nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen
flmtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Dremen
M.G-uv°r.°g W°,-r-Ems G. m. b. H.. Bremen, G-e-e» 6/8 /
Nr. 115 / 6. Jahrgang
Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalter s in lIldenburg und Vr emen
Donnerstag, 25. flprll 1S56
Anzeigcii-Grundprcisc: Die 22-mm-ZeiIe im Anzeigenteil 12 Ps., die 70-mm-Zeile im Textteil 75 Pf. Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 6 (Nachlaßstasssl c). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluh 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristlcitung Dienstag und Freitag 12)^-13)4 Uhr.
kirrzelpreis 15 Npf.
das Haus der NS.-Preffe in verlin
kinweilzung durch keichspressechef Dr. Dietrich / Die Matter der vewegung geschlossen wie in der Kampfzeit
Unser lagesspisgsl
Dem englischen Außenminister Eden wurde» im Unterhaus zahlreiche verfängliche Fragen gestellt.
Das Festprogramm für den Staatsalt am 1. Mai liegt nunmehr vor.
Reichspressechef Dr. Dietrich weihte in Berlin das Haus der NS.-Preffe.
Am l. Mai treten die einschränkenden Bestimmungen für den Absatz von Butter außer . Kraft. (Siehe Handelsteil.)
Konsul Ohlendorf wurde in den Aufsichtsrat des Germanischen Lloyd gewählt.
Anfang Mai wirf» im Teufelsmoor mit dem Abbau von Eisenerzen begonnen.
Der Verband Deutsche Frauenkultur eröffnete eine dreitägige Ausstellung im Museum am Domshof.
Auf. einer starkbesuchten Großkundgebung der Kinderreichen im Casino sprachen Reg. Bürgermeister Otto Heider und Landesleiter Pg. Büsing-Oldenburg.
Zm Wümmegebiet herrscht große kleber- schwemmung.
Nach Eroberung von sechs neuen Klaffen- rekorden mußte die Adler-Rekordzeit auf der Reschsautobahn Frankfurt—Heidelberg abgebrochen werden.
Me Sfl.-Sruppe Nordfee tollt mit
Auszug aus dem Führcrbefehl Nr. 38 des Obersten SA.-Führers vom 20. April 1938: „An meinem 17. Geburtstage spreche ich folgende Beförderungen, Beauftragungen, bzw. Ernennungen aus:
Gruppe Nordsee: Befördert werden:
Zum Brigadesührer: Der Stabsfiihrer der Gruppe Nordsee Oberführer Albert Vrugger m. W. v. 2ü. 1. 36; der Führer der Brigade 61 (Osnabrück) Oberführer Joachim Weist m. W. v. 2«. 1. 38.
Zum Standartenführer: Der m. d. W. d. G. des Personalreserenten der Gruppe Nordsee beauftrage Obersturmbannführer Gustav Quinckardt m. W. o. 20.1. 36; der Führer der Res.- -tandarte 52, Obersturmbannführer Brunger- Vrungers m. W. o. 2V. 1. 36.
Zum Sturmhauptführer: Der Führer der Reiterstandarte 262 Obersturmführer Eduard Enmcr m. W. v. 20. 1. 36; der Adjutant der Lrigade 61 (Osnabrück) Obersturmführer Joachim henze m. W. v. 20. 1. 36.
lum Obersturmführer: Der mit der
jkühruna der Reiterstandarte 61 beauftragte -turmsiihrer Fritz Lübbe m. W. o. 20. 1. 36.
Ernannt wird: Zum Adjutanten der Brigade 82 (Unterweser) Sturmbannführer Hans Joachim Wacht m. W. v. 20. 1. 36.
gez. Adolf Hitler.«
Auszug aus dem Führerbesehl Nr. 37 des Obersten SA.-Führers von 1- April 1936. Gruppe Nordsee: Zur SS. wird überwiesen:
Ttandarteniührer Hans Haltermann m. W. v. 1»> 3. 36. unter Enthebung von keiner bisherigen Dienststellung als Standartenführer z. V. der Eruppe Nordsee.
gez.: Adolf Hitler.
