der ilatwna
Parteiomtlüche Tageszeitung
iiachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
raiisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Vremen
Das amtliche Verkündungsblatt des
Deichsstatchalters in Oldenburg und Vremen
Anzeigen-Grundpreife-. Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Pf., die 70-mm-Zeile im Textteil 7S Pf. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstig« Bedingungen Preisliste 6 (Nachlaßstasfel L). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 1k Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schriftleitung Dienstag und Freitag 12^-13^ Uhr.
Nr. 115 / 6. Jahrgang
Sonnabend, 25. flprll IS56
kinzelpreis 15 Npf.
Her fülirer weifte die Ordensburgen
Veichsorganisationsleiter Vr. Lev: »Mir wollen den süHcernachwuchs zu ganzen Kerlen erzielten!"
Crössinsee. 25. April Gestern nachmittag, 3 Uhr, wurde dem Führer in einem feierlichen Mt die von Reichsorgani- fationsleiter Dr. Leg geschaffene Ordensburg Crössinsee übergeben.
Mittags, kurz nach 12 Uhr, traf der Führer in Begleitung des Stellvertreters Rudolf Hetz und zahlreicher führender Persönlichkeiten der Bewegung von Berlin kommend auf dem Bahnhof
Unser logesspiegel
Die Weihe der Ordensburgen der NSDAP. gestaltete sich in Anwesenheit des Führers zu einem überaus hehrem Akt.
Für llebereifer, Nörgelei und sonstige kleine Versahen hat der Führer eine Amnestie erlassen.
Reichspropagandaminister Dr. Goebbels wendet sich zum 1. Mai in einem Aufruf an das deutsche Volk.
In Dresden wurde die Reichsgartenschau 1936 vom Reichsbauernfiihrer Darre eröffnet.
In Berlin wurde das neue Haus der Reichspresseschule eingeweiht.
Vier Boote der III. Torpedobootsflottille machten gestern im Bremer Freihafen zu mehrtägigem Besuch fest.
Die Polizeiausstellung wird bis zum 2g. April verlängert.
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In den Aufsichtsrat des Norddeutschen Lloyd wurden Präses Karl Vollrneqer und Bank- direktor Robert Stack, beide in Vremen, neu gewählt.
Die Staatliche Kreditanstalt Oldenburg berichtet über eine fortschreitende Rentabilität in der oldenburgischen Weide-Wirtschaft.
in Falkenburg in Pommern ein. Wie ein Lauffeuer hatte sich die Kunde von der Fahrt des Führers nach Pommern verbreitet. Auf allen Bahnhöfen, die der Zug von Stettin aus nach Falkenburg berührte, standen Tausende von Menschen. waren chie Gliederungen der Bewegung angetreten Ueberall wehten Flaggen. Als der Zug in Stettin langsam in die Halle rollte, spielte die Kapelle einer Ehrenformation, fast übertönt von dem Jubelbrausen der wartenden Menge. Tchwarz voller Menschen war auch der Bahnhof m Stargard. Nicht anders war es auf all den kleinen Stationen, die der Zug' kurz vor Wenburg durchlief.
Ran fühlte es aus der großen Begeisterung, dag die Bevölkerung dieser Gegend Pommerns, die sonst stark abgelegen vom Verkehr ist, dem Führer dankbar war, daß er auch einmal durch diesen Teil des Gaues fuhr.
Auf dem Bahnhof in Falkenburg wurde der Führer durch den Gauleiter Schw eb e-Koburz begrüßt. Nach dem Abschreiten der vor dem Bahnhof aufmarschierten Ehrenformationen legte der Führer im Kraftwagen die 1 Kilometer lange Anfahrt zur Ordensburg Crössinsee zurück. Hinter dem Spalier der SA., des NSKK. und der SS. säumte unter Hunderten von Fahnenmasten die Bevölkerung unübersehbar die Straße. Man hatte den Eindruck, datz sie aus den Städten und Dörfern der Umgebung geschlossen herbeigeströmt war. um den Führer zu. sehen. Pommerns Männer und Frauen und, wie immer, die Jugend grüßten den Führer aus heißem Herzen.'
