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Das Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen
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Nr. isr / r. lakrgang
Montag, 15. Juli
klnzelprels 15 Npf.
frontkümpfer schlcigenVrückenoonVolkju Volk
Ueberaus herzlicher Empfang der britischen frontkiimpserabordnung in Berlin / Zeichen echter Kameradschaft
Im Seist des sichrere
Unssr lagssspiegel
, Der Nationalfeiertag in Frankreich ist ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen.
Fünf Vertreter der englischen Frontkämpfer trafen am Sonntag, von der Bevölkerung lebhaft begrüßt, in Berlin ein.
In Bremen ist eine Abordnung der deutsch- amerikanischen Steuben-Gesellschaft eingetroffen.
Die Bremer Schützengilde veranstaltet ihr Schützenfest erstmalig wieder in größerem Rahmen.
Durch einen 1:1-Sieg über die Tschechoslowakei gewann Deutschland die Europazone im Kampf um den Davis-Pokal.
In Spa belegte im „Großen Autopreis von Belgien" Mercedes-Benz die beiden ersten Plätze.
Der Derbysieger „Sturmvogel" gewann vor dem Franzosen „Admiral Träte" im „Großen Preis von Berlin".
Die deutsche Schwimmländermannschast wurde in Budapest von den Ungarn knapp mit 21:23 Punkten geschlagen.
Niedersachsens Radfahrermeisterschaft endete .„.mit einer Ueberraschung: Heine siegte vor Schaperjahn.
LmWeihung des Dammes Husum-Nordstrand
Husum, 15. Juli.
Im Zuge der nationalsozialistischen Aufbauarbeit und damit im Rahmen des vom Gauleiter und Oberpräsidenten Lohse in Angriff genommenen gewaltigen 10-Jahresplanes konnte nach zweijähriger unermüdlicher Arbeit der Nordstran- der Damm, der die Verbindung, zwischen dem Festland bei Husum und der Insel Nordstrand darstellt, fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben worden.. Für den Bau des Dammes, der eine Sohlenbreite von 65 Metern und eine Länge von 2806 Meter ausweist, mußten 656 000 Kubikmeter Boden heranbefördert werden, wofür insgesamt 160 000 Tagewerke sowie rund 650 Arbeitskräfte erforderlich waren.
In der Stadt Husum, die für diesen Festtag der Einweihung des Dammes reichen Flaggen- schmuck angelegt hatte, fand am Sonntagvormittag eine Morgenfeier statt. Gauleiter Lohse hielt hierbei die Begrüßungsansprache. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Fahrt nach dem Nordstranddamm angetreten, wo die feierliche Einweihung erfolgte.
Als erster Redner sprach ein Arbeiter der Belegschaft. Der Leiter des Dammbaues, Regierungsbaurat Mügge, dankte sodann den Arbeitskameraden, die zum Gelingen dieses großen Werkes beigetragen haben. Abschließend hielr Gauleiter und Oberpräsident Lohse eine Ansprache. „In diesem Werke", so sagte er, „wird der Lebenswille der Nation, der 15 Jahre lang unterdrückt war, sichtbar zum Ausdruck gebracht. Man sieht in diesem gewaltigen Werk den schöpferischen Geist der nationalsozialistischen Bewegung und ihres Führers Adolf Hitler." Als erster passierte Gauleiter Lohse dann mit seinem Wagen den Damm.
Berlin, 16. Juli.
Am 8. Juli 1931 richtete der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Hetz von Königsberg aus einen Appell an die Frontkämpfer der anderen Länder zu gemeinsamer Arbeit für den Frieden der Welt. Nachdem nun ein Jahr seit diesem Appell vergangen ist und nachdem vor einem Monat der englische Thronfolger einen englischen Frontkämpserbcsuch in Deutschland befürwortet hatte, trafen am Sonntagnachmittag als erste offizielle Vertreter füns Mitglieder der British Legion, des größten englischen Front- kämpferverbandes, in Berlin ein.
