Ausgabe 
(30.10.1935) Nr. 300
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

WWMWZMAWA

M«

Parteiamll.lageszei1ung der

_ Das flmtsblatt des Senats

' Ä. dM»

MW

Nationalsozialisten Vremens

der Zreien ffansestadt Diemen

entrichten. Postscheck Hamburg 172 72 Vctriebsstöriinaen^^ d°stbestellgeld. Der Bezugspreis ist im voraus zu NS.-Eauverlag Weser-Ems E. M. L S Vremen Äm M»-»^ k°m°n Anspruch aus Erstattung oder Ersatz. «remen, Am Teeren k8 / Fernsprecher: 31121; nachts 51115.

Nr. 500 / r. lahrgang

1 S Z 5

Anzeiaen-Grundpreise: Die 22-mw-Zeile im Anzeigenteil 12 Rpf., die 70-wm-Zeile im Textteil 7S Rpf.

Ermähigte Crundpreise (sür Neine Anzeigen. Familienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen laut

Preisliste b. (Nachlaßstassel v.) Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewahr. Annahmeschluß 18 Uhr.

Sprechzeit: Verlag werktäglich von 1213 Uhr; Schriftleitung Dienstag b,s Freitag von 12 /-13 /-Uhr.

kinzelpreio 15 Npf.

Sparen für freWt und vrot!"

dr. Schacht: In dem Wirbelsturm, in den die ausländischen Währungen geraten find, steht unsere Währung unerschüttert

Unssr lagvsspisgol

Der Führer sprach gestern Dr. Goebbels an­läßlich seines Geburtstages seine Glückwünsche aus.

Reichsbankpräsident Dr. Schacht hielt im Rundsunk eine Rede zum Nationalen Spartag.

Reichsluftsahrtminister Göring hat Oberst Mahnke zum Reichslustsportsührer ernannt.

In Berlin begann der bisher größte Devisen­schieberprozeß gegen katholische Ordensange- hörige.

Unter der Maske richterlicher Unparteilich­keit unternimmt Litauen einen neuen Vorstoß gegen die Memel-Autonomie.

Die Veamtendurchstechereien in Spanien haben zu einer Umbildung des Kabinetts geführt.

Italien hat einschneidende wirtschaftlich« Be­schlüsse zur Abwehr der Sühnemaßnahmen gefaßt.

Bernhard Köhler richtete an den deutschen Unternehmer einen Aufruf znr Leistung.

Die Waren- und Kaufhäuser haben starke Umsatzverluste erlitte».

Bon Partei «nd Staat ergeht an die Bremer Bevölkerung ein Aufruf zum WHW.

Die ersten Rekruten des einberufenen Jahr­gangs trafen in Bremen ein.

Reg. Bürgermeister Heider erließ Richtlinien für die Müttererholungsfürsorge.

0er führer an Sie deutsch-bulgarische Handelskammer

Berlin, 30. Oktober.

Der deutsch-bulgarischen Handelskammer hat der Führer und Reichskanzler auf einen Huldigungs­gruß hin telegraphisch folgendes geantwortet: Dem Herrn Präsidenten und der Generalver­sammlung der deutsch-bulgarischen Handelskammer danke ich für die mir aus Anlaß ihres zehnjähri­gen Bestehens übersandten Grüße und für das Ge­löbnis der. Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Bulgarien und Deutschland auf wirt­schaftlichem Gebiet in bisheriger Weise. Ich er­widere die Grüße aufrichtig und wünsche Ihrer Arbeit gute Erfolge."

Münchens Monumental-Neubauten

München, 30. Oktober.

Am Dienstag erhielten die Vertreter der deut­schen und ausländischen Presse in München Gele­genheit, die um den Königsplatz in bezwingender Einheit und geschlossener Harmonie erstandenen nationalsozialistischen Großbauten, (über die wir bereits in unserer gestrigen Ausgabe ausführlich berichteten) zu besichtigen. Die Vertreter der Presse haben von ihrem Rundgang durch die baulichen Neuschövsungen, in denen ein wahr­haft genialer Geist sich offenbart, einen überwäl­tigenden Eindruck mitgenommen.

