Ausgabe 
(3.9.1935) Nr. 243
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parteiamtl.Iageszeitung der Nationalsozialisten Vremens

Das Amtsblatt des Senats / der §reien bjansestadt vremen

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Nr. 24Z / Z. Jahrgang

Menslag, 5. September

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flusbruch der fein-seligkeiten in flbessimen?

seuerüberfall auf einen italienischen Wachtposten / die eingeborenen verlassen fluchtartig istre Viirser / Neuter meldet

den kinmarsch der italienischen Vorstut

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te verletzt würden. Auf abessinischer Seite ist Gewehren und Munition bevorstehen, deren Ve-

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Die Herbstüvungen des 8. Armeekorps find in vollem Gange.

Im Prozeh gegen devisenschiebende Pater wurden Zuchthausstrafen verhängt.

Reuter meldet den Einmarsch italienischer Truppen in Abessinien.

Englische Kriegsschiffe find in Haifa einge­troffen.

Die Deschimag ist bis 1837 voll beschäftigt. 2m 2uli verzeichneten die bremischen Häfen eine lebhafte Einfuhr.

Ein Mahnruf an die Hausfrauen znr Ein- kaussdisziplin ist vom Stabsabteilungsleiter des Reichsnährstandes ergangen.

Das Andenken des verstorbenen Bremer Heimatdichters Droste soll in allgemeinen Schulfeiern geehrt werden.

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Her süiirer an v. vlomberg

Berlin, 3. September

Der Führer hat dem Reichskriegsminister Ge­neraloberst von Vlomberg, folgendes Telegramm gesandt:Zu Ihrem ST*. Geburtstag sende ich Ihnen meine herzlichsten Grütze, verbunden mit den aufrichtigsten Wünschen für die erfolg­reiche Durchführung Ihrer grotzen Aufgabe und für Ihr persönliches Wohlergehen im neuch, Le­bensjahre. Adolf Hitler.7

Heule Versetzung der Königin flstrid

Brüssel, 3. September.

Ueber den Gesundheitszustand des belgischen Königs Leopold sind in den letzten Tagen die widersprechendsten Gerüchte verbreitet worden. Von unterrichteter Seite wird hierzu mitgeteilt, daß die Verletzungen, die der König bei dem Un­glück am Vterwaldstätter See davongetragen hat, leichter Natur seien. Dagegen sei der Kömg see­lisch so zusammengebrochen, datz sein körperlicher Zustand darunter gelitten habe.

In dem Programm für die Feierlichkeiten zur Beisetzung der Königin am Dienstag ist ausdrück­lich bemerkt, datz der König das Trauergefolge eröffnet, und zwar in Begleitung seines Schwa­gers, des Prinzen von Pismont, und des Prinzen Karl von Schweden.

3-

Der Führer und Reichskanzler hat den Bot- chafter Dr. von Keller als Sonderbot- chafter des Deutschen Reiches mit der Ver­tretung des deutschen Reichskanzlers sowie der Reichsregierung bei den Brüsseler Trauerfeier­lichkeiten für die Königin der Belgier beauftragt und nach Brüssel entsandt.

Der deutsche Geschäftsträger Vräuer hat im Namen des Führers und Reichskanzlers und der Reichsregierung zwei prächtige Kränze niederge­legt.

3-

Aus Anlatz der Beisetzung der Königin der Bel­gier flaggen heute die Gebäude der Präsidial­kanzlei, der Reichskanzlei, des Reichstages und sämtlicher Reichsministerien halbmast.

Berlin, 3. September.

Die ungeheure Erregung über den Abschluß der Verträge zur Ausbeutung der Bodenschätze Abessi- niens hat über die ganze Welt eine Stimmung verbreitet, aus der heraus die unglaublichsten Ge­rüchte entstehen und für wahr genommen werden.