Unter dem wuchtigen Toreingang zur Burg. der getragen wird von sechs Holzfäulen aus 700 jähri- M Eichen, meldete Reichsinspekteur Schmeer, der Leiter der Kreisleiter-Tagung, dre angetretenen Kreisleiter. Geleitet vom Reichsleiter Dr. Robert Ley und dem Burgkommandanten Pg. Eckhardt, betrat der Führer darauf dre Burg und schritt die Front seiner Kreisleiter ab Unter Führung von Dr. Ley besichtigte dann Adolf Hitler die Anlage dieser ersten Ordensburg des Dritten Reiches.' Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich fast alle Reichsleiter. Gauleiter. Reichsstatthalter, zahlreiche höhere Führer der SA., des NSKK. und der SS. sowie Vertreter dor Wehrmacht.
Ae vesichkigung der ordensburg crössinsee
.Während der Führer die weitläufigen Säle d" Ordensburg besichtigte, versammelten sich die M Kreisleiter in der vorläufig als Schulungs- b->lle hergerichteten Turnhalle. Schlicht, den Sinn Eemeins^aftsaedankens unterstreichend, m °uh dieser Raum' gestaltet. Was pommerscher Boden und pommersche Wälder hergaben, wurde zusammengefügt zu einem Bau, der abweicht allem bisher Bekannten, der neue Wege oeschreitet.
Nach Beendigung des Rundganges begrüßt ^kichsleiter Dr. Robert Ley den ^uhrer ^ mit ^ner Ansprache. Er weist darauf hin, day in die,em Saal alle Kreisleiter versammelt seien, alles alte b e w ä h r t e K ä m p f e r, zum weitaus
?oogten Teil tragen sie das Goldene Ehrenzeichen bor Partei. Zum erstenmal habe er alle Männer
hrer auf der neuen Ordensburg zusammenberufen, um alle Reichsleiter zu ihnen sprechen zu lassen.
Als Dr. Ley dann davon spricht, daß heute für diese Männer der Höhepunkt gekommen sei, daß es für sie einen Ehrentag bedeute und daß sie auf diesen Tag sehnsüchtig gewartet hätten, bricht ein unbeschreiblicher Jubel los. Die Kreisleiter erheben sich spontan von ihren Sitzen und minutenlang donnern Rufe der Begeisterung empor.
Es ist ein wunderbarer Augenblick, ein erhebendes Gefühl, wie diese Kämpfer im braunen Rock, die draußen im Reich, in allen Gauen, jeder an seinem Platz, die Idee des Nationalsozialismus und den Willen des Führers predigen, durch ihre Arbeit eins geworden sind mit dem Manne, dem sie sich ewig verbunden fühlen.
Den Höhepunkt des Vormittags bildete die Ansprache des Führers. Der Führer sprach in izL stündigen Ausführungen über die Aufgaben der Kreisleiter in der nationalsozialistischen Partei. Mitgerissen von diesem Erleben stimmen die Männer ein in das „Sieg-Heil", das Reichsinspekteur Schmeer auf den Führer ausbringt, und wie ein Gelöbnis steigt das Lied des unvergeßlichen Sturmführers auf. Als der Führer den Raum verläßt, begrüßen ihn an der großen Ehrenhalle zahlreiche höhere Führer der SA., des NSKK., der SS. und des Arbeitsdienstes, unter ihnen Reichsarbeitsfükrer Staatssekretär Hier!, sowie die Vertreter der Wehrmacht, an ihrer Spitze General von Brauchitsch und General Fromm vom Reichskriegsministerium. Im Rempter nahm dann der Führer inmitten seiner
Kreisleiter und der Ehrengäste das Mittagsmahl ein.
