Ausgabe 
(28.11.1935) Nr. 329
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partelamtklageszeilung der Nationallozialisten Vremens

Das flmlsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Dremen

einschl. 3» Nps. Zust-llungsg-bühr: >

NS.-iSauveriag Weser-Ems G. m. b. H., Bremen, Am Teeren «-8 / Fernsprecher: 54121; Hausm. 51115. >

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llc. Z2S / Jahrgang

Vonmrrslag, 28. November

kinrelpreis 15 Npf.

Veulschland eine öroßmacht erster Ordnung"

vollwerk des Westens gegen den öolschewisinus / kme Unterredung des füstrers mit dem Präsidenten der United preß

Unser lagesspiegel

Die NS.-GemeinschastKraft durch Freude" feierte gestern im Berliner Theater des Volkes in Anwesenheit des Führers ihr zweijähriges Bestehen.

Der Führer gewährte dem Präsidenten der United Preß eine Unterredung, in der er sich über die Judengesetzgebung änderte.

Der Reichssportführer wird heute nach Paris und von dort nach London fliegen.

Der Kommunistenaufruhr in Brasilien hat vorübergehend auch auf die Hauptstadt über­gegriffen.

Nach Meldungen aus Addis Abeba fallen die abessinischen Truppen Makale zurückerobert haben.

Am Sonntag, 8. Dezember, findet in Bremen die Uraufführung desBremen-Films" statt.

Die Landesschulbehörde hat den Mädchen- Vilduitgsanstalten eine Verfügung zugehen lassen, die eine Hausfrauenprüsung für Schülerinnen anordnet.

Am 1. Dezember veranstaltet die NSDAP., Kreis Bremen, einen Propagandamarfch, an dem sämtliche politischen Leiter, Walter und Warte der Gliederungen teilnehmen.

Die Landesversichernngsanstalt der Hanse­städte berichtet über eine aufsteigend« Ent­wicklung.

Zur Hebung der Milcherzeugung sollen sämt­liche Milchkühe einer dauernden Leistungs­prüfung unterzogen «erden.

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Morgen kröffnung der «Veutsäiland- ffalle" in Segenwart des siiffrers

Berlin, 28. November.

Ein neues gewaltiges Bauwerk, die Deutschland­halle, deren Bau vor genau einem Jahr erst be­schlossen wurde, wird morgen abend im Rahmen einer großen politischen Kundgebung in Gegen­wart des Führers und der Reichsregierung er­öffnet werden.

Die Deutschland-Halle dient nicht nur sport­lichen Zwecken, sie wird als größter Versamm­lungsraum Deutschlands auch zu großen poli­tischen Kundgebungen und Aufmärschen benutzt werden. Der Riesenbau hat etwa das dreifache Fassungsvermögen des Sportpalastes und steM ein neues Wahrzeichen des nationalsozialistischen Aufbauwillens dar. Jede Art Sport kann hier ausgetragen werden; selbst für Reit- und Fahr- turniere bieten die baulichen Einrichtungen eine ideale Stätte. Bei den Olympischen Spie­len 1936 wird der Deutschland-Halle eine be­sonders wichtige Aufgabe zufallen.

Die große Eröffnungsfeier erhält unter Beteiligung von starken Abordnungen sämtlicher Gliederungen der Bewegung als politische Kund­gebung des Gaues Eroß-Verlin der NSDÄP. einem besonders festlichen Charakter. Fanfaren verkün­den um 29.15 Uhr die Ankunft des Füh­rers, der sich gleich darauf unter den Klängen des Badenweiler Marsches zur Rednertribüne be­gibt. Tann halten die Feldzeichen und Fahnen der Bewegung ihren Einzug, worauf der Gau­leiter Dr.'Eoebbels die Kundgebung erönnel Anschließend nimmt der Führer das Wort Nach einer Schlußansprache des Gauleiters werden die Fahnen, während das Horst-Wessel-Lied ertönt, die gewaltige Halle verlassen.

