Ausgabe 
(1.8.1936) Nr. 212
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parteiamiliclie Tageszeitung

liachrik^tenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen

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der Nationalsozialisten Nremens

Amtsblatt des Senats der Lreien Hansestadt Vremen

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Nr. 212 / 6. Jahrgang

Sonnabend, 1. flugust 1S56

kinzelpreis 15 Npf.

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Neue deutsche Spottepoche

eine Unterredung mit dem Neichssportfichrer von Mammer und osten

Kurz vor dem Beginn der Olympischen Spiele empfing der Reichssportsührer von Tschammer und Osten im „Haus des Deutschen Sports" am Rordrande des gewaltigen Reichssportseldes einen Mitarbeiter der Nationalsozialistischen Partei- korrespondenz zu der folgenden interessanten Un­terhaltung.

Frage: „Die Ausländer, die jetzt zu den Spiele» in Berlin weilen, geben unumwunden ihre Bewunderung für dieses riesige organi­satorische Räderwerk zu. Wie war es Ihnen, Herr Reichssportsührer, möglich, diese Arbeit in verhältnismäßig kurzer Zeit zu bewältigen?"

Antwort: „Das ist sehr einfach zu sagen, s ist ein SieaunseresGemeinschafts- rinzips. Wie wir bei unseren Kämpfern den Mannschaftsgeist gepflegt und gestärkt Ha­rn, so kam es auch bei den technischen Vor- rreitungen darauf an, daß jeder einzelne Mann : dem großen Apparat seine Pflicht tat. Dann appte es ohne weiteres. Mehr zu schaffen als e technische Vorbereitung machte uns die Weg- iumung der Vorurteile im Auslande. Auf einen verschiedenen Reisen durch Europa habe i meine Aufgabe darin gesehen, in enger uhlungnahme mit den zuständigen Persönlich­sten im Ausland falsche Ansichten über Deutsch- nd und den deutschen Sport richtigzustellen und len jenen Gerüchten entgegenzutreten, die von rrufsmäßigen Hetzern ausgestreut worden waren, ch schilderte Deutschland so, wie es ist und wie rsere Gäste es in Berlin erleben werden. Ich zählte ihnen von unseren großen Plänen, die ir ja jetzt re st losverwirklicht haben und achte ihnen insbesondere klar, daß das neue eutschland den Sport als Mittler des riedens zwischen den Völkern auf- ßt. Heute kann man sagen, daß alle gutgewillten reise des Auslandes uns unvoreingenommen Krachten!

Frage: „In diesen Tagen geht eine einzige große Olympiabegcisterung durch das deutsche Volk. Das ist die schönste Rechtfertigung Ihrer Arbeit und ein Beweis für den Sieg der wieder- auferstandenen olympischen Idee."

Antwort: „Gewiß. Aber auch das ist ein ieg des Nationalsozialismus. Bis im Jahre 1933 wäre all das bei uns nicht mög- ch gewesen. Seit drei Jahren setzen sich m eutschland alle berufenen Stellen für die Olym- ischen Spiele ein. Es wurden Kamplstatten ge­nossen wie sie in der Welt einzigartig da­chen, Wir sehen das deutsche Volk, wie es sich it seiner ganzen Kraft für diesen großen iympischen Wettbewerb aller Volker der Erde »setzt, um ihn zu einem noch nie dagewesenen

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Die Olympischen 8piele beginnen

Erfolg auszubauen. Stellen Sie sich nun vor, die Spiele hätten im Jahre 1932 durchgeführt werden müssen. In dem damaligen Parteien- staat, wo schon die einfachsten materiellen Voraus­setzungen für einen solchen Kraftaufwand fehlten. Auch hieran erkennt man die große Leistung des Führers, durch die unser Volk in den Stand gesetzt wurde, als eine freie und geeinte Nation die anderen Völker Lei sich zu beherbergen und im Zeichen der Zusammenarbeit ein großes Friedensfest durchzuführen. Denn gerade die Friedenssendung des olympischen Gedankens war bei allen unseren Arbeiten immer Wegweiser und Richtschnur. Wenn alles andere die Völker trennt: der sportliche Wett­bewerb führt sie zusammen und eint sie.

