Ausgabe 
(16.11.1935) Nr. 317
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Das flmtsblatt des Senats

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Nr. 517 / 5. Jalirgang

Sonnabend, 16. November

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Schöpferischer öulturwille des Dritten Neiches

feierliche Berufung des Kultursenato in flnweseicheit des fülzrers und Beichskanzlers / keichsminister Br. Boebbels: Bie deutschen Künstler grüßen in sldols Kitler den Schutslzerrn und Protektor chres Schaffens

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klirrt eure deutschen Meister!

Berlin, 18. November. In einem großartig äußeren Rahmen hielt am Freitagmittag die Reichskulturkammer in der Philharmonie in Anwesenheit des Führers und 'U z, Lllsmi^ Reichskanzlers und aller führenden Männer des > rrik-is H M^ Staates und der Bewegung, der Künste und ^ Wissenschaften, der Wehrmacht, der Wirtschaft, des bsmsA' ^ Diplomatischen Korps und der in- und ausländi- etb, llsoix« L .- scheu Presse ihre dritte Jahreskundgebung ab.

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. VMsM-.Nl'' Der große Saal der Philharmonie trug wun- >. dervollen Schmuck. Ueber der Saal-Rückwand auf

elfenbeinfarbenem Tuche stand in großen Lettern

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In Anwesenheit des Führers fand in Berlin die feierliche Berufung des Reichskulturseuats statt.

Mit einer Festauffiihrung derMeistersinger" würde das Deutsche Opernhaus wiedereröss- net.

Im Reichsgesetzblatt werden die wichtigen Aussührungsbestimmungen zu den Nürn­berger Gesetzen veröffentlicht. Reichsvauernfiihrer Darre sprach in Goslar vor Auslandsvertretern überDas Bauern­tum als Bindeglied der Völker".

Die Wahlen zum englischen Unterhaus er­brachten eine klare Mehrheit für Valdwin. Auf dem Bremer Ehrenabend der SS. wur­den 23 alten fördernden Mitgliedern der SS. Ehrennadeln verliehen.

,, Das bremische Steueraufkommen im Oktober P läßt eine weitere günstige Entwicklung des l Arbeitseinsatzes erkennen.

Für den Schiffbau an der Weser dürften dem­nächst größere Aufträge zu erwarten sein.

Der deutsche Außenhandel schließt während der ersten zehn Monate mit einem geringen Ausfuhrüberschuß ab.

iter 2m Spruch, der Leitsatz für das Wirken der

chorn, Reichskulturkammer ist:Ehret eure deutschen

hrimnn Meister". Darunter leuchtete auf rotem Samt das

Anerstr. Hakenkreuz auf weißem Grund in einem Kranz

von Herbstblumen und Laub. Vor dem Redner- tz en: . F pult, das zum ersten Male das Wappen der

.nbritz W'Ä Reichskulturkammer trug, befand sich eine silberne ^ltr K. ^ ^ Plakette mit dem Reichsadler, der das Haken- * 'eb ° kreuz in den Fängen hält.

üKurz vor 12 Uhr künden die Heil-Rufe der

Massen, die die Anfahrtstraßen säumen, dieAn ÜM' E kunftdesFührers. Am Eingang des Hauses jder ^ empfangen ihn der Präsident der Reichskultur- JiirgenP'^« kammer, Reichsminister Dr. Goebbels, und der odt EHE"": Vizepräsident Staatssekretär Funk, um ihn zu

in Angejl^Ä seinem Platz zu geleiten, während Teilnehmer und -pi Mitwirkende der Kundgebung mit erhobener ' Karl »sZZ Achten grüßen.