Ve. öoebbels feiert Leburtstog

Persönliche Glückwünsche des Führers

Berlin, 30. Oktober.

Anläßlich des Geburtstages des Reichsministers Dr. Goebbels fanden sich in seiner Wohnung im Laufe des Dienstag eine große Zahl von Gratu­lanten ein. Gegen Mittag erschien der Führer selbst, um Dr. Goebbels persönlich seine Glück­wünsche zu überbringen und ihm ein wertvolles Originalgemälde von Spitzweg zu überreichen. Musikkapellen der SA. und der Marine-SA.^owle ein Trommler- und Fanfarenkorps des Jung­volks und ein Singchor der HJ. und des brachten dem Berliner Gauleiter e,n Geburts- tagsikonzert, während Obergruppenführer von Iagow mit Gruppenführer Uhland, sämtlichen Berliner Brigadeführern der SA., und Rei^- musikführer Fuhsel persönlich ihre Glückwünsche darbrachten. Auch Obergebletssuhrer Axmann er­schien mit dem Führer der Berliner H^.. um die Glückwünsche der Jugend zum Ausdruck zu brin­gen. Den ganzen Tag über liefen augerdem zah - lose Glückwunschschreiben. Telegramme. Blumen­grüße und Geschenke aus allen Schichten des Vol­kes ein. unter denen sich auch eine vom Gau Ber­lin-Brandenburg des Reichsarbeitsdienstes über­reichte und voii Arbeitsmannern m mühseliger oierwöchiger Arbeit selbstgeschnitzte Geschlechter- wicae für den am 2. Oktober geborenen Stamm­halter des Ministers befand.

Der iadaniilbc NationalSkonom Jwao Minann wurde

Mm Michlied^ des Prüsilngsausschusses der Tokwter

Reaieruna ernannt Min-iml studierte an letzten ^agr

di?national!ozialistische Arbeitsgesetzgebung in Deutsch

land. Wie er erklärte, sei er rum Nationalsozialismus übergegangen, da er den marxistischen M -

ablehne Nationalsozialismus habe er eine mög

lichkeit sür die Lösung der Arbeiterfragen Wundem Im japanischen Prüfungsausschuß wurde er sich g dieser Ausgabe besonders widmen.

Berlin, 30. Oktober.

Reichsbankpräsident Dr. Schacht sprach gestern abend im deutschen Rundfunk zumNationa - len Sparta g". Der Reichsbankprästdent führte aus:

Freiheit und Vrot: Unter diesen kurzen Stichworten wurden die Heiden großen Ziele des Nationalsozialismus für das deutsche Volk zusam­mengefaßt. Sie bedeuten auf der einen Seite die Sicherung unserer politischen Selbständigkeit und- nationalen Unabhängigkeit und auf der anderen Seite die Beschaffung ausreichender Arbeitsmög­lichkeiten, um unser wirtschaftliches Dasein zu sichern und unsere kulturelle Lebensführung auf einen möglichst hohen Stand zu bringen.

Das erste Ziel, die Freiheit, verwirklicht der Na­tionalsozialismus durch die Wiederwehrhaft- machung des deutschen Volkes; das zweite Ziel, das Vrot, wird durch die unter Führung Adolf Hitlers eingeleitete Wirtschaftspolitik gesichert.

Mit vollem Recht ist bei den Leiden Worten die Freiheit vorangestellt. Denn es ist unmöglich, Vrot zu erlangen, ohne die Freiheit zu besitzen. Wir haben es am eigenen Leibe erfahren, was es für unseren Broterwerb bedeutete, daß wir unsere po- Mische Freiheit verloren hatten. Wir haben die furchtbare Geißel der Arbeitslosigkeit in der Zeit unserer Wchrlosigkeit kennengelernt. Das marxistische System hatte geglaubt, durch Unterwürfigkeit an das Ausland und durch Ver­zicht auf die Freiheit uns wenigstens den Brot­erwerb zu sichern, aber es erreichte nichts als eine Schuldknechtschaft, an der wir heute noch zu tragey haben. Die Wehrhaftmachung erst, die uns Adolf Hitler wiedergegeben hat, sichert uns den Broterwerb jetzt und für die Zukunft. Es gibt keine Arbeitsbeschaffung ohne Wehrhaftmachung.

