Ausgabe 
(14.2.1935) Nr. 45
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Nr. 45 / z. Jahrgang

Äonnersiag, 14. Februar

Einzelpreis 15 Rps.

Görings Staatsbesuch in Bremen

Feierlicher Begrüßungsakt im Rathaus

Die Bevölkerung der Hansestadt jubelt dem Valadin des Führers zu

Unsere Hansestadt Bremen stand Mittwoch im Zeichen des Staatsbesuches des preußischen Mi­nisterpräsidenten General Hermann Eöring. Häu­ser waren reich beflaggt, auch die Straßen­bahnen führten Wimpel in den Farben des Drit­ten Reiches.

Schon in den frühen Morgenstunden hatte sich eine große Menschenmenge zum Empfang des Ministerpräsidenten auf dem Bahnhofsplatz eingefunden. Bor dem Lloydbahnhof hatte eine Abteilung Landespolizei, sowie eine Gruppe Jung­volk Ausstellung genommen. Auf dem Bahn­steig hatten sich inzwischen versammelt Gauleiter und Reichsstatthalter Carl Röver, der Regie­rende Bürgermeister Heider, Kreisleiter Blanke, der Vertreter des Standortältesten Oberst v. Arnim, Bataillonskommandeur Oberst­leutnant Herrlein, der Kommandant der Lan­despolizei Oberst Wittke, SS.-Oberführer Harm sowie Bertreter der Behörden.

Ehrenabordnungen vom BDM. und Jungvolk hatten sich ebenfalls zur Begrüßung auf dem Bahnsteig eingefunden.

Kurz nach Uhr verließ der Ministerpräsident, in dessen Begleitung sich u. a. Staatssekretär S2.- Gruppenftihrer Körner, Ministerialrat Dr. Grlltzbach und Adjutant Major Conrath be­fanden, den Zug, herzlich begrüßt vom Gauleiter Röver und den anderen zu seinem Empfang, er­schienenen Herren. Ein BDM.-Mädchen überreichte ihm einen Blumenstrauß. Herzlich erfreut dankte der Gast.

Als Ministerpräsident Eöring aus dem Lloyd­bahnhof kommend den Bahnhofsplatz betrat, wurde er von der Menge stürmisch be­grüßt. Unter den Klängen des Präsentier- marsches schritt er die Front der Polizeiabteilun­gen und des Jungvolks ab und begab sich dann im Auto nach Hillmanns Hotel. In den Straßen, in denen die Menschen hinter dem Spalier der Formationen Kopf an Kopf standen, reckten sich die Arme zum deutschen Gruß und laute Heil rufe begrüßten den Ministerpräsidenten in Bremen.

Inzwischen hatten sich auf dem Domshof Abteilungen der Landespolizei, des Luftsport­

verbandes, des Arbeitsdienstes, des NSKK., der SS., SA. und des Nationalsozialistischen Front­kämpferbundes eingefunden und Aufstellung ge­nommen. Gegen 1610 Uhr traf Ministerpräsident Göring im Auto ein, stürmisch begrüßt von der Menge, die in ihrer Begeisterung an einzelnen Stellen die Absperrung durchbrach. Ministerpräsident Göring schritt die Fronten der Formationen ab und begab sich dann zum Emp­fang ins Rathaus.

Den Marktplatz füllte eine unübersehbare Menschenmenge. Beim Erscheinen des Minister­präsidenten brachen die Volksgenossen in be­geisterte Heilrufe aus.

2m Rathaus hatten sich inzwischen der Senat, der Staatsrat, Vertreter der Behörden und die führenden Persönlichkeiten der RS.- Organisationen eingefunden. Als die Fahnen in den oberen Rathaussaal des Alten Rathauses unter den Klängen des Badenweiler Marsches einmarschierten, erhoben sich die Männer von ihren Plätzen und begrüßten den Ministerpräsi­denten General Eöring. .

