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NS-KaLv^laa^Mel» ^e^bsstorunaen begründen keinen Anspruch auf Erstattung oder Ersatz,
NL-Eauverla^Weser-Ems E. m. b. H., Bremen, Am Eeeren8—8 / Fernsprecher: S1121; nachts S1115.
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Sonntag, 17. November
kinzelprets l5 Npf.
Patteimitgliebschaft verpflichtet doppelt
Volksschiidlinge werden aus der Partei ausgeschlossen und ins konrentrationslager gesteckt
Unsvr logvsspivgst
Wegen eigennütziger Verfehlungen in Ausübung ihrer ehrenamtlichen Stellung wurde« zwei ehemalige ParteiangehSrige ins Konzentrationslager verbracht.
In seiner Rede auf dem Reichsbauerntag zu Goslar sprach Reichsführer SS. Himmler über Richtlinien und Tugenden der SS.
General de Bono, der bisherige Oberbefehlshaber der italienischen Armee in Afrika, wurde abberufen.
Bei grohangelegten Aufmarschbewegungen der Abessinier macht sich im Rücken der Italiener der Kleinkrieg empfindlich bemerkbar.
Mit der Bildung eines Direktoriums für den Memellandtag wurde abermals ein Litauer beauftragt.
Den Kinderreichen Bremens werden Beihilfen bis zu 180 RM. je Kind gewährt.
Die BDA.-Ortsgruppe Bremen beging gestern in festlicher Weise ihre 8ü-Jahrfeier.
Bremen plant die Errichtung einer SA.- viedlung.
Dr. Schacht hielt in Dresden «in« Rede über die Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront.
Veutscher Schritt in London
Ursprungsnachweis für Einfuhr »ach England?
Berlin, 17. November
Amtlich wird mitgeteilt: Die britische Regierung hat der Reichsregierung in diesen Tagen in einer Note mitgeteilt, daß infolge der von ihr getroffenen Wirtschaftsmatznahmen gegen Italien vorn 18. November ab bei der Wareneinfuhr aus Deutschland nach England die Eigenschaft der Waren als deutsche Waren durch Ursprungszeug-
vom 18. November ab bei der Wareneinfuhr
mschaft
.. , prungsz
niise besonders nachgewiesen werden müssen.
Die Reichsregierung ist daraufhin unverzüglich an die britische Regierung Herangetreten, um sie daraus aufmerksam zu machen, dah nach Auslassung der deutschen amtlichen Stellen das Verlangen der Beifügung von Ursprungszeugnissen sür deutsche Waren in diesem Falle mit den Einzelbestimmunge« des deutsch-englischen Handelsvertrages nicht im Einklang stehe.
Moder ein Mauer beauftragt
Meinet, 17. November.
Der Gouverneur des Memel-Gebiets hat nach ergebnisloser Rücksprache mit dem Präsidium des Landtages den Gutsbesitzer Labrenz-Labrenzischken mit der Bildung eines Direktoriums beauftragt. Labrenz erschien am Sonnabend beim Fraktionsführer der Einheitsliste, Papendieck, und erklärte, er sei vom Gouverneur geschickt worden, um wegen der Bildung des Direktoriums Fühlung zu nehmen. Papendieck erklärte ihm entschieden, dah er für die Bildung des Direktoriums nicht in Frag« käme.
Labrenz gehört ebenso wie Borchertas zu der kleinen litauischen Minderheit, die im Landtag nur durch fünf Abgeordnete vertreten ist. Seit der Abtrennung des Memelgebietes hat er in einem unüberbrückbaren Gegensatz zu der großen Mehrheit der memelländifchen Bevölkerung gestanden. Es ist sehr sonderbar, dah der litauische Gouverneur unter den 21 Abgeordneten der Mehrheitsliste keinen Kandidaten für den Präsidenten finden will. Auch dieser Austrag des litauischen Gouverneurs steht also im schärfsten Widerspruch zu den den Signatarmächten abgegebe- nen Versprechungen der litauischen Regierung.
