Ausgabe 
(21.8.1935) Nr. 230
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parteiamtl.Iageszeitung der

Das Amtsblatt des 5enats

NationalsozialislenVremens

der Lreien fjansestadt Dremen

Bremer ^öiiung er^cheinl täglich (auch Montags). Monatsbezua: RM 2 30 elnlciil 30 Lr-H di- B°st NM 2 SN -inschl Ueb°rwei!ungzgebNhr -usschlH^toesMgeld. Der

latiichten. Pvstsch^ Hnmchurg 172 72. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung oder Ersatz ^.-Eauoe-lag W°,er-Ems E. m. b. H., Bremen. Am Eeeren 6-8 / Ansprechet

Nc. r;o / r. Jahrgang

1 S Z 5

Mittwoch, 21 . pugust

Ainelaen-Grundvreise: Tis S2-n>m,Aeile im Anzeigenteil 12 Rps. die 7g>rnm.stei>itm Textteil 7b Rps.

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kinzelpreis 15 Npf.

Vem frieden dient das graue Kleid.

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An der Wiege des nationalsozialistischen Arbeitsdienstes / keichsarbeitssichrer lzierl gibt Kückblick und Ausblick

Onssr lagssspisgel

In Berlin ist man einer jüdischen Fälschung des SchwedenfilmsPetterson und Bendel" aus die Spur gekommen.

Die englische Presse vergleicht die durch den Abbruch der Pariser Konferenz entstandene Lage mit den Augusttagen von 1914.

DieMidgard" ist mit der Hugo Stinnes GmbH. in MLlheim durch eine» Jnteressen- zemeinschaftsvertrag in noch engere Bezie­hungen getreten.

Die Hansa-Linie wird einen Teil ihrer bis­her in der La-Plata-Fahrt beschäftigten Schisse der Hamburg-Süd in Zeitcharter überlassen.

Der Bremer Vulkan in Vegesack konntp neue Erohaufträge hereinnehmen.

Das Großseuer in der Berliner Funkaus­stellung forderte nach dem amtlichen Schluß­bericht 2 Tote und 26 Verletzte.

Bei einem Untergrundbahn-Ban in Berlin ereignete sich ein schweres Einsturzunglück.

NuMrage an die veamlen

Kr. Berlin, 21. August.

Der Reichs- und Preußische Minister des Innern Hat einen Runderlaß herausgegeben, der an die üeichsstatthalter und die übrigen in Betracht kom­menden Dienststellen des Reiches uns der Länder die Aufforderung richtet, alle Be­amten des Reiches und der Länder bis M 1. Oktober 1938 mit Bezug auf ihren Diensteid zu einer Erklärung zu veranlassen, welchen Beamtenvereinigungen sie in der Nachkkriegszeit angehört ha- den und noch angehören, und zwar gleich- gültig, ob sie auf berufsethischer, beamtenpoliti- scher, beamtenwirtschaftlicher, konfessioneller oder sonstiger Grundlage beruhen. Die Erklärung ist zu den Personalakten zu nehmen. Folgerungen aus diesen Erklärungen werden vorläufig nicht gezogen werden.

Dessau, 21. August.

Das reizvolle Residenzstädtchsn Dessau prangt im Schmuck der Fahnen des neuen Deutschland. Vor dem Kaiserhof stehen stramme Arbeitsmän­ner mit geschultertem Spaten als Ehrenposten. Mit klingendem Spiel und frohem Singen ziehen Abteilungen des Arbeitsdienstes hinaus nach Groß-Kühnen. Der Anlaß dieses Feiertages, an dem ganz Dessau teilnimmt und zu dem der Him­mel den schönsten Sonnenschein beigesteuert hat, ist die dreijährige Wiederkehr des Ta­ges, an dem im Schloß von Kühnau, dem alten Herzogsitz, der damalige Beauftragte der NSDAP. für den Arbeitsdienst, Oberst a. D. Hierl, vor den Gaufachwaltern der NSDAP. für Arbeitsdienst in begeisternder Ansprache die Idee desstaat- lichen Arbeitsdienstes auf der Grund­lage derallgemeinen, gleichen Arbeitsdienstpflicht für alle jungen Deutschen" verkündet hat.

