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parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichienblatt der Deutschen Arbeitsfront Dremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats Vor Zreien Hansestadt Sremen
Bremer Zeitung erscheint täglich (auch Montags). Monatsbezug: RM. 2,30 einschl 30 Rps. Zustellungsgebiihr; durch die Post RM. 2P0 einschl. Ueberwelsungsaebühr. ausschl. Postbestellgeld. Der Bezugspreis ist im voraus zu Postscheck: Hamburg 178 72. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus'Erstattung oder Ersatz. NS.-Gauverlag Weser-Ems G.m.v.H., Bremen, Eeeren 6/8 / Fernsprecher: 54121; Hausmstr. 51115.
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Nr. rr / ö. lakrgang
Sonnabend, 1. sebruar
kinzelpreis 15 Npf.
denkt an die vlutopfer, die sie brachten!
Sfl., SS., NSKK. und Studenten sammeln morgen im Kampf gegen kunger und Kälte
Unser lagesspiegvl
I« der Pariser Kammersitzung war die neue Regierung Sarraut Zielscheibe heftiger Angriffe.
Der griechische General Kondylis ist plötzlich gestorben.
Nach Meldungen aus Addis Abeba ist der Rückzug der Abessinier zum Stillstand gekommen.
Die Alte Garde der SA. ist mit Sonder- zügen wieder in der Heimat eingetroffen.
Zur Sammlungsaktion der SA., SS., des NSKK. und der Studenten liegt eine Reihe von Aufrufen vor.
Das Reichsluftfahrtministerium gibt die Bedingungen für den Eintritt als Freiwilliger in die Luftwaffe bekannt.
Gauleiter Carl Rover hielt auf der WHW.- Beranstältung der Bremer Schutzpolizei eine eindrucksvolle Rede.
Der gestern hier eingetrossene Leiter des amerikanischen Olympischen Komitees wurde in Bremen feierlich empfangen.
Der Film „Friesennot" lief gestern im Me- tropol-Theater an.
Bei Ausschachtungsarbeiten in der Kirchen- stratze wurden bemerkenswerte Funde gemacht.
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Sauleiter Növer beim Vegräbnls eines alten Kämpfers
Wilhelmshaven, 1. Februar
Der in Berlin verstorbene älteste Nationalsozialist der Jadestädte, Sturmbannführer Gutkaes, wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in seiner Heimatstadt Wilhelmshaven zur letzten Ruhe beigesetzt. Richard Gutkaes wurde nach der Machteraerfung durch den Nationalsozialismus nach Berlin berufen und war dort als Sturmbannführer des SS.-Sicherheitsdienstes tätig. Gutkaes war der erste Ortsgruppenleiter der NSDAP. in den Jadestädten und ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Idee Adolf Hitlers.
Ein gewaltiger Trauerzug bewegte sich durch die Straßen der Jadestädte. An der Spitze schritt ein Ehrensturm der SS. Hinter dem Leichenwagen, der von Angehörigen des Berliner Sicherheitsdienstes flankiert wurde, schritten die Angehörigen des Toten sowie Gauleiter Rover, der Kreisleiter Eauinspekteur Meyer und der Standartenführer des Sicherheitsdienstes Dr. Behren s, ein alter Mitkämpfer des Verstorbenen. Schier endlos war der Zug der Formationen, die dann folgten. Die Straßen waren dicht umsäumt, mit erhobener Hand grüßten die Jadestädter den toten Sturmbannführer.
Die Gedächtnisrede hielt Standartenführer Dr. Behrens. Gauleiter Rover würdigte, in einem Nachruf die Verdienste des Toten, dessen Name mit goldenen Lettern in der Geschichte der NSDAP. des Gaues Weser-Ems weiterleben wird. Mit den Klängen des Horst-Wesfel-Lisdes fand das Ehrenbegräbnis seinen Abschluß.
Kierl in willzelmslzaven
Wilhelmshaven, 1. Februar.
