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Anzeigen-Grundpreisei Die 22-mw,Zeile im Anzeigenteil IL Rps.. die 70-mm.Zeile im Textteil 7b Rps. Ermäßigte Grundpreise (süi kleine Anzeigen. Familienanzetgen u. a.» sowie sonstige Bedingungen laut Preisliste b. (Nachlaßstassel v.> Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annohmeschluß lk Uhr. Sne-Nizeit: Verlag werktäglich von 12—13 Uhr: Schriftleitung Dienstag bis Freitag von 12'/-—13'/-Uhr.
Nr. 544 / 5. Jaffrgang
srettag, 15. Vezember
kinzelpreis 15 Npf.
Vatikanisches Matt verletzt deutsches empfinden
Meroalore Nomano" eifert gegen den weiflnachtsbaum / Unbegreifliche Verstöndnisloflgkeit für deutsche fiel und Sitte
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Unser lagesspiegel
In Gens ist die Entscheidung über die Oel- sperre zurückgestellt worden.
Das amtliche Blatt des Vatikans eifert in beleidigender Form gegen den deutschen Weihnachtsbaum.
Der König von Aegypte» hat sich zur Einführung der parlamentarischen Verfassung von 1S23 entschlossen.
Abteilung Seefahrt der NSDAP. hielt in Lübeck eine ergebnisreiche Arbeitstagung ab.
Der Führer empfing die Meister des deutschen * Kraftfahrsports.
Den Olympiahetzern in USA. ist mit dem Rücktritt Mahoneys, dem Vorsitzenden des AAAU. (Amerikanische Amateur - Athletik- Union) ein schwerer Schlag versetzt worden.
In den Centralhallen und im Casino spricht am heutigen Abend die Reichssrauenfiihrerin Frau Scholtz-Klink.
Im Hafen H schiffte sich eine norwegische Rote-Krenz-Expedition für Avessinien ein.
Ltaatsrat Egberger trat aus der 1. Arbeitstagung des Ausschusses für Verkehrssrage» für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Industrie und Seeschiffahrt ein.
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Kraftfakfrsport-Meister beim süiirer
Li. Berlin, 18. Dezember Am Douuerstagnachmittag empfing der Führer in tu Reichskanzlei die Meister des deutschen Kraftfahrsports, die ihm von Korpsführer Hühn- lem, dem Führer des deutschen Kraftfahrsports, vorgestellt wurden. Der Führer beglückwünschte die einzelnen bekannten Kraftfahrsportler, unter denen sich der Europameister Caracciola, der deutsche Bergmeister Hans Stuck, der deutsche und Europameister für Motorräder (2SV oom) Eeig sowie die Fahrer der deutschen Motorrad-Nationalmannschaft — Weltrekordmann Henne — befanden, zu ihren Erfolgen. Im Anschlug daran waren die Meister des deutschen Kraftfahrsports Eäste des Führers in seiner Wohnung.
Luftwaffe an der Spitze
Vorbildlicher Einsatz für das Winterhilsswerk Berlin, 13. Dezember.
Im Bereich der Fliegerhorstkommandantur Jiiterbog, Altes Lager, ist bei einer Gesamtbelegschaft von etwa 3300 Köpfen am Tage der nationalen Solidarität durch Spenden der Offiziere, der Beamten, Unteroffiziere, Mannschaften, Angestellten und Arbeiter der Betrag von 7710 Mark aufgebracht worden. Damit hat diese verhältnismässig kleine Gemeinschaft den 40. Teil des Gesamtbetrages von Erosz-Berlin und das Vierfache des Gesamtbetrages des Kreises Mter- bog-Luckenwalde aufgebracht. Die Leistung dürfte ein einzigartiger Beweis für den Einsatz des Volkshesres im nationalsozialistischen Winterhilsswerk sein.
lerrorakt vor 4 Iatzren
D«r Neuköllner Kommunistcnprozeh
Berlin, 13. Dezember.
Zm Mord- und Landfriedensbruchprozest wegen des Feuerllberfalles auf das SA.-Lokal des Gastwirtes Böwe in Neukölln am 15. Oktober 1931 hielten gestern nach ISwöchiger Verhandlung die beiden Vertreter der Staatsanwaltschaft ihre Anklagereden. Der Oberstaatsanwalt betonte, dag es sich um einen der aufschlußreichsten und umfangreichsten. aber auch zugleich einen der schwersten politischen Prozesse in Berlin handelt. Er habe gezeigt, mit welchen Kampfmethoden die Kommune gegen den Nationalsozialismus und besonders gegen die SA. vorgegangen sei. Bei dem Aeberfall handele es sich um ein p l a nm ä ß i g e s Vorgehen kommunistischer Parteistellen und Gliederungen, das eine auffallende Aehnlichkeit mit dem feigen Mord an den Polizeihauptleuten Anlauf und Lenk sowie an Mai- kowski habe. Die Verhandlung habe bewiesen, daß alle Beteiligten, obwohl der Terrorakt schon vier Jahre zurückliege, sehr wohl in der Lage waren, zu den in Frage kommenden Vorfällen ausreichend und bestimmt Stellung zu nehmen. Die größte Mehrzahl der Angeklagten habe auch freimütig ausgesagt, was auszusagen war. Die Angaben der Angeklagten hätten sich gegenseitig größtenteils gedeckt.
