Ausgabe 
(14.12.1935) Nr. 345
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parteiamtklageszeitung der Nationalsozialisten Vremens

parteiamtl.Iageszeitung der

Das flmtsblatt des Senats . der Zreien kjansestadt Dremen

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Nr. Z45 / Z. Jahrgang

Sonnabend, 14. Vezenrber

kinzelpreis 15 kpf.

Hie NeichsfrauenMrerin in vremen

srau vertrust Scholtz-Klink wurde von der gesamten Bevölkerung der Hansestadt begeistert begrüßt und sprach, lebtzaft

geseiert, vor 20000 deutschen Volksgenosten

Bremen, 14. Dezember.

Deutschlands Frauenführerin in Vremen eine ganze Stadt hatte mit freudiger Spannung diesem Tage entgegengesehen, den riesige Anschlag- bretter und unzählige Plakate mit dem Blick­fang eines beseelten, mütterlichen Frauenant- litzes seit Wochen ankündigten. Tausende hatten

Unser lagesspsegsi

Die Genfer Beratung des Pariser Friedens­plans hat zu neuen Schwierigkeiten geführt.

Das Reichskabinett hat gestern neue wichtige Gesetze verabschiedet.

Die Reichsfrauenführerin, Frau Gertrud Scholtz-Klink, sprach in Vremen unter un­geheurem Beifall vor 20 600 Volksgenossen.

Für die Zeit vom 15. Dezember 1835 bis 15. Januar 1936 hat die Partei ein allgemeines Versammlungsverbot erlassen.

Als Meldeschluß für den Eintritt der Frei­willigen in das Heer ist der 31. Januar 1838 festgesetzt worden.

Gestern lies in Vremen das Vermessungsschiff Meteor" der Kriegsmarine zu einem mehr­tägigen Besuch ein.

Heute und morgen findet in Bremen eine Kulturtagung der Hitler-Jugend statt.

Senator Laue besichtigte die zukünftigen Luft­schutzräume Gröpelingens.

sich schon lange einen Platz gesichert, Tausende er­lebten die gleiche kleine Enttäuschung, als es beigen mutzte: die Kundgebung mit Frau

Scholtz-Klink wird um einige Tage ver­schoben. Aber diese Verzögerung wurde durch das steigende Gefühl der Vorfreude reichlich ausge­wogen; wir wußten ja, die Reichsfrauenführerin wird kommen, sie wird zum ersten Male in Bre­mens Mauern sprechen und für alle, die sie hören wollen, in einer großen öffentlichen Kundgebung reden, während ihr erster kurzer Aufenthalt in unserer Stadt anläßlich der Eröffnung der Schule der Deutschen Arbeitsfront im vorigen Jahre der großen Öffentlichkeit verborgen blieb.

Und als der gestrige Abend herankam, da konnte es geschehen, daß trotz aller Vorsorge, obgleich die beiden größten Säle Bremens für diese Kund­gebung gesichert wurden und obgleich der Karten- vorverkaus schon frühzeitig eingesetzt hatte daß trqtz alledem der Raum nicht genügte, um die strömende Menschenfülle zn fassen, die schon in den späten Nachmittagsstunden hinauszog zu den Centralhallen und ins Casino.

vremens Sefolsschaft

Wie immer Lei großen nationalsozialistischen Kundgebungen, so zeigte sich auch gestern abend wieder die unbedingte Gefolgschaststreue der Männer und Frauen, die sich der Fahne des neuen Reiches verschworen haben, in mitreißender Eindruckskraft. Jeder wollte treilhaben an dem großen Eemeinschaftserlobnis, das diesmal durch die Worte einer Frau geweckt wurde, nicht einer von ihnen fehlte. Aber darüber hinaus waren noch manche gekommen aus dem inneren Bedürf­nis, durch diese schlichte Frau, deren geistige und seelische Größe sie für eine große und verantwor­tungsvolle Aufgabe vorbestrmmte, zu hören, wie sich nationalsozialistisches Gedankengut im Lichte einer weiblichen, fraulichen Auffassung spiegelt, sich von ihr überzeugen und festigen zu lassen im ehrlichen Ringen um das Gut, das sie noch nicht so voll und ganz erworben haben, daß es ein Teil ihrer selbst wurde, eben das natio­nalsozialistische Gedankengut.

