parteiamtliche Lageszeitung
Ttachnchtendlatt der Deutschen Arbeitsfront Vremen
der Dationaisozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Lreien Hansestadt Vremen
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«-Bremen,27. März.
Es ist soweit! ^ :r Ehrentag des deutschen Volkes steht unmittelbar bevor. Nur eine Nacht noch liegt zwischen dem Heute und dem Tage, wo es gilt, dem Führer zu beweisen, daß sein aufopferndes Bemühen, sein unaufhörliches Sorgen, sein gigantisches Ringen und sein letzten Endes erfolgreiches Schaffen für Deutschland von allen deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen ausnahmslos richtig gewürdigt und zutiefst bedankt wird. Die nächste Sonne sieht den Aufbruch einer großen, geeinten und in sich ehern geschlossenen Nation, den Aufbruch eines Achtundsechzig-Millionen- Volkes, sieht ein hinreißendes Bekenntnis aller Wahlberechtigten zur Staatsführung Adolf Hitlers, ein Bekenntnis zum Befreier und Erneuerer Deutschlands, ein Bekenntnis zum Schöpfer des Dritten Reiches.
Es ist nicht notwendig, am Vorabend des großen geschichtlichen Tages in der Presse nochmals Betrachtungen anzustellen, warum diese Wahlen sind; es ist auch nicht nötig, diesen oder jenen Volksgenossen nochmals zu ermähnen, morgen seine Pflicht zu tun. Was wir heute an dieser Stelle zum Ausdruck bringen wollen, ist lediglich der Wunsch, daß am Volkstag der Ehre, der Freiheit und des Friedens jeder Mensch deutschen Blutes im Reiche nur eine ganz kurze Spanne Zeit — und seien es bloß 15 Minuten — sich abgesondert von dem Lärm der Außenwelt, einmal innerlich sammeln, in sich hineinhorchen möchte, um auf die Stimme seines innersten Bewußtseins zu lauschen und zu hören, was die unverfälschte und unverfälschbare Stimme des Blutes, was sein unfehlbarer Instinkt ihm mitzuteilen hat.
Wer dieses tut, wird nicht zu der Wahlurne gehen im Zustande geschäftsmäßiger Gleichgültigkeit, wird nicht sein Kreuz in den weißen Kreis des Stimmzettels zeichnen, bloß weil es nun einmal selbstver- ständlichfür jeden anständigen Deutschen ist, dem Führer dieTreuezu halten, bloß, weil es nun einmal gar keine andere Möglichkeit vor den neugierigen und zum Teil mißgünstigen Augen des Auslandes gibt, als zum Führer zu stehen, der Deutschland bedeutet und Deutschland ist!
Wer auch nur eine Viertelstunde gesammelt auf die Stimme seines Blutes hört, wird an die Arne treten in der seelischen Verfassung, welche die dem morgigen Wahlakt einzig gemäße ist. Handelt es sich doch dabei nicht etwa darum, daß man, wie früher, einer von drei bis vier Dutzend Parteien seine Stimme gibt — sozusagen als dem kleineren Uebel unter den vielen anderen — handelt es sich doch dabei nicht darum, daß man es bloß wieder einmal mit dieser oder jener Partei versucht (schon im voraus dessen sicher, daß sie am Gesamtschick- sal des deutschen Volkes nichts zu bessern vermag), handelt es sich doch bei den Wahlen im Dritten Reiche und insbesondere bei den Wahlen morgen, darum, eine hei
lige Pflicht und gleichzeitig ein hehres Recht zu erfüllen, nämlich ein feierlichesTreuebekenntnis abzulegen, eine Weihehandlung wenn man will, zu verrichten, einen Dienst zu tun, am Besten, was es für einen Menschen deutschen Blutes heute geben kann, am eigenen Volke!