Wir kommen auf die deutsche Mannschaft zu sprechen und auf ihre Aussichten bei den ein­zelnen Wettkämpfen. Ich frage den Reichs- sportführcr nach den Aussichten der Deutschen. Er hält eine Zeitlang inne, dann sagt er:

„Die deutsche Mannschaft — ich sage bewußt Mannschaft — muß in Haltung und Charakter Ausdruck der neuen Lebensformen unseres Volkes sein. Wir bewerten weniger das Können und den Erfolg des einzelnen als vielmehr den Eindruck, den unsere Mannschaft in ihrer Gesamtheit machen wird. Ich habe vor kurzem vor dem deut­schen Olympischen Ausschuß erklärt, daß sich unsere Athleten in der Hauptsache aus Männern und Frauen zusammensetzen, die in den Kriegsjahren geboren worden sind. Diese Jahrgänge mußten unerhörte Entbehrungen durchmachen. Wir sind uns infolgedessen klar darüber, daß diesen Men­schen schön rein körperlich Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gesetzt sind. Das will aber nicht besagen, daß unsere Athleten enttäuschen werden.

Und dann noch eines: Gerade weil wir wissen, daß bei den Olympischen Kämpfen in der Haupt­sache Kriegsjahrgänge zum Einsatz kommen, geben wir uns der Gewißheit hin, daß der national­sozialistische Aufbau der Leibeserziehung, was Höchstleistungen anbelangt, noch lange nicht ab­geschlossen ist. Unsere Zukunftsaufgabe wird sein, eine breite Schicht von leistungs­fähigen Athleten heranzuziehen, die bewegen wird, daß die Deutschen ein Sportvolk ge­worden sind, das den kairen Kampf und die kameradschaitliche Haliuna als ieinen Grundsatz betrachtet. Und daß wir erst am An­fang einer neuen sportlichen Epoche stehen, in der die Leibesübungen als Kulturfakior ge­weitet werden, zeigt Ihnen nicht zuletzt auch das kurz vor Beginn der Olympischen Spiele abge­schlossene Abkommen zwischen dem Reichsjugend­führer und mir.

L. tVIü. Bremen, 1. August.

Das größte sportliche Ereignis, das die Welt je gesehen und erlebt hat, nimmt am heutigen Tage in der Hauptstadt des Deutschen Reiches seinen Anfang. Die Eröffnung der XI. Olympischen Spiele in Berlin, von der uns nnr noch wenige Stunden trennen, wird in einem außerordentlich feierlichen Rahmen vor sich gehen, wie es der überragenden Bedeutung des einmaligen, unvergeßlichen Geschehens entsprechen wird. Nicht nur die Millionen Volksgenossen der Welt­stadt, in deren Mauern die sportlichen Wettkämpfe zwischen den Na­tionen nunmehr beginnen, weit mehr: das ganze dentsche Volk nimmt, vom olympischen Gedanken restlos erfaßt, am Eröffnungsakt und am Verlauf der Spiele mit ungekünstelter Begeisterung teil. In allen deutschen Gauen — unsere Hansestadt hat bei der festlichen Aus­schmückung ihrer Straßen wahrhaft Vorbildliches geleistet — grüßen zugleich mit den Olympiaflaggen unzählige Fahnen des Dritten Reiches die aus fast allen Staaten zu uns gekommene» Gäste. Die spon­tane Ehrung, die damit vielen tansend Ausländern auf deutschem Boden zuteil wird, soll nun heute bei den Eröffnungsfeierlichkeiten in Berlin ihren Höhepunkt erreichen.