Darum ist es nötig, daß immer wieder unsere führenden Männer und Frauen zu uns sprechen, daß sie nicht nachlassen in dem Kampf, der recht eigentlich erst nach der Machtergreifung beginnen konnte, dem Kampf um die Seele auch des letzten deutschen Menschen. Dieser Kampf muß an den beiden großen Fronten angreifen, die die Gemein­schaft eines Volkes ausmachen: an der Front der Männer ebenso wie an der Front der Frauen, und er muß von Mann und Frau mit gleichem Einsatz durchgefochten werden, mit dem scharfen Schwert des männlichen Geistes ebenso wie mit dem eindringenden ruhigen Pflug der weiblichen Seele.

Vie 6ebiete tzeutschen srouenschaffens

Gertrud Scholtz-Klink wurde vom Führer an die Spitze der Kampffront der deutschen Frauen gestellt. Sie macht nicht viel Wesens von ihrer Arbeit, die das Gesicht der nationalsozialistischen Frauenbewegung prägte, die in der Schaffung und Festigung der großen Gebiete deutschen Frauenschaffens gipfelt: dem Reichsmütter- dienst, dem Frauenarbeitsdienst und der Abteilung' Volkswirtschaft Haus­wirtschaft. Nie tritt sie in den Vordergrund, es sei denn. daß man sie zu einer großen Kund­gebung ruft, man weiß nicht viel von ihrer Per­lon, man weiß nur, daß sie die erste Banner- trägerin der Idee Adolf Hitlers ist; man kennt nur ihr Werk, aus dem eine einmalige Persön-

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Lsgrülluag am Labubok. Von links navb revlits: Oaupresserskorentin ?gn. 8töltinx, klauAvselläktskiibierin ?Aii. Lottbast, Kreisloiter I'A. LIanks, keivllskiauenkübroiin blau 8vIioltr-I<Iink, Kreiski auensvliaktsloitsrin l?KN. Wiiikolmanii, Olaiiliaueiisvliaktsleitoriii Lgn. Klausinx. f^ukn.: 8okosksr

lichkeit spricht, man kennt ihren Einsatz und ihre Treue; darin liegt ihre Größe und ihre An­ziehungskraft, die sich auch in unserer Stadt so überwältigend offenbarte.

Am Nachmittag traf die Reichsfrauenführerin, von Hamburg kommend in Bremen ein; zu ihrem Empfang hatten sich die Eaufrauenschaftsleiterin Weser-Ems, Pgn. Friede! Klausing, die Kreis- frauenschastsleiteriu, Pgn. Sophie Winkelmann, die Gaupressereferentin, Pgn. Stölting, die Gau- geschästsführerin, Pgn. Potthast, der Kreisleiter, Pg. Blanke, und Kreispropagandaleiter Pg. Tre- tow eingefunden.

Eine kurze, herzliche Begrüßung, freudige Händedrücke, ein schöner Blumenstrauß, von dem

Berlin, 14. Dezember.

In der gestrigen Kabinettssitzung wurde zu­nächst das Gesetz über die Reichsärzteord­nung verabschiedet, wonach die Reichs­ärztekammer, eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes, die Vertretung der deutschen Aerzte- schaft ist. Das Gesetz enthält Bestimmungen über die Verufspflichten und die Berufsordnung der Aerzte und über die Zuständigkeit der ärztlichen Berufsgerichte sowie über die Staatsaufsicht. Fer­ner wurde eine Aenderung des Gesetzes be­treffend die Schlachtvieh- und Fleisch­beschau beschlossen, wonach in Gemeinden über 5000 Einwohner mit der Leitung der öffentlichen Schlachthäuser in Zukunft tunlichst nur appro­bierte Tierärzte betraut werden sollen.