Diese beiden Grundlagen unseres Volkslebens stelle ich Ihnen allen, meine deutschen Volks­

genossen, vor Augen, wenn ich nun zur Einleitung des Spartages an Sie alle als Sparer das Wort richte.

Denn die Erlangung von Freiheit und Vrot

ist ohne die Arbeit des Sparers nicht denkbar. Sparen heißt, das, was man erwirbt, nicht sofort und restlos wieder verzehren, sondern es bei Sparkassen, Banken, Versicherungen usw. ansam­meln, auf daß damit die Veschäftigungsmöglich- keiten vermehrt und Kapitalgllter geschaffen wer­den, die uns die Arbeit erleichtern und das Leben angenehm gestalten. Wohnungen, Straßen, Verkehrsmittel, Werkzeuge, Maschinen, Fabriken, alles, was uns Erwerb und Kultur verbürgt, sind Kapitalgüter, die über den augenblicklichen Verzehr hinaus zu erarbeiten sind. Diese Güter kann kein Kulturvolk missen und darum kann kein Kulturvolk das Sparen entbehren.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Italien nimmt den Wirtschaftskamps aus

vesklilüsse ;ur flbwekr der Süknemaßnakmen / klnschränkimg des Fleischverbrauches / Senkung der Verwaltungskosten

Rom, 30. Oktober.

Zur Abwehr der bevorstehenden in Gens be­schlossenen Sühnemaßnahmen hat die italienische Regierung zunächst zwei Maßnahmen getroffen, durch die der Fleischverbrauch herabgesetzt und die Verwaltungskosten in den Staatsbetrieben, einschließlich der Schulen, möglichst gesenkt werden sollen. Der Gedanke einer Rationierung des Verbrauches durch Kartensystem wurde von Mussolini abgelehnt, da aus die erprobte Selbst­disziplin des ganzen italienischen Volkes gerechnet werden könne. Insbesondere soll im Vrot- und Mehlverkauf keine Aenderung eintreten, da die diesjährige Getreideernte mit 77 Millionen Doppelzentnern den Inlandsbedarf vollkommen deckt.

Im einzelnen bestimmen die Maßnahmen für den Fleischverbrauch, daß vom 5. No­vember ab für die Dauer von sechs Monaten die Fleischerläden am Dienstag jeder Woche ge­schlossen bleiben und am Mittwoch nur andere Arten als Rind-, Schaf- und Schweinefleisch ver­kauft werden können. Die Fleischerläden, die seit einigen Wochen Sonntags geschlossen sein mußten, können bis vormittags 11 Uhr offenbleiben.

In der gleichen Zeit wird in den Hotels, Restaurants und anderen Speisestätten sowie in den Speisewagen auf italienischer Strecke nur ein Fleisch- oder Fischgang geliefert. Die Durchfüh­

rung dieser zeitweiligen Maßnahmen wird den entsprechenden Berufs- und Eenossenschaftsver- bänden übertragen. Für die Einsparung im den Staatsbetrieben wird dem italieni­schen Parlament ein besonderes Ermächtigungs­gesetz vorgelegt werden, auf Grund dessen der ita­lienische Regierungschef alle einschlägigen Maß­nahmen auf diesem Gebiet durch eigene Erlasse anordnen kann. Durch den ersten derartigen Er­laß werden zur Papiereinsparung alle staatlichen Veröffentlichungen auf ein Mindestmaß be­schränkt. Ferner sollen bei der Ausstattung von Büros alle Neuanschaffungen von Möbeln und anderen Bürogegenständen möglichst eingeschränkt werden. Alle staatlichen Telegramme und staat­lichen Telefongespräche sollen gekürzt werden. Schließlich soll zur Kohleneinsparung der Büro­betrieb grundsätzlich von morgens 8 bis 18 Uhr beschränkt bleiben.