Vruck Englands auf kowno
Kowno, 17. November
Der in Riga residierende Gesandte Großbritanniens für die baltischen Staaten, Mon - son, ist am Sonnabend in Kowno eingetroffen. Seine Rei e steht im Zusammenhang mit deck Erhebungen n-s
Verhalte
Bildung oes unemcroiie^-v^iu»--.
Tagen hat in dieser Angelegenheit bereits der britische Geschäftsträger in Kowno, Preston, wiederholt im Autzenministerium vorgesprochen.
Gestaltung der Militärgerichtsbarkeit
Berlin, 17. November
Am vergangenen Freitag und Sonnabend fand im großen Sitzungssaal des Reichskriegsministe- riums eine Zusammenkunft der Lberstkriegsge- richtsräte und dienstaufstchtsführenden Ober- lkiegsgerichtsräte und Kriegsgerichtsräte der drei Wehrmachtteile unter Leitung des Chefs der Rechtsabteilung des Reichskriegsministeriums, Eeheimrats Semler, statt. Die Versammlung, die der Gestaltung der wiedererstandenen Militärgerichtsbarkeit und der Herstellung einer gleichmäßigen einheitlichen — nach nationalsozialistischen Gesichtspunkten orientierten — Rechtspflege diente, wurde durch eine Ansprache des Rerchskriegsministers eröffnet. Anwesend waren ferner der Chef des Wehrmachtsamtes, General Keitel, der Staatssekretär bss Reichsministers der Luftfahrt, General-Leutnant Milch und Vertreter der Kriegsmarine.
Berlin, 17. November.
Das Geheime Staätspolizeiamt in Berlin verhaftete vor einiger Zeit den damaligen Präsidenten des Zentralverbandes der Kohlenhändler Deutschlands e. V., Frrndemann, und seinen Direktor, den Diplomkausmann Karl Vor- chardt, beide in Berlin. Eine vorangegangene Buchprüfung und die nähere Betrachtung der Geschäftsgebaren und der weltanschaulichen Grundsätze dieser Herren hatte ergeben, daß sie den Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz" wohl ständig im Munde führten, selbst aber in keiner Weise vorlebte».
Wahrend Freudemann sich als für den Verufs- stand der deutschen Kohlenhändler ehrenamtlich tätig ausgab,, sich aber in Wirklichkeit als Leiter der Organisation hohe Bezüge zubilligte, verschaffte sich Vorchardt unter dieser Verbandsleitung in selbstsüchtigster Weise Gewinne, die keinesfalls zu rechtfertigen waren. Beide haben auf das schwerste gegen nationalsozialistische
Grundsätze verstoßen und sich
Staat hat ihnen durch
damit gegen den '
Staat vergangen. Dieser einen Aufenthalt im Konzentrationslager Gelegenheil gegeben, sich endlich über den neuen Geist und die praktischen Notwendigkeiten beim Neuaufbau der Nation klarzuwerden und zu erkennen, daß uns mit leeren Phrasen, hinter denen sich der Egoismus versteckt, nicht gedient ist.
Das schnelle Eingreifen der Geheimpolizei hat in diesem Falle den deutschen Kohlenhandel in letzter Stunde vor größten finanziellen Schwierigkeiten bewahrt, doch kann das schwere Vergehen der Verhafteten gegen Treu und Glauben des ihnen anvertrauten Berussftandes nicht scharf genug gebrandmarkt worden. Der Nationalsozialismus' verlangt von den Mitgliedern der NS- DAP., daß gerade sie ehrlich und treu unserer Weltanschauung gemäß arbeiten und leben. Die beiden Schutzhäftlinge sind aus den Reihen der Partei ausgeschlossen.
Die inneren Verhältnisse in der jetzigen Leitung des Zentralverbandes der Kohlenhändler Deutschlands e. V. sind, nachdem noch weitere durch die genannten Vorgänge belasteten Personen entfernt wurden, nunmehr mit Hilfe der
zuständigen Stellen vollkommen bereinigt, so daß künftighin eine verantwortungsbewußte Arbeit im Sinne nationalsozialistischer Zielsetzung gewährleistet ist.