Der Tag von Groß-Kllhnau begann mit einer Begrüßung derjenigen Arbeitssllhrer, die an der

Tagung vom 20. August 1932 an der gleichen Stelle teilgenommen hatten, durch den Reichs­arbeitsführer. Daran schloß sich die eigentliche Feierstunde auf dem Hof des Schlosses, wo im Rechteck die Ehrenabteilungen aus den Grup­pen des Arbeitsgaues 13 mit dem Spielmanns­und Eaumusikzug, die Fahnenabordnungen aller 30 Gaue des Reiches und Abordnungen der ehe­maligen Kühnauer und Hammersteiner, des Ar­beitsdankes und des weiblichen Arbeitsdienstes aufmarschiert waren. Nachdem der Reichsarbeits- sllhrer die Front der Abordnungen abgeschritten hatte, leitete dieHeroische Ouvertüre" von Her­mann Schmidt den Festakt ein. 1700 Arbeitsmän­ner sangen wuchtig das Lied der Werksoldaten.

Staatsminister Freyberg, der als anhaltischer Ministerpräsident mit dem Reichsarbeitsfiihrer und dem Gauleiter Loeper die erste Stammab­teilung und die erste Führerschule des national­sozialistischen Arbeitsdienstes Wirklichkeit werden ließ, überreichte 45 der damaligen Teilnehmer

der Tagung ein Erinnerungszeichen in Silber, während es der Reichsarbeitsfiihrer und Gau­leiter Loeper in Gold erhielten.

Den Höhepunkt der Feierstunde brachte dann die Ansprache des Reichsarbeits- sührers Hierl. Der Reichsarbeitssührer gab zunächst einen geschichtlichen Rückblick. Entgegen der Auffassung der Systemregierung, die den Freiwilligen Arbeitsdienst lediglich als produktive Erwerbslosensiirsorge behandelte, betrachtete der Nationalsozialismus den Freiwilligen Arbeits­dienst ausschließlich als Vorstufe und Vorschule für die Allgemeine Arbeitsdienstpflicht und die Allgemeine Arbeitsdienstpslicht als die große Schule des Volkes zur Erziehung zu national­sozialistischer Arbeitsaufsasfung und national­sozialistischer Weltanschauung. Hier standen sich zwei l ffassungen gegenüber, zwischen denen es keinen Ausgleich gab.

(Fortsetzung auf Seite 2)

.So ernst wie Im siugusi ISI4'

Vesttirzt eilen die englischen Kabinettsmitglieder nach London

Lo K-n, 21. August.

Die Aeußerungen der Morgenpresse lassen kei­nen Zweifel daran, daß die Lage als ungemein kritisch betrachtet wird. Der politische Korrespon­dent desDaily Telegraph" sagt, es werde zu­gegeben, daß 'die Frage der Sanktionen jetzt in den Vordergrund getreten ist.

Der diplomatische Korrespondent desDaily Telegraph" berichtet aus Paris, die kleineren Staaten, besonders die skandinavischen Länder, würden wahrscheinlich in Genf auf energisches Vorgehen drängen, um Italien an dem geplan­ten Kurs zu verhindern. Die Fragen, denen sich das britische Kabinett gegeniibersehen werde, seien nicht weniger ernst als die vom August 1914.

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In Paris sei die Aeußerung getan worden: Soll die Welt einem Diktator erlauben, den ganzen Bau der Friedensorganisation, der durch Verträge mühselig errichtet worden ist, zu zer­stören, um seinen nationalen Ehrgeiz zu befrie­digen?" Der Korrespondent fügt hinzu, eine wich­tige Rolle spiele die militärische Stärke Großbritanniens. Mussolini sei der Mei­nung, daß das heutige England, verglichen mit der Macht Italiens, schwächlich geworden sei. Das Zögern Frankreichs, eine entschiedene Hal­tung gegenüber Italien einzunehmen, sei in hohem Maße auf solche Bedenken zurückzuführen.

