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Parteiamtliche Tageszeitung
liachrichlenblatt der Deutschen flrbeitssront Dremen
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der National
flmtsblatt des Senats der Zreien tzantzstadt Dramen
^.-Nauvcrlag We,er,Em8 <I. m. b. H.. Brcmcn. G-cr-n S/8 / kscrnsprkchkr: öll 21 und 811 18.
Das amtliche Verkündungsblatt des steichsstatchalters in Oldenburg und stremen
Nnzciqcn-Grundprcise-. Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Ps., die 70-inm.Zeile im Textteil 75 Ps. Ermüßiqte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 6 (N-ichlahstosfel <H. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich l2-l3 Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag 12)4-1314 Uhr.
Nr.1ZS / 6. Jahrgang
Menstag, lS. Mai ISZS
kinzelpreis 15 Npf.
„Ver vauer nie so geehrt wie in Veutschland"
das Urteil eines ausländischen vauernfützrers über die siedelt des Neichsnichrstandes
Unser lagssspisgsl
Heute wird der Fahrer des Führers. SS.- Brigadesührer Schreck, in Gräfelfing beigesetzt.
Bei der Begrüßung der ausländischen Besucher der Reichsnährstandsausstellung würdigte der schweizerische Bauernsührer die Arbeit Darres.
Der Deutsche Juristentag nahm mit wissenschaftlichen Vortrügen zum Thema „Rasse und Volk" seinen Fortgang.
Im letzten Jahre konnten 12V vvv Hektar Sied- lungsland Neubauern zur Verfügung gestellt werden.
Aus Bolivien wird ein „kalter Militärputsch" gemeldet.
Kreisleiter Blanke verpflichtete gestern 2VV Amtswalterinnen der NL-Fräuenschaft.
Die Verkehrswerüung hat im letzten Jahr für Bremen außerordentliche Erfolge gehabt.
Gestern, traf der erste Dampfomnibus der Bremer Vorortbahngesellschaft in Bremen ein.
Im Cloppenburger Museumsdorf wurde der Quatmannshof vollendet.
Als Sieger des SA.-Reichsgepäckmarsches in der Bremer Standarte wurde der Marschsturm 11/78 ermittelt.
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Zum Seburtstag Voelckes
(WagettSvrg-Bildarchiv — K.)
In der Reihe der erfolgreichen deutschen Kriegsflieger. die durch ein tragisches Geschick schon jung ihr Leben lassen mußten, ist Oswald Boelcke einer der ganz Großen. Er wurde am 19. Mai 1891 geboren und starb nach seinem 4V. Luftsiege im zweiten Jahr des Weltkrieges, am 28. Oktober 1918.
Ane Anerkennung des sützrers
Bronzebüste für die Gesandtschaft in Addis ALeba
Berlin, 19. Mai.
In Anerkennung der einmütigen und entschlossenen Haltung der Deutschen in Addis Abeba und in Erinnerung an die erfolgreiche Verteidigung wahrend der 'dortigen Plünderungsunruhen hat her Führer und Reichskanzler für das Gebäude der deutschen Gesandtschaft in Addis Abeba seine Bronzebüste mit Widmung gestiftet.
Urkunde für alfe sreikorpskämpfer
Wohin die Anträge auf Ausstellung gerichtet werden müssen
Berlin. 19. Mai.
-Der Reichs- und Preußische Minister des Innern hat den Bundesführer des Deutschen Reichskriegerbundes (Kyffhäuserbund), Oberst a. D. W.-Oberführer Reinhard, beauftragt und bevollmächtigt, im Namen der Reichsregierung den Mitgliedern der früheren Freikorps, die an ihren Kämpfen teilgenommen haben, eine Bescheinigung in Form einer Urkunde auszustellen, durch die den alten Freikorpskämpfern zuglerch Dank und Anerkennung ausgesprochen wird.
Anträge auf Ausstellung dieser Urkunde sind an den Deutschen Reichskriegerbund (Kyffhau>er- bund), Vundesführung. Berlin-W. 39. Gersberg- nraße 2, unter Beifügung von Unterlagen zu richten, welche die Teilnahme des Antragstellers an den Freikorpskämpfen beweisen, soweit olche Anträge bereits an die frühere Abwick- lungsstelle des Reichsbundes und Reichsverbandes °°r Baltikum- und Frcikorpskämpfer oder an d°s Reichs- und Preußische Ministerium des Innern gesandt worden sind, ist die erneute Stellung eines Antrags nicht notwendig, da die bereits vorliegenden Anträge der Bundesfuhrung des Kyffhäuserbundes zur Erledigung übergeben
werden.
