Ausgabe 
(6.8.1936) Nr. 217
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

der Nationa

parteiamtliche TIageszeilung

Lachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Lremen

Amtsblatt des Senats der Zreien kjansestadt Lremen

R^-G-uv-rlag L,e,er-Ems G. m. b. H.. Bremen. G-ere» 6/8 / Fernsprecher: Z41 21 und 31113.

Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

Anzeigen-Grnndpreise: Die S2-inin.ZeiIe im Anzeigenteil 12 Pf., die 70-mm-Zeile im Textteil 75 Pf. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 6 (Nachlaßstafsel (I. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 18 Uhr. Sprechzeit: Derlag werktäglich 12-13 Uhr: Schristleitnng Dienstag und Freitag 12^-ISA Uhr.

Nr. 217 / 6. Jastrgang

Vonnerstag, 6. August 1SZ6

kinzelpreis 15 Npf.

deutsch land erringt die rednte Koldene

drei amerikanische telchtatkletiksiege

Veutfchlands erste Soldene in der Schweralstletik

Berlin, S. August

Ws erste Entscheidung am Mittwoch wurde das Diskuswerfen der Männer entschieden, bei dem die Amerikaner Carpenter und Dünn

Unser lagesspiegsl

Grauenvolle Einzelheiten werden über die marxistischen Bluttaten in Spanien bekannt. Der spanische Außenminister erklärte, die Ma­drider Regierung könne sich nur noch wenige Tage halten.

Zur Abwehr bolschewistischer Umtriebe hat die griechische Regierung das Kriegsrecht ver­hängt.

Mit Litauen wurde ei» Abkommen über den Warenverkehr getroffen.

Der Sieg Mangers im Gewichtheben brachte Deutschland die zehnte Goldene ein.

2m Diskuswerfen, Stabhochsprung und 200- Meter-Eehen siegten die Vertreter Nord­amerikas.

Die erste Goldene Medaille für England kam im SO-Kilometer-Gehen heraus.

Zwischen Bremen und Berlin verkehrt ei» Blitzflugzeug, das die Strecke in ISO Minuten bewältigt.

Der Adolf-Hitler-Marsch unseres Gebietes VII erreicht morgen Bremen.

Die BZ. besuchte das auf Munsterlager mar­schierende Bremer 2R. 83 im Biwak.

Der deutsche Frachtenindex hat im 2uni leicht angezogen.

» IMMMM...MMMMM.M......I.IM

den ersten und den zweiten Platz belegten, Drit­ter wurde der Italiener Oberweger. Kurz vor der zweiten Entscheidung, dem 280-Meter-Lauf, traf als erster der 58-Kilometer-Geher der Eng­länder Harald Whitlock unter brausendem Bei­fall im Olympischen Stadion ein, der die 50-Kilo- meter in 4 Stunden 30 Minuten und II Sekunden bewältigt hatte. Die Silberne Medaille holte sich einer der besten europäischen Geher, der Char­lottenburger Arthur Schwab, der für die Schweiz

startet. Die Bronzene Medaille siel an den Letten Adalbert Bubenko.

Iesse Owens lieh sich die zweite Kurzstrecke, den 200-Meter-Lauf nicht entgehen. Mit glattem Vorsprung wies er in neuer olympischer Bestzeit von 20,7 seinen Landsmann Robinson und den Holländer Osendarp auf die Plätze. Die dritte olympische Bestleistung dieses Tages gab es im Zwischenlauf der 80-Meter-Hllrden für Frauen, wo die Italienerin Balla mit 11,8 den Welt­rekord der Deutschen Ruth Engelhardt erreichte. Zwei der deutschen Teilnehmerinnen konnten sich für die Entscheidung durchsetzen.

Auch bei den übrigen Vorkämpsen schnitten die Deutschen gut ab. Nur im Stabhochsprung schieden Müller und Schulz, nachdem sie 3,80 Meter noch bewältigt hatten, aus. Die Entschei­dung in diesem Wettbewerb nahm Stunden in Anspruch. Der Amerikaner Meadows ging aus diesem Wettbewerb als Sieger hervor.