Zu den Ausführungen des Barons Aloisi vor der französischen Presse bemerkt der diplomatische Kor- respondent desDaily Telegraph", was den Hin­weis auf.die Stresa-Front angehe, so sei nach Ansicht der britischen Abordnung der ganze Van der europäischen Sicherheit, dessen Eckstein das Ein­vernehmen von Stresa bilden sollte, durch die Er­eignisse der letzten Tage zerstört worden.

Der Zusammenbruch der Pariser Drei-Mächte- Konferenz hat den Ferien der britischen Minister ein jähes Ende bereitet. Es wird angenommen, daß auf der für morgen in Aussicht genommenen Sondersitzung des Kabinetts so gut wie alle Mi- nister zugegen sein werden. Die ersten Kabinetts­mitglieder, die nach London zurückkehrten, waren der Staatssekretär des Acußeren, Sir Samuel Hoare, und der Völkerbundsminister Eden. Sir Samuel Hoare hatte seine Rückreise von seinem Wohnsitz in Norfolk nach London in Sandringham unterbrochen, um dem König Vortrug zu halten.

Die Tagesordnung der nächsten englischen Ka- binettssitzung umfaßt folgende Punkte: Die briti- sche Politik auf der Ratstagung am 4. September; Ueberprllfung des Waffenausfuhrver­bots: Die Frage einer vorzeitigen Einberufung des Parlaments: Die weitere diplomatische Füh­lungnahme mit Frankreich und Italien.

Die Beratungen zwischen Eden und Sir Samuel Hoare dauerten den ganzen Tag über an. Bemer­kenswert ist, daß unter den Besuchern, die am Dienstag im Foreign Office vorsprachen, Sir Allsten Chamberlain und der australische Ober­kommissar in London, Bruce, waren. Macdonald erklärte vor seiner Abreise aus Lossiemouth, daß er für die nächste Woche alle Verabredungen ab- gesagt habe.

Es kann mit einiger Sicherheit gesagt werden, daß Frankreich und Großbritannien bei ihren Be­mühungen, eine Schlichtung herbeizuführen, in engster Fühlung miteinander bleiben werden.

Schlichlungsausschuft an der flrbett

Paris, 21. August.

Der italienisch-abessinische Schlichtungs- und Schiedsgerichtsausschuß ist am Dienstag zu seiner zweiten Sitzung zusammengetreten. Die Mitglie­der des Ausschusses beschlossen zunächst, den S. neutralen Schiedsrichter zu bestimmen, der im Falle von Meinungsverschiedenheiten notwendig werden könnte. Einstimmig wurde der griechische Gesandte in Paris, Politis, ausersehen.

Bevor in die eigentliche Aussprache eingetre­ten wurde, wiesen die beiden abessinischen Ver­treter darauf hin, daß die Fragen der interna­tionalen rechtlichen Verantwortlichkeiten durch den Beschluß des Bölkerbundsrates vom August 1938 so stark beschnitten worden seien, daß es heute unmöglich erscheine, das Problem juristisch zu erschöpfen. Angesichts der Schwere der Stunde zögerten sie aber nicht, ihren Kollegen ihre volle Mitarbeit in dem Rahmen zuzusichern, der ihnen augenblicklich gesteckt sei.

Beschleunigte Lruppenverschiffungen

Rom, 21. August.

Die Schwarzhemden-Abteilungen, von denen sich der Duce am letzten Wochenende in Süd­italien feierlich verabschiedete, haben nunmehr die Ausreise nach Ostafrika angetreten. Große Teile der beiden Divisionen23. März" und28. Oktober" schiffen sich täglich von Neapel aus ein. Die DampferLeonardo da Vinci" und Merano" sind bereits auf hoher See. Noch in dieser Woche sollenSaturnia",Atlanta" und Prinzipessa Giovanna" insgesamt 4000 Mann befördern. Anfang September werden sodann die großen Dampfer eingesetzt, die Italien von aus­ländischen Schiffahrtsgesellschaften käuflich erwor­ben hat. Dadurch wird es möglich sein, die Trup- penverladungen mit noch weit größerer Be­schleunigung als bisher vorzunehmen.