Ein Gesetz über die Verpachtung und Verwaltung öffentlicher Apotheken bestimmt, daß Apotheken, die für Rechnung der Witwe oder der minderjährigen Kinder des ver­storbenen Inhabers weitergeführt werden, iür die Dauer dieser Zeit grundsätzlich an einen approbierten Apotheker zu verpachten sind. Das­selbe hat zu geschehen, wenn die Verwaltung der Apotheken Mängel ausweist.

Das Gesetz über die Veräußerung von Nießbrauchrechten und beschränkten per­sönlichen Dienstbarkeiten sieht eine Uebertrag- barkeit dieser Rechte auch auf juristische Per­sonen vor.

Durch ein Gesetz über die Zuständigkeit der Amtsgerichte in vermögensrechtlichen Streitigkeiten wird die Wertgrenze aus 500 RM. (bisher 1000 RM.) heruntergesetzt. Nach dem Ge­setz zur Verhütung von Mißbräuchen aus dem Gebiete der Rechtsberatung wird ein Konzessions- zwang für jede Art von Rechtsberatung festgesetzt. Durch das Gesetz zur Aenderung der Rechtsanwaltsordnung soll der schweren Notlage des Rechtsanwalts>tandes inso­

BDM.-Mädel Anna Luise Eargelmann über­reicht dann ging es vom Bahnsteig durch die Sperre. Fast unbemerkt im hastenden Gedränge hatte sich die Ankunft vollzogen, und ehe die Fra­gen der Umstehenden beantwortet waren, hatte sich die kleine Wagenkolonne' vor dem Bahnhofs­gebäude schon aus dem Blickfeld entfernt.

In den Abendstunden sammelte sich vor dem Rathausgebäude eine wachsende Menschen­menge; irgendwie hatte es sich herumgesprochen, daß eine Begrüßungsfeier stattfinden sollte, und so benutzten die vielen, die keine Eintrittskarten ! mehr erhalten konnten, den günstigen Augenblick, um der Reichsfrauenführerin wenigstens an die- I

fern gesteuert werden, als in Zukunft keine freie und konkurrenzlose Zulassung zum Rechtsanwalts­beruf mehr stattfindet, vielmehr eine vierjährige Vorbereitungszeit gegen Bezahlung und eine ge­wisse Kontingentierung vorgeschrieben wird.

Das Dritte Gesetz über einige Maßnahmen auf dem Gebiet des Kapitalverkehrs sieht eine abermalige Verlängerung der Fristen für die auf Grund der seinerzeitigen zwangsweisen Herab­setzung der Zinsen festgeschriebenen Kredite, aber auch eine neue Auflockerung vor.

Das Gesetz zurFörderungderEnergie- wirtschaft soll den notwendigen öffentlichen Einfluß in allen Angelegenheiten der Energie­versorgung sichern, volkswirtschaftlich schädliche Auswirkungen des Wettbewerbes verhindern.' einen zweckmäßigen Ausgleich durch Verbunds­wirtschaft fördern und durch alles dies die Energiewirtschaft so sicher und billig wie möglich gestalten.

Das Gesetz über Spar- und Eirokassen, Kommunalkreditinstitute und Eiro­verbände sowie Girozentralen sieht eine Ver­längerung der mit Jahresende ablaufenden Er­mächtigung zur Neuorganisation des Sparkassen- wesens bis 31. Dezember 1030 vor. Durch das Maß- und Eewichtsgesetz findet eine Zu­sammenfassung einer ganzen Reihe von Gesetzen und eine Erweiterung der Elchpflicht statt Das Gesetz über Aenderung des Reichsgesetzes über das Kreditwesen bringt eine Anzahl von Er­gänzungen, für die sich ein Bedürfnis ergeben hat. Insbesondere beziehen sich diese auf die Bestellung und Abberufung von Liquidationen und die Er­ledigung von Beschwerden durch das Aufsichtsamt.

Durch das Gesetz über die Auflösung von Zwecksparunternehmungen werden die Mobiliar-Zwecksparunternehmungen aufgelöst und ihre Geschäfte unter Mitwirkung des Reiches li­quidiert.