Der nationalsozialistische Staat ist ein sauberer Staat und greift hart und rücksichtslos durch, wo einer es wagt, dem Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz" entgegenzuhandeln. Und dies um so unerbittlicher, wo es sich, wie im vorliegenden Falle, um eigennützige Verfehlungen von Parteiangehörigen handelt, die, gerade weil sie die Ehre und den Vorzug hatten, Parteigenossen zu sein, doppelt verpflichtet waren, das in sie gesetzte Vertrauen unbedingt zu rechtfertigen. Die schwerste Strafe ist gerade noch milde genug für derlei Verfehlungen gegen Treue und Glauben. Und wenn solche Volksschädlinge meinten, im nationalsozialistischen Staat mit schieberischen Machenschaften durch Eesetzesmafchen schlüpfen zu können — so wie das im libsralistischen Systemstaat dereinst möglich gewesen ist —, so werden sie jetzt im Konzentrationslager sich bestimmt überzeugen können, daß der Nationalsozialismus seiner nicht spotten läßt.
—ck.
beneral de von» aus slfrika abberufen
Zusammentritt öes großen faschislenrales — vesriWsse über die flbwekr der Sanktionsmaßnakmen
lOrsktkendit unserer berliner Zctiriktieitungl Kr. Berlin, 17. November.
Der Generalgouverneur von Jtalienisch-Ost- afrika, General de Bouo, ist unter Verleihung der Würde eines Marschalls von Italien von seinem Posten abberufen worden. An seiner Stelle wurde der Eeneralstabsches des italienischen Heeres, Badoglio, der bisher die Würde eines Marschalls von Italien bekleidete, zum General- gouverneur von Eritrea und Somali-Land ernannt. Zum Vizegouverneur wurde der bisherige Kommandant der römischen Division, General Guzzoni, ernannt. Ferner ist der Große Faschistenrat einberufen worden.
Der gestrige Sonnabend war also für Italien in doppelter Hinsicht ein Tag von entscheidender politischer und militärischer Bedeutung. Schon seit langem war davon die Rede, daß der gegenwärtige Oberkommandierende in Ostafrika, General de Bono, einer der ältesten Mitkämpfer Mussolinis, seinen Oberbefehl an eine jüngere Kraft abgeben werde. Das erste Zeichen, das darauf hinwies, war der Flug des italienischen Ee- neralstabschefs, Marschall Badoglio, nach Ost- afrika. Seine Inspektionsreise hat den Marschall bis in die vordersten Reihen der italienischen Front geführt, sie brachte aber noch keine Entscheidung in personeller Hinsicht. Badoglio flog zur Berichterstattung bei Mussolini nach Rom zurück, ohne daß irgendwelche Maßnahmen getroffen wurden.
Nach dem Abschluß des ersten großen Abschnittes im Wessinien-Krieg wird nun doch der Wechsel vollzogen. Für Mussolini selbst wie für General de Bono wird es nach den zweifellos wichtigen Erfolgen der Einnahme von Makale an der Nord- fro'nt und Gorahai im Südabschnitt leichter sein, diesen Wechsel vorzunehmen, als wenn er in einem kritischen Stadium der militärischen Operationen
erfolgen müßte, au? dem man dann leicht eifie Mitztraüenserklärunq gegen General de Bono.entnehmen könnte. Dem ausscheidenden General de Bono, dem der König den Titel eines Mar - schalls von Italien verliehen hat, werden herzliche Nachrufe von der italienischen Presse gewidmet, und es wird vor allem auf seine früheren Verdienste hingewiesen, denn de Bono ist bekanntlich der erste General des königlich italienischen Heeres gewesen, der auf die Seite der faschistischen Revolution trat und zu den Triumvirn des Marsches auf Rom gehörte.
Mit Marschall Badoglio hat ein Mann. in Afrika das Kommando übernommen, der allgemein als der befähigste Stratege der italienischen Armee gilt und der überdies das unbegrenzte Vertrauen der Mannschaft des Heeres genießt, schon aus der Zeit des Weltkrieges her. Das faschistische Regime ist bekannt dafür, daß häufig gerade in entschei- dungsoollen Augenblicken auf wichtigen Posten Wechsel vorgenommen werden. Es ist das weniger ein Ausdruck des Mißtrauens gegen die betreffenden aus dem Amt scheidenden Persönlichkeiten, als die Absicht eines Systems, das immer neue und unverbrauchte Kräfte gerade dann einsetzen will, wenn sie besonders dringend gebraucht werden. Das ist heute zweifellos der Fall.