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2n einer Versammlung der Spitzen der faszistischen Partei nahm Generalsekretär Starace die Meldung der Mitglieder des Na- tionaldirektoriums der Partei und der föderalen Parteisekretäre entgegen, die erklärten, sich an dem kommenden Krieg gegen Abessinien aktiv zu beteiligen.

(Siehe auch Seite 2.)

wieder Provokateure am Werk

Plumpe Verdächttgung einer Ortsgruppe der NSOPP.

äsmlirnnä in klon Vunbausstellung

(Knskübittoks Lsriobtv im Innern äos Blattes)

k'otv: Zeksrl

l<r. Dortmund, 21. August.

Wie die Westfälische Landeszeitung berichtet, wurden in Kastrop-Rauxel, Stadtteil Eckern, handgeschriebene Flugblätter unter die Türen geschoben und verteilt, in denen gegen einen Metzger, einen Küster und den Sohn eines anderen Metzgers schwere Beschuldigungen erhoben wurden. Die Genannten, von denen die beiden ersten Katholiken sind, werden schwerster sittlicher Verbrechen bezichtigt. In den Flugblättern wird weiter behauptet, daß die Beschuldigten bereits dem Richter vorgeführt worden seien und daßdie Westfälische Landes­zeitung über die Verbrechen noch berichten" werde. Die Flugblätter sind unterzeichnet mit Die NSDAP." oderDie Ortsgruppe der NSDAP." oderDie Polizeiverwaltung".

Hierzu wird der Westfälischen Landeszeitung

von der Kreisleitung der NSDAP. eine Er­klärung übermittelt, in der es u. a. heißt:Ge­wissenlose Hetzer haben bei Nacht handgeschriebene Flugblätter verteilt, in denen bekannte katholische Geschäftsleute schwerer sittlicher Verfehlungen be­schuldigt werden. Hierzu stellt die Kreisleitung fest, daß weder von ihr noch von irgendeiner amt­lichen Parteistelle derartige Flugblätter herge­stellt und verbreitet worden sind. Die Be­hauptungen, dieser Flugblätter sind völlig aus den Fingern gesogen und entbehren jeder Grundlage. Wir kennen diese Metho­den politischer Volksverhetzung," heißt es dann weiter,durch die die Volksgemeinschaft unter­graben werden soll. Wir wissen aber auch, daß diese gewissenlosen Hetzer gefaßt werden und ihrer gerechten Strafe nicht entgehen. Die Ermittlungen der Politischen Leitung der NSDAP. zusammen mit der Staatspolizei sind im Gange."

Me walirliett liegt doch

Zum Internationalen Strafrechts- und Gefängnis» Kongreß in Berlin

8. blü. Der bisherige Verlauf des irr Berlin tagenden internationalen Strasrechtskongresses be­rechtigt zu der erfreulichen Feststellung, daß die Be- ratungen der Juristen und Verwaltungsmänner aus fast allen Staaten der Welt für die Förde- rung der vorurteilslosen Kenntnis natio­nalsozialistischer Rechtserneuerung von außerordentlich großer Bedeutung sind. Die Vertreter des Auslandes hörten aus berufenem Munde, welche hauptsächlichsten Ziele die Regie­rung des Dritten Reiches mit dem Umbau des deutschen Strafrechts verfolgt, und sie werden sich schon jetzt des Eindrucks nicht erwehren, daß die Presse ihrer Länder, entgegen jeder journalistischen Wahrheitspflicht, über das nationalsozialistische Reformwerk völlig tendenziös und irreführend be- richtete. Ja, die führenden Männer der strafrecht­lichen Praxis und Wissenschaft werden bald selber den Greuelmärchen von der Zerstörung jeder Rechtsordnung in Deutschland, von der Entthro- nung der Gerechtigkeit, entgegentreten können, überzeugen sie sich doch jetzt aus nächster Näh« davon, daß die Arbeiten am neuen deutschen Recht nicht der Störung, sondern einer nachahmenswer­ten F e st i g u n g der Rechtssicherheit dienen.

