Ausgabe 
(16.12.1935) Nr. 347
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Montag, 16. Vezember

kinzelpreis 15 Npf.

Sowjet-opfer weiften sich gegen Ausbeutung

wachsender widerstand gegen den Stachanow-Ierror / vergebliches Vertuschungsmanöver Moskaus

wahrer Seist der Seefahrt

Unser lagssspisgel

Die norditalienische Presse macht starke Bedenken gegen die englisch-sranzöstschen

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Friedensvorfchläge geltend.

In Kairo ist es zu neuen englandseindliche« Kundgebungen gekommen.

Das Sportpressefest in der Deutschlandhalle gestaltete sich zu einer Heerschau des deutschen Sports.

Unter dem Borfitz des Reichsfportsiihrers von Tschammer und Osten tagte in oer Reichs­hauptstadt der Deutsche Olympia-Ausschuh.

Im Fechtländerkampf gegen Polen errang Deutschland im Degenfechten ein Unent­schieden; Polen siegte im Säbelfechten.

Eine Ueberraschung im Niedersachsen-Fuhball lieferte Eintracht-Brannschweig mit einer 1:3- Niederlage gegen OK Hildesheim.

SB. Werder-Bremen besiegte den Nieder- sachsenmeister 1834/35, Hannover 88, 1:8.

Auherordentlich erfolgreich verliefen die ge­strigen Psundsammlnngen in den Ortsgruppe» Hastedt und Walle.

Die Kulturtagung der HJ. in Bremen «ahm einen glänzenden Verlauf.

NSKK.-Sanitäter der Staffel I/dl 62 hatte» eine ausgedehnte Uebung im Gelände.

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Im NSKK. wellt ein frischer wind

Korpssührer Hühnlein weiht die Motorschule Regensvurg

Regensburg, 16. Dezember. Korpssührer Hühnlein übergab am Sonn­abend die NSKK.-Motorsportschule Regensburg feierlich ihrer Bestimmung. Nach einem Empfang im alten Reichstagssaal besichtigte der Korps­sührer die am Stadtrand gelegene Motorsport­schule und übernahm sie im Nahmen einer Feier, um die Verantwortung hierfür Vrigadeführer Müller, dem Führer der Motorbrigade Baye­rische Ostmark, dessen Bemühungen gemeinsam mit der Stadt Regensburg die Vollendung der Schule zu danken ist, zu übertragen.

In einer kurzen Ansprache wies Korpssührer Hühnlein auf die ideelle und zugleich wirtschaft­lich-praktische Arbeit der Motorsportschulen des NSKK. hin. Diese Schulen seien Wegbereiter für den disziplinierten Fahrer und sür den Soldaten im motorisierten Heer. Am Nachmittag weihte der Korpssührer bei einem Appell, zu der sämtliche Gliederungen der Be­wegung angetreten waren, 37 Sturmstander. Er wandte sich besonders an die 271 NSKK.-Miinner, die am 8. November aus der HJ. in das NSKK. eingeliedert wurden. Im NSKK. wehe ein frischer Wind und die Herzen seien jung. Er sprach seine Freude darüber aus, daß sämtliche Gliederungen der Bewegung erschienen seien und wies auf die Zusammenarbeit und Einigkeit in der Bewegung, die dadurch sichtbar zum Ausdruck komme,^ hin. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer schloß die Kundgebung.

»fest der deutschen Sportpresse"

Berlin, 16. Dezember.

" In der Deutschlandhalle fand am Sonnabend dasFest der deutschen Sportpresse" statt. Das ' Fest, das im Zeichen des Winterhilfswerkes stand, brachte die größte Sportschau, die bisher in ^ Berlin stattgefunden hat. Weit über 12 600 Men- 5 ', scheu folgten begeistert den sportlichen Darbie­tungen, die über drei Stunden dauerten. Man sah u. a. Reichsminister Dr. Goebbels, Reichs­pressechef der NSDAP. Dr. Dietrich und Reichssportfllhrer vonT schammer undOsten.

An der großen Sportschau waren fast alle Sportarten beteiligt. Eingeleitet wurden die Vorführungen durch die deutsche Jugend. HJ., BDM. und Jungvolk fanden bei den Zuschauern große Anerkennung. Ein Bild mustergültiger Disziplin boten auch die Freiübungen der Polizei.

. (Näheres im Sportteil.)

Zwei volksschadlinge

Coburg, 16. Dezember.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen die sich in Schutzhaft befindlichen Fabrikanten Ernst Lang­bein, Inhaber der Firma Langbein und Sohn in Neustadt bei Coburg, und dessen Direktor W. Sauerbrey das Ermittlungsverfahren wegen Betruges und Leistungswucher eingeleitet.