ks bleibt bei der Kampfzeit-Propaganda

Berlin, 28. November

Reichsminister Dr. Goebbels empfing am Mittwoch im Propagandaminisierium die Gau­propagandaleiter der Deutschen Arbeitsfront, die ihm von Reichsleiter Dr. Ley persönlich vorge­stellt wurden. In einer keimen Ansprache wandte sich Dr. Goebbels gegen die Herablassung gewisser reaktionärer Kreise gegenüber der Arbeit der Propagandisten. Die nationalsozialistische Pro­paganda habe die Bewegung zum Siege geführt und früher fast 99 v. H. der Parteiarbeit aus­gemacht. Auch heute noch setzten gerade die besten Nationalsozialisten ihre größte Muhe an die propagandistische Arbeit rm ganzen Reich Der Minister stellte dabei den Ls-ter der Deutschen Arbeitsfront. Dr. Leg. als bewn- ders nachahmenswertes Vorbild hin.. Die Pro-- paqanda müise auch heute noch genau w aktiv .uns volksverbunden sein, wie sie es in der Kampfzeit gewesen sei. Die alten Metboden >eien ernrod, und hätten sich bewährt.

Auch die Propagandisten der Deut scheu Arbeitsfront müßten stch stets als Parteigenossen fühlen und an den alten Methoden der Partei festhalten. Niemals dürfen sie sich auf bürgerliche Methoden abdrängen lassen, wenn auch die nationalsozialistische Me- chode der unmittelbaren Fühlungnahme mit dem Volk sehr viel unbequemer sei.

Dr. Ley dankte dem Minister namens der Pro- paoandaleitcr der DAF. für seine Worte und versicherte ihm daß diese stets nach den darin aufgestellten Gesichtspunkten arbeiten werden.

Berlin, 28. November

Der Führer und Reichskanzler empfing vor einigen Tagen den bekannten amerikanischen Journalisten Mister Batikte, den Präsidenten der United Preß, und gewährte ihm eine Unter­redung, zu deren Beginn der Führer erklärte:

Deutschland ist das Vollwerk des Westens gegen den Bolschewismus und wird bei dessen Abwehr Propaganda mit Propaganda, Ter­ror mit Terror und Gewalt mit Gewalt be­kämpfen."

Auf die Frage nach den Gründen der Juden- gesetzgebung von Nürnberg erwiderte der Führer und Reichskanzler:Die Notwendigkeit dör Bekämpfung des Bolschewismus ist einer der Hauptgründe für die Judengesetzgebung in Deutschland. Diese Gesetzgebung ist nicht anti- jüdisch, sondern pro-deutsch. Die Rechte der Deut­schen sollen gegen destruktive jüdische Einflüsse geschützt werden."

Der Führer und Reichskanzler wies dann dar­auf hin, daß fast alle bolschewistischen Agitatoren in Deutschland Juden gewesen seien, sowie dar­auf, daß Deutschland nur durch wenige Meilen von Sowjetrußland getrennt sei, so daß es stän­diger wirksamer Abwehrmaßnahmen bedürfe, um Deutschland gegen die Umtriebe der meist jü­dischen Agenten des Bolschewismus zu schützen.

Im weiteren Verlauf der Unterredung sagte der Führer, daß aus den Zehntausenden von Offizieren, die nach dem Kriege entlassen wurden, eine Art intellektuelles Proletariat entstanden sei, und daß viele von diesen, obwohl akademisch gebildet, als Straßenkehrer, Autofahrer und in ähnlichen Berufen Arbeit annehmen mußten, um ihr Leben zu fristen. Auf der anderen Seite hätten die Juden, die weniger als ein Prozent der Be­völkerung ausmachten, versucht, die kulturelle Führung an sich zu reißen und die intellektuellen

Berufe, wie z. B. die Jurisprudenz. Medizin usw. überschwemmt. Der Einfluß dieses intellektuellen Judentumes in Deutschland habe sich überall zersetzend bemerkbar gemachtAus diesem Grunde war es nötig", sagte der Führer. ..Maß­nahmen zu ergreifen um dieser Zersetzung einen Riegel vorzuschieben und eine klare und reinliche Scheidung zwischendenbeidenRassen herbeizuführen.

Das Grundprinzip, nach dem diese Frage in Deutschland behandelt werde, sei, daß dem Deut­schen gegeben werden soll, was dem Deutschen zu­stehe und dem Juden, was diesem zustehe. Er be­tonte, daß dies auch dem Schutze der Juden diene und ein Beweis hierfür sei, daß seit den einschrän­kenden Maßnahmen die antijiidifche Stimmung im Lande sich gemildert habe.

