Ausgabe 
(19.4.1935) Nr. 100
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vremer.

öas amüiche Organ des Senats

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Ser Freien LanfestM vremen

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Nr. ioy / 3. Jahrgang

Freitag, iy. April

Einzelpreis is Rps.

fl-olf Hitler, dem sütirer der deutschen

i/nsor ^agssspiegel

Die Reichsregierung hat gegen die Deutsch­land diffamierende Politik des Völkerbundes Protest eingelegt.

Die Aushebungsvorschriften für die Wehr­macht liegen nun vor.

Ueber die Lockerung getreidewirtschaftlicher Vorschriften werden weitere Einzelheiten bekannt.

Im Altonaer Kommunistenprozeß wurden Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verhängt. In Bulgarien ist es im Zusammenhang mit der Verbannung des früheren Ministerpräsiden­ten Zankoss das Kabinett zurückgetreten.

Am 15. Mai besteht das bremische Kataster- und Vermessungswesen IM Jahre.

Im letzten Jahr verzeichnet die bremische Unfallstatistik 24 Tote.

Die Durchführungsbestimmungen zum Gesetz zur Förderung des Wohnungsbaues sind er­lassen worden.

Die deutsche Fuhball-Nationalels gegen Bel­gien wurde nach einem Beschluß des DFB. umgestellt.

lag der Neichsluftwaffe"

Berlin, 18. April.

Der Reichswehrminister hat auf Antrag des Retchsministers der Luftfahrt befohlen, daß ein alljährlicher Ehrentag für die Reichsluftwaffe als neuerstandenem dritten Wehrmachtsteil ge­schaffen werden soll. ZumTag der Reichsluft­waffe" hat der Reichsminister der Luftfahrt den 21. April, den Todestag des Rittmeisters Frei­herr» v. Richthofen, bestimmt. In der Reichshauptstadt findet der Tag seinen Ausdruck darin, daß die Berliner Standortwachen durch die Luftwaffe gestellt werden. Am Ostersonntag wird die vom Jagdgeschwader Döberitz gestellte Wachtkompagnie die Wachen am Ehrenmal, vor dem Reichsluftfahrtministerium, beim Führer und beim Reichsminister der Luftfahrt stellen.

Vertrauensralswalileii in Meinen

Bremen, 18. April

In der Stadt Bremen wählten in 495 Betrie­ben 43 426 Wahlberechtigte. Die Wahlbeteiligung betrug 39 693 gleich 91 Prozent. Es wurden ab­gegeben: 38142 gültige Stimmen, 1357 ungültige Stimmen; 34 889 stimmten mitJa", 3573 stimm­ten mitNein". Gewählt wurden 1924 Ver- trauensräte und 1945 Stellvertreter, 193 Ber- trauensräte und 75 Stellvertreter wurden abge­lehnt.

Zu seinem 46.6eburlstage am 20. flprtt 1SZ5

* Bremen, 19. April.

Der Geburtstag Adolf Hitlers wird stets ein Ehrentag des deutschen Volkes sein. Mit be­sonderer Innigkeit schart es sich an diesem Tage dankbar und freudig um seinen Führer und preist das Geschick, das ihm die­sen schenkte.

Daß er, der geniale Sproß aus altem Bauerngeschlecht, aus dem Volke geboren, ein Arbeiter unter Arbeitern war und nun als Führer und Reichskanzler, als die Inkarnation alles Gro­ßen. Starken und Edlen im deutschen Volke der Welt vor Augen steht, erhebt an seinem Geburtstage die ganze deutsche Nation zu hohen Gefühlen be­rechtigten Stolzes, weil es ja klar ist, daß ein Volk, das eben erst solch einen Mann hervor­brachte, von allen Völkern be­neidet werden muß und jeden­falls in steiler Kurve des Auf­stieges sich befindet.

