thü- ringschen Landtag so viele Sitze zu erobern, daß sie, wenn auch nur als schwache Minderheit zwischen Bürgerlichen und Marxisten, doch das Zünglein an der Waage der parlamentarischen Entscheidungen wurde. Der Führer befahl im Januar 1930 die Beteiligung an der Thüringer Regierung. Gegen die Flut von Vorboten, Verfolgungen und Lügen sollte und mußte „im grünen Herzen Deutschlands" ein Damm errichtet werden, der zum Ausgangspunkt eines neuen Sturmangriffs gegen die Systemregierungen im Reiche und in l^n anderen Ländern werden sollte.
Längst stand es für jeden politisch Denkenden fest, daß ohne die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei eine neue Zukunft des deutschen Volkes nicht mehr möglich war. Aber die Träger der Systemregierungen hielten mit einer «a- bissenen, von der Judenpresse mit allen Mitteln gestützten und angefeuerten Besessenheit an der Wahnvorstellung fest, daß diese größte Volksbewegung, die das deutsche Volk jemals hervorgebracht hatte, nichts anderes als eine politische Fiebererscheinung. sei, deren Verschwinden in wenigen Monaten erwartet werden könne. Die Gazetten der Systemparteien verkündeten täglich, daß die NSDAP. gar keine positive Aufbauarbeit leisten, sondern nur niederreißen wolle. Während die marxistische Presse die Nationalsozialisten als Schrittmacher der Reaktion hinstellte, erklärten die jüdisch-bürgerlichen Zeitungen die Nationalsozialisten als verkappte und gefährliche Marxisten. In dem Widerstreit dieser Meinungen wuchs die NSDAP. durch den Glauben ihrer Anhänger empor.
Als sich der Führer entschloß, die Partei in Thüringen an der Regierung teilnehmen zu lassen, ging ein wütendes Geschrei durch die gesamte Systempresse, das bald in die scheinbar überlegene taktische Redewendung ausklang: „Drei Monate nationalsozialistischer Regierungs- teilnahme in Thüringen werden genügen, um zu erweisen, daß der Nationalsozialismus völlig abgewirtschaftet hat." Wir Nationalsozialisten unsererseits traten mit sehr gemischten Gefühlen im Januar 1930 mit den bürgerlichen Parteien in die Regierungskoalition, in der neben zwei bürgerlichen Ministern ich das Innen- und Volksbildungsministerium übernahm. Aber wir taten es mit dem felsenfesten Vorsatz, nicht einen Finger breit von unseren grundsätzlichen Auffassungen abzugehen. In Thüringen sollte und mußte es weithin für das ganze. Reich sichtbar werden, was der Nationalsozialismus wollte. Hier mußten dem deutschen Volk die nationalsozialistischen Grundsätze in der praktischen Politik einer Staatsführung vorexerziert werden. Diese Aufgabe war um so schwerer, als in dem kleinen, von der Reichsregierung in hohem Matze auch finanziell abhängigen Lande weder die wirtschaftliche Not der Bevölkerung wirksam Le- kämpft noch die Reichspolitik entscheidend beeinflußt werden konnte. Dazu kam, daß wir mit unserer Regierungsteilnahme in Thüringen die Belastung eines Vankerotteursystems auf uns nahmen.
Diesen Nachteilen gegenüber stand jedoch der gewaltige Erfolg, daß nun bewiesen werden konnte, daß der Nationalsozialismus durchaus keine Zufalls- und Eintagserscheinung und trotz aller Verbote in anderen Ländern regierungsfähig sei. Darüber hinaus mußte Thüringen zu einer Bastion des Nationalsozialismus ausgebaut werden. Symbolisch kam die Stellung der neuen Weimarer Regierung in dem Kampf gegen die Weimarer Koalition im Reich und ihre Verfassung zum Ausdruck. „Weimar gegen Weimar"! das war die Losung, die lange Zeit weithin die politischen Ereignisse im Reiche beherrschte.
Während unsere im materialistischen Denken befangenen Gegner vermeinten, daß das thüringische Regierungsexperiment bald an dem wirtschaftlichen Notstand des Landes scheitern müßte, setzten wir den Hauptstoß in der klaren Erkenntnis, daß von einem Lande aus die wirtschaftliche u»d außenpolitische Lage des Reiches nicht ge-
»Wen lag zum Sterben bereit"
Vor süstrer beim flbschied der Leibstandarte von den vier verunglückten Kameraden des Mustkkorps
Berlin, 3. Juli
In der ehemaligen Kadettenanstalt in Lichter- felde. dem Standort der Leibstandarte Adolf Hitler, sand gestern abend die Trauerseier sür die vier bei Magdeburg tödlich verunglückten Kameraden des Musikkorps der Leibstandarte statt.
