Ausgabe 
(6.11.1935) Nr. 307
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Leck

idie,

»ns Neb. ander Hieb. uge»

»s.

mehr

»ös.

,d'

ort.

sagte,

lacht.

en gemacht.'

Siegkriect Oiekc,

irchsichtige, der ähnli, Mischen ! vielen m Sild von! achen. Di Presse, rschte For :chsichtig c tige Mitt ichentliche rs ja zu rbeiten wi ehen geno ms.

: und wir befind!« e zwar auch Stühle, hmen herstellt, « zen menschlichen Oi> als Anschauung-, Holzschnitzer »em, Linde, des Bin, Ohren mit den ein, len, um Herzen z» :r sind, um Werbe- i drehen. Riesen- hen, Fliegen M war in einem An-, des Fühlorgru nnd rsgearbeitet weckn eren llebertiägen, ngen und Modell!, t man hier alles, e Rahmen verlangt cht beendet. Wie t sich. FotogrM n und Ausshnitte al wird in einen im dann soseit zn Karten und Wr ! Schultafeln nid «winden, um eit- ch zu machen. A Rege, denn es itz Welt die moden Die Bildtafel dien ihrend das PlM -den Weise der nl- nachen mutz. V geniale Hirne sis rrlagen zu schaffet -re Gesundheit-u- ommen. Die Dres- nmodelle sind D sind so vollkoimnei Biologie und dee

nd VererbungsleS«

lpparat baut man was die fortschritt

, Unterweisung ii-

tiert sich am beste» r Bestellungen, du in Welt eintretze»

ealitätsarbeit ist» xrim.

isvbsl. llrs°>°-

xrstorin»

p arl ei aml i.I ag esz eitung der NationalsozialistenVremens

Das flmlsblatt des Senats der Zreien fjanjestadt Dremen _

.'»S I

Bremer Zeitung erscheint täglich (auch Montags). Mvnatsbezug: RM. 2.3V einschl. 3V Rps. Zustellungsgebühr; durch die Post RM. 2,30 einschl. Ueberweisungsgebühr ausschl. Postbestellgeld. Der Bezugspreis ist im voraus zu entrichten. Postscheck Hamburg 172 72. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung oder Ersatz.

NS.-Eauverlag Weser-Ems G. m. ü. H., Bremen, Am Geeren b8 / Fernsprecher: 54121; nachts 51115.

1 g Z 5

Anzeiaen-Grundprcise: Die 2L-mm-ZeiIe im Anzeigenteil >2 Rps. die 70>mm-Zeile im Texttell 7b Rps.

Ermäßigte Erundpreise ftüi kleine Anzeigen Familienanzeigen n. a.» sowie sonstige Bedingungen laut

Preisliste 5. iNachlaßstassel 6,: Für Anzeigen durch Fernsprecher keme Gewähr. Annahmeschluß 1« Uhr.

Svrechzeit: Verlag werktäglich von 12- 13 Uhr: «christleituna Dienstag bis Freitag von 12 /^-13 /- Uhr.

Nr. ZV7 / Z. Jahrgang

Mittwoch, 6. November

kinzelpreis 15 Npf.

Ver Vormarsch auf Makale abgestoppt

Die Ziele der italienischen offensive an der Nordsrant / wieder Unterwerfungen abelfinischer Stammesdauptlinge!

Unser lagesspiogel

Der Führer empfing den Präsidenten des Olympischen Komitees.

Nach einer Anordnung des Reichsernährungs­ministers gelten die Bestimmungen über den Arier-Nachweis auch für Adelige.

Im Devisenschieber-Prozeh gegen die Eeneral- prokuratorin Anna Schroers lautet das Urteil aus 18 Jahre Zuchthaus.

Der Vormarsch der italienischen Truppen aus Makale ist zum Stillstand gekommen.

Der englische Botschafter in Rom wurde erneut von Mussolini empfangen.

Der tschechoslowakische Auhenminister äuherte sich über das Verhältnis PragBerlin.

Das Direktorium im Memclgebiet Vruvelaitis ist zurückgetreten.

Das SegelschulschifsEorch Fock" der Deutschen Kriegsmarine wird am kommenden Freitag im Bremer Freihafen eintreffen.

Der schwimmende Flugzeugstützpunkt der Deutschen Lufthansa,Westfalen", traf gestern abend wieder in Bremen ein.

Zehn Zahre Zuchthaus für katholische Vevisenschiebereien

Berlin, 6. November.

