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Nr. 2Y5 / 4. Vierteljahr
Donnerstag, 22 . Oktober
Einzelpreis 15 Rpf.
PS. 0770 »klvkir
Der bisherige Senator für Arbeit, Technik und Wohlfahrt, OttoHeider, wurde, wie wir bereits in unserer gestrigen Ausgabe als einzige Zeitung melden konnten, zum kommissarischen Bürgermeister von Bremen ernannt. Unser Parteigenosse Otto Heider gehört der NSDAP. seit dem 14. September 1928 an. Er wurde am 26. Mai 1896 in Bremerhaven geboren. Als Kreigsfreiwilliger bei dem 4. Hann. Jnf.-Regt. 164 machte er den Krieg mit und wurde, nachdem er sich verschiedentlich ausgezeichnet hatte, als Unteroffizier entlasten. Nach seinem Studium an den Technischen Staatslehranstalten bekleidete er in den verschiedensten Städten Deutschlands Jngenieurstellen. In der Partei spielte Pg. Heider stets eine führende Rolle. 1929 gründete er die Ortsgruppe Habenhausen. Am 30. November 1930 wurde er in die bremische Bürgerschaft gewählt, der er als Fraktionsgeschäftsführer und Mitglied des Fraktionsvorstandes der NSDAP. bis zur Auflösung im Jahre 1933 angehörte.
Wie uns Bürgermeister Pg. Otto Heider anläßlich einer Unterredung mit unserem Redaktionsmitglied mitteilte, ist es für ihn eine Selbstverständlichkeit, sich mit ganzer Kraft, den Pflichten seines ihm auferlegten Postens zu widmen. Insbesondere beabsichtigt er, als Bürgermeister Lberallen Ressorts zu stehen und nicht ein Ressort selbst zur Bearbeitung zu übernehmen. Pg. Heider faßt das Amt des Bürgermeisters so auf, daß er darüber zu wachen hat, daß in keinem Fall die EruMinien unserer nationalsozialistischen Weltanschauung verletzt werden. Die einzelnen Senatoren sollen eine größere Verantwortung erhalten.
Bürgermeister Pg- Heider brachte dann weiter noch zum Ausdruck, daß er als alter Nationalsozialist nicht die Interessen einzelner Stände und Wirtschastsgruppen, sondern die Belange des gesamten Volkes vertreten werde. Nur dann könne auch hier in Bremen die vom Führer erstrebte Volksgemeinschaft zur Tat werden. Neben Wirtschaft und Schiffahrt, die für Bremen bestimmt von großer Bedeutung seien, müsse die Regierung ihr Augenmerk auch auf das Straßenbau- und übrige Bauwesen richten, um so allen Teilen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Wie bekannt sein dürfte, bekleidet unser Parteigenosse Heider außerdem noch das Amt eines Reichskommissars für die Krankenkassen. Dieses Amt wird er bis zum 1. Januar 1938 beibehalten. Ebenso verwaltet er das Amt des Kirchenpräsi- denten bis auf weiteres kommissarisch.
Wir dürfen wohl sagen, Bürgermeister Pg. Otto Heider ist der Garant dafür, daß das nationalsozialistische Gedankengut in Bremen stets unverfälscht und unverwässert zur Anwendung kommen wird. Das hat Pg. Heider in den langen Kampfjahren zur Genüge bewiesen. L-'ik-
I>8- Otto Neiiler
der englischen Arbeiterpartei Aus rd uns gemeldet: Bei erner Erlahmn laus in Nord-Lambeth (Lon- >isb:. durch einen Liberalen vertreten e der Kandidat der Arbeiterpartei,
.Haltet aus, ihr Brüber!"