Der Oberstaatsanwalt erläuterte dann die Vorgänge bei dem Ueberfall und schilderte, wie sechs bis zehn Kommunisten in die Gastwirtschaft Böwes hineingeschossen haben. Zuerst seien drei und dann weitere 20 bis 25 Schuß gefallen. Der Gastwirt Böwe sei schwer verletzt worden und drei Tage darauf gestorben. Außerdem seien zwei SA.-Män- ucr schwer und ein weiterer SA.-Mann leichter verletzt worden.
Rom, 13. Dezember.
Das durch die italienische Regierung erlassene — und übrigens inzwischen wieder ausgehobene — Verbot des Füllens von Weihnachtsbäumen hat der „Osservatore Nomano", das offiziöse vatikanische Blatt, zum Anlaß genommen, um sich in geradezu unverständlicher Weise gegen die Sitte des Weihnachtsbaumes auszulasten.
Während die italienische Regierung bei ihrem jetzt wieder zurückgenommenen Verbot von dem Gedanken ausgegangen war, daß durch das Fällen von Tannenbäumen die geplante und im Gang befindliche Aufforstung der Alpenhänge gefährdet werden könnte, hat sich das vatikanische Blatt bemüßigt gesehen, die Maßnahmen der italienischen Regierung nicht wie diese von wirtschaftlichen, sondern von klerikalen Gesichtspunkten aus zu betrachten und von solchen Gesichtspunkten aus
das Verbot des Füllens von Weihnachtsbäumen in Italien begrüßt.
Dabei ließ sich das Blatt zu der Behauptung hinreißen, daß der Weihnachtsbaum ein heidnischer und protestantischer, ruchloser nordischer Baum sei.
Es ist bezeichnend für die Verständnislosigkeit des vatikanischen Blattes für deutsche Art und deutsche Sitte, daß dem Blatte dabei nicht einmal zum Bewußtsein kam, wie diese beleidigenden Auslassungen selbst den Widerspruch der in Rom lebenden deutschsprechenden Gemeinde unter der Leitung Bischof Hudals finden mußten, weil sie eben dessen Empfinden auf schwerste verletzten.
So schreibt Bischof Hudal u. a. daß viele deutsche Katholiken, die ihren katholischen Glauben immer hochgehalten haben und auch in Zukunft immer hochhalten werden, sich mit gutem Grund
durch die Bemerkungen des „Osservatore Romano" in den jeder Nation heiligsten Ge- fühlenbeleidigt fühlen müßten, d. h. in der Anhänglichkeit an alte nationale Sitte, die mit denen des christlichen Glaubens in eine so edle Verbindung gekommen sind, daß in fast allen deutschen christlichen Familien beim Weihnachtsbaume eine kleine Krippe steht.
Auf diese Feststellung bleibt „Osservatore Romano" die Antwort vollständig schuldig. Er beschränkt sich darauf, zu versichern, er habe die deutschen Katholiken nicht beleidigen wollen, bleibt aber bei seiner unverständlichen und verletzenden Behauptung, daß die Ehristbaumsitte „ein lleberbleibsel heidnischer Naturbräuche" sei. Und in Italien sei der Christbaum nicht nur exotisch, sondern eine „protestantische Mod e".
Her vordstlede wird gefördert
wichtige flrbeitstagung der NSDflp., flbteilung Seefahrt, in der Hansestadt Lübeck
Lübeck, 13. Dezember.
Die NSDAP., Abteilung Seefahrt, Auslandsorganisation, hatte sich zu einer zweitägigen Arbeitstagung in Lübeck versammelt. Der Organisationsleiter der „Seefahrt", Jba, begrüßte den Vertreter des Gauleiters Bohle, Ruberg, den Vertreter der Reichsbetriebsgemeinschaft Verkehr und öffentliche Betriebe, Krug, und den Vertreter des Leiters der Reichsverkehrsgruppe Seeschiffahrt, Dr. Eramcke. Nach den Referaten des Leiters der „Seefahrt", Klemp, und des Sachwalters der Seeschiffahrt der DAF., Auslandsorganisation, Poschmann, erstatteten die Abschnittsleiter und die Abschnittswalter der DAF. des gesamten Küstengebiets sowie die Ver
treter der einzelnen Organisationen und die Abteilungsleiter der „Seefahrt" Bericht über die vergangene und die künftige Arbeit.