Ver sülirer an v. Seeckt
Ernennung zum Chef des Infanterie- Regiments 67
Berlin, 23. April.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat an Generaloberst von Seeckt anläßlich dessen 70 Geburtstages ein Glückwunschschreiben gerichtet und darin mit Dank und An^ erkennung der großen Verdienste gedacht, die sich ^er Generaloberst um den Aufbau des Reichsheeres erworben hat. 2n Würdigung dieser geschichtlichen Leistung, mit der die Grundlage zum heutigen Volksheer geschaffen wurde, hat der üührer den Generaloberst von Seeckt zum Chef hes Infanterieregiments 67 ernannt. Am Engen Vormittag überbrachte der Reichs- iriegsminister dem Generaloberst, vor dessen Wohnung Doppelposten einer Ehrenwache ausgezogen waren die Glückwünsche der Wehrmacht, -st Begleitung des Reichskriegsministers befand >>ch General der Infanterie von Rundstedt als Vertreter des durch seinen Unfall verhinderten Oberbefehlshabers des Heeres, Generaloberst oreiherr von Fritsch. Mittags erfolgte die Varadeausstellung und der Vorbeimarsch des Nusikkorp; und einer Ehrenkompa :ie des Jn- santerie-Reqiments 67 vor Gene rloberst von «eckt.
(uchrtiaus für tandesoerraker
Berlin. 23 April
- Juftizpresfestelle Berlin teilt mit: Der ihre alte Aloysius Vöhm aus Plautztg ist Volksgerichtshof wegen Landesverrats zu f'iinglilbt' > Zuchthaus und zur Aberkennung ärgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit ver- t worden.
(Oraütdsriokt unssrsr Lsrlinsr LabrittlsItunZ) k, Berlin, 23. April.
In der Reichshauptstadt wurde gestern vormittag in einem feierlichen Akt das „Haus der NS.-Preffe" durch den Reichspressechef der NS. DAP., Pg. Dr. Dietrich, seiner Bestimmung übergeben. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache des Amtsleiters Pg. Suendermann ergriff Pg. Dr. Dietrich das Wort, um in einer kurzen Ansprache, dem Haus der NS.-Preffe Ziel und Bestimmung abzustecken. Dann überbrachte der stellvertretende Pressechef der Reichsregierung, Pg. Verndt, die Grüße des Reichspropagandaministers Dr. Goebbels und des Staatssekretärs Funk mit der Versicherung, daß sich auch weiterhin die Zusammenarbeit der nationalsozialistischen Journalisten mit den für die Presse ver
antwortlichen Stellen des Reiches in denselben herzlichen Bahnen bewegen werde wie bisher. Die große Arbeitsgemeinschaft der nationalsozialistischen Presse im Reich ist durch die Errichtung des Hauses der NS.-Presse auch rein äußerlich in ihrer Geschlossenheit gekennzeichnet Der gemeinsame Einsatz für die nationalsozialistische Bewegung und für das neue Deutschland war es, der — wie Pg. Dr. Dietrich hervorhob — der nationalsozialistischen Presse die Kraft zum Kampfe gab. Dieier Geist wird auch in Zukunft den Einsatz der NS.-Presse für das neue Deutschland kennzeichnen.
Die nationalsozialistische Presse kann heute bereits, wie Pg. Dr. Dietrich ausführte, auf eine wenn auch kurze, so doch stolze Geschichte zurückblicken.
Aus einem Nichts heraus hat diese Presse ihre Entsaltung genommen, lediglich getragen von der beispiellosen Einsatzbereitschaft sür die Idee und ihre Bewegung, in unverbrüchlicher Schicksals- gemeinschast für den Kampf um ein neues Deutschland. Ohne materielle Mittel und Sub- sidien, ohne staatliche Hilfsfonds stand diese Presse im Kampf um den Sieg. In ihrer Geschlossenheit lag ihre Stärke. Diese Geschlossenheit wird aber auch über aller kommenden Arbeit stehen. Das Haus der NS.-Presse in Berlin, das gestern eingeweiht wurde, ist das äußere Symbol dieser Geschlossenheit.