Ruhig und gelassen stehen zwei Wachtposten der Schupo auf kirchturmhoher Warte auf dem Osttor. Eine graue Wolkendecke jagt über sie hin, von einem scharfen Wind getrieben, der die Fahnen knatternd entfaltet. Durch ein Wolkenloch stiehlt sich hier und da die Sonne und belichtet das farbenprächtige Bild. Winzig klein erscheinen die Zuschauer im weiten Oval des Stadions. Noch haben die Kämpfe nicht begonnen und doch sind schon über 50 000 Zu­schauer versammelt. Die freien Plätze werden immer weniger, denn der Zustrom dauert ununterbrochen an. Es ist ziemlich kühl, kein Wunder, daß die hellen Sommerkleider in zahl­reichen Blocks von wärmenden Decken oder gar von Wintermänteln verdeckt werden. Auf den Kampfstätten herrscht schon lebhaftes Getümmel. An den Sprunggruben stehen die Stabhoch­springer. Sie alle sind warm eingehüllt und tragen unter ihrem Trainingsanzug noch Woll- zeug. Die einen messen die Bahn ab, um den ge-

2m modernen Fünfkampf liegt nach der vierten Uebung, dem Schwimmen, der beste Deutsche, Oberleutnant Handrick, in knapper Führung vor dem Schweden Thoselt.

In den Rasenspielen schlug Japan im Hockey die Vereinigten Staaten 3:1. und Indien die Ungarn 1:0. Im Fußball muhten die Ungarn ein 3:0 durch die Polen hinnehmen, während Aegypten gegen Oesterreich 1:3 unterlag. Im Polo endlich holten sich die favorisierten Argen­tinier einen 13:5-Sieg über Mexiko.

Den gröhten Erfolg erfocht Deutschland am gestrigen Tage im Gewichtheben. 2w Mittel­gewicht wurden eir: Silberne und .ine Bronzene Medaille erobert. Zum ersten Male in der Schwer­athletik konnte Deutschland durch Manger im Gewichtheben-Schwergewicht den ersten Platz be­legen und damit die zehnte Goldene Medaille ge­winnen.

nauen Absprang zu erwischen und versuchen auch schon im schnellen Anlauf den Stab richtig in den Kasten einzusetzen. Der kleine Nishida spielt noch den Unbeteiligtem Eingemummt bis über beide Ohren verfolgt er das Getriebe. Eine Handbewegung zeigt seinen Aerger darüber, daß der Wind ihm die Latte herunterriß.

Die Ausscheidungskämpfe in beiden Sportarten beginnen. Die Stabhochspringer fangen bei 3,30 Meter und die zweite Gruppe bei 3,50 Meter an, um in stetiger Steigerung bis zur Pflichtgrenze von'3,80 Meter zu kommen. 'Vermißt werden Frankreichs Altmeister Vintousky, der Australier Woodhoust, der Oesterreichs: Hubert und der Däne Thomson. Insgesamt sind von 36 Gemeldeten 29 Bewerber am Start.

Beim Diskuswerfen heißt es, sich mit einem Wurf von über 14 Meter in den Vorkampf zu bringen. Noch ist es nicht schlimm, wenn die rote Fahne des Richters dasungültig" anzeigt, stehen doch drei Würfe zur Verfügung. Stets lohnt rauschender Beifall, wenn die weiße Flagge das Zeichen zumbestanden" der Prüfung gibt.

(Fortsetzung Seite 5, 1. Beilage)

Ver 4. Kampftag im Mgmpia-Stadwn

fln Stätten grauenvollster kntmeMung...

erschütternde flugen;eugenberichte über die Ausschreitungen der spanischen Marxisten

Berlin, 5. August.