In dem Devisenprozetz gegen die Eeneral- prokuratorin Anna S ch r o e r s von der Genossen­schaftUnserer Lieben Frau" in Mühlhausen bei Kempen am Rhein verkündete die IV. Große Strafkammer des Berliner Landgerichts nach dreitägiger Verhandlung folgendes Urteil:

Die Angeklagte wird wegen fortgesetzten Deoisenverbrechens zu 18 Jahren Zuchthaus, 18 Jahren Ehrverlust und 258 888 RM. Geldstrafe verurteilt. Die beschlagnahmten Obligationen in Höhe von 88 888 Gulden sowie 625 888 RM. werden eingezogen. Für die Geldstrafe, die Kosten und den eingezogenen Betrag hastet der Lieb- srauen-Orden in Mühlhausen mit.

Das Gericht sieht, wie in der Urteilsbegrün­dung ausgeführt wurde, als erwiesen an, daß die Angeklagte 322 000 RM. an Geldern ihres eigenen Ordens, zum Teil persönlich, über die Grenze geschafft hat. Dazu kommen vier Mächen mit Banknoten im Gesamtbetrags von 200 000 RM., die von ihr unter Mißbrauch ihrer Ordens- kleidung für andere Klöster ins Ausland ge­schmuggelt wurden. Diese Gelder wurden zum größten Teil zum Rückkauf von Ordens­obligationen in Holland verwendet.

Vattlet-Lalour beim sichrer

Asmara, 6. November.

Der Vormarsch des Korps Maravigna in das Gebiet von Adiabo führt in eine ziemlich unerforschte Gebirgsgegend westlich und südwestlich von Aksum, die bis an den Fluß Takasse heran­reicht. Es handelt sich bei diesem Fluh um den Oberlauf des späterhin die Grenze zwischen Abefsinien und Eritrea bildenden Seilt unter an­derem Namen. Das Gebiet von Adiabo schiebt sich wie ein Keil in das Gebiet der Kolonie Eritrea herein, so dah das Vorgehen des Korps Maravigna zu einer wesentlichen Berichtigung der italienischen Front führen wird.

Auherdem hofft man, dah die italienischen Truppen nach Durchquerung des Gebietes von Adiabo im Tal des Takasse flnhaufwärts vor­stoßen, die unwegsame Hochebene von Tembien umgehen und wenn möglich einen Keil zwischen die abessinischen Streitkräfte am Tanasee und die weiter ostwärts stehenden feindlichen Truppen treiben können.

Eine spätere Meldung aus Asmara besagt fol­gendes: Am Dienstagmittag kam der Vormarsch der italienischen Truppen auf Makale zum Stillstand. Die Unterbrechung der Operationen kann vielleicht

einige Tage dauern. Diese Zeit ist aber nicht ver­löre», da Patrouillen und Flugzeuge das Gelände erkunde». Gerüchte wollen wissen, dah italienische Verpesten bereits in die Gegend von Makale vorgedrungen sind. Das Eros der Armee steht jedoch immer ncch bei Hausten.

Inzwischen sind in Asmara wieder zahlreiche Gerüchte verbreitet, die von angeblichen frei­willigen Unterwerfungen abesst iri­scher Stammeshäuptlinge zu berichten wissen. So soll der Sultan von Aussa im südlichen Danakilgebiet seine Unterwerfung erklärt haben und angeblich mit 20 000 Mann zu den Italienern überzugehen beabsichtigen. Einige tausend Mann seines Gefolges sollen bereits Anschlug an die Kamelreiterkarawane des Obersten Lorenzini suchen. Auch weitere Gruppen von Anhängern des Ras Eugsa rücken, wie behauptet wird, mit weihen Fahnen von Makale aus nordwärts, um sich den italienischen Behörden zu stellen. Schließ­lich ist sogar das Gerücht verbreitet, dah der Herrscher der südlich des Tanasees gelegenen Landschaft Eodjam Ras Jmru nnd sein Sohn sich anschickten, mit Italien in Verhandlungen zu treten.

Die italienischen Frontberichterstatter berichten jedenfalls übereinstimmend, dah die Absalls- bewegung unter den abessinischen Stammeshäupt­lingen immer größeren Umfang annehme. Wich­tige Häuptlinge hätten sich dem militärischen Be­fehl des Negus widersetzt und eine beträchtliche Anzahl von ihnen sei für eine Verständigung mit Italien. Der Führer dieser Bewegung sei der Beherrscher der nördlich vom Tannsee gelegenen Landschaft Gondar, Ras Dagsa Dargile.