Aber nicht allein in ideeller Hinsicht ist die Einrichtung des Hauses der NS.-Presse in Berlin zu begrüßen, sie wird auch vom rein organisatorischen Gesichtspunkt aus die Arbeit der NS.-Blätter im Reich erleichtern.
Kos Wprogramm für den I. Mai
Vor Nationalfeiertag des deutschen Volkes in der NeichskauptstaSt
Berlin, 23. April.
Das amtliche Programm für die Feier des Nationalfeiertages des deutschen Volkes in der Reichshauptstadt liegt nunmehr vor und sieht folgende Veranstaltungen vor:
8.30 bis 9.30 Uhr Jugendkundgebung im Feststadion
mich folgendem Programm: Fanfaren, Eröff
nungsansprache durch den Reichsjugendführer Baldur von Schirach, Lied: „Tritt heran, Arbeitsmann" von Heinrich Lerfch, Melodie von Fritz Sotke, gesungen von 3000 Angehörigen der Hitlerjugend, Rede: Reichsminister Dr. Goebbels, Lied: „Aufhebt unsere Fahnen" von W. Zorg, Melodie von Fritz Sotke, Ansprache des Führers, gemeinsames Lied: Vorwärts, vorwärts".
An der Kundgebung nehmen 80 000 Jugendliche, zu Dreiviertel Angehörige der HJ. und des BDM., teil. Aus einem Umkreis von 3 Kilo- metern vom Poststadion marschieren sie, darüber hinaus werden sie im Bahntransport heranbeför- dert. Aussteigebahnhöfe sind Lei der S-Bahn: Lehrter Bahnhof und Bahnhof Putlitz-Straße, bei der U-Bahn: Wedding und Reinickendorfer Straße. Die künstlerische Ausgestaltung liegt in den Händen des Architekten Speer. Die Feier wird über alle deutschen Sender übertragen. Im ganzen Reich finden zur selben Zeit ähnliche Feiern mit Uebertragung von Verlin statt.
10.30 bis 11.30 Uhr: Festsitzung der Reichskultur- kammer im Deutschen Opernhaus Charlottenburg.
Es spricht der Präsident der Reichskulturkammer Reichsminister Dr. Goebbels. Perkündung des Buch- und Filmpreises 1936.
12.30 bis 13.30 Uhr: Staatsakt.
Da das Tempelhoser Feld durch den Ausbau des Flughafens nicht mehr zur Verfügung steht
und ein anderer geeigneter Platz in Berlin nicht vorhanden ist, findet die Hauptkundgebung des Tages in diesem Jahr in folgender Weise statt: Vom Deutschen Opernhaus über Bismarckstraße — Knie — Charlottenburger Chaussee — Brandenburger Tor— Pariser Platz — Straße Unter den Linden — Schloßbrücke bis zum Lustgarten werden nördlich und südlich der Fahrbahn die Schaffenden Berlins Aufstellung nehmen. Sie marschieren in 25 Säulen, teils aus den nördlichen, teils aus den, südlichen Gegenden der Rxichshauptstadt in die einzelnen für sie- bestimmten Aufmarschabschnitte. Auf der ganzen Strecke werden Lautsprecheranlagen errichtet. Im Lustgarten werden Abordnungen aller Kreise Aufstellung nehmen. Front nach dem Alten Museum. Im Lustgarten werden auf der Dom- und guf der Spreeseite Tribünen errichtet, die mit monumentalen Fahnen- wänden abgeschlossen sein werden. Aus den Stufen des Alten Museums werden die Fahnen der Berliner Gliederungen der Partei Aufstellung nehmen. Das Programm gestaltet sich folgender- maßetr: Fanfaren, Eröffnungsansprache: Reichsminister Dr. Goebbels, Rede des Führers, Deutschlandlied Horst-Wessel-Lied. Schlußworte: Dr. Ley. Die Kundaebunq wird über alle deutschen Sender, in die Parallelkundaebungen, die überall im ganzen Reich zur selben Zeit stattfinden, Überträgen, außerdem über die Laut- sprecheranlaae die vom Lustgarten auf den vorge- zeichneten Straßen bis zum Deutschen Opernhaus errichtet sind.
