Ausgabe 
(13.1.1936) Nr. 13
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parteiamtliche Lageszeitung

Ilachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen

der Nationalsozialisten oremens

flmtsblatt des Senats der Zreien kjansestadt Dremen

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Nr. ir / 6. Jahrgang

Montag, 15. Januar

kinzelpreis 15 Npf.

Mitglieder der vssf. müssen Neichsbürger sein

kine neue Unordnung des Neichsleiters Dr. Leu / Lockerung der flufnatimebedingungen

Unser logvsspivgel

Der Führer hat Ministerpräsident Göritp seinem Geburtstag die herzlichsten wünsche ausgesprochen.

Nach einer Anordnun> Mitglieder in die aufgenommen werde».

Dr. Leys können als " nur Reichsbürger

Den Jahrestag der Saar-Befreiung würdigt Gauleiter Bürckel in einem Aufruf.

Tokio übermittelte der japanischen Abord- - nung aus der Flottenkonferenz besondere An­weisungen.

Die Motorstaffel II M/82 führte gestern im A Rahmen des Reichswettkampfes des NSKK. weitere Uebungen durch.

Einen äußerst beachtlichen Fußballerfolg er­rang Holland mit einem 6:1-Sieg über Frankreich in Paris.

> , 2» dem von 8880 Zuschauern besuchten Lokal-

i^ treffen zwischen dem VfB. Komet und dem SB. Werder siegte Werder mit 4:8.

Borussia-Harvurg bezog in Hannover gegen Arminia eine empfindliche 4:1-Niederlage.

Bremens Handball-Eauklassenvertreter Vlau- Weiß wurde von Polizei-Hannover 10:8 ge« ^ schlagen.

Vor sütfrer beglückwünscht Sörlng

Berlin, 13. Januar.

Der Führer und Reichskanzler hat an Minister­präsident General Eöring zu seinem Geburtstag am gestrigen Sonntag folgendes Telegramm ge­sandt:

„Mein lieber Eöring! Nehmen Sie zu Ihrem Geburtstag meine herzlichsten Glückwünsche ent­gegen. In alter Freundschaft Ihr Adolf Hitler."

*

Der Geburtstag des preußischen Ministerpräsi­denten hatte am Sonntagvormittag Hundert« von Volksgenossen nach dem Leipziger Platz gelockt. Im Garten vor dem Hause hatten die Musikkorps der Wachtruppe und des Regiments „General Eö- ring", eine Kapelle der Luftwaffe und je ein Musikkorps der SA.-Eruppe Berlin-Brandenburg, der Feldjäger und des Arbeitsdienstes nebenein­ander Aufstellung genommen. General Eöring erschien vor seinem Haus«, um von hier aus das Sändchen entgegenzunehmen. Wahrend des Kon­zerts überbrachte der Kommandeur des Regiments Eöring, Oberstleutnant Iakobi mit seinen Offizieren dem General die Glückwünsche seines Regiments. Nach Vortragen von Liebtings- märschen des Generals bildete der Badenweiler Marsch den Abschluß des Geburtstagsständchens, ffir das der Ministerpräsident mit dem Ausdruck der Freude über diese Ehrung mit herzlichen Worten dankte.

Gegen Mittag erschienen die Abordnungen der dem 'Ministerpräsidenten unterstellten Ministerien und Behörden, um ihm ihre Glückwünsche zu unterbreiten. HI. und BDM. hatten ebenfalls Vertreter entsandt, um ihre Glückwünsche zu über­mitteln.

knglander auf dem Neichssportfeld

Berlin, 13. Januar.