Ein weiteres wichtiges Zeichen für die außerordentliche Bedeutung gerade dieser Tage und Stunden, die Italien heute durchlebt, ist der Zusammentritt des Großen Faschistenrates, der aus gestern abend 10 Uhr einberufen war. Es handelt sich hierbei um die oberste politische Instanz, die Italien neben Mussolini selbst besitzt, und es ist sehr bezeichnend, daß u. a. auch der Gouverneur von Libyen, Marschall Valbo, und der Londoner Botschafter Grand! zu dieser Sitzung nach Rom berufen worden sind. Grandis Ressort war jahrelang die italienische Außenpolitik, die er maßgeblich beeinflußt hat. Valbo ist der Schöpfer und Organisator der mächtigen italienischen Luftwaffe. Außerdem ist eine Reihe anderer Mitglieder des Großen Rates der
Faschiisten-Partei zu dieser Sitzung nach Rom berufen worden. Die Sitzung wird, der revolutionären Tradition der Partei entsprechend, als Nachtsitzung abgehalten. Ihre Beschlüsse werden nicht vor heute früh bekanntgegeben werden. Man erwartet auch einen Aufruf an die Bevölkerung, in dem die Gerechtigkeit der italienischen Sache festgestellt und dervolleEinsatzderNation zur Abwehr der Sanktionen gefordert wird. Auch über die Organisation dieser Abwehr sind Beschlüsse vorgesehen, die eine restlose Umstellung der Wirtschaft auf die Erfordernisse des Sanktionskrieges bedeuten.
weiterer Vormarsch auf flntalo
Kleinkrieg im Rücken der Italiener Asmara, 17. November
Die italienischen Truppen des Danakil-Front- abschnittes, die unter dem Oberbefehl des Generals Marinotti stehen, befinden sich auf dem Vormarsch auf Antalo.
Nach abessinischen Meldungen von der Nord- front ist der italienische Vormarsch im Gebiet von Makale bis zum Takase-Fluß zum Stillstand gekommen. Einzelne abessinische Abteilungen führen mit großer Eeschicklichkeit nördlich von Makale im Rücken der italienischen Linien einen Kleinkrieg gegen die rückwärtigen Verbindungen des Feindes, der den Italienern große Verluste beibringen und jeglichen planmäßigen Aufmarsch verhindern soll. Ger Takase-Fluß' wurde bisher noch an keiner Stelle von den Italienern überschritten.
Die abessinische Regierung hüllt sich seit Tagen aus strategischen Rücksichten vollkommen in Schweigen, da der Ausmarsch der Armeen immer noch nicht beendet ist. Die seit Wochen Addis Aveva durchziehenden Truppen bewegen sich immer noch nach Norden und nach Süden an die Fronten. Am Sonnabend durchzog der Schwager des Kaisers Bidwoded Makonnen mit 3S VÜ8 Mann größtenteils gut ausgerüsteter Truppen die Hauptstadt.
Die feierliche keriikiiiig äex llultursoiints in H.a- »«menlieit cke« kllibrcrs Unser k i I ck reißt Dr. (Goebbels bei cksr Verlesung cksr dlsmen der neuen llitglisäsr.
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flus einem 6uß
Kultursenat, Erzeugungsschlacht, Rassegesetz
ir. Xlii. Immer, wenn eine Gemeinschaft an einem großen, die Zeit überdauernden Werk arbeitet, werden alle Mitschaffenden von Zeit zu Zeit in ihrer Arbeit innehalten müssen und sich prüfend fragen: Wo stehen wir? Ist das Teilziel ohne Kompromisse erreicht, der Gesamtplan nicht außer acht gelassen? Im nationalsozialistischen Aufbauwerk bringen die Reichsparteitage jene Stunden der Besinnung und mit ihnen zugleich Rechenschaft und Ausblick. Ueber jene bedeutsamen Abschnitte der deutschen Eegenwartsgestaltung hinaus aber lohnt es sich, hin und wieder auch den Blick schon auf kürzere Zeitspannen nationalen und sozialen Geschehens zu richten. Zu einer solchen begrenzten, darum aber nicht weniger aufschlußreichen Rückschau fordern gerade die letzten Tage heraus.