Die beiden haben bei der Herstellung von Ansteckplaketten für den Straßenverkauf am Roten-Kreuz-Tag 1835 bei einem Auftrag rn Hohe von 350 006 Mark, wie Nachprüfungen er­geben haben einen Reingewinn von 156 000 Mark herausgeschlagen. Dies war ihnen dadurch ge­lungen, daß sie entgegen ihrer Zusage, möglichst viele Heimarbeiter zu beschäftigen, zusätz­lich Maschinen aufstellten, um Arbeitskräfte zu sparen.

Moskau, 16. Dezember.

In Moskau fand, wieWetschernaja Moskaw" berichtet, ein Prozeß gegen einen leitenden Beamten des Moskauer Flußhafens namens Mos- kalew wegen Widerstandes gen diear- beits steigernde" Stachanowbewe­gung statt. Die Sowjetpresse mutzte in letzter Zeit eine ganze Reihe von Fällen des wachsenden Widerstandes gegen die mit terroristischen Maß­nahmen durchgeführtenneuen Arbeitsmethoden" zugeben.

Die Arbeiter setzten sich gegen die planmäßig organisierte Ausbeutung ihrer Arbeitskraft zur Wehr. DiePrawda" meldet aus Nowosibirsk, daß dort vier Arbeiter zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt wurden, weil sie aus einem Industrie- werk in Varnaul eine Anhängeri» der Stacha- nombewegung namens Nina Senzowa verprügelt haben. Bei dem Uebersall sollen die Täter ge­rufen haben:Wir werden die Stachanowka in Stücke reißen."

Zu gleicher Zeit meldet dieKomsomolskaja

Prawda" einen ähnlichen Fall aus Reutowo. Die Arbeiterin Marusja Sarubina wurde ebenfalls von Arbeitskollegen verprügelt, weil sie sich der Stachanowbewegung angeschlossen und damit gegen die Interessen der Arbeiter ver­stoßen hat. DieSowjetskaja Sibirj" veröffent­licht einen Bericht unter der bezeichnenden lleber- schrift:Hetze gegen einen Stachanowmann". Auch hier handelt es sich um einen ähnlichen Tatbestand, wie in den übrigen Fällen.

Die allgemeine Unzufriedenheit der Arbeiter­schaft gegen die Stachanowbewegung erklärt sich daraus, daß die Arbeiter in der Sowjetunion zu einer übermenschlichen Steigerung der Arbeits­leistung bei geringen Löhnen gezwungen werde» sollen. Eine typische Zuschrift bringt die Lenin- gradskajaPrawda", in der ein Arbeiter sich darüber beschwert, daß er trotz seiner Einschaltung in die Stachanowbewegung weniger verdient, als ein anderer Arbeiter. Die Sowjetpropaganda versucht die Dinge so darzustellen, als ob die Ar­beiter begeistert den neuen Anweisungen der Re­

gierung folgen, während wie alle Berichte zeigen, das Gegenteil der Fall ist. Es ist auch klar, daß sich die Wahrheit nicht lange verschleiern läßt.

Ferner werden seit einiger Zeit Berichte aus zweifelhaften Quellen über denAusbau des Binnenhandelsnetzes" der Sowjetunion ver­breitet, durch die vollkommen falsche Vorstellungen über die tatsächlich in der Sowjetunion herrschen­den Zustände erzeugt werden. Der Ausländer ist geneigt, mit seinen den eigenen Bedürfnissen an­gemessenen Maßstäben an die Beurteilung des Handels in der Sowjetunion heranzugehen. Er unterläßt es jedoch oft zu berücksichtigen, daß die Sowjetunion in dieser Beziehung eine grundsätz­liche Ausnahme von allen anderen Staaten macht, denn das bolschewistische System hat sich auf wirtschaftlichem Gebiet ka­tastrophal ausgewirkt.

Obwohl die Sowjetstatistiken über gewaltige Kapitalinvestierungen in der Industrie berichten, haben 18 Jahre bolschewistischer Wirtschafts­politik das Land in zunehmendem Maße in größtes Elend gebracht.

Italien Mt sufrievengestellt!

Norditalienische Stimmen gegen die englisch-französischen vorschtöge - »die Sühnemaßnolzmen find tot" sogt London

Negus. Bei dem vorgesehenen verwickelten Der- waltüngsmechanismus sei es unvorstellbar, wie

Mailand, 16. Dezember.

Die norditalienische Sonntagspresse beschäftigt sich sehr eingehend mit den englisch-französischen Vorschlägen. Carriere de la Sera schreibt, die Vorschläge trügen nicht nur den italienischen Interessen ungenügend Rechnung, sondern ent­sprächen auch nicht der tatsächlichen militärischen und politischen Lage. Der sogenannte Eebiets- austausch bringe Italien nicht mehr als das, was es bis jetzt mit größtem Aufwand von Geld und Blutopfern erobert habe. Geradezu unmöglich sei der Gedanke einer Rückgabe von Ässab an dtzn.