Einer Einladung des Reichssportführers von Tschammer und Osten folgend, besichtigten die aus Anlaß der ersten Mitgliederversammlung der Deutsch-Englischen Gesellschaft unter Führung von Lord Mount Temple nach Berlin ge­kommenen Mitglieder der Anglo-Eerman-Fellow- !bip am Sonntagvormittag das Reichssportfeld. Von deutscher Seite hatten sich u. a. der Präsident der Deutsch-Englischen Gesellschaft, SA.-Eruppen- führer Herzog von Koburg, der Präsident des Organisationskomitees für die XI. Olympiade, Staatssekretär a. D. Dr. Lewald , und der Aus­landspressechef der NSDAP., Dr. Hanfstaengl, eingesunken. Nach einer Begrüßung durch den Reichssportführer erklärte Dr. Lewald den Gästen an Hand eines Modells die Anlagen. Dann wurde unter Führung des Reichssportführers ein Rundgang durch das Reichssportfeld angetreten, der einen ausgezeichneten Einblick in die Größe dieses sportlichen Kampfgeländes vermittelte. Die englischen Gäste waren von dem Gesehenen sicht­lich beeindruckt und verliehen in beredten Worten ihrer hohen Anerkennung Ausdruck.

Polens Verlobungen zu Van;lg

Warschau, 13. Januar.

Im Haushaltsausschuß des polnischen Sejm er­griff bei der Besprechung des Haushalts des Außenministeriums der Außenminister Beck das Wort zu einer längeren Rede, in der er den Haushalt seines Ministeriums begründete. Die Beantwortung einer Anfrage gab dem Minister Veranlassung^ zu erklären, daß in den Beziehungen Zur Freien Stadt Danzig eine begrüßens­werte Entwicklung eingetreten sei. Sowohl von Tanziger wie von polnischer Seite würden die vorhandenen Fragen in erster Linie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten be­handelt und geregelt. .

Berlin, 13. Januar

Reichsleiter der DAF., Pg. Dr. Ley, hat fol­gende Anordnung erlassen:

Mitglied der Deutschen Arbeitsfront im Deut­schen Reiche kann nur werden, wer Reichsbürger im Sinne des Reichsbürgergesetzes vom 15. Sep­tember 1938 und der Durchführungsbestimmungen zu diesem Gesetz vom 11. November 1935 ist.

Der Punkt 2a/2 der „Richtlinien über die Mit­gliedschaft zur Deutschen Arbeitsfront" wird außer Kraft gesetzt. Der Punkt lautet: Alle Reichsdeutschen und Ausländsdeutschen sowie nicht dauernd erwerbsunfähige Volksgenossen können die Einzelmitgliedschaft erwerben, soweit sie rein arischer Abstammung sind und soweit sie nicht einer der Deutschen Arbeitsfront angeschlos­senen Organisationen angehören bzw. als Ange­hörige bestimmter Berufe und Berufsgruppen zur Zugehörigkeit zu einer der Deutschen Arbeits­front entsprechenden Organisation verpflichtet

sind oder angehalten werden (Doppelmitglied­schaftsverordnung).

Damit sind die Aufnahmebedingungen für alle Volksgenossen gelockert, die aus Grund der bis­herigen Fassung des Punktes 2a/a nicht Mitglied der Deutschen Arbeitsfront werden konnten.

Ueber die Mitgliedschaft und Zugehörigkeit im Ausland gelten die bisherigen Richtlinien der Auslandsorganisation der DAF. Der Punkt 2a/3 der „Richtlinien über die Mitgliedschaft zur Deutschen Arbeitsfront" wird durch diese Anord­nung nicht aufgehoben. Der Punkt lautet: „Aus­länder können mit Genehmigung des Zentral- büros der DAF. für die Dauer ihres Aufenthalts im Reich Einzelmitglieder werden. Sie werden nur vom Schatzamt im Zentralbüro der DAF., Berlin, erfaßt?

In Ergänzung des Punktes 5a der „Richtlinien über die Mitgliedschaft zur Deutschen Arbeits­front" wird angeordnet, daß ein Aufnahmebei­

trag von diesen Volksgenossen nicht erhoben wird, die bereits der Deutschen Arbeitsfront angehört haben und nach der bisherigen Fassung des Punktes 2a/2 aus der Deutschen Arbeitsfront ausscheiden mußten. Der Punkt 5a lautet: „Die Aufnahme als Einzelmitalied zur Deutschen Ar­beitsfront erfolgt durch Abgabe der vorgeschrie­benen Beitragserklärung gegen Entrichtung des Aufnahmebetrages von 50 Pfennig sowie des ersten Monats- bzw. Wochenbeitrages."