Nachdem schon einmal das Unerwartete eintraf und das Unerhörte vernommen worden ist, war es natürlich nur noch ein Schritt zu -er Annahme, datz die Gewehre in Abessinien losgegangen seien. Und tatsächlich will Reuter dazu bereits greifbare Tatsachen vermelden können.

Der Feuerüberfall auf einen italienischen Wachtposten durch Abessinier habe, so heitzt es in einem in London großes Aussehe» erregen­den Reuterbericht, den Anlatz dazu gegeben, datz eine italienische Vorhut von etwa tausend Mann zusammen mit 1588 Mann Eingebore­nen die abesfinische Grenze westlich von Assab überschritten und in die Provinz Dana- kil einmarschiert seien.

Von zuständiger italienischer Seite wird diese Meldung insoweit in Abrede gestellt, als wohl zugegeben wird, daß der italienische Wachtposten überfallen, indes aber kein Vormarsch italieni­scher Truppen über die abesfinische Grenze erfolgt sei. Man wird abwarten müssen, wie sich die offenbar hochgradiger Nervosität entsprungenen Meldungen aus Abessinien bestätigen werden.

Bemerkenswert aber ist noch, was Reuter als Folge des italienischen Einmarsches in Abessi­nien weiter berichtet, nämlich, datz die Eingebo­renen an der abessinischen Grenze in hellen Hau­fen sich aus ihren Dörfern fluchtartig nach dem Innern des Landes begeben.

Inzwischen sind auch in der Angelegenheit des Pachtvertrages mit der englisch-amerikani­schen Gesellschaft diplomatische Schritte erfolgt. Der britische Botschafter in Rom, Sir Eric Drum- mond, hat den italienischen Staatssekretär Suvich offiziell in Kenntnis gesetzt, datz ihm und seiner Regierung nichts von dem Abschluß des anglo- amerikanischen Konzessionsvertrages in Abessinien bekannt sei.

Trotz dieser Erklärung wird es in italienischen politischen Kreisen als besonders merkwürdig und eigenartig empfunden, datz der britische Gesandte in Addis Abeba nichts davon gemerkt haben sollte, wie Mister Nicket nn Flugzeug in Addis Abeba eintraf und mehrtägige offizielle Verhand­lungen mit dem Negus führte. Ebensowenig be­greift man, wie der Kaiser von Abessinien sich in Verhandlungen mit einem britischen Staatsange­hörigen einlassen konnte, ohne den betreffenden diplomatischen Vertreter des Landes in Kenntnis zu setzen.

Es wird in Rom erklärt, datz der Vertrag unter allen Umständen rückgängig gemacht werden müsse, da erjeder Rechtsgrundlage entbehre und die mit Italien eingegangenen Verpflichtungen mit Füßen trete". Italien werde und könne unter keinen Umständen dulden, datz durch die Manöver einer sogenannten Wirtschaftsgesellschaft, deren Hintermänner vorläufig noch nicht ganz erkenn­bar seien, ihm die Ziele, um deretwillen das ganze Vorgehen gegen Abessinien eingeleitet wor­den sei, im letzten Augenblick unerreichbar gemacht werden sollten.

Der italienische Gesandte ist denn auch ange­wiesen worden, im Austrage seiner Regierung beim Kaiser von Abessinien Einspruch gegen den Vertrag zu erheben, durch den alte italienische

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auf Grund der Verträge nicht gerechtfertigt sei.

Die britische Regierung ihrerseits hat eine strenge Untersuchung angeordnet, ob bei der Kon­zession mittelhar oder unmittelbar britisches Ka­pital beteiligt ist. Der britische Gesandte in Addis Abeba hat inzwischen das Foreign Office telegraphisch dahingehend unterrichtet, d'atz es sich bei der Konzession lediglich um einen Vertrag zwischen der ahessinischen Regierung und einer amerikanischen Gesellschaft handele und datz irgendeine britische Beteiligung nicht erwähnt werde. Der Unterzeichner des Vertrages, Rickett, wird an der Genfer Völkerbundssitzung über die abesfinische Frage teilnehmen. In Dschi- buti äußerte er sich einem Vertreter des Reuter- Büros gegenüber höchst optimistisch über das Öl­vorkommen in Abessinien. Einer Meldung aus Addis Abeba zufolge soll die Gesellschaft die Ab­sicht haben, die Kaufsumme mit etwa 208 000 Pfund zu bevorschussen. Reuter behauptet, daß hereits Verhandlungen für die Lieferung von

