parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsfront vremen
der Nationalsozialisten Vremens
Amtsblatt des Senats der Freien kjansestadt Dremen
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Nr. 15 / 6. Jahrgang
1 g Z 6
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Mittwoch, 15. Januar
kmzelpreis 15 Npf.
Japan verlaßt Nie flottenkonseren;
Unüberbrückbare Segensütze in London / In Zukunft tagen nur noch vier slottenabordnungen / lokio erbebt kinspruch
Unssr lagssspisgsl
Japan hat der Londoner Flottenkonferenz seine Mitarbeit aufgekündigt.
Abessrnischen Berichten zufolge gestaltet sich die Lage der Italiener immer schwieriger.
Die bolschewistische Wühlarbeit hat auch auf den nahen Orient übergegriffen.
Der Leipziger Oberbürgermeister, Dr. Eoer- deler, sprach in der schwedischen Hauptstadt über „Preise und Wirtschaft".
Der deutsche Lokomotivban bringt eine Dampflokomotive mit 175 Stdtklm. heraus.
Der Vorsitzende des Vorstandes der Hapag wandte sich gegen die Subventionen in der Seeschiffahrt.
Der Jahresbericht der Kleinhandelskammer in Vremen verzeichnet einen Aufschwung im Einzelhandel.
An der Endstation der Linie 4 an der Katten- turmer Heerstrabe wird der Nangierverkehr verlegt.
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Ministerpräsident ööring dankt
Berlin, 18. Januar.
Ministerpräsident Eöring übermittelte dem DNB. die folgende Danksagung: Für die vielen Glückwünsche und Beweise herzlicher Zuneigung und Freundschaft, die mir zu meinem Geburtstag aus allen Teilen des Reiches in so reicher Fülle zugegangen sind, kann ich, wie ich es gern mochte, zu meinem lebhaften Bedauern nicht jedem einzelnen persönlich danken. Ich spreche deshalb allen, die meiner gedachten, auf diesem Wege meinen herzlichen und aufrichtigen Dank aus-
Hermannsland Im flaggenschmmk
Bor der grotzen Erinnerungsfeier in Detmold Detmold, 15. Januar.
Das kleine Lipperland steht im Zeichen bedeutsamer Feierlichkeiten. Die dreijährige Wiederkehr des Tages, an dem hier die letzte und entscheidende Landtagswahl siegreich geschlagen wurde, die den Schlußstrich unter eine trübe Vergangenheit setzte und damit den Weg in die deutsche Zreiheit bahnte, wird auch in diesem Jahre fest- litz begangen. Bekannte Redner der Partei, die damals bei Wind und Wetter in zahlreichen Massenversammlungen die Idee des Nationalsozialismus predigten, die sich nicht scheuten, an einem einzigen Abend in mehreren Versammlungen zu sprechen und Strapazen und Entbehrungen ertrugen, als es galt mit dem Führer an der Spitze das Volk im Hermannsland zu erobern, alle diese Männer, die schon damals am Abend des 15. Januar 1S33 den Wahlsieg im Teutoburger Wald feierten, trafen bereits im Laufe des Dienstag in Detmold ein, wo sie alte Erinnerungen aus der Kampfzeit austauschen konnten. Ileberall ist die Ausschmückung der Straßen und Häuser in vollem Tange.
siihrertagung in Verven
Verben a. d. Aller, 15. Januar. !lm 18. und 19. Januar findet in Verden eine lulungstagung für alle Führer und Unter- ,rer des SS.-Abschnittes XIV statt. Aus dem reich der 24. SS.-Standarte nehmen an dieser unq 75 SS.-Führer und Unterführer teil. ^m
hmen der Tagung erfolgt eine Besichtigung chsen-Hains bei Verven, in welchem zurzeit >9 Findlinge auf Anordnung des Reichsfuhr
!rden.
