parteiamtliche Hageszeitung
Ilachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront strömen
der Nationalsozialisten Vremens
Amtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Vremen
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Nr. 1 / 5. Jahrgang
Mittwoch, 1. Januar (Neujahr)
kinzelpreis lS Npf.
Her führn gibt die Losung für IM
„Immer wieder oorwiirls für den frieden, die klirr und die Kraft der Nation!" - Proklamation an die Wehrmacht
vr. öoevbels im kundsunk
ISIS — Iahe der deutschen freiheit
Berlin, 1. Januar
Reichsminister Dr. Goebbels gedachte in seiner Neujahrsansprache zunächst der letzten KaLinetts- sitzung, in welcher der Führer der Reichsregierung seinen Dank für die Arbeit im vergangenen Jahr ausgesprochen hatte. Mit Bewegung hätten dabei alle der Mühen und Sorgen, der Freuden und Erfolge dieses wahrhaft historischen Jahres gedacht.
Es sei freilich ein eigentümlicher Eharakterzug fast aller Menschen, daß sie bei der Gegenwart immer nur das Schwere und Sorgenvolle bemerken. um darüber das Leichtere und Freudigere zu übersehen, während sie bei der Vergangenheit so gerne das Angenehme im Gedächtnis behalten, um das Trübe und Unerfreuliche zu vergessen. Damit würden sie auch oft ungerecht gegen ihre Zeit und gegen sich selb st.
„Nur allzuviele Menschen, so fuhr Dr. Goebbels fort, „gibt es, die sich gern und fast mit Bosheit über die kleinen Unannehmlichkeiten des Alltags ereifern. Sie geraten dann leicht in Gefahr, das Kind mit dem Bade auszuschütten und möchten am liebsten das Licht überhaupt aus- blasen, weil es natürlicherweise auch einen Schatten wirft. Es gibt im menschlichen Leben gar nichts, das nicht seine zwei Seiten hätte. Alles Angenehme hat auch seine unangenehmen Rückwirkungen. Jeder Erfolg kostet Mühe und Einsatz.
Deutschland im frieden
Gerade bei dem eben verflossenen Weihnachts- sest konnten wir Deutschen so recht feststellen, wie gut es das Schicksal im vergangenen Jahr mit uns gemeint und wie reich es unsere Arbeit und Mühe belohnt hat. Wohin wir in Europa schauten, waren Völker und Regierungen von schweren innen- und außenpolitischen Krisen heimgesucht. Vielen Ländern fehlte die willensmäßige Festigkeit, die so notwendig ist, um die schweren Schäden unserer Zeit zu überwinden. Ihre Regierungen waren gerade um die Jahreswende von der Unsicherheit ihres Bestandes bedroht, ja, ganze Völker m schwere und blutige Kriege verstrickt. Mitten in dieser unruhigen und turbulenten Welt lag unser Deutschland wie eine stille und gesegnete Insel des inneren und äußeren Friedens."
Das sei nicht etwa das Werk des Zufalls oder das Ergebnis eines unverdienten Glückes, sondern der Erfolg des heute über Deutschland regierenden einheitlichen Willens.
kine starke und gefestigte Nation
„Man mag", so erklärte der Minister, „an dem bei uns herrschenden politischen Regime im Aus- lande kritisieren was man will. Eins ist unbestreitbar, daß die ganze Welt uns darum beneidet, daß wir wieder auf weite Sicht arbeiten können, daß das deutsche Volk Vertrauen zu seiner Regierung hat, und daß es mit Zuversicht und fester Hoffnung den kommenden Entwicklungen entgegenschaut.
Daß wir uns damit in der Welt nicht nur Freunde erwerben konnten, das liegt in der Natur der Sache. Denn die Welt hatte sich in der Vergangenheit schon so mit einem schwachen und ohnmächtigen Deutschland abgefunden, daß sie heute nur eine starke und gefestigte deutsche Nation vielfach nur als lästig empfindet. Das ist auch einer der Gründe, warum wir draußen jenseits unserer Grenzen oft noch mißverstanden uno angefeindet werden.