Von maßgebender italienischer Seite wird auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die die An­wendung der Sühnemaß nahmen auf die Waffenversorgnng der italienischen Trup­pen haben könnte, vor allem angesichts der Tat­sache, daß die abessinischen Truppen reichlich mit Waffen und Munition ausgerüstet werden wür- d'en. Man befürchtet in italienischen Militär­kreisen, dah Waffen- und Mnnitionsmangel die militärischen Maßnahmen, die einen völlig neu­artigen Charakter trügen, erheblich erschweren würden

(Siehe auch Seite 2)

öauleiter Növer:wir verlangen die kinsahbereitslhaft des einzelnen für die Nation

Nichts Schöneres als zu kämpfen flirNeutschlanV

Oldenburg, 6. November Bei einer Kundgebung der NSDAP. in Kirch hatten nahm Gauleiter Reichsstatthalter Carl Rover das Wort zu einer etwa einstündigen Rede, in der er besonders diejenigen Aufgaben in den Vordergrund stellte, die zur Durchführung der vom Führer vorgezerchneten Aufgabe notwendig sind. Er führte u. a. aus: Es wäre undankbar von uns, wollten wir jetzt, wo die Bewegung Adolf Hitlers an die Macht gelangt ist, Hause bleiben oder nur in den großen Städten sprechen. Gerade die Versamm­lungen, die ich in zehn Jahren des rücksichts­losesten Kampfes auf dem Lande abgehalten habe, gehören zu den schönsten meiner Erinne­rungen, weil ich hier stets mit dem unverfälschten Menschentum zusammenkam. Hier, auf dem Lande, wurde der Sieg der'Bewegung Adolf Hitlers im Gau Weser-Ems erfochten; und von hier aus drang die nationalsozialistische Weltanschauung erst in die Städte. Deshalb komme ich gerade zu euch hier. meine Volksgenossen, mit einer tiefen Dankbarkeit, um die Verbindung aufrechtzuer­halten. Diese Versammlung steht 'im Zeichen des Winterhilfswerkes.

Wir Nationalsozialisten vertreten den Stand­punkt, dah die Weltanschauung Adolf Hitlers ein großes und herrliches Bekenntnis zu den ewigen Gesetzen der Schöpfung ist.

Es ist aber falsch, anzunehmen, dah ihr uns jetzt, wo Adolf Hitler die Führung im Staate hat, die Arbeit ganz allein überlassen könntet. Wir

brauchen zur Durchführung der nationalsozialisti­schen Idee die Hilfe aller. Das Dritte Reich ist noch nicht angebrochen. Es ist vielmehr erst der Schutt beiseitegeschafft worden, und wir be­ginnen erst die Steine zu dem neuen Bau zu­sammenzutragen. Wenn einst das Werk erstehen ioll. dann müssen wir alle mithelfen und in har­monischem Gesamtklang zusammenstehen, damit in dem Haus ein glückliches Geschlecht wohnen kann. Damit nun alle Deutschen mit dem Gefühl ge­meinsamer Verbundenheit an die Aufgabe heran­gehen, müssen wir diejenigen Volksgenossen, die noch aus irgendeinem Grunde abseits stehen, mit aller Kraft der Ueberzeugung bearbeiten, um auch sie als wertvolle Mitarbeiter für die Durch­führung der großen Aufgabe zu gewinnen.

Wir dürfen uns nicht beirren lasten durch Menschen, die ihre Aufgabe darin sehen, durch kleinliche Kritik, die sie an Nichtigkeiten ver­schwenden, die großen Leistungen der Bewegung herabzuziehen: ich appelliere an die Wohlan­ständigkeit jedes einzelnen, sich über alles Klein­liche hinwegzusetzen und vor allem die geschicht­liche Sendung der nationalsozialistischen Bewe­gung zu erkennen. Wir haben den Wunsch und das Ziel, dah alle deutschen Menschen zu National­sozialisten werden. Mag früher gewesen sein, was wolle, heute verlangen wir die Einordnung in die Gemeinschaft des deutschen Lebens, die Hintan­setzung aller gegen das Gemeinwohl verstohenden Interessen und die Einsatzbereitschaft des ein­zelnen für die Nation.

