Ausgabe 
(19.11.1935) Nr. 320
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

parteiamU.Iageszeitung der

Nationalsozialisten Vremens

Das flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt vremen

Bremer Zeitung erscheint täglich (auch Montags). Monatsbezug: RM. 2 30 einickil 30 Aus A,,si-Nr»iLn?s,i",>ir' 8 durch die Post RM. ^,30 einschl. Ueberweisungsgebühr ausschl. Postbestellgeld. Der Bsmaevreis ist tm onrm,s I

Postscheck Hamburg 172 72. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch auf Erstattung oder Ersatz I

NS.-Gauverlag Wefer-Ems G. m. L. H., Bremen, Am Eeeren 88 / Fernsprecher: 81121; nachts 51115. >

ig ; s

I Anzeigen-Krundpreije: Die 22-mw-ZeiIe im Anzeigenteil 12 Rpf.. die 7V-mm-Zeile im T-xtteil 7b Rps.

I Ermäßigte Grundpreise (sür kleine Anzeigen, Familienanzeigen u, a.) sowie sonstige Bedingungen laut

I Preisliste 5, (Nachlaßstassel 6.) Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahme chluß lb Uhr.

ß Sprechzeit: Verlag werktäglich von 1213 Uhr; Schristleitung Dienstag bis Freitag von 12V-13 /- Uyr.

Nr. 520 / 5. Jahrgang

Menslag, 19. November

kinzelpreis 15 Nps.

Vie das russische Volk gesoltett wird

Nicht einmal gut genug für stunde" / vemerkenswerter Nugenzeugenbericht aus der Sowjet-Union

Unser logesspiiegvl

Deutschlands Einspruch in London wegen der Ursprungsvezeichnung deutscher Ausfuhrwaren hat zu einem Erfolg geführt.

Bei der Bildung des Memeldirektoriums haben sich wiederum Schwierigkeiten ergeben.

Aus Anlag des Beginns der Siihnematz- nahmen wurden in ganz Italien Flaggen ge­hißt.

In Kairo ist es zu erneuten Zusammenstößen zwischen Studenten und Polizisten gekommen.

Mit der Unabhängigkeitserklärung der Pro­vinzen Nordchinas wird zum 20. November . gerechnet.

Am heutigen Tage beginnt Gauschulungs­leiter Pg. Vuscher seine Vortragsreihe über Rosenbergs Mythus des 20. Jahrhunderts"

107 Kameraden der Technischen Nothilfe wurde im Wilhelm-Decker-Haus eine Aus­zeichnung verliehen.

Für den Absatz von Kopfkohl sind neue Be­stimmungen in Kraft getreten.

Deutscher kinspruch erfolgreich

Keine Ursprungszeugnisse für die Einfuhr «ach England

Berlin, 18. November.

Wie bereits gsmeldet, hat die Reichsrsgierung bei der königlich-britischen Regierung Vorstellun­gen erhoben gegen die Anordnung, daß bei der Einfuhr aus Deutschland nach England vom 18. November ab die Eigenschaft der Waren als deut­sch« Waren durch Ursprungszeugnisse besonders nachgewiesen werden mutz. Die königlich-britische Regierung hat daraufhin mitteilen lassen, datz sie die Anordnung mit Rücksicht auf die in Gang be­findlichen Besprechungen suspendiert habe.

Verwahrung en Stockholm eingelegt

Berlin, 19. November. Die deutsch« Gesandtschast in Stockholm hat in diesen Tagen im schwedischen Auhenministerium nachdrücklichst und wiederholt dagegen Ver­wahrung eingelegt, datz die der Regierungspartei nahestehende ZeitungSozialdemokraten" mehr­fach kränkende Ausführungen gegen die Person des Führers und Reichskanzlers gebracht hat.

Wettbewerb für sorstbauten

Berlin, 19. November.