Wir bedauern das aus tiefstem Herzen, denn das neue Deutschland will Frieden mit allen Völkern. 2m übrigen aber betrachtet es der Nationalsozialismus für seine erste und wichtigste Aufgabe, dem eigenen Volk zu dienen und ihm die Stetigkeit seiner Arbeit und den Schutz seiner Grenzen zu sichern."
Deutsche freikeil
Das Jahr 1985 werde als das Jahr der deutschen Freiheit in die Geschichte übergehen. „Drei markante Ereignisse haben diesem Jahr ihren Stempel aufgedrückt: Der Sieg an der Saar, die Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit und derA bschluß des deutsch-englischen Flottenab- kommens. Sie haben Deutschland, das durch den Versailler Vertrag zur ewigen innen- und außenpolitischen Ohnmacht verurteilt werden sollte, wieder in die Reihe der souveränen Staaten hineingerückt.
Und das Wunderbare an diesen Vorgängen ist, daß sie nicht etwa, wie vielfach befürchtet wurde, den europäischen Frieden gefährdeten, sondern ihm erst seine eigentliche Festigkeit und Sicherheit gaben.
Denn nur das ohnmächtige und ^zerrissene Deutschland war eine Gefahr für die Stabilität des europäischen Kräfteausgleiches. Wir sind nun nicht mehr Spielball in den Händen der Weltmächte. Deutschland hat wieder seinen eigenen politischen Willen und ist entschlossen, ihn auch durchzusetzen.
Wenn Weihnachten zum ersten Mal in großem Umfange die jungen Soldaten unserer neuen Wehrmacht als Urlauber in ihre Heimat zurückkehrten und den Städten und Dörfern des ganzen Reiches damit ein neues Gepräge gaben, so ist dieses alte, liebe Bild, das wir so lange schmerzlich entbehren mußten, für das ganze Volk ein Zeichen
Aus Anlaß des Jahreswechsels werden folgende Proklamationen erlassen: Soldaten!
Ein entscheidendes Jahr der deutschen Wehrgeschichte liegt hinter uns. Das Reich ist wieder frei und stark.
Ich spreche allen Soldaten und den sonst am Aufbau der Wehrmacht Beteiligten meinen Dank und meine Anerkennung für die Leistungen im vergangenen Jahre aus.
Die Losung für 1936 heißt: Immer wieder vorwärts für den Frieden, die Ehre und die Kraft der Ration.
B erlip - hin 31. Dezember 1935.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht
Adolf Hitler
ftn Sie Wehrmacht!
Im Zeiche« der allgemeinen Wehrpflicht beginnen wir ein neues Jahr des Ehrendienstes an Volk und Reich. Wir wollen weiter zusammenstehen in Treue, Manneszucht und Hingabe für Deutschland und unseren Obersten Befehlshaber.
Berlin, den 31. Dezember 1935.
Der Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, von Blomberg
ftn dos Heer!
Mit Stolz kann das Heer aus die Arbeit des vergangenen Jahres zurückblicken. Ich
weiß, daß Führung und Truppe auch weiterhin ihre Pflicht erfüllen werden.
Berlin, den 31. Dezember 1935.
Der Oberfehlshaber des Heeres Freiherr v. Fritsch
fln die Luftwaffe!
Allen Angehörigen der Luftwaffe spreche ich meine Anerkennung und meinen Dank für die im vergangenen Jahre bewiesene Pflichttreue aus. Ich erwarte, datz sie sich auch im neuen Jahre der Größe der zu bewältigenden Ausgaben bewußt bleiben und übermittle ihnen meine besten Wünsche für eine erfolgreiche Arbeit am gemeinsamen Werk.
Ein großes Jahr liegt hinter uns. Deutschland hat seine Wehrhoheit wieder. Die Luftwaffe verdankt ihre Wiedergeburt einzig
und allein dem Siege der nationalsozialistischen Idee. Aus dem Glauben an den Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht wird sie Kraft schöpfen, höchste Leistungen auch im kommenden Jahre zu vollbringen.
Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe Herman-n Göring
ftn die Kriegsmarine!
Die Wehrsreiheit hat die Kriegsmarine vor neue große Aufgaben gestellt. Mit Tatkraft und freudiger Hingabe sind sie im vergangenen Jahre in Angriff genommen worden. Im neuen Jahr werden wir mit gleicher Entschlossenheit ans Werk gehen.
Berlin, den 31. Dezember 1935.
Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Raeder
Unser Sanlelter zum Mreswechsel
Oldenburg, 31. Dezember 1935
Gauleiter Carl Növer erläßt folgenden Aufruf:
Politische Leiter, Führer der Gliederungen und Parteigenossen im Gau Weser-Ems!
Das Jahr 1935 hat die unerhörtesten, fast an das Unmögliche grenzenden Erfolge auszuweisen. Llnter der genialen Leitung unseres geliebten Führers sind diese Taten vollbracht. Unser Dank gilt ihm allein.
1936 steht unter der Parole: Der Kampf geht weiter!
Carl Növer, Gauleiter.
dafür gewesen, wieviel sich im Jahre 1935 in Deutschland gewandelt hat.
Die Nation ist heute wieder in der Lage, ihre Ehre und ihren Bestand durch eigene Kraft zu beschützen.
Vurch Spser zum Ziel
Dieses große Ziel konnte selbstverständlich nicht ohne ebenso große Opfer erreicht werden. Die Wiedererlangung unserer politischen Freiheit ist die Voraussetzung für wirtschaftliche Erfolge. Sie mußt« deshalb auch vordringlich gelöst werden und bedingte eine Reihe von Einschränkungen, Unbequemlichkeiten und Opfern. Es zeugt für den politischen Sinn des deutschen Volkes, daß es diese mit freudiger Entschlossenheit aus sich genommen hat. Noch ist ein großer Teil der Arbeitslosigkeit, die wir als furchtbarstes Erbe des vergangenen Regimes übernehmen mußten, nicht überwunden. Noch gestattet die Niedrigkeit der Löhne einem großen Teil unseres Volkes nicht, an den materiellen und ideellen Gütern der Nation gleichberechtigt teilzunehmen. Weil wir Rohstoffe für die Ärbeitsschlacht und für die Wehrhaftmachung unseres Volkes benötigt haben, mußten wir die Einfuhr von Lebensmitteln, vor allem von Fetten und Fleisch zu einem Teil einschränken. Das bedingte zeitweilige Verknappungen an Butter und Schweinefleisch. Es mußte hier Tag für Tag versucht werden, zu einem gerechten und erträglichen Ausgleich zu kommen, Regierung und Volk haben schon im vergangenen Jahr ihre Sorgen gehabt und werden sie auch im künftigen haben.
Entscheidend aber ist. daß wir nach besten Kräften gegen Elend und Mangel ankämpfen und nicht untätig zuschauen, wenn sich irgendwo ein Notstand bemerkbar macht.
Dr. Goebbels erinnerte dann an die Leistungen des Winterhilsswerkes und der nationalsozialistischen Gemeinschaft „Kraft durch Freude" und fuhr fort:
„Ein wahrhaft sozialistisches Regime leitet und lenkt die Geschicke der deutschen Nation. Es sitzt nicht auf Vajonettspitzen, sondern ruht in der Liebe und im Vertrauen des ganzen Volkes. Unser
kostbarster Schatz ist die Anhänglichkeit aller guten Deutschen. Sie gibt uns Kraft und Stärke in dem schweren Werk, dem wir dienen."