Der Gauleiter sprach dann über die Bedeu­tung des Vookholzberges, den er zu einer Stätte ausbauen wolle der in ganz Deutschland nichts an die Seite gestellt werden könnte. Zum Schluß sprach er über die Stellung des Beamten im Dritten Reich, von dem er nicht nur die selbstverständliche Erfüllung seiner Pflicht verlange, sondern von dem er weiter erwarte, daß er stets die Verbindung mit dem Volke auf­rechterhalte, um dauernd die Größe und Ver­antwortung seines Amtes zu erkennen. Wir wollen uns einsetzen für unser Volk, unsere Rasse und das Leben unserer Kinder, denn es gibt nichts Schöneres, als zu kämpfen für Deutschland und das deutsche Blut!

Schulungserfolge des NSLS.

lir. Berlin, 6. November Der NS.-Lehrerbund hatte in den letzten Mo­naten eine ganze Reihe bedeutender innerer Erfolge auf dem Gebiete der Schulung zu ver­zeichnen. Die Eauamtsleitung Westfalen-Nord des NS.-Lehrerbundes eröffnete nun in diesen Tagen in Detmold eine Schulungsstätte, die des­halb von besonderer Bedeutung sein wird, weil sie einmal an einer Stätte steht,, die voller Er­innerungen an die deutsche Vorgeschichte ist, und zum anderen, weil die Schule es gestattet, die be­achtliche Anzahl von 140 Erziehern gleichzeitig zu schulen. Die Erzieher des Eaugebletes werden also in nicht allzu langer Zeit restlos durchge­schallt sein.

VNlk ins gusland

l?. Vkü. Bremen, 6. November.

s,.,« Seit Wochen stehen die Präger A Zeitungen im Zeichen der nun-

m Präge ^hr abgeschlossenen Umbildung der tschechoslowakischen Regierung. Präsident Masaryk hat an die Stelle des bisherigen Ministerpräsidenten Malypetr, der den Borsitz in der Nationalversammlung übernehmen soll, den Landwirtschaftsminister Hodza berufen. Für das damit freiwerdende Landwirt­schaftsministerium ist der tschechisch-agrarische Ab­geordnete Zadina in Aussicht genommen. Wenn in der tschechoslowakischen Hauptstadt erklärt wird, mit dieser Lösung der Kabinettskrise seien die eigentlichen innerpolitischen Spannungen noch keineswegs überwunden, so ist das eine Ange­legenheit, deren Entwicklung uns Deutschen gleich­gültig ist. Was an dem Wechsel im Präger Mi­nisterpräsidium dagegen ein größeres Interesse beanspruchen kann, das ist die Frage nach der außenpolitischen Zielsetzung des neuen Ka­binettschefs. Obschon Außenminister Benesch im Amt bleiben wird, dürften die politischen Ge­gensätze zwischen ihm und Dr. Hodza, der übrigens Slowake ist, ihren Ausgleich kaum in einer Stabilisierung des gegenwärtigen außen­politischen Kurses der Tschechoslowakei finden. Wir nehmen gern davon Kenntnis, daß Dr. Hodza für eine Verständigung mit Deutschland eintritt. Die Erklärungen, die Benesch gestern vor den Kammern über seinen Wunsch, mit Deutsch­land zusammenzuarbeiten, abgab, stehen sicherlich in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Ka­binettsumbildung. Andernteils hat Benesch durch­blicken lassen, daß er hinsichtlich der (von Hodza nicht gebilligten) allzu stalinfreundlichen Sowjet­politik Prags nicht einzulenken gewillt ist. Auf­fallend sind übrigens die Parallelen, die sich zwischen der Tschechoslowakei und Frankreich in den Beziehungen zu Moskau ergeben. Hier wie dort lehnt die Volksmeinung immer mehr das militärische Bündnis ihrer Regierungen mit den Mächten der Unordnung und der Zerstörung ab, ohne daß bisher dieser Gegenströmung an ver­antwortlicher Stelle Rechnung getragen wurde. Wird Dr. Hodza sich als der Mann erweisen, der eine scharfe Trennungslinie zwischen Bolschewis­mus und aufbauender Politik zu ziehen in der Lage ist? Ohne diese grundsätzliche Absage an Moskau wird jedenfalls ein diplomatischer Kurswechsel gegenüber den kommunistischen Frie­densfeinden nicht möglich sein.

Berlin, 6. November.