Im Preußenhaus wurde am Montag eine Aus­stellung eröffnet, die die Ergebnisse des vom Reichsforstmeister gemeinsam mit dem preußischen Finanzminister veranstalteten Wettbewerbs über Forstbauten in bodenständiger Weise für Nieder- Mchsen zeigt. Der Ausschreibung für Niedersachsen waren zwei für 1936 ge­plante Neubauten zugrunde gelegt. Ein Forst­meisterdienstgehöft in Lübberstedt, Kreis Weser- münde, und ein Försterdienstgehöft in Wetten- Vostel, Kreis Uelzen. Eingereicht wurden 128 Ar­beiten. Vom Preisgericht wurden ausgezeichnet beim Forstmeistergehöft mit dem ersten Preise Regierungsbaurat Tuch-Berlin, zweiter Preis Regierungsbaumeister Schwank und Regierungs­bauführer Rudhard-Magdeburg, dritter Preis Architekt Vode, mit Ankaufen Diplom-Ingenieur Krytenberg-Emmerich, Architekt Lehman«, Archi­tekten Professor Reinhardt und Süssenguth- Charlottenburg. Beim Försterdienstgehöft er­hielt den ersten Preis Regierungsbaumeister Maenz-Stralsund, den zweiten Preis erhielten die Regierungsbauinspektoren Herold und Bliese- Vsrlin, dritter Preis: Architekt Vennemann-

' Kassel. Ankäufe: Regierungs- und Vaurat Flügel und Architekt Bode in Magdeburg, Architekt Thielecke-Erfurt und Regierungsbaurat Tuch- Berlin.

Das Ergebnis des ersten Wettbewerbes kann in sachlicher Hinsicht zwar noch nicht als befriedigend bezeichnest werden. Die Mehrzahl der einge­lieferten Arbeiten lieg erkennen, daß die Be­arbeiter noch zu wenig vertraut waren mit den Lebensgewohnheiten der Landbevölkerung, den Bedürfnissen d«s Viehes und den Betriebsvor- gangen auf einem landwirtschaftlichen Hof. Im­merhin zeigen einzelne Lösungen bereits eine so große Reife, daß sie nach gewiger Umgestaltung als brauchbare Grundlagen sllr die ^rauaus- lührungen angesehen werden können.

Verhaftungen in Sgrien

Jerusalem, 19. November.

Die französische Geheimpolizei hat einer Mel­dung aus Beirut zufolge eine Verschwörung aufgedeckt, die die Befreiung Syriens und Li­banons won der Fremdherrschaft und die Ver­einigung des Libanon mit Syrien auf ihre Fahnen geschrieben haben soll. Gleichzeitig hat die iranzösisch« Polizei umfangreiche Verhaftungen vorgenommen. Unter den Verhaftungen, 37 Per­sonen, befinden sich bekannte Rechtsanwält«, Uni- vfrsitätsprofessoren und ein höherer Beamter der

«ianefifchen Polizei.

Bern, 19 . November.

Die Schweizer ZeitungDer Bund" veröffent­licht unter der Ueberschrift ..Das modernste Pa­radies der Welt" einen Bericht über die Zustände in der Sowjetunion, der dadurch um so bemerkens­werter ist. als der Verfasser, der Forschungsrei­sende Vitorio Larco Herrera aus Lima. früher einer der eifrigsten Verfechter der bolschewistischen Lehre in seiner Heimat war. Nach einer Stu­dienreise durch Rußland ist er zum schärfsten Feind des Sowjetsystems geworden. Er hat nach dem Bericht desBund" einen Mitarbeiter der in Lima erscheinenden ZeitungLa Cronica" ge­genüber u. a. erklärt:

Was heute in Rußland regiert, ist ein völlig absurdes Systenz, es herrscht dort kein Sazialis- mus, sondern eine erschreckendeTyrannei. Das. was ich sah, war für mich eine furchtbare Enttäuschung. Ich habe in Rußland niemanden angetroffen, der noch herzhaft lachen kann. Alle Menschen klagen und leiden. Ueberall traf ich düstere Unzufriedenheit, die von den Polizeiorganen trotz allem Eifer nur mit Mühe zu unterdrücken ist. Im ganzen Lande herrscht eine geladene Spannung/ Die Bombe ist explo- sionsreif und kann jeden Augenblick platzen/An dem Tage. da in Rußland eine neue Revolution

losbricht, wird die Welt mit Entsetzen erfahren, wie das russische Volk von seinen Henkern und Scharfrichtern gefoltert wurde. Mit den russischen Methoden kann man ein großes Volk nie und nimmer lebend erhalten. Wer Haß gegen Besitz und Wohlstand predigt, sät nicht nur Zwietracht, sondern auch Untergang und Verwüstung.

Kein einziges ausländisches Buch, keine fremd­ländische Zeitung oder Zeitschrift darf über die russische Grenze! Rußland hingegen verschickt Tausende und aber Tausende von Propaganda- schriften in alle Weltteile. In widerwärtig verlogenen Sätzen werden in diesen Bro­schüren die großen Errungenschaften einer Tyran­nei verkündet, die dem russischen Volk das einzige Glück verschafft hat Hungers sterben zu dürfen. Ich habe gesehen, wie arme Arbeiter in Staatsrestaurants essen. Der Ekel stieg mir hoch: denn was hier den Arbeitern vorgesetzt wurde, war nicht einmal gut genug für Hunde."

In einem Aufsatz, der die UeberschriftDie gesetzgeberische Perleakette in Sowjetrußland" trägst, beschäftigt sich derBund" ferner mit der Gesetzgebung in der Sowjetunion, vor allem mit dem Arbeitsrecht, Das Blatt stellt dabei u. a. fest, daß kein Kulturstaat in Europa es wagen dürfe, solche Bestimmungen über das Arbeitsrecht aufzustellen, wie sie in Sowjetruß-

land in Kraft sind, ohne der Gefahr eine^ Revo­lution ausgesetzt zu werden. Ferner wird darauf hingewiesen, daß wichtige arbeitsrechtliche Be­stimmungen, die das Proletariat von jeder Aus­beutung befreien sollen, in der Sowjetunion in Wirklichkeit längst überholt und durchbrochen sind. So bestimmt u. a. der sowietrusstscheArbeits­kodex" im Artikel 37. daß Lohnarbeiter nicht ohne ihre Zustimmung von einer Arbeitsstätte nach einer anderen transportiert werden dürfen. Diese Bestimmung ist bereits dahingehend abgeändert worden, daß Arbeiter von einem Ort an den an­dern abtransportiert werden können, fallsdie Produktion es verlangt". Dadurch ist die Zwangsarbeit sanktioniert.

Eine weitere ungeheuerliche Bestimmung setzt fest, daß der Arbeiter, wenn er mit seinem Ver­schulden Ausschußware herstellt, keinen Lohn er­hält und nur die Hälste des Lohnes erhält, wenn dies ohne sein Verschulden geschieht. Eine ent­sprechende Regelung ist für Betriebsstörungen vor­gesehen. Schließlich weist derBund" darauf hin. daß in der Sowjetunion Felddieb st ähle mit dem Tode durch Erschießen bestraft werden, und daß durch ein Gesetz vom 7. April 1935 sogar Zwölfjährige zum Tode verurteilt werden können.

was setzt in NorlxWa vor?

Me Unabkiingigkeilserkliirung unmittelbar bevorsteftenS / für Freundschaft mit lapan

Tokio, 19. November.

Presseberichte aus Peiping zufolge soll die Aus­rufung einer autonomen Regierung der fünf nord- chinesischen Provinzen Hopei, Schantung, Schonst, Tschachar und Sniyuan am 29. November erfolgen.

Der Plan der Autonomie ist ursprünglich von den Provinzen Hopei. Schantung und Tschachar vorgeschlagen worden. Der Anschluß von Schaust und Sniyuan stellt eine bedeutsame Weiterent­wicklung dar. Auch die Entscheidung von General Schangtschen, des Gouverneurs der Provinz Hopei. sich mit der Autonomiebewegung zu vereinigen, obgleich er ursprünglich gegen sie eingestellt war, ist von Wichtigkeit.