Die freie Hansestadt Bremen hätt dem deutschen Ostland die Treue
Die Feierstunde auf dem Domshof
So lange e's deutsche Geschichte gibt, sd lange gibt es ein Problem der Ostpolitik. Von den Goten über die Ostsiedlungen Heinrichs des Löwen, der Askanier und Billunger, über die Politik eines Friedrich des Großen bis in unsere heutigen Tage zieht sich ein langer Faden des Kampfes um den deutschen Osten. Gerade durch den Weltkrieg wurde mit der Lostrennung Ostpreußens und durch den Raub Danzigs die Ostlandfrage wieder in den Mittelpunkt des deutschen Lebens gerückt. Deutsche Volksgenossen kämpfen um ihre Freiheit und Selbständigkeit, um die Rückkehr zum deutschen Mutterland. Das deutsche Volk in der Heimat aber steht in Treue fest zu seinen kämpfenden Volksgenossen an den Grenzen des Reiches. Der gemeinsame Wille und das gleiche Blut verbinden, wenn auch Grenzen trennen.
Dieses Verbundenheitsgefühl deutscher Bevölkerung erneut zum Ausdruck zu bringen, wurde am Mittwochabend auf dem Domshof eine gewaltige Ostlandkundgebung veranstaltet, die im Zeichen nationalsozialistischer Arbeit für Vslkstum und Heimat stand. Die Verbände als die Träger des heutigen Staates waren auf dem weiten Platz aufmarschiert. Unter schneidigen Marschklängen nahm eine Ehrenhundertschaft der bremischen Landespolizei Aufstellung. Sämtliche Verbände und Organisationen der nationalsozialistischen Bewegung von der PO., SA., SS., über die HJ., den BDM., NSDFB., bis zu den Kriegeroerbänden waren auf dem Domshof angetreten. Markig klang der Schritt der Arbeitsdienstkolonnen und ihre Spaten blitzten im Widerschein der zum Himmel lodernden Flammen der Opferschalen. Stolz wehten die Hakenkreuzfahnen.
Zahlreiche Ehrengäste waren zu der Veranstaltung erschienen, ll. a. sah man den Reichsstatthalter und Gauleiter Carl Röver, die Vertreter des Senats und der Kreisleitung der NSDAP. Weiter waren die Vertreter der SA., des Arbeitsdienstes, der SS., der Reichswehr, sowie der bremischen Landespolizei zugegen. Außerdem nahmen die Präsidenten der bremischen Wirtschaftskammern sowie die Führer des Handwerks, Handels, der Industrie und der Wirtschaft an der Kundgebung teil. Die Veranstaltung wurde durch musikalische Darbietungen der vereinigten Bremer Männerchöre, unter Leitung von Musikdirektor Liesche, sowie der Polizeikapelle unter Führung des Obermusikmeisters Reischke wirksam umrahmt..
Unter den Klängen eines Militärmarsches schritt Reichsstatthalter Röver die Front der Ehren- hundertschaft der bremischen Landespolizei ab und dann lauschten die Menschen den Reden ihrer Führer.
Als erster Redner der Kundgebung betonte
Kvmmiss Büi-gei-meister Vg. Heider.
daß die alte Hansestadt Bremen von jeher mit dem Ostland verbunden gewesen sei. Bremer und Lübecker Bürger und Kaufleute hätten als Mitglieder des Deutschritterordens das Ostland für das deutsche Volk miterobert. Heute trete die Frage an uns heran, ob wir den Osten aufgeben wollten oder nicht. Die Antwort auf diese Frage stelle diese
urdgebung dar, die ein klares Bekenntnis der
.usammengehörigkeit aller durch unseren Führer geeinten deutschen Stämme und Stände sei. Gerade die Tatsache, daßderOstenunsereZu- kunft sei, verpflichte uns, alles zu tun, um den Osten unserem Vaterlande zu erhalten. Heute
müßten wir alle nur das eine Ziel haben, als in Zeiten der Not geschweißter Block für unser deutsches Volk und Vaterland zusammenzustehen, um wieder ein freies Volk und Vaterland zu werden. Mit innerem Stolz auf unseren Führer gingen wir in den Kampf, in unwandelbarer Treue zu Führer und Volk.