Reichsstatthalter Garl Röver

hieß den hohen Gast in den ehrwürdigen Räu­men mit bewegten Worten willkommen. Wir haben heute, so sagte er, in dieser schönen Stadt Bremen einen Tag der Freude. Unser Hermann Eöring, im Kriege ein Kämpfer und heute ein Kämpfer und der treueste Mitkämpfer unseres Führers, besucht uns, um die Verbundenheit der Regierung mit der Seestadt zu zeigen. Er schloß seine Begrüßung mit einem „Sieg-Heil" auf Pg. Göring, in das alle begeistert einstimmten.

Dann ergriff Bremens

Regierender Bürgermeister Heider

das Warst and hieß den Ministerpräsidenten im Namen der bremischen Regierung herzlich will­kommen. Er erinnerte an den März 1932, wo kurz vor der Machtübernahme durch den Natio­nalsozialismus Hermann Eöring in Bremens Mauern eine Kampfrede für die Bewegung Adolf Hitlers gehalten habe. Wenn der Bremer, so fuhr er fort, einmal von einer Idee erfaßt wor­

den ist, dann steht und fällt er auch mit ihr. Das beweise die stolze hanseatische Tradition dieser Stadt. Heute, gegenüber einem der treuesten Kämpfer des Führers, gelobe der Bremer, daß die Treue zu Deutschland und seinem Führer sein Panier sein solle.

Ministerpräsident Göring

erwiderte in seiner Ansprache, nachdem er dem Reichsstatthalter von Bremen und Oldenburg und dem Bürgermeister seinen Dank für den herrlichen Empfang in der Hansestadt ausge­sprochen hatte, daß es die Pflicht der national­sozialistischen Führer sei, immer wieder ins Volk zu gehen, und in den Frontabschnitten das Ver­trauen der deutschen Männer und Arbeiter zur Idee des Führers zu festigen. Nur bei dieser Wechselwirkung von Vertrauen von Volk und Führer könne der Nationalsozialismus seinen dauernden Bestand sichern.

Heute sei Bremen dieser Frontabschnitt, und gerade weil der Bremer so festhalte an seiner Tradition, müsse alles darangesetzt werden, um die letzten Reste der Demokratie, die in Vremen besonders festen Fuß gefaßt hatte, auszulöschen. Der wirkliche nationalsozialistische Führer müsse sich klar darüber sein, daß er der erste Diener des Staates sein müsse. Nur damit zeige er den Wert einer kraftvollen Persönlichkeit. In Bremen sei in den letzten Jahren ein Niedergang festzu­stellen gewesen, doch jetzt begännen sich wieder die Hämmer zu regen.

Bremens Blick sei auf das offene Meer ge­richtet. Auch in der Gegenwart müsse dafür ge- kämpft werden, daß die Hansestadt Vremen ihre Weltgeltung und ihre Pionierarbeit für das Deutschtum in llebersee weiterhin bewahre.

Hermann Göring schloß mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf Deutschlands Führer. Das Deutschland- und Horst-Wessel-Lied klangen auf und beschlossen die Kundgebung im Alten Rat­haus. Anschließend wurde dem Ministerpräsiden­ten General Eöring der Ehrentrunk der Freien Hansestadt Bremen geboten.

Der Ministerpräsident vor 30000

Gewaltige Kundgebung in der Riesenhalle der AG. Weser

Dann begab sich der Ministerpräsident wieder zu seinem Wagen und fuhr durch ein Spalier der die Straßen umsäumenden Bremer unter be­geisterten Zurufen der Bevölkerung zur Aktien­gesellschaft Weser, wo er zunächst die Werft­anlagen besichtigte und sich mit besonderem Interesse , die technischen Einrich­tungen erklären ließ.

Auf seiner Fahrt nach der AE. Weser wurden dem Ministerpräsidenten ebenso wie bei seiner Ankunft auf dem Bahnhofsplatz von den die Straßen umsäumenden Menschenmengen be­geisterte Kundgebungen dargebracht. Die Maschinenhalle war mit den Belegschaften der bremischen Betriebe und Werkstätten bis auf den letzten Platz gefüllt, als der ^ Ministerpräsident kurz nach 11.15 Uhr auf der Werft eintraf.