Am Freitagnachmittag traf Reichsarbeitsdienst- führer Hier! in Wilhelmshaven ein, um auf Einladung der Kriegsmarine im Lffiziersheim einen Vortrug zu halten. Schon am Donnerstag waren im Lager Rüstersiel des Reichsarbeitsdienstes der Eau-Musikzug und der Gau-Spielmannszug eingetroffen. Vor dem Bahnhof zog vor Eintreffen des Zuges eine Ehrenabteilung des Arbeitsdienstes auf. Der Eau-Musikzug begrüßte den Reichsarbeitsdienstführer mit flotten Märschen. Der Reichsarbeitsdienstführer nahm Wohnung im Hotel Loheide, vor dak ein Doppelposten Arbeitsmänner mit geschultertem Spaten aufzog. Dann begab sich Hier! zum Kommandierenden Admiral der Nordsee und anschließend zum Offiziersheim, wo er über die Erundzüge des Reichsarbeitsdienstes vor den Offizieren und Beamten der Marinegarnison Wilhelmshaven einen Vörtrag hielt.
l ooo Kilometer Neichsautobalzn
In diesem Jahre werden sie fertiggestellt K. Berlin, 1. Februar.
Die Mitglieder der „Gesellschaft der Berliner Freunde der Deutschen Akademie" versammelten sich am Freitag zu einem Frühstück im Hotel iKaiserhof in Berlin, in dessen Rahmen der Eeneralinspekteur für das deutsche Straßenwesen, Pg. Dr. Todt, über aktuelle Fragen des deutschen Straßen- und Verkehrswesens sprach.
Der Staatskommissar der Reichshauptstadt, Dr. Lippert, eröffnete die Zusammenkunft mit einer kurzen Begrüßungsansprache. '
Der Eeneralinspekteur kündigte an, daß das gewaltige Werk der Reichsautobahnen in dem bisherigen Tempo weitergeführt werde, und daß gegen Ende des Jahres 1938 der dem Verkehr Lbergebene Teil der Reichsautobahnen bereits eine Gesamtlänge von 1889 Kilometer erreicht haben wird.
bl8ir. Berlin, 1. Februar. Anläßlich der fünften Reichsstraßensammlung für das Winterhilfswerk, die am 2. Februar zur Durchführung gelangt, haben der Chef des Stabes der SA., Lutze, der Reichsführer SS., Himmler, und der Korpsführer Hühnlein folgenden Aufruf erlassen:
Große Opfer sind immer nur gebracht worden für eine Idee und für eine Gemeinschaft, die sich als Tr- gerin dieser Idee erweist.
Der Kampf der nationalsozialistischen Bewegung hat Opfer gefordert. Diese Opfer sind gebracht worden aus der heiligen Ueberzeugung, aus dem festen Glauben an die Nichtigkeit der Weltanschauung des Führers.
Wie gestern, wird auch heute und morgen der Kampf für die nationalsozialistische Idee mit Opfern verbunden sein. „Gegen Hunger und Kälte!" lautet die Parole, die sich die Bewegung in diesem Winterhalbjahr wieder gestellt hat. Am 2. Februar, zu Beginn des vierten Jahres der nationalsozialistischen Erhebung, werden sich die Männer der SA., SS. uUd NSKK., jene, in deren Reihen das nationalsozialistische Opfertum geboren wurde, in den Dienst des Kampfes gegen Hunger und Kälte stellen.
Die aus ihren Reihen gebrachten Opfer an Gut und Blut werden den Volksgenossen daran erinnern, daß ohne Opferwillen ein Volk zer
fällt, das ohne den Mut zum Opfer jede Gemeinschaft zugrunde gehen muß.
Der Chef des Stabes der SA.: gez. Lutze. Der Reichsführer SS.: gez. H. Himmler.
Der Korpsführer: gez. Hühnlein. Gleichzeitig läßt der Neichsstudentenbundes- führer, Pg. Derichsweiler, folgenden Aufruf an die deutschen Studenten veröffentlichen: Im Kampf um die deutsche Volksgemeinschaft steht der Student im ersten Glied. Wie Arbeiter, Bauern und Beamte, wie alle Stände dem Rufe des Führers zur nationalen Solidarität gefolgt sind, so stellt sich auch der Student bedingungslos in den Dienst des Winterhilfs- werkes 1935/36.
dienst am Volksrecht
Von
Dr. du Prel, Pressechef der Deutschen Rechtssront
Die letzten Widerstände, die die nationalsozialistische Bewegung vor der Machtübernahme zu überwinden hatte, und an die wir uns gerade in diesen Tagen besonders zurückerinnern, beruhten auf dem von Schleicher geprägten Wort vom „Einbau der Partei in den Staat". Als es nämlich den Koalitionsparteien nicht mehr möglich war, die Einwirkung der NSDAP. auf die Politik zu verhindern, da versuchten sie, der Bewegung eine Mitwirkung an der Staatspolitik in der Form einzuräumen, daß man ihre starken im Volke verwurzelten Kräfte zur weiteren Unterstützung des Weimarer Staatssystems durch „Beteiligung" an der Regierung mißbrauchen wollte. Dieser absurde, in einer geplanten Vizekanzlerschaft Adolf Hitlers scheinbar schmackhaft zubereitete Plan wurde bekanntlich am unerschütterlichen Willen des Führers zunichte, der die Macht im Staate für die Partei forderte.