17 Uhr: Empfang der Arbeiter-Delegationen im Palais des Reichspräsidenten
Aus allen Gauen des Reiches werden insgesamt 160 Arbeiter aller Berufe und die Sieger des Reichsberufswettkampfes 1936 von der Reichsregierung als Gäste nach Berlin geladen, wo sie ini Laufe des 30. April eintreffen und um 16 Uhr
im Kaiserhof von Dr. Goebbels, Dr. Ley und Baldur von Schirach begrüßt werden. Die Delegierten nehmen sowohl an der Jugend-Kundgebung als auch am Staatsakt im Lustgarten teil und werden am Nachmittag des 1. Mai dann vom Führer empfangen. Anfahrt erfolgt vom Kaiserhof über Wilhelmstraße zum Palais des Reichspräsidenten
20.15 Uhr bis 21.15 Uhr: Fackelzug der Wehrmacht und der Verbände der Bewegung
Von der Bülowstraße über Potsdamer Straße — Potsdamer Platz — Leipziger Straße — Friedrichstraße — Unter den Linden — Schloßbrücke zum Lustgarten.
22 bis 23 Uhr: Abendkundgebung im Lustgarten
Es spricht der preußische Ministerpräsident Generaloberst Eöring Großer Zapfenstreich. Die Kundgebung wird über alle deutschen Sender übertragen.
Ab 21 Uhr: Maifeier der Reichskulturkammer in Kroll's Festsälen
An dieser Maifeier werden die Kulturschaffenden teilnehmen und die Arbeiter-Delegierten aus dem Reich als ihre Gäste bei sich sehen. Außerdem werden in Berlin und im ganzen Reich von späten Nachmittagsstunden ab und abends in allen Sälen, die seit langem vorbestellt sind, fröhliche Maifeiern mit Tanz der einzelnen Betriebe durchgeführt. Die Polizeistunde in der Nacht zum 2. Mai ist aufgehoben. Am 2. Mai werden die Arbeiter-Delegierten aus dem Reich um 12 Uhr vom Staatskommissar der Hauptstadt Berlin empfangen. Anschließend unternehmen sie eine Aüsflugsfahrt an den Templiner See und werden abends der Vorstellung des Deutschen Opernhauses „Die lustige Witwe" beiwohnen.
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(lästsn cksr (Zossncktsoüakt. (äebsrl-Lllcksickisiwt.)
vie Kreisleiler
Die Nationalsozialistisch« Partei-Korrespondenz, der Pressedienst der NSDAP., schreibt aus Anlaß der Arbeitstagung der Krsisleiter auf Burg Crössinfee:
Wenn die Arbeit auf den nationalsozialistischen Ordensburgen mit einer großen Tagung sämtlicher Kreisleiter der Partei auf Burg Cröfsinsee eingeleitet worden ist, so weist allein schon diese Tatsache auf die Bedeutung hin, die die Partei dieser Gruppe der nationalsozialistischen Führerschaft beimißt. Seit acht Tagen sind 800 Kreisleiter der NSDAP. aus allen Teilen des Reiches gemeinsam auf einer Burg vereinigt, um hier aus dem Munde hoher Führer der Partei und des Staates ein Bild von den Aufgaben und Forderungen von Gegenwart und Zukunft gezeichnet zu erhalten, das vielleicht noch Lei keiner Gelegenheit so umfassend und gründlich gegeben worden ist wie hier — als Inhalt eines zehntägigen gemeinsamen Zusammenlebens derer, die Adolf Hitlers Kreisleiter sind.