indlinäe Uf Anordnung des Reichsführers stmmler für die im Jahre 782 an dieser niedergemetzelten Niedersachsen gesetzt
Politik und srau
nchsfrauenschastsführerin Frau Scholtz-Klink in Osterholz-Scharmbeck Osterholz-Scharmbeck, 15. Januar. In Form eines Betriebsappells fand am ienstag in den Osterholzer Rerswerken ae groge Kundgebung statt, auf der die Reichs- hierin der Frauenschaft, Gertrud Scholtz- link sprach, die es «ine anerkennenswerte merung nannte, daß zu dleser Kundgebung cht die NS.-Frauenschaft geladen habe, sondern tz die Einladung aus dem Betriebe heraus kommen sei, so daß alle sich als Gaste fühlen irsten. Diese Anregung werde sie m Zukunft rn weitergeben, sie sei ein Zeichen wahrer olksgemeinschaft. Die Reichsfrauenfuhrerin ging inn in ihrer Rede auf den Sinn und Zweck der rauenmitarbeit im Dritten Reich ein und stellte m Irrtum rickitig, als ob Politik und Frau chts miteinander zu tun hätten.
Es sei vielmehr so, daß jeder einzelne zu seinem eil mitarbeiten müsse, um die Nation zu stalten und im Auslande Achtung und Bereuen zu gewinnen.
Frau Scholtz-Klink schloß ihren warmherzigen ppell an die Frauen des Kreises Osterholz, die ier versammelt waren, mit den Worten eines iedes aus der Kampfzeit: „Wir haben Dir,
dtler, die Treue gelobt, und wir halten sie Dir is zum Tod!" — Am Dienstagabend sprach die ieichsfrauenführerin in Bremethaven.
London, 15. Januar.
Wie an maßgebender Stelle verlautet, hat die japanische Flottenabordnung endgültig beschlossen, die Londoner Flottenkonferenz zu verlassen, da ihre Forderung aus Flottengleichheit nicht erfüllt wird. Ob die Japaner als Beobachter in London bleiben werden, ist noch ungewiß.
Die japanische Abordnung wird ihren Austrittsbeschluß auf der nächsten Vollsitzung der fünf Flottenabordnungen am Freitag amtlich mitteilen. Wie verlautet, haben die Japaner bereits gestern den Mitgliedern der britischen Abordnung ihre Absichten zur Kenntnis gegeben. Am Dienstag- vormittag wurde in einer gemeinsamen Besprechung der britischen und der amerikanischen Konferenzteilnehmer die Entscheidung Japans und die Zukunft der Flottenkonferenz besprochen.
Die auf Dienstag festgesetzte Sitzung der Flottenkonferenz ist auf Ersuchen der japanischen
Abordnung zunächst erneut verschoben worden. Es wird angenommen, daß die Konferenz fortgesetzt werden wird, um die wertmäßige Begrenzung der Flotteneinheiten und andere Fragen zu erörtern. Wie Reuter erfährt, hat die Sowjetregierung einen Marinebeigeordneten für London ernannt. Sein Eintreffen in London verstärkt die Ansicht, daß nach dem Ausscheiden Japans andere Mächte möglicherweise aufgefordert werden, sich an den Besprechungen zu beteiligen.
Einer späteren Meldung aus London zufolge hat die japanische Flottenabordnung gegen die Fort- führung der Verhandlungen als Viermächtekon- ferenz den juristischen Einwand erhoben, daß die Bedingungen eines Fünfmächteoertrages nicht von einer Wermächtekonferenz festgelegt werden könnten. Die britischen und amerikanischen Jur- risten erkannten jedoch diesen Einwand nicht als stichhaltig an.
Tor japanische Admiral Nagano erklärte einem englischen Pressevertreter gegenüber, nach japanischer Auffassung bedeute ein Ausscheiden Japans aus der Flottenkonferenz nicht ein Rüstungswettrennen. Japan beabsichtige nicht, seine Flotte bis zur Größe der Flotten Englands oder Amerikas aufzurüsten, obgleich das derzeitige amerikanische Bauprogramm in Japan Beunruhigung verursache.