Am Nachmittag versammelten sich alle auf der Burg Anwesenden in der Schutungshalle. Der Appellplatz, zu Füßen der großen Ehrenhalle, die die Namen der 16 vor der Feldherrnhalle Gefallenen trägt, ist frei gelassen für die Ehrenformationen der SÄ., der SS., des Arbeitsdienstes, des Frauen-Arbeitsdienstes, der Schutzpolizei und der HJ. Rings um den Äppellplatz überragen hohe Fahnenmasten die schilfgedeckten Häuser im Burg- innern. Zu der feierlichen Weihe ist auch, wie am Vormittag bei der Änkunft des Führers, die Bevölkerung zu Tausenden erschienen. Da die Reden aus der Halle auf eine Üautsprecheranlage übertragen werden, können die auf dem Platz Versammelten auch an diesem Weiheakt teilnehmen. (Fortsetzung auf Seite 2)
Me klire der dflf.-MItglieder
Mit der feierlichen Einsetzung des Obersten Ehren- und Disziplinarhofs, die am kommenden Montag im Rahmen eines festlichen Aktes im Berliner Rathaus erfolgen wird, treten zugleich auch die bei den Gauwaltungen der DAF. geschaffenen Ehren- und Disziplinargerichte in Tätigkeit. Damit findet das große Ausbauwerk an der deutschen Ehrengerichtsbarkeit feinen krönenden Abschluß. Der stellvertretende Vorsitzende des Obersten Ehren- und Disziplinarhofes der DAF., Hanns Koch, schreibt aus Anlaß der Einsetzung des erwähnten Gerichtshofes in der „Deutschen Arbeitskorrespondenz":
Ehre und Disziplin sind die Grundlagen für die Haltung und damit für den Erfolg jeder Kampfgemeinschaft: auf ihnen allein gedeihen alle anderen notwendigen Tugenden eines guten Kämpfers, wie Treue und Wahrhaftigkeit, Tapferkeit und Gehorsam, Kameradschaft und Anständigkeit. Nie hätte unsere Armee des Weltkrieges über vier Jahre lang einer so großen feindlichen Uebermacht standhalten können, wenn nicht die Grundsätze der Ehre und der Disziplin bis zum äußersten gewahrt worden wären.
Die Deutsche Arbeitsfront als der Zusammenschluß der schaffenden Volksgenossen, ist eine Kampfgemeinschaft, die mit ihren Aufgaben und hohen Zielen mit der Armee des Weltkrieges verglichen werden kann. In der Front der deutschen Arbeit wird gerade so erbittert gekämpft, unter Einsatz des Lebens einzelner für das Leben des Volkes, wie an den Fronten eines Krieges. Nur die Waffen sind andere, an die Stelle des Schwertes sind Amboß und Pflug, ist die schöpferische Arbeit getreten. Für den Erfolg des Kampfes dieser Millionenarmee der Arbeit sind auch hier wieder Ehre und Disziplin die ersten Voraussetzungen. Um beide zu erhalten und zu wahren, hat sich die Deutsche Arbeitsfront eine Ehren- und Disziplinargerichtsbarkeit geschaffen.
Ihr fällt, wie schon aus ihrer Bezeichnung hervorgeht, eine doppelte Aufgabe zu:
1. soll sie durch eine Ehrenordnung für alle Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront die Ehrengerichtsbarkeit nach dem Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit dadurch ergänzen bzw. entlasten, daß sie die Handhabe bietet, die Front der schaffenden Deutschen von dem zersetzenden Gift der Unmoral und der llnehren- haftigkeit rein zu halten;
2. hat sie aber auch die Aufgabe, die an sich weit enger gezogen ist und von der allgemeinen staatlichen, sozialen Ehrengerichtsbarkeit nicht gelöst werden kann, die Disziplin der Führer und Unterführer der großen Arbeitsgemeinschaft des deutschen Volkes, also der DAF.-Walter und KdF.-Warte, zu wahren und die Reinhaltung des Führerkorps von ungeeigneten und unsauberen Elementen zu gewährleisten.
Um die Lösung dieser wichtigen Aufgaben zu ermöglichen und damit den Mitarbeitern in der Deutschen Arbeitsfront die notwendige Sicherheit in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit zu verschaffen, hat die Ehren- und Disziplinargerichtsbarkeit der Deutschen Arbeitsfront einen geregelten ordnungsmäßigen Weg der Heranziehung zur Verantwortung und der Beschwerde eingerichtet. Er schützt die DAF.-Walter und KdF.-Warte vor willkürlichen Angriffen gegen ihre Person und unberechtigten Eingriffen in die ihnen zugewiesene Tätigkeit. Er schützt damit aber auch zugleich das Werk der Deutschen Arbeitsfront selbst.