. Die Ausstellung der Urkunde erfolgt kosten- lrei. Soweit Militärpapiere an die oben ge- nannte Abwicklunqsstelle eingesandt wurden, können sie ebenfalls' von der Bundesführung des Deutschen Reichskriegerbundes zurückgefordert
werden.
Frankfurt a. M., 19. Mai.
Reichsbauernfllhrer Darrs begrüßte gestern in Frankfurt im „Römer" die zahlreichen zur Reichsnährstandsausstellung erschienenen Gäste aus dem Auslande. Der Reichsbauernführer führte aus: „Unter anderen weilt jemand hier, der nie das deutsche Bauerntum verleugnet hat, auch wenn er nie verleugnete; der Vertreter eines anderen Staates zu sein. Es weilt unter uns als Gast der Führer der Schweizer Bauern, Professor Laur. Ich weiß, es wird in der Schweiz anders gesprochen als bei uns. Aber wir verstehen uns, und zwar aus der Gemeinsamkeit unseres Blutes. Es weilt ferner unter uns Herr von Mescer, der Führer der ungarischen Bauern. Herr von Mescer, Sie haben niemals außer Zweifel gelassen, daß bei aller Freundschaft und aller Ehrlichkeit zu Deutschland Sie stolz sind, ein Ungar zu sein. Ich rechne Ihnen das hoch an. Ich habe Ihnen vor zwei oder drei Jahren schon einmal gesagt:
R. Berlin, 19. Mai.
Die Neubildung deutschen Bauerntums hat auch im Jahre 1938 große Fortschritte gemacht. Nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen wurde im Laufe des vergangenen Jahres von den Siedlungsgesellschaften eine Gesamtfläche von 129 999 Hektar Siedlungsland erworben und für die Ansiedlung von Neubauern bereitgestellt. Dieses Ergebnis des Jahres 1935 liegt um rund 53 999 Hektar oder 79 vom Hundert über dem Durchschnitt der Jahre 1919 bis 1932; im Jahre
1933 wurde im Vergleich zu 1932 bereits eine Steigerung des Landerwerbs um 31 v. H. und
1934 sogar um 81 v. H. erreicht.
Die gesamte von Neubauern und Neusiedlern bewirtschaftete Fläche beträgt nach diesem vorliegenden Ergebnis des Jahres 1935 66 277 Hektar gegenüber einem Jahresdurchschnitt von nur 43 999 Hektar in der Zeit vor der nationalsozia-
Verlin, 19. Mai.
Der Stellvertreter des Führers Pg. Rudolf H e ß nimmt von SS.-Vrigadeführer Julius Schreck namens der NSDAP. mit folgendem Nachruf Abschied: „Die nationalsozialistische Bewegung nimmt heute Abschied von Julius Schreck. Sie nimmt Abschied von einem ihrer Nettesten und Treuesten. Sie nimmt Abschied von einem ihrer Besten und Unersetzlichsten. Sie nimmt Abschied von einem ihrer Bescheidensten, der nichts für sich wollte, der alles gab für Deutschland und den Führer. Wo es für Deutschland zu kämpfen galt, stand er an der Front — so draußen im Weltkrieg, so daheim. Grenzenlos war seine Verehrung und seine Liebe zum Führer; unermüdlich seine Sorge um den Führer; umsichtig der Bedacht auf den Schutz des Führers.
Sein Wesen strahlte Zuverlässigkeit bis zum Letzten aus. Seine Gegenwart verbreitete bei seinen Parteigenossen in schwerer Kampfzeit das Gefühl des Geborgenschns. Unbeirrbar sein Urteil über Menschen; unverhohlen die Zuneigung wie die Abneigung, ein rauher Haudegen mit einem warmen Herzen. Gefürchtet von den Gegnern, geliebt von allen, die ihn zu den ihren zählten, verehrt als väterlicher Freund von seinen Untergebenen. Er hatte das Glück, das höchste Vertrauen seines Führers zu genießen. Die Bewegung senkt ihre Fahnen zum letzten Gruß an Julius Schreck. Sie schwört ihm damit, daß seine Art und sein 'Geist den Jungen und Kommenden Vorbild sein wird, auf daß er der Bewegung diene bis in ferne Zeiten, zum Heile unseres großen nationalsozialistischen Deutschlands. Rudolf Heß."