Ein Aufnahmezwang seitens der Deutschen Ar­beitsfront besteht nicht. Sie behält sich vor, Aus­nahmegesuche abzulehnen oder bereits aufgenom­mene Mitglieder wieder auszuschließen, falls sie die an die Mitgliedschaft zur Deutschen Arbeits­front geknüpften Voraussetzungen nicht erfüllen können.

Für die Mitarbeit als DAF.-Walter sind solche Volksgenossen nicht heranzuziehen.

(Siehe auch Seite 2)

lleutsches volkstum kam zum Mutterland zurück

Sauleiter Vürckel;um Jahrestag der Niickgliederung des Saarlandes / Veglnn der Veftelungsfelern

Neustadt a. d. Hardt, 13. Januar. Zum heutigen Jahrestag der Saarbefreiung schreibt Gauleiter Vürckel:

„Seit dem Zerfall des ersten Reiches hat es kein Jahrhundert gegeben, in dem dieses Stück deut­scher Erde am Rhein und Saar nicht von Kriegs­not überschwemmt wurde. Unsere Berge und Aecker sind mit dem Blut der besten Söhne ge­tränkt. Die Vorboten und Begleiter der Bajo­nette waren fremde Ideen. Mit den falschen Verheißungen des Liberalismus und Kapitalis­mus wurde immer wieder versucht, unser Volk für die Eroberungssucht des Westens zu gewinne^ Das zwang uns zu der entscheidenden Aus­einandersetzung mit seinen Ideen, mit Liberalis­mus und Kapitalismus. Nationalsozialismus und Sozialismus wuchsen aus diesem Kampf als re­volutionäre politische Früchte und gaben unserem Gau die bewußte sozialistische Grundhaltung.

Der 13. Januar an der Saar brachte dem deut­schen Mutterland ein Stück abgetrennten Volks- tums zurück und dem neuen Reich einen entschei­

denden Sieg der Ideen des Nationalsozialismus, über die alten Prinzipien der jakobinischen Re­volution."

»

Der Jahrestag der Rückgliederung des Saar­landes wurde bereits am Sonntag in allen wich­tigen Orten durch örtliche Kundgebungen fest­lich begangen. In allen Kreisorten hielten die Kreisleiter an die Volksgenossen und die For­mationen der Partei begeisterte Ansprachen, in denen auf die Bedeutung des Tages auch als Markstein für die Befriedung Euro­pas hingewiesen wurde. In den meisten Orten fanden Umbenennungen von Straßen und Plätzen statt, die das Gedächtnis an den geschichtlichen 13. Januar und die Befreiung des deutschen Saar­volkes für alle Zeiten wachhalten sollen.

„Saarliinder — wahrhafte Deutsche"

Paris, 13. Januar.

Zum Jahrestag der Saarabstimmung veröffent­licht die Pariser Zeitung „Paris Midi" einen

. großen. Gedenkaufsatz, in dem es-heißt: „D'.eSaar hätte für die Rückgliederung ins Mutterland ge­stimmt. Die Begeisterung in der Bevölkerung ging bis zum Aeußersten an dem Tage, da das Ergeb­nis-der berühmten Abstimmung verkündet wurde, die Deutschland SO v. H. der Stimmen brachte. An jenem Tage wehte ein unbesiegbarer Hauch des neuen Deutschland über der Saar. Wir Franzosen, die wir von den Fenstern unserer Hotel» aus dem großartigen Vorbeimarsch der Braunhemden im Takte der sieghaften Musik bei­wohnten, waren Zeugen eines gewaltigen Schau­spiels. Wir sahen ein einiges Volk, gepackt von einer Ergriffenheit, ein Volk, das seinem Schicksal entgegenmarschierte.