Dabei sei es klar, datz vorerst nur die wichtigsten Aufgaben in Angriff genommen werden konnten. Aber durch das ganze Volk gehe der einheitliche, entschlossene Wille: „Wir müssen wieder wie die anderen Großmächte ein Weltvolk werden!" Unser nationales Glück liegt in unserer nationalen Kraft.
stes füßrers stank
Der Minister sprach dann der ganzen Nation den Dank des Führers und der Regierung für den Opfersinn aus, mit dem sie sich im vergangenen Jahr bewährt habe. „Sie ist ihrer großen Aufgabe würdig gewesen. Sie wird auch die kommenden Schwierigkeiten überwinden, wenn sie an der Ueberzeugung festhält, daß Hindernisse nicht mit Kopfhängerei, sondern mit Optimis- mus und Willenskraft gebrochen werden.
Neue große Aufgaben warten auf uns. Die Wehrhaftmachung muß gefestigt, die Arbeitsschlacht weitergeführt werden. Jahrelang noch werden die Hämmer klingen beim Bau der Reichsautobahnen. Die organisatorische Neusormung des Re-ches findet ihre Fortsetzung; Partei und Staat werden ein einheitliches Ganzes bilden, um den Schutz der Volksgemeinschaft zu sichern.
Der Führer, seine Partei und seine Regierung aber vermöchten nichts, wenn das Volk ihnen nicht hilft. Sie können jedoch umso sicherer auf die Mitarbeit des Volkes rechnen, da das Volk jetzt weiß, wozu die Opfer gebracht werden müssen. Seine Hoffnung auf die Zukunft kommt ja am sichersten zum Ausdruck in dem wunderbaren Kindersegen, den ungezählte Mütter auch im vergangenen Jahr wieder der deutschen Nation geschenkt haben. Er ist das Unterpfand der Unsterblichkeit unseres Volkes.
Ves Volkes stank an seinen Netser
So wollen wir denn in dieser festlichen Stunde beim Abschluß des alten Jahres uns alle vereinigen in tiefem Dankgefühl an den Führer, der unsere nationale Hoffnung und unsere völkische
Zuversicht ist. Möge das Schicksal ihn uns noch viele Jahre in Gesundheit und voller Schaffenskraft erhalten. Wenn in einigen Stunden die Glocken über dem Reich in Nord und Süd und Ost und West läuten, dann wird sich das ganze deutsche Volk zusammenschließen im heißen und innigen Gebet für ihn und sein Werk. In diesem Gebet werden mitklingen die Millionen Hoffnungen und Wünsche aller guten Deutschen, die fern der Heimat aus fremden Ländern und Erdteilen ihren Gruß an das gemeinsame große Vaterland senden.
In dieser Gesinnung fühlen wir uns verbunden mit allen Deutschen. Ich grüße besonders die, denen das Schicksal Not und Sorge bereitet. Sie dürfen überzeugt sein, daß wir keine Kraft und Mühe scheuen, um sie in die Segnungen unseres nationalen Lebens mit einzuschließen. Denn ganz Deutschland soll stark und glücklich werden! Es soll einmal das stolze Land unserer Kinder sein und in ihnen ewig leben! Unsere Hoffnung und unser Glaube gehören ihm. Wir werden auch im kommenden Jahr seine getreuen Diener und mutigen Vorkämpfer sein."
Keine Nundfunkreklame mehr
Berlin, 1. Januar Die Reichsrundfunkgesellschaft teilt mit, daß im Einvernehmen mit allen zuständigen Stellen die Reklamesendungen ab 1. Januär 1936 in Fortfall kommen.
freilich!- und Volksschaulpiele
Franz Moraller Präsident des Reichsbundes
Berlin, 1 . Januar. Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels hat an Stelle des vcr- ftorbenen Präsidenten der Reichstheaterkammer, Ministerialrat La u b i n ge r, den Reichskultur, walter Franz Moraller zum Präsidenten des Rcichsbundes für Freilicht- und Volksschauspiele berufen.
Vie Parole
ks gibt nur ein vorwärts
kr. kill. Das Jahr 1935, hinter uns versunken, ist Geschichte geworden — das Jahr 1936 fordert uns zu neuen Taten heraus! Der Zeiger der Zeit rückte aus dem Ziffern- blatt der Ewigkeit um eine einzige, aber entscheidende Minute vorwärts, und Erinnerung und Wirklichkeit stießen in einem symbolischen Augenblick hart auseinander.