In dem großen Versammlungsraum der Burg Crössinfee ist in diesen Tagen ein Parkett von Treuesten des Führers versammelt. Jeder dieser Männer hat in der Kampfzeit der Bewegung seinen Mann gestanden, jeder war einst Pionier der Partei in seinem Heimatkreis, jeder aber hat auch manche Bewährungsprobe zu bestehen gehabt, um sein Amt als Kreisleiter sich in der Aufbauarbeit des nationalsozialistischen Reiches hart zu verdienen. Denn der Kreisleiter gehört durch die Wichtigkeit der Funktionen, die er auszuüben hat, zu den Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, deren Arbeit wohl am unmittelbarsten den einzelnen Volksgenossen berührt. Ebenso wie der Gauleiter der Statthalter des Führers im Lande ist, so stehen unter ihm die Kreisleiter als Repräsentanten der Partei mitten in der tausendfältigen Kleinarbeit, die die NSDAP. und alle ihre Gliederungen für die Betreuung der Nation zu leisten haben. Der Kreisleiter ist der Mann, zu dem der Volksgenosse Vertrauen haben muß, zu dem er hingeht mit seinen Sorgen und Nöten, soweit sie für die Bevölkerung des Kreises von Bedeutung sind. Aus dieser Aufgabe heraus hat sich heute bereits ein besonderer Typ der Kreisleiterpersönlichkeit herausgebildet — der Typ einer Persönlichkeit, der nichts ferner liegt als leerer Formalismus und die nichts mehr erstrebt, als wahre Führerpersönlichkeit zu sein.
Der Kreisleiter ist nicht etwa nur Sachbearbeiter für die tausenderlei Fragen, die heute in einer Kreisleitung bearbeitet werden, er ist der Mann, der seinen Mitarbeitern mit dem Instinkt und dem Blick für das Wesentliche, der das Kennzeichen alles Führertums ist, die Richtung angibt und aus den zahllosen Steinen einzelner kleiner Arbeitserfolge das Mosaikbild einer tatkräftigen und klugen Führung alles öffentlichen Wirkens im Kreisgebiet zusammensetzt. Der Kreisleiter ist auch nicht etwa der Nachfahre der einstigen kleinen Potentaten, die sich in eine Wolke fürstlicher Unnahbarkeit hüllten, er ist ein Mann des Volkes, der in seiner rastlosen Tätigkeit täglich nicht nur für das Volk arbeitet, sondern auch mit ihm spricht, mit ihm lebt und so eine wirkliche Führung der Menschen in die Tat umsetzt.
, Wie die Partei im Mittelpunkt des Lebens der Nation, so steht der Kreisleiter im Mittelpunkt des öffentlichen Lebens seines Kreises und drückt ihm den Stempel nationalsozialistischer Haltung auf. Aus unzähligen Berufen sind die achthundert Männer mit der goldenen Eardelitze auf dunkelbraunem Spiegel gekommen — in einer Berufung haben sie sich gefunden. In der Berufung: In das kleine Leben des Alltags eines Volkes täglich die Größe der Zeit, die Würde der Nation zu tragen. Es ist eine stolze Aufgabe, der sie dienen, und jeder, der selbst einmal diesen Wirkungskreis kennenlernen durfte, weiß es: Es ist eine der schwersten, aber deshalb auch der schönsten, die die Partei an ihre Führerschaft vergibt, lind der, der in diesen Tagen die eindrucksvollen Stunden, die die Kreisleiter auf Lröffinsee miteinander verbrachten, miterlebte, der weiß, daß diese Männer von der Größe und der Perantwonung ihrer Aufgabe dis ins Innerste erfüll! sind. Sie jprecheu untereinander von nichts anderem, als von dieser Aufgabe, sie