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2n der ersten Reihe hat der Führer seinen Platz zwischen Reichsminister Dr. Goebbels und Staatssekretär Funk. Rechts von Dr. Coebbels sitzen die Reichsminister General Töring. Rudolf Heß, Generaloberst von Vlomberg, Dr. Frick, Graf Schwerin von Krosigk, Freiherr v. Eltz-Rübenach, Dr. Gärtner, Dr. Frank, ferner Staats- ministsr Pros. Dr. Popitz, Staatssekretär Dr. Lammers, der Oberbefehlshaber der Kriegs­marine Admiral Dr. h. c. Raeder, Reichsleiter Dr. Ley, Rsichsführer SS. Himmler, Reichs­leiter Dr. Dietrich, Botschafter von Ribben- trop, Reichsleiter Vouhler, Reichsleiter Vuch, Reichsleiter Vormann, Reichsführer Hühnlein; auf der linken Seite neben Staatssekretär Funk schließen sich an die Präsi­denten der Kammern, Reichsleiter Amann, Pros. Honig, Pros. Dr. Raabe, Hanns Johst, Staatsminister Pros. Dr. Lehnisch, Ministerialrat Dreßler-Andreß, Reichsdramaturg Dr. Schloesser. Es folgen Generalintendant Tietjen, General­intendant Wilhelm Rode, Intendant Erllndgens, Staatsoperndirektor Clemens Krauß, Stäats- schauspieler Werner Krauß, Staatsschauspieler Friedrich Kayßler, Staatsschauspieler Eugen Klopfer, Pros. Georg Schumann, Generalmusik­direktor Eugen Jochüm. Altpräsident der Reichs- schrifttumskämmer Dr. Friedrich Blunck, General­intendant Walleck-Mllnchen, Professor Paul Eraener.

2n der zweiten Reihe sitzen Gesandter von Papen, die Staatssekretäre von Vülow, Pfundt- ner, Grauert, Hierl, Reinhardt, Generalleutnant Milch, Dr. Freisler, Ohnesorge, König, Willikcns, die Gauleiter Reichsstatthalter Mutschmann,

"»u,-^omgsoerg, ^>oroan-L>aue, isorper-^anzig, Srmon-Koblenz, Bohle (Gau Ausland), Regie­render Bürgermeister Dr. Krogmann, General-

inspektor Dr. Todt, Obergruppenführer von 2a- gow, die Gruppenführer Heydrich und llhland, die Generäle von Witzleben, Pogrell, Schwedler, von Stülpnaael. Außerdem bemerkt man Dr. Krupp von Bohlen und Halbach, Karl Friedrich von Siemens, Geheimrat Schwitz, Staatsrat von Stauß, Staatsrat Reinhard, Bankenpräsident Dr. Fischer, Generaldirektor Klitzsch, Dr. von Winter­feld, Generaldirektor Dr. Büren. Ferner sitzen in den ersten Reihen die ausländischen Teilnehmer an der Tagung, u. a. der Präsident des schwedi­schen Komponistenverbandes Atterberg sowie der Dichter Hermann Stehr. 2n den Logen des ersten Ranges sitzen das Diplomatische Korps, u. a. der italienische, der polnische, der türkische

und der spanische Botschafter, in den Saallogen die Damen der Minister, Reichsleiter, Staats­sekretäre, Reichsstatthalter, Gauleiter usw.

Diese Aufzählung der Teilnehmer beweist, daß im neuen Deutschland die Kultur nicht mehr das Reservat einiger weniger ist und daß die großen Veranstaltungen nicht wie in srüheren Zeiten lediglich durch die Anwesenheit eines Vertreters des Kultusministeriums ausgezeichnet werden. Diesmal ist die Führung des ganzen neuen Deutschland, sind alle Träger der Kultur versam­melt und mit ihnen auch die Vertreter des Vol­kes, die an dieser Kultur tätigen Anteil haben.

Festliche Fanfaren, gespielt von Mitgliedern der Staatsoper, leiten die Kundgebung ein. Staatsschauspieler Friedrich Kayßler spricht den Vorspruch auf die Kunst" von Gerhard Schuh­mann.