Berufene Persönlichkeiten der Partei, des Staates und der Sport­bewegung habe» in diesen Wochen von der Plattform repräsentativer olympischer Veranstaltungen aus mit Nachdruck auf den friedensför- dernden Charakter der internationalen sportlichen Wettkämpfe hinge­wiesen. In der Tat: dem völkerverbindenden Geist der Olympischen Spiele fällt gerade jetzt eine hohe, sich in gleich starkem Maße auf die Gegenwart wie auf die Zukunft erstreckende Mission zu. Jener Friedensaufgabe in vollem Sinne gerecht zu werden, muß den zum Wettstreit angetretenen Sportmannschaften der zahlreichen Nationen um so leichter fallen, als sie den Gegner ohne zerstörende Waffen, also nur auf ihren eigenen kampfgestählten Willen und ihre körperliche Leistungskraft gestellt, auf ritterliche Art zu überwinden gelernt haben. Von neuem werden es alle, die wohl dem Krieg, doch nimmermehr dem Kampf entsagen wollen, bis zur letzten Konsequenz erkennen: Es gibt eine aufbauende, kultur- vertiefende Form des Kräftemessens zwischen den Nationen, es gibt den friedlichen und doch von stärkstem nationalen Impuls beseelten Leistungsnachweis auf dem Ehrenfelde der Olympischen Spiele. Friedlich ist dieser Wettstreit der Kräfte, weil er ohne Blutver­gießen abseits aller Hetzkampagnen, Bürgerkriege, Massenhinrichtungen erfolgt; zum Ausdruck nationalen Wollens wird der Kampf, weil es der Ehrgeiz jedes einzelnen der 6000 aktive« Teilnehmer ist, seiner Nation, nicht sich persönlich, die höchste sportliche Auszeichnung zu erringen.

Eine heilige Verpflichtung erwächst den Völkern aus dem Erlebnis, daß die Ehre einer Blutsgemeinschaft auf dem Boden kameradschaftlichen Einsatzes sportlichen Könnens weit besser als auf dem Felde unverantwortlicher militärischer Aktionen gefestigt und ver­tieft werden kann: die Verpflichtung, auch impolitischenKräfte- austausch von Volk zu Volk olympischer Ritterlichkeit und olympischer Friedensbereitschaft den Vorrang zu geben. Aufrichtige Achtung vor der Wesensart fremder Staatsangehöriger, neidlose Be­wunderung ihrer Leistungen, Sicherung der völligen Gleichberechtigung

aller aufbauwilligen Nationen — sind das nicht die gleichen Grund­sätze, auf denen Adolf Hitler sein großes außenpolitisches Werk wirk­licher Völkerverständigung errichten will? Die nunmehr in der Reichs­hauptstadt versammelte Jugend der Welt wird, davon sind wir fest überzeugt, diesen Gleichschritt zwischen sportlicher und politischer Arbeit im Dritten Reich sehr bald, soweit sie nicht schon bei der Vorbe­reitung der Olympischen Spiele dazu Gelegenheit hatte, mit Freuden wahrnehmen.

