7:z. '"Ml
Klasse
Sii
parleiamtl.Iageszeitung der
Das flmtsblatt des Senats
EU' ,-M
HM
WK^^W
NationalsozialistenVremens
t Anzeiacn-Grundbreise: Die SS-raw-Zeile im Anzeigenteil 12 Rps.. die 70-nrm»Zeile im Texttetl 7b Apf.
^ I Ermäßigte Grundpreise (für klein« Anzeigen, Famillenanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen laut
1 8 H ! Preisliste 4. (Nachlatzstassel 0.) Für «"zeig," durch Fernsprecher keln- G-wähv A^
» ^ ^ E Sprechzeit: Verlag werktäglich von 12—13 Uhr: Schriftleituna Dienstag bis Freitag von 12 /»—13 /, Uhr.
Kr. 2Z6 / Z. Jahrgang
Menslag, 2?. ssugusl
kinzelpreis <5 Npf.
Mussolini droht mit völkerbundsausttitt
i den Mi-nn,
-nnschast«, ^ Wemt «nl
derney
-SiM- T«'
ntag M »M b«, smal üb« der Ei, lrt gelung, m. Die asm noch i
iritten Fritz!» n. Fritzen K. rmeneinzel p >artem Kmim n-Bremen. P. r im Herrch ier-Stuttgait- el waren Fii iisi-Haniiooii msburg-tza» ich. Das Di° ae/Frl. Balsa» r Boinein»
nberg
m Wkliid ,ewicht tislO lnuten «n>IP b Vogedurch ltzuna aas li» gte LuhttOl«! chied «dinM ig Freil« l» ichten L-, »n> Lehner iesiO Eqterho!! «ü mit s§ six , Uebergeloih»
ortvereins
-.NZ»
E, 7-iS-
w e rH^ieNS ,eyh«r-s ° Kt>-
, ,,
e Ä in 0" S, d„ -usen
a d"- war^ ükainpi
iterer
„lede Nation, die Sanktionen gegen Italien anwendet, wird auf die bewaffnete Segnerschaft Italiens stoßen"
Unsvr Vogesspivgvl
In einem Interview mit Ward Price drohte Mussolini mit dem Austritt Italiens aus dem Völkerbund.
Amerika richtete eine scharfe Protestnote an die Sowjet-Union.
Die englische Regierung nimmt zurzeit militärische Verstärkungen für Malta und Aden vor.
Der Danziger Senatspräfideut Greiser gab einen Ueberblick über die Innen- und Anßen- politik Danzigs.
Der Führer nahm in Kiel an dem Artillerie- schießen der Kriegsmarine teil.
Auf Anordnung von Dr. Leg wird eine Reorganisation der DAF.-Presse durchgeführt.
In Berlin begann wiederum ein Deoisen- schieberprozeh gegen den katholischen Nedemp- toristen-Orden.
Senator Bernhard forderte auf der Export, handelsbörse in Leipzig zur Zusammenarbeit in der Ausfuhr aus.
Gut Hohehorst wurde von der Bremer Landesbank an die Reichsumsiedlungsgesellschaft m. S. H. verkauft.
Vor führet in Kiel
Kiel, 27. August.
Der Führer und Reichskanzler begab sich am Montag früh im Flugzeug nach Kiel, um an dem mehrtägigen Artillerieschietzen der Kriegsmarine teilzunehmen. Auf dem Flughafen Kiel-Holtenau wurde der Führer vom Reichkriegsmiin-iister Generaloberst v. Vlom- Lorg, dem Oberbefehlshaber der Reichsluftwaffe, General der Flieger Göring, dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Admiral Dr. h. c. Raeder dem Oberbefehlshaber des Heeres, General v. Fritsch, dem Kommandierenden Admiral der Mavinestation der Ostsee, Vizeadmiral Albrecht, dem Kommandeur des X. Armeekorps, Generalleutnant Knochenhauer, dem Befehlshaber im Lu-ftkreis VI.. Generalleutnant Zander, empfangen. Ferner hatten sich auf dem Flughafen der Gauleiter von Schleswig-Holstein. Staatsrat Lohse, SA.-Gruppenführer Meyer-Quade und andere führende Männer des Staates und der nationalsozialistischen Bewegung eingebunden.
Nach dem Abschreiten der Front der Ehrenkompanie begab sich der Führer an Bord. Die Flotte ist bereits am frühen Morgen ausgelaufen.
Kille für die Küstenschiffahrt
Bremen, 27. August.
