Ausgabe 
(8.3.1936) Nr. 68
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Jahrgang ^

»dm-,, z. v,

>

rd suvb Ziz b»llx>tsu. 77« »a- vkilsL Es. isrs«

I dsi

UllSsmLr^'^ ^rck r7</, ^

.°N.',-4r

str.8Ve.

str.8VVL.

s°s.8°i>SI,»L

rvsii sivg,

^unäsod- 1-5 dst -suks not» ortsL 8p, ack ssbr L SLtL iu 0 -SSSII. ku

isaissocksii <r«r 8»,

onä gyp

orstelluus isiiäs 8too ussu Kral

lob,

Vorr

ksn

) v.

ivb. vis sissa tüi

sr nur „

b vorlsx. »7 10. x« 'ksuk vo, 771 vsrdli äis im x 7 Druäbr als Rol sl spielt, ervsr ds 77k bestio . d'vbrus auk v» ikrsr 27> sm «!nä Isr 8 ö 0 vor I'ür 8?ro sobnitrsl t>rv. z, »08

rel

sobsktuus v».

ausunx v°i cabrlksn vj» vsibvollsr«, > ^.noränriz Xr. A vo» >r«ls kü, suk «.I» W kür Srük- bödt ivoräse. ieksr»ediiN«> b I. Oktob«

Llärr N.77V,,

>ar

Lrsmsr. - Nikons I^b»d «pk Lsiosrt, > 1-inäuor in sä ^Isisebsr L Hsirebsr,

sr Riebsrä T'sIUlLllÜIlIIie urinxsr ils- . Öarl üoll-

sstr ZO s,

äinNeliitiu» s. s. 5 . s. 15 » .75 1 «.^ » 7.50 » 7 .«

12.50 -

> 25.57 127 « >c».:o ic». 7 i I« 7.57 , 77.11

101.25 isr.ri S 5 .cv 157 .« IIS .00 115 .« » 5.00 1 »«.«

77.52 177 .« 17 .»5 115 .«

20.25 11 ».« 15.57 115 .« 55.70 15 «,«

57.25 » 7 .«

51.52 151 . 7 ! I ».25 IIS.!« ir .52 112 .«

27.37 127 .«

05 .5 7 105 .«

35 .S 5 155 .« — 157 .«

11 .5 7 115 .«

5 S. 7 S 55 . 7 !

» 5 .S 7 » 5 «

SS. 50 -

SS. 50 155 .« 77 .cv 127 .« SS.ro 55 .«

?s.ro

SS.S2

I». 7 S

!7.ro

15.00

77.00 > 2 . 7 - >2.00 «.co

55.7!

1 I».V

22.«

52 .«

151.«

55 .«

s.sr i".«

— 52 .«

5.00 175 .« 7 .l 0 75 .«

S. 7 L 215 .« S. 7 » 125 .« s.co 127 .« «.co 115 .«

7 .5 7 127 .«

I.co 120 . 7 !

, 55 .«

7.57 « 5 .«

!.50

>.75

r.ro

1.75

>.«2

.25

1.00

1 « 5 .«

122 .«

152.»

«».»

155.»

,cs.s

75.»

1»5.»

.12

.co

.co

er.«

151 .»

.12

.co

.75

51 .»

120 .!«

120 .»

rs ^

parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitssront Dremen

der Nationalsozialisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Dremen

Bremer Zeitung erscheint täglich (auch Montags), Monatsbezug: RM, 8,30 einfchl. 30 Rpf. Zustellungsgebühr; 1 durch die Post RM, 2,30 einschl, Ueberweisungsgebiihr, ausschl. Postbestellgeld. Der Bezugspreis ist im voraus zu I entrichten. Postscheck: Hamburg 172 72. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung oder Ersatz. I NS.-Gauverlag Weser-Ems G.m.L.H., Bremen, Geeren 6/8 / Fernsprecher: 54121; Hausinstr. 51115. ^

1 S Z 6

I Anzeigcn-Grundpreise: Die 22-mm-Zeile im Anzeigenteil 12 Rpf.. die 7k> -mm. Zeile im Textteil 75 Rpf.

I Ermäßigte Grundpreise klär kleine Anzeigen. Familienanzeigen u. a.) l°wie sonstige Bedingungen laut I Preisliste 8 (Nachlaßstassel 0). Fü« Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 18 Uhr.

I Sprechzeit: Verlag werktäglich von 12—13 Uhr; Schriftleitung Dienstag bis sreitag von 12 13 /r Uhr.