Daß jetzt viele tausend Ausländer das nationalsozialistische Deutsch­land und das gigantische Aufbauwerk seines Führers zum ersten Male aus unmittelbarem Erleben heraus verstehen werden, be­grüßen wir besonders lebhaft. Nicht allein die positive Einstellung des neuen Reiches zu den Fragen der Leibeserziehung wird den Sportlern aller Erdteile auf Schritt und Tritt zum Bewußtsein komme», sondern es werden uns in ihnen auch unbestechliche Zeuge» für die Tatsache erstehen, daß die Friedenspolitik Adolf Hitlers vom gesamten deutschen Volk getragen wird. Unzähligen Ausländern, die sich jenseits unserer Grenzen vielleicht »och immer nicht den Auswirkungen einer gewissen jüdischen Hetze haben entziehen können, ist es jetzt möglich, inmitten der auf den National­sozialismus ausgerichteten deutschen Volksgemeinschaft persönliche Eindrücke zu gewinnen und mittels eigener Erfahrungen das Irrsinnige der Lügen über das Dritte Reich zu erkennen. Mit einer Offenherzig­keit, die wirklich nicht mehr zu übertreffen ist, gewähren Partei und Staat allen, denen die Wahrheit auch im zwischenstaatliche« Leben ein unersetzbares Gut bedeutet, Einblick in Plan und Ausführung des deutschen Friedenswerkes. Wir habe» nichts zu verbergen, nichts zu vertuschen, nichts zu verschleiern; dämm istdasTorzurOlympi- schen Kampfstätte zugleich das Tor zum Herzen des deutschen Menschen, zum Herzen des deutschen Ar­beiters. And wenn unsere Gäste, „ein wirkliches Bindeglied zwischen den Völkern", in ihre Heimat zurückkehren werden, begeistert vom Wollen des Führers und seiner Gefolgschaft, dann werden die sport­lich e n Kämpfer auch zum mutigen Angriff auf das letzte volksver- giftende politische Vorurteil gerüstet sein!

Der Blick der Welt ist heute und in den kommenden Tagen auf Deutschland gerichtet. Das Reichssportfeld kündet mit seinen ebenso zweckmäßigen wie architektonisch schönen Riesenbauten von der beispiel­losen Leistungsfähigkeit eines geeinten Volkes, und der Ablauf der Spiele selbst wird sich als Meisterwerk deutscher Srgauisationskraft erweisen. Daß Eröffnung und Durchführung der sportlichen Wett­kämpfe in so würdigen Formen, in so überwältigendem Ausmaß er­folgen können, ist in erster Linie das Verdienst des Führers. Er war es, der einst den Befehl gegeben hat, für eine mustergültige Gestaltung der Olympischen Spiele 1936 alle Mittel des Reiches einzusetzen. Darum gilt nun, da die Olympische Fackel sich bereits auf deutschem Gebiet befindet und bald auf dem Berliner Altar die Olympische Flamme entzünden wird, unser Dank aus über­vollem, frohem Herzen dem Führer. And wenn heute im Stadion der Feststadt die Fahnen der 53 olympischen Nationen feierlich gehißt werde«, wird der Dank der ganzen Welt an Adolf Hitler lebendige Gestalt gewinnen!

M Wer ver olympischen Idee linden das Watt

flufrufe anliißNch Ver heurigen kröffmingsfeierlichkeiten in verlin

Berlin, 1. August

Das heilige olympische Feuer durcheilt die deutschen Lande. In wenigen Stunden hat es die Reichshauptstadt erreicht, flammt es, umjubelt von Hunderttausenden, auf den Altären der Fest­stadt und in der Feuerschale des Marathontores an der olympischen Stätte auf. In wenigen Stunden steigt unter dem Dröhnen der Geschütze, unter den Klängen der Fanfaren, dem Gesang der olympischen Hymne und dem Läuten der Glocke, die die Jugend der Welt gerufen hat das Fah­nentuch mit den fünf verschlungenen Ringen am Hauptmast empor, der Welt den olympischen Frieden zu verkünden. Mit Deutschland fiebert eine ganze Welt dem Ereignis, dem größten Sportfest aller Zeiten entgegen, zählt sie die Stunden, die sie von der feierlichen Zeremonie der Eröffnung trennen.