Um der Küstenschiffahrt zu helfen, find in Anerkennung der Notwendigkeit der Modernisierung der Küstenflotte Mittel bereitgestellt, aus denen Reichszuschüsse zu Jnstandsetzungsarbeiten (insbesondere für Motorerneuerung) bei den Küsten- seglern gewährt werden. Andere Schisfsarten und Neubauten von Küstenseglern können, wie wir von der Behörde für Schiffahrt, Handel und Gewerbe ersahren, zur Zeit nicht berücksichtigt werden. In Aussicht genommen ist, daß Reichszuschüsse von 30 Prozent der Gesamtkosten gewährt werden, und zwar bis zum Höchstbetrage von 7800 RM., d. s. 30 Prozent eines Gesamtaufwandes für Instandsetzungen von 25 WO RM. Neben dem bare« Neichszuschuh werden die früheren Zinsver- giitungsbeträge nicht mehr gewährt. Im übrigen gelten für die Zuschutzgewährung die bisherigen Grundsätze, die dem Verband der Küstenschiffahrt und den Firmen bekannt sind.
DieAnträgefür Küstenschiffer, die im bremischen Staatsgebiet ihren Wohnsitz haben, find bei der Behörde für Schiffahrt, Handel und Gewerbe, Bremen, Stintbrücke 5, einzureichen. Die Entscheidung über die Anträge trifft der Reichs- und Preußische Verkehrsminister. Bei sämtlichen Anträgen muß nachgewiesen werden, daß die Finanzierung der restlichen 70 Prozent gesichert ist.
Johann-Loffel-Straße in Jener
Jener, 27. August.
Anläßlich des Kreistreffens des Kreises Fries- land der NSDAP in Jener fand die Einweihung der neuen Siedlung durch den Eauleiterstellvertre- ter, Ministerpräsident Ioel, Oldenburg, ltatt, der den drei auf dem Siedlungsgelände nn Bau befindlichen Straßen die Namen von drei alten nationalsozialistischen Kämpfern gab, und zwar wurden sie benannt: Heinrich-Eichler-Straße (nach einem der ältesten Oldenburger Nationaliozm- i'sten, dem späteren Oldenburger Landtagsprast- denten H. Eichlers, Johann-Eossel- Straße nach dem von Rotfront ermordeten Bremer SA.-Manu und Lüchtenborg-Stratze nach dem nn Münsterland in der Kampfzeit ermordeten nationalsozialistischen Kämpfer.
London, 27. August.
Mussolini hat sich dem bekannten Sonderberichterstatter der „Daily Mail", Ward Price, gegenüber zur Sanktionsfrage geäußert.
Mussolini sagte: Wenn in Genf Sanktionen gegen Italien beschlossen werde», dann wird Italien sofort den Völkerbund verlasse». Unmißverständlich sollte begriffen werden, daß jeder Staat, der Sanktionen gegen Italien anwendet, der bewaffneten Feindschaft Italiens begegnen wird. Wie der Korrespondent ergänzend dazu bemerkt, unterscheide dabei Mussolini zwischen moralische», wirtschaftlichen und militärischen Sanktionen. Eine moralische Sanktion, z. B. in Form eines Tadel-Votums in Genf, würde mit dem Austritt aus dem Völkerbund beantwortet werden.
Einer Blockade italienischer Häfen oder der Schließung des Suez-Kanals würde nach Mussolinis Worten mit allen Streitkräften Italiens
zu Lande, zu Wasser und in der Luft Widerstand geleistet werden.
Eine Schließung des Suez-Kanals würde er als einen Bruch des Versailler Vertrages betrachten, denn das Statut des Kanals sei in diesem Vertrag eingeschlossen worden.
Ueber die Haltung Italiens gegenüber der Session des Völkerbundsratos am 4. September sagte Mussolini: Ich werde eine Delegation zu dieser Ratssitzung schicken, um der Welt den Standpunkt Italiens klar darzustellen. Unsere Sache wird durch Dokumente und Photographien unterstützt werden.
Ich werde sogar eine Kiste mit Büchern schicken, einschließlich eines Buches von Lady Simon, worin die barbarischen und sklavenhälterischen Gewohnheiten der Abessinier gekennzeichnet werden. (Es handelt sich um das Buch „Sklaverei",
dessen Verfasserin die Gattin von Sir John Simon ist.)