Dann bringt das Philharmonische Orchester unter Leitung des Präsidenten der Reichsmusik­kammer, Generalmusikdirektor Pros. Dr. Peter RaabeEinleitung und Passacaglia" von Karl Hoyer, dessen Orgelvart Professor Heitmann über­nommen hat, zu Gehör. Mit begeistertem und dankbarem Beifall wird das eindrucksvolle Werk des jungen nationalsozialistischen Komponisten, das sich so trefflich in den Rahmen dieser Feier­stunde einfügt, aufgenommen.

Ve. öoebbels hält Nückfchau und flusblick

Brausender Jubel aber bricht los. als der Präsi­dent der Reichskulturkammer Dr. Goebbels an das Rednerpult tritt. Der Reichsminister führte in seiner großangelegten Rede aus:

Die Reichskulturkammer schaut nunmehr auf ein zweijähriges Bestehen zurück. Mit dem heuti­gen Tage ist ihr innerer Umriß und organisatori­scher Aufbau beendet."

Der Außenstehende mache sich keinen Begriff von den Schwierigkeiten, mit denen dieser Auf­bau verbunden gewesen sei, aber auch nicht von der Größe des geistigen und künstlerischen Um­bruches, der sich hier vollzogen habe. Dr. Goebbels , zeichnete in großen Strichen zunächst all diese Schwierigkeiten, um dann die positiven Lei­stungen der Reichskulturkammer auf­zuzeigen.

Der Präsident der Reichskulturkammer verwal­tet in Personalunion zugleich das Amt des Reichs­propagandaleiters der Partei wie auch das des Reichsministers für Volksaufklärung und Propa­ganda. In dieser Dreiheit ist die absolute Ge­währ einer reibungslosen Zusammenarbeit zwi­schen ständischer Organisation, Partei und Staat gegeben. Die darauf fußende Personalpolitik bie­tet nach jeder Richtung hin die Sicherheit dafür, daß nur Männer, die wirkliche Träger national­sozialistischer Weltanschauung sind, in maßgeben­den Funktionen unseres kulturellen Lebens tätig sein können. Soweit wir in dieser Beziehung zu Kompromissen geneigt waren, haben wir eine zwei­jährige Bewährungsfrist eingeschoben, die mit dem heutigen Tage zu Ende gegangen ist. Die­jenigen, die sie nicht nutzten, sind ausgeschieden, diejenigen, die sie verdienten, mit offenen Armen in unseren Kreis aufgenommen worden.

Heute ist die Reichskulturkammer judenrein.

Es ist im Kulturleben unseres Volkes kein Jude mehr tätig. Ein Jude kann deshalb auch nicht Mitglied einer Kammer sein."

Dagegen seien den aus dem deutschen Kultur­leben ausgeschiedenen Juden in großzügigster Weise Möglichkeiten zur Pflege ihres kulturellen Eigenlebens gegeben worden. Der Reichsverband der jüdischen Kulturbünde umfasse 110 00V Mit­glieder und unterhalte drei jüdische Theater, sowie mehrere eigene Orchester mit dauernden Ver­anstaltungen jeder Art in fast allen Städten des Reiches. Nur die Pflege der deutschen Kultur sei den Juden unterbunden, wie ja umgekehrt auch kein deutscher Künstler den Ehrgeiz habe. sich am jüdischen Kulturleben zu beteiligen.

