Ausgabe 
(1.7.1936) Nr. 181
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parteiamtliche Tageszeitung

pachnchlenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

der Dationallozialrslen Dremens

Amtsblatt des Senats der Lceien Hansestadt Vremen

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Vas amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 1S1 / 6. lalirgang

Mittwoch, 1. Juli is;e

kinzelpreis 15 Npf.

Her Negus vor der Völkerbundsversammlunv

Dnssr lagvsspisgsl

Vor der Völkerbundsversammlung gab der Regus eine Erklärung ab.

Der Geschäftsbereich des Chefs der deutsche» Polizei ist nunmehr festgelegt.

Reichsorganisationsleiter Dr. Sey nahm die Ausmusterung des Vereitschastsführerkorps für die Ordensburgen der NSDAP. vor.

Im Rahmen der Festlichkeiten der Universität Heidelberg wurden zahlreiche Ehrenpromotio­nen vorgenommen.

Der Bonner Kindesentführer Niese wurde zum Tode verurteilt.

Bei den Franike Werken hat sich der Auftrags­eingang weiter erhöht.

Nach hanseatischen Tabaken herrschte im Juni lebhafte Nachfrage.

An der Lilienthaler Heerstraße wurde das Richtfest für 12V neue Wohnungen gefeiert.

Wacker-München besiegte VSV./NDL. komb. 1:0 (0:»1.

oberster Serichtshof Ser Wehrmacht

Berlin, 1. Juli.

Die Reichsregierung hat laut Reichsgesetzblatt ein Gesetz beschlossen, durch das auf der Grundlage der Militärstrafgerichtsordnung vom 1. Dezember 1Ä98 ein ober st er Gerichtshof der We h r- m a ch-t wieder eingerichtet wird. Der Reichs­kriegsminister hat die zur lleberleitung und Durchführung dieses Gesetzes erforderlichen Vdr- schriften zu erlassen. .Er.wird ermächtigt, im Ein­vernehmen mit dem Reichsminister der Justiz die geltende Militärstrafgerichtsordnung und andere Gesetze, die mit der Widdereinführung der Mili­tärgerichtsbarkeit zusammenhängen, besonders die Vorschriften über die Zuständigkeit des Reichs­gerichts und des Volksgerichtshofes in Straf­sachen der Wehrmacht, zu ändern, dabei auch einzelne Vorschriften zeitgemäß fortzubilden, Vor­schriften zur lleberleitung laufender Strafsachen auf den obersten Gerichtshof der Wehrmacht zu erlassen, den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Neuregelung zu bestimmen und den Wortlaut der neu gefaßten Militärgerichtsordnung, soweit er­forderlich unter fortlaufender Nummernfolge der Paragraphen, im Reichsgesetzblatt bekanntzugeben.

Neue Landesbiirgsttiastsausschiissir

Berlin. 1. Juli.

Zur Beschleunigung des Verfahrens für die -Uebernahme von Reichsbürgschaften für den Lleinwohnunasbau hatte der Reichs- und preußische Arbeitsminister im Frühjahr 1935 vier Landesbürgschaftsausschüsse für den Gebietsbereich der Länder Bayern, Sachsen, Würt­temberg und Baden errichtet. Da die Arbeit die­ser Ausschüsse sehr erfolgreich gewesen ist. werden nunmehr zwei weitere Landesbürgschaftsaus- schüsse für das Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie für die preußischen Stadt­kreise Altona, Wandsbek, Harburg- Wilhelmsburg und die preußischen Land­kreise Pinneberg, Stormarn und Havburg mit dem Sitz in Hamburg und für die Provinz Ost­preußen mit dem Sitz in Königsberg gebildet. Für die Entscheidung über Anträge, die aus dem Ge­biete des Regierungsbezirks Sigmarmgen stam­men ist künftig der Landesbürgschaftsausschug in Stuttgart zuständig. Die Entscheidungsbefugnis,e der Landesbllrgschaftsausschüsse sind gleichzeitig dahin erweitert worden, dag künftig Bürg­schaften für Bauvorhaben zu vier Wohnungen oder bis zu zehn Einfamilienhäusern (bisher vier) übernommen werden dürfen.