Bereits um 16 Uhr war der Bahnsteig auf dem Bahnhof Friedrichstraße von Angehörigen der Frontkämpferbünde und der nationalsozialistischen Gliederungen sowie zahlreicher deutscher Front- .kämpfer und Mitgliedern der englischen Kolonie dicht besetzt. Mit einiger Verspätung traf der Zug aus Hoek van Holland kommend gegen 16.10 Uhr auf dem Bahnhof Friedrichstraße ein. Die wartende Menge begrüßte die englischen Frontkämpfer mit Heilrufen und dem deutschen Gruß. Im
Nu war ihr Wagen umringt. Die deutschen Abordnungen hießen ihre englischen Kameraden auf das herzlichste in der Reichshauptstadt willkommen Der Führer der englischen Abordnung, Major F. W. L. Fetherstone-Eodley, stellte seine Landsleute vor.
Vom Bahnhof Zoo ab hatten bereits im Auftrage des Botschafters von Ribbentrop Dr. Kügler sowie Vertreter der deutschen Verbände den englischen Gästen das Ehrengeleit gegeben. Die deutschen und englischen Abordnungen mußten nun ein wahres Kreuzfeuer von Aufnahmen der Presse-- und Wochenschau-Photographen über sich ergehen lassen.
Vor dem Bahnhof Friedrichstraße erlebten die englischen Gäste einen unvergleichlichen Empfang. Kopf an Kopf stand die Menge. Mit erhobener Hand grüßten die Deutschen, unter denen sich sehr viele Frontkämpfer mit Orden und Ehrenzeichen befanden, die englischen Gäste, die ebenfalls ihre Orden und Kriegsauszeichnungen angelegt hatten.
Sichtlich bewegt dankten die englischen Frontkämpfer für diese überaus herzliche Aufnahme, die ihnen hier spontan von der
rechterhaltung der Ordnung sorgten. Als der Abmarsch vom Bastille-Platz zum Platz der Nation begann, wurden zahlreiche Rufe gegen den Faschismus, besonders gegen den Führer der Feuerkreuzler, Oberst de la Roque, laut. Gegen 20 Uhr war der Abmarsch der Volksfront vom Bastille-Platz beendet. Abgeordneter Daladier hielt von der Terrasse eines Kaffeehauses eine kurze Ansprache an die Teilnehmer. Als er eine Autodroschke bestieg, wurde er begrüßt mit dem Ruf: „Daladier an die Regierung!"
Dem Aufmarsch der sogenannten nationalen Verbände am Triumphbogen wohnte u. a. der Kriegsminister Fabry bei. Hinter den Schwer- kriegsverletzten marschierten die Feuerkreuzler und anschließend in Blauhemden die Mitglieder der dinlickaritä kraneom. De? Zug würd? von der Menge, die die Straße säumte, mit Beifall begrüßt. Der Name de la Roque wurde wiederholt im Chor gerufen, und die im Marschtritt
„daß Frankreich und Deutschland eines Tages zur Verständigung kommen werden, bleibt lebendig. Unsere Sorge, unsere wesentlichen Belange zu wahren und eine alte Erbschaft nicht gefährden zu lasten. > erbindert uns n'-bt, den innigen Wun'ch anszusprechen, daß endlich mit unserem großen östlichen Nachbarn die Beziehungen gegenseitiger Riicksick'tnahme und Achtung zustande kommen, die die sicherste Grundlage des Friedens bilden. Einige Anzeichen haben im Laufe der letzten Wochen den bewölkten Himmel etwas erhellt. Mit dem Bürgermeister von Lyon, der kürzlich eine Abordnung ehemaliger deutscher Frontkämpfer empfing, begrüßen mir diese „erste Schwalbe" als Boten einer besonderen Jahreszeit."
Der Führer an Reichsminister Darre. Der Führer sandte folgendes Telegramm an Reichsminister Darre: „Lieber Parteigenasse Darre! Nehmen Sie zu ihrem heutigen Geburtstage meinen herzlichen Glückwunsch entgegen, verhunden mit meinem aufrichtigen Dank für Ihre geschichtliche Arbeit am deutschen Bauerntum. asz. Adolf Hitler."