Der Abstimmungserfolg an der Saar hat dem Deutschland Adolf Hitlers die wertvolle Gewiß­heit seiner Größe und seiner Stärke gegeben. Die Saarländer, die unbestreitbar wahrhafte Deutsche sind, waren glücklich, in den Schoß ihres Mutter­landes zurückzukehren."

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Nundfuirk schafft wahre Volkskultur

Erfurt, 13. Januar.

Die Thüringer Rundfunkausstellung, die vom 11. bis 16. Januar in Erfurt stattfindet, wurde in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Partei, der Behörden, der Wehrmacht, der Post und der Rundfunkschaffenden aus Thüringen eröffnet. Im Mittelpunkt der Feier stand eine Rede des Präsi­denten der Reichsrundsunkkammer über die Fra­gen der Programm- und Wirtschafts- gestaltung im deutschen Rundfunkwesen.

Präsident Dretzler-Andreß hob einleitend hervor, daß die Rundfunkausstellungen seit der Machtergreifung ein Zeichen dafür seien, wie sich Rundfunkindustrie, Rundfunkhandel, die Hörer und der Rundfunk selbst zu einer machtvollen Ein­heit zusammengeschlossen hätten, aus der Erkennt­nis heraus, daß der Rundfunk nicht nur einseitig sendemäßig gefördert werden dürfe, sondern auch im höchsten Maße eine wirtschaftsfördernde Be­deutung besitze.

Auf die Programmgestaltung ein­gehend hob der Redner die besondere Beziehung des Rundfunks zur Weltanschauung des National- iozialismus und damit zur Partei und zum Staate.hervor. Der vom Nationalsozialismus in seinem innersten Wesen ergriffene deutsche Mensch erblicke in den großen politischen Sendungen des Rundfunks mit Recht die Feierstunden der Nation. Nationalsozialisten hätten die Auf­gaben des Rundfunks und seine Programmgestal­tung stets begriffen. Wenn sie Kritik übten, so sei es jene Anteilnahme, die sich darüber aus- spreche, ob die Arbeit des Rundfunks in einzel­nen Teilen zu verbessern wäre. Diese positive Kritik spgre nicht mit Vorschlägen, weil sie aus herzlicher Anteilnahme komme.

Unabhängig von überkommenen Kunstformen, so führte der Präsident der Reichsrundfunkkam­mer abschließend aus, hat der Rundfunk die Auf­gabe, die urschöpferischen Kräfte unseres Volkes, die erst der Nationalsozialismus wieder befreit hat, in einer neuen Komposition zu einem neuen und bewnderen Ausdruck zu verwandeln. An der Schaffung einer wahren Volkskultur, d. h. einer Kultur aus dem Volke und nicht einer Kultur für das Volk, mitzuwirken, ist seine besondere und wichtigste Aufgabe. Der Rundfunk muß zu diesem Zweck in ständiger Zusammenarbeit stehen mit der Press e. Er bedarf ihrer Kritik und sieht in ihr eine Verbindung zum Hörer. Mit ihr und zuwmmen mit den anderen Organisationen des kulturellen Lebens wird der Rundfunk erreichen, daß sich in der Rundfunkteilnehmerschaft eine sinngemäße Programmorientierun, durchsetzt.

ves Mrers Sieg in tippe

Die RSK., der Pressedienst der NSDAP.. schreibt zum S. Jahrestag des Wahlsieges der Nationalsozialisten in Lippe am 18. Januar: Am 15. Januar jährt sich zum dritten Male der für die politische Entwicklung in Deutschland be­deutsame Tag, an dem das Lippervolk zur Wahl­urne schritt und dem Führer der deutschen Frei­heitsbewegung einen Wahlsteg melden konnte. Am 30. Januar 1933, genau 14 Tage später, wurde Adolf Hitler zum Reichskanz­ler ernannt. Das schöne Lipperland schickt sich an, den 15. Januar festlich zu begehen. Diese Stunden sollen nicht nur dazu dienen, alte Er­innerungen auszutauschen, sondern neue Kraft zu sammeln für die kommenden Aufgaben.