500 stI.-sahnen werden geweiht

Magdeburg. 1. Juli

Am Todestag Heinrichs I., des mächtigen Sach- senherzoqs und deutschen Königs, werden fünf-' hundert Fahnen der Gefolgschaften und Fähnlein im Gebiet Mittelelbe (23) im Rahmen des- Staatsaktes im Dom zu Quedlinburg geweiht Die junge Garde der Bewegung hat ihre Ver- bundenheit mit der Tradition .ftelA

dadurch bewiesen, daß sie ihre Geldzeichen u id Fabnen an Tagen weihte, die für die gesamte Nation von Bedeutung waren. Als der Tag oer Weihe ist der Todestag des großen Aschen Sein-- rich gewählt worden, der als der «tadtegrunder und Bezwinger der Ungarn und al» der Einiger der deutschen Stämme in die Geschichte einging.

kds.'sahrt für Hauer Schmidt

Berlin, 1. Juli

Der Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront. Dr. Ley, hat an den Hauer Schmidt unmit-- telbar nach dessen Rettung folgendes Telegramm gesandt: „Hauer Schmidt, Krankenhaus Berg­

mannsheim. Bochum. Ich beglückwünsche sie zu Ihrer großartigen Errettung und übermittle Ihnen und Ihrer ganzen Familie eine Kraft- durch-Freude-Hahrt nach Wunsch zu Lande oder zu Wasser. Dr. Robert Ley."

Wie belasste fordert berechtlgkeit

Me italienische Denkschrift

Genf, 1. Juli.

Der zweite Tagungsabschnitt der 18. Völker­bundsversammlung wurde gestern nachmittag unter dem Vorsitz des englischen Außenministers Eden in seiner Eigenschaft als Ratspräsident und Vizepräsident der Versammlung eröffnet. Die Sitzung begann mit der Verlesung des Schrei­bens, in dem der bisherige Präsident, der tschecho­slowakische Staatspräsident Dr. Benesch, sein Amt niederlegte. Während der Verlesung betrat der Negus Haile Selassie an der Spitze einer zahlreichen schwarzgekleideten Abordnung den Saal.

Darauf wurde der Bericht des Ausschusses zur Prüfung der Vollmachten der Delegierten an­genommen, aus dem hervorgeht, daß Para­

guay, Salvador und Guatemala keine Abordnung entsandt haben. Hinsichtlich der De- Icgiertenelgenschaft des Negus hatte sich der Aus- schuß jeder Stellungnahme enthalten, da eine solche seine Zuständigkeit überschritten haben würde. Die Versammlung wählte darauf den bel­gischen Ministerpräsidenten van Zeeland zum neuen Präsidenten, van Zeeland erhielt sogleich das Wort zu einer Ansprache, in der er auf die Schwere der Entscheidungen hinwies, die die Versammlung zu treffen habe.

Darauf verlas van Zeeland die Denkschrift der italienischen Regierung.

Sie legt nach einem Rückblick auf die am 18. April 1938 vom Völkerbundsrat als end­gültig gescheitert erklärten Friedensbemühungen und nach einer Schilderung des in Abessinien an­getroffenen Zustandes der Barbarei und der frei­willigen Unterwerfung der Bevölkerung und ihrer Stammeshäuptlinge in großen Linien das von der

italienischen Regierung unternommene Aufbau- werk in Abessinien dar. Dieses Werk betrachte die italienische Regierung als eine heilige Kultur­mission, die sie gemäß den Grundsätzen des Völ- kcrbundspaktes und anderer internationaler Ver­träge, die die Aufgaben der Kulturnationen fest­gesetzt haben, auszuüben gedenke. Es werde der italienischen Regierung zur Ehre gereichen, den Völkerbund von den Fortschritten ihrer Zivili- sationstätigkcit, deren schwere Verantwortung sie auf sich genommen habe, zu unterrichten.