Nr. 68 / 6. Jahrgang

Sonntag, S. März

kinzetpreis 15 Npf.

deutsche Iruppen zogen ins Nizeinland

Der fükrer erklärt die Wiederherstellung der Souveränität in der bisher entmilitarisierten Zone / Deichstag aufgelöst;

Neuwahlen am 29. Mär; / Deutsches Paktangebot an Frankreich

HOrssttbsriodt uusorsr Lsrlinsr Lodriftlsitung)

6. Berlin, 7. März.

Diesiges Wetter liegt über Berlin. Die ganze Innenstadt steht im Zeichen der um 12 Uhr mittags stattfindenden Reichstagssitzung. Schon in den frühen Morgenstunden hat der Sturm derer aus die Krolloper eingesetzt, die Tribünen- karten für die Reichstagssitzung haben wollten.

SS.-Formationen marschieren die Wilhelmstr. in Richtung der Straße Unter den Linden ent­lang und ziehen die ersten Sperrketten unter dem Brandenburger Tor hinweg bis zum Königsplatz herüber. Hinter den Männern der SS. stehen bereits Tausende von Berlinern, die die Anfahrt des Führers und der Mitglieder der Reichsregie­rung, der Reichsleiter und der Reichstagsabgeord­neten miterleben wollen. Auch am Wilhelm-Platz vor der Reichskanzlei hat sich inzwischen eine vieltausendköpfige Menschenmenge angesammelt. Vor dem Gebäude der Krolloper, das die Flaggen des neuen Reiches gehißt hat, sind aber Tausende versammelt, unter ihnen vor allem auch zahl­reiche Gruppen des Jungvolks und des BDM. mit ihren Fähnchen und Wimpeln. Von der Sieges-Allee her zieht die. Ehrenkompanie der Leibstandarte Adolf Hitler mit Spiel auf.

Die Anfahrtder Abgeordneten be­ginnt. Die meisten von ihnen werden vom Publi­kum erkannt und mit lauten Heilrufen begrüßt. Die ersten Mitglieder der Reichsregierung kom­men. Die Männer der Leibstandarte, die im Haupteingang Posten bezogen, präsentieren!

Der siihrer Kommt

Eine Bewegung geht durch die Menge. Vom Königsplatz her dringen brausende Heilruse zur Krolloper herüber. Der Wagen des Führers hält vor der Krolloper. Der Führer steigt heraus und schreitet langsam die Front der angetretenen Männer der Leibstandarte ab. Heilruse ertönen von allen Seiten -es Platzes.

Vor dem Eingang macht der Führer eine kurze Wendung und betritt die Oper. Kurz hinter ihm erscheint Parteigenosse Rudolf Hetz mit den Männern seines Stabes. Er betritt als letzter das Gebäude der Krolloper.

Im Deichstag

Trotz des Kommens und Gehens zeigt das Innere des Reichstages ein Bild völliger Ruhe. Alle wissen und fühlen, daß eine große Stunde bevorsteht. Aber sie wissen auch, daß die Gestal­tung dieser Stunde in den Händen einks Mannes liegt, dem das rückhaltlose Vertrauen aller ge­hört. Der große Plenarsaal bietet das gewohnte Bild. An den Seiten die Fahnen der Bewegung und des neuen Deutschlands.

Schon lange vor 12 Uhr sind die Ränge gefüllt. Die ausländischen Diplomaten sind vollzählig er­schienen. Auf ihren Gesichtern spiegelt sich Er­wartung. Die Abgeordneten des deutschen Volkes haben ihre Plätze eingenommen, und die Ministerbänke sind vollzählig besetzt. Fast voll­kommenes Schweigen liegt im Saale. Die Stunde, in der unser Führer zu seinem Volke und zur Welt sprechen wird, schlägt alle in ihren Bann.

Ein Klingelzeichen: Bewegung geht durch die Reihen. Von draußen her dringen Heil-Rufe in den Saal; schweigend, mit erhobenem Arm, wird der Führer begrüßt. Gemessen, ernst, klaren und offenen Blickes, alle grüßend, hier und dort einen kurzen Händedruck wechselnd, nimmt er sei­nen Platz ein.