Am Sonntag fand in Peiping eine wichtige Besprechung der Vertreter der fünf nordchinesischen Provinzen stall. Die Führer der Autonomie- bewegung treffen nunmehr in Tientsin zu­sammen. Dieser Zusammenkunft werden auch General Schangtschen, General Sungtscheyuan, der Kommandant der Garnisonen von Peiping und Tientsin. ' ferner General von Suiyuan,

General Hsujungtschang. Gouverneur von Schaust, der Bürgermeister von Peiping und schließlich die beiden ältesten Staatsmänner Wangitang und Tsaojulin beiwohnen.

Die bevorstehende Erklärung wird, den Presse­meldungen zufolge, zahlreiche Beispiele der schlech­ten Verwaltung der Nanking-Regierung* auf­zählen, In der Erklärung wird jedenfalls die finanzielle und wirtschaftliche Unabhängigkeit der fünf nordchinesischen Provinzen ausgerufen und schließlich gelobt, aus eine Förderung der freund­schaftlichen Beziehungen Nordchinas zu Japan und Mandschukuo hinzuarbeiten Der Erklärung zu­folge wird der autonome Bund der fünf Pro­vinzen seinen Sitz in Peiping einrichten. Die Re­gierung wird durch den politischen Rat in Gemein­schaft mit den wie bisher weiterarbeitenden Pro- oinzialregierungen erfolgen.

Die japanische Nachrichtenagentur Rengo be­richtet über einen Besuch des chinesischen Ge­schäftsträgers Ting bei Schigemitsu. Ting über­mittelte dem japanischen stellvertretenden Außen­minister die Bereitschaftserklärung Nankings zu freundschaftlicher Zusammenarbeit mit Japan sowie den Wunsch der Nanking-Regierung nach japanischen Vorschlügen zur Aufnahme von Ver­

handlungen. Schigemitsu drückte seine Genug­tuung darüber aus und erklärte, daß man sich in Tokio vorbereite, Verhandlungen mit Nanking zu beginnen unter Berücksichtigung des augen­blicklichen Zustandes der chinesisch-japanischen Be­ziehungen, die eine Befriedung der Beziehun­gen zwischen Nordchina, Mandschukuo und Japan verlangten.

kwanrung-ftrmee droftl Nanking

Schanghai, 19. November.

Nach einer Meldung aus Tschangtschun hat der .Sprecher der Kwantung-Armee folgende Er­klärung abgegeben: Jedem Versuch der Regierung in Nanking, die autonomistische Bewegung in Nordchina durch Entsendung von Truppen zu un­terdrücken. wird von der Kwantung-Armee mit Waffengewalt begegnet werden. Die Vor­bereitungen hierfür sind schon getroffen. Ein Einmarsch der Nanking-Truppen in Nordchina verstößt gegen das Boxer-Abkommen und den Waffenstillstand von Tangku.

Der Kaiser von Kanäsciiulluo im Kanöver. vie waväsclivrisodsn Truppen kübrton vor einiger Zeit. grolle Aanövsr 6urost 2uw Sokluü nabln