Wenn der Völkerbundsrat dieses Beweismaterial geprüft hat, werde ich den Völkerbund fragen, ob er gesonnen ist, Italien als auf gleichem Fuß mit Abessinien stehend zu behandeln, wenn er dies kann. Die europäischen Nationen sollten dem Beispiel der Vereinigten Staaten folgen und Italien in Frieden lassen, damit es seine Sendung erfülle. Die Pazifisten seien die schlimmsten Feinde des Friedens, denn sie wollten einen Streit über die ganze Welt verbreiten, der den begrenzten Charakter einer kolonialen Expedition habe, deren Zweck es sei, Ordnungineinem Lande zu schaffen, wo niemals Ordnung geherrscht habe. Italien werde nichts tun, um Zwietracht in Europa zu verursachen, aber andere müßten das gleiche Verantwortungsgefühl zeigen.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Neuregelung der Vfls-presse
In Zukunft 7» fachliche Schulungsblättrr
Die Presse der Deutschen Arbeitsfront hat aus Anordnung von Reichsleiter Dr. 2 ey eine grundlegende Neuordnung erfahren. Ab 1. Oktober gibt die DAF. 73 verschieden fachliche Schulungsblätter heraus. Jedes Eiuzelmitglied der Deutschen Arbeitsfront hat unter diesen 73 Fachzeitungen, die in Zukunft kostenlos einmal monatlich durch die Post den Empfängern zugestellt werden, die frei« Wahl. Niemand ich gezwungen, ein bestimmtes Blatt zu wählen, vielmehr kann jeder Volksgenosse das Blatt wählen, das in seine» Beruf schlägt und das ihn interessiert. Die Bestellungen zum 1. Oktober müssen bis spätestens 22. September bei dem zuständigen Briefträger erfolgen. Die Arbeitsfront verteilt an alle Mitglieder ei» Verzeichnis aller 73 Zeitschriften mit beigefügtem Bestellschein.
Der Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Dr. Ley. hat im Zuge der Neuordnung der DAF.-Presse Anordnungen getroffen, aus denen u. a. die zukünftige Einteilung der DAF.-Pressg hervorgeht. Danach wird es bei der DAF. in Zukunft vier Gruppen von Presseerzeugnissen geben: 1. Die politisch-weltanschauliche Presse. Sie umfaßt die beiden halbmonatlich erscheinenden ' Zeitschriften „Arbeitertum" und „Aufbau", die zum Preise von 10 Pfennig pro Stück an die Mitglieder der Vetriebsgemeinschaf- ten 1 bis 16 bzw. 17 bis 18 über besondere Vertriebs- und Auslieferungsstellen vertrieben werden. 2. Die Fachpresse. Hier handelt es sich um die erwähnten 73 fachlichen Schulungs- blätter, die monatlich erscheinen und jedem Mitglied der DAF grundsätzlich kostenlos zustehen. Das Mitglied bestellt sein Fachblatt bei seinem Postamt bzw. Briefträger bzw. Zeitschriftenhänd- ler und entrichtet an diesen einschließlich Zustellgebühr einen Betrag von vierljährlich 30 Pfennig gegen Quittung, der ihm bei der nächsten Beitragszahlung angerechnet wird. 3. Die Mitteilungsblätter. Neben der Fachpresse gibt jede Reichsbetriebsgemeinschaft halbmonatlich noch ein Mitteilungsblatt heraus, das nur der Unterrichtung der DAF.-Walter einschließlich der Vertrauensräte dient. Ihre Verteilung geschieht durch Postzeitungsgutversand an die Kreis- bzw, Ortsbetriebsgemeinschaften, die für Weiterver- teiluna an die DAF.-Walter sorgen. 4. Die Werkzeitungen. Sie bilden einen wesentlichen Bestandteil der Presse der DAF- Werkszeitungen sind nach Möglichkeit in allen Werken mit mehr als 800 Eefolgschaftsangehöriaen zu schaffen. Sie werden kostenlos an die Eefolg- schaftsangehörigen abgegeben und stehen unter einheitlicher Leitung.
Wie der Leiter des Presseamtes der DAF., Hans Vi alias, in einem Artikel im Jndie u. a. , schreibt, ist die Neuordnung der Presse der Deutschen Arbeitsfront das Ergebnis einer umfangreichen Vorbereitungsarbeit, die sich auf Monate ' hinaus erstreckte. Die Mitteilungs- und Fachblätter der Deutschen Arbeitsfront haben eine gemeinsame Auflage von rund 13 Millionen Stück. Bei der Neuordnung waren u. a. folgende Gesichtspunkte maßgebend:
1. Nach dem Willen des Reichsleiters der Deutschen Arbeitsfront Pg. Dr. Ley soll jedes Mitglied der Deutschen Arbeitsfront Anspruch auf kostenlose Lieferung eines fachlichen Mitteilungsblattes haben, das in erster Linie der fachlichen und beruflichen Schulung aller Mitglieder der DAF. dienen soll. Deshalb ist die Neuregelung so getroffen worden, daß für jede größere Berufsgruppe ab 1. Oktober ein bestimmtes Blatt vorhanden ist.