Wie weit im übrigen die italienischen Kriegs­vorbereitungen schon vorgeschritten sind, geht auch daraus hervor, datz der Kolonialsekretär der ita­lienischen Gesandtschaft in Addis Abeba dem Ver­treter des Deutschen Nachrichtenbüros erklärte, datz demnächst auch der letzte männliche italienische Angestellte sowie das gesamte Eesandtschafts- personal Abessinien verlassen würden. Ferner teilte er mit, daß, bevor ein Luftangriff auf^Ad- dis Abeba erfolge, 48 Stunden vorher eine War­nung an die Bevölkerung sowie an die Ausländer ergehen werde. Hierzu wird von abessinischer Seite erklärt datz ein Bombenabwurf auf Addis Abeba gegen das Völkerrecht verstoßen würde, da es sich um eine offene Stadt handele.

Die 280 000 Italiener, die nach der Ankiindi- , gung in der letzten Rede Mussolinis im Septem­ber unter die Fahnen gerufen werden sollen, wer­den aus den Jahrgängen 1911, 1913 und 1914 rekrutiert werden. Sie werden mindestens drei s Monate Dienst zu tun haben. (Siehe auch S. 2.)

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lieber 50 088 4'eiluebwer am Irontsolclaten- un «j Ivrieasopker-blkrvntax in Kiel. Um tionntag kamt iu Kiel ein groüsr Kroutsoläatsn- unä Kriöxsopksr-Kdrsotsx statt, so cisw über 50 000 k'rcmtzoläatsu unä Lrisgsopksr aus dioräclsutsodlavä tsilnadwso. Unser öilä: Vorbsiwarsob von Abteilungen äsr. Kriegsmarine unä äsr ^rwss Zc>r äsm Lrisgsoxksrküdrsr. 0 der, linäc> bsr.

Nürnberg rüstet

3em kommenden Neichsparteitag der sreitzeit entgegen

Nürnberg, 3. September.

Acht Tage vor der offiziellen Eröffnung des Neichsparteitages ist man in und um Nürnberg fieberhaft damit beschäftigt, letzte Hand anzulegen, um Nürnberg das Gesicht zu geben, das einer Kon­greßstadt der nationalsozialistischen Bewegung und des neuen Reiches würdig ist.

Die Aufrichtung der grotzen Zeltstädte vor der Stadt, in denen die Truppenteile des Reichs­heeres, einzelne Gaue der politischen Leiter, Hitler- Jugend, Arbeitsdienst und SA. untergebracht wer­den sollen, ist abgeschlossen. Nun sind die Vorhe- reitungsarbeiten bereits in das Stadtinnere vor- edrungen und bestimmen das Stratzenbild Nürn- ergs. Um das Parteitagsgelände ziehen sich die endlos langen Reihen der Fahnenmasten zu beiden Seiten der Hauptanmarschstratzen bis zur Innen- stadt. Hier sollen in wenigen Tagen schon die Far­ben und Symbole fast aller Städte Deutschlands wehen als einzigartiges Bekenntnis der Einheit M" Reiches und der engen Gemeinschaft der Be­wohner dieser deutschen Städte.