Vor den Werfttoren begrüßte der Betriebssich­rer der Werft, Generaldirektor Stapelfeld, den Minister mit herzlichen Worten. Nach einer - eingehenden Besichtigung der Werftanlagen be­trat gegen 12 Uhr der Minister mit zahlreichen Ehrengästen unter stürmischen Zurufen die mit Hakenkreuzfahnen geschmückte Riesenhalle, an deren Stirnwand das Podium errichtet war, und vor der Hunderte von Fahnen der einzelnen Betriebe Aufstellung genommen hatten.

Reichsstatthalter Röver erteilte dem Minister­präsidenten sogleich das Wort, der dann unter > nicht endenwollenden Heilrufen noch einmal ge- : ' feiert wurde.

Ministerpräsident Göring

führte u. a. aus: Es ist für mich ein stolzes Gefühl, vor deutschen Männern zu sprechen, die zur gleichen Zeit als Arbeiter der Faust jahrein und jahraus in harter Arbeit ihr Brot verdienen müssen: aber gerade dieser Teil des deutschen Volkes ist bisher immer der treueste Teil der Nation gewesen, weil er sich viel mehr für den täglichen Lebens­kampf einsetzte als die begüterten Schichten.

Der Ministerpräsident kennzeichnete dann die Größe, die die Begriffe Vaterland und Volk be­deuten. Wir leben, so sagte er, in einer gewalti­gen Zeit. Das deutsche Volk hat Dinge vollendet, deren geschichtliches Ausmaß heute noch nicht übersehen werden kann.

Wir kennen noch die Zeiten des bürgerlichen Verfalls und der Kriege, denen ein Zusammen­brach, aber auch ein Aufstieg folgte. Es ist die große Frage, die sich jeder Führer vorzulegen hat, daß in einem Volk dieselben Menschen, die während des Weltkrieges in heroischem Kampfe Großes vollbracht haben, nach dem Kriege einen niederschmetternden Verfall erleben konnten. Wie war es nun möglich, daß diesem Verfall ein so großer Aufstieg folgte? Da kommen wir zu einem Schluß, der gleich bedeutend ist für Führer und Gefolgschaft:

Das deutsche Volk ist in seinem innersten Kern immer gut gewesen. Es war immer so in der Geschichte, daß, wenn die Führung des Volkes stark war, auch das Volk stark wurde; denn nur die Führung bestimmt das Schicksal der Nation. Damit übernimmt sie eine riesige Verantwortung vor Gott und dem Volk und, was wichtiger ist, vor der Zukunft des Volkes.

Der Ministerpräsident schilderte dann in län­geren Ausführungen den Verfall des deutschen Volkes, der durch seine Zersplitterung und die Vielheit der Interessen der einzelnen Schichten kommen mußte. Wir haben, so sagte er, ein Deutschland gesehen, das in zwei Teile zerfiel, der eine Teil war das Proletariat und der andere das Bürgertum. Die einen ver­traten den Sozialismus, die anderen den Na­tionalismus, beides in ihrer verfälschten An­wendung feindliche Begriffe. Weil sie sich feind­lich gegenüberstanden, ist es klar, daß die Träger dieser Begriffe sich ebenso feindlich betrachteten. Die früheren Führer haben aber nicht bedacht, daß dadurch das Volk mitten durchgerissen und in zwei Hälften gespalten wurde.

Wäre der Nationalsozialismus unter unserem Führer Adolf Hitler nicht gekommen, dann wäre Deutschland einer restlosen Vernichtung anheim­gefallen. Der Führer hat im deutschen Volk die urewige Idee wieder erweckt, daß Volk zu Volk und Blut zu Blut gehört, daß der letzte und ärmste unserer deutschen Slrbeiter uns Hundert­tausendmal mehr gelten muß als der höchste Ausländer, der nicht unseres Blutes ist. Es gab nur eine Rettung, nur eine Auferstehung Deutsch­lands, daß die beiden Lager verschwanden, die sich jahrzehntelang zerfleischt haben. Wir Natio­nalsozialisten haben vor Gott und vor der Zu­kunft des Reiches die Verantwortung für das Schicksal Deutschlands übernommen. Zwei Jahre liegen hinter uns, und es ist von uns allen ge­arbeitet worden wie noch nie.