Daß die Kriminalität in Deutschland seit der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus nicht unwesentlich gesunken ist, trotz des hohen An­teils jüdischer Elemente am Verbrechertum, ist kein Zufall, vielmehr das Ergebnis rassehygieni- scher Wirkung der neuen Strafrechtsgrundsätze. In den Mittelpunkt der Rechtspflege ist als höch­stes zu schützendes Gut die Volksgemein­schaft mit allen ihren Lebensnotwendigkeiten gerückt, während dem Richter in der liberalistischen Epoche zugemutet wurde, selbst im Gewohnheits­verbrecher noch denunverletzbaren", so milde wie nur irgend möglich zu behandelnden Schützling der Gesetze zu erblicken. Was endlich, nach Jahr­hunderten strafrechtlicher Verirrungen, als uner­läßlich erkannt wurde, das ist die rücksichts- lose Ausrottung aller Gegner der von Adolf Hitler geschaffenen völkischen Lebensgemeinschaft. Ueberhaupt: abwei- chend vom abstrakten römischen Recht wird der Ein­zelne nicht mehr als isolierte Rechtsperson betrach­tet, nicht mehr als verhätscheltes, selbstherrliches Ich, sondern in seinen Beziehungen zu den engeren und weiteren Lebenskreisen, in denen er wirkt oder zu wirken hat. Die Gesamtheit der völkischen Ordnung ist so das wertvollste, vor jedem verbrecherischen Eingriff zu bewahrende Rechtsgut geworden. Wenn jetzt die Teilnehmer des Berliner Kongresses das deutsche Reformwerk in allen seinen inneren Zusammenhängen verstehen lernen, so wird das ein nicht nur ihnen selbst zu­gute kommender Gewinn der Tagung sein.

Nicht weniger wichtig und interessant wie die weltanschauliche Fundierung des neuen deutschen Strafrechts nach völkischen Gesichtspunkten dürfte für die Teilnehmer des Internationalen Straf­rechts- und Eefängniskongresses die Beobachtung sein, daß Deutschland Lei aller streng nationalen Eigenart seiner Kampfmatznahmen gegen das Verbrechertum die Zusammenarbeit mit anderen Staaten auf diesem Wirkungsfeld mit Eifer fördert. Der eindrucksvolle Appell des Reichsmintsters Dr. Frank zur Schaffung einer zwischenstaatlichen Antiverbrecherfront straft alle deutschunfreundlichen Behauptungen gewisser ausländischer Kreise, der nationalsozialistische Rechtsgedanke wirke innerhalb der Völkergemein­schaft als Fremdkörper und hemme die Ausmer- zung des internationalen Verbrechertums, vor aller Welt Lügen. Das Gegenteil ist der Fall: gerade die kompromißlose Sicherung der Volks­gemeinschaft vor ihren ärgsten Feinden, die Aus­räucherung aller Schlupfwinkel bolschewistischer Agenten und die Ausstattung des Richters mit übergesetzlichen Vollmachten gibt dem neuen Staat die Hände frei zur planmäßigen Be­kämpfung zwischenstaatlicher Rechtsbrecher. Und daß für das Hand-in-Hand-Arbeiten mit aus­ländischen Polizeistellen die Kenntnis fremder Rechtsnormen und der Austausch der Erfahrun­gen über ihre Anwendung nur förderlich sein kann. wird auch in Deutschland durchaus bejaht.

Eine besonders blühende Phantasie haben die Ereuelmärchendichter bekanntlich bei ihren