Das Gesetz über Aenderungen auf dem Gebiete der Reichsversorgung sieht vor, allen um

ser Stelle zu begegnen und sie zu begrüßen. 2n seinem Amtszimmer wurde Frau Scholtz-Klink vom Reg. Bürgermeister Pg. Heider herzlich be­grüßt; in Anwesenheit des Gauleiters und Reichs- .statthalters Röver, des Ministerpräsidenten 2oel, des Senats und der Kreisleitung gab er wenig später nochmals der großen Freude Ausdruck, die unsere Stadt anläßlich der Anwesenheit der Reichsfrauenführerin beherrscht. Dann trug sich Gertrud Scholtz-Klink in das Gol­dene Buch der Stadt Vremen ein. Wenig später fuhr sie mit ihrer Begleitung zu den Lentral- hallen, wo eine unübersehbare, freudig erregte Menschenmenge schon seit Stunden ihrer harrte. (Ueber den Verlauf der Veranstaltung berichten wir im örtlichen Teil des Blattes.)

60 und 50 v. H. in ihrer Erwerbsfähigkeit beein­trächtigten Kriegsbeschädigten ohne Unterschied des Alters die Frontzulage zu gewähren. Bisher wurde die Frontzulage nur den über 50 Jahre alten oder den um mehr als 70 v. H. in ihrer Erwerbsfähigkeit beeinträchtigten Frontkämpfern gewährt.

Das Reichskabinett genehmigte weiter das Ge­setz über die Besoldung der Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes sowie schließlich ein Gesetz über die Aenderung des Besol­dungsgesetzes und einen Ergänzungsplan zur Reichsbesoldungsordnung,' die durch die Uebernahme und Einstufung von Be­amten der Länder auf das Reich notwendig ge­worden sind.

Am Schluß der Kabinettssitzung, der letzten in diesem Jahr, sprach der Führer und Reichskanzler den Mitgliedern des Reichskabinetts seinen Dank für die im verflossenen Jahr geleistete Arbeit und seine besten Wünsche für das neue Jahr aus. (Ueber Inhalt und Bedeutung der Gesetze s. S. 2)

flllgemeine Versammlungsrufte

Berlin, 14. Dezember.

Der Reichspropagandaleiter der NSDAP., Reichsminister Dr. Goebbels, gibt bekannt: Mit Rücksicht auf die vor uns liegenden Feier­tage ordne ich hiermit eine allgemeine Versamm­lungsruhe für die Zeit vom 15. Dezember bis 15. Januar an. Diese Ruhepause betrifft alle öffentlichen Versammlungen und Kundge­bungen. Nicht eingeschlossen siild die Weihnachts­feiern der NSDAP., ihrer Gliederungen und an­geschlossenen Verbände sowie die Filmvorfüh­rungen der Amtsleitung Film der Reichspropa­gandaleitung.

Vas ist unser WM.

Von Hauptamtsleiter Erich Hilgenseldt

Maßgebend für den Aufbau einer Organisation ist immer die Aufgabe. Und die Aufgabe, die vor uns stand, als wir im Jahre 1933 den Auftrag erhielten, die'Organisation des Winterhilfswerks durchzuführen, war die zusätzliche Versorgung von ungefähr 17 Millionen Menschen.

Am 16. September 1933 zogen wir mit 36 Mann in das Reichstagsgebäude ein. Zur Vorbereitung der Organisation stand uns praktisch nur 14 Tage Zeit zur Verfügung, denn die Betreuung im Winterhilfswerk des deutschen Volkes im Winter 1933/34 begann bereits mit dem 1. Oktober.

Grundprinzip dieser Organisation war zunächst, für die wichtigsten Versorgungsgebiete uns die besten Fachleute zu holen, weil wir uns darüber im klaren waren, daß hier nicht erst Lehrgeld gezahlt werden durfte.