Die Richtlinien, nach denen diese beiden großen Aufgaben zur Erhaltung und Wahrung von Ehre und Disziplin in der Deutschen Arbeitsfront gelöst werden sollen, sind in einer Ehren- und Disziplinarordnung zusammengefaßt worden, während die Art der Durchführung der sich daraus ergebenden notwendigen Maßnahmen in einer ausführlichen Verfahrensordnung und schließlich in einer Geschäftsordnung festgelegt worden ist.
Die Mittel, mit denen die Ehre des Schaffenden in der Gemeinschaft der Deutschen Arbeitsfront geschützt und die Disziplin der DAF.- Walter und KdF.-Warte besonders überwacht und aufrechterhalten wird, sind vielseitig und durchaus wirksam. Für ehrenrührige Handlungen, asoziales, den Bestrebungen der Deutschen Arbeitsfront zuwiderhandelndes Verhalten, für Mangel an Gemeinschaftssinn Lurch wiederholte Veranlassung zu Streit und Zwist und schließlich für Untreue der Gemeinschaft gegenüber (bezeugt durch mehrmonatigen unentschuldigten Veitrags- verzug) können den Mitgliedern der Deutschen Arbeitsfront nach der Ehrenordnung mehr oder weniger empfindliche Strafen auferlegt werden. Je nach der Schwere der Verfehlung können die Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront mit der -trau- des zeitweise,, »der dauernden Ausflusses aus der Deutschen Arbeitsfront, ferner mit der Strafe der zeitweisen oder dauernden Aberkennung zur Bekleidung von Aemtern in der Arbeitsfront und schließlich mit den Ord-
ks lebe der Mrer! ks lebe veutWand!
flufruf des Neichspropagandaminislers Vr. Soebbels ;um I.Mai
Berlin. 28. April.
Reichsminister Dr. Goebbels erläßt zum 1. Mai folgenden Aufruf:
An das ganze deutsche Volk! Am 1. Mai 1936 begeht das deutsche Volk in seltener Einmütigkeit und Geschlossenheit zum vierten Male seinen Nationalen Feiertag im nationalsozialistischen Reich. Dieser Feiertag hat in diesem Jahre seine besonders festliche Bedeutung.
In den hinter uns liegenden 12 Monaten der Arbeit, des Opfersinnes und des wirtschaftlichen und politischen Ausbaues nach innen und nach außen ist die deutsche Nation auf ihrem schweren Weg zur Neuausrichtung und Wiedererstarkung des Reiches ein gutes Stück vorwärtsgekommen. Der Staat des Nationalsozialismus hat seine weitere Befestigung erfahren und steht nun gesichert und unerschütterlich wie nie. Wirtschaft und Finanzen sind geordnet. In schweren Schlägen hat die Nation ihre Schlacht gegen die Arberts- losigkeit fortgesetzt und dabei Erfolge über Erfolge erzielt. Das, was bei Beginn des nationalsozialistischen Regimes nur erst Plan und Projekt war, beginnt nun mehr und mehr wunderbare Wirklichkeit zu werden.
Sümpfe und Moore wurden urbar gemacht, ganze Provinzen dem Meere abgerungen und mit jungen Bauernfamilien besiedelt. Quer durch das Land ziehen sich bereits Hunderte von Kilometern neuaebauter Reichsautobahnstraßen als Zeugen des Aufbauwillens im nationalsozialistischen Staat.
Im größten Umfange ist die soziale Volkswohlfahrt organisiert und durchgeführt worden. In einem Hilfswerk, wie es die Welt bisher noch nicht kannte, hat auch in den vergangenen Wintermonaten die Nation ihren Kampf gegen Hunger und Kälte siegreich bestanden.