Landeshauptmann Vg. Blunk
als Vertreter des plötzlich verhinderten Oberpräsidenten und Gauleiters Pg. Erich Koch, überbrachte zunächst die Grüße Ostpreußens und zugleich des dienstlich nach München berufenen Pg. Koch, der zu seinem lebhaften Bedauern verhindert sei, hier in unserer Mitte zu sein. Zugleich danke er Komm. Bürgermeister Heider für die liebenswürdigen Worte der Begrüßung und vor allem für den so herzlichen Empfang, der ihnen hier in der alten Hansestadt Bremen zuteil geworden ist.
Die Geschichte Ostpreußens, das immer ein Eckpfeiler des deutschen Reiches gewesen sei und auch bleiben wird, ist, wie ein großer ostpreußischer GeschichtsschreiLer einst treffend gesagt habe, eine Geschichte des Elends und des Ruhmes. Kein Jahrhundert, in dem nicht die Würgengel der Pestilenz und des Krieges grauenvoll in ihm gehaust hätten. Er erinnere nur an den unglücklichen Krieg von 1896/97, der ganz Ostpreußen unter fremdes Joch brachte, und an den Russeneinfall 1914s18, der weite Gebiete Ostpreußens in Trümmer legte. Er
Gin HakenkreuZ-Zwischenfall
Verhaftungen im Saargebiet
Saarbrücken, 24. Oktober.
Die Entfernung eines Hakenkreuzes hat am Mittwoch mittelbar die Verhaftung von vier Personen verursacht. Das Oberste Abstimmungsgericht hat seit einigen Wochen seine Büros in den Räumen der städtischen Betriebswerke in Saarbrücken bezogen. An diesem Gebäude befindet sich ein Fahnenmast, dessen Spitze ein Hakenkreuz in einem weißen Felde ziert. Die Abstimmungskommission hat jetzt im Einvernehmen mit dem Obersten Abstimmungsgerrcht und der Regierungskommission die Entfernung dieses Zeichens verlangt. Die Stadt Saarbrücken wurde aufgefordert, für die Entfernung des Hakenkreuzes Sorge zu tragen.
Am Mittwochvormittag wurde ein Schlossermeister mit dieser Aufgabe betraut. Während er mit seinem Gehilfen mit der Verkapselung des Hakenkreuzes beschäftigt war, tauchte zur allgemeinen Erheiterung an der Fahnenstange eine schwarze Tafel mit der Aufschrift „Auf Wiedersehen am 14. Januar 1938" auf. Sofort war Kriminalpolizei zur Stelle, die den Schlosser, seinen Gesellen, seine» Lehrling sowie den Hausmeister der städtischen Werke unter dem Verdacht der Anbringung dieser Inschrift verhaftete. Die vier Verhafteten werden sich voraussichtlich demnächst wegen dieses einzigartigen Deliktes vor dem Abstimmungsgericht zu verantworten haben. Der Schlossermeister ist inzwischen wieder freigelassen worden. Die drei anderen befinden sich noch in Haft.
Vor dem Obersten Abstimmungsgerichtshof unter dem Vorsitz des italienischen Präsidenten Bindo Ealli hatte sich der verantwortliche Redakteur der durch ihre gewissenlose und unverantwortliche
erinnere aber auch an den Freiheitskrieg von 1813, der von Ostpreußen seinen Anfang nahm, und ferner daran, daß die ostpreußische Bevölkerung es war, die erst als erste und nahezu geschlossen sich unserm Führer Adolf Hitler für seinen Freiheitskampf freudig zur Verfügung gestellt habe.
Freilich, die ersten 14 Nachkriegsjahre seien für Ostpreußen besonders hart und bitter gewesen. Glaubte man doch, den Osten ohne Schaden für das übrige Reich vernachlässigen zu können. Um so größer sei dann Freude und Genugtuung gewesen, als unser Führer Adolf Hitler sogleich nach der Machtergreifung die feierliche Erklärung abgab, daß das Gesicht des deutschen Volkes nach dem Osten gerichtet sein müsse. Diese Erklärung erfolgte nicht aus der Erwägung heraus, Ostpreußen zum dauernden Almosenempfänger zu machen. Nein, sie erfolgte in der richtigen Erkenntnis, daß das Schicksal des deutschen Ostens zugleich das Schicksal des Deutschen Reiches ist.