Noch lagen die Strahlen der untergehenden Sonne über dem weiten Kasernenhof, aus dem
die toten Kameraden aufgebahrt waren. Ehrenposten standen neben den mit der Fahne des neuen Deutschlands bedeckten Särgen, auf denen die Stahlhelme der Verunglückten, des SS.-Unter- scharführers Teichmann, des SS.-Rotten- fllhrers Weißner und der SS.-Männer Dünne b i e r und Pohland, lagen. Aus vier von SS.-Männern getragenen Pylonen leuchtete Feuerschein zum Himmel empor. Im offenen Viereck waren das erste und dritte Bataillon, Las Mu
sikkorps und die technischen Einheiten sowie das Fllhrerkorps der Leibstandarte angetreten.
Gegen 21 Uhr erschien der Führer in Begleitung von Obergruppenführer Vrückner, Obergruppenführer Sepp Dietrich und Generalleutnant. Schaumburg.
Leise setzte das Musikkorps mit einem Trauermarsch ein. Als die Melodie verklungen war, trat der Kommandeur der Leibstandarte Obergruppenführer Sepp Dietrich vor die aufgebahrten Kameraden, um ihnen einen letzten kurzen Abschiedsgruß zuzurufen. Es sei nicht soldatisch, zu klagen und zu weinen, so führte der Obergruppenführer aus, sondern hart zu bleiben, wie es die Toten bis zum letzten Augenblick gewesen seien. Wer sich den Beruf des Soldaten ausgesucht habe, der müsse jeden Tag zum Sterben bereit sein. Er erinnerte daran, daß das Musikkorps auf seiner zehntägigen Konzertreise noch unendlich vielen Volksgenossen habe Freude bereiten können und daß als Zeichen der Beliebtheit, der sich das Musikkorps erfreue, unzählige Beileidsschreiben eingegangen seien.
Während anschließend das Lied vom guten Kameraden erklang, die Fahnen sich senkten und der Führer stumm die Toten grüßte, dröhnte als letzter militärischer Abschied der Ehrensalut über den Platz. Noch einmal erklang das Deutschland- und das Horst-Wcfsel-Lied, das die Toten so oft in ihrem Leben in den Reihen ihrer Kameraden gespielt hatten, gen Himmel. Dann trat das erste Bataillon mit dem Mustkkorps zu einem letzten stummen Vorbeimarsch an. Langsam verließ der Führer den Platz, über dem tiefes Schweigen lag.
Hierauf wurden die Särge in die Eingangshalle des Adolf-Hitler-Hauses getragen, wo sie in der Nacht stehenblieben, bis am heutigen Freitag die lleberführung in die Heimatorte der Toten stattfinden wird.
veilew des Neichsinnenmimsters
Berlin, 3. Juli
Der Neichsminister des Innern, Dr. Frick, hat an den Obergruppenführer Sepp Dietrich das nachstehende Telegramm gerichtet: Aus Anlaß des tragischen Unfalles, der den Musikzug der SS.-Leibstandarte traf und dem vier treue' SS.- Männer des Führers zum Opfer fielen, bitte ich, meine tiefempfundene Anteilnahme entgegenzunehmen. Mit der Leibstandarte, die getreu bis in den Tod ihre Pflicht erfüllt, trauern wir alle um ibre Toten. Heil Hitler!
Reichsminister Dr. Frick.
k für die stngekörigen
X8H. Berlin, 3. Juli
Nachdem bekannt wurde, daß der Musikzug der SS.-Leibstandarte des Führers von einem schweren Unsall betroffen wurde, hat der Reichssportführer der Deutschen Sporthilfe diese angewiesen, 1030 Reichsmark für die Angehörigen der bei dem Unglück des Musikzuges der Leibstandarte ums Leben gekommenen SS.-Männer zur Linderung der ersten Not zu überweisen. In dem Schreiben an den Obergruppenführer Dietrich bittet der Rc " W ortführer im-:m. erschüttert von dem tragischen Uniall des Musikzuges, seine und des Deutschen Reichsbundes sür Leibesübungen innigste Teilnahme entgegenzunehmen.
Das out L» >Verkt Ses kremer Vulkan in Vei-osaek erbaute Rotor-jebikk „Rituellen" erleüi^t beute seine Kknabmeprobekskrt. Kuknakws! Seorx 8cbwiät.
ZMMZ