Im „Völkischen Beobachter" gedenken der Reichspressechef der NSDAP., Dr. Dietrich und SÄ.- Obergruppenführer Brückner des verstorbenen SS.-Brigadesührers Julius Schreck.
Dr. Dietrich schreibt u. a.: Was die NSDAP. großgemacht hat und zum echten Führertum der Nation befähigt hat, das ist jene Gemeinschaft von Männern, denen der Nationalsozialismus nicht nur in Herz und Hirn, sondern denen er als kategorischer Imperativ im Blute liegt. Einer von diesen Männern war Julius Schreck. Die Gnade des Schicksals hatte ihn bestimmt, unmittelbar an der Seite des Führers zu stehen. Er war sein Gefolgsmann im wahrsten und schönsten Sinne — tapfer und treu, einfach und gradlinig, von absoluter Zuverlässigkeit und höchstem Verantwortungsbewußtsein. Er war ein Mann des Volkes, und darum war er der Mann des Führers. Wie er seiner Aufgabe gelebt hat, und was er dem deutschen Volk geleistet, wird ein Kapitel der Geschichte des Nationalsozialismus sein.
In dem Nachruf des SA.-Obergruppenführers Brückner heißt es u. a.: Aus dem jungen Soldaten des Weltkrieges, aus dem hartgewordenen
Wir Bauern sind die einzigen, die international sein können, weil niemand an unserer Nationalität zweifeln kann. Die aus dem Auslande erschienenen Gäste sind der Beweis, daß das europäische Bauerntum auf dem Wege ist, sich als eine Einheit zu fühlen, die zusammengeführt wird aus dem gleichen schweren Erlebnis gegenüber einer Macht, die nur ein Interesse hat, uns zu vernichten. Es kommt nicht darauf an, ob wir aschisten oder Demokraten sind, Royalisten oder epublikaner.
Eines sind wird in erster Linie: Bauern, die sich in jeder Weise wehren dagegen, daß das Judentum über uns regiert."
Als der Reichsbauernführer geendet hatte, erhob sich der greise schweizerische Bauernsührer Professor Laur, um dem Reichsbauernführer in bewegten Worten zu danken. „Als ich heute," so führte Professor Laur unter anderem aus, „vor
stischen Revolution. Die Tatsache, daß im Jahre 1935 rein zahlenmäßig weniger Neubauernhöfe geschaffen wurden als im Jahre 1934 erklärt sich aus der steigenden Größe des einzelnen Hofes.
In den Jahren 1919 bis 1932 umfaßte eine Siedlerstelle im Durchschnitt 19,5 Hektar. Die Durchschnittsgröße des einzelnen Hofes stieg im Jahre 1933 aus 12,8 Hektar, im Jahre 1934 auf 13 Hektar und erreichte 1985 eine Größe von 17,5 Hektar. Entsprechend den nationalsozialistischen Siedlungsgrundsätzen wurden nur solche Neusiedlerstellen und Neubauernhöfe geschaffen, deren wirtschaftliche Lebensfähigkeit von vornherein gewährleistet war. Auch die Vergrößerung bereits bestehender zu kleiner Bauernhöfe wurde im Jahre 1935 mit großem Erfolge fortgesetzt. Insgesamt wurden allein im Vorjahre nicht weniger als 12 542 Kleinbauernstellen durch Eigentumsüber-
Frontkämpfer wurde ein fanatischer Kämpfer für Deutschland in der Revolutionszeit. Er wurde Nationalsozialist mit ganzem, leidenschaftlichem Herzen. In mancher heißen Saalschlacht war er als SA.