Heute dürfen wir mit Stolz das Haupt erheben; denn wir haben Deutsch­land wieder freigemacht.

Zum Schluß appellierte Ministerpräsident Eöring an die Herzen der Arbeiterschaft und for­derte die Arbeiter auf, darüber zu wachen, daß das Band des Vertrauens, das Führer und Gefolgschaft zusammenschließe, niemals zer­reißt. Werdet nicht klein, so sagte der Minister­präsident, seht über die alltäglichen Sorgen hinaus und seht das Große, das in den beiden letzten Jah­ren geschaffen wurde und das, was es noch zu schaffen gilt. Wir alle gehören zusammen. Ver­traut dem Führer und uns, denn Euer Schicksal ist das unsere.

Die herzliche und begeisterte Aus nähme der Worte des Ministerpräsioeiilen die immer wieder von jubelndem Beifall unter­brochen wurden, bewies, dak Hermann Göring den Weg zum Herzen der Zehntausende gefunden hatte.

2m Anschluß an die Kundgebung fuhr Minister­präsident Göring mit Reichsstatthaller Röver Staatssekretär Körner und den anderen Herren seiner Begleitung nach Vremerhaven zur Be­sichtigung des Lloyddampfers „Europa".

(Weitere Berichte Seite 2.)

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Bekenntnis zum deutschen Arbeiter

Die Führung bestimmt das Schicksal eines Volkes

Bremen, 14. Februar.

Es war die Rede Hermann Görings vor den ungezählten Tausenden in der Riesen­halle der AG. Weser für alle, die sie hören konnten, ein Erlebnis von unvergeßlicher Wucht. Wir wissen es längst schon: bei Her­mann Göring bedarf es weder gesuchter Steigerungen noch sonst rethorischer Künste­leien, um den Volksgenossen zu Herzen zu reden. Hermann Görings Fühlen und Den­ken ist im Volke selbst zutiefst verwurzelt, als daß der Kontakt zu diesem nicht jederzeit hergestellt wäre. Nie hat er das Volk, sein Volk, anders als etwas Gutes und Wert-, volles betrachtet und nie ist ihm der Arbeiter, etwas anderes gewesen, als der Volks­genosse, der Bruder vom gleichen Blute.

So wurde in seiner gestrigen Rede denn auch die Begriffsentwicklung dessen, was nationalsozialistisch ist und wie die national­sozialistische Arbeiterpartei geworden, eine einzige ehrende Anerkennung des arbeiten­den Volksgenossen und des Arbeiters schlecht­weg, der sich, trotzdem er nichts besaß, in den entscheidenden Augenblicken der Gefahr für Deutschland, als der treueste Sohn des Vaterlandes bewährte. Die Verirrung von 1918/19 und der weiteren schmachvollen Jahre der äußeren Schwäche und der inne­ren Not? Ja, die hatte, wie Hermann, Göring ganz richtig sagte, eine feige Führung ver­schuldet, von der nicht erkannt worden war, daß die Führung das Schicksal des Volkes ist.