Zum Schluß weist die italienische Regierung auf die Notwendigkeit einer geeigneten Dölker- bundsrefvkm hin, an deren Verwirklichung sie mitzuarbeiten bereit sei. Sie sei sich der Rolle und der Verantwortung bewußt, die ihr bei der Lösung dieser Probleme, von der die Zukunft der Völker abhänge, zukomme.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Her Weite festakt In Heidelberg

Verkündung der kkrenpromotionen — Vortrage von Staatsminister Vr. wacker, Prof. krieck und Pros. Vr. Stein

Heidelberg, 1. Juli.

Der zweite Festakt anlkßlich"Ves 550jähri- den Bestehens der Universität Heidelberg, der gestern stattfand, wurde mit Max Negers „Vater­ländischer Ouvertüre" eingeleitet. Dann wurden die Ehrenpromotionen vorgenommen, die bedeutende Männer aus der ganzen Welt für ihre Verdienste um die Wissenschaft und für ihre auf­rechte Freundschaft zu Deutschland ehren. Die von den Dekanen der einzelnen Fakultäten vorgenom­mene Verkündung und Verlesung der Urkunden wurde mit großem Beifall aufgenommen. (Die Liste der Ehrenpromotionen veröffentlichen wir im kulturpolitischen Teil der heutigen Ausgabe.)

Nach den Ehrenpromotionen folgten drei wissen­schaftliche Vortrüge. Staatsminister Dr. Otto W a cke r - Karlsruhe sprach über die Geschichte, Bedeutung und Aufgabe der Universität Heidel­berg. Er zeigte die Marksteine in der Entwicklung der Ruperto Carola auf und umriß die Stellung der Universität Heidelberg im Eeisteskampf der Jahrhunderte.

Anschließend sprach Prof. Dr. h. c. Bernd K r i e ck-Heidelberg über die Objektivität der Wissenschaft als Problem. Prof. Krieck führte aus: Die Wissenschaft eines Volkes ist Ausdruck und Teil seines Gesamtlebens und ist daher mit den Bedingungen und Grenzen mit Weg und Sinn dieses Lebens verbunden. Rechte Wissen­schaft ist nicht absolute, sich selbst genügende Er­kenntnis, sondern sie enthält notwendig auf­bauende Formkraft am Menschentum und Lebens­ordnungen. Lösen sich Wissenschaft und Wahrheit ab von Grund und Sinn des Lebens, so werden sie unfruchtbar, unwirksam und sinnlos, gerade in

dem Augenblick, wo sie der Versuchung verfallen, göttlicher Art sein zu wollen. Jeglicher Absolutis­mus unterliegt dem Bann menschlicher Selbst­verbesserung. ' Wir erkennen und anerkennen keine Wahrheit um der Wahrheit, keine Wissenschaft um der Wissen­schaft willen. Wahrheit bleibt Wahrweq und Gestaltungsgesetz der Wissenschaft, ihr Ziel aber ist Gestaltung des Menschentums und der völkischen L e b e n s o r d n U n g gemäß dem Charakter und Naturgesetz der Gemeinschaft. Wissenschaft hat also ihren Wurzelgrund in der Weltanschauung.

Wir erstreben jetzt eine Wissenschaft, die den ganzen Menschen formt im Hinblick aus die große völkische und politische Eestaltungsaufgabe, die uns gestellt ist. Wir überwinden damit zugleich den vorgefundenen Zwiespalt von Natur und Geist, von Persönlichkeit und Gemeinschaft in der Einheit und Ganzheit dieses geordneten Gemein­schaftslebens und seiner rassischen Hintergründe. Wir fordern von der Wissenschaft nicht nur Unter­scheidung, sondern Entscheidung.