Drei Ereignisse besonderer Tragweite sind es, die der vergangenen Woche, vor allem ihrem Abschluß, das Gepräge gaben: Die Berufung des Reichskultursenats, die Verkündung der Marschparolen für die zweite Erzeugungsschlacht und die Bekanntgabe der Durchführungsverordnungen zum Reichsbürger- und Blutschutzgesetz. Das kulturelle Ereignis ging in der Reichshauptstadt im feierlichen Rahmen der dritten Jahreskundgebung der Reichskulturkammer vor sich, der wirtschaftliche Vorstoß erfolgte auf dem Höhepunkt des Reichsbauerntages in Goslar, und die Regelung des R a s s e n - Problems wurde von berufener Stelle des Reichsinnenministeriums vor Vertretern der deutschen Presse erläutert. Auf drei scheinbar scharf gegeneinander abgegrenzten Gebieten wurden zu gleicher Zeit wichtigste und schwierigste Aufgaben ihrer restlosen Lösung entgegengeführt, Aufgaben, zu deren gründlicher Erfüllung man in den Jahren vor der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus, also vor dem 30. Januar 1933, nicht einmal die Voraussetzungen hätte schaffen können. Fassen wir zunächst jede dieser Leistungen des neuen Deutschlands und seiner Führung einzeln ins Auge:
Mit derEinsetzungdesReichskultur- senats stellt sich das Dritte Reich an die Spitze derjenigen Staaten, die eine bewußte, alle Grundlagen ihres Seins gleichmäßig erfassende Kulturpolitik treiben. Theater, Film, Presse, Funk — früher unzähligen, einander ! widersprechenden Interessen zugewandt — sind nunmehr einem Wollen verpflichtet, und dieses Wollen mündet im geistig-seelischen Dienst an der ganzen Nation, rettet die Werke der großen deutschen Vergangenheit vor dem Tode des Vergehens, spürt den Ewigkeitswerten der Gegenwart ! nach und bahnt jungen schöpferischen Kräften den § Weg in die Zukunft. Die Arbeitsrichtlinien, die Reichsminister Dr. Goebbels am Freitag dem Reichskultursenat mit auf den Weg gab, sind in s Inhalt und Formung so kristallklar, so vielsagend, daß ihnen kein Wort der Erläuterung mehr hinzugefügt zu werden braucht. Unterstreichen wollen wir hier nur das von Dr. Goebbels verkündete Führungsrecht der Politik auch innerhalb des Kulturlebens: „Die Grenzen für die Freiheit des künstlerischen Schaffens, die sich im Bezirk unserer nationalen Notwendigkeit und Verantwortung bewegt, werden von der Politik und nicht von der Kunst gezogen." Indem diese Grenzziehung nur aus nationalsozialistischer Eeisteshaltung heraus erfolgen wird, ist die Stetigkeit, die Artreinheit und die Volksverbundenheit der deutschen Kunst für alle Zeit verbürgt. — Die Parolen des Reichsbauerntages wiederum zeugen vom unerschütterlichen Willen der Staatsführung zur wirtschaftlichen Fundierung des Reiches, zur Vrotsicherung im weitesten Sinne des Wortes. Die Erringung und Festigung der Nahrungsfreiheit des deutschen Volkes als Zielsetzung der zweiten Erzeugungsschlachi fordern den Einsatz des Reichsnährstandes und darüber hinaus die verständnisvolle Mitarbeit des Städters im Geist einer Geschlossenheit und Schicksalsoerbundenheit, die während aller Phasen des Kampfes nicht einen einzigen Augenblick geschwächt werden dürfen. Wir wissen: Der vom Reichsnährstand aufgenommene Kampf wird bis zum Endsieg durchgeführt werden; ebenso fest steht es aber auch, daß uns