Italien sich in den für Kolonisationsversuche vor­geschlagenen Gebieten Südabessiniens die Auto­rität sichern könnte. In den Vorschlägen hätte man auch den ungeheuren Kulturunterschied zwischen Italien und Abessinien berücksichtigen müssen. In Genf aber erörtere man nicht die Vorschläge selbst, sondern falle über die englischen und französischen Minister her, die freundschaft­liche Verhandlungen mit Italien angebahnt hätten. Freimauerei, Bolschewismus und Speku-

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provellei- äriiknen über Kniros Veketstürmen. Onglisobe vowdsngesekvnäsr über äsr 2itaäells von Lairo, älö jst'rt in idrsn sbrvüräigsn Klausen dritisoiis unä äg^ptisobs Qarnisonsn.vsrOinigt.

lantengeist hätten sich gegen Italien zusammen­geschlossen.

Hinter diesem ganzen Getriebe ständen die Petroleumgrößen aller Völker und vor allem der Bolschewismus, der unermüdliche Schür« des Widerstandes und Aufruhrs gegen jede Zivilisation und Ordnung.

Popolo d'Jtalia erklärt, die Hindernisse, die in- und außerhalb Europas den Erörterungen entgegengesetzt würden, berechtigen nicht zu Opti­mismus. Italien werde an seiner Marschrichtung in Afrika und in Europa festhalten.

Die Stampa erklärt, wenn man Abessinien einen Zugang zum Meer geben wolle, so würde das außerordentlich die Sicherheit oer italie­nischen Kolonien schwächen und sie ihrer wesent­lichen Aufgabe als Durchfuhrländer berauben. Ein weiteres Zugeständnis als die bereits 1328 erwähnte Schaffung einer Freihafen- zone könne Italien nicht machen. Ein Mindest­maß von Sicherheit in Ostafrika könne nur durch die Verbindung Eritreas mit Soma­li l a n d gewährleistet werden. Bezüglich der an­geblich reichen wirtschaftlichen Cinflußzone in Süd-Abessinien sei zu bemerken, daß die große Entfernung vom Meer ein Hindernis bilde.

Außerdem könne ein Gebiet ohne militärischen Schutz nicht wirtschaftlich ausgenutzt werden.

London, 16. Dezember.

Trotz der Entrüstung eines großen Teiles der Presse über die englisch-französischen Vermitt­lungsvorschläge rechnen die unterrichteten Kreise bestimmt damit, daß die Regierung in der Unterhausaussprache am Donnerstag genügend Be­weisgründe in der Hand haben werde, um sich gegen alle Anstürme durchzusetzen. Das neue Schlagwort eines Teiles der konservativen Sonw tagspresse lautet:Die Sühnemaßnahmen sind tot". Andere Blätter halten dagegen daran fest, daß nicht die Sühnemaßnahmen, sondern die Pa riser Friedensvorschläge erledigt seien.Sunday Dispatch" sagt, Baldroin oder Hoare dürften in der Unterhausaussprache ihren Stellungswechsel in erster Linie mit der Lage der britischen Flotte im Mittelmeer und mit dem Hin weis darauf begründen, daß die anderen Völker­bundsmächte nicht bereit seien, ihren kollektiven Sicherheitsverpflichtunaen im Falle eines italie nischen Angriffs nachukommen.

Wenn die Regierung diese Beweismittel vor­bringe, dann werde das Schicksal des kollektiven Sicherheitssystems besiegelt sein. Welches auch das Schicksal des Pariser Friedensplanes sein werde, fest stehe, daß die Sühnepolitik erledigt sei.

Vas unrulzige Kairo

Kairo, 16. Dezember.

Die englandfeindlichen Straßenkundgebungen in Kairo dauerten auch am Sonnabend und Sonn­tag weiter an. Zu einem schweren Zwischenfall kam es, als sich eine Gruppe von Kundgebern gegen englische Soldaten wandte. Daraufhin wurden sofort alle in der Stadt befindlichen Sol­daten in ihre Kasernen beordert und beim Mi­nisterpräsidenten Schutzmaßnahmen gefordert. Der Ministerpräsident unterrichtete den Führer der Wafd-Partei und dieser erklärte den Stu­dentengruppen, daß ein solcher Vorfall ein Ver­brechen am Vaterlands sei. Die Kundgebungen müßten ein Ende nehmen.

Wechsel aus dem ungarischen Kesandtenposten in Berlin. Der ungariscl>e Reichsverweser hat den Ge­sandten in Berlin, Tr. Konstantin Masirevich, abbe­rufen und den königlich-ungarischen Feldmarfchalleut- nant Sztojay zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigien Minister ernannt.

Bon Fritz Boschmann, ^

Sachwaltung Seeschiffahrt in der DAF.