Tokio, 15. Januar.
Sonderausgaben der Zeitungen verkünden bereits den „Abbruch der Flottenkonferenz" nach dem Ausscheiden Japans. In Marinekreisen erklärt man, daß die Konferenz unüberbrückbare Gegensätze zwischen Japan und England sowie den Vereinigten Staaten ergeben Habe und deshalb eine klare Lösung erforderlich gewesen sei. Man solle die Lage nicht beschönigen. Die Fünf-Mächte- Konferenz sei nunmehr beendet.
Moskauer Umfiurspläne, amtlich
vefte von der Tribüne des Jentralerekutivkomitees aus — Wühlarbeit auch im nahen Vrient
Moskau, 15. Januar.
Auf der Sitzung des Zentralexekutivkomitees sprach der vom Kominternkongreß her hinreichend bekannte Leiter der kommunistischen Gewerkschafts- internationale Losowski. Die kommunistische Gewerkschaftsinternationale ist eine Sektion der Komintern. Es ergibt sich also die eigenartige und bezeichnende Tatsache, daß Losowski als Mitglied des Zentralexekutivkomitees ein hohes Staatsamt mit einer einflußreichen Funktion bei den Komintern verbindet.
In seiner Rede beschäftigte sich Losowski besonders mit Japan, das er mehrfach in heftigster Weise angriff. Er gebrauchte u. a. die Wendung, daß die Sowjetregierung eine besondere fernöstlich e A r m e e geschaffen habe, „um diese lieben Gäste zu empfangen." Wenn jüngst, so fuhr er fort.
ein amerikanischer Journalist geschrieben habe, die Sowjetunion könne bei einer Niederlage in einem fernöstlichen Krieg allenfalls ihre Gebiete im Fernen Osten verlieren, Japan hingegen müsse mit dem Verlust seiner Hauptstadt Tokio rechnen, so müsse er sagen, die Sowjetunion beabsichtige nicht, Tokio zu erobern. Wohl aber könne es sein, daß in einem solchen Falle die japanischen Proletarier ihre eigene Hauptstadt besetzen würden. Ileber- haupt könnten die „Imperialisten", nämlich Deutschland, Polen und Japan, überzeugt sein, daß ein Krieg gegen die Sowjetunion auch einen Krieg im eigenen Lande bedeute.
Nach dieser Anspielung auf (unerfüllbares Umsturzhoffnungen, mit denen man sich in Moskau nach wie vor trägt, wurde Losowski, der anscheinend vergessen hatte, daß er nicht auf der
Tribüne der Komintern sprach, noch deutlicher und sagte: „Wir wissen, gegen wen die Proletarier dieser Länder ihre Gewehre kehrern werden .. . ihr wollt Krieg haben, ihr Herren, probiert es! Und ihr werdet in euren eigenen Werken, Fabriken und Kolonien Krieg haben."
Diese Ausführungen Losowskis sind deutlich genug. Es muß unterstrichen werden, daß es sich bei dieser Hetzrede nicht um eine Veranstaltung der Komintern gehandelt hat, die, wie man eifrig betont, angeblich nichts mit der Sowjetunion zu tun hat. Diese Sätze wurden vielmehr auf einer Versammlung gesprochen, die sich zur Betonung ihres Charakters gern „Sowjetparlament" nennt.
Bairut, 15. Januar.
Es liegen sehr greifbare Anzeichen dafür vor, daß Moskau unter Benutzung der internationalen Spannung, der Unruhe am Mittelmeer und der Erregung der Araber bestrebt ist, die in Palästina herrschende jüdisch-arabische Spannung nach Kräften zu schüren. Moskau will offenbar auf diese Weise über den Umweg einer nationalen Revolution im vorderen Orient die bolschewistische Revolution vorbereiten.