2. Es hat sich in den letzten zwei Jahren gezeigt, daß die Belieferung der Mitglieder der DAF. mit den Mitteilungsblättern bezw. Fachblättern durch die Organisation naturgemäß nicht so funktionieren konnte, als es bei einem direkten Vertrieb der Blätter über die Post an jedes einzelne Mitglied der Fall sein kann Da jedoch die Deutsche Arbeitsfront Wert darauf legt, auch in bezug auf die Belieferung ihrer Blätter dem deutschen Arbeiter das Beste zu geben, werden ab 1. Oktober alle Blätter der Deutschen Arbeitsfront durch die Post geliefert
3., Selbstverständlich ist sich die Deutsche Arbeitsfront darüber klar, daß die Mitteilungsblätter der DAF bisher einen wesentlichen Faktor der politischen Aufklärung und Unterrichtung ihrer Mitglieder dargestellt haben Diese wird daher auch im Nahmen der neuen fachlichen Schulungsblätter der DAF weiter durchgeführt werden.
4. Die bisherigen Mitteilungs- und Fachblätter der DAF. haben zum Teil eine sehr weit zurückliegende Tradition. Die Deutsche Arbeitsfront beabsichtigt nicht, diese Blätter, die dem einzelnen Volksgenossen lieb und wert geworden sind, verschwinden zu lassen, sondern hat sich bemüht, ihre Tradition durch Beibehaltung der alten Titel weiterzuführen.
ssmerltzanWe Protestnote an Moskau
Segen kinmlschung in inneramerikanifche flngelegenliellen / kine eindringliche Warnung
London, 27. Angnft.
Reuter meldet aus Washington: Der amerikanische Botschafter Bullitt in Moskau hat dem stellvertretenden Sowjetkommissar des Aeußern eine Note überreicht, in der nachdrücklich dagegen Protest erhoben wird, daß sich bei dem 7. Kongreß der Kommunistischen Internationale aus sowjet- russtschem Gebiet Vorkommnisse abgespielt hätten, die eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten bedeuteten. Die Note erhebt „den allernachdrücklichsten Protest gegen diese flagrante Verletzung des Versprechens, das am 16. November 1833 von der Regierung der USER. hinsichtlich der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten gegeben worden ist."
Der damalige Brief Litwinows an den Präsidenten Roosevelt wird in ungekürztem Wortlaut wiedergegeben. Die Note verweist besonders auf das Versprechen Litwinows, nicht zuzulassen, daß sich auf dem Gebiet der Sowjetunion irgendeine Gruppe bilde, aufhalte oder betätige, deren Ziel der Umsturz oder die gewaltsame Aenderung der politischen oder sozialen Ordnung in dem Eesamt- gebiet der Vereinigten Staaten oder einem Teil davon bilde.
Die Note sagt: „Das amerikanische Volk nimmt die Einmischung fremder Länder in seine inneren Angelegenheiten außerordentlich übel auf. Die amerikanische Regierung erachtet die sorgfältige Erfüllung des Versprechens der Nichteinmischung als wesentliche Vorbedingung für die Aufrechterhaltung normaler freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken.
Den Vereinigten Staaten würde es an Offenheit mangeln, wenn sie nicht freimütig erklärten, sie sähen die ernstesten Folgen voraus, wenn die Sowjetunion nicht willens oder außerstande sei, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Handlungen zu verhindern, die im Widerspruch stehen zu dem feierliche« Versprechen, das den Vereinigten Staaten gegeben worden ist". Die Note schließt mit der War
nung, die Fortdauer der Einmischung in die inneren Angelegenheiten des amerikanischen Volkes durch die Sowjetunion würde die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Völkern der beide« Länder unvermeidlich verhindern.
Newyork, 27. August.
Mit großen Schlagzeilen bringen die Morgenblätter den Protest der amerikanischen Regierung gegen die Sowjetpropaganda, wobei sie auf die Folgen hinweisen, die sich aus einer Fortsetzung der kommunistischen Machenschaften in den Bereinigten Staaten ergeben könnten. In einem Leitartikel führt „Newyork Times" aus: Angesichts der zurzeit in Amerika herrschenden Empfindlichkeit
Mrshtliericckit unserer Lerliner Lclirikileitungl Xr. Berlin, 27. August.