Die Ostpreußen, so fuhr der Redner fort, hätten nun nicht etwa in Erwartung der Hilfe des Dritten Reichs die Hände in den Schoß gelegt, sondern sie seien — eingedenk der geschichtlichen Mission — von Mut und Zuversicht beseelt, frisch aus Werk gegangen und unter der tatkräftigen und erfolgreichen Führung unseres Gauleiters und Oberpräsidenten Erich Koch den Wiederaufbau der Provinz begonnen.
(Fortsetzung nächste Seite)
LUgenhetze sattsam bekannten kommunistischen „Arbeiterzeitung" zu verantworten. Im Juli war in diesem Blatt ein Artikel unter der Ueberschrift „Gesinde!? Bringt es ihnen Lei!" erschienen, der zu einem Ueberfall auf das „Saarbrllcker Abendblatt" aufforderte, der auch tatsächlich ausgeführt wurde. Das Oberste ALstimmungsgericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 14 Tagen. Der italienische Eeneralstaatsanwalt Martina hob besonders hervor, daß es gerade Aufgabe des Obersten Abstimmungsgerichtshofes sei, das Leben und die Freiheit jedes einzelnen in diesem Lande zu schützen. Das Urteil ist, wie alle Urteile des Obersten Gerichtshofes, sofort rechtskräftig.
Fmmvis Voncet beim Führe,-
Berlin, 24. Oktober.
Der Führer und Reichskanzler empfing heute in Anwesenheit des Reichsministers Freiherr» von Neurath den französischen Botschafter, Francois Poncet Der Botschafter brachte bei dieser Gelegenheit den Dank des französischen Staatspräsidenten und der französischen Regierung für die anläßlich der Ermordung des französischen Außenministers Barthou deutscherseits gezeigte Teilnahme zum Ausdruck.
Neuer TextWrerk in LlSA?
Der Vizepräsident des amerikanischen Textilarbeiterverbandes, Eorman, erklärte am Mittwoch in Washington, daß der Ausbruch eines neuen großen Str.'iks in der Textilindustrie innerhalb der nächsten zehn Tage durchaus möglich sei Die Lage se' inie'.ge der Stellungnahme der Arbeitgeber gegenüber den Textilarbeitern, die an dem kürzlichen Generalstreik teilgenommen haben, äußerst kritisch, namentlich in den Südstaaten.
Der deutsche Osten in Bremen
IstL. B r e m e n, 25. Oktober 1934.
Seit gestern weilen in Bremen Gäste aus dem deutschen Osten, die mit ihrer Bremer Tagung über Verkehrsfragen die Verbundenheit des Ostens mit den deutschen Hansestädten sinnfällig zum Ausdruck bringen wollen. Eine machtvolle Kundgebung am gestrigen Abend auf dem Tomshof wurde zu einem wuchtigen Bekenntnis der Treue des Westens zum Osten, dessen Grenzen heute noch bluten.
Es liegt im Wesen des nationalsozialistischen Staates, die Sorgen und Nöte eines besonders hart vom Schicksal getroffenen Teiles des Reichess auf alle Schultern zu legen. Von Not und Sorge aber ist der deutsche Osten seit 1914 besonders schwer getroffen worden. Seit die russischen Heere das Land verwüsteten und nach mühsamen Wiederaufbau der Schandvertrag von Versailles den deutschen Osten verstümmelte, ist kein Tag vergangen, an dem nicht ein Schmerzensschrei aus dem Osten zu uns herüberklang. Was wir an deutscher Erde im Osten noch besitzen, ist gefährdetes Land und wir alle haben die große Verantwortung aus uns geladen, diesem Lande mit allen Mitteln jenen Schutz angedeihen zu lassen, damit es leben kann.
