Ausgabe 
(5.12.1935) Nr. 336
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parteiamU.Iageszeitung der

Das flmtsblatt des Senats

Nationalsozialisten Bremens

der Freien Hansestadt Bremen

Bremer Zeitung erscheint täglich (auch Montag?). Monatsbezug: RM. 2,38 einschl. 88 Rps. Zustellungsgebühr; durch die Post RM. 2,38 einschl. Ueberweisungsgebühr ausschl. Postbestcllgcld. Der Bezugspreis ist im voraus zu entrichten. Postscheck Hamburg 172 72. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung oder Ersatz. NS.-Eauverlag Weser-Ems G. m. b. H., Bremen, Am Eeeren 6—8 / Fernsprecher: 81121; Hausm. 51118.

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Nr. Z56 / Z. Jahrgang

Vonnerstag, 5. Vezember

kinzelpreis 15 Npf.

Veutsches kinfuhrverbot für Neilhsmark-Noten

kine durchgreifende stbwelirmahnallme gegen den Neichomarknolen-Schmuggel ins stusiand

Unser lagesspiegel

Deutschland hat zur Verhinderung des Reichsmarknotenschmuggels Einfuhrverbot für Reichsmarknoten verfügt.

Reichspropagandaminister Dr. Goebbels sprach vor Arbeitern des Saarlandes.

In Hamburg wurde ein Großbetrieb wegen Ueberschreitung der festgesetzten Höchstpreise . geschlossen.

Aus Südamerika werden demnächst gröbere Mengen von Gefrierfleisch nach Deutschland eingeführt.

Der Bremer Kunstturner Walter Stessens wurde an zweiter Stelle für die Olympia- Kernmannschaft aufgestellt.

Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Admiral vr. b. v. Raeder weilte gestern in Bremen und besuchte den Regierenden Bür­germeister.

Gauleiter Wagner sprach vor einer begei­sterten Volksmenge auf einer Großkundgebung in den Centralhallen.

In einer Rede auf der Arbeits- und Schn- lungstagung der DAF. in Leipzig forderte Dr. Schacht straffe Disziplin.

WMMMIM

Ver 20. flprtt rag des kintritts in das deutsche Jungvolk

Berlin, 5. Dezember.

Der Rerchsjugendpressedienst teilt mit: So wie der 8. November eines jeden Jahres der Tag des Eintritts der jungen Garde in die Partei und in die Formationen der Partei ist, so wird in Zu­kunft der 20. April, der Geburtstag des Führers, der Tag des Eintritts der Jüngsten in das Deutsche Jungvolk und in die Jungmädelgruppen des BDM. sein.

Am 2«. April 1938 finden zum erstenmal die großen Eingliederungsseiern der Zehn- und Elf­jährigen in das Jungvolk und in die Jungmädel­gruppen statt. Gleichzeitig erfolgt an diesem Tage die feierliche llebersührung der 11 Jahre alt ewordenen Jungvolk-Pimpfe in die Hitler- ugend.

Segnerschaft gegen 61. als Kündigungsgrund

Essen, 5. Dezember.

Das Arbeitsgericht Essen hatte sich mit der Wiedereinstellungsklage eines Betriebsangehöri­gen zu befassen, dem gekündigt worden war, weil er durch die Weigerung, seine Kinder in die Hitler-Jugend zu schicken, nach Auffassung des Arbeitgebers eine gegen die Bestrebungen und Grundlagen des neuen Staates und seinen Führer gerichtete Einstellung an den Tag gelegt hatte. Da der Gekündigte trotz guten Zuredens des Gerichts sich hartnäckig weigerte, seine Meinung über die HJ. zu ändern, wurde nach ausgiebiger Vernehmung der beiden Parteien die Wider­rufsklage des Ange st elltenabgelehnt mit der Begründung, daß die Kündigung zwar eine Härte für den Kläger bedeute, daß sie aber niemals als unbillig erscheinen könne, da sie sich in gesetzlichem Rahmen bewege.

oefrierfleisch-kinfubr aus Südamerika

Berlin, 9. Dezember.

In letzter Zeit sind, wie wir erfahren, mit Südamerika Verhandlungen über die Einfuhr von Gefrierfleisch geführt worden. Auf Grund der ge­troffenen Vereinbarungen kann nunmehr damit gerechnet werden, daß Anfang Januar 1836 die ersten Sendungen von hochwertigem Gefrierfleisch in erheblichem Umfang in Deutschland eintreffen werden.

sodesslrafe im Sarreler Pro;eß

Oldenburg, 5. Dezember. Am Mittwochnachmittag wurde das Urteil im Earreler Mordprozeh verkündet. Beide Ange­klagten, Kart Tebben und Antonie Thedieck, ge­borene Kemper, wurden wegen gemeinschaftlichen Mordes zum Tode verurteilt. Den Angeklagten werden außerdem auf Lebenszeit die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt.

In der kurzen Urteilsbegründung wies der Vorsitzende des Schwurgerichts, Landgerichts­direktor Brahms, darauf hin, daß nach dem Ge­ständnis der Angeklagten die Feststellung der Schuldfrage keine Schwierigkeiten machte. Das Geständnis der Täter habe sich im übrigen in voller Uebereinstimmung mit dem Sektionsbefund und den Sachverständigengutachten befunden; das Geständnis sei daher glaubwürdig.

Vr.srick spricht über -Partei und Staat^

llr. München, 8. Dezember. Im Rahmen des großen Schulungsprogramms des Kreises München der NSDAP. findet am 6. Dezember, 21 Uhr, im Zirkus Krone eine ge­schlossene Kundgebung für die Führer der Partei, ihrer Gliederungen und der angeschlossenen Ver­bände statt. Es spricht Reichsinnenminister Dr. Frick über das Thema „Partei und Staat".

Berlin, 5. Dezember.

Trotz des seit langem bestehenden Ausfuhrver­botes für Reichsmarknoten ist in letzter Zeit auf Grund illegaler Beibringung solcher Noten ins Ausland deren Angebot im Ausland überaus stark geworden. Das hohe Disagio, das die hinausge- schmuggelten Reichsmarknoten im Ausland infolge­dessen ausweisen, führte mehr und mehr dazu, daß die ausländischen Abnehmer deutscher Waren ihre Zahlungen an die deutschen Exporteure statt mit Devisen oder im staatlichen Verrechnungsverkehr mit Reichsmarknoten zu leisten suchten. Auch im Dienstleistungs- und Kapitaloerkehr wurden mehr und mehr statt Devisen Reichsmarknoten ange- boten.

Es hatte dies zur Folge, daß für Deutschland der unbedingt notwendige Devisenansall für seine Ausfuhr, seine Dienstleistungen und im Kapital- verkehr gefährdet wurde. Um diese offensichtliche

Saarbrücken, 8. Dezember.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels traf am Mittwoch zu der feierlichen Einweihung des Reichssenders Saarbrücken in Saarbrücken ein. Reichskommis­sar Bllrckel hieß den Minister auf das herzlichste willkommen. Bereitete dem Minister'schon die Be­völkerung Saarbrückens in der fahnenübersäten Stadt einen Empfang, der in seiner Herzlichkeit und Innigkeit lebhaft an joden unvergeßlichen Tage erinnerte, da das Saarland zu Deutschland zurückkehrte, so war dieser Empfang noch über­wältigender, als Dr. Goebbels kurz nach seiner Ankunft mitten in die riesigen Arbeitsstätten die­ses Landes der Kohle und des Eisens führ. So­wohl in der Vurbacher Hütte wie auch in den Röchling'schen Eisen- und Stahl- werken war die ganze Belegschaft auf den Beinen und bereitete dem Minister inmitten wehender Flaggen und heulender Sirenen einen Empfang, wie er schöner und herzlicher nicht sein konnte. Ju­belnde Zurufe der Arbeitsmänner umbrandeten ihn, die auf Trägern und Stützen, auf Maschinen und Balken standen und den Minister mit erhobe­ner Rechten grüßten.

Zuerst sprach Dr. Goebbels vor der ihn umdrän­genden Belegschaft der Vorbach-Hütte. Mit klaren Beispielen und ohne Umschweife gab der Reichspropagandaminister anschließend an die Be­grüßungsworte des Werkleiters den Arbeitern und den Angestellten ein Bild der augenblicklichen Lage und zeichnete die Notwendigkeiten auf. vor denen Deutschland stehe, um sich in der Welt be­haupten zu können. Wenn gerade die Arbeiter­schaft von der Saar diesen Notwendigkeiten Rech­nung trage und Opfer zum Ausbau bringe, so be­stätige sich auch darin wiederum die Wahrheit des Wortes, daß der ärmste Sohn unseres Volkes auch der getreue st e fei.

„Der deutsche Arbeiter", so schloß Dr. Goebbels unter den begeisterten Zurufen der Gefolgschaft, „bekennt sich zu uns, weil er sieht, daß wir es ehrlich mit ihm meinen. Der Führer hat mich beauftragt, den Arbeitern an der Saar seine besonderen Grüße zu übermitteln. Alles Denken und Trachten unseres Führers ist darauf gerichtet, das Los des deutschen Arbeiters zu bessern und zu heben. Wir grüßen ihn!"

Schädigung der deutschen Wirtschaft zu unter­binden, sah sich die Reichsregierung genötigt, zu dem bereits bestehenden Verbot der Versendung von Neichsmarknoten ins Ausland ein Einsuhrver­bot für Reichsmarknoten und in Zusammenhang damit Bestimmungen zu erlassen, welche die Ver­wendung verbotswidrig eingeführter Reichsmark- noten im Zulande verhindern.

Diese Maßnahmen sind reine Abwehrhand­lungen und berühren unsere Währung als solche und ihren Wert in keiner Weise. Die freie Reichsmark, d. h. Mark aus legal erworbenen, freien transferierbaren ausländischen Guthaben im Inland, ist nach wie vor im ganzen Ausland vollwertig und notiert zur Münzparität. Diese freien Reichsmark-Guthaben Lezw. Auszahlungs­anweisungen auf sie sind in normalen Zeiten die alleinigen Markzahlungsmittel gewesen, die im

In den R ö ch I i n g - E i s e n - und Stahl­werken war der größte Teil der 806V Mann starken Belegschaft zum Empfang angetreten. In einer einstllndigen Ansprache setzte Dr. Goebbels seinen aufmerksamen Zuhörern auseinander, daß sich die Partei nicht umsonst Arbeiterpartei .nenne. „Die Rückgliederung des Saargebiets", so fuhr der Minister fort, „erfordere Mühe und Ar­beit, Sorge und Fleiß. Ohne Zweifel bringe der Uebergang gewisse Opfer, Opfer, die im Hinblick auf das Ganze willig dargebracht werden. Ich werde Euch n l ch t ' V e r sp r e ch u n g e n machen, die nicht gehalten werden können,, so rief Dr. Goebbels unter stürmischer Zustimmung aus, denn ich habe ja schließlich die Absicht, nicht nur heute hier zu sein, sondern noch öfter in Eurer Mitte zu weilen."

Es erfüllt uns das stolze Bewußtsein, daß wir in den 21L Jahren, seit wir regieren, nichts an­deres getan haben, als daß wir uns um das Wohl des deutschen Volkes sorgten. Die Regierung hat gearbeitet, denn Arbeit tut not und nicht Kritik!

Und im übrigen: So wie sich der Arbeiter nur kritisieren lassen wird von dem, der etwas von der Sache versteht, so will sich auch die Regierung nicht in ihrer Arbeit von Leuten dreinreden lassen, die in den allermeisten Fällen nur um der Kritik willen kritisieren und als Kritikaster im Lande herumlaufen."

„Deutschland wird leben und neu erblühen, wenn wir, seine Söhne, treu und unbeirrt sein Dasein schützen und sein Leben verteidigen."

Anschließend unternahm Dr. Goebbels, auf Schritt und Tritt von den Arbeitern umringt und begrüßt, einen Rundging durch das gewaltige Werk, in dessen Hämmern und Dröhnen und in dessen Feuern und glühenden Eisenblöcken das Hohelied der Arbeit klingt. Auf der Rückfahrt nach Saarbrücken stattete er dann noch dem Warndt-Ehrenmal einen kurzen Besuch ab, das, hart an der Grenze auf einer beherrschenden An­höhe gelegen, dem Andenken der Gefallenen des Weltkrieges gewidmet ist. Am frühen Nachmittag empfing Dr. Goebbels im Beisein des Gauleiters Vürckel den italienischen Präsidenten des Ober­sten Abstimmungsgerichts Exzellenz Ealli.

internationalen Verkehr zur Anwendung gelang­ten. Man hat in normalen Zeiten im Ausland niemals in nennenswertem Umfange zur Zahlung von Verpflichtungen gegenüber Deutschland Reichsmarknoten gehandelt und gekauft.

Wenn nun der nur auf ungesetzliche Weise zu- standegekommone, mit Schädigungen für die deutsche Wirtschaft verbundene Handel in Reichs­marknoten durch die Maßnahmen der deutschen Regierung im Auslande unterbunden wird, so hat dies, wie die erwähnte Tatsache der festen Notie­rung der freien Reichsmark zeigt, keinerlei Vedeutungfürdiede utscheWährung als solche. Es handelt sich vielmehr lediglich um Sicherungsmaßnahmen dafür, daß die deutsche Volkswirtschaft nicht auf illegale Weise um den ihr zustehenden Devisenertrag des deutschen Exporthandels, Dienstleistungs- und Kapitalver­kehrs gebracht wird.

Abschluß und Höhepunkt des Besuches des Reichs­ministers Dr. Goebbels in Saarbrücken war eine in würdigem Rahmen durchgeführte Abendfeier zur Eröffnung des Reichssenders Saarbrücken. Sie fand im Saal der „Wartburg" statt, in den glei­chen Räumen also, in denen das historische Ab­stimmungsergebnis vom 13. Januar 1935 amtlich ermittelt worden ist.

Ein Festspiel, an dessen aufrllttelnd-schneidiger Gestaltung in Wort und Musik die Jugend und die SA. hervorragenden Anteil hatten, eröffnete die Feier. Nachdem dann Reichssendeleiter H a - damovsky die deutschen Sender zum Appell in Saarbrücken aufgerufen hatte — in eindrucks­voller Weise antworteten im weiten Reich die Sender mit markigen Sprüchen und mit Grüßen an ihren jüngsten Bruder an der Saar — hieß Oberbürgermeister Dürrfeld den Minister und den Gauleiter auf das herzlichste willkommen.

Mit lang anhaltenden Heilrufen empfangen, nahm dann Reichsminister Dr. Goebbels das Wort. Nach einem Hinweis auf die historische Tat des Führers, der mit der Einigung des Reiches auch die früheren Landessender dem Reichs­gedanken untergeordnet habe, betonte Dr. Goebbels, wie sehr es dem Reich eine Herzens­sache gewesen sei, gerade diesen Sender zu schaffen.

„Ich mache mich auch bei dieser Gelegenheit nochmals zum Dolmetsch der deutschen Neichs- regierung, der nationalsozialistischen Bewegung und des deutschen Volkes, indem ich dem Volke an der Saar unseren tiefsten Dank zum Ausdruck bringe, daß es sich in jenen schicksalsschweren Jahren und Tagen zum Reich bekannt hat.

Wenn wir nun diesen neuen Sender in den Kreis der anderen führen können, so erfüllt uns dabei die stolze Genugtuung, daß damit eines der Versprechen eingelöst worden ist, die wir dem Saarland gegeben haben. Die große Phase der Wiedereroberunq des Sanrgebietes ist abgeschlos­sen, und wir sind mitten begriffen in der Wieder­eingliederung des Saarinndes in das Reich."

Dr. Goebbels verwies in diesem Zusammenhang auf die Selbstverständlichkeit, daß eine solche Auf­gabe mit Uebergangsschwierigkeiten verbunden sei, und benutzte, die Gelegenheit, um an dieser Stelle eine gründliche Abrechnung mit den Kriti­kastern zu halten, die, wenn sie etwas früher die llberzeugtesten Vegetarier gewesen seien, heute aus Opposition gegen den Nationalsozialismus zu radikalen Schweinefleischessern würden.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen ver­wies Dr. Goebbels auf die schwere, aber große Ver­antwortungsfreudigkeit der Regierung, die ihre Position nicht mit der Macht, sondern mit der Idee verteidige. „Wir sitzen nicht auf Bajonett­spitzen". so rief der Minister unter stürmischer Zu­stimmung aus. sondern ruhen in der Liebe und Anhänglichkeit unseres Volkes. Das Saarland hat sich, mit seinem Bekenntnis zur deutschen Hei­mat auch für die Stabilität Europas eingesetzt, es ist der Pionier der deutschen Einigkeit und der Bahnbrecher des europäischen Friedens geworden. Schwere Krisen erschüttern Europa.

Deutschland aber hat die Kraft und die Macht, aus den Wirrnissen und Händeln herauszubleiben. Es kann sein Schicksal selbst gestalten. Das deutsche Volk ha! Vertrauen zu seiner Regierung, es ist glaubensiähig und glaubensbereit geworden. Es schwankt nicht mehr wie ein Rohr im Winde, es ist nicht Spielball der Weltmächte, sondern steht fest »nd sicher auf seinen eigenen Füßen. Möge der neue Sender der Erhaltung dieies Zustandes dienen und ein» Brücke in die Welt sein.

Er soll der Welt die Einheit des Reiches zeigen. Gerade weil hier einmal die Einheit des Reiches bedroht war, soll diese Einheit hier erster und letzter Programmpunkt der funkischen Arbeit sein. Denn in dieser Einigkeit liegt unsere Kraft, in unserer Kraft ruht der Friede, und im Frieden ruht unser Glück und die Wohlfahrt des Reiches!"

Brandstifter

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Rio de Janeiro, 5. Dezember. In Sao Paulo verhaftete die Polizei den Sowjetrussen Igor Dolgoruli, der als Berbindungsmann zwischen der Komintern und dem Ausständischen-Führer Prestcs arbeitete. Er hatte den Auftrag, nach er­folgreichem Verlauf des Aufftandes im Name» der Komintern die Tätigkeit der geplanten brasilianischen Sowjetregierung zu kontrollieren.

K. blü. Die Gefahr, die den Staaten der Welt vom Bolschewismus her droht, ist aus berufenem nationalsozialistischen Munde wiederholt mit ein­drucksvoller Deutlichkeit und schlagender Beweis­kraft dargelegt worden. Dabei war der Blick nicht nur auf Deutschland gerichtet, das den Kommu­nismus innerhalb seiner Grenzen längst endgül­tig besiegt hat, sondern die Interessen Gesamt-

Im ^ukkoll-Iuän^si'kamps

Lisgts ^nglonc! üksr Osutsctilonc! 3:0 (1:0) (I^löliSsSL im Zporttsil)

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europas und darüber hinaus der Völkergemein­schaft überhaupt wurden bewußt gegen die Zer­setzungsarbeit der Komintern verteidigt. Die amtlichen Erklärungen sowjetrussischer „Diploma­ten", daß die Moskauer Regierung den weltrevolutionären Bestrebungen der kommunisti­schen Partei fernstände, sind als Zwecklügen entlarvt und durch Tatsachen wie die soeben be­kanntwerdende Verhaftung des kommu- nistischenVerbindungsmannes in Sao Paulo widerlegt worden. Wie planmäßig und rücksichtslos die bolschewistische Aufruhrpropa­ganda vorgeht, läßt sich erst ermessen, wenn man einmal die „weltrevolutionären Ereignisse" eines geschlossenen, wenigstens zwei Wochen umfassen­den Zeitraumes überschaut. Wir greifen, um hier die nötige Klarheit zu schaffen, die zweite Hälfte des Monats November heraus:

Am 15. November wird in Frankreich, dem Land der Sowjetpaktfreunde, der Bürger­meister von Sens von einem Kommunisten durch Messerstiche schwer verletzt; am 16. November ruft in Polen der Beginn eines Strafverfah­rens gegen 17 leitende Mitglieder einer weitver­zweigten kommunistischen Organisation großes Aufsehen hervor; einen Tag später werden in der französischen Stadt Limoges mehrere „Feuer- kreuzler" von bolschewistischen „Volksfrontlern" überfallen und schwer mißhandelt; am 18. No­vember erfährt die Brüsseler Bevölkerung, daß der Kommunismus die Wiederaufnahme der Be­ziehungen zwischen Belgien und der Räteunion in aller Stille zu einem „großen Schlag" gegen Belgien ausnutzen wollte; wieder einen Tag später führt in Frankreich die Untersuchung im Falle des Sowjetagenten Eberlein zu dem Er­gebnis, daß die folgenschweren kommunistischen Aufstände in Brest und Toulon mit Wissen und Willen Moskaus vorbereitet worden waren; am

20. November werden in Bulgarien 20 jü­dische Kommunisten zu Zuchthausstrafen verur­teilt, weil sie Unruheherde innerhalb der Ar­beiter- und Beamtenschaft organisierten; am

21. November stehlen kommunistische Rowdies von einem deutschen Dampfer im Amsterdamer Hafen die Hakenkreuzflagge. Sodann, während der folgenden Tage: Moskauer Zeitungen machen sich zum Sprachrohr einer wüsten Hetze gegen Italien, wobei die italienischen Soldaten zu Gewalttaten gegen ihre Offiziere aufgefordert werden: in Brasilien, und zwar zunächst im Staate Pernambuco, setzt ein bewaffneter Kom­munistenaufstand die Bevölkerung unter Druck, ja, in Natal wird noch kurz vor der Niederschla­gung des Putsches eine „Sowjetrepublik" ausge­rufen; ein von der Moskauer Regierung aufge­stelltes Studentenkorps erhält den Auftrag, in China eine verstärkte kommunistische Propa­ganda durchzuführen; der Vizekönig von I n d i e n schließlich sieht sich veranlaßt, in einem Tele­gramm an den britischen Staatssekretär für In­dien warnend auf die Terrorpläne der Kommu­nisten, die nur auf den passenden Augenblick zum Angriff auf die britische Verwaltung warte­ten, hinzuweisen.

Sehen wir uns einmal die revolutionäre Tätigkeit derBolschewisten in Jn-

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Saarland - Pionier der deuMen klnigkeit

kinweikung des Neichssenders Saarbrücken / Vr. Soebbels vor den flrbeitern des Saarlandes