In diesem Augenblick erheben die Hüter der olympischen Idee, der Gründer der neuzeitlichen Spiele und lebenslängliche Ehrenpräsident der Olympischen Spiele, der greise Baron Pierre de Coubertin, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Graf de Baillet-Latour, Dr. Th. Lewald, und der Präsident des Deutschen Olympischen Ausschusses, Reichssportsührer von Tschammer und Osten ihre Stimme. Sie sprechen zur Welt und erklären:

Ven Mannen der neu;eillichen Spiele

In dem Augenblick, da Deutschlands Be­mühungen um einen glänzenden Vcrlau? der XI. Llympilchen Spiele nun bald mit dem ver­dienten Erfolg gekrönt lein werden gilt mein dankbares Gedenken denjenigen Männern, die mir vor nunmehr 19 Jahren bcigestanden haben als es galt. den in Vergessenheit geratenen olympi­schen Geist zu neuem Leben zu erwecken und so die Voraussetzungen zu schaffen für den

uns jetzt bevorstehenden gewaltigen Höhepunkt. König Konstantin von Griechenland, der schwedische General Viktor Valck, der ehr­würdige R. 2. Lafsan, der frühere Leiter des englischen Colleges in Cheltenham, der amerikanische Professor William M. Sloane — jene treuen und erlauchten Freunde aus der Ee- burtsstunde der modernen olympischen Spiele, den sie mit mir gemeinsam entworfen haben, zolle ich ihnen in dankbarer Zuneigung den verdienten Tribut. Ihnen, aber auch allen neuen Mit­arbeitern, die nach ihrem Hinscheiden beigetragen

Fünf goldene Medaillen, fünf silberne und zwei bronzene Auszeichnungen erzielten Deutschlands Künstler in dem Olympischen Kunst­wettbewerb

haben zur Festigung und Verschönerung des von ihnen errichteten Gebäudes, gilt mein Dank!

PierredeLoubertin.

Im ersten Jahre der 11. Olympiade.

flm Vorabend der Schlacht

Das gesamte deutsche Volk, dem Aufruf des Führers Folge leistend, bereitet sich darauf vor, die Jugend von 53 Nationen mit offenen Armen zu empfangen.

Stolz aus die Ehre, die ihnen vom Inter­nationalen Olympischen Komitee erwiesen wurde, sind Dr. Lewald, Carl Ritter von Halt und Herzog Adels Friedrich zu Mecklenburg, unterstützt von Carl Diem und in ausgezeichneter Zusammen­arbeit mit von Tschammer und Osten und dem Deutschen Olympischen Ausschuß, damit beschäftigt,

eine Organisation zu vollenden, die die Bewunde­rung der ganzen Welt erwecken wird.

Die ' m heiligen Feuer von Olympia ent­zündete Fackel ist unterwegs: Von Hand zu Hand weitergegeben wird sie am 1. August im Olym­pischen Stadion zur selben Stunde eintreffen, wo die eherne Glocke mit vollem Klänge die Er­öffnung der Spiele der 11. Olympiade einläuten wird. Nach dem 16. werden die Sieger, die Stirne mit den Lorbeerkränzen umwunden, vorbeiziehen und, wie ich zu hoffen wage, wird jeder Mit­kämpfer in seine Heimat mit dem Oelzweia zu­rückkehren, dem Sinnbild des olympischen Frie­dens, der von der ganzen Welt mit lauter Stimme gefordert wrrd zum Schutze der Kultur und zum Heile der Völker.

Graf de Baillet-Latour, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.

„wer hätte solche krfüttung gedacht"

Die Jahre der Vorbereitung der 11. Olym­pischen Spiele sind vorüber, die letzten Stunden harter Anspannung liegen hinter uns. Der Tag des Festes ist gekommen und wir sehen der Feier freudigen Herzens entgegen. Alle unsere Erwar­tungen sind Lbertrosfen. Wer hätte je vorher an solche Erfüllung gedacht. Das neue Deutschland hat sie uns gegeben. Unser Führer und Reichs­kanzler verlieh unserer Arbeit seinen Schwung und seine Kraft, und so steht heute eine Kampf­stätte vor unseren Augcn, die in der Welt nicht ihresgleichen hat. und die Völker der Erde kom­men zu uns in einer Zahl, wie es nie zuvor der Fall war.

Die Reichshauptstadt Verlin hat sich in eine wahre Fest st adt verwandelt; freudige Scharen