In der einfach schlichten Art des Mannes, der Deutschland Meile um Meile mit einer Sicher­heit, wie sie nur die Un^eblbar- k«it der Genialität verleiht, dem verlorengegangenen Platz an der Sonne wieder zuführt, liegt es nicht, sich mit geräuschvollen Festen und tönenden Lobeshym­nen feiern zu lassen. Er, der den Tag der Vollendung seines 46. Lebensjahres in gewohntem Gleichmaße zielbewußten staatsmännischen Schaffens zu­bringen will, hat sich auch in diesem Jahre wieder Gedenkfeiern und Festübertragun­gen verbeten, und wenn eine Steigerung der Verehrung, die dem Führer ohnehin schon vom ganzen Volke seit Jahren gezollt wird, überhaupt noch möglich wäre, so würde gerade der Wesenszug von Beschei­denheit, bei einem Manne, dessen Worten zu lauschen die ganze Welt gewöhnt ist, nur noch weiter dazu beitragen, die Zuneigung des deutschen Volkes zu steigern, und zu festigen, die innige Verbundenheit mit die­sem Volke, das sich ohnehin nicht nehmen läßt, seiner Liebe und Treue zu dem Mann,

Ostern in Venedig

Don Ältce Verend

Den ganzen Gründonnerstag hat es auf das tobende Meer geregnet, aber am Abend dem Vorabend des Karfreitags liegt die herrliche Venetia in silbernem Mondenschein. Schweigend ruht das Wasser, nur leise gleitet hier und dort eine Gondel mit Kirchenbesuchern durch die Flut. Die Gitarren und Mandolinen schweigen heute. Der leicht« Frohsinn, der sonst über der Stadt liegt, ist ernster Feierlichkeit gewichen. Die Kir­chen st« sind ja hier Wunderwerke der Kunst, in denen sich's wohl beten läßt sind überfüllt. 2n der Markuskirche brennt der große Mittel­leuchter in der Form eines Kreuzes, an den Seiten flimmern viele kleine rote Ampeln und groß« Wachskerzen in Leuchtern. Reiche, schwere, -ot«, brokaten« Vorhänge schmücken die Altäre.

Liebet Euch untereinander und grüßet Euch «it dem Kuß der Liebe" klingt es von der Kan- Z«l über die Menge, die noch bedrückt vom Alltag auf und ab geht. Nur einzelne sieht man inbrün­stig im Gebet versunken, doch über allen wölbt stch die goldene Mosaikkuppel dieser prunkenden Kirche.

Die Orgel, der Chor der Sänger erklingen, die summenden Töne schleichen sich durch die schweren ^uren hindurch auf den Markusplatz, schwingen stch über die Piazzetta und über die silbern schim­mernde Flut hinaus Lbers Meer, in die Unend­lichkeit. Aus allen den vielen Ki.chen rauschen 7 ? Orgeltöne, die weiche Lust über der Stadt 'st ganz erfüllt davon.

Die Nacht bleibt hell vom Mond und schon um ' llhr, als der junge Tag noch schläft, klingen die sssten schweren Karfreitags-Glockentöne über die ^iadt und das Meer. Sie wecken den Tag, die ^onne kommt und überflutet alles mit reichem ^°ll>. In feierlicher Stille ruht das Wasser und

langsam ziehen die schwarzen Gondeln ihre Fur­chen durch die glitzernde Flut. Sie ziehen auch vorüber an den Fenstern des Palazzo Vendramin, hinter denen der große Sänger desKarfreitags­zaubers" Richard Wagner für immer verstummte.

Karfreitagszauber! Totenglocken mahnen, aber sie klingen in eine Luft, in die die neuerwachte Erde den Hauch der ersten Blüten sendet.