DasDagblad" von Nord-Vrabant veröffent­licht einen erschütternden Bericht über das Blut­bad von Madrid. In dem Bericht, der durch einen Sondttkurier über'Lissabon an das Blatt ge­langt ist, heißt es, die Tribunalen, deren Mit­glieder durch die marxistischen Gewerkschaften er­langt werden, arbeiten Tag und Nacht. Der Be­richterstatter, der in unmittelbarer Nähe einer Kaserne wohnt, hört jeden Morgen das Geknatter der Salven der Exekutivkommandos. Die Namen der Hingerichteten werden nicht bekanntgegeben, doch werden die grauenhaft verstümmelten Leichen der Erschossenen zur Schau gestellt, angeblich mit der Absicht, die Bevölkerung einzuschüchtern.

In langen Reihen ziehen Hunderte an den

ichenplätzen vorbei. In der Kaserne Nr. 3 der urmtruppen hat der Berichterstatter einen sol- n grauenhaften Vorbeimarsch selbst miterlebt, i dem Fuße einer hohen Mauer, an der noch Mich Kugeleinschläge zu sehen waren, lagen ! Leiche« auf einem Haufen. Es waren 42, ist in Offiziersunisorm oder im Priesterkleid, e Leichen der Frauen waren völlig entkleidet, otze Lachen von Blut bedeckten den Boden, iter den Anwesenden, die im stillen Grauen rgsam an diesem Leichenfeld vorüberzogen, be­iden sich Franen, Mütter, Schwestern, ja selbst nder von Verhafteten, die unter den Toten ihre lgehörigen suchten.

Die Wächter, roheste Burschen in offenen affenröcken, hatten die Anweisung, auf Wunsch > Leichen der Angehörigen zu zeigen. Mit lßtritten wurden die entseelten Körper aus n großen Haufen herausgestoßen. Blut, Ge- rme und Hirnmasse der Getöteten spritzten da- i in die Hohe. Es ist vorgekommen, so schreibt c Berichterstatter, daß Angehörige der Opfer ch diesen Vorgängen sich in wilder Verzweiflung t bloßen Fäusten auf die Henker geworfen ben, um gleich darauf den Kugeln der arxistensoldaleska zum Opfer zu l I e n.

Ein dänischer Ingenieur, der sich vom 19. bis Juli in Barcelona aufgehalten hat und r Montag über Marseille nach Kopenhagen rückkehrte, hat einem Vertreter derBerlins,ke dende" seine Erlebnisse geschildert. Er habe, so klärte er, Schrecken erlebt, die seine wildeste Fantasie überstiegen hätten.

So habe der Pöbel in den Kirchen aus der Einrichtung große Scheiterhaufen errichtet, was er in zwei Fällen selbst habe beobachten können. Die Geistlichen habe man ins Feuer geworfen und sie lebend verbrennen lassen. Die Nonnen hätten einen noch fürchterlicheren Tod erlitten, doch dar­über wolle er nicht sprechen. Leichen seien aus- gegraben und mit roten Armbinden versehen auf den Straßen ausgestellt worden. Dabei habe der Sprecher der katalanischen Regierung im Rund­funk alle halbe Stunde verkündet, daß alles in Ordnung und ruhig sei.

Veutsche Flüchtlinge berichten

München, 5. August.

Unsere deutschen Flüchtlinge aus Spanien haben in den letzten Tagen und Wochen so viel Grausames erlebt, daß es uns in unserem neuen Deutschland unglaublich erscheint, daß der­artige Zustände in einem europäischen Lande überhaupt denkbar sind. In Spanien macht sich unter dem Einfluß bolschewistischer Propaganda ein hemmungsloses Untermenschen­tum bereit

Im großen Wartesaal des Münchener Haupt- Lahnhofes, in dem den Flüchtlingen der erste festliche Empfang auf deutschem Boden bereitet wird, sitzt ein funger Deutscher und ist kaum fähig, einen Bissen zu essen. Vor wenigen Tagen erschien in später Nachtstunde vor dem Hause sei­ner Familie in Barcelona ein Trupp be­waffneter Anarchisten. Sie schlugen die Haus­tür ein, ergriffen seinen 65jährigen Vater, seine Mutter und seinen Bruder.