Ostpreußen ist zu einer deutschen Insel geworden. Wenn wir auch nicht verkennen, daß unter der Führung Hitlers im letzten Jahre zwischen uns und Polen sich eine verständnisvollere Politik, die den Interessen beider Völker dienlich ist, Bahn gebrochen hat, so will das nicht besagen, daß der deutsche Osten, und besonders Ostpreußen, heute nicht mehr unser Sorgenkind zu sein braucht. Nein, nun müssen wir uns erst recht um den Osten kümmern. Wenn heute auch die Saarfrage alle anderen, Grenzsragen überschattet, so hat die deutsche Ostmark ein besonderes moralisches Recht darauf, unsere Unterstützung zu verlangen. Gerade die Ostmark war der fruchtbarste Boden für die nationalsozialistische Idee in den Zeiten des Kampfes um die Macht im Staate. Dort erkannte man Hitler bereits als künftigen Führer an, als man in anderen Gegenden Deutschlands hierzu den Mut noch lange nicht aufbrachte. Unvergeßlich werden die Besuche des Führers in Ostpreußen während der Wahlkämpfe bleiben. Eine unvergleichlich starke Welle des Vertrauens 'schlug dem Führer damals schon in der Ostmark entgegen. Die Ostmärker wußten, daß sie in Adolf Hitler keinen politischen Schwätzer in der bekannten demokratisch-liberalistischen Garnitur vor sich hatten, sondern einen Führer, der nur eines kannte, dem deutschen Osten mit der Tat zu helfen. Daß sie sich nicht getäuscht hatten, bewies die nationalsozialistische Staatsführung. Das Land, das geradezu unter chronischer Arbeitslosigkeit gelitten hat, ist unter der Leitung des Oberpräsidenten Koch neuem wirtschaftlichen Leben entgegengefllhrt worden. Wenn in einigen Jahrzehnten Ostpreußen einmal Rechenschaft ablegen wird, dann dürste es schwer fallen, zwischen Ostpreußen vor 1933 und dem Ostpreußen der Zukunft noch eine Aehnlichkeit feststellen zu können, denn das wirtschaftliche Gesicht des Landes wird sich bis dahin grundlegend verändert haben. Die Welt wird dann wissen, daß Ostpreußen unter nationalsozialistischer Führung aus eigener Kraft sich seine Lebensexistenz und Lebensberechtigung erkämpft hat.
Wenn man vom deutschen Osten spricht, darf man Danzig nicht vergessen, jene
Solidarität der Balkan - Entente
(Ol-nlilbel-idit unserer Lerliner SeliriktleitunZ) II. IV. Berlin, 24. Oktober In einem Berliner Abendblatt, das Regierungskreisen nahe steht, berichtet heute der Belgrader Korrespondent über die Lage in Slld- slawien und auf dem Balkan. Er kommt zu der Schlußfolgerung, daß die beiden Ratstagungen in Belgrad — die der Balkan-Paktanten und die der Kleinen Entente — übereinstimmend zu der Auffassung gekommen sind, mit dem Attentat von Marseille habe man nicht nur die nationale Einheit Jugoslawiens, sondern auch die politische Einheit der Kleinen Entente und den 8ratvs guo treffen wollen. Die herausgegebenen Communi- ques habe man als unzweideutigen Ausdruck einer Solidarität der Balkan-Entente anzusehen, die sich gegen jode Abenteuerpolitik wendet.
Der Korrespondent hebt weiter hervor: Es ist wohl kaum übertrieben, wenn man feststellt, daß auch schon die Konferenz des 19. Oktober stark unter dem Eindruck der Anwesenheit.Eörings gestanden hat. Die ritterliche Geste des Führers, die Erklärungen Eörings, seine Besuche beim Mj nisterpräsidenken. Außenminister, Kriegsminister und Goneralstabschef: seine Audienzen be: König Larol und dem Prinzrogenten Paul dürften und müßten Jugoslawien im Gefühl seiner außenpolitischen vorteilhaften Stellung und damit im Willen zu einer friedlichen Haltung bestärken.