Und auch das ist ja wohl vollkommen rich­tig, daß das ganze deutsche Volk, bis es Adolf Hitler hörte, an Begriffsverwirrung darüber gelitten hatte, was in Wahrheit nationa­listisch und was sozialistisch war. Man spürte förmlich die warme Gefühlswelle, die aus den vielen Tausenden in der Halle dem Redner entgegenschlug, als er wahrheits­gemäß die Dinge beim Namen nannte und zeigte, wie hohl und faul der Na­tionalismus derer gewesen, die vor dem Kriege strikte ablehnten, mit Eozialismus irgendwie in Berührung zu kommen und man fühlte desgleichen, wie recht die Massen dem Redner gaben, als er dartat, wie falsch jener Sozialismus gewesen, der von Marxi­sten und Juden dem deutschen Arbeiter ge­predigt wurde, den deutschen Arbeiter zum Proletarier stempelte und aus seinem Herzen das raubte, was echte Vaterlands­liebe ist. Der Arbeiter versteht es he- t" sehr wohl, warum man ihn, von der marxisti­schen Seite her einreden wollte, daß Sozialismus zum Nationalismus sich wie Feuer zu Wasser verhalten müsse. Aber es weiß der Arbeiter heute auch ebensogut, — und Hermann Göring hat es in seiner Rede wieder in unübertrefflicher Klnrhcst hervor­gehoben - wie sehr in Wirklichkeit wahrer Nationalismus und wah­rer Sozialismus zusammengehören

und wie somit der N a t i o n a l s o z i a l i s - mus zur Rettung Deutschlands werden konnte.

Die Existenz des deutschen Arbeiters ist nur zu sichern, wenn er auch bereit ist, sein Vaterland zu sichern. Die Existenz des Vaterlandes kann nur erhalten werden, wenn die Existenz des Volkes erhalten und verbessert wird. Das tiefstinnere Gefühl, aus dem dieses Bekenntnis kam, und die Fest­stellung, daß das Los der Arbeiterschaft noch lange nicht so sei, wie es der Führer wolle, mußte in den redlichen Herzen der zuhören­den Arbeiterschaft zünden, so wie es aus redlichem Herzen hervorkam. Und es zündete umso zuverlässiger, als des Redners Versicherung, daß die um das Los des Ar­beiters und des ganzen Volkes heißbemühte Führerschaft Tag für Tag geradezu fanatisch ringe, die Lage des Arbeiters zu verbessern, ohne weiteres von den Massen be­griffen wurde. Es war nicht schwer zu er­kennen, wie diese Massen dem Redner dank­bar für diese Versicherung waren und wie sie in tiefster Brust sich vornahmen, für solche unablässige Fürsorge und Mühe ewig Dank­barkeit dem Führer und seinen Getreuen zu bezeugen.

Wenn Hermann Göring zum Schlüsse seiner Rede um das Vertrauen seiner Zu­hörer bat, so darf er versichert sein, daß er es, schon hatte, bevor er zu reden begann, weil er und sein heißes Wollen im Volk und nicht zuletzt in Bremen längst bekannt sind. Daß aber das innige Band, das die Bremer Arbeiterschaft mit der Führerschaft im nationalsozialistischen Staat verbindet, durch Hermann Görings Besuch und nicht zuletzt durch seine neue Rede noch enger ge­schlungen und fester geflochten wurde, das können wir ihm im Namen der Bremer Arbeiterschaft wohl von dieser Stelle aus versichern.

Ein erhebender Augenblick liegt hinter dieser Arbeiterschaft, denn es war — wie schon gesagt — die große Rede ein innerstes Erlebnis von seltenster Art Von Herzen kam sie und zu Herzen drang sie, und niemand ging vom Platze, der nicht fühlte: des deut­schen Volkes Führung liegt in bester Hand. Diese Führung ist Blut von unserem Blut, nicht zuletzt Hermann Göring, den das ganze deutsche Volk liebt und schützt, so wie ihn immer sckon der Führer liebt und schätzt. Den Puls des Volkes in Bremen zu ver­spüren, ist Hermann Göring hierher ge­kommen. Es schlägt dieser Puls — das hat die grandiose Volkskundgebung in der gro­ßen Halle der AG. Weser deutlich gezeigt — im gleichen Rhythmus mit dem Pulse der Führung. Das Vertrauen und die Treue Bremens zum nationalsozialistischen Staate stehen unerschütterlich fest. Das kann ^er­mann Göring heute dem Führer melden.

ch L. O,