Neben dieser Tätigkeit rein organisatorischer Art stehe eine Fülle von praktischen, positiven Maßnahmen, die zurFörderung des Nach­wuchses in der Kunst, zur Durchsetzung nationalsozialistischer Jugend in der Kultur- führung, zur Anregung zum künstlerischen Schaffen auf allen - Gebieten, zum Aussetzen von hohen Preisen, zur Aufgabenstellung und zu künstlerischen Ausschreibungen getroffen worden seien. Soeben befinde sich die Reichskulturkammer in Vor­handlungen mit der Arbeitsfront, um die sozialen Grundlagen künstlerischen Schaf­fens endgültig festzulegen.

flus der flrbeit der kinzelkammern

führte Dr. Goebbels eine Reihe eindrucksvoller Zahlen und Daten an. Aus der Reichs­kammer der bildenden Künste seien die Architekten in hervorragender Weise bei der Planung von bäuerlichen Siedlungen, bei Woh­nungsbauten der Wehrmacht. Fliegerlagern und Volkswohnungsbauten, die Eartengestalter bei der Anlage von Militärflugplätzen und Reichsauto­bahnen herangezogen worden. Bei allen Bau­vorhaben der öffentlichen Hand wurden für die Zwecke der bildenden Kunst bedeutende Mittel zur Verfügung gestellt. Im Berichtsjahr seien

44 Wettbewerbe auf dem Gebiete ver Baukunst und fünf Wettbewerbe für Eartengestalter ausgeschrieben wor­den. Die Sozialmaßnahmen der Kammer er­streckten sich auf die Gewährung von zwei- bis dreiwöchigen völlig kostenfreien Erholungsreisen an rund 11.00 Künstler, auf Gewährung von Beihilfen zur Behebung der wirtschaftlichen Not und auf eine im Aufbau begriffene Alters- und Hinterbliebenenversorgung.

Der Präsident der Reichsprefsekammer habe durch die Durchführung seiner Anordnung zur Wahrung der Unabhängigkeit der Presse alle von außen her an die Presse getragenen Einflüsse unterbunden. Der Dienst an der Volksgemein­schaft sei nunmehr einziger Zweck der deutschen Presse. Durch die Anordnung über Schließung von Zeitungsverlagen wurden die ungesunden Wettbewerbsverhältnisse beseitigt.

Das Ergebnis konnte der Reichsminister an fol­genden erfreulichen Zahlen aufzeigen:Die Ge- famtdruckauflage der deutschen Zeitungen ist von 18,7 Millionen im ersten Quartal 1934 auf 19 Millionen im ersten Quartal 1935 gestiegen. Die Auflagensteigerung bei den 1500 bedeutend­sten Zeitschriften betrug 9 v. H. gegenüber 1934. Die Gesamtauflage der Rundfunkpresse stieg in einem Jahr von 3'/- auf 4V» Millionen."

Zur Schulung des Schriftleiternachwuchses seien bereits zwei Lehrgänge in der neu gegründeten Reichspresseschule durchgeführt worden. Das soziale Kernwerk der Reichspressekammersei die Versorgungsanstalt der deutschen Presse. Hier seien im Jahre 1934 2,24 Millionen und im ersten Halbjahr 1935 1,16 Millionen Mark aufgebracht worden.

(Fortsetzung auf Seite 2)

vor. Dritte kvivusbauorvts« in äer Voslar-llallo

(Lodert Litäsrckioust)

Säuberung und ssufbau

Bremen, 16. November.

Wenn man jetzt im Herbst die sich für den Win­ter rüstende Natur durchschreitet, bleibt man mit­unter überrascht, ja'fast erschrocken, vor manchem Baume in stummem Staunen stehen. Man erkennt auf einmal Aufbau und Gliederung des Ganzen; was im Sommer unter der grünenden Hülle ver- borgen, wird bis in das zarte Filigran der fein­sten, sich vom Himmel abhebenden Zweigspitzen sichtbar und läßt die Schönheit alles Organischen ahnen.