Bevölkerung der Reichshauptstadt bereitet wurde.
Die englischen Gäste begaben sich sofort nach dem Hotel „Kaiserhof", wo sie während ihres Berliner Aufenthaltes als Gäste der deutschen Frontkämpferbünde Wohnung nehmen. Schon von weitem grüßte sie die englische Flagge, die zwischen der Hakenkrsuzfahne und der schwarzweißroten Fahne vom First des Hotels wehte. Im Empfangsraum des Hotels hieß der Reichsführer der NSKOV., Oberlindober, die offizielle Abordnung der British Legion willkommen. Auf ihren eigenen Wunsch fanden am Sonntagabend für die Engländer keinerlei offizielle Veranstaltungen mehr statt.
Die offiziellen Feierlichkeiten und die beabsichtigten politischen Besprechungen werden erst im Läufe des Montags beginnen. Zunächst werden die englischen Frontkämpfer Gräber ihrer in deutscher Kriegsgefangenschaft gestorbenen Kameraden besuchen und am Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz niederlegen. Dann werden sie von Botschafter von Ribbentrop empfangen und begrüßt werden.
(Urabtberiebt unserer Lsrliuer LebriktlsitunK)
Berlin, 15. Juli.
Nachdem bereits im Juni eine Abordnung deutscher Frontkämpfer einen Besuch in England gemacht hat, begrüßte die Bevölkerung der Reichshauptstadt die englischen Gäste mit besonderer ehrlicher Freude. Hinter diesem Gruß steht das ganze Deutschland. Denn auch bei uns besteht die Ueberzeugung, daß die Fühlungnahme zwischen den Frontkämpfern ein wirksames Mittel ist, eine Brücke zwischen den Nationen zu schlagen, die einstmals einander gegenüberstanden. Gerade bei den Frontkämpfern ist jene Gesinnung besonders ausgeprägt, die den Krieg um des Krieges willen ebenso scharf wie den internationalen Pazifismus ablehnt und die statt dessen einen ehrlichen Frieden und eine freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Völkern im Sinne der vom Führer und Reichskanzler vertretenen Politik anstrebt. Daß eine solche Politik nur auf dem Boden der Gleichberechtigung möglich ist, dafür hat niemand besseres Verständnis als die Frontkämpfer, die in der Kriegszeit den Gegner nicht nur bekämpften, sondern auch achten gelernt haben.
Der Besuch der englischen Frontkämpfer dient jedenfalls nicht dem Zweck, offizielle politische Abmachungen zu treffen, sondern er dient der Forderung gegenseitiger Hochschätzung und der Verständigung. Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, und der englische Kronprinz haben dieser Annäherung der Frontkämpfer erfolgreich vorgearbeitet. Sowohl in England wie in Deutschland stehen heute ehemalige Frontkämpfer in entscheidenden Stellen des Staates. Der Führer und seine nächsten Mitarbeiter sind Frontkämpfer, und auch der englische Außenminister sowie der in der englischen Außenpolitik vielgenannte Minister Eden haben den Krieg an der Front mitgemacht. Durch das deutsch-englische Flottenabkommen ist zwischen England und Deutschland der politische Boden weitgehend bereinigt; es ist daher eine besonders wichtige und vielversprechende Situation, in der die englischen Gäste nach Deutschland gekommen sind, um die moralische Annäherung der beiden Völker weiter fördern zu helfen.
Neue Unruhen in velfast
London, 15. Juli.
In Belfast (Irland) ist es zu neuen schweren Zusammenstößen politischer Gruppen gekommen,, bei denen Militär und Panzerwagen eingesetzt werden mußten. Zwei Personen wurden so schwer verletzt, daß sie im Laufe der Nacht starben. Die Unruhen gehen auf die Feindschaft der nationalkatholischen Iren gegen die englandfreundlichen protestantischen Iren zurück.
stutodus-Unglück in velgien
Brüssel, 15. Juli.