Am Mittag, als die Sonne hoch am Himmel steht, nehmen wir eine Fischerbarke und fahren hinaus auf das feiertägliche Meer. Bei einer von den vielen kleinen Inseln geht man ans Land und tritt in die Kirche, die mit weitge­öffneten Türen dicht am Ufer liegt. Drinnen vor dem Altar ist ein aus Holz geschnitztes großes Kruzifix auf dem Boden ausgestreckt. In langer Prozession ziehen Männer, Frauen, Kin­der daran vorüber und küssen das Thristusbild auf das Herz. Auch unschuldige Kinderlippen küssen gehorsam den nachgebildeten Körper des Entseelten ohne Schreck. Sie würden wohl un­gläubig lächeln, diese Kleinen, wollte man ihnen jetzt erklären, daß dieser starre Mann mit der Dornenkrone derselbe ist, der dort über dem Altar als rosiges, lachendes Kind auf der Mutter Schoß sitzt .... Allzuviel Ernst kann der Venezianer nicht vertragen. Schon am Abend des Karfrei­tags ist überall ausgelassene Heiterkeit, in die der Mond und seine Herde Sterne von oben lächelnd einzustimmen scheinen.

Am Sonnabend istOstermarkt". Auf allen Plätzen sind Buden aufgestellt, Lärmen, Schreien, Anpreisen, Handeln, Tauschen, Streiten erfüllt die linde, durchsonnte Luft. Man steht wenig Ostereier, aber runde Osterkuchen finden reißen­den Absatz. Zur Zierde find ihnen bunte Hühner­federn eingebacken, die überall herausfächeln.

der sich Tag und Nacht aufopfernd für Deutschland bemüht und plagt, am morgigen Tage einen würdigen, unaufdringlichen und vielgestaltigen Ausdruck zu verleihen.

Das Beste freilich und dem Führer wohl das Liebste wird bet dem Gedenken zu sei­nem Geburtstage die innere Haltung von Millionen deutschen Blutes zu des Führers großem Werke sein. Was er geschaffen hat, ist gigantisch, und die Geschichte wird es der­einst nicht hoch genug stellen können. Was er noch weiter schafft, das wird so un-. denkbar es manchem Menschen mit kleinem Gesichtskreis erscheinen mag noch eine weitere Steigerung dem schon Geleisteten gegenüber bedeuten. Wenn wir uns erinnern

Sonst gibt es auf dem Markt Schuhe, Hüte, Bü­cher, Seide, Töpfe, Luftballons, quietschende Mäuse, Bähende Hähne und natürlich auch die Tauben von St. Marcus". Zwischen all diesen Herrlichkeiten liegen Kruzifixe aus Holz, Zinn und Knochen zum Verkauf aus, um die ebenso ehrlich gehandelt und gefeilscht wird, wie um ein Paar Schuhe.

In den engen Straßen herrscht ungeheurer Tru­bel. 2n den Lagunen drängen sich die Gondeln und auf dem Canale Grande ist sechsreihiger Gondelverkehr. Dazwischen tönen die gellenden Rufe derWasserautos", der Motorboote. Die Stadt ist überflutet von Fremden und die Tau­ben spüren, daß Feiertag ist.

es ist kaum ein Monat ver­flossen, wie am 16. März durch die Wiedereinführung der deutschen Wehrpflicht zu all dem schon geschichtlich gewor­denen großen Beginnen Adolf Hitlers eine neue gewaltige und geschichtlich unauslöschbare Tat hinzukam, eine Tat, vor der die Welt erstaunt und über­rascht, das deutsche Volk hin­gerissen in Begeisterung stand, so dürfen wir ohne . weiteres auch glauben, daß, so wie hier wiederum ganz unvermutet ein großer Programmpunkt im un­geheuren Arbeitsplan des Füh­rers Verwirklichung fand, mit der Zeit auch noch alle anderen, der Verwirklichung noch har­renden Programmpunkte ihre Durchführung finden werden.

Kleinlich dünken uns jene, die sa meinen, daß sich Ueber- raschungen solcher Art wie am 16. März dieses Jahres nicht immer und immer wieder in der Entwicklung des von Adolf Hitler geschaffenen und regier­ten Reiches wiederholen könn­ten. Kleingläubig sind die, welche nur im geringsten daran zweifeln, daß auch nur ein Quäntchen seines großen Le­bensplanes, auch nur ein Pro­zent seines Programms unver- wirklicht bliebe. Die Verwirk­lichung seines Arbeits- und Le­bensplanes freilich ist, trotz dem ungeheuren Tempo, womit der Führer einen Meilenstein nach dem anderen hinter sich läßt, die Arbeit eines langen Lebens. Der Führer weiß es am besten, und ebenso undankbar wie banausenhaft wäre es von den einen oder anderen im deutschen Volke, deren Hoff­nungen auf den Nationalsozialismus sich noch nicht in allen Einzelheiten erfüllten, jetzt schon nach kaum zwei Jahren der Macht­ergreifung, griesgrämig und nörglerisch in die Zukunft blicken zu wollen, als ob nicht die Gegenwart fast täglich die besten Be­weise dafür erbrächte, daß in absehbarer Zeit schon sich auch jene Hoffnungen und Erwartungen im Dritten Reich erfüllen