Es gibt kein schöneres und treffenderes Sinnbild für das Wesen eines Volkes als solch einen Baum. Auch wird an ihm am sinnvollsten deutlich, was die Kultur, die sorgsame Pflege für den Orga­nismus bedeutet. Denn wie sah doch dieser Baum vor noch gar nicht so langer Zeit aus? War denn das noch ein deutscher Baum, der da aus deut­schem Boden stand? Waren doch seine Umrisse kaum noch zu erkennen, so war er von fremden Schlingpflanzen eingeschnürt und überwuchert. Gif- tig schillernde Blüten hingen von ihm herab, selt­sam fremd« Vögel saßen auf seinen Aesten, Schma­rotzer hatten sich auf ihm eingenistet, Giftpilze wucherten in seinem Schatten und wurmstichige Früchte Loten seine Zweige. Lebte dieser Baum, dessen Form und eigenen Blättern und Blüten man kaum noch erkennen konnte, lebte er überhaupt noch oder war er längst schon abgestorben, nur noch gehalten von dem ihm Licht und Luft raubenden Dickicht?

Man kann sich dieses Bill«, das der Baum des deutschen Volkstums in seinem Verfall bot, gar nicht oft genug in seiner Kraßheit verdeutlichen, um auch nur ahnend zu erkennen, was in diesen Leiden zurückliegenden Jahren sür die Kultur, fürdiePflegedeutschenVolkseins wirk­lich geschehen ist. Gewiß war das Dringlichste und Lebensnötigste sür diesen bedrohten Organismus, ihm erst einmal Luft und Sonne wieder zu ver­schaffen, rücksichtslos das Dickicht der Schmarotzer­pflanzen zu roden, alle geilen Triebe auszureißen, wollte man erkennen, was an Lebenssäften noch in ihm kreiste. Da mußte scharf zugegriffen werden. Aber dann wurde nicht blindlings gepfropft, nicht künstlich gezüchtet, sondern wie ein sorgsamer Gärt­ner in Geduld auf das Keimen wartet, so pflegte und wartete der neue Staat dieses edelsten und kostbarsten Wachstums.

Man ließ diesem Baume Zeit, sich wieder zu er­holen, um wieder neu zu treiben, man wartete ab, was noch lebendigen Saft führte, pflegte sorgsam jeden Ansatz zu neuer Frucht und dann erst griff man zu, um alles Tote, alles Abgestorbene, was noch scheinlebendig in seinen Zweigen hing, ohne Rücksichtnahme zu entfernen.

Will man auch nur oberflächlich erkennen, welche gewaltige Summe kulturpflegerischer Arbeit in die­sen zwei kürzen Jahren geleistet worden ist, so muß man sich immer wieder verdeutlichen, wie weit die Verfallserscheinungen bis in die kleinsten Zweige und Gliederungen des Volkskörpers hinein um sich gegriffen hatten. Nur dann wird man er­messen, welche Leistung sich in dem Rechenschafts- bericht, den Reichsminister Dr. Goebbels gestern über die Arbeit der Reichskulturkammer abstattete, verbirgt. Auch der kritischste Beobachter wird zugeben müssen, daß der oberste Gärtner und Pfleger deutscher Volkskultur wahrlich seines Am­tes treu gewaltet hat.

Mit der vor zwei Jahren geschaffenen Reichs- kulturkammer, die ihre Krönung in dem jetzt eingesetzten Kultursenat findet, hat sich der nationalsozialistische -Staat ein kulturpflegerisches Instrument geschahen, dessen Zweckmäßigkeit viel- leicht jetzt erst voll erkannt wird. Und wie ist damit gearbeitet worden! Sei es auf dem Gebiete des Theaters, der bildenden Kunst, des Schrift­tums,.^! Nachwuchsförderung, im Film, im Rund­funk oder wo auch immer. Durch Preisausschrei- Lcn, durch Kunstausstellungen in den Betrieben, durch den Einsatz der Werkscharen suchte man anzu- regen, Kunst und Kultur ins Volk hineinzutragen. Ueberall regt sich neues Schaffen, neues Streben! Aber auch hier ist letzten Endes entscheidend nicht das Was, sondern das Wie dieser Arbeit. Nicht volksfern. und volksfremd in abgestorbenen Bil- dungszirkeln, sondern bis in die feinsten Veräste-