-Mann Vorkämpfer und Wegbereiter eines neuen Deutschlands. Dann formte er den Stoßtrupp Hitler, immer bereit, für den Führer sein Leben bei jeder Gelegenheit in die Schanze zu schlagen. Die SS. begründete er mit und wurde schließlich der Fahrer unseres Führers in einer Gefolgschaft, die auf Tod und Leben, Gedeih und Verderb zusammengeschweißt war. Auf all den tausend Fahrten in dem erbitterten Kampf, der jemals um Deutschlands Freiheit geführt wurde, saß er wie ein Recke unerschütterlich am Steuer. Oft teilte der Führer mit ihm, seinem Fahrer, das letzte karge Stückchen Brot auf langer, langer Fahrt. Julius Schreck, ein Mann von rücksichtsloser Bravour und blitzschneller Entschlußkraft, war immer und immer Garant für die Sicherheit des Führers. In unerschütterlicher Treue hing er mit seinem mutigen Herzen an seinem Führer. Ungestüm, wie das Hämmern seiner Motors, war der Schlag seines Herzens. Seine letzte Fahrt durch das frllhlingsschöne Deutschland führte ihn noch einmal durch all die liebgewordenen und historischen Orte der Kampfzeit. Schon den Keim einer tödlichen Krankheit im Körper, steuerte er pflichtbewußt den Wagen des Führers — wie immer eisern durchhaltcnd — zum Ziel. Vom Steuer seines Wagens'hinweg, vom altgewohnten Platz neben seinem Führer, trat er dann seinen bitteren letzten Gang zum Krankenhaus und in den Tod an. Uns allen war dieser treue Paladin des Führers als Kamerad und als Freund Vorbild. Wir wollen versuchen, es ihm gleichzutun.
Ver flbschied eines Sfl.-Kameraden
Bon einem Bremer S«.-Kameraden und früheren Mitstreiter Julius Schrecks erhalten wir nachfolgende ergreifende Abschicdswortc, die wir zu Ehren des Verstorbenen veröffentlichen:
„Zum drittenmal binnen kurzer Zeit rufst du, Schicksal, einen der Besten von des Führers Seite. Warum, fragen wir dich, Schicksal, gerade die Besten, die er, unser — Deutschlands — Führer doch so notwendig braucht?
Warum! Ja, Kameraden, man möchte hadern mit dem Lenker für solch unerbittliches Handeln. Der Schutzstaffel-Brigadefllhrer Julius Schreck ist abgerufen nach dort, wo sie alle versammelt sind. Jene, deren Gebeine in den Ehrentempeln in München ruhen und jene anderen der Standarte Horst Wessel.
Ich, dem es vergönnt war, dich persönlich zu erleben vor und nach dem 39. Januar 1988, möchte an dieser Stelle zum Sprecher der SA.- Männer werden und dir danken für alles, was du
dem Eingang Ihrer Ausstellung stand und die Massen der Bauern so hineinströmen sah, da sagte ich mir: Das ist Blut von unserem Blute. Mögen uns Dinge trennen oder nicht, wir fühlen diese innere Blutsverwandtschaft. Als ich nachher in Ihre Ausstellung traft, wo der Erbhof steht und die Probleme dargestellt sind, die Sie behandeln, da sagte ich mir: Das ist auch unsere Aufgabe. Als ich nachher in die Ehrenhalle trat, wo der Reichsnährstand seine Ausstellung organisiert hat, da ging ich in tiefer Ergriffenheit. Freunde! So ist her Bauernstand noch nie geehrt worden als in dieser Halle! Und so hat man Stadt und Land die Bedeutung des Bauernstandes noch nie zum Bewußtsein gebracht, wie in dieser glänzenden Ausstellung. Ich danke Ihnen als Vertreter der schweizerischen Bauern, danke Ihnen als Vizepräsident der Internationalen landwirtschaftlichen Kommission im Namen der internationalen Landwirtschaft, ihren Bauernstand."
tragung auf Landzulage lebensfähig gemacht. Die durchschnittlich gewährte Landzulage erhöhte sich von 1,5 Hektar pro Bauernhof in den Jahren 1919 bis 1982 auf 1,7 Hektar,m Jahre 1935. Die Gesamtfläche des für die Anliegersiedlung bereitgestellten Landes war 1935 doppelt so groß als im Durchschnitt der Jahre vor der Machtübernahme.