Die Arbeitstagung ergab eine vorzügliche Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und dem Staate. Die einzelnen noch zu lösende» Ausgaben «erden im kommenden Jahr ihrer Verwirklichung entgegengehen. Die Um- organisation hat sich bestens bewährt.
Im Rahmen der Tagung fand im Hause der Schiffahrtsgesellschaft ein Kameradschastsabend statt, an dem Vertreter der Partei, der SA., der Behörden und der Seeschiffahrt teilnahmen. Der Leiter der Seefahrt, Klemp, gab in großen Zügen
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einen Ueberblick über die Arbeit der kommenden Zeit. Zur Ausbildung des nautischen Nachwuchses betonte er, daß man aus die Ausbildung auf Segelschiffen nicht werde verzichten können. Der seemännische Nachwuchs müsse in Zukunft aus der HJ. kommen. In örtlichen Schulen solle das Menschenmaterial vorgebildet und dann auf Kllstenschiffen und Loggern weiter geschult werden. Sämtliche Kllstenschifser sollen, soweit sie dazu fähig sind, berechtigt sein, Schiffsjungen auszubilden. Künftig .müsse wieder eine neunmonatige Schulzeit für die Ausbildung zumSteu ermann genügen. Die Arbeit übernehme der NS.-Studentenbund. Alte Ueberlieferungen sollen weiter gepflegt werden. Zum Schluß seiner Rede betonte Klemp, daß auch das technische Personal in die neuen Bestrebungen eingegliedert werde. Nur so könne ein wirklicher Vordfrieden und die seemännische Kameradschaft gefördert werden.
tzl. schafft sich die Neichsseesportschule I
Berlin, 13. Dezember.
Am morgigen Sonnabend findet die feierliche Einweihung der Reichsseesportschule i der H2. in Prieros (Mark) statt. Der Reichsjugendführer Valdur von Schirach wird dieser zukünftigen Schulungsstätte der Marine-HJ., die in ihrer Art die erste der gesamten Hitler-Jugend im Reich ist, den Namen des in der Skagerrak-Schlacht gefallenen Dichters Eorch Fock verleihen.
Die Reichsseesportschule ist aus der Initiative der Hitler-Jugend erstanden und wird nunmehr sowohl für die Marine-HJ. wie für die gesamte Hitler-Jugend überhaupt zu einer Ausbildungsund Schulungsstätte werden, wie es die Bedeutung der Arbeit in Hunderten von Marine-Einheiten der HJ. längst erforderte. Die Marine- Hitler-Jugend, die noch vor einem Jahr am Anfang ihrer Entwicklung stand, ist heute so weit, daß sie in großer organisatorischer Form und auch wesensgemäß imstande ist, die Aufgabe der N a ch- wuchserziehung für die deutsche Seefahrt zu lösen.
keine festen Vereinbarungen
über amerikanisch-englischen Atlantik - Flugdienst Washington, 13. Dezember.
Die Beratungen zwischen den Vertretern der britischen, kanadischen und irischen Luftsahrtgesell- schasten und den Vertretern der Lustfahrtbehörden dieser Länder mit dem amerikanischen Luftfahrtausschuß sind am Donnerstag zu Ende geführt worden, ohne daß feste Vereinbarungen über einen amerikanisch-englischen Flugdienst über den Atlantik getrosten wurden.
Es wurde lediglich vereinbart, daß die beteiligten Länder gegenseitig die Erlaubnis zum Landen für Handelsflugzeuge erteilen. Die Landungsplätze sollen noch genauer festgelegt werden. Der britische Flugbetrieb wird keine '-Monopolstellung erhalten, sondern alle Länder können die gleiche Landungserlaubnis auf dem Grundsatz der Gegenseitigkeit erwerben. Ein gemeinsam betriebener Flugverkehr ist nur insoweit geplant, als wahrscheinlich im nächsten Jahre Flügpläne und Postverbindungen zwischen den beteiligten Luft- fahrtgesellschaften vereinbart werden dürften, jedoch kommt die Gründung einer internationalen Flugverkehrsgesellschaft nicht in Frage.
Die Vereinigten Staaten wollen England ein Landungsrecht gewähren, wenn Großbritannien den Vereinigten Staaten auf den Bermudas das gleiche Recht gewährt. Die Winterroute soll dann über Bermudas—Azoren führen, die Sommerroute über Neufundland—Irland. Die britische Linie befördert Post in der Wcstrichtung, die amerikanische Linie in der Ostrichtung.
Präsidentschaftskrisc in Kuba. Der provisorische Präsident von Kuba. Carlos Mendieta, ist auf Grund eines Streits über die Bestimmungen der Wahl eines verfassungsmäßigen Präsidenten zurückgetreten. Die Regierung hat den Staatssekretär Jose A. Barneth zum Nachfolger ernannt.
raktlostgkeiten
See weistnachtobaum — ein ruchloser vaumk
* Bremen, 13. Dezember.