Auf die Frage Mister Baillies, ob weitere gesetzgeberische Maßnahmen in dieser Frage zu erwarten seien, antwortete der Führer, daß die Regierung von dem Bestreben geleitet sei, der Selbsthilfe des Volkes, die sich unter Umstän­den in gefährlichen Explosionen entladen könnte, durch gesetzgeberische Maßnahmen vorzubeugen, um auf diese Weife, wie bisher. Ruhe und Frie­den in Deutschland zu wahren. Auf dem Kur­fürstendamm in Berlin seien ebenso viele jüdische Geschäfte wie in Newyork und anderen Haupt­städten, und der Augenschein lehre, daß der Be­trieb dieser Geschäfte absolut ungestört vor sich gehe. Er glaube, daß durch die Nürnber­ger Gesetze neue Spannungen viel­leicht verhindert würden. Sollten diese allerdings kommen, so würden unter Umständen weitere gesetzliche Maßnahmen notwendig werden. - Zur Frage des Bolschewismus erklärte der Führer und Reichskanzler, daß Deutschland das Bollwerk sei, das den Westen vor der Aus­breitung des Bolschewismus von Sowjetrußland aus schütze.In den Vereinigten Staaten, die geographisch weit entfernt von Sowjetrußland liegen, dürfte", so bemerkte der Führer weiter, das Verständnis hierfür nicht überall vorhanden sein." Dagegen sei dieser Zusammenhang jedem

ohne weiteres verständlich, der die Lage von Deutschland aus betrachte einem Lande, das nur wenige Flugzeug- oder Schnellzugstunden von Rußland entfernt sei.Deutschland", wiederholte der Führer,wird fortfahren, den Kommunismus mit den Waffe» zu bekämpfen, die der Kommu­nismus selbst anwendet"

Nach dem Aufbau der deutschen Armee befragt, äußerte der Führer:Der Zweck der Wiederher­stellung der deutschen Wehrmacht ist, Deutschland gegen Angriffe fremder Mächte zu schützen. Deutschland ist eine Großmacht erster Ordnung und hat ein Recht daraus, eine erstklassige Armee zu besitzen."

Auf die Frage nach dem Verhältnis der heu­tigen deutschen Wehrmacht zu der Stärke des Heeres von 1914 meinte der Führer, eine Millio- nenarmee, wie sie Deutschland 19l4 aufgestellt hätte, könnte nur unter dem Druck der Erforder­nisse eines neuen Krieges entstehen eines neuen Krieges, vor dem Gott, wie er zuversichtlich hoffe, Deutschland und die kommenden Generationen be­wahren werde. Der Führer wies im übrigen auf seine früheren Vorschläge nach Stabili­sierung der europäischen Heeresstärken auf 209 009 bis 300 000 Mann hin. Diese Vorschläge seien sei­nerzeit sämtlich abgelehnt worden.

Bei Betrachtung der deutschen Heeresstärke müsse man im übrigen die geographische Lage Deutschlands berücksichtigen. Wenn in Amerika ein Landstreifen von 100 Kilometer Tiefe von einem Feinde besetzt würde, so sei dies kaum mehr als eine kleine Schramme, die Amerika leicht ertragen könne. Deutschland dagegen würde bei Invasionen von solchem, für die Vereinigten Staaten vielleicht kleinem Ausmaße in seiner- Lebensnerv getroffen sein.

Schließlich fragte Mister Vaillie den Führer und Reichskanzler noch, ob Deutschland die Wie- dergewinnunq von Kolonien anstrebe. Der Führer und Reichskanzler antwortete, daß Deutsch­land seine kolonialen Ansprüche niemals aufgeben würde.

wer tragt die Schuld für den Schweinemord" von 1915 t

Der Reichsbauernführer und Reichserniihrungs- lninister R. Weither Darre hat kürzlich aus sein schon seit dem Vorjahr betätigtes Streben hin­gewiesen. im Interesse der Fleisch- und Fettver­sorgung 1833 den Schweinebestand zwar der Futterbcrknappung anzupassen, dies ober nur in einem Umfang zu tun, der dem Jahre 1835 gegenüber verantwortet werden konnte. Er wollte und durste nicht denjenigen Gehör schenken, die die Schwierigkeiten des Herbstes 1834 mit der bequemen Berlegenheitslösung eines neuen Schweinemordes begegnet wissen wollten.