Ein Autobus, der 20 Personen aus der Umgegend von Antwerpen von einem Ausflug nach Baarlehertog (Holland) wieder in ihren Wohnort befördern wollte, stürzte m Turnhout bei dem Versuch, einem Radfahrer auszuweichen, in einen Kanal. 11 Personen, darunter der Wagenführer, wurden getötet, die übrigen 10 konnten gerettet werden.
holländisches Nugreug verungliicht
Amsterdam, 15. Juli.
Infolge Fehlstarts verunglückte Sonntag morgen 9.30 Uhr aus dem Amsterdamer Flughafen ein holländisches Verkehrsflugzeug. Von den 15 Passgieren blieben 13 unverletzt, während zwei Engländer ums Leben kamen. Von der Besatzung wurden vier Mann getötet, der Steward blieb unverletzt.
chinesischer Dampfer gekentert
Ueber vierhundert Todesopfer?
SHanghai, 15. Juli
Wie erst jetzt bekannt wird. ist am Freitag der Passagierdampser „Mauli" in der Nähe von Tinghai lHangtschou-Bucht) mit etwa 5N0 Passagieren an Bord, angeblich wegen Ueberbelastung, gekentert und gesunken Während die Schiffahrtsgesellschaft am Sonnabend Verluste an Menschenleben in Abrede stellte sind jetzt hartnäckig Gerüchte im Umlauf wonach über 100 Todesoofer zu verzeichnen seien. Die Schiffahrtsgesellschaft hat am Sonntag 10 Todesfälle bestätigt.
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Nulliger Nationalfeiertag in frankreich
Mesige VeteMgung der Llnksgruppen / Verfall für öle nationalen Verbände
Paris, 15. Juli.
Die politischen Ausmärsche anläßlich der französischen Nationalfeiertage, soweit sie in den verschiedenen Städten der Provinz im Anschluß an die Truppenparaden stattfanden, sind, nach den bisher vorliegenden Berichten, ohne jeden Zwi- schenfall verlaufen, mit Ausnahme von Limoges, wo eine Abteilung von Feuerkreuzlern und ehemaligen Frontkämpfern von linksstehenden Gegnern angegriffen wurden.
In Paris fanden in den Nachmittagsstuuden die Massenaufmärsche der Volksfront am Bastille- Platz statt. Die Feuerkreuzler und andere rechtsstehende Verbände waren gegen 16 Uhr am Denkmal des unbekannten Soldaten aufmarschiert. Die Beteiligung aus beiden Seiten war außergewöhnlich groß. Der starke polizeiliche Ordnungsdienst brauchte nicht einzugreifen, da die Leiter der Kundgebung von sich aus für die Auf-
„Lrste Schwalben" der Verständigung
Botschafter Francois-Poncet über die deutsch- französischen Beziehungen
Berlin, 15. Juli.
Der französische Botschafter in Berlin, Francois- Poncet, empfing in den Räumen der Berliner Botschaft anläßlich des französischen Nationalfeiertages die Mitglieder der französischen. Kolonie. In seiner Ansprache verwahrte sich der Botschafter gegen die Behauptung, daß Frankreich im Abstieg begriffen sei. Frankreich leide nur unter den Wehen des Neubaues und mache gegenwärtig eine jener Phasen durch, die im Laufe seiner Geschichte stets das Vorspiel eines neuen Aufschwungs gewesen seien.
„Unsere Hoffnung," fuhr der Botschafter fort,
Steuben-öesellschast ln vremen
Begrüßung auf dem LlogS-vahnhof / heute empfang durch den Senat
Am Sonntagabend trasen die mit Dampfer „Berlin" ihr Vaterland besuchenden Mitglieder der amerikanischen Steuben-Gesellschast in Bremen ein und wurden im Lloydbahnhos kurz begrüßt.