Am 7. März hat der Führer im Rheinland die neuen Friedensgarnisonen aufgerichtet und damit die volle Souveränität über deutsches Gebiet wiederhergestellt.
Zugleich legte er der Welt in klarster Offenheit seinen konstruktiven Friedensplan zum Wiederaufbau Europas vor. Am 29. März aber bekannte sich die ganze Nation geschlossen und einmütig zu ihm, seinem Aufb vuwerk und seiner erfolgreichen Politik nach innen und außen.
Wo anderswo auf diesem Erdball steht ein Staat so fest und gesichert wie der unsrige! Während sonstwo vielfach Länder und Völker durch Zwiespalt und Zerrissenheit, ja, durch die Gefahr plötzlich aufbrechender Anarchie bedroht sind, ist Deutschland eine Insel der Ordnung und der Disziplin und der Hort des Friedens geworben.
Als am Geburtstag des Führers die junge deutsche Volksarmee vor ihm vorbeidesilierte, überkam jeden Deutschen das beglückende Gefühl, daß nun Staat und Volk in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen können, da sie wieder gesichert und geschützt sind durch die eigene nationale Kraft.
Vieles ist im vergangenen Jahr getan und geleistet worden, mehr noch bleibt uns für die Zukunft zu tun und zu leisten. Die Nation ist entschlossen. die vor ihr liegenden Aufgaben zu meistern. Sie ist bis zum letzten Mann und bis zur letzen Frau von einem unbändigen Arbeitswillen erfüllt Sie wird das Schicksal bezwingen weil sie einig ist. die Schwierigkeiten der zu lösenden Probleme kennt und entschlossen bleibt, mit ihnen fertig zu werden.
Wiederum ergeht an die ganze Nation der Ruf nach Verlebendigung der Arbeit und sittlicher Verpflichtung eines fetzen Deutschen zu ihr. Wiederum werden und wollen wir uns alle zu ihrem neuen Ethos bekennen. Wiederum tönt uns allen auch zum 1. Mai dieses Jahres der Kämpfe der Siege und Erfolge die Mahnung entgegen:
„Ehret die Arbeit und achtet den Arbeiter!"
In diesem Zeichen soll auch der diesjährige 1. Mai stehen. Mit Stolz halten wir Rückschau in das vergangene und voll Vertrauen Vorschau
in das kommende Jahr. Es wird uns alle bereit finden.
Die Zeit der Tatenlosigkeit, des Mangels an Entschlußkraft, der inneren Zwietracht und des politischen und wirtschaftlichen Pessimismus liegt hinter uns. Aufs neue bekennt sich das deutsche Volk zu seinem nationalen Leben und zu seiner freudigen Bejahung.
Ein Volk sind wir! Einem Führer gehorchen wir!
An alle Deutschen in Stadt und Land ergeht der Rus: Der 1. Mai ist Feiertag für arm und reich und hoch und niedrig!
Bekränzt eure Häuser und die Straßen der Städte und Dörfer mit frischem Grün und den Fahnen des Reiches!
Von allen Last- und Personenautos, aus allen Fenstern sollen die Wimpel und Fahnen der nationalsozialistischen Erhebung flattern! Züge und Straßenbahnen sind mit Blumen und Grün geschmückt!
Auf den Fabriktürmen und Bürohäufern werden feierlich die Fahnen des Reiches gehißt!
Kein Kind ohne Haienkreuzwimpel!
Die öffentlichen Gebäude, Bahnhöfe, Post- und Telegraphenämter sollen in frischem Grün erstehen!
Die Verkehrsmittel tragen Fahnenschmuck!
In der Ehre der Arbeit liegt die Ehre des Volkes! Die Ehre des Volkes aber ist die Bürgschaft für den Frieden und die Sicherung der Nation!
Deutsche aller Stände, Stimnme, Berufe und Konfessionen, reicht euch die Hände!
Für Arbeit, Frieden, nationale Ehre und Sicherheit!
Es lebe der Führer!
Es lebe Deutschland, sein Volk und sein Reich!
Berlin, den 25. Äpril 1836.
Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda: Dr. Goebbels.
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