Der Vergleich mit dem Schweinemord von 1915 liegt in der Tat nahe und erweist sich für jedermann als aufschlußreich. Wie kam es zu der damaligen Massenabschlachtung von Schweinen? Der Bürokrat wird die Akten durch­blättern und wird feststellen, daß Mitte März 1915 der preußische Minister des Innern in einem Erlaß an die ihm unterstellten Behörden die schleunige weitere Verminderung der Schweine­bestände als eine der wichtigsten Maßregeln für die Sicherstellung der Volksernährung und für das Gelingen des wirtschaftlichen Durchhaltens in der Ernährungsfrage bezeichnete. Ausdrücklich wurde hervorgehoben, daß die Abschlach- tungvon 5 bis 6 Millionen Schwei­nen nicht genüge, daß vielmehr eine erheb­liche Ueberschreitung dieses Quantums unbedingt notwendig sei! Dazu sollte mit größtem Nachdruck darauf hingewirkt werden, daß in allen Gemein­den entweder die Gemeinde selbst oder die ein­zelnen Einwohner in möglichst weitem Umfange Schweine einschlachten und sie entweder sofort als Frischfleisch auf dem Markt verwerten oder durch Umwandlung in Dauerware für die künftige Er­nährung sicherstellen.

Einsichtiger als der preußische Minister des Innern war gewiß der preußische Minister für Landwirtschaft. Er bemühte sich redlich, diesem Erlaß wenigstens die schlimmsten Gistzähns aus- zubrechen. Aber es gelang ihm nicht, den Schweinemord in größerem Umfange zu verhüten. Gab es doch sogar Leute, die für eine völlige Abschlachtung der Schweineüestände ein­traten. Wer aber wagte damals, gegen den Strom der öffentlichen Meinung zu schwimmen, wenn dieser Strom durch die vermeintliche Autorität der Wissenschaft von damals namhaften Pro­fessoren planmäßig immer weiter vertieft wurde? Das Schwein ist der neunte Feind" das war auf Grund der damaligen Zahl der Kriegs­erklärungen das Schlagwort des Tages. Umsonst mahnten die größeren landwirtschaftlichen Organi­sationen, sich auf die Beschlagnahme der beim Handel befindlichen Futtermittel zu beschränken, diese der Landwirtschaft zur Verfügung zu stellen, und im übrigen die Regulierung der Schweine­bestände den Schweinezüchtern zu überlassen. Aber der Universitätsprofessor Dr. Ballod, gegen Ende des Krieges bereits ein offener Marxist, blieb dabei, daß das Schwein dem Menschen die Kartoffeln wegfresse, und in einem Lehrkursus für Aufklärungsredner im Preußischen Abgeordnetenhause erneuerte Professor Max Sering die Feststellung, daßdrei Viertel aller in Deutschland vorhandenen Schweine einge- schlachtet werden müssen, etwa 16 Millionen Tiere".

Die Treiber und Schuldigen beim Schweine­mord waren also in erster Linie diese Professoren. Dabei braucht ein objektiver Rückblick nicht zu Verschweigen, daß sie nur darum das große Wort sühren konnten, weil die Männer an der Spitze des Reichs und der Bundesstaaten, voran Preu­ßens, statt selbst zu führen, sich führen ließen. Vom Schweinemord über die Resolution Erzber- ger-Scheidemann vom 19. Juli 1917 führt die Entwicklung in gerader Linie nach Versailles.

Eine mit den Augen von heute gesehene Be­trachtung des Schweinemordes von 1915 wird an­nehmen, die in Massen abgeschlachteten Schweine seien etwa in Jahresfrist als .Fleisch im eigenen Saft" im Fleischerladen und im Einzelhaushalt wieder aufgetaucht. Welche Illusion! Beiseitege- schoben wurden die Sachverständigen, die statt der Aufstapelung als Dauerware mit eindring­lichem Ernst die Koniervenbereitung und das Ge­frierverfahren empfahlen Wo aber blieb jene Dauerware"? Sie ist zum weitaus größ­ten Teil verdorben! Um das Unglück noch

Her fützrer beiKraft durch freude"

Ver teistungsbericht einer Millionenorganisation - Schiffsbauten gepiant

Itchresfeier im Ibeater -es Volkes -

Berlin, 28. November-

Im festlich geschmückten Theater des Volkes feierte die NS-EemeinschaftKraft durch Freude" Mittwoch abend in Anwesenheit des Führers und der Spitzen aller Gliederungen der Partei, der führenden Männer des Staates, der Wehrmacht Kunst und Wissenschaft, den zweiten Jahrestag ihrer Gründung. Lange vor Beginn war der Riesenraum bis auf den letzten Platz von einer festlich geschmückten Menge gefüllt.