Der Reichstagspräsident, Ministerpräsident Hermann Eöring, eröffnet die Sitzung mit folgenden Worten:

„Ich eröffne die 7. Sitzung des Reichstages! Bevor wir in die Tagesordnung eintreten, haben wir erst noch einer Ehrung Genüge zu tun. . In der verlaufenen Zeit sind zwei Mitglieder des Reichstages verstorben. Es.handelt sich um den Reichstagsabgeordneten Reichsstatthalter und Gauleiter L 0 eper und den Reichstagsabgeordne­ten S ch n e.i d e r - Leipzig. Meine Herren Ab­geordneten! Ich brauche keine Worte zu verlieren, um Ihnen in Erinnerung zu rufen, welch ein Leben voll Opfer und Kampf das Leben unseres Kameraden Loeper gewesen ist. Wir haben nur die eine Verpflichtung, ihm nachzuleben, ihm nachzueifern. Ich habe aber in diesem Zusammenhang auch noch eines unserer Kämpfer zu gedenken, der durch feige Mörderhand gefallen ist,. Wilhelm Eustioff, Landes­gruppenleiter der N2DAP. für die Schweiz. Auch hier gilt das gleiche. Sein Leben sein Wirken, sein Sterben sei uns Vorbild. Sie haben sich zur Ehrung der Verstorbenen und des Ermordeten von den Sitzen erhoben. Ich stelle das fest.

Ich habe den Reichstag zusammengerufen zu seiner 7. Sitzung. Einziger Punkt der Tages­ordnung: Entgegennahme einer Erklärung der Reichsregierung. Ich bitte den Führer, das Wort zu ergreifen."

Der sükrer spricht

Ruhig geht der Führer an das Pult, an die Stelle, von der aus er immer in historischen Wor­ten zum Volke und zur Welt sprach. Seine Rede hat folgenden Wortlaut:

Männer des Deutschen Reichstages!

Der Präsident des Deutschen Reichstages, Pg. Eöring, hat in meinem Auftrage diese heutige

Sitzung einberufen, um Ihnen die Gelegenheit zu geben, eine Erklärung der Reichsregie­rung entgegenzunehmen zu den Fragen, die nicht nur von Ihnen, sondern vom ganzen deut­schen Volk instinktiv als wichtig, ja, entscheidend angesehen werden.

Als in den grauen Novembertagen des Jahres 1918 der Vorhang über das blutige Trauerspiel des großen Krieges herabgelassen wurde, atmeten Millionen von Menschen in der ganzen Welt auf. Gleich einem Frühlingsahnen ging über die Völ­ker die Hoffnung, daß damit nicht nur eine der traurigsten Verwirrungen der Menschheitsge­schichte ihren Abschluß gefunden, sondern, daß eins

Kein Volk ist der Zauberkraft dieser Phantasie mehr verfallen als das deutsche. Es hatte die Ehre. gegen eine Welt kämpfen zu müssen, und das Unglück, in diesem Kampf zu unterliegen. Es war aber als Unterlegener belastet mit dem Fluch der Verantwortung für ein Ringen, Las dieses Volk weder geahnt noch gewünscht hatte. Das deutsche Volk glaubte an diese Thesen mit der Kraft eines an sich und der Welt Verzweifelnden. Es begann damit seinen Weg in seine leidvollste Zeit. Wir alle sind viele Jahre hindurch Opfer dieses phantastischen Glaubens und damit Objekte der entsetzlichen Folgen gewesen. Es ist nicht der Zweck dieser Ausführungen, der furchtbaren Enttäuschung Ausdruck zu verleihen, die unser Volk in steigendem Maße ergriffen hatte. Ich will nicht von der Verzweiflung reden und von dem Schmerz und dem Jammer, , den diese Jahre für das deutsche Volk und für uns in sich bargen.

Wir waren in einen Krieg gerissen worden, an dessen Ausbruch wir genau so schuldlos oder schuldhast waren, wie die anderen Völker auch. Wir aber sind gerade als die am meisten Opfern­den auch am leichtesten dem Glauben an eine bessere Zeit verfallen.

Allein nicht nur wir, die Unterlegenen, haben die Verwandlung des phantafievollen Bildes einer neuen Zeit und Menschheitsentwicklung in eine jammervolle Realität erlebt, sondern auch die Sieger.

Seit die Staatsmänner der damaligen Zeit sich in Versailles einfanden, umeineneueWelt- ordnung zu beschließen, sind 17 Jahre ver­gangen. Zeit genug, um ein Urteil über die allgemeine Tendenz einer Entwicklung fällen zu können. Es ist nicht nötig, daß wir hier aus den

fehlerhafte und deshalb unheilvolle Zeit ihre ge­schichtliche Wende erfahren hatte.