Bevor wir an die Arbeit gingen, haben wir eingehend das uns gestellte Aufgabengebiet unter­sucht. Als wir den Auftrag des Führers bekamen, daß niemand hungern und niemand frieren solle, wußten wir nicht, wieviel Be­dürftige überhaupt da sind. Es war noch nichts von einer Organisation vorhanden. Damals be­stand die NS.-Volkswohlfahrt noch nicht, sie ist erst nach Abschluß des Winterhilfswerks aufge­baut worden. Wir mußten dem Auftrag gemäß und auch aus der Aufgabe selbst heraus die Orga­nisation des Winterhilfswerkes von unten her aufziehen als eine Eemeinschaftsorgani- sation aller deutschen Menschen, und eine solche Eemeinschaftsorganisation ist das Win­terhilfswerk auch heute noch. Es arbeiten an dem Winterhilfswerk die verschiedensten Gliederungen der Partei mit, sowie alle Verbände der freien Wohlfahrtspflege, die Caritas, die Innere Mission der evangelischen Kirche, das Deutsche Rote Kreuz, die Heilsarmee, die Technische Nothilfe, ja sogar die Adventisten, um bloß ein Beispiel der klein­sten Gruppen zu geben, die hier in den Rahmen der Organisation eingespannt sind.

Wir haben für das Reich eine Rahmenorgani­sation geschaffen, die von vornherein die verschie­densten Eigenarten der Bevölkerung und die verschieden gelagerte wirtschaftliche Struktur sowie die wirtschaftlichen Notwen­digkeiten und organisatorischen Voraussetzungen berücksichtigt, die gleichfalls im ganzen Reich äußerst verschieden sind.

Bei dem riesigen Umfang der ganzen Aufgabe müssen wir das Finanzwesen so leiten, daß wir die größtmögliche Sicherheit gegen Unter­schlagung und Unterschleife haben. Deshalb wurde uns damals im Einvernehmen mit dem Reichs­schatzmeister der gesamte Finanzapparat der NS­DAP. für das Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe der Eauschatzmeister und des gesamten Revisionsapparates haben wir dann die Finanzüberwachung so geleitet, daß uns die Gaue 32 an der Zahl täglich ihre Tages­bilanzen übermittelten, und die Kreise wieder 1000 an der Zahl alle 10 Tage ihre Finan­zen nach oben gaben. Wir hatten dadurch die Möglichkeit einer genauen Finanzüberwachung. Wir haben uns bemüht, allen Dingen so gründlich auf die Spur zu kommen, daß wir, aufbauend auf dieser Gründlichkeit, dann auch die größt­mögliche Sicherheit für die Versor­gung geben konnten.

2m ersten Winterhilfswerk des deutschen Volkes hatte ich rund 17 Millionen Men­schen zu versorgen. Diese 17 Millionen Menschen haben sich aus den verschiedensten Gruppen der Bedürftigen im Sinne des Winterhilfswerkes zu­sammengesetzt. Im letzten Winterhilfswerk waren es nicht ganz 14 Millionen Menschen. Die Säule der 14 Millionen Menschen umfaßt Arbeitslose, Wohlfahrtsempfänger, Kurzarbeiter, Rentenempfänger und sonstige Betreute. Unter den sonstigen Betreuten sind in der Hauptsache die verschämten Armen zu nennen, sowie die große Menge von über 9 Millionen Familienangehöri­gen. Wir haben rund 3,5 Millionen Haushalte unter den Bedürftigen, und in diesen 3,5 Millio­nen Haushalten sind im letzten Winterhilfswerk rund 13,8 Millionen Menschen betreut worden. Ich bin der Ueberzeugung, daß es gelungen ist, die verschämten Armen fast restlos zu er­fassen.

Dieser Säule der Betreuten, die die große Zahl der Menschen darstellt, die vom Winterhilfswerk eine Unterstützung'empfangen, steht gegenüber die Säule der freiwilligen Helfer und Helferinnen. Die Zahl der freiwilligen Helfer und Helferinnen machte im letzten Winterhilfswerk 1,2 bis 1,3 Millionen Menschen aus. Und das ist die Lösung des Rätsels der geringen Verwaltungskosten, mit denen das Winterhilfswerk des deutschen Volkes arbeitete. Aus dem Rechenschaftsbericht ist

Vas Nelchskabinett beschließt neue besehe

sörderung der knergiewirtschast Verbesserung In der Neichsversorgung Neichsärztekammer wird Körperschaft

des öffentlichen Nechts nationalsozialistische Justizpflege