Es sind über 76 Deutsch-Amerikaner die zu einer Deutschland-Reise herüberkamen Die deutschstämmigen Gäste wurden durch Lloyddirek- tor Schlingel empfangen, der seiner Freude darüber Ausdruck gab, die Grüße des NDL. überbringen zu dürfen Zum er st?n Male kämen die Gäste mit der St.'uben-Eesellichaft, um d a s neue Deutschland zu sehen. Zweifellos kämen sie mit großen Erwartungen und würden die Augen offen halten. Die Verbindung zwischen Deutschland und Amerika aufrecht,zuerlmlten sei die schönste Aufgabe der Steuben-Gesellschaft. Wie wäre sie besser zu erfüllen als durch persönlichen Besuch? Es könne versichert werden, daß die Vereinigten Staaten in Deutschland mit den größten Sympathien angesehen würden. Unser Vaterland brauche Freund«, die an den tiefen und echten Friedens
willen Adolf Hitlers glauben, Hier liege die Mission der uns nun besuchenden Deutsch Amerikaner, die sie zweifellos glänzend erfüllen würden. Es sei zu wünschen, saß sie sich wohlsllhlen im Mutterlande, und was der Lloyd für sie tun könne, iolle geschehen,
Der Präsident der Gesellschaft, Hoffmann antwortete aus das herzlichste Es' sei jetzt nicht der Augenblick. Näheres über die Steubeu-Gesell- ichaft zu sagen. Die Gelegenheit dazu werde am Montag beim Empfang durch den Senat gegeben sein.
Ferner sprach der Reisebegleiter der Gesellschaft. Frank Key sei. den Dank an den Lloyd aus für die überaus vorzügliche Betreuung der Gäste, Wenn überall so tüchtiqe Männer vorhanden wären wie auf Dampfer .Berlin", dann hätten die deutschen Schiffe eine große Zukunft l Die Mitglieder der Gesellschaft würden nun mit offenen Augen reisen und wahrheitsgemäß in Amerika sagen, was sie gesehen hätten!
—b.
abziehenden Feuerkreuzkolonnen stimmten ein in den Ruf: „Frankreich den Franzosen!"
Die Truppenschau in Paris vor dem Präsidenten der Republik und den Mitgliedern der Regierung hatte eine riesige Menge angelockt. Die Militärattaches zahlreicher Länder wohnten in Uniform dem militärischen Ausmarsch bei, währenddessen mehr als 600 Flugzeuge in sieben Ee- schwaderkolonnen über der Hauptstadt kreuzten.
Neues Ministerium in Frankreich r
Paris, 15. Juli
„Le Jour" hält es nicht für ausgeschlossen, daß demnächst ein besonderes Ministerium geschaffen würde, das sich mit sämtlichen die französischen Besitzungen in Rordasrika und Syrien betreffenden Fragen zu beschäftigen hätte. Der Mittelmeer- und Nordafrikaausschuß, der gegenwärtig in Paris tag«, so betont das Blatt, in nächster Zeit wichtige Entscheidungen zu treffen haben.
Den Wien Sst-Komeraden von NemsSorf
Der Stabschef der SA. erläßt folgenden Nachruf: Nunmehr sind die in treuer Pflichterfüllung an ihrer Arbeitsstätte in Reinsdorf so jäh aus dem Leben gerissenen neun SA.-Männer einwandfrei festgestellt. Es sind dies: Rottenführer Wilhelm Voigt, Reitersturm 2/37, SA.-Mann Anton Siebold. Sturm 5/R. 72, SA.-Mann Otto Vellrich, Sturm 1/R. 72, Rottenführer Otto Pannier, Sturm 2/20, SA.-Mann Felix Koellner, Sturm 9/20, Oberscharführer Hermann Ereiner-Perth, Sturm 8/20, Truppführer Willi Müller-Sachs. Sturm 8/20, SA.-Mann Max Neumann, Sturm 15/20 und SA.-Mann Paul Torger. SZ. III/20.
Auch sie starben, damit Deutschland lebe. Im Sturmbann Horst Wessel werden auch sie weiterhin im Kamps um Deutschland mit uns marschieren.