Im übrigen wird Italien bei seiner Abwehr gegen die Sühnemaßnahmen grundsätzlich den Warenbezug aus den Sanktionsländern ablehnen bzw. den Handel mit nicht unter die Sanktionen fallenden Erzeugnissen auf einen vollkommen aus­geglichenen Clearingverkehr einschränken. Nach dem Ausfall der Köhlentransporte aus England hofft man, den Kohlenbezug aus anderen Län­dern steigern zu können.

Für Getreide und Zucker ist, wie man weiter hört, der Jnlandsverbrauch vollständig sicher- gestellt. Für Zucker bleibt sogar ein Ueberschuß

zur Verfügung. Ohne die in den letzten Tagen zustande gekommenen Verträge über größere Ge- .friersleischlieferungen aus Argentinien und Bra­silien hätten für die Rationierung des Fleischver­brauchs noch einschneidendere Maßnahmen getrof­fen werden müssen.

»Sperre gegen Sperre"

Rom, 30. Oktober.

Die entschlossene Abwehr der Genfer Sanktions­maßnahmen wird vom halbamtlichenEiornale d' Jtalia" einer grundsätzlichen Betrachtung unterzogen. Die italienische Abwehr, so schreibt das Blatt, gehe von einem realistischen Grund­satz aus: Der Handelsverkehr könne nur auf Gegenseitigkeit beruhen. Von den Ländern, die keine italienischen Erzeugnisse mehr kaufen und damit die notwendige Valuta nicht zur Verfü­gung stellen, werde auch Italien nicht mehr kau­fen, da es nicht die nötigen Zahlungsmittel habe. Sperre gegen Sperre. Das sei ein Grundsatz natürlichen Rechts und internationaler Gerech­tigkeit, aber auch ein Grundsatz der Gegenseitig­keit, der sofort strikt verwirklicht werde. Dabei sei Revision und Neuordnung der internatio­nalen Handelswege und Steigerung der natio­nalen Produktion notwendig. Die italienische Wirtschaftspolitik trete jetzt in eine neue Phase ein, die auch über den Abschluß der abessinischen Episode hinaus anhalten werde.

(Weitere Meldungen siehe Seite 2)

M

ver erste Appell: vor erste. Lsrliosy Ksürutsu-Trsvspoist kür äis jnvZs äsutsyds Ksiirwsobt hat gsstsru äis keiodsliauxtstaät .verlas sen

Segen stngeder und Heuchler

DerInformationsdienst", die amtliche Korrespondenz der NSBO. «nd der Deutschen * Arbeitsfront, bringt folgende Kampsansag»

gegen dieweichen Sozialisten", die Phrasen­drescher und Maulhelden.

Wenn man die Ausführungen so mancher Red­ner auf Tagungen, Versammlungen und Kund­gebungengleichgeschalteter" Wirtschaftsgruppen, Vereine oder sonstiger Organisationen hört, dann faßt man sich unwillkürlich an den Köpf und ist versucht irre zu werden an der Klarheit des eige­nen Urteils über die Entwicklung in den letzten fünf oder zehn Jahren. Nicht allein deshalb, daß es immer noch Leute gibt, die es mit einer be- wundernswerten Virtuosität verstehen, sich zual­ten Kämpfern" des Nationalsozialismus zumachen und dabei scheinbar ganz vergessen haben, daß sie noch Anfang 1933 zu den schärfsten offenen oder versteckten Gegnern des Nationalsozialismus ge­hörten.