Der scharfe Protest, den die Regierung der Vereinigten Staaten in Moskau wegen der kommunistischen Umtriebe in Amerika eingelegt hat, ist ein neues Zeichen dafür, daß die Gefahr sowjetisti- scher Propaganda, gegen die in Deutschland schon längst in wirksamster Form Front gemacht worden ist, allmählich auch in anderen Ländern erkannt wird. Allerdings hat man in Amerika in jüngster Zeit auch eine auffallende Häufung von Zwischenfällen und empfindlichen Störungen der Ruhe und Ordnung beobachten müssen, die unverkennbar auf kommunistische Wühlereien zurückzuführen waren. Man wird in Moskau wahrscheinlich wieder versuchen, die Verantwortung für derartige Vorgänge abzulehnen und den berühmten äußerlichen Trennungsstrich zwischen Sowjetregie- rung und Weltkommunismus zu ziehen. Aber nach den Proklamationen des letzten Moskauer Kongresses der Komintern, der sich selbst als den Generalstab der Weltrevolution bezeichnete, und nach den Aufklärungen, die im Zusam-
gegenüber der roten Propaganda und Verschwörung könne die Regierung sicher sein, daß ihre feste Haltung gegenüber Moskau allgemeine Unterstützung finden werde.
Nun auch Japan!
Tokio, 27. August.
Nach einer Mitteilung der halbamtlichen Nachrichtenagentur Rengo hat die japanische Regierung auf Grund eines Berichtes ihres Botschafters die Absicht, in ähnlicher Weise wie die Vereinigten Staaten bei der Sowjetregierung Protest wegen vertragswidrig er Tow- jetpropaganda einzulegen.
menhang mit diesem Kongreß über die untrennbare Einheit zwischen der Sowjetregievung und der Kommunistischen Partei, die beide dem Polit- Bllro unterstehen, überall verbreitet worden sind, dürfte es den Moskauer Drahtziehern schwerlich gelingen, mit solchen fadenscheinigen Erklärungen noch weiterhin Glauben zu finden.
Wenn man in Amerika unter dem Einfluß der gegen Deutschland gerichteten Agitation zunächst eine Zeitlang den Agenten Moskaus einen recht weiten Spielraum ließ so scheint man jetzt doch erkannt zu haben, wie sehr man sich bei einem solchen Verhalten ins eigene Fleisch schneidet. Der amerikanische Protest ist ein neuer Beweis dafür, daß Deutschlands Einstellung gegenüber den kommunistischen Bestrebungen d i e richtige ist, und es bleibt nur zu bedauern, daß in anderen Ländern, wie vor allem in Amerika und m Frankreich, die Anerkennung dieser Tatsache sich nicht eher durchsetzte, als bis man drüben durch eigenen Schaden klug zu werden beginnt.
krneute rote Ketzpropaganda
Newyork, 27. August.
Bei den Manöver» des 3. Armeekorps in Penn- sylvanien, über die vor einigen Tagen berichtet wurde, hat sich ein Zwischensall ereignet, der die Dreistigkeit beweist, mit der die Kommunisten in den Vereinigten Staate» neuerdings ihre Hetzpropaganda durchführen.
Ein Flugzeug, das zwar die Farben, aber nicht die Abzeichen der amerikanischen Heeresflugzeuge trug, warf über dem Lager des 3. Armeekorps in der Nähe von Jndiantown Gap (Pennsylvonien) Flugschriften ab. deren Inhalt von Offizieren als kommunistisch bezeichnet wurde.
slottenrusammen;ietiung in flmerika
Washington, 27. August.
Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, hat der amerikanische Admiralstab beschlossen, angesichts der unsicheren weltpolitischen Lage, das Ausklärungsgeschwader der Flotte nach Beendigung der Flottenmanöver des Jahres 1836 nach den Gewässern des Atlantische» Ozeans zu beordern. Die Schlachtslotte soll im Pazifik stationiert Vleiben. Es ist beabsichtigt, beide Flotteneinheitcn in der Nähe des Panama-Kanals zu konzentrieren, um ihre Bereinigung jederzeit gewährleisten zu können.
Keine Wintersahrtcn der „Normandie". Nach einer Meldnna der Viberte" ai,S Le Snvre befindet sich der sränzi'sische Niesendampier . Normandie" nicht ank dem Winlerlohrplan seine, Reederei l»r wird seine legte die-jährige Amerika Reife in der zweiten Oktoberhälst, auSsiihren, Im Winter soll daS Schiff neuerlich überholt werden.
rato: Sakvrl 8.
Hosen mit seiner xaoren llmxebnnx stebt bereits völlig im beleben Ser xroöen italienischen Kavöver
WW8
...
M'M'
„Veutschlands kinstellung die richtige"