Gegenwärtig ist bei den Trägern der bäuerlichen Siedlung noch ein Landvorrat von 121 369 Hektar für die Neubildung deutschen Bauerntums verfügbar. Zu Beginn des Jahres 1933 waren nur 191 999 Hektar vorrätig. Der am 1. Januar 1936 registrierte Landvorrat würde bereits ausreichen, um im laufenden Jahre eine weit größere Fläche als in den vergangenen Jahren für die Neubildung deutschen Bauerntums zu erschließen.
durch deine Pflichterfüllung für uns SA.-Männer mit getan hast, unter Verzicht auf nahezu alle Genüsse des Lebens, nur um jede Minute die Nerven und die Kraft absolut zuverlässig in der Gewalt zu haben. Still und bescheiden warst du im Kampf und bist es geblieben bis heute. Am Tage, wo unser Kamerad Hirschmann in München von einer 299köpfigen Marxistenhorde zu Tode gehetzt wurde, lernten wir uns kennen. Um Haaresbreite wäre ich am Stachus in München in deinen Wagen gerannt. Ob Recht oder Unrecht, ich schimpfte mörderisch auf den Fahrer — du warst in Zivil. Eine Stunde später im Hirschb.räukeller beim Appell erschienst du mit dem Führer. Natürlich hattest du den Kerl vom Stachus entdeckt. Mir war im Augenblick nicht ganz wohl dabei. Doch den Händedruck, mit dem die Sache abgetan, verspüre ich noch heute.
So nehmen wir Männer der SA. nun Abschied von dir. Ein anderer Würdiger wird an deine Stelle treten, doch den Fahrer des Führers wird die Geschichte nur einmal verzeichnen. Vernimm du, SS.-Brigadeführor Schreck, den letzten Befehl, den dir die Kameraden der SA. mitgeben auf den Weg nach dort: Bitte du den Lenker des Schicksals, er möge weiterhin seine Hand gnädig über den halten, dem deine ganze Kraft gehörte, Adolf Hitler. Wir aber versprechen dir, so zu bleiben wie du — die Alten.
Lspgl Stark."
sagesbefetzl des Neichsfützrers SS.
Berlin, 19. Mai.
Der Reichsführer SS. Heinrich Himmler hat zum Tode des SS.-Vrigadeführers Julius Schreck folgenden Tagesbefehl an die Schutzstaffel der NSDAP. erlassen: SS.-Vrigadeführer Schreck, der erste SS-Mann Adolf Hitlers, ist aus dem Leben auf dieser lkrde geschieden. Er war der Begründer der ersten Staffel der gesamten SS. in München im Jahre 1925 und bis zu seinem Tode der treue, immer einsatzbereite Begleiter des Führers. Sein Leben war ein einziger Weg der Treue, Pflichterfüllung und Hingabe an den Führer.
Wir wollen nicht Worte an seinem Grabe machen, denn das ist nicht in seinem Sinn. Wir wollen jedoch Mann für Mann alles daransetzen, es ihm an Treue zum Führer, an Anständigkeit, Kameradschaft und Kampfesmut, solange wir leben, gleichzutun.
Der Reichsjugendführer hat eine Anordnung erlassen, nach der alle Dienststellen der Hitler-Jugend und sämtliche deutschen Jugendherbergen am heutigen Tag der Beisetzung des SS.-Brigadesührers Julius Schreck die Fabnen auf halbmast zu setzen haben.
(Siehe auch Seite 2)
Nämlicher Seist im deutschen stecht
Von Dr. jur. V/ Kleamsnn, kramen IV.")
See geschichtliche weg -es Veutschen
Als vor rund tausend Jahren der deutsche Mensch die Augen aufschlug und sich das deutsche Land, das „Deutschland", allmählich vom Leibe der germanischen Mutter löste, da stand schon an seinen Grenzen im Süden und Westen der Feind bereit, mit dem der deutsche Mensch in diesem ganzen Jahrtausend mit wechselndem Glück zu kämpfen hatte: das jüdisch zersetzte und jüdisch beeinflußte Rassen- und Völkerchaos des römischen Weltreichs, dessen geistiger Mittelpunkt die Stadt Rom war. Erinnern wir uns, daß schon Momm- sen feststellte, daß das Judentum bereits um die Zeitenwende ein „Ferment der Dekomposition" im Römerreich gebildet habe, d. h. einen Gärungsstoff, der zu Zersetzung, Zerstörung, Auflösung führte, und daß tausend Jahre später die Judenschaft der Weltstadt Rom genau den gleichen beherrschenden Einfluß auf die Gestaltung der politischen Verhältnisse des Abendlandes ausübte, wie heute die Judenschaft von Paris und Newyork auf die Gestaltung der politischen Verhältnisse der Welt.