Fanfaren verkündeten die Ankunft des

Führers, der, geleitet von Reichsorganisations­leiter Dr. Ley, dem Berliner Gauleiter Dr. Goeb­bels und dem Amtsleiter der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" Dreßler-Andreß mit seiner ständigen Begleitung das Theater betritt. Der Führer beglückwünscht den in der ersten Reihe Atzenden Reichsschatzmeister Schwarz, der an die-- Tage seinen 60. Geburtstag begeht. Von allen Zeiten des Hauses donnern ihm Heil-Rufs ent- ! gegen, die erst verstummen, als Eeiieralmusik- s direkter Hans Pfitzner mit dem Landessinfonie­

orchester des Gaues Eroß-Verlin als festlichen Auftakt die Ouvertüre zu Karl Maria v. Webers Oberon" beginnt.

Sojialismus der rat

Nach den festlichen Klängen der Ouvertüre er­greift Reichspropagandaleiter Dr. Goebbels das Wort. Er führt u. a. aus: Es ist uns eine Ehre und Genugtuung, den Führer hier in un­serer . Mitte zu sehen. Die RS.-Eemeinschast Kraft durch Freude" möchte ihm, so erklärte der Minister unter stürmischem Beifall, bei dieser Gelegenheit ihren herzlichen Dank zum Ausdruck bringen für die warmherzige und fördernde An­teilnahme, die der Führer immer an diesem gro­ßen sozialen Ausbauwerk genommen hat. Uns allen bereitet es darüber hinaus eine besondere Freude, am heutigen Abend den Reichsschatz­meister der Partei, unseren Arbeitskameraden Schwarz. an seinem 60. Geburtstag mitten unter uns m sehen Ich glaube, nicht nur im Namen dieser Versammlung, sondern auch im Namen der ganzen Partei und darüber hinaus des ganzen deutschen Volkes ihm, dem treuesten und langjäh­rigen Mitarbeiter unseres Führers, die Glück­wünsche und Grüße der Bewegung und des ganzen Volkes zu seinem Geburtstag aussprechen zu kön­nen (Minutenlanger Beifall, der sich noch ver­stärkt, als der Führer seinem treuen und lang- iäbrigen Mitarbeiter Schwarz erneut die Hand drückt.ss

wir haben Versprechungen wahrgemacht

Wo in aller Welt. so rief Dr. Goebbels aus, ist dieser Organisation etwas Ebenbürtiges ent­gegenzustellen! Unsere Vorgänger, die marxi­stischen Parteien haben die Arbeiterschaft mit faden Versprechungen abgespeist. Was s i e dem Volke versprachen, das haben w i r wahrgemacht.

Der deutsche Arbeiter besitzt heute wirklich, so wie es im Jahre 1910 verheißen und niemals aumesll rt wurde, seine Theater, seine Or- ch e st e r und F e st s ä t e und hat seine eigene Dampferflotte, auf der er durch die Welt­meere kreuzen kann. Die Hauptarbeit dieser Gemeinschaft bat nicht darin bestanden, zu ver­sprechen und Versprechungen zu machen, sondern dann, nationalsozialistische Programmpunkte in die Wirklichkeit um'»setzen. Wer wollte heute

noch bezweifeln daß das ein Sozial ismus der Tal in des Wortes edelster Bedeutung ist! Wer hätte vor zwei Jahren als wir dieses Wer? begannen, gedacht, saß aus jenem kleinen und unscheinbaren Kern dieses wunderbare soziale Hilfsiverk entspringen würde Den kühnsten und weitreichendsten Plänen des nationalsozialistischen Aufbaues kann es sich stürmische Zustimmung unterstrich diese Feststellung des Minister-, S getrost 'ur Seite stellen.

(Fortsetzung auf Seite 2)

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