Die Frau wird von den beiden verhafteten Männern getrennt, und es gelingt ihr, durch die Herausgabe von Schmuckstücken vorläufig noch ihr Leben zu retten. Sie wird auf einen Lastwagen gestoßen und abtransportiert. Bis heute weiß der überlebende Sohn nicht, ob seine Mutter noch am Leben ist. Die überwältigten beiden Männer wer­den in den Hof geschleppt, der Vater mit drei Schüssen niedergestreckt, sein 18jähriger Sohn mit Gewehrkolben buchstäblich erschlagen. Der Ueber- lebende mußte diese grauenvolle Szene von einer Dachluke aus mit ansehen.

Die Horde plünderte darauf das ganze Haus. Zwei Tage mußte sich der junge Deutsche versteckt halten, bis es ihm gelang, an den Hafen zu flüchten, um auf einen deutschen Dampfer zu kommen, der unter dem Schutz des Panzerschiffes Admiral Scheer" die Flüchtlinge aufnahm.

Durch den blutigen Bürgerkrieg in Spanien sind Tausende von deutschen Volksgenossen ge­zwungen, fluchtartig ihr Gastland zu verlassen. Mehr als 3000 Deutsche sind schon unter dem Schutz unserer Kriegsschiffe auf reichsdeutsche und italienische Dampfer gebracht worden und befin­den sich auf dem Wege in die Heimat. Fast täglich laufen in der Hauptstadt der Bewegung Sonder- züge mit Flüchtlingen ein.

Das nationalsozialistische Deutschland bereitet diesen unglücklichen Volksgenossen einen herz­lichen Empfang. Es gilt, viel unverschuldete Not zu lindern. Der Hilfsausschuß für Spanien- Deutsche unter der Leitung von Gauleiter Bohle der Auslandsorganisation der NSDAP. hat die ehrenvolle Aufgabe übernommen, die Flüchtlinge zu betreuen. Es ist noch nicht abzusehen, wieviele Deutsche gezwungen sein werden, das Land zu verlassen, in dem so viele von ihnen schon seit Jahrzehnten im Interesse beider Länder wirkten.

Deutsche Volksgenossen! Helft unseren Brüdern in ihrer Not. Spendet sür unsere Flüchtlinge aus Spanien! Spenden sind zu richten an den Hilfsausschuß für Spanien-Deutsche in der Lei­tung der Auslandsorganisation der NSDAP., Berlin W. 33, Tiergartenstraße 4 a. Konto: Ber­liner Stadtbank Girokonto 2400, Hilfsausschuß für Spanien-Deutsche. Außerdem nehmen sämt­liche Spar- und Eirokassen Zahlungen entgegen.

(Siehe auch Seite 2s

M»>.....!>!»!,!!!!,

Kennen Sie schon

das S-Ulir-flbendblatt derVZ"l

Es erscheint täglich ab 18 Uhr im Stratzen- bandel und ist auch zu haben bei den Zeitungs- händlern, in allen Kiosken und in unseren sämtlichen Anzeigen-Annahmestellen.

Im 8-Uhr-Abendblatt derVZ." finden Sie das Neueste »nd Aktuellste vom Tage, ins­besondere auch die letzten Ergebnisse der Olympischen Kämpfe.

^bseliiedsnliend kür die svlisidendsn italivniselieu Studenten im Lotsdamei- lleAattabans. von Fernando dlsi^soma. überrsivbt eine Faline der italienisvken Stndsntsnsebakt (Vollbild). .

WSM

ASP-,

wie L aw/eLcllPanci «e ^leestekL

k. kill. Bremen, 5. August.