Noch stehen wir nachdenklich zwischen dem Gestern und dem Heute, bald aber sind die Stunden besinnlichen Rückschauens und Bilanzziehens vorüber. Ja, indem wir die Schwelle zum neuen Jahr überschritten haben, sei unser Blick wieder dem Kampsseld der Zukunft und dem Reich des Werdenden zugewandt! Bestimmter noch: Fassen wir im Ringen um die restlose Erfüllung der uns vom Führer gestellten Ausgaben ein weiteres Ziel fest ins Auge! Wie ein riesiger Marmorblock, noch ohne Schliff und ungestaltet, liegt das Jahr 1936 vor uns; wir aber, den Meißel in der Hand, gehen von neuem ans Werk mit dem festen Vorsatz, das Beste an Leben und Wirklichkeit aus dem spröden Element der Zeit herauszuholen — sürdie Volksgemeinschaft, für den Führer. Denn das wird uns auch Leitstern im Strom der kommenden Ereignisse sein: es geht nicht um unser winziges kleines Ich — eine Sekunde schon an Zeit genügt, um es auszulöschen — es geht um das Erstarken und die Sicherung der nationalen Kräfte. Dem Wohl von Volk und Reich, dem ewigen Deutschland soll nicht anders als im vergangenen Jahr der Wehrsreiheit auch im neuen all unser Tun und Denken gelten.
Das Fundament des Dritten Reiches, das im Jahre der Machtergreifung gelegt wurde, ruht fest und unerschütterlich, wie auch die tragenden, vom Nationalsozialismus in den Jahren 1934 und 1935 errichteten Pfeiler des gigantischen Ausbauwerkes unzerstörbar sind. Ist nun zwar die Arbeit am Gebäude des neuen Deutschland gerade im vergangenen Jahr dank des aufopfernden Einsatzes aller Gliederungen der Bewegung von Erfolgen gekrönt worden, die selbst anspruchsvollste Erwartungen noch übertrafen, so kann doch das Werk Adolf Hitlers noch nicht vollendet sein. Große Ausgaben harren noch der Lösung, Aufgaben von so ungeheurem Ausmaße und so umspannender Bedeutung, wie sie bisher noch keiner Nation gestellt wurden.
Das Gefühl des Stolzes über das, was wir Deutschland an innerer Stärke und äußerer Weltgeltung bereits zurückeroberten, hat nichts gemeinsam mit jener beschaulichen Selbstzufriedenheit, die untätig auf Erfolgen ausruht. Das Erreichte ist uns vielmehr Ansporn zu neuem Schassen. „Immer wieder vorwärts für den Frieden, die Ehre und die Kraft der Nation" — diese Worte, die der Führer zum Jahreswechsel an die Soldaten richtet, haben wir alle, ohne Einschränkung, zu beherzigen. Denn wir alle wollen Soldaten, glaubensstarke Kämpfer für das unvergängliche nationalsozialistische Reich sein. Immer wieder vorwärts! — das bleibe uns Rhythmus und Forderung des Jahres 1936. Und „Friede, Ehre, Kraft" — welch' Dreiklang eines selbstbewußten, zielsicheren Aufbauwillens! Der gesicherte Friede wird uns auch im neuen Jahr die Möglichkeit geben, die unermüdlichen Anstrengungen zur weiteren Herabsetzung der Arbeitslosenzahl mit Siegeszuversicht fortzusetzen; die unantastbare Ehre der Nation wird unsere Bemühungen bis in die scheinbar unbedeutende Alltagsarbeit hinein beseelen, und die Kraft der Volksgemeinschaft mutz nach innen durch die Rekordleistungen des Winterhilsswerkes, nach außen durch unsere junge Wehrmacht gewahrt bleiben.
Getragen werden Mut und Glaube, Schaffensfreude und Opferwille des einzelnen von der sich immer wieder bewährenden Einheit der Nation. Die Ausrufe führender Männer der Partei und des Staates, die wir am heutigen Neujahrstag verösfent-