Und wie immer in der lebendigen Natur das Morsche, Kranke und Faule das Starke, Gesunde und Harmonische angreift — vielleicht aus einem unbewußten Minderwertigkeitsgefühl heraus —, so ist auch der Kampf, den der deutsche Mensch seit seiner Geburt durch tausend Jahre hindurch geführt hat, nichts anderes, als ein Abwehrkampf riesigsten Ausmaßes gegen den Völkerbrei des römischen Weltreichs. In diesem Kampf können wir drei Zeitspannen unterscheiden:
a) Die Zeit von 999 bis 1259 ist ausgefüllt durch den Kampf der Geister und der Waffen. Der deutsche Mensch, geführt von großen Herrschern, schwingt sich zum Herrn über das vom Papsttum geführte römische Rassen- chaos auf, unterliegt diesem aber schließlich, weil es dem Gegner gelingt, seine Einheit durch das Gift der Zwietracht von innen heraus zu sprengen. Mit dem Sturz der Hohenstaufen ist der Sieg Roms endgültig vollendet. Nach der Ee- schichtslehre der römischen Kirche bedeutet der Tod Friedrichs II. im Jahre 1259 „das Ende der germanischen Herrschaft". 2n diesem Zeitabschnitt gab es in Deutschland noch keine geschriebenen Gesetze und keine gelehrten Richter. Das Recht sprach der Beamte des Fürsten oder der vom Vertrauen der Volksgenossen gewählte Schöffe. Und die Rechtsbücher, die im 13. Jahrhundert erstmals auftauchten (der Sachsenspiegel, der Schwabenspiegel, das Magdeburger Stadtrecht) waren keine Gesetze, sondern private Zusammenstellungen geltender „Weistümer", ein sehr bezeichnender Ausdruck; denn Recht war zu jener Zeit nicht das, was ein „Gesetzgeber" verordnete, sondern das, was aus der „Weisheit", aus dem Rechtsgefühl floß.
d) 2n den nächsten 256 Jahren baut das römische Völkerchaos seinen Sieg über den deutschen Menschen aus. Es ist die Epoche der Ueber- fr.emdung: römisches Denken, römischer Geist, römische Sprache und, als ein Teilakt dieser Ueberfremdung, auch römisches Recht durchdringen und zersetzen ungehindert das gesamte deutsche Leben. Folter und Inquisition halten ihren Einzug in Deutschland und sind willkommene Mittel, jedes Aufwallen deutschen Gefühls im Keime zu ersticken. Der Freibauer, der entweder auf eigener Scholle saß oder diese wenigstens von einem Herrn zu Lehen hatte, verschwindet und versinkt in Leibeigenschaft. Die völlige Verwelschung des deutschen Lebens beginnt. Die Sehnsucht des Volkes nach einem deutschen Führer, nach deutscher Einheit, nach deutscher Macht und deutschem Recht sank hinab in die Sage. Am Ende dieser Epoche wird auf dem Reichstag von Worms 1495 offiziell die Ueberfremdung des Rechtslebens bestätigt, 'ndem das corpus iuris, das umfassende Eesetzeswerk, das der oströmische Kaiser Justinian 527 n. Ehr. seinem Reich gegeben hatte, als geltendes Gesetzbuch in Deutschland eingeführt wird.
c) Und nun tritt die deutsche Geschichte ein in das Zeitalter der Revolutionen. Der deutsche Mensch empört sich gegen die geistige und
^ Nr. 131. 136 und 137 der Bremer
iro 999 Hektar Siedlungsland für Neubauern
erfolgreiche Vergrößerung der vauernköfe — Steigerung des tanderwerbs
„M wollen versuchen, es chm gleichzutun!"
Nachrufe des Stellvertreters des sichrers, Nudolf keß, des Neichspressechefs der NSVflp. Vr. Metrich und des ober- gruppenfichrers vrückner für Julius Schreck — keute wird der treue sichrer des sichrere ;ur letzten Nutze gebracht