Hohnlächelnd versuchte die damals jüdisch-libe- ralistisch-marxistische Presse, den lippischen Wahl­kampf zu bagatellisieren. Der Führer ließ sich da­durch nicht irre machen. Er kämpfte um die See­len deutscher Menschen. Und dieser Einsatz aller, die in den Stunden der Gefahr zusammenhielten, denen der Führer ein leuchtendes Beispiel von Einsatz- und Opferbereitschaft gab, führte zum Erfolg. In Lippe wurde tatsächlich das Schick­sal Deutschlands entschieden. Die Menschen, die damals das glaubten, was ihnen eine dem Volk entfremdete Presse auftischte, haben in die­sen drei Jahren Gelegenheit gehabt, sich davon zu überzeugen, daß der Führer recht hatte, wenn er die Stoßkraft der Bewegung auf das kleine

opfert für das Wmtertiilfswerk Ihr handelt rinSinne des sührers

Lipperland konzentrierte. Sie konnten sich auch davon überzeugen, Laß der Nationalsozialismus die Rettung Deutschlands gebracht hat.

Hätte damals im lippischen Wahlkampf den Volksmassen das vorausgesagt werden können, was in diesen drei Jahren an gigantischen Leistungen vollbracht worden ist, sie würden, wenn sie es geglaubt hätten, schon 1933 einmütig der deutschen Freiheitsbewegung ihre Stimme ge­geben haben. Aber in jenen Wintertagen des Jahresanfangs 1933 herrschte in Deutschland Ver­zweiflung und Not. Ein großer Teil der Menschen hatte den Glauben überhaupt verloren. Das alles ist heute anders geworden. Hinter uns liegt das - Jahr der deutschen Freiheit, das uns wieder stark und mächtig gemacht hat. Hinter uns liegen die Jahre, in denen auf allen Gebieten des öffent­lichen und privaten Lebens eine Wandlung zum Besseren eingetreten ist. Hinter uns liegen die Jahre der erfolgreichen Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Linderung deutscher Not durch das W i n terh i l fsw er k des deutschen Volkes.

Die Zeit hat auch bewiesen, daß die Menschen unrecht hatten, die uns damals weismachen woll­ten, nach der Wahl bekümmert sich die national­sozialistische Bewegung „einen Dreck" um Lippe. Auch in Lippe können wir mit den Erfolgen der nationalsozialistischen Staatsführung mehr als zu­frieden sein. Die Finanzen des Landes, der Kreise und der Gemeinden sind in Ordnung gebracht. Eine große Anzahl unserer Gemeinden, die früher bis über die Ohren verschuldet waren, verfügt heute schon wieder über ansehnliche Guthaben. Das lippische Volk arbeitet wieder. Man sieht wieder frohe und zufriedene Gesichter. Wahrlich, wir haben allen Grund, immer wieder dankbar zu sein; allen Grund, um das Erinnerungstreffen würdig zu begehen.

Gewiß, eine gewaltige Arbeit liegt noch vor uns. Behalten wir den Geist, der alle die aktiven Mitkämpfer im lippischen Wahlkampfe beseelte, halten wir für alle Zukunft zusammen und arbei­ten nur an einem Ziel: Deutschland, dann wird der Erfolg nicht ausbleiben.

Wer die gewaltige Aufbauarbeit unse­res Führers richtig verstehen will, der muß sich jene Zeiten immer wieder ins Gedächt­nis zurückrufen, in denen Deutschland in das Chaos zu versinken drohte. Niemals darf das wiederkommen, was Deutschland an den Rand des Abgrundes brachte: Niedertracht, Haß, Zer­klüftung und Streit. Unsere ganze Kraft aber wollen wir einsetzen, daß an deren Stelle tritt: Ein Volk, ein Wille, ein Führer!