Damit ist die neue Wissenschaftslehre kurz um­rissen. So finden wir uns an einer Stelle des Zeit­alters auch in Wissenschaft und Forschung wieder an einem Anfangsstadium, und die Wissenschaft bedarf hier einer neuen Rechtfertigung und Sinngebung. Wir wissen uns auch in der Wissenschaft auf einem Weg zu neuen Zielen, der uns von Charakter, Schicksal und Geschichte vorgeschrieben ist.

Als dritter Vortragender folgte Professor Dr. Johannes S t e i n - Heidelberg, der über „Arzt- tum und Volk" sprach. Der Arzt von heute ist vor neue große Aufgaben gestellt, die keine Zeit vor ihm gefordert hat. Der einzelne Arzt wird nicht, mehr allein in einer Schul- und In­teressengemeinschaft stehen, sondern die Erwei­terung der Aufgaben, die große Verantwortung und die höheren Anforderungen werden alle, die zum Arzt berufen sind, zu einer neuen starken Gemeinschaft zusammenschließen. Sie werden durch gleiche Weltanschauung, durch gleiche Er­ziehung, in gleicher Pflicht und in gleichem Glauben und gleicher Treue und in gegenseitiger Achtung miteinander verbunden sein.

Eine solche Gemeinschaft wird mehr sein und mehr vermögen als es die höchste Zahl indivi­dueller Aerzte je vermochte. Darum wird aber auch dieser Arzt an einen Eid gebunden sein, an einen Eid, der das heilige Zeichen seines hohen Berufs und dieser neuen Gemeinschaft sein soll. 2VVV Jahre hindurch hat ärztlichen Generationen des Abendlandes der Eid des Hippokrates ge­golten. Der hinter uns liegenden Zeit war der Geist dieses Eides fremd. Wir aber wollen ihn mit dem Geist der Bewegung erfüllen, die Volk und Arzt zu neuem Wirken geführt hat. Das hochangestrebte Ziel des Aerztetums werden wir nur erreichen, wenn eine strenge Auslese vorge­nommen wird.

1 Z 86 M 1 YZ 6

Vimtulations-Vl-Iruvcks kür ckio Universität Beickelkerx. Bis Universität Berlin bat ru-swinsn kür alle cksutsokon klocbscbulen cksr jubilisrsnäen kupsrto Oarols in Asiäslbsrx ru ihrer 550-llabrksisr eins Slüokvuvsehackrssss, ckis unser Blick rsigt, gsvrickmst. (Scherl-Bilckckräienst.)

Sie veburtenregler

Wir entnehmen den folgenden Aufsatz der ebenso temperamentvoll geschriebenen wie sach­lich sundierten Schrift Dr. Paul Danzers „Seburtenkrieg", erschienen im Verlag „Völ­kischer Wille":

Die Geburtenregler — das ist eine minder­wertige Abart der Jntellektualisten. Bisher war es nämlich immer so, daß Kinder und wieder Kinder zur Welt kamen, ohne daß man vorher rechnete, ob denn auch die erforderlichen Unter­haltsmöglichkeiten vorhanden seien. Aehnlich wie der Kaufmann Waren auf Lager nimmt, ohne vorher Verträge mit seinen Abnehmern zu schlie­ßen oder wie der Bauherr ein Haus baut ohne vorher die Mietverträge in der Tasche zu haben. Aber das ist nach Anschauung jener Jntellektua­listen unklug oder widersinnig. Sie würden es wohl für das beste halten, daß für jedes Kind. bevor es zum Leben erweckt wird, so viel Geld auf der Bank läge, daß das Wurm für immer davon leben kann und noch die Beerdigungs­kosten dabei sichergestellt find.