Da während der Haupttage die Anmarschstratzen zum Reichsparteitaggelände stundenlang zu gro­ßen Auf- und Vorbeimärschen der einzelnen Orga­nisationen gesperrt sein mästen, wurden eine Reihe von Holzbrücken gebaur. um der Be­völkerung den Stratzenübergang zu ermöglichen. Elf dieser Holzbrücken sind zum Teil fertig, zum Teil im Bau befindlich. Als größtes Brücken­bauwerk werden die 500 Pioniere, die aus ganz Deutschland in Nürnberg zusammengezogen wur­den, eine neun Meter breite Fahrbahn über die Pegnitz an der Woehrder-Jnsel schaffen.

Arbeitsdienstkommandos durchführen in langen Autokolonnen die Stadt, sie fahren von einem Schulhaus zum anderen, um die Unterkünfte für die politischen Leiter vorzubereiten. In den Schulhöfen sind große Waschgelegenheiten in Ge­stalt langer Holztröge aufgestellt. Auf den Gän­gen der Schulhäufer stehen die Schulbänke meter­hoch aufgetürmt, in den Klassenzimmern entstehen die Schlafgelegenheiten für die politischen Leiter, die nach Kreisen und Gauen gegliedert die ein­zelnen Schulhäuser als Hauptquartiere heziehen werden.

Das gleiche Bild straßauf und straßab, überall geschäftiges Leben und Treiben. Im Zentrum der Stadt, auf dem Adolf-Hitler-Platz, wo die grotzen Vorbeimärsche vor dem Führer stattfin­den werden, sind bereits einzelne Sektoren des gewaltigen Tribünenwerkes fertiggestellt. Eine Reihe von Häusern dieses ehrwürdigen Markt­platzes wurden seit dem letzten Parteitag außen erneuert, und so bietet dieser Platz heute ein be­sonders reizvolles Bild.

Vuslav-fldols-Verein tagt in München

München, 3. September

Auf der 79. Hauptversammlung des Gustav- Adolf-Vereins in München wies Professor Dr Hans Gerber-Leipzig in seiner Eröffnungsrede darauf hin, daß der Gustav-Adolf-Verein von sei­nen in langjähriger Arbeit gemachten Erfahrun­gen aus ganz besonders die gewaltigen oolkspoliti- schen Leistungen des Nationalsoziafismus und die darin gründenden staatspolitifchen Taten würdi­gen könne.

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Jüdische Skribenten am Werk

Bremen, 3. September.

Llz-. Wenn die nationalsozialistische Revolution auf allen Gebieten unseres völkischen Lebens Wandlungen, Förderungen und neue Ziele schuf, so ist nicht zuletzt der Sportgedanke in Bahnen gelenkt worden, deren Vollendung zu den größten Hoffnungen berechtigt. Geschlossen stehen heute unsere Turner und Sportler hinter dem Reichs­sportführer, mit dem einzigen Ziel vor Augen» Dienst zu verrichten am deutschen Volkskörper und in friedlichem Wettbewerb auf Aschenbahn und Rasen, auf Schwimmbahnen und Regatta­strecken unserem Land die Stellung im Rahmen der sporttreibenden Nationen zu verschaffen, die ihm zukommt.

Wie oft ist von bösen Zungen in der Auslands­preise die geradezu lächerlich anmutende Behaup­tung aufgestellt worden, datz Deutschland einerseits allen unseren Beteuerungen zum Trotz! im Kampf der inneren Gegensätze nicht den Platz für friedlichen Aufenthalt biete und andererseits eine Isolierung anstrebe, die von der Welt nur dahin­gehend beantwortet werden könne, daß man Deutschland als moralisch geächtet die Berechti­gung zur Veranstaltung der Olympiade in Berlin nehmen müsse!