Durch alles Kriegsgeschrei, durch wilde Drohun­gen, Anklagen, Verwünschungen und Verurteilun­gen hindurch harten die Auffassungen des ameri­kanischen Präsidenten die Ohren der Menschheit er­reicht, in denen von einer neuen Zeit und einer besseren Welt die Rede war. In zusammen 14 Punkten wurde den Völkern ein Aufriß gegeben für eine solche neue Völker- und damit Mensch­heitsordnung, Was immer auch an diesen Punkten auszustellen war oder ausgestellt wurde, sie hatten ohne Zweifel eines für sich: die Erkenntnis, daß

Quellen literarischer oder publizistischer Tätigkeit kritische Stimmen über diese Zeit zusammensuchen und aneinanderreihen, um so zu einer abschließen­den Feststellung zu gelangen, nein: Es genügt, den Blick in die heutige Welt zu lenken, in ihr tatsächliches Erleben, in ihre Hoffnungen und in ihre Enttäuschungen, in ihre Krisen und in ihre Kämpfe, um die eindeutige Antwort zu erhalten aus die Frage der richtigen Bewertung dieser Entwicklung.

„Vrachensaal neuer Kämpfe"

Statt der wärmenden Empfindungen einer all­mählichen Entspannung menschlicher Gegensätze erleben wir die sorgenvolle Unruhe, die sich nicht zu vermindern, sondern leider zu steigern scheint, Argwohn und Haß, Neid und Habsucht, Mißtrauen und Verdächtigung sind die fühl- und sichtbaren Empfindungen, die die Völker be­herrschen. Jener Friede,, der einst als Schluß­stein gelegt werden sollte über die vermauerte Gruft des Krieges, wurde zur Drachensaat neuer Kämpfe. Wohin wir seitdem blicken, erleben wir das Aufflackern innerer und äußerer Unruhen, Kein Jahr vergeht, in dem nicht seitdem irgendwo auf dieser Erde statt dem Läuten der Friedens­glocken das Getöse der Waffen vernehmbar ist.

Wer will sich wundern, daß aus einer solchen tragischen Enttäuschung heraus auch im Innern der Völker das Vertrauen zur Richtigkeit einer Weltordnung erschüttert wird, die in so kata­strophaler Weise zu versagen scheint? Neue Vor­stellungen versuchen sich der Menschen zu bemächti­gen, und die sie gewinnen, sofort als Kämpfer für neue Eroberungen auszuschicken.

Die Weltgeschichte wird einmal feststellen, daß seit der großen Kriegsbeendigung die Erde von

eine mechanische Wiederherstellung früherer Zu­stände, Einrichtungen und Auffassungen in kurzer Zeit auch wieder zu ähnlichen Folgen würde führen müssen. Und darin lag das Verzaubernde dieser Thesen, daß sie mit unbestreitbarer Groß­artigkeit versuchten, dem Zusammenleben der Böller neue Gesetze zu geben und es mit einem neuen Geist zu erfüllen, aus dem heraus dann jene Institution wachsen und gedeihen konnte, die als Bund aller Nationen berufen lein sollte, die Völker nicht nur äußerlich zusammenzuschließen, sondern vor allem innerlich einander näherzu­bringen in gegenseitiger Rücksichtnahme und in gegenseitigem Verstehen.

geistigen, politischen und wirtschaftlichen Um­wälzungen heimgesucht wurde, wie sie im allge­meinen nur in Jahrtausenden auftreten, um Völ­kern und Kontinenten ihren besonderen Sinn und Charakter zu geben. Man bedenke: Seit dieser Zeit ist die Spannung zwischen den Völkern größer geworden als sie je zuvor war.

Die bolschewistische Deoolulion

drückt einem der größten Reiche der Erde nicht nur äußerlich einen Stempel auf, sondern setzt es innerlich in einen unüberbrückbaren weltanschau­lichen und religiösen Gegensatz zu den umliegenden Völkern und Staaten. Nicht nur allgemein menschliche, wirtschaftliche oder politische Auf­fassungen brechen zusammen und begraben ihre bisherigen Vertreter, Parteien, Organi­sationen und Staaten unter sich, nein: Eine Welt übersinnlicher Vorstellungen wird ein- gerissen, ein Gott wird entthront, Religionen und Kirchen ausgerottet, das Jenseits verödet und ein qualvolles Diesseits als das einzig Seiende proklamiert. Kaiser- und Königreiche stürzen und entwurzeln sich allmählich sogar in der Er­innerung, genau so wie umgekehrt wieder parla­mentarische Demokratien von den Völkern auf­gegeben werden, um neue Staatsgedanken an ihre Stelle zu setzen. Und parallel damit werden wirt­schaftliche 'Maxime, die früher geradezu als Grundlage des menschlichen Gemeinschaftslebens gegolten haben, überwunden und abgelöst von konträren Auffassungen; dazwischen senken sich die Schrecken der Arbeitslosigkeit und damit des Hungers und des Elends über die Völker und schlagen Millionen Menschen in ihren Bann.

(Fortsetzung Seite 2)

! sreiheit und friede

Der Wille des führers und seines Volkes

* Bremen, 8. März.