Kaiser Lang Tob ckis karaäo seiner Truppen ab. Sob«ri-Lli<ieE°°,t

Vas süHrerprinftp

Von Dr. Schepp,

Abteilungsleiter im Sozialamt der Deutschen Rechtsfront

Der geschworene Feind der anonymen Demo­kratie ist das Führerprinzip. Die Demokratie westlicher Prägung führte politisch zum Parla-' mentarismus und wirtschaftlich zum Rätesystem. Danach trug eine Mehrheit die Verantwortung, oder die Verantwortung wurde, wie es im Be­triebsrätegesetz war, juristisch zwischen einem ein­zelnen und einer Körperschaft geteilt. Praktisch erfolgte die Teilung in dem Maße, in dem der Vetriebsführer oder der Betriebsrat sich als stär­ker erwies. Daß die Betriebsgefolgschaft hier­unter zu leiden hatte und der Betrieb selbst un­liebsamen Störungen und Erschütterungen aus­gesetzt war, liegt auf der Hand. Aehnliche Vor­gänge spielten sich auf dem unsicheren Boden die­ser Demokratie zwischen Regierungen und Par­lament ab; nur gehörte hier das Volk zu den Leidtragenden und die Folgen waren entsprechend größer und gefährlicher, während andererseits niemand die unmittelbare und per­sönliche Verantwortung trug. Denn die staatspolitischen Entscheidungen wurden durch mehr oder weniger qualifizierte Mehrheits­beschlüsse herbeigeführt, für die nicht ein einzelner haftbar war. Infolgedessen bedeutete es für ihn kein Wagnis, seine Stimme aus völlig anderen Motiven als dem Gesichtspunkt des Charakters und des Volkswohls abzugeben. An der Ueber- zahl der Beispiele hierfür ist Deutschland wie durch ein schleichendes Gift krank geworden. Die Demokratie gab die "staatsphilosophische Begrün­dung für jene parlamentarische Anonymität ab, hinter der jeder seine menschlichen Lust- und lln- lustgefühle im Namen des Volkes ohne Gefahr abreagieren konnte. ^

Das Führerprinzip ist das Gegenteil einer solchen Demokratie, weil es an Stelle der anony­men Mehrheit die allein verantwortliche Persönlichkeit setzt. Der einzelne ist an der Stelle, zu der er berufen wurde, für feine Ent­scheidungen haftbar und muß mit seiner Person und seiner Ehre bürgen. Dafür besitzt er volle, nur dem Gemeinwohl unterworfene Handlungsfreiheit, über die er seinem vorgesetzten Führer Rechenschaft zu geben hat. Das bedeutet politisch das Ende eines um seiner selbst willen existierenden parlamentaristischen Systems, gleichgültig, ob es sich um einen Par­lamentarismus im Staats-, Wirtschafts- oder Kulturleben handelt. Nicht aber ist damit die Demokratie als Souveränität des Volkes ausge­schaltet, denn Parlamentarismus und Souverä­nität des Volkes brauchen nicht zwangsläufig identisch zu sein. Es gibt andere und bessere For­men der Souveränität eines Volkes, die in der Volksverbundenheit einer Regierung und in einer vom Volk ausgehenden Gesetzgebung, schließlich also in dem Eleichklang von Staat und Volk zum Ausdruck kommen. Wenn man sich nur den Begriff der politischen Parteien wegdenkt, so kann die Staatsführung vom Willen der Mehrheit eines Volkes getragen sein und sich der politischen Bewegung zu dem einzigen Zweck bedienen, um fortlaufend mit dem Willen des Volkes verbunden zu sein.

Unter diesen Voraussetzungen steht der Staat nicht mehr außerhalb des Volkes, sondern ist vom Volk getragen, und die Souveränität des Volkes bleibt auch dann staatsrechtlich bestehen, wenn das Volk dem Führer mittels einer Abstimmung unbeschränkte Vollmachten erteilt. Hierdurch ist das Führerprinzip im Dritte «Reich Volkssouverän legitimiert, im Gegen­satz zu dem monarchischen Führerprinzip auf der Grundlage der Eottesgnadentheorie und auch im Gegensatz zu einem anonymen Parlamentarismus, der seine Träger der Verantwortung, vor dem Volk enthebt.

Das nationalsozialistische Führerprinzip ist wesensnotwendig an den nationalen Begriff des Volkes gebunden, weil echtes Führertum nur aus der Gemeinschaft des Blutes und des Lebens er­wächst: Nur die Gemeinschaft des Blutes ist stark genug das beweisen die Waffentaten eines Volkes um seiner Existenz und seiner Freiheit willen, um mit gleichem Gefühl, mit gleicher Lebensgesinnung und mit gleicher Ueberlieferung sich um den aus der Mitte der Gemein,