Dem Führer sollen wir unsere Stimme
geben. Erbittet das deutsche Volk darum. Ein Diktator hätte befohlen; der Führer ist kein Diktator, möchte um keinen Preis einer sein. Er, der uns dem Volke geboren, mit dem Volke arbeitete, lebte und litt; er, der nur sein Volk kennt, an dieses Volk glaubt und schon daran glaubte, als alle Welt Deutschland bereits verloren gab; er, der sich als des Volkes Beauftragten, als des Vol
kes Vertreter, als des Volkes Sprecher vor dem Auslande betrachtet, wünscht — und bittet — daß dieses Volk ihm morgen einmütig und vor aller Welt bestätigt, daß ganz Deutschland zu seinem Führer, wie der Führer zu Deutschland steht.
Aber indem wir ganz selbstverständlich — wer könnte auch anders — des Führers Bitte erfüllen, wollen wir uns dessen bewußt
sein, daß wir dabei einen Akt verrichten, der jeden Volksgenossen weit über sich selbst hinaus erhebt. Das deutsche Volk soll richten, sagte der Führer gestern in seiner Rede an das schaffende Deutschland in Essen, soll richten über das Geschehen der letzten drei Jahre im nationalsozialistischen Staate, soll richten über die Handlungen, über die Taten des Führers. So will es dieser. Dabei ist jeder Volksgenosse und jede Volksgenossin, wenn sie redlichen Herzens und ehrlichen Gemütes sind, tiefinnerst sich dessen bewußt, daß keiner würdig ist zu rich- ten über die Taten des Mannes, über denen ganz offensichtlich der Segen des Himmels ruht, über die Taten des Mannes, der an innerer Größe und genialem Weitblick alles übertrifft, was Menschenantlitz trägt, über die Taten des Mannes, die so sehr und ein- deutig für sich selbst sprechen, daß es dabei nur eine Meinung, daß es dabei nur eine einzige Stimme geben kann.
And wenn wir nun morgen ganz selbstverständlich dem Wunsche des Führers gehorchend, ganz selbstverständlich die Bitte des Führers ehrend, zur Wahl gehen, um dem Führer unsere Stimme zu geben, so können wir dies als dankbare und vor der geschichtlichen Größe eines Menschen, wie es der Führer ist, Ehrfurcht empfindende Nation nur in dem Empfinden tun, daß uns wahrlich nichts weniger zusteht, als zu richten über das, was der Führer für Deutschland geleistet hat, daß uns nur übrigbleibt, zu bekennen unsere Dankbarkeit sür das, was der Führer lange Nächte hin- durch zum Wohls des deutschen Volles ersonnen und was er schwere Jahre hindurch zum Wohle für das deutsche Voll vollbracht hat; zu bekennen ferner unsere unaussprechliche Bewunderung seines Wesens und Tuns und zu bekennen vor allem unsere unverbrüchliche Treue zu seiner Person und zu seinem genialen Wolle« heute undfüralleZukunft.
Wir aber in Bremen, die wir seit den letzten Wahlen klarer denn je erkannt haben, was des Führers Werk und was des Führers Taten, was nationalsozialistische Staatsführung auch für die Hanse- städte bedeutet, wir sind uns mit ganz Deutschland klar darüber, was Adolf Hitler dem deutschen Volke bedeutet. Auch wir unterfangen uns nicht zu richten, wenngleich der Führer dazu aufforderte, denn auch wir wissen, daß es bet des Führers Taten gar nichts zu urteilen und gar nichts zu richten, daß es dabei nur einmütige ZustimmungundhöchsteBewun- derung geben kann.
Mit dem festen Willen, daß bei Bekannt- gäbe der Wahlergebnisse von morgen Bremen dort in der großen deutschen Bekenntnisfront stehen soll, wo die getreuesten der getreuen Städte Deutschlands stehen, schreitet Bremen zur Wahl.
Kein Volksgenosse und keine Volksgenossin bleibt zurück!
soll. 18. Oietricli.
Morgen stimmt alles für stdolf stiller! ür