Die Nacht zu Ostern ist eine helle Mondnacht. Auf dem Canale Grande und auf der Piazzetta herrscht freudiges Leben. Die Serenadengondeln, verziert mit bunten Lampions, gleiten durch die Flut, umringt und gefolgt von vielen Gondeln mit Zuhörern, schwimmende Konzertsäle. Volks­lieder und andere bekannte Weisen schallen in die laue Nacht, bis im unerhörten Glanz der Farben der Morgen des Ostersonntags herauf­steigt. Himmel, Meer und Sonne, das Glocken- geläut und die lachend genießenden Menschen ver­einigen sich zu einer großen Jubelsinfonie des Lebens. Vergehen sind des Alltags Leid und Sorgen. Heut ist Auferstehungstag. Der Früh­ling ist da und der Sommer liegt vor uns.

Das heilige Abendmahl

Don tziska Luise Schember-Dresler

Geheimnisvoll auf weißer Wand von Gottes Eeisteshauch umweht durch Lionardos Meisterhand das heiil'ge Abendmahl ersteht.

Des Herren halbvollendet Bild sieht strafend streng den Maler an:

O Auge, mitleidsvoll und mild!" aufstöhnt in Schaffensqual der Mann Laß Heiland, mich Dein Antlitz sehn!" Voll Inbrunst er zum Höchsten fleht Allmächt'ger, höre mein Gebet und laß, um was ich bat, geschehn!" Durch Mailands Gassen müd er irrt bis er des Nachts auf einer Bank erschöpft, verzweifelt und verwirrt trostlos in sich zusammensank.

Um zu vollenden, was ich schuf, verlaß mich nicht und laß geschehn, daß ich den Heiland möge sehn!

An mich, o Gott, ging doch Dein Ruf!"

Als Antwort eine Stimme weich ihm Heimgeleit und Hilfe bot, wie Harfenklang vom Himmelreich. Bebend erblickt beim Morgenrot, umbuchtet von der Liebe Licht, in seines Helfers Hochgestalt der Meister Jesu Angesicht!

Der Offenbarung Eottgewalt Gewährung, auf ihn niedertaut, unendlich, wie der Gnade Meer.

Er malt und malt, was er erschaut, Erfüllung brandet um ihn her.

Von fern« staunt der Schüler Schar: Anbetend Lionardo kniet vor seinem eignen Werk fürwahr! - Durch seine Seele zieht ein Lied. Versunken sind ihm Raum und Zeit. Vorüber bangen Suchens Qual:

Gott schenkt' ihm Schöpfer Seligkeit. Vollendet ist das Abendmahl.

ölückwunsch

der Hauptstadt der vewegung

München, 18. April

Oberbürgermeister Fiehler hat an den Führer und Reichskanzler folgendes Glückwunschtele­gramm gerichtet:Mein Führer! Zu Ihrem Ge­burtstag beglückwünsche ich Sie in Dankbarkeit und Verehrung im Namen der Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung persönlich herz­lichst."

Zu Ehren dieses Geburtstages, für den der Oberbürgermeister für die städtischen Amts­gebäude und sonstigen stadteigenen Gebäude die große Beflaggung angeordnet hat, wird an Hilfs­bedürftige eine Sonderunterstützung im Gesamt­beträge von 15 000 Mark verteilt.

können, denen bisher noch kein« Erfüllung beschieden war.