Der Führer und Reichskanzler empfing am 5. November den Präsidenten des internationalen olympischen Komitees Grafen de Baillet-Latour im Beisein des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern Dr. Frick, des Präsidenten des Organisationskomitees für die 11. Olympiade Staatssekretär a. D. Dr. Lewald und des Reichs­sportführers von Tschammer und Osten zu einer längeren Unterredung.

veamtennachwukhs aus der HZ.

Er. Berlin, 6. November

Für die Annahme von Veamtenanwärtern werben jetzt in einem Runderlaß des Innenmini­sters zugleich im Namen sämtlicher Reichs­minister wichtige Bestimmungen mitgeteilt- Nach dem geltenden Recht darf nur derjenige Beamter werden, der die Gewähr dafür bietet, daß er jederzeit rückhaltslos für den nationalsoziali­stischen Staat eintritt. Daher ist es erforderlich, daß in Zukunft diejenigen, die Beamte werden wollen, schon von Jugend auf in der national­sozialistischen Weltanschauung erzogen sind. Der Führer und Reichskanzler wird noch nähere Be­stimmungen darüber erlassen, in welcher Weise diese Schulung zu ersolgen hat. Bis dahin ist zu fordern, daß solche Bewerber um Beamtenstellen, die nach dem 31. Dezember 1935 Las 16. Lebens­jahr vollenden, mit Erfolg der Hitler-Jugend angehört haben. In Zukunft sind deshalb nur solche Bewerber um Beamtenftellen anzunehmen, die dieser Bedingung entsprechen oder die als Offiziere oder Soldaten mit Versorgungsberech­tigung aus der Wehrmacht entlassen sind. Aus­nahmen bedürfen der Zustimmung des Innen­ministers im Einvernehmen mit dem Stellver­treter des Führers.

Vorbereitungen für den g. November

Berlin, 6. November.

Der Deutschlandsender übernimmt am heutigen Mittwoch, 18.45 Uhr, aus München einen Vor- trag des stellvertretenden Gauleiters des Traditionsgaues Miinchcn-Oberbayern, Pg. Nippold, über die Vorbereitungen zum 3. Rov.

Loksri-Lilgsrärorikt

Xeuo itn>ieni8ei,e Truppentransporte öureli cken 8,-e2-Eai,si. Kuod in cksr loteten 2 oit oinä visckor Truppen von Italien nsoti clein abossinisostsn LrisxssotiLuplLtL evtssuat voräen. Unser Lilä rsixt einen äsr itLUenisetitzn Iruppentrensports im 8ue2-Lsna1 auk äem ^Vexe nsek DritreL.

M-M

- -n

W Z

1 - W?'--

-i-

vLtiou» spur,

- . berichten, ist das rein li

Herr Vruvelaitis! ^uisch eingestellte Memell

direktorium Vruvelaitis zurückgetreten. Diese: an sich selbstverständliche Schritt hätte eigentlick nicht erst jetzt, sondern schon unmittelbar nach de vernichtenden litauischen Wahlniederlage in Memelgebiet erfolgen müssen. Am heutigen Tage an dem der Memelländische Landtag zusammen tritt, wäre der Sturz des landfremden Direk toriums ohnehin sicher gewesen, nachdem die li tauische Regierung den Unterzeichnerstaaten der Memelstatuts die Erklärung abgegeben hat, da: Direktorium endlich dem Willen der Mehrheit de: Memelbevölkerung entsprechend zusammenzu setzen. Die Kownoer Regierung hat nunmehr Ee legenheit, ihr Versprechen in die Tat umzusetzen Dabei kann allerdings ebensowenig wie bei den

Rücktritt Vruvelaitis von einemEntgegenkom­men Litauens" die Rede sein, denn mit der Ein­setzung eines deutschen Direktoriums wird ledig­lich ein der memelländischen Bevölkerung feier­lich verbrieftes, aber bisher mit Füßen getrete­nes Recht durchgeführt. Der neu gewählte Land­tag, der neben 24 deutschen Abgeordneten nur 5 Vertreter der litauischen Parteien ausweist, wird scharf darüber wachen, daß es nicht nur bei Zu­sagen und Versprechungen der litauischen Regie­rungsstellen bleibt, sondern daß der Wille der deutschbewußten Memelländer auch wirklich respek­tiert wird. Wozu es allerdings noch nicht zu spät ist.

Bolschewistische Nanking ist bei "der llnter- Mordpläne suchung des Revolver Anschlags auf den chinesischen Minister­präsidenten Wangtschingwei ein umfassender kommunistischer Mordplan zur Beseitigung des