Der jenseits der Pyrenäen entbrannte Bürgerkrieg hat in den letzten Tagen unter dramatischen Begleitumständen bedeutsame zwischenstaatliche Fragen aufgewor­fen. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, daß Spaniens Zukunft lediglich von dem' Ausgang der militärischen Operationen bei­der Kampfgruppen, der Anhänger der marxi­stischen Regierung und der Bewegung des Generals Franco, bestimmt werden darf. Deshalb wollen wir uns mit dieser noch aus­stehenden militärischen Entscheidung hier nicht näher beschäftigen, wobei wir im Hinblick auf die undurchsichtigen strategischen Verhältnisse in Spanien auch von Voraus- sagungen über den vermutlichen Sieger in dem erbitterten Kampf zwischen rechts und links absehen. Dagegen verdient die moralische und materielle Unterstützung der spanischen Marxisten seitens der sowjet- russischen Behörden und Organisationen weiterhin die größte Aufmerksamkeit der europäischen Öffentlichkeit.

Wie liegen die Dinge von Paris aus ge­sehen? Die französische Volksfrontregierung, inAuswirkungdesRussenpaktes ohnehin bolschewistischen Interessen ver­schrieben, wird seit Beginn der Kämpfe in Spannen von kommunistischen Drahtziehern ununterbrochen dahingehend bearbeitet, den vom Faschismus bedrohten" marxistischen Gesinnungsgenossen mit Geld und Waffen, mit Flugzeugen und Munition tatkräftig zu helfen. Während man am Ouai d' Orsay die Konsequenzen einer solchen ungeheuerlichen Mitwirkung am Bürgerkrieg des Nachbar­landes (Italiens Haltung gegenüber der spanischen Militärgruppe!) richtig erkannt, sofort eine Nichteinmischungserklärung for­muliert und die Zustimmung Englands zu dieser Neutralitätspolitik erzielt hat, teilen zahlreiche Pariser Blätter fortgesetzt Einzel­

heiten über die Lieferung französischer Bombenflugzeuge an die Madrider Regie­rung mit. Trotz der Kammererklärung des Außenministers Delbos, Frankreich werde .in Spanien nicht am Spiel mit dem Feuer teilnehmen, tritt die militärpolitische Zusammenarbeit der französischen und der spanischen Marxisten offen zutage und läßt die amtlichen Erklärungen der Pariser Re­gierung zumindest in einem recht eigen­artigen Licht erscheinen. Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß die von Moskau finan­zierten Kräfte nicht nur stärker als die federführenden Ministerien" an der Seine ' sind, sondern auch schneller und rücksichts­loser ihren Kurs verfolgen.

Die deutlichste Antwort auf die Bestre­bungen der Pariser Diplomaten, hinsichtlich des Spanienkonfliktes mit einer Reihe europäischer Großmächte ein Neutralitäts­abkommen abzuschließen, kommt freilich aus dem Zentrum der weltrevolutionären Hetze: auf dem Roten Platz in Moskau ereifern sich führende bolschewistische Ge­werkschaftler vor den zusammengetrom­melten Opfern ihrer Demagogie,die werk­tätigen Massen der ganzen Welt" für eine aktive Unterstützung der spanischen Marxi­sten zu gewinnen: die Moskauer Staatsbank richtet ein besonderes Konto für den Spanien-Kampsfonds" ein. der hauptsächlich aus den Löhnen der Sowjet-Arbeiter gespeist werden soll, und auf. spanischem Boden selbst nimmt die Zahl örtlicher Sowjets von Tag zu Tag in erschreckender Weise zu. Die Sprache, die der Kreml spricht, ist also gar nicht mißzuverstehen, und man braucht, um den gaüzen Ernst der Lage erfassen zu können, wirklich nicht erst zu warten, bis der zurzeit noch in Paris weilende Ver­traute Stalins, der bolschewistische Agitator Coli, nach Madrid Weiterreisen und dort seine Moskauer Pläne zur Durchführung