Nun wissen wir es ja. „Osservatore Romano", das offiziöse Blatt des Vatikans, hat es gesagt. Also muß es wohl auch stimmen: unser deutscher Weihnachtsbaum ist ein heidnischer und protestantischer, ein ruchloser, ein nordischer Baum.
Das jedem Menschen deutschen Blutes lieb und hehr gewordene Brauchtum des weihnachtlichen Lichterbaumes ist dem vatikanischen Blatte ein Aergernis. Heidnisch und protestantisch zugleich, ruchlos und nordisch nennt „Osservatore Romano" unseren deutschen Lichterbaum. Und in diese verletzende Bezeichnung des poesieumflosse- nen Ausdrucks wintersonnenwendlicher Lichtsehnsucht der deutschen Seele legt das Blatt eine ganze Fülle von Haß. Es richtet sich dieser Haß — wie sich ohne weiteres aus der Fassung der anmaßenden Behauptung erkennen läßt — ebensosehr gegen den deutschen Protestantismus wie gegen die nordische Art deutscher Menschen überhaupt. Es gilt dieser Haß wohl Deutschland schlechtweg: jenem Deutschland nämlich, das sich alle die vergangenen Jahrhunderte hindurch nicht romanisieren ließ; weder von den Legionen eines Varus. noch von dem Heere römischer Priester, die dereinst von der Kirche Roms nach Deutschland gesandt worden waren.
Nun mag es wohl sein, daß es gewissen Eiferern unter den Priestern dieser Kirche immer unbehaglich gewesen ist, wenn die Kirche Roms — nur um überhaupt mit ihrer Lehre in Deutschland Fuß zu fassen, nur um überhaupt an die deutsche Seele heranzukommen — dieser Seele Zugeständnisse machte in all' den Dingen, die sich als unllberwindbares, ehrwürdiges Brauchtum von Geschlecht zu Geschlecht in Deutschland vererbt hatten. Daß bis ins späte Mittelalter hinein ein Teil des römischen Klerus in Deutschland gegen alles grausam vorging, was — ohne im Laufe der vorausgegangenen Jahrhunderte durch kluge Uebernahme in das christliche Brauchtum von der Kirche zugelassen, also christianisiert worden zu sein — an derlei Bräuchen noch verankert in der deutschen Seele lebte, ist ja ohnehin zur Genüge bekannt.
Wie geschickt Rom übrigens die tief im deutschen Volkstum wurzelnden Bräuche zu christianisieren wußte, erkennt man am besten an den drei bedeutsamsten christlichen Festen unserer Zeit. Das germanische Fest des Frühlings, das ist das Fest der wieder fruchtbar gewordenen Erde, also das Fest der Göttin Ostera, wurde in der christlichen Kirche zum Osterfest. Sommersonnen- wend wurde zum Tag des Heiligen Johannes, Wintersonnenwend zum Weihnachts- f e st. Aber niemand aus deutschem Blute hat dagegen etwas eingewendet, daß gerade das unseren Vorfahren dereinst zutiefst im Gemüte wurzelnde Fest der wiederkehrenden Sonne von der christlichen Kirche mit dem Fest der Geburt Christi verbunden worden ist. Niemand hat etwas eingewendet gegen die Verquickung des Festes der Auferstehung Christi mit dem altgermanischen Osterfest, niemand gegen die Verquickung des Johannestages mit dem Tag der den Ahnen geheiligten Sommersonnenwende. Wie durfte das römische Blatt des Vatikans sich dazu hinreißen lassen, nun seinerseits gegen den Brauch des weihnachtlichen Lichterbaumes in maßlos beleidigender Weise auszufallen und ebensosehr deutsche Katholiken wie deutsche Protestanten — und diese zumeist — zu verletzen?
Tatsache ist doch: daß jene christlichen Feste, von denen wir sprachen, nur weil ihr vorchristlicher Ursprung innigst mit dem zutiefst naturverbundenen deutschen Gemüt aus Jahrhunderten her verwurzelt war in den nordischen Ländern — und tatsächlich nur in den nordischen Ländern — zu jener volkstümlichen Heiligung gelangen konnten, die wir nun seit vielen Jahrhunderten in Deutschland kennen. Gerade, weil diese Feste aus deutschem Denken und deutschem Gefühl nicht auszumerzen waren, wurden sie auch. nachdem sie christianisiert waren, bei keinem Volke inniger als bei dem deutschen begangen. Daß dann zum Weihnachtsfeste später - ganz unabhängig von christlichen oder vorchristlichen Einflüssen — mit einem Male der Weihnachtsbaum kam, ist aber ein ganz besonderes Merkmal dafür, daß
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