Unmöglich konnten ja doch die kurzen zwei Jahre der Regierung Adolf Hitlers schon jedem bringen, was da vielfach erhofft und gewünscht worden ist, und wenn gerade hier in Bremen manche Ungeduldige törichterweise über einen allzu ruhigen An­lauf der wirtschaftlichen Entwicklung klagen möchten, weil vielleicht der allgemeine wirt- schas iche Aufschwung im Reiche sich hier noch nicht so bemerkbar machen konnte, wie wo anders, dann mag das mit Recht auf seine große Vergangenheit stolze Hanseaten­geschlecht sich ruhig sagen, daß es eben wie­der einmal, wie so oft schon in der Ge­schichte Deutschlands, dazu berufen ist, die höchsten Anforderungen an unerschütter­lichem Vertrauen, starkem Mut, zäher Aus­dauer und grenzenloser Treue zu Deutsch­land und seinem Führer zu erfüllen. Wie oft schon, wenn es galt, für die Hansestadt unüberwindlich scheinende Schwierigkeiten zu überwinden, hohe Opfer für ein richtig erkanntes Ziel zu bringen, weitausfchauend, zielstrebig und ohne unmittelbare Aussicht auf augenblicklichen Lohn eine große Sache in Angriff zu nehmen oder zu ver­teidigen, ist Bremen auch heute wiederum vor eine schwere Aufgabe gestellt, vor eine Aufgabe, für deren Bewältigung ein so hohes Matz von Verantwortungsbewußtsein und innerer Tüchtigkeit erforderlich ist, daß sie eben nur von einem besonders tüch­tigen und verantwortungsbewußten Ge­schlecht gelöst werden kann: die Aus­gabe nämlich, gleichsam als Vorposten des Deutschen Reiches unbedingt wirtschaftlich durchzuhalten mit den gegebenen Mitteln

Die sän vom Hitler

Ein Erlebnis am Obersalzberg

Es gibt kleine überraschende Erlebnisse, die sich oft in Sekunden abspielen und doch dabei unaus­löschlich im Gedächtnis haften bleiben. Solch ein kleines Erlebnis möchte ich hier erzählen, da es sich am Obersalzberg abgespielt hat und die innige Verbundenheit unsres Volkes mit seinem Führer Adolf Hitler beweist.

Es war im vorigen Jahr, ungefähr um die gleiche Zeit. Wir waren von Berchtesgaden auf den Obersalzberg gefahren, gingen dann oben ein Weilchen auf verschneiten Waldwegen und ge­nossen den herrlichen Wintertag mit seiner glitzernden Pracht. Natürlich wurde bei der Ge­legenheit auch das Landhaus des Führers, Haus Wach«nseld, wenigstens von außen mit Interesse besichtigt. Auf dem Rückweg, etwa in der Hälfte der Straße nach Berchtesgaden, kam uns eine Frau entgegen, die einen kleinen Schlitten mit Briketts hinter sich herzog. Es interessierte mich, wo sie die Briketts geholt hatte und ich fragte sie danach. Da zog ein freudiges Lächeln über ihr Gesicht und mit überströmender Wärme ant­wortete sie:Die sän vom Hitler, vom Winter- hilfswerk"!

Wir nickten ihr freundlich zu, während sie ihren Weg fortsetzte. Bald war sie hinter einer Biegung der Straße verschwunden. Auch wir gingen wei­ter, um ein schönes Erlebnis reicher. Wie herz­lich klangen doch diese Worte in dem Munde der schlichten Frau aus dem Volke! Wie rührend und bezwingend!Die sän vom Hitler." Wie wenn sie ihre Gabe aus der Hand des Führers selbst empfangen hätte. Und wir? Haben wir nicht auch alles aus der Hand des Führers? Was hät­ten wir noch? Was wären wir noch ohne ihn? Wenn wir in Ruhe und Frieden uns wieder neue Güter erarbeiten dürfen, so danken wir das nur ihm allein und wie die schlichte Frau aus dem Volke dürfen auch wir bekennen:Die sän vom Hitler." Laos Lkrsokai.ck

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