Seitdem die NSDAP. die Macht im Staate hat, ist die Aufgabe des Staatssystems einer dauernden Wandlung unterzogen, indem der Staat eine neue Form erhält, die es der Partei ermöglicht, ihre inneren Aufgaben zu verwirklichen. Der in der Weimarer Republik und auch schon vorher in formalem Sinne durchaus überschätzte und gerade darum versagende Staat hat mit der Machtübernahme vor der nationalsozialistischen Volksordnung das Feld geräumt und wurde vom Führer auf dem letzten Parteitag in ein sehr genau umrissenes Verhältnis zur nationalsozialistischen Bewegung gebracht, das ihm die Exekutive des in der Partei formulierten Volkswillens zuweist.
Die Machtstellung der Partei im Staate drückt sich deshalb vor allem ideen- mäßig aus. Die Partei kommandiert nicht,-sondern sie führt. Daß sie dabei völlig neue Mittel anwendet, die den bisherigen Staatssystemen fremd waren, liegt in ihrer besonderen Aufgabenstellung. Sie ist die Garantin dafür, daß es keine Staatsinteressen mehr geben kann, die etwa denen des deutschen Volkes vorangingen. Ihr Programm ist, wie Reichsminister Dr. Frank dies kürzlich feststellte, „das unbeugsame eherne Grundgesetz des deutschen Staatslebens geworden." Da die Partei der Höchstausdruck des Volkswillens ist, äußert sich ihr politisches Primat vor allem in ihrem Verhältnis zum einzelnen Volksgenossen, gleich, in welcher Stellung und in welchem Dienstbereich er tätig sein mag. Die durch sie durchgeführte neuartige Eingruppierung der verschiedenen Volksgenossen in ihre Gliederungen, in die angeschlossenen Verbände und in die von ihr geführten ständischen Gemeinschaften ermöglicht ihr diese Führung.
Eine entscheidende Festigung dieses Zustandes wird durch die neue nationalsozialistische Rechtsordnung herbeigeführt. Auch der Rechtsdienst ist Volksdienst geworden. Das heißt: An Stelle einer formalen Staatsapparatur seinen Dienst abzuleisten, ist es dem nationalsozialistischen Rechtswahrer aufgegeben, in seiner Dienstauffassung sich vor allein dem Volke und seinem Lebensgesetz verantwortlich zu fühlen. Das heißt: Nicht in der Erfüllung staatsformaler Aufgaben gegenüber dem Untertan liegt heute mehr der Sinn des Rechtsdienstes, nicht aber auch in dem gegenseitigen Sichaustobenlassen von Jn- dividualinteressen und Staatsinteressen, sondern vielmehr inderPflegeundWahrungder Volksverbundenheit bei allen rechtlichen Entscheidungen. Der deutsche Richter ist damit keine staatlich beauftragte neutrale Figur mehr, die über die Einhaltung von gesetzlichen Spielregeln in dem Widerspiel von Einzelinteressen wacht, sondern er sieht sich aus dieser Ebene völlig herausgehoben in eine Verpflichtung allein der Volksgemeinschaft gegenüber, die ihren Ausdruck in der Bewegung und ihrem Programm findet.
Die konsequente Schlußfolgerung aus dieser Neueingruppierung des Richters hat auf der letzten Reichsfachgruppentagung der Richter und Rechtspfleger im Hause der Deutschen Rechtsfront in Berlin zu Erwägungen geführt, die der Reichs- juristenführer, Reichsminister Dr. Frank, dahingehend formulierte, daß man heute sehr wohl das Problem aufstellen könne, „ob der eigentliche
Sie Ssi. in vorderster front
flusruf des SP.-Sruppenfükrers Völznuker zum 2. sebruar
Ver sichrer -er Sfl.-Sruppe Nordsee erläßt folgenden slufruf:
deutsche Volksgenossen!
wie im Kampf um die krringung vermacht stellt auch im Kampf gegen kunger und Kälte die Sfl. in vorderster front.
Nm r.sebruar 19)6 werden Ssl.-Männer für das Winterlsilfswerk sammeln.
Venkt an die dpser der Ssl. in der Kampfzeit und unterstützt die Männer der Ssi. in chrem vemichen, notleidenden Volksgenossen zu keifen!
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