Der 7. März 1936 wird im Gedächtnis des deutschen Volkes unvergessen bleiben. Ein­gemeißelt steht er in der deutschen Geschichte als der Tag, da Deutschland durch den Willen des Führers die letzte Kette abstreifte, die, deutsches Recht auf freie Selbstbestimmung einengend, vom Schmach- und Gewaltdiktat von Versailles her, dem Reiche noch anhaftete.

Es konnte am Vorabend des Heldengedenk­tages 1936 keine bessere Ehrung der im Welt­krieg gefallenen deutschen Helden geben, als die ihnen gestern vom Führer im Reichstag bereitet wurde. Denn indem der Führer durch seine Reichstagserklärung die volle Souveränität Deutschlands im Rheinlands wiederherstellte und verkündete, hat er ein Unrecht, das die West gegen Deutschland beging, wiedergutgemacht, -in Unrecht, gegen das sich im Weltkrieg nicht zuletzt unsere Gefallenen zur Wehr gesetzt haften, als sie Deutschland mit ihrem Blute und Leben vertei­digten.

Die Welt hat aufgehorcht, als ihr die Kunde ward von der Wiederherstellung der deutschen Selbstbestimmung im Rheinlande. Es steht ihr nicht zu — keinem Volke und keiner Regie­rung —, den Entschluß des Führers zu bekriteln oder gar dagegen sich zu wenden, zumal der Führer selbst in unwiderlegbarer Beweisführung in seiner wundervollen Rede dargetan hat, wie Deutschland heute gar nicht mehr anders han­deln durfte und nicht mehr anders handeln konnte, wenn es der Sicherheit seines Gebietes und seiner Bevölkerung Rechnung tragen wollte. Der Locarno-Pakt ist durch den französisch-russi­schen Pakt zerstört. Die Verpflichtung, die Frank­reich mit der Annahme des Sowjetpaktes Ruß­land gegenüber eingegangen ist — mit der An­nahme eines Paktes, der sich eindeutig gegen Deutschland richtet — läßt sich nicht in Ein­klang bringen mit den Verpflichtungen Frank­reichs aus dem Locarno-Pakt, bei dem Frankreich Deutschland und Deutschland Frankreich und Bel­gien unter Garantie Englands und Italiens den Besitzstand am Rhein sich gegenseitig gewähr­leistet haben.

Es sollte in diesen Besitzstand mit einge­schlossen sein die Verewigung der entmilitari­sierten Zone. Aber, da der Vertrag von Frank­reich selber verletzt ist, kann diese Verpflichtung Deutschlands auch nicht mehr gelten. Wenn es heute Sowjetrußland einfällt, Deutschland mittel­bar oder unmittelbar anzugreifen, dann ist Frank­reich nach dem Sowjetpakt verpflichtet, gegen Deutschland zu marschieren, obwohl ihm dies der Locarno-Pakt verbietet. Die deutsche Staats- fllhrung müßte einfach fahrlässig handeln, wenn sie angesichts dieser Sachlage nicht alles täte, um die nunmehr durch den von Frankreich selbst ver­nichteten Locarno-Pakt nicht mehr gewährleistete Westgrenze so gut wie möglich zu schützen.

Deutschlands Sicherheit und nichts anderes war es, was den Führer zu dem bedeutsamen Entschlüsse der Wiederherstellung der vollen Sou­veränität des Rheinlandes bewog und wie sehr es ihm dabei darauf ankommt, dem Frieden Eu­ropas zuliebe alles zu tun, was nur geschehen kann, soweit es mit der Ehre Deutschlands zu vereinbaren ist, mag des Führers neuerliches dringendes Angebot eines Nichtangriffs-Paktes Frankreich, Belgien und Litauen gegenüber be­weisen. an das er keine anderen Bedingungen knüpft, als. die, daß England und Italien die Abmachungen eines solchen Paktes garantieren. Daß darüber hinaus der Führer sich noch bereit erklärte, Deutschland wieder dem Völkerbünde zu­zuführen. kann vollends als der beste Beweis deutscher Friedens- und Perständnisliebe ange­sehen werden.

Freiheit, Friede und Sicherheit für. sein Reich und für sein Volk verlangt der Führer und ist noch darüber hinaus besorgt wie kein anderer Staatsmann der Welt um den Frieden Europas. Er. der selbst als Frontsoldat 4V- Jahre in den Schützengräben des Welt-

ver LAdier. iiält in cker Krolloper seine ckviilciviirllige kviebstsKsreckv Kuln.: Ledsrl

WWW

Mk wurden Wer eines falschen Klaubens

-