Mehr noch möchte man darüber irre werden, mit welcher Naivität diese Leute heute bereits wieder den Nationalsozialismus für sich und ihre mehr oder weniger selbstsüchtigen Absichten aus­legen und mit welcher Selbstverständlichkeit sie voll Pathos nationalsozialistisch klingende Sprüche klopfen, hinter denen nichts steckt. Die Durchsich­tigkeit solchen Verhaltens und die Hohlheit ihrer Heucheleien wird jenen Leuten selbst offenbar gar nicht bewußt. Es kommt ihnen anscheinend auch gar nicht zum Bewußtsein, daß sie von anderen in ihrem Phrasentum durchschaut und in ihren wahren Absichten erkannt werden. Vor allem, wenn jene Leute vor einfacheren Volksgenossen stehen, meinen sie offenbar, um so ungenierter ihre Sprüche klopfen und den angeblichenVor­kämpfer für den Nationalsozialismus" heraus­stecken zu können. Sie vergessen dabei ganz, daß gerade der einfache Volksgenosse der Arbeiter der Faust in seiner unverbildeten Auffassung ein viel feineres Empfinden dafür hat, was an den Ausführungen eines Redners echt ist und was plumpe Angeberei und übles Heuch- lertum ist. Die deutsche Arbeiterschaft hat in dieser Hinsicht zudem eine jahrelange Schule hinter sich. in der sie erkannt hat, was mit leeren Phrasen vom Sozialismus und hohlen Worten anzufangen ist, und sie weiß sehr wohl ehrliche Ueberzeugung eines Redners von hohlem Phra- sendreschertüm zu unterscheiden.

Die Arbeiterschaft will keinen weichen Sozialismus, der aus schön klin­genden Redensarten, Beteuerungen des angeb­lichensozialen Gefühls" und leeren Versiche­rungen besteht. Sie dankt auch für die plumpen Anbiederungsversuche gewisser Leute, die plötzlich ihr soziales Herz entdeckt haben und sich in Freundschaftsversicherungen heute nicht mehr genug tun können nachdem sie gestern noch alles andere als Freundschaft zum Arbeiter be­wiesen haben. Nationaler Sozialismus ist hart; er fordert Taten, nicht Worte.

Es ist nicht von ungefähr, daß man von jenen Phrasendreschern kaum einmal dem Arbeiter gegenüber das Wort vom Kameraden hören wird. Zumeist redet man nur vonGemeinschaft" und vonguter Freundschaft" von Kamerad­schaft nur selten. Der Grund, weshalb jeneAr­beiterfreunde" das Wort von der Kameradschaft mit dem Arbeiter nur ungern aussprechen, liegt nahe: Kameradschaft ist Verpflichtung zu einer Zusammengehörigkeit, die nicht nur im Ver­sammlungslokal, am Biertisch und in schönen Reden zum Ausdruck kommt, sondern unter Beweis gestellt werden will, jederzeit, wenn es daraus ankommt, für den andern geradezustehen, sich zu ihm bekennen durch sein Handeln und durch den Einsatz der eigenen Person. Das gilt auch vom Nationalsozialismus: Nationalsozialis­

mus fordert Kameradschaft als Aus­druck wirklicher Gemeinschaft. Wie die Kamerad­schaft, so setzt auch der Nationalsozialismus jene Tugenden der Gemeinschaft voraus, die uns als Vorbild vom Soldaten verkörpert werden und die wir deshalb alss o l d a t i s ch e H a I t u n g" bezeichnen: Die Einordnung der eigenen Person in das Schicksal der Gemeinschaft; die Treue und Kameradschaft und die gemeinsame Ausrichtung auf ein gleiches Ziel das Wohl des Ganzen. Soldatische Haltung kommt nicht zum Ausdruck durch schönes Reden und große Versicherungen sondern durch Härte. Diszipliniertheit und Gerad­heit; sie zeigt sich in der selbstverständlichen steten Bereitschaft zum Einsatz.

Das gleiche gilt auch vom Nationalsozialismus: Man beweist ihn nicht durch große schwungvolle Versicherungen seinessozialen Empfindens" londern nur durch ein Handeln, das national­sozialistische Gesinnung zeigt. National- soziaIismus fordert T'aten! Es erscheint notwendig, das so manchem Volksgenossen wieder bringen! Das Verhalten jener Worthelden schadet nicht nur den betreffenden Leuten selbst und ihrer mehr oder weniger be» deutenden" Stellung, sondern es mag leicht manchen Volksgenossen verärgern und in Gefahr bringen, sein Urteil über jene Leute zu verall- gemeinern und damit zu einer falschen Betrach­tungsweise zu kommen. ^