Sowjetrussische Gelder fließen in der letzten Zeit immer reichlicher in die arabischen Kampforganisationen. Allein in den letzten beiden Monaten sind an gewisse arabische Vermittler 12 090 Pfund gezahlt worden. Mit diesen Geldern wird eine umfangreiche Einfuhr von Waffen durchgeführt, die teilweise japanischer Herkunft sind und ihren Weg über Transjordanien und die Sinai-Halbinsel nehmen.
Die arabische nationale Bewegung und ihre Presse, die in der letzten Zeit sich gegenüber England noch angriffslustiger zeigt als gegen die Juden, bleibt offenbar zumeist in Unkenntnis der wirklichen Drahtzieher. Die Führer der arabischen illegalen Kampforganisation stehen nach dem Tode des kürzlich durch den Scheich Zalalonis erschossenen Scheichs Kassam mit dem Leiter der kommunistischen Propagandazentrale für den vorderen Orient in Verbindung, der seinen Sitz in Damaskus hat und den Parteinamen Bogdanoff führt. Die arabischen bewaffneten und ausgebildeten kommunistischen Abteilungen zählen zurzeit 8999 Mann. Doppelt so stark ist der diesen Abteilungen zur Verfügung stehende Ersatz.
Auf Moskauer Anweisung hin, die über Damaskus kommt, sollen die arabischen Unruhen im Zeitraum bis Ende Februar ausbrechen, und zwar beginnend mit Uebersällen nicht nur auf die Städte, sondern auch auf die jüdischen Landsiedlungen in Nordpalästina. Auch Uebersälle aus englische Polizeistationen sind vorgesehen.
politischer Mord in Sowjekrußland
Moskau, 15. Januar.
Wie die „Jswestija" aus Minsk meldet, ist der Vorsitzende der weißrussischen Kollektivwirtschaft „Pobeda", Kriwlen, ermordet worden. Als angeblich des Mordes verdächtig, wurden fünf ehemalige Großbauern verhaftet.
Venezuelas Pufbauprogramm
Caracas, 15. Januar.
Das Venezolanische Konsulat in Bremen schreibt uns, daß nach einer Mitteilung der Venezolanischen Regieruim diese sich genötigt gesehen hat, dringende Maßnahmen gegen die Umtriebe der Kommunisten zu ergreifen, die den Frieden bedrohen. Die Ordnung wurde schnell wiederhergestellt. Der Präsident fährt fort, sein Friedensprogramm auf folgender Grundlage zu entwickeln: Einigkeit — Gerechtigkeit — Vaterlandsliebe! Förderung aller legitimen Wünsche der Allgemeinheit, Schutz des Arbeiters, sowie Garantien für jede Arbeit und gesetzliche Konkurrenz; Unterstützung der Eeldzirkulation, Revision unangebrachter Abgaben; Verbesserungen in der öffentlichen Verwaltung. Den Fremden werden die Sicherheiten zuteil, die der traditionelle Geist Venezuelas und seine Gesetze ihnen bieten. In den Beziehungen zu den fremden Mächten werden Anstand, Billigkeit und Herzlichkeit wirksam werden.
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Verbcauchslenkung
Dem Informationsdienst, der amtlichen Korrespondenz der RSBO. und der Deutschen Arbeitsfront, entnehmen wir solgend« Ausführungen über die Berbrauchslenkung im Dienste der BevölkerungsPolitik:
Wenn man den Ursachen nachgeht, die die Lebensbilanz unseres Volkes in der Vergangenheit so ungünstig beeinflußt haben, so kommt man zu der traurigen Feststellung, daß die negative Geisteshaltung der liberalen Zeit mit ihrem ausschließlichen Materialismus und der Vetontheit der Gegenwart den Willen zum Leben am meisten verschüttet hat. Aber ohne Zweifel sind auch die große Wirtschaftskrise und das allgemeine Wirtschaftselend mit ein Grund gewesen für den Niedergang der biologischen Existenz unseres Volkes.