Unsere Bestrebungen, Handlungen ünd Taten auf sportlichem Gebiet allein find der hdste Gegen­beweis, wie sehr gerade das nationalsozialistische Deutschland der Verständigung der Völker dient und zur Entgiftung der von verantwortungslosen Zweckpolitikern des Auslands geschaffenen, mit Feindseligkeiten erfüllten Atmosphäre beiträgt. Der soeben in Berlin beendete Leichtathl-tik- Fünfländerkampf bietet für diese Tatsache eine wirklich meisterhafte Belegung und Bekräf­tigung. Sowohl von den Schweden wie von den Italienern, Ungarn und Japanern wurde die glänzende Organisation und die dankbarst empfundene Gastfreundschaft Deutschlands lobend hervorgehoben. 35 000 Zuschauer brachten nicht allein u n s e r e n Sportlern, sondern in gleichem Matze den Leistungen der Gäste als wertende Menschen eines von kleinlichem Chauvinismus freien Volkes den ihnen zukommenden Beifall.

Der Leichtathletik-Fünfländerkampf in Berlin war in dieser Höhe die letzte Großveranstaltung vor der Olympiade, die nunmehr in das engste Blickfeld rückt, zumal schon im kommenden Winter als Auftakt der Olympiade die 4. Olympi­schen Winterspiele in Earmisch-Parten- kirchen beginnen. Im Hinblick auf die Olympiade, die an Teilnehmerzahl und Wettbewerben die letzte in Los Angeles noch wesentlich übertrifft, wird der Fünflänoerkampf der Welt noch einmal den Beweis erbracht haben für die Ehrlichkeit und Bereitschaft Deutschlands, über staatliche Grenzen hinweg die Hände der Völker zu freundschaftlicher Zusammenarbeit zusammen­zuführen.

Nicht von Deutschen, sondern vor allem von Ausländern selbst, die sich auf Jnspektions- oder Vergnügungsreisen in Deutschland befanden, ist nicht einmal, sondern immer wieder hervorge­hoben worden, daß die Vorbereitungen, die wir für die Olympiade 1936 treffen, alle bisherigen Leistungen auf diesem Gebiet in den Schatten stellen, datz Deutschland weder Mühe noch Kosten scheut, den jungen Sportlern aus aller Welt, die im nächsten Jahr in Berlin unsere Gäste sein werden, den Aufenthalt in unserem Lande so an­genehm wie nur möglich zu gestalten. Das Olympische Dorf, an dem Tag für Tag ge­arbeitet wird, ist keine behelfsmäßig hergestellte Unterkunft, die nur für die Zeit der Olympiade Dauer haben wird, sondern ein auch fernerhin bleibendes Mahnmal deutschen Wollens und deutscher Gastfreundschaft. Das Reichssport- feld in Berlin, die Ruderstrecke in Grün au, das Olympiaheim der Segler in Kiel, die Sprungschanzen bei Earmisch-Parten- kirchen zusammen ein Millioneyprojekt sind Zeugen von der ungeheuren Liebe und dem nicht zu übertreffenden Verantwortungsbewußt­sein der mit der Durchführung der Olympiavor- bereitungen beauftragten deutschen Menschen.

Wenn die jüdische Weltpresse gerade jetzt wieder eine Verlegung der Olympiade als notwendig erachtet, so werden die Sportler der Welt die böse Absicht dieser jeder Verantwortung baren Schwätzer und Brunnenvergifter der öf­fentlichen Meinung erkennen. Die verantwort­lichen Sekretäre der Olympia-Komitees der ver­schiedenen Länder haben längst an Ort und Stelle sich überzeugen können von der Haltlosigkeit der immer wieder in der Auslandspress» verbreiteten Lüge von Deutschlands Unfähigkeit, eine solche Veranstaltung reibungslos vvnstatten gehen zu lasten Nachdem zuletzt wieder von dem Se­kretär des Amerikanischen Olympia-Komitees, Mr. Frederick W. Rubien in aller Deutlichkeit Deutschlands Verdienste auf dem Ge­biet der olympischen Bewegung in der rechten Weise beleuchtet worden find, hat man versucht, auf einem anderen Gebiet zum Ziel zu gelangen.

An Hand der FrageSind die inDeutsch- land lebenden Juden von der Teil­nahme an den Olympischen Spiel«»