Auf diese Weise kämen dann wohl überhaupt nie Kinder zur Welt. Man wird unser« Dar­stellung vielleicht als Uebertreibung ansehen, ob­wohl sie die Denkweise jener Menschen klar wiedergibt, und wird dahin ausweichen, daß man sagt: aber die nötigen Erwerbsmög­lichkeiten müssen doch wenigstens da sein. Sonst setzt man ja Nachwuchs an Erwerbslosen in die Welt. Gut — das läßt sich vielleicht eher hören, Aber nun sagt uns bitte, wie man solche „Regelung" trifft. Kinder, die 1935 geboren wur­den, treten 1950 ins Erwerbsleben und können bis 2000 arbeiten, 50 Jahre lang. Wenn also z. B. die Geburtenzahl für 1935 hätte „geregelt" werden sollen, so hätte man die Zahl der Er­werbsplätze in der Zeit von 1950 bis 2000 zu­grunde legen, also kennen müssen. Gibt es einen Wissenschaftler oder einen Propheten, einen Sterndeuter oder eine Kartenschlägerin, die 1935 hätten sagen können, wie viele Erwerbsmöglich­keiten die Jahre 1950 bis 2000 liefern werden? Nein, denn das hängt ja umgekehrt davon ab, wie viele Menschen in dieser Zeit in Deutschland leben werden, ein wie starker Nachwuchs bis da­hin auf die Beine gestellt sein wird. Und hier liegt der Denkfehler.

Es kommt ein zweiter hinzu: Angenommen,

irgendein Hellseher hätte die Zahl der Erwerbs­stellen in der Zeit 1950 bis 2000 ermittelt. Man hätte dann errechnet, es dürfen z. V. 1935 1783 212 Kinder geboren werden. Was dann? Dann ginge ja die „Regelung" erst an. Dann müßte, wie einst in der Zeit der Rationierung den einzelnen Ehepaaren und dem üblichen Pro­zentsatz Unehelicher amtlicherseits die Erlaubnis erteilt werden usw. Was tut man mit denen, die der Erlaubnis nicht nachkommen, oder jenen, die ohne Erlaubnis . . .? Jst's jetzt blödsinnig ge­nug, ihr Herren Geburtenregler? Aber wir haben nur eure „Gedanken" folgerichtig zu Ende „gedacht".

Nein, „Geburtenregelung" ist ein plumper Schwindel, den es nur in überspannten Gehirnen gibt. Nebenbei ist uns kein Fall bekannt, in denen die Geburtenregler eine Vermehrung der Geburten empfohlen hätten. Immer nur: Ver­minderung. Verhütung, also Lähmung der Volks­kraft, — Drosselung der Kräfte, die in einem starken Nachwuchs liegen und ein Volk erst schöpferisch machen. Wenn die Leute ehrlich wären, würden sie sich nicht „Geburtenregler". sondern „Eeburtcnverhüter" nennen und wenn sie keine Jntellektualisten wären, sondern Intelligenz be­säßen, dann wären sie nie auf den Vorschlag ge­kommen, die ganze zivilisierte Welt solle — zur „Verminderung der Erwerbslosigkeit"! — ein Jahr lang keine Kinder mehr in die Welt setzen (die Durchführung würde Kopfzerbrechen machen!). Wie viele Spielwaren-, Kinderwagen-, Nähr- mittel- und sonstige Fabriken wären damit samt Hunderttaussnden von Heimarbeitern zusammen­gebrochen und nach 6 Jahren hätte ein Siebentel aller Lehrer für 7 Jahre auf Wartegeld gesetzt oder entlassen werden müssen. So hätte die Wirk­lichkeit ausgesehen. Warum? Weil man so das Pferd beim Schwanz aufzäumt. Erst müssen die Menschen nachwachsen! Dann formt sich die Wirtschaft entsprechend. Dann entstehen die Ar­beitsplätze, sie wachsen wie Pilze aus dem Boden genau so wie in den 80 Jahren vor dem Welt­krieg. Aber es besteht Grund zu der Annahme, -daß es.den Ecburtenrcglcrn, die sich inzwischen -eine Weltzentrale geschaffen haben, gar nicht darum geht, sondern um die Zerstörung der Völ-