Der nationalsozialistische Staat hat nicht umsonst als erstes die Arbeitslosigkeit bekämpft, und das Hauptstrsben geht nach wie vor dahin, der deutschen Familie eine ausreichende Lebensmöglichkeit zu schaffen. Man versucht alles, den deutschen Arbeiter vor den konjunkturellen Störungen zu schützen durch Maßnahmen aller Art, sei es durch planvolle Arbeitsbeschaffung, durch Erhöhung der Krisenfestigkeit der Betriebe, durch erhöhten Schutz gegen Entlassungen usw. Vor allem ist man bestrebt, dem Arbeiter durch eine großzügige Siedlungspolitik eine zusätzliche Lebensgrundlage zu schaffen.
Als wirksames Mittel in der neuen Vevölke- rungspolitik hat sich aber auch dieVerbrauchs - lenkung erwiesen; das ist eine Methode, die gewiß erst in ihren Anfängen steht, im Gegensatz zu der konjunkturellen Verbrauchslenkung, die schon über größere Erfahrungen verfügt, und in der neuen Wirtschaftspolitik vielfach durch Verbrauchsausgleiche in der Ernährungswirtschaft, durch Ersatz ausländischer Rohstoffe, durch heimische usw, Anwendung findet. Eine Verbrauchslenkung, die aus b evölkerungspoliti-
VpfSrt für das Wmterhttfswerk Ihr handelt im Sinne des Whrers
schen Gründen vorgenommen wird, ist beispielsweise die Befreiung oder Entlastung der kinderreichen Familien von Steuern oder die Gewährung von Ehestandsdarlehen, und zwar werden beide Maßnahmen durch Mehrbelastung der kinderlosen Personen ermöglicht. Viele wirkungsvolle Möglichkeiten der Verbrauchslenkung zugunsten der kinderreichen Familien liegen noch auf dem Gebiete eines Lohnausgleichs (Familienlohn), eines allgemeinen Familienlastenausgleichs usw. Alles Mittel und Wege, die mit ihrem Ausbau in Zukunft noch große Bedeutung erlangen werden.
In diesem Zusammenhang sind sodann die gewaltigen Leistungen der NS.-Volkswohlfahrt zu nennen mit ihrem Winterhilfswerk und den vielen anderen sozialen Hilfswerken, wie „Mutter und Kind", Wohnungsfiirsorge usw., alles Einrichtungen, um den hilfsbedürftigen Volksgenossen und insbesondere den minderbemittelten Familien den zum Leben notwendigen Bedarf zu sichern und zwar aus Mitteln, die aus dem Einkommen der besser gestellten Volksgenossen stammen. Ebenso sind hier die Leistungen der NSG. „Kraft durch Freude" zu nennen, die dem arbeitenden Volke neue Verbrauchsmöglichkeiten erschließt. Das sind hoffnungsvolle Ansätze zu einer neuartigen Verbrauchslenkung, die zum großen Teil aus bevölkerungspolitischen Beweggründen geschehen.
Zu einer gesunden Verbrauchslenkung gehört aber auch eine planmäßige Erziehung des Verbrauchers, damit er sein Einkommen so verwendet, daß er die beste Lebensführung für seine Familie und für sich nach biologischen Gesichtspunkten erzielt. Leider ist auf Grund einer hemmungslosen und nur auf Profit gerichteten Anreizwirtschaft und Vedarfsweckung der liberal- kapitalistischen Wirtschaftsweise in der vergangenen Zeit eine ungeheure Verbrauchsver- schiebung eingetreten. So ist vielfach der Verbrauch, der dem gesunden Leben entspricht, durch Befriedigung nutzloser und künstlich gezüchteter Vedarfsregungen verdrängt worden und Einkommensverhältnisse, die sonst zur gesunden Familienfllhrung gereicht hätten, sind so allmählich völlig umgewertet worden. Hier liegen ebenfalls noch große Aufgaben für sie Zukunft vor.