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parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont Bremen
der Naüonlchktzialisten Bremens
flmtsblatt des Senats der Zielen kjansestaüt Bremen
Erscheint 7mal wöchentlich. Monatsbezug: RM. S,J0 einschl. 30 Pf. Zustellungsgeb.: durch die Post RM. 2,30 einschl. llberweisungsgeb., ausschl. Postbestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zu entrichten. Postscheck: Hamburg 17272. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung od. Ersatz. RS.-Gauverlag Wcser-Ems G. m. b. H., Bremen, Geercn S/8 / Fernsprecher: 54121 und 5111ö.
Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Mdenburg und Vremen
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Nr. M / 6. Jahrgang
Montag, 11. Mal 1SZ6
kln;elprels 15 Npf.
Verschürste ^ 7-italienische frontstellung
Besorgte Stimmen aus kam über die weitere politische kntwicklung um flbessinien / Vorbelialte Frankreichs
FE-D-- Unser lagssspiegei
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Die Spannungen zwischen London und Rom haben infolge der Annexion Abessiniens durch Italien eine Verschiirsung erfahren.
Die von Bolschewisten verursachten Streik- unruhen in Nordgriechenland nehmen einen immer gefährlicheren Charakter an.
Unter Teilnahme des Führers begann in München mit einer Rienzi-Festaufführung dre Reichstheatersestwoche.
Im Rahmen einer Morgenseier des Frauen- arbe'tsdienstes sprachen Reichsmnnster Dr. Frick und Frau Scholtz-Klink über alle deutschen Sender zu den deutschen Frauen.
Reichsminister Dr. Goebbels machte in Leipzig grundsätzliche Ausführungen über d,e Ausgabe des Buches im neuen Deutschland.
Bei den Fugball-Eaugruppenspielen bildeten Niederlage» der Fortuna-Düsseldorf und SB.
Waldhof die Ueberraschungen des Sonntags. Werder-Bremen siegte 4:1 über Stolp; in gleicher Höhe gewann Rasensport über Eims- biittel.
Durch einen 4:2-Sieg der Br. Sportfreunde über den BSD. erlangte der VfB. Oldenburg die Vezirksmeisterschaft.
Der „Grohe Preis von Tripolis" endete mit einem glänzenden Sieg der deutschen Wagen.
Im Hockey-Länderkampf Deutschland gegen Holland siegte Deutschlands Elf mit 5:2.
fluLtakt der Neichstliealerwoche
Festaufsührung in Anwesenheit des Führers München, 11. Mai
Gestern abend fand in München die festliche Eröffnungsvorstellung der 3. Reichstheatersestwoche im Nationgltheater mit Richard Wagners
Rienzi" statt, die der Hauptstadt der deutschen Kunst würdig war und einen Auftakt zu all den künstlerischen Genüssen gab, die die Reichstheater- festwoche München 1986 bringen wird. Das vollbesetzte Haus hatte Festschmuck angelegt.
Die große kulturelle Bedeutung der Reichstheaterfestwoche fand durch das Erscheinen des Führers in der Eröffnungsvorstellung ihren Ausdruck. Mit dem Führer wohnten der Festvorstellung u. a. bei: Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Hetz, die Reichsminister Dr. Goebbels, Freiherr von Neurath und Dr. Frank, die Reichsleiter Reichsstatthalter Freiherr von Epp, Reichspressechef Dr. Dietrich und Oberbürgermeister Fiehler, der deutsche Gesandte in Wien, von Papen, der Präsident der Reichstheaterkammer, Ministerialrat Dr. Schlösser und über 166 deutsche Bühnenleiter und Intendanten.
Ueber die würdige Festaufführung von „Rienzi"
selbst drahtetunsernachMünchenent-
sandter S8.-Schriftleiters „Welch ein Rhythmus, welche Wucht in diesem Jugendwerk Wagners, das, nachdem man es einige Jahre nicht gehört und gesehen hat, geradezu von brennender Gegenwartsnahe erfüllt zu sein scheint. In prachtvollen Bühnenbildern, die die große Weite der Bühne restlos ausnützen, zieht das Schicksal des Letzten der Tribunen vorüber. In den Hauptrollen bewähren sich Julius Pölzer (Rienzi). Elisabeth Feuge (Irene), Paul Vender (Stefano Colonna), und über allem der triumphierende Alt Karin Branzells als Adriano. Das überfüllte Haus dankt mit stärkstem Beifall und bereitet dem Führer in der Pause und zum Schluß aus dem Herzen kommende begeisterte Ovationen. Die Reichstheaterwoche hat einen wahrhaft glanzvollen Auftakt genommen."
Londoner kinsicht
„Sunday Dispatch" zum Fragebogen
London, 11. Mai
In einem Leitartikel über den an Deutschland gerichteten englischen Fragebogen schreibt die „Sunday Dispatch", die Kernfrage laute, ob Deutschland sich heute imstande sehe, „Echte Verträge" auszuhandeln. Von einem Frieden könne nicht gesprochen werden, solange es irgendeine Nation gebe, die glaube, ungerecht behandelt zu werden. Hierunter habe Deutschland stets gelitten. Es sei zu verstehen, wenn die britischen Fragen mit einer erneuten Darlegung der deutschen Ansichten über den Vertrag von Versailles beantwortet werden würden, in dem die Menschen aller Länder und Parteien heute eine diktierte Regelung sähen, die von Gerechtigkeit weit entfernt sei.
Das Blatt führt die 14 Punkte Wilsons an. die trctz der Abdankung des Kaisers nicht eingehalten werden seien. Das beziehe sich auch auf die Kolonialfrage. Vor drei Jahren habe der britische Ceschichtssorscher Hart festgestellt, daß die Deutschen durch die Versprechungen der 14 Punkte in eine Falle gegangen seien, die ihnen die Berechtigung zu einer Klage gebe. Es würde daher, so schließt das Blatt, keine lleberraschung verursachen, wenn aus der Antwort auf die britischen Fragen hervorginge, daß Deutschland sich nicht imstande sehe, Verträge auszuhandeln, solange nicht die llnbil- ligkeit des Waffenstillstandes und des Versailler Vertrages beseitigt «orden seien.
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r. Rom, 11. Mai.
Nach den Begeisterungsstürmen über die Ver- kündung des italienischen Imperiums, die die ganze Nacht vom Sonnabend zum Sonntag in Rom und in ganz Italien andauerten und auch am Sonntag immer wieder aufbrausten, hat in politischen Kreisen eine weit nüchterne Stimmung Platz gegriffen. Mussolini selbst hatte Sonnabend nacht eine lange Beratung mit dem italienischen Botschafter in England über die Linie der italienischen Politik Großbritannien gegenüber. Wenn man sich hier auch mit Bezug aus die nächste Zukunft des abessinischen Kaiserreiches einem gewissen Optimismus hingibt, so bestehen doch verschiedentlich starke Zweifel darüber, ob die Drohung Italiens, jede Sanktionsverschärfung mit Krieg beantworten zu wollen, wirksam sein werde. In politischen Kreisen glaubt man, daß ein aufgerüstetes England im Laufe der nächsten Jahre Italien die Rechnung für das Kaiserreich vorlegen wird und sich eine italienisch-englische Auseinandersetzung über die endgültige Vorherrschaft im Mittelmeer auf die Dauer nickt vermeiden laste.
In die Festesfreude mischt sich alio ein Wermutstropfen, und die italienische Presse weist auch bereits in zahlreichen Artikeln daraufhin, daß die nächste große Aufgabe in der Verteidigung des neuen Reiches zu erblicken sei. Die Tatsache des neuen Kaiserreiches werde von dritter Seite nicht ohne weiteres anerkannt werden. Italien habe deshalb alle Waffen vorzubereiten, um gegenüber jeder Eventualität gerüstet zu sein.
Im übrigen liegen aus Rom noch die folgenden Meldungen vor: Nach der geschichtlichen Ansprache des Duce vom Balkon des Palazzo Venezia verkündete der stellvertretende Parteisekretär, daß der Faschistische Eroßrat einen Tagesbefehl ange-
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KöcklS ^iletor ümaiiuvl von Italien,
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nommen habe, in dem Mussolini, dem Schöpfer des Imperiums, der Dank des Landes zum Ausdruck gebracht wird.
Nach der Kundgebung auf dem Palazzo Venezia empfing Mussolini die Botschafter Deutschlands und Japans, die Gesandten Oesterreichs und Ungarns, den albanischen Geschäftsträger, die ausländischen Militärattaches und die Spitzen der Partei und der Hochschulen. Am Sonntag um 10 Uhr grüßte in allen italienischen Garnisonen ein Salut von 101 Schüssen den ersten Tag des Imperiums. . .
Parrs, 11. Mar
Die französische Regierung hat am Sonnabendabend der italienischen Regierung ihre Vorbehalte gegenüber der Einverleibung Abessiniens zum Ausdruck gebracht.
Das „Echo de Paris" unterstreicht die symbolische Bedeutung der Ernennung eines Vizekönigs in Abessinien. Die italienische Maßnahme könne jedoch noch ein politisches Nachspiel haben. Der französische Ministerrat vom Sonnabendnachmittag habe auf Vorschlag Flandins beschlossen, im Falle einer Einverleibung Abessiniens durch Italien die Sanktionen des Völkerbundes nicht aufheben zu lasten.
Es sei anzunehmen, daß diese Haltung in Genf von allen Mitgliedsstaaten befolgt werde. Paul- Boncour habe für seine Reise nach Genf bereits entsprechende Richtlinien erhalten.
Das „Petit Parifien" erklärt, in französischen Regierungskreisen habe die öffentliche Erklärung des Duce eine starke Mißstimmung hervorgerufen. Man erwarte ernste Wirkungen auf die am Montag beginnenden Verhandlungen in Genf, wo man besonders von englischer Seite mit einer scharfen Stellungnahme rechne.
Das „Oeuvre" schreibt, am Sonnabendabend habe man in Genfer Kreisen davon gesprochen, daß es vielleicht am besten sei, im Verlaufe der Ratssitzung Italien wenigstens für den Augenblick aus dem Völkerbund auszuschließen.
Such und Volk miMn zusammengehen!"
Neichsminisler Vr. Soebbels sprach vor den Vertretern des deutschen Buchhandels
Leipzig, 11. Mai
Am Sonntagvormittag veranstaltete der Vör- senverein der deutschen Buchhändler und der Bund Reichsdeutscher Buchhändler gemeinsam eine große Kundgebung des deutschen Buchhandels in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Buchhändlerhauses. Reichsminister Dr. Goebbels hatte die Ansprache übernommen und damit bekundet, welche Bedeutung dem deutschen Buch im nationalsozialistischen Staat von der Staatsführung beigemessen wird.
In seiner Rede setzte Dr. Goebbels eingangs auseinander, daß es der nationalsozialistische Umbruch hinsichtlich der Totalität der ihm zugrundeliegenden Idee nicht bei einem Wechsel der Personen bewenden lassen könne, sondern auf allen Gebieten des öffentlichen und privaten Lebens die Dinge an sich von Grund auf umgestalten mußte. So sei auch das Arbeitsgebiet der Buchhändler voll und ganz von dieser Umformung erfaßt worden. Dr. Goebbels erinnerte in diesem Zusammenhang an die seinerzeitigen Bücherverbrennungen in Deutschland, die sym
bolisch die Notwendigkeit dargestellt hätten, gerade auf dem geistigen Gebiet eine völlige Wandlung eintreten zu lassen mit dem Ziel, den Ungeist der vorausgegangenen Zeit durch einen planmäßigen, aus weite Sicht berechneten inneren Wiederaufbau zu ersetzen.
Zur Kennzeichnung der Erfolge des Wiederaufbaues im Buchhandel führte der Minister eine Reihe von Zahlen an. Es sei gelungen, die Buch- produktion von 1834 bis 1938 um 11,3 v. H. zu steigern, den Umsatz um etwa 18 bis 2V v. H. zu erhöhen — wobei allein die schöne Literatur eine Zunahme von 17,2 v. H. erfahren habe — und den Preis des Buches von 4 RM bis 5.38 RM im Durchschnitt auf 3.88 RM zu senken.
„Das aber", so betonte der Minister, „ist nicht etwa zufällig, das ist das Ergebnis einer planvollen Arbeit, bei der es nicht auf täuschende Augenblickserfolge, sondern auf die durchgreifende innere Gesundung ankam, deren oberstes Gesetz es war, dem Buch den Weg ins Volk zu ebnen.
Das Buch soll nicht mehr das Vorrecht einer kleinen, dünnen Schicht bleiben, sondern in innigste Verbindung zum Volk treten.
Diesem Ziele dienten und dienen nicht zuletzt die alljährlichen Buch-wochen, in denen die laufenden Aktionen vor allem auf dem Gebiet der Werbung, für die Partei und Staat ansehnliche Mittel bereitstellten und großzügigste Maßnahmen einleiteten, auch den letzten Mann im letzten Dorf erfassen. Waren bis zur nationalsozialistischen Revolution Verleger und Händler ein Stand unter vielen, der um die Hilfe des Staates betteln mußte und dessen sich der Staat nur ganz wenig annahm, so hat das nationalsozialistische Regime das Verhältnis zwischen Buch und Nation auf eine ganz neue Basis gestellt."
Als eine wesentliche Voraussetzung dafür nannte der Minister im weiteren Verlauf seiner Ausführungen die Reinigung des Buchhändler st an des selbst von ungeeigneten Elementen.
(Fortsetzung auf Seite 2)
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Schock in Gens — Sanktionen als Ausgleichsobjekt
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ll. Genf, 11. Mai.
Die Nachrichten von den Ereignissen in Rom haben hier in Genf wie eine Bombe eingeschlagen. Wenn in Völkerbundskreisen auch damit gerechnet wurde, daß Italien das Ausmaß seiner Ansprüche sehr hoch hinaufschrauben würde, so hat doch die totale Annexion Abessiniens die mit der Annexion eines Völkerbundsmitgliedes gleichzusetzen ist, wie ein Schock gewirkt. Man ist in hiesigen Kreisen der Ansicht, daß die Initiative für den weiteren Gang der Dinge zunächst in den Händen der unmittelbar interessierten Großmächte ruht. Die Auffassung ist vorläufig vorherrschend, daß der Streit um Abessinien durch die Ereignisse der jüngsten Zeit praktisch so gut wie völlig aus der unmittelbaren Einflußsphäre Genfs herausgehoben ist, und daß es zunächst Sache der Großmächte sein werde, ihre eigenen Rechte zu sichern. Man gibt hier offen der Ansicht Ausdruck, daß nur auf diesem Umwege, eine neue Aktivierung des Völkerbundes erreicht werden könnte.
Allerdings ist die Bestürzung über die endgültige Niederlage, die Genf und das von ihm kunstvoll aufgerichtete Gebäude seiner Grundsätze — zu denen auch die fehlgeschlagene Sanktionspolitik gehört — mit den Entschlüssen Mussolinis erlitten hat, allgemein. Man vertritt in Dölker- Lundskreisen unverhohlen die Ansicht, daß der Völkerbund als solcher einen nicht wieder gutzumachenden Prestigeverlust erleiden müsse, wenn nichts geschehe, was zumindest der äußeren Form nach eine nachträgliche Korrektur der jüngsten Ereignisse bringe. Die Pessimisten gehen hier sogar soweit, von der „Absurdität" einer künftigen Völkerbundsreform zu reden, wenn der Fall Abessinien mit der Anerkennung des militärischen Sieges Italiens „liquidiert" werde.
Heiß umstritten ist hier nach wie vor die Sanktionsfrage. Es würde einer Verken- nung der tatsächlichen Sachlage gleichkommen, wollte man leugnen, daß es ein „sanktionsfreu- diges" Lager nicht mehr gibt. Aber auf feiten der kleineren Mächte waren die wirtschaftlichen Verluste zu empfindlich, und es ist inzwischen genügend bekannt geworden, daß an dem Versagen der „Großen" die ganze Sanktionspolitik gescheitert ist. Der Krieg ist außerdem beendet und die Annexion Abessiniens vollendete Tatsache, so daß hier die Frage gestellt wird, was die Sanktionen, falls sie fortgeführt werden, nun noch verhindern sollten.
Praktisch würde ihre Beibehaltung darauf hinauslaufen, daß sie gewissermaßen im Ausgleichsverfahren bei eventuellen Verhandlungen auf der Basis des Drei-Mächte-Vertrages von 1906 gegen die abessinischen Interessen Englands oder Frankreichs eingehandelt werden sollen. Daß man auf feiten der kleineren Staaten keine Neigung verspürt, neue wirtschaftliche Verluste auf Grund dieser Tatsachen in Kauf zu nehmen oder sich überhaupt dafür herzugeben, dürfte zumindest verständlich sein.
Auf der anderen Seite scheint sich die bekannte Tatsache, daß die Genfer Mühlen grundsätzlich langsam mahlen, auch in diesem Falle wieder zu bestätigen. Zuständig für die Aufhebung der Sanktionen wäre der Achtzehnerausschuß. Von seiner sofortigen Einberufung war aber bisher nicht die Rede, und es ist auch schwerlich anzunehmen, daß sie überstürzt vorgenommen wird.
Da die Ratstagung bei der vermutlichen Vertagung des abessinischen Streitfalles, die wahrscheinlich bis zum 11. Juni erfolgen wird, kaum mehr als einige Tage in Anspruch nehmen dürfte, ist schwerlich damit zu rechnen, daß man sich nur zu dem Zweck der Aufhebung der Sanktionen vorher noch einmal in Genf einfindet. Die Beibehaltung der Sanktionen zumindest bis zuin 11. Juni dürfte also heute schon eine feststehend^ Tatsache sein.
Hier ergibt sich zweifellos eine neue Gefahrenquelle. da bis zum 11. Juni sicherlich mit der Neubildung der französischen Regierung zu rechnen ist und damit die Möglichkeit einer Niki- vierung der Genfer Politik von französischer Seite aus auftaucht. Der Verlauf der heute beginnenden Ratstagung wird hierüber vielleicht schätz einige Anhaltspunkte geben.