Ueberall in Deutschland, wo Nichtseeleute in angeregter Stimmung zusammensitzen, sei es an der deutschen Küste, sei es in München, Berlin oder Schlesien, hört man neuerdings den Song: Eine Seefahrt, die ist lustig - - »" Gedankenlos singen es alle.

Niemand glaubt zwar im Ernst daran, daß überhaupt ein Volksgenosse daran denkt, den Seemann durch dieses Lied zu kränken, aber eine andere Seite der lustigen Seefahrt, von der kein Sänger singt, sei einmal angeschnitten. Noch nicht lange ist es her, da das deutsche Volk, erschüttert von der Tragik des Schicksals, mit uns an den Trauerfeiern für die in den letzten HerLststürmen gebliebenen über 70 Helden der Arbeit zur See teilnahm. Jedem mag es da einmal aufgegangen sein, daß die Seefahrt nicht immer lustig sein kann. Und daß es schon ganze Männer sein müßten, die trotz der stetig auf sie lauernden Ge­fahr immer wieder hinausgehen, um den Kampf für Deutschlands tägliches Brot aufzunehmen. Menschen, diö so bis zum letzten Augenblick kämpfen, so verantwortungs­freudig sind und so sterben, das können nur Männer sein, die mit Herz und Liebe an ihrem Beruf hängen, die furchtlos und tapfer, ehrlich und treu sind, wie unsere wahren deut­schen Seeleute. Tagtäglich stehen sie draußen in allen Weltmeeren im Kampfe um Deutschlands Ansehen in der Welt, ob auf vereister Brücke, ob in der Tropenglut, ob an der Maschine oder vor den Kesseln, ob auf winzigen Fischdampfern mit den Naturelementen kämpfend, oder als Lotse, nicht Wind und Wetter scheuend, überall tut der Seemann still und ohne viel Aufhebens seine Pflicht, von der wir, liebe Volksgenossen, nicht einmal eine Ahnung haben, wie schwer, wie bitter schwer sie ist.

Zu allen Zeiten hat es Menschen gegeben, die zur See gefahren sind. Zu allen Zeiten haben Mütter um ihre Söhne, Frauen um ihre Männer gebangt, wenn sie ihre Lieben dort draußen wuß­ten, obwohl die vorgeschriebene Zeit schon ver­strichen war. Sie haben gebangt und gehofft, bis es zuletzt doch traurige Gewißheit wurde. Sie sind geblieben! Sie kommen nicht wieder! Und nun waren die Hinterbliebenen allein mit ihrem Schicksal, ihrem Schmerz und ihrer Not. Und hatten doch dem Vaterland ihr Bestes ge­geben, was sie besaßen! Seemannslos! Wie etwas Selbstverständliches tat es die Öffentlich­keit ab und ging zur Tagesordnung über. Das Deutschland von damals hatte keine Zeit für seinen besten Sohn, den Arbeiter.

Ueber diesen würdelosen Zustand mit seinen Begleiterscheinungen: Egoismus, Klassenhatz und Standesdünkel ist Adolf Hitler und seine Zeit hinweggegangen und hat an Stelle dessen etwas Neues, Gewaltiges gesetzt: Die Volksgemein­

schaft! Das sollte sich jeder, sobald er auf das ThemaSeefahrt" kommt, vor Augen führen!

Der Seemann hat sich seine Heimat, seinen Platz in der Volksgemeinschaft erobert und unter Beweis gestellt, daß er ein ebenso treuer Kämpfer für Adolf Hitler und sein Werk ist wie die Kameraden an Land.

Vier Tote nennt die Verlustliste cher NSDAP., die als Seeleute im Marinesturm ihre Einsatz­bereitschaft bis zum Letzten bewiesen. Und waren es nicht gerade unsere Seeleute, die in den ersten Marinestürmen überall an der Küste, in Bre­men, Hamburg, Lübeck, Stettin usw. an Bord, auf Heuerstellen und in den rötesten Hafenvier­teln unter schweren, blutigen Verlusten die Fahne des Dritten Reiches zum Siege führten?

Wenn wir heute als alte SA.-Männer in der NSDAP., Seefahrt, Partei oder Arbeitsfront der Ehre teilhaftig geworden sind, in Führer­stellung die deutschen Seeleute zu betreuen, so sind wir stolz darauf, wissen wir doch, daß unsere Seeleute in echtem SA.-kämpferischen Geist und durchdrungen von der nationalsozialistischen Idee als tapfere Soldaten der Arbeit im Zeichen wahrer Volksgemeinschaft geschloffen hinter un­serem Führer Adolf Hitler stehen. Darum möch­ten wir euch zurufen, liebe Volksgenossen: Seht euch eure deutschen Seeleute an, wie sie wirklich sind! Achtet sie